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DD208828A1 - Verfahren zum abtrennen von auf traegerstuecken aufgeschweissten edelmetallstuecken - Google Patents

Verfahren zum abtrennen von auf traegerstuecken aufgeschweissten edelmetallstuecken Download PDF

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Publication number
DD208828A1
DD208828A1 DD24292182A DD24292182A DD208828A1 DD 208828 A1 DD208828 A1 DD 208828A1 DD 24292182 A DD24292182 A DD 24292182A DD 24292182 A DD24292182 A DD 24292182A DD 208828 A1 DD208828 A1 DD 208828A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
precious metal
pieces
ultrasound
welded
contact
Prior art date
Application number
DD24292182A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Hoffmann
Harald W Stange
Original Assignee
Gerhard Hoffmann
Harald W Stange
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gerhard Hoffmann, Harald W Stange filed Critical Gerhard Hoffmann
Priority to DD24292182A priority Critical patent/DD208828A1/de
Publication of DD208828A1 publication Critical patent/DD208828A1/de

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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Abstract

Vorgesehen insbesondere zum Abtrennen von auf Kontakttraegern aufgeschweissten Edelmetallkontakten, wie sie in der Eletrotechnik beilspielsweise bei Relais oder Koordinatenschaltern verwendet werden. Die zunehmende Edelmetallverknappung erfodert eine umfassende Edelmetallschrottrueckgewinnung. Ziel ist eine Vereinfachung der Rueckgewinnung u.Verarbeitung bei gesenktem Aufwand.Aufgabengemaess soll in kurzer Zeit mit geringem Energieaufw. u. moeglichst veerlustfrei einerseits reiner Edelmetallschrott u.andererseits reinerTraegermaterialschrott gewonnen werden.Erfindungsgemaess erfolgt die Abtrennung mittels Ultraschall,indem aneines der beiden unterschiedlich grossen Stuecke (1; 29) ein Ultraschallschwingwerkzeug kraftschluessig herangefuehrt wirdund die einzelnen Stuecke mittels einer Fangvorrichtung (4) auf ein Sieb gelenkt werden, durch das die kleineren Edelmetallkontakte (2) in einen Sammelbehaelter (6) fallen.

Description

t "T t
Berlin, den 16.8.1982 qu-kb 29170/441
Anmelder Gerhard Hoffmann
Dr.-Ing. Harald W. Stange
Titel . ..' ' ' ' ' ' ',' ; ' ,.; ·..- .. ' ' ':
Verfahren zum Abtrennen von auf Trägerstücken aufgeschweißten Edelmetallstücken
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abtrennen von auf Trägerstücken aufgeschweißten Edelmetallstücken, insbesondere von auf Kontaktträgern aufgeschweißten Edelmetallkontakten.
In der Elektrotechnik ist es zur Zeit noch üblich, Edelmetall beziehungsweise Edelmetallegierungeh als aufgeschweißte Kontaktstücke bei Kontaktelementen, wie beispielsweise Relaiskontakten oder Koordinatenschalterkontakten, zu verwenden. Die zunehmende Edelmetallverknappung erfordert immer mehr eine Rückgewinnung von Produktionsabfällen sowie von Edelmetallschrott aus ausgemusterten Geräten und Anlagen.
1.SEi'i98-2*-ü-322'i¥J
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist seit langem üblich, das den Edelmetallkontakt tragende Kontaktfederstück abzuschneiden und den so entstehenden Federwerkstoffschrott mit Edelmetallahteil einzuschmelzen und das Edelmetall durch Trennschmelzen auszuscheiden. Oe weniger sortenrein der Schrott ist ,desto größer ist der zeitliche und energetische Aufwand zur Edelmetallrückgewinnung und desto größer sind die Schmelzverluste an Edelmetall.
Es ist auch üblich, die Edelmetallstücke von den Trägerstücken mittels pneumatisch-mechanischer Vorrichtungen abzuscheren. Dabei verbleibt jedoch stets eine dünne Ede 1-metallschicht auf dem Trägerstück. Auf diese Weise wird einerseits Edelmetallschrott und andererseits Federwerkstoffschrott mit einem Bestandteil an Edelmetall gewonnen. Ahnlich wie die vorhergehende Lösung sind hierbei der Aufwand und die Verluste noch beträchtlich* Andererseits ist ein Verfahren zur Entfernung von Spänen oder Graten von einem bearbeiteten Werkstück bekannt (DE-OS 3 026 510, B 08 - 3/12), bei dem das Werkstück zwischen zwei Spannelementen eingespannt wird und auf eines der Spannelemente Ultraschall-Vibrationen gegeben werden, so daß auch das Werkstück mit dem Ultraschall schwingt. Auf diese Weise werden jedoch nur relativ lose anhaftende Teile des gleichen Werkstoffes abgetrennt·
Zie1 der Erfindung
Es werden eine Vereinfachung der Edelmetallschrottgewinnung und -verarbeitung sowie eine wesentliche Senkung des dabei erforderlichen Aufwandes angestrebt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
3 - 4. ~i
zum Abtrennen von auf -Trägerstücken aufgeschweißten Edelmetalls tue ken zu entwickeln, bei dem in kurzer Zeit mit geringem Energieaufwand und möglichst verlustfrei einerseits reiner Edelmetallschrott und andererseits reiner Federwerkstoffschrott beziehungsweise Trägermaterialschrott gewonnen wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Abtrennung mittels Ultraschall erfolgt, indem an eines der beiden unterschiedlich großen Stücke, entweder an den größeren Kontaktträger oder an den kleineren Edelnietallkontakt, ein Ultraschallschwingwerkzeug kraftschlüssig herangeführt wird und die einzelnen Stücke mittels einer Fangvorrichtung auf ein Sieb gelenkt werden, durch daß die Edelmetallkontakte in einen Sammelbehälter fallen, wahrend die größeren Kontaktträger auf dem Sieb verbleiben. Sei der erfindungsgemäßen Lösung wird der bisher unberücksichtigt gebliebene Sachverhalt ausgenutzt, daß die Schweißverbindung zwischen Edelmetallkontakt und Kontaktträger eine Kerbspannung aufweist, wodurch mit Ultraschalleinwirkung ein gutes Trennen möglich ist· Daraus geht hervor, daß der Ultraschall in der Nähe der Schweißverbindung einzuleiten ist.
Der Ultraschall wird zweckmäßig als Longitudinalwelie mit einer Schwingungsamplitude von 20 bis lOOum und einer Frequenz von 10 bis 40 kHz eingeleitet. \ ' Als Fangvorrichtung wird vorteilhafterweise eine sonst übliche Schallschutzhaube verwendet. i Die Einwirkungszeiten betragen nur Bruchteile und der Energiebedarf ist im Vergleich zu den beschriebenen Verfahren vernachlässigbar gering. Es genügt durchaus ein Ultraschallgerät mit einer Leistung von 400 ' wie es für Plastschweißungen verwendet wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel
von Sekunden eingangs
näher erläutert werden. In der dazugehörigen Zeichnung ist eine Vorrichtung zum Abtrennen von auf Tragerstücken aufgeschweißten Ede !meta list üc loan schematisch dargestellt. Ein Kontaktträger 1 mit einem aufgeschweißten Edelmetallkpntakt 2 liegt kraftschlüssig an einem Ultraschallgerät 3 an, indem der Kontaktträger zwischen einem Ultraschallschwingwerkzeug beziehungsweise einer Sonotrode 31 und einer Auflage beziehungsweise einem Amboß 34 eingespannt wird· Der Spanndruck wird von einer Presse 33 geliefert, die über einen Ultraschallwandler 32 auf die Sonotrode 31 drückt. Der Gerätebereich Sonotrode 31 bis Amboß 34 ist von einer verschiebbaren oder offenbaren Fangvorrichtung 4 umgeben, die bündig mit einem Sieb 5 abschließt, unter dem ein Sammelbehälter 6 angeordnet ist· Bei Inbetriebnahme des Ultraschallgerätes 3 wirkt der Ultraschall von der Sonotrode 31 auf den Kontaktträger 1 unmittelbar und über diesen mittelbar auf den Edelmetallkontakt 2 ein. Infolge der hohen Beschleunigungskräfte und unter Ausnutzung der Kerbspannungen der Schweißverbindungen wird der Edelmetallkontakt 2 abgerissen, springt gegen die Fangvorrichtung 4 und fällt von dieser durch das Sieb 5 in den Sammelbehälter 6. Der Kontakträger .1 wird vor Einlegen eines neuen Kontakträgers in einen separaten Behälter getan oder kann auf dam Sieb verbleiben.
Wie Versuche gezeigt haben, kann unter Umständen auf einen Amboß 34 verzichtet werden, und es genügt bereits, wenn der Kontaktträger 1 mit geringem Druck an die schwingende Sonotrode 31 gehalten wird.

Claims (3)

- 5 - fc...T Erfindungsanspruch
1« Verfahren zum Abtrennen von auf Trägerstücken aufgeschweißten Edelmetallstücken, insbesondere von auf Kontaktträgern aufgeschweißten Edelmetallkontakten, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtrennung mittels Ultraschall erfolgt, indem an eines der beiden unterschiedlich großen Stücke Kontaktträger (1) beziehungsweise Edelmetallkontakt (2) ein Ultraschallschwingwerkzeug (31) kraftschlüssig herangeführt wird und daß die einzelnen Stücke (1;2) mittels
einer Fangvorrichtung (4) auf ein Sieb (5) gelenkt werden, durch das die kleineren Edelmetallkontakte (2) in einen
Sammelbehälter (6) geleitet werden, während die größeren Kontaktträger auf dem Sieb (5) verbleiben»
2, Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ultraschall als Longitudinalwelle mit einer Schwingungsamplitude von 20 bis 100 ,um und mit einer Frequenz von 10 bis 40 kHz eingeleitet wird.
3. Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Fangvorrichtung (4) eine sonst übliche Schallschutzhaube verwendet wird.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
DD24292182A 1982-09-01 1982-09-01 Verfahren zum abtrennen von auf traegerstuecken aufgeschweissten edelmetallstuecken DD208828A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0648848A1 (de) * 1993-09-21 1995-04-19 Degussa Aktiengesellschaft Verfahren zur Wiedergewinnung von Platinmetallen aus Fahrzeugabgaskatalysatoren
CN109604306A (zh) * 2018-12-06 2019-04-12 南通理工学院 一种焊材废料回收装置

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0648848A1 (de) * 1993-09-21 1995-04-19 Degussa Aktiengesellschaft Verfahren zur Wiedergewinnung von Platinmetallen aus Fahrzeugabgaskatalysatoren
CN109604306A (zh) * 2018-12-06 2019-04-12 南通理工学院 一种焊材废料回收装置
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