DD204476A5 - Verfahren zur herstellung von halogenhaltigen, aromatischen carbonsaeureamiden - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung hat ein Verfahren zur Herstellung von Brom-Jod-Benzol-Verbindungen zum Gegenstand,die als Kontrastmittel in der Radiographie verwendet werden koennen und eine bessere Toleranz als analoge Poly-Jod-Verbindungen besitzen, bei Kontrastwerten in der gleichen Groessenordnung wie die Poly-Jod-Verbindungen.
Description
ν _ AP C 07 C / 242 885 6 ~ 61 359/11 4. 4. 1983
Verfahren zur Herstellung von gemischten Brom-Jod-Benzol-Verbindung en
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von gemischten Brom-Jod-Benzol-Verbindungen. Die erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen werden angewandt als Kontrastmittel für die Radiographie.
Seit langem verwendet man als Kontrastmittel Jod-Benzol-Verbindungen, die im Benzolkern mehrere Jodatome besixzen, im allgemeinen 3 Jodatome pro Benzolkern, sowie verschiedene andere Substituenten· Diese anderen Substituenten sind pharmakologisch annehmbare Gruppen, die eine Verabreichung der Verbindungen an Mensch und Tier*ermöglichen. Die Substituenten werden im allgemeinen in der Weise gewählt, um den Verbindungen eine ausreichende Wasserlöslichkeit im Hinblick auf die Verabreichung in wäßriger Lösung zu verleihen.
Es wurden bisher mehrere Lösungen vorgeschlagen, um die Toleranz der als Kontrastmittel verwendeten Jod-Benzol-Verbindungen zu erhöhen·.Ein erster Typ der Lösungen besteht darin, Strukturen zu synthetisieren, die zwei oder drei Trijod-Benzolkerne aufweisen (siehe z. 3. die ÜS-PS 3 290 366 und GB-PS 1 346 795).
Ein zweiter Typ der Lösungen besteht darin, andere Substituenten als Jodatome in der Weise auszuwählen, um eine bes-
0 λ \.107 -10 2 1 * n>7 <Λ'Ί Ό ~
J · iuiu Iw w _, V*. i xj ι u J
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sere Toleranz zu erhalten. Insbesondere orientiert man sich dabei auf nicht-ionische Strukturen, d. h·, daß sie keine ionischen Substituenten wie Carboxylgruppen aufweisen (siehe ζ. B. die DE-PS 2 031 724 und PR-PS 2 253 509).
Ein dritter Typ der Lösungen besteht darin, polyjodierte, asymmetrische Di- oder Tribenzolverbindungen zu synthetisieren, die eine einzige ionische Gruppe aufweisen (siehe z. B. US-PS 4 014 986).
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung neuer Verbindungen, die eine erhöhte Toleranz und gleiche Kontrastwirkung aufweisen·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Problem der ToIeranzerhöhung bei den Jod-Benzol-Verbindungen auf eine grundlegend neue, von den"bisher bekannten Lösungen verschiedene Art und Weise durch den Ersatz eines Teils der Jodatome im Kern der bekannten Jod-Benzöl-Verbindungen durch Bromatome zu lösen.
Erfindungsgemäß wird nicht nur die Toleranz der Verbindungen erhöht, sondern es bleibt auch die Kontrastwirkung in der gleichen Größenordnung erhalten.
Diese letzte Tatsache ist besonders überraschend, denn man mußte normalerweise erwarten, daß der Austausch von Jodatomen durch Bromatome eine merkliche Verringerung der Kontrastwir-
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kung eines Atoms auf Röntgenstrahlen proportional zur 'Wirksamkeit 3 seiner Atomnummer ist (J· Duheiz, "V· Bismuth, M, Laval-Jeantet - Traite de radiodiagnostic, vol. 1 L-image radiologique, Masson et Cie, 1969)· Die Atomnummer von Brom ist 35 und diejenige von Jod 53· Die durch Brom verliehene Kontrastwirkung müßte daher drei- bis viermal schwächer sein. Man konnte daher erwarten, daß der Austausch eines Teils der Jodatome durch Bromatome zu einer erheblichen Verringerung der Kontrastwirkung führt, und zwar in einem solchan Maße, daß die Verbindung praktisch nicht mehr als Kontrastmittel verwendbar ist· Im Gegensatz dazu kann man jedoch durch den partiellen Austausch von Jodatomen durch Bromatome eine Kontrastwirkung in der gleichen Größenordnung erreichen, wie sie von entsprechenden Poly-Jodverbindungen bekannt ist· Außerdem kommt ein erheblicher ökonomischer Vorteil hinzu, denn Brom ist gegenwärtig weit weniger kostspieliger als Jod»
Daher bezieht sich die vorliegende Erfindung darauf, gemischte Brom-Jod-Benzol-Verbindungen zur Verfügung zu stellen, die als Kontrastmittel in der Radiographie verwendet werden können und eine größere Toleranz als die in der Radiographie als Kontrastmittel verwendeten PoIy-Jodverbindungen aufweisen, wobei ihre Kontrastwirkung in der gleichen Größenordnung liegt wie bei den Poly-Jod-Verbindungen.
In den Verbindungen beträgt die Anzahl der Kern-Bromatome vorteilhafterweise 1 : 2 bis 2 : 1 in bezug auf die Anzahl. der Kern-Jodatome, Vorzugsweise ist die Anzahl der Bromatome gleich der der Jodatome in den Verbindungen· Ss kann sich dabei insbesondere um Verbindungen mi Ij zwei Benzolkernen handeln, deren einer Kern trijodiert und deren anderer Kern tribromiert ist·
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Die durch, die vorliegende Erfindung zur Verfügung gestellten gemischten Verbindungen Können insbesondere die folgenden Verbindungen sein:
I - Verbindungen der Formel I
(D,
in der 2L. , 2U ^11^ ^3 unter Jo^ ^d- Brom ausgewählt werden,
wobei J und Br gleichzeitig anwesend sind und
Q1, Q2 und Q- pharmakologisch annehmbare Gruppen sind· II - Verbindungen der Formel II
in der
X., X2* Σ3» XA> 25 1^d 2^ un"ter Jo(3· ^111^ Brom ausgewählt werden, wobei J und 3r gleichzeitig anwesend sind und Q-j» Q2» Q3» ^4» ^1» Y2 ^*1^ P PnarmaIs:oloSiscn annehmbare Gruppen sind.
Unter den Verbindungen der Formel II besitzt eine vorteilhafte Klasse von Verbindungen die Formel II a
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Y- -P-
(II a),
in der
Q>j» Q2» Q3» Q4» Y-pen sind·
4» Y-j
un<i -1*1 ο log is eh annehmbare Grup
III - Verbindungen der Pormel III
in der
und Zg unter Jod und Brom ausgeZ^, Z., Zc, wählt werden, wobei J und Br gleichzeitig anwesend sind und
Q1, Q2. Q3» Q4» Q
5»
» Y2» Y3» Y4»
2» Y3» Y4 ologi sch
annehmbare Gruppen sind.
IT - Verbindungen der Pormel IV
- P
(IV),
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in der
Χ.., X2, X^, X,, Xc, Xg, Χγ, Xg und Xg unter Jod und Brom ausgewählt werden, wobei J und Br gleichzeitig anwesend sind und
Q-Ji Q2» Q3» Q4» Q5» Qg» Y-j » Y 2» Y3 v&d. P pharmazeutisch annehmbare Gruppen sind·
Es werden im folgenden Beispiele für die Gruppen der Typen Q, Y, Z und ? gegeben.
1· Gruppen des Typs Q
a) Wasserstoff
b) hydrophile Aminogruppen
wie © der Gruppen Ä der Formel
in der
m gleich 0, 1 oder 2 ist, η gleich 0 bis 6 ist,
und die Radikale R^, R2, R2 und Rg Gruppen der Formel
- (CHZ)aT mit a = 0 bis 5
ZaH oder OH
T = H, OH oder COOH
b = 1 bis 5 d = 1 bis 5
ρ = 1 bis 5 und
- Zuckerrest bedeuten.
L 4ί L Ö Ö ü O
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7 -
Als typische Beispiele derartiger Gruppen kann man Gruppen der folgenden Formeln angeben:
CH0OH CH0-CH0-OH
t 2 y 2
ι -IT f.
-NH-CH ; -IT \ ; -H-C-CH-;
» ^ t tr J
CH2OH CH2CH2-OH CH3
N-C- (CHOH)5H; -HH-
(^) Gruppen der Formel C-A
1 '
(CH2)nH
in der η gleich. 0 bis 3 ist und A eine Stickstoffgruppe wie oben definiert darstellt.
- Gruppen der Formel
(CHZ)a1T
SO3H
in der Z=H oder OH T=H oder OH
a^= 0 bis 3 sind·
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c) Ether- oder Estergruppen wie
QAlkoxy-Gruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, gegebenenfalls substituiert, insbesondere durch Kohlenstoff- oder Aminogruppen, wie die vorstehend definierte Gruppe A ;
© Gruppen der Formel - 0 -
in der m = 0, 1 oder 2 η = 0 bis 6
a = 0 bis 6
Z = H, OH oder 2
T1S H, OH oder NH2 sind;
£) Gruppen der Formel - 0 - C - Ar ,
der Ar ein aromatisches Radikal darstellt;
φ Gruppen der Formel
- 0 - C - A oder -O-C-C-A
I! U I
0 0 0
in der A wie oben definiert ist.
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d) Sulfonyl-Gruppen wie Qdie Gruppe -SO^H,
|die Gruppen der Pormel - SQ0-A, in der A wie vorstehend definiert ist·
e) Mit Kohlenstoff verbundene Gruppen wie QGruppen der Pormel -
in der a - O bis 6
TaH oder OH T=H oder OH sind·
(^Gruppen der Pormel -(CHg)-O-Ar,
in der Ar ein aromatisches Radikal darstellt,
ζ)Gruppen der Pormel
OH
-(0Η2)η-σ-Η oder -(CH2)n-CHi
S OH-
-(CH2)n-C-OH 0
-(0H2)n-C-A
in der η = 0 bis 6 und
A wie vorstehend definiert ist·
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^Gruppen der Formel -C-O-(CHZ) T,
in der a = O bis 6
Z=H oder OH
T=H oder OH sind.
Q Gruppen der Formel -C=HH
0(CHZ)0T,
in der a = 0 bis 3
Z=H Oder OH T=H oder OH
sind·
üGruppe -c am
2· Gruppen vom Ttp Y (bivalent)
a) mit Kohlenstoff verbundene Gruppen
TCHZ)
Q Gruppen der Ponael
— η
in der a, b = 0 bis 6, η = 1 bis Z = H Oder OH T = H oder OH sind,
ζ/die Gruppen -C-
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£)Gruppen der Formel -CH-
0(CHZ)0T,
El
in der a = 0 bi3 6
Z * H Oder OH
T=H oder OH sind,
Qdie Gruppe -CH-
SH
b) Gruppen eines anderen Typs -wie
Gruppe -S-O
φ Gruppen der Formel -S-
0(CH2)n1H
mit n- a 1 bis 6
(?) die Ozy-Gruppe - O Q Grrtppen der Pormel -
(CHZ) T,
in der a = O bis 3
Z, !»Η Oder OH sind,
φGruppen der Formal
(CHZ)bT
(CHZ)0T
Z4Z88Ö
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in der a, b = O bis
Z, T = H oder OH sind·
3· Gruppen vom Typ P
Die divalenten Gruppen P können der folgenden Pormel entsprechen
(CHZ)0T
- (CHU)f - (CHY)g -
oder —
SO.
(CHB)-D ,
in denen d, e, h, j = 0,1 oder 2 a, f, g, i β 0 bis 6 Z, Ut B, V H, OH, Br, (CH2)nC00H
mit η = 0 bis 3, T, D a H oder OH sind·
können andere Reste in die Brücken eingeschoben werden, wie die Gruppen der Pormel
-0-, -S-, -CH« - S"
Ä ,
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Die trivalenten Gruppen P können Gruppen der folgenden Formel sein:
-co(CH2)k-ir
mit k = 0 bis 4.
Eine bevorzugte Gruppe der durch die Erfindung zur Verfügung gestellten gemischten Verbindungen sind Verbindungen der Formel V
J-CO-CCH^-BH-
(CHZ)n3H
HH-CO-
in der X., Z2 UI1^· ^3 Brom oder Jod darstellen,
wobei mindestens eines von den beiden anderen verschieden ist,
Q1 ist eine Gruppe· -COOH oder-eine-Gruppe der Formel
-CON
, wobei R-3 und HA unabhängig
voneinander, ein Wasserstoffatom, ein niederes Alky!radikal, ein mono- oder polyhydroxyliertes, niederes Alkylradikal oder ein niederes Carboxyalkylradikal ist,
Q stellt ein Wasserstoffatom, ein CH2OH-Radikai, ein Cyano radikal oder ein Radikal der Formel
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-COU dar, wobei Rq und Rs unabhängig
voneinander ein Wasserstoffatom, ein niederes Alkylradikal, ein mono- oder polyhydroxyliertes, niederes Alkylradikal oder niederes Alkanoyl, niederes Oxyalkyl, eine Aminogruppe oder ein Radikal der Formel
-N- CORy bedeutet, wobei R~ ein niederes
Alkylradikal, niederes Hydroxyalky!radikal oder niederes Alkoxyniederes-Alkylradikal ist und RQ ein Wasserstoffatom, ein niederes Alkylradikal oder niederes Hydroxyalkylradikal darstellt,
Q- und Qi bedeuten unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, ein Cyanoradikal, ein CH2OH-Radikal, ein Radikal der Formel
- COH , la der H9 und E10 die für
R1- und R^ gegebenen Bedeutungen besitzen, eine Aminogruppe oder ein Radikal der Formel
- COR-J1, in der R11 die für R^ gegebene
»12
Bedeutung und R12 die für Rg gegebene Bedeutung besitzen,
Q4 stellt eine Aminogruppe, ein Cyanoradikal oder eine Gruppe
Z4Z885
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-H- COR-c dar, wobei IL1- ein
niederes Alkylradikal, ein mono- oder polyhydroxyliertes, niederes Alkylradikal oder ein niederes Alkoxy-niederes-Alkylradikal ist,
R1^ ein Wasserstoffatom, ein niederes Alkylradikal, ein niederes Hydroxyalkylradikal oder ein niederes Alkanoylradikal ist,
Z ist H oder OH n- und n« sind gleich 1 bis 5 n-, ist gleich 0 bis 3, und b ist 0 oder 1, und ihre pharmazeutisch annehmbaren Salze,
In der vorliegenden Anmeldung bezeichnet der Ausdruck "niederes" im allgemeinen Radikale mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen·
Um die Verbindungen der Formel V herzustellen, kann man verfahren, wie im US-Patent 4-014 986 beschrieben, und zwar so, daB man die Kondensation eines Amins der Formel VI
| ^1 | HH | •oo | Q3 | — | |
| Λ | |||||
| * N-C0(CH2)a1- | TqT | ||||
| (CHZ)n3H | s NHCO ( CH2 )n2HH | ||||
| Säurechlorid | |||||
| mit einem | der Formel | VII | |||
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Cl-CO
(VII)
durchführt, insbesondere in einem polaren Lösungsmittel bei einer Temperatur von 20 bis 60 0C und in Anwesenheit eines Säure-Akzeptors·
H"och allgemeiner kann festgestellt werden, daß die gemischten Brom-Jod-Benzol-Verbindungen nach den gleichen Verfahren erhalten werden können, wie sie für die analogen Poly-Jod-Verbindungen angewendet werden. Zu diesem Zweck führt man insbesondere Reaktionen durch wie Halogenierung, Alkylierung, Acylierung (durch Kondensation eines Säurechlorids mit einem Amin oder Alkohol) oder Salzbildung, die umfassend für die analogen Poly-Jod-Verbindungen beschrieben wurden.
Daher können beispielsweise Verbindungen der allgemeinen Formel VIII
(VIII),
COST-(ClL,) -UCO ι *- "· ι
I R-iT R-I ο
If IO
in der X. Brom und X2 ^0^ oder X-. Jod und X2 Brom sind, Q- und Q. stellen unabhängig voneinander ein Aminoradikal oder ein Radikal der Pormel
dar, in der
ein niederes Alkylradikal,
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ein mono- oder polyhydrexyliertes, niederes Alkylradikal oder ein niederes Alkoxy-niederes-Alkylradikal darstellt und R2Q ein Wasserstoffatom, ein niederes Alkylradikal oder ein niederes Hydroxyalkylradikal ist,
Qg und Q, bedeuten unabhängig voneinander ein Wasserstoffatoa, ein CHgOH-Eadikal, ein Radikal der Formel
-CO-N , wobei R5 und R0 ein Wasserstoff-
atom, ein niederes Alkylradikal, ein mono- oder polyhydrozyliertes, niederes Alkylradikal oder niederes Alkanoylniederes-Oxyalkyl, eine Aminogruppe oder ein Radikal der Formel
bedeuten, wobei R- ein niederes Alkylradikal, mono- oder polyhydroxyliertes, niederes Alkylradikal oder niederes Alkoxy-niederes-Alkyl ist und Rg ein Wasserstoffatom, ein niederes Alkylradikal oder niederes Hydroxyalkylradikal ist,
und R-γ und R-g unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, ein niederes Alkylradikal· oder ein niederes Hydroxyalkylradikal sind, und
η ist eine ganze Zahl von 1 bis 5, hergestellt werden, in dem man die Kondensation eines Amins der Formel ΓΣ
C03-(CH9) -NH (IX)
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mit einem Säurechlorid der Formel X
Gl-CO ^^^-^"^ n ^
durchführt, wobei sich an diese Reaktion gegebenenfalls eine Acylierungs-Reaktion anschließt.
Die Verfahrensbedingungen können dieselben sein, wie in der FR-PS 2 313 018 beschrieben.
In der gleichen Weise können Verbindungen der Formel XI
3OiIH(CH0) -COlJ ^Sn ^n ' I Qi R21 X1
in der X1 Brom und X2 Jod oder X1 Jod und X2 Brom sind,
Q1 ist eine Gruppe COOH
Q2 stellt ein Wasserstoffatom, ein CHgOH-Radikal oder ein
Radikal der Formel
-CO-B dar, wobei E- und
ein Wasserstoff, ein niederes Alkylradikal, ein mono- oder polyhydroxyliertes, niederes Alkylradikal oder niederes Alkanoyl-niederes-Oi^ralkyl, eine Aminogruppe oder ein
Radikal der Formel
242885 E
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-N-COR , darstellen, wobei R7 ein niederes ι 7 ι
«8
Alkylradikal, niederes Hydrozyalkylradikal oder niederes Alkozy-niederes-Alkyl ist und Rg ein 7/asserstoffatom, ein niederes Alkylradikal oder niederes Hydroxyalkylradikal darstellt, Q^ "bedeutet ein Radikal der Formel
R1
, in der R11 die für R7
Ί2
gegebene Bedeutung und R12 die für Rq gegebene Bedeutung besitzen. R21 stellt ein V/asserstoffatom, ein niederes Alkylradikal oder niederes Hydroxyalkylradikal dar, und η ist eine ganze Zahl von 1 bis 5, sowie ihre pharmazeutisch annehmbaren Salze hergestellt werden, indem man die Kondensation eines Amins der Formel ZII
Q-
(XII)
mit einem Säuredichlorid der Formel ZIII
(ZIII)
durchführt, wobei sich an diese Reaktion gegebenenfalls eine Acylierungs- und/oder Salzbildungsreaktion anschließt.
242885 E
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Die Verfahrensbedingungen können dieselben sein, wie in der PR-PS 2 347 339 beschrieben.
Im folgenden werden Beispiele zur Herstellung der gemischten Brom-Jod-Benzol-Verbindungen gegeben·
In diesen Beispielen werden die Produkte durch ihren Rf-Wert aus der DünnschichtChromatographie mittels Silicagel-Schicht charakterisiert, wobei die folgenden Elui erdungsmittel verwendet wurden:
- Eluant 1: Benzol/Methylethylketon/Ameisensäure
(60/25/20)
- Eluant 2: n-Butanol/Essigsäure/Wasser
(50/11/25).
Herstellung von 2,4,6-Tribrom-3-H-hydroxyethylcarbamoyl-(2,4,6-Tri j od^-H-methylcarbamoyl-H-methyl-S-H-acetylaminobenzoyl)-5-glycylamino-benzoesäure (Verbindung 1
COOH CH3-H-COCH3
Br I Br ill
HO-CH2CH2IiHCO ' T HHCOCH2HH-CO
I - Herstellung von 2,4,6-Tribrom-3-H-hydro:xyethylcarbamoyl-5-amino-benzoesäure
Z4ZÖÖG ö
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Man stellt eine Suspension von 1 Mol N-Hydroxy-3-ethylcarbamoyl-5-ataiino-benzoesäure in 4 Liter Wasser und 820 ml konz. Salzsäure her. Dann fügt man tropfenweise 230 ml (9 Mol) Brom hinzu. Anschließend setzt man das Rühren noch 24 Std. bei Umgebungstemperatur fort. Man zentrifugiert, wäscht den Niederschlag mit 2 1 Wasser von 90 0C und trocknet 24 Std. lang bei 110 0C.
Ausbeute: 96,5 % Reinheitskontrolle:
- CCM mit Sluant Benzol/Methylethylketon (MSC)
Ameisensäure (60/25/20) Rf des Ausgangsproduktes: 0,05 Rf des bromierten Produktes: 0,55
- Reinheit gemäß Brombestimmung: 100 %
II - Herstellung von 2,4,6-Tribrom-3-?T-hydroxyethylcarbamoyl-5-aminoacetamido-benzoesäure
a) Herstellung von 2,4,6-Tribrom-3-Ii-phthalamido-acetoxyethyl-carbamoyl-S-phthalimidoacetylaminobenzoesäure
COOH
NCEUCOOOt0OT0NHCO-^NV*sNHCOOT9IT v.
ά CO
Man löst 322 g (0,7 Mol) 2,4,6-Tribrom-3-N-hydroxyethylcarbamoyl-5-amino-benzoesäure in 60 ml Dimethylacetamid.
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Dann fügt man portionsweise 392 g (1,75 mol) Phthalyl-glycin-Säurechlorid hinzu.
Uach 48 Std. langem Rühren bei Umgebungstemperatur gießt man die Lösung In 2 1 Wasser von 70 0C. Es gibt eine Fällung, wonach man noch eine 1/2 Std. rührt und dann zentrifugiert.
Das Produkt wird ohne Trocknung und Reinigung in der folgenden Stufe weiterverwendet·
Kontrolle:
CCM mit Sluant Benzol/MEC/Ameisensäure
(60/25/20) : Rf 0,7 (Ausgangsprodukt: Rf 0,55).
b) Herstellung von 2,4,6-Tribrom-3-N-hydroxyethylcarbamoyl-5-aminoacetamido-benzoesäure
HOCH2CH
Man stellt eine Suspension des wie vorstehend erhaltenen Produktes in 2,4 1 Wasser und 204 ml Hydrazinhydrat her. Man erhitzt 1 Std. lang auf 90 0C und rührt anschließend 48 Std. lang bei Umgebungstemperatur. Ss gibt eine Kristallisation.
Dann zentrifugiert man und klärt mit Wasser. Man erhält ein Produkt, das 10 bis 15 % Phthalhydrazid enthält. Das Produkt wird in 1 1 Wasser und 100 ml konz. Schwefelsäure aufgenom-
242885 S
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men und die Mischung auf 90 0C erhitzt· Man trennt den unlöslichen Anteil durch Filtration und stellt anschließend mit Ammoniak den pH-Wert auf 3-4 ein.
Dann IaBt man über Hacht bei Umgebungstemperatur kristallisieren.
Nach dem Zentrifugieren, Waschen mit Wasser und Trocknen im Trockenschrank erhält man 175 g des Produkts, was einer Aus beute von 48,5 % entspricht.
Reinheitskontrolle:
1) GCM mit Sluant Benzol/MSC/Ameisensäure (60/25/20) : Rf
0,05 (orange-gelber Fleck nach Entwicklung mit Hinhydrin)·
Bs verbleiben ca. 1 % Phthalhydrazid mit Rf 0,75.
2) Reinheit gemäß Jodbestimmung: 98 %*
III- Herstellung von 2,4,6-Tribrom-3-N-hydroxy-
ethylcarbamoyl-(2,4,6-tri^ od-3-ii-methylcarbamoyl-N-.
methyl-S-N-acetylamino-benzoylj-S-glycylaminobenzoesäure
a) Kondensation
stellt eine Suspension von 75 g (0,145 Mol) 2,4,6-Tribrom ^-H-hydroxyethylcarbamoyl-S-amino acetamido-benzoeaäure in einer Mischung von 75 ml Dirnethylacetamid und 56 ml (0,4 Mol)
Z4ZÖ8D ö
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24 -
Triethylamin her. Dann fügt man 103 g (0,159 Mol) 2,4,6-Trijod-3-S'-methylcarbamoyl-li-methyl-5-JiT-acetylainino-benzoesäurechlorid hinzu. Man rührt 3 Std. lang bei 45 0C und überprüft das Ende der Reaktion durch CCM.
erhaltene Losung wird in 500 ml Wasser und 40 ml konz. Salzsäure gegossen, wobei sich ein niederschlag bildet. Man läßt noch 15 Std. lang bei Umgebungstemperatur rühren. Nach der Zentrifugierung nimmt man das Produkt in 300 ml Wasser auf und löst es durch Zugabe von 5-N-Sodalösung (pH = 7,8_)_, dann fällt man von neuem durch 5-K--S al ζ säure.
Man zentrifugiert, wäscht mit Wasser und trocknet im Trockenschrank bei 60 0C.
Man erhält 114,5 g rohes Produkt, was einer Ausbeute von 70 % entspricht»
b) Reinigung
Sie wird durch Kristallisation aus der 7/ärme in abs. Ethanol durchgeführt·
114 g des Produktes werden mit 125 ml absol. Ethanol in Suspension gebracht. Dann erhitzt man unter Rückfluß, wonach die Lösung und dann die Kristallsation erfolgen. Man führt die Erhitzung noch 24 Std. lang fort und läßt dann erkalten.
!fach Zentrifugierung und Trocknung wird das Produkt in 250 ml Wasser und Soda gelöst. Man stellt den pH-Wert mit Essigsäure auf 4-5 ein und filtriert zweimal über Kohle 3SA. Man filtriert und säuert dann mit konz. Salzsäure an.
242885
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Nach Zentrifugierung, Waschen mit Wasser und Trocknung im Trockenschrank bei 60 0C erhält man 54,5 g des reinen Produkts, was einer Ausbeute von 47,5 % entspricht.
Heinheitskontrolle:
a) CCM mit Eluant Benzol(Methylethylketon/Ameisensäure) (60/25/20) : Rf 0,15.
CCM mit Eluant Butanol/Sssigsäure/Wasser (50/11/25) : Rf 0,3 und 0,8.
2) Reinheit gemäß Bestimmung an Methylat: 97 %
3) Reinheit gemäß Jodbestimmung: 100 %, gemäß Brombestimmung: 100 %.
Herstellung von 2,4,6-Trijod-3-N-hydroxyethylcarbamoyl-(2,4,6-tribrom-3-N-methylcarbamoyl-N-methyl-5-N-acetylamij2o-benzoyl)-5-glycylamino-benzoesäure (Verbindung 2)
COOH CH3-Ii-COCH3
HOCH0CH0HHCO ^T HH-COOCh0NH-CO ^ χ ^ CONHCH ά ά J Br
I - Herstellung von 2^,o-
methyl-5-N-acetylamino-benzoesäure
COOH
CH3NHCO ^\ N-COCH3 3
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1) Herstellung von 2,4,6-Tribrom-3-&-methylcarbamoyl-5-aminobenzoesäure
Man stellt eine Suspension von 194 g (1 Mol) 3-N-methylcarbamoyl-5-amino-benzoesäure in 4 1 Wasser und 820 ml konz. Salzsäure her· Dann fügt man tropfenweise 230 ml (9 Mol) Brom hinzu. Mq ρ setzt das Rühren noch 24 Std. lang bei Umgebungstemperatur fort. Dann zentrifugiert man, wäscht den niederschlag mit 2 1 Wasser von 90 0C und trocknet anschließend 24 Std. lang bei 110 0C.
Man erhält 410 g rohe Säure, was einer Ausbeute von 95 % entspricht.
Reinheitskontrolle:
1) CCM mit Eluant Benzο1/MSC/Ameisensäure (60/25/20) Rf des Ausgangsprodukts: 0,1 Rf des bromierten Produkts: 0,7
2) Reinheit gemäß Brombestimmung: 98 %,
3) Herstellung von 2,4,6-Tribrom-3-^-methylcarbajnoyl-5-N-acetylamino-benzoesäure
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27 -
CH^IiHCO
a) Kondensation
Man stellt eine Suspension von 230 g (0,5 Mol) 2,4,6-Tribrom-3-N-methylcarbamoyl-5-amino-benzoesäure in 200 ml Essigsäureanhydrid und 100 ml Essigsäure her· Dann fügt man tropfenweise 60 ml konz. Schwefelsäure hinzu, wobei die Temperatur nicht höher als 55 bis 60 0C steigen darf. Man rührt noch 1 Std. lang bei 55 0C und gibt danach Schwefelsäure hinzu. Die erhaltene Lösung wird dann in 1 1 Eiswasser gegossen. Es gibt eine Fällung, und man, rührt noch 24 Std, bei Umgebungstemperatur. Dann zentrifugiert man, wäscht mit 7/asser und trocknet anschließend 16 Std. lang bei 80 0C im Trockenschrank·
Man erhält 240 g rohe Säure, was einer Ausbeute von 100 % entspricht·
b) Reinigung
Die Reinigung erfolgt durch Kristallisation über das Ammoniumsalζ·
Man stellt eine Suspension von 42 g roher Säure in 45 ml 7/asser her. Dann, fügt man 10-Ii-Ammoniaklösung bis zur Auflösung hinzu (pH =7-8). Man rührt 24 Std. lang bei Umge-
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bungstemperatur· Ea erfolgt die Kristallisation, man zentrifugiert und klärt durch 10 ml Wasser. Der Niederschlag wird in 500 ml Wasser von 90 0C gelöst. Dann "behandelt man zweimal mit Kohle 3SA innerhalb von 2 Std. bei 80 0C. Man fällt das Produkt durch Salzsäure 1/10· Man zentrifugiert, wäscht mit Wasser und trocknet über Nacht bei 80 0C,
Man erhält 30 g des Produkts, was einer Ausbeute von 71 % entspricht.
Reinheitskontrolle:
1) CGM - mit Eluant Benzol/MEC/Ameisensäure (60/25/20)
Rf des Ausgangsprodukts: 0,7 Rf des acetylierten Produkts: 0,35 - mit Eluant Butanol/Essigsäure/Wasser (60/11/25) Rf des Ausgangsprodukts: 0,75 Rf des acetylierten Produkts: 0,3
2) Reinheit gemäB BrombeStimmung: 100 %
3. Reinheit gemäß Bestimmung an Soda:· 99 %·
3) Herstellung von 2,4,6-Tribrom-3-N-methylcarbamoyl-N-methyl 5-N-acetylamino-benzoesäure
a) Methylierung
CH3NHCO I N-GOGH3
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Man löst 189 g (0,4 Mol) 2,4,6-Tribrom-3-N-methylcarbamoyl-5-H-acetylamino-benzoesäure in 184 nil 5-N-Sodalösung (0,92 Mol). Dann fügt man 32,4 ml (0,52 Mol) Methyljodid hinzu und rührt 24 Std. lang bei Umgebungstemperatur. Das Ende der Reaktion wird durch CCM kontrolliert, Sluant : Butanol/Essigsäure/ Wasser (50/11/25). Man gießt die Lösung in 300 ml Wasser und 75 ml konz. Salzsäure, -wonach die Ausfällung erfolgt» Man läßt noch 5 Std. lang kristallisieren und zentrifugiert dann. Der Niederschlag wird in 500 ml Wasser aufgenommen und 1Q-JI-Sodalösung bis zur Auflösung zugegeben, dann stellt man durch Zugabe von Essigsäure wieder einen pH-Wert von 4 ein. Zur Entfärbung der Lösung gibt man 1 ml Natriumbisulfit-Lösung zu. Man fällt im sauren Medium, zentrifuguert, wäscht mit Wasser und trocknet 24 Std. lang bei 80 0C.
Man erhält 157 g des Produkts, was einer Ausbeute von 81 % für die Methylierung entspricht.
b) Reinigung
Die Reinigung erfolgt durch Rekristallisation aus einer Ethanol-Wasser-Mischung.
Man stellt eine Suspension von 100 g der rohen Säure in 500 ml Wasser her. Man erhitzt auf 30 0C und gibt langsam 130 ml Ethanol (95 %ig) bis zur völligen Auflösung hinzu. Man filtriert und läßt unter Rühren 24 Std. lang kristallisieren. Man zentrifugiert, klärt durch eine V/asser-Sthanol-Mischung und trocknet im Trockenschrank 24 Std. lang bei 80 0C.
Man erhält 62,8 g des Produkts, das man in 200 ml 7/asser und Soda löst. Man axellt den pH-Wert auf 4-5 mit Essigsäure
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ein und "behandelt zweimal mit Kohle, ^ann filtriert man und säuert mit konz· Salzsäure an. Nach Zentrifugeerung, Waschen mit Wasser und Trocknung 24 Std. lang bei 80 0C erhält man 50 g des reinen Produkts, was einer Ausbeute von 50 % entspricht·
Reinheitskontrolle:
1) CCM mit Eluant Butanol/Essigsäure/Wasser (50/11/25) Rf des Auagangsprodukts: 0,3 Rf des methylierten Produkts: 0,25 und 0,35.
2) Reinheit gemäß Bestimmung an Methylat: 97 %
3) Reinheit gemäB Brombestimmung: 97 %·
II - Herstellung von 2,4,6-Tribrom-3-2i-nethylcarbamoyl-II-me thy 1-5-IT-ace ty lamino-benzoe säurechlorid
COCl
CCH-.3HC0
Man stellt eine Suspension von 296 g (0,59 Mol) 2,4,6-Tribrom-3-iI-niethylcarbamoyl-iI-methyl-5-2r-acetylamino-benzoe3äure in 600 ml Thionylchlorid her· Man erhitzt 3 Std. lang unter Rühren auf 80 0C. Man erhält eine Lösung und verdampft das überschüssige Thionylchlorid im Yakuum. Der pastöse Rückstand wird in 500 ml Isopropylether aufgenommen und die Mischung 24 Std. lang bei Umgebungstemperatur gerührt. Es erfolgt die Kristallisation, üach Zentrifugierung und Klärung mit Isopropylether wäscht man den Niederschlag unter Rühren 24 Std· lang bei Umgebungstemperatur in 250 ml Aceton. Man zentri-
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fugiert, klärt mit 50 ml Aceton und trocknet das Produkt anschließend unter Vakuum.
Man erhält 150 g eines klaren, beigefarbenen Produkts, was einer Ausbeute von 50,5 % entspricht,
Reinheitskontrolle: ·
1) CCM (nach Reaktion mit Monoethanolamin im Überschuß,
in Dimethylacetamid)
mit Sluant Benzol/Methylethylketon/Ameisensäure (βθ/25/20):
Rf des Ausgangsprodukts: 0,57
Rf des mit Monoethanolamin kondensierten Produkts: 0,35·
2).Bestimmung des Säurechlorids durch Propylamin: 105 %·
III - Herstellung von 2^,ö-Irijod-O-li-hydroxyethylcarbamoyl-2,4,6-tribrom-3-5^-methylcarbamoyl-2I-methyl-5-N-acetylaminobenzoyl)-5-glycylamino-benzoesäure
Die 2,4,6-Tri;j od-3-Sr-hydroxyethylcarbamoyl-(2,4,6-tribrom-3-U-methylcarbamoyl-Ii-niethyl-S-^-acetylamino'-benzoyD-S-glycylamino-benzoesäure wird wie in Beispiel 1-III hergestellt, ausgehend von 2,4,6-Trijod-3-ii-hydroxyethylcarbamoyl-5-arainoacetamido-benzoesäure und 2,4,6-Tribrom-3-N-methylcarbamoyl-2I-methyl-5-^-acetylamino-benzoe3äure«
Ausbeute roh: 55 % - Ausbeute global: 21 %.
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Reinheitskontrolle:
1) CCM
- mit Bluant Benzol/MEC/Ameisensäure (60/25/20): Rf 0,3
- mit Eluaat Butanol/Essigsäure/Wasser (50/11/25): Rf 0,2 - 0,3.
2) Reinheit durch Bestimmung an Methylat: 99,6 %.
3) Reinheit durch Jodbestimmung: 98,3 %
durch Brombestiminung: 99 »4 %·
Herstellung von 2,4,6-Tribrom-3-H-hydroxyethylcarbamoyl-2,4,6-triQ od-3-3"-hydroxyethylcarbamoyl-li-methyl-5-N-ace tylami.nobenzoyl)-5-glycylamino-benzoesäure (Verbindung 3)
HOCH0CH9HHCCr ( HHCOCH9IiHCO ^ T COHHCH9CH9Oh
I - Herstellung von 2 ^,ö-TriiJod^-H-acetoxyethylcarbamoyl-H-methyl-5-H-acetylamino-benzoesäure
COOH
j I j
CH^CO-H T^ COHHCH9CH9OCOCh
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900 g (1,38 Mol) 2,4,6-Tri.jod-3-N-hydrosyethylcarbamoyl-N-methyl-5-N-acetylamino-benzoesäure werden in 1500 ml Dioxan in Suspension gebracht. Dann fügt man tropfenweise 198 ml Acetylchlorid hinzu. Nach Ablauf von 4 Std. Erhitzen auf 80 0C erhält man eine klare Lösung. Nach Abkühlung gießt man diese Lösung in 4,5 1 Isopropylether. Man erhält weiße Kristalle, die man zentrifugiert, mit Wasser wäscht und im Trokkenschrank bei 70 0C trocknet.
Ausbeute: annähernd 100 %· CCM, mit Sluant 1: Rf 0,45.
II - Herstellung von 2,4,6-Trijod-3-N-acetoxyethylcarbamoyl -N-methyl-S-N-acetylamino-benzoesäurechlorid
CH^CO-N J CONHCH0CH0OCO CH J ' 1J d *
96O g der vorstehenden Säure werden in 2080 ml Thionylchlorid 6 Std. lang unter Rückfluß erhitzt. Das Säurechlorid kristallisiert in Thionylchlorid und wird nach Abkühlung zentrifugiert und mit Isopropylether gewaschen.
Ausbeute: 55 %
Reinheitskontrolle:
- Bestimmung von organischem Chlor: 101 %
- CCM mit 31uant 1: Rf 0,6 nach Kondensation mit Isopropylamin.
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III - Kondensation
Die 2,4,6-Tribrom-3-II-iiydrosyethylcarbamoyl-(2,4,6-tri3od-3-N-acetoxyethylcarbamoyl-N-metnyl-5-^-acetylaniino-benzoyl) -5-glycylainino-benzoesäure der Formel
CH3-IT-COCH3
HOCH2CH2HHCCr ηΤ^ IiHCO CH2ITHCO ^J^ COIiHCH2CH2OCOCH3
wird wie in Beispiel 1 hergestellt, ausgehend von 2,4,6-TribroIn-3-IT-hydroxyethylcarbaInoyl-5-amino-acetamido-benzoesäure und 2,4,6-Tri3od-3-IT-aceto2yethylcarbamoyl-II-methyl-5-IT-acetylamino-benzoesäurechlorid.
Ausbeute der Kondensation: 70 %, Seinheitskontrolle durch CCM mit Sluant 1: Rf 0,1.
IY - Verseifung
Das vorstehende Produkt wird in 320 ml 23-Sodalösung gelöst. Man erhitzt 2 Std. lang auf 50 0C und fällt dann das Produkt mit Salzsäure, anschließend zentrifugiert man, wäscht mit Wasser und trocknet im Trockenschrank bei 70 0C.
Ausbeute; 65 %
V - Reinigung
Sie wird über die Kristallisation des Methylamin-Salzes in Sthanol durchgeführt. Das gereinigte Produkt wird zentrifu-
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giert und anschließend mit Propanol 2 Std. lang bei 80 0C gewaschen.
Das Methyl amins al ζ wird dann in Sodalö'sung gelöst und anschließend mit Kohle 3SA 3 Stunden lang bei 60 0C behandelt, um es zu entfärben.
Das gereinigte, zentrifugierte Produkt wird mit Wasser bis zur Abwesenheit von Chlorid und von Methylaminspuren gewaschen.
Reinheitskontrolle:
1) CCM
- mit Sluant 1: Rf 0,1,
- mit Eluant 2: Rf 0,25 und 0,3.
2) Reinheit gemäß Jodbestimmung: 97 %·
3) Reinheit gemäß Brombestimmung: 96 %*
Herstellung von 2,4,6-Tribrom-3-N-hydrozyethylcarbamoyl-
benzoyl)-glycyl-5-N-methylamino-benzoesäure (Verbindung 4)
NHCOCH3
HOCH2CH2HHCO ^Y^N-COCHgJIHCOX^Y'SCONHCHgCH2OH
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I - Herstellung von 2,4,6-Tribrom-3-H-hydroxyethylcarbamoyl -S-chlor-acetamido-benzoesäure
HOGH2CH2HHCO
Zu einer Suspension von 1 Mol (461 g) 2,4,6-Tribro-3-H-hydroxyethylcarbamoyl-5-amino-benzoesäure in 1 1 Dioxan fügt man tropfenweise 3 Mol Chloracetylchlorid*
Map erhitzt 3 Std. lang auf 80 0C, Das Produkt löst sich und kristallisiert dann« Das amidierte und durch Acetylchlorid veresterte Produkt wird zentrifugiert und mit Wasser gewaschen. Danach verseift man die Esterfunktion durch 2 Mol Natriumkarbonat in Wasser bei Umgebungstemperatur. Das erhaltene Produkt wird mit Salzsäure gefällt, zentrifugiert und mit Wasser gewaschen.
Ausbeute: 78 %,
CCM, Eluant 1: Rf 0,35, Eluant 2: Rf 0,5
% Cl.gefunden: 6,55 % Cl theoretisch: 6,60 % 3r gefunden: 44,6 5 % Br theoretisch: 44,65.
II - Herstellung von 2,4,6-Tribrom-3-H-hydroxyethylcarbamoyljod-5-IT-methyl-acetamido-benzoesäura
COOH
HOCH2CH2HHCO
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0,75 Mol der vorstehenden Säure werden in 2,23 Mol 5-N-Sodalösung und 1,5 Mol CH3I gelöst. Nach 4 St<i. Erhitzen auf 40 0C wird die Lösung in 400 ml industrielle Salzsäure, die mit Eiswasser 1 : 2 verdünnt wurde, gegossen und der erhaltene klare, gelbe Niederschlag zentrifugiert und mit Wasser gewaschen
Ausbeute: 85 %
Bestimmung der Azidität: 97,8 % Bestimmung von Jod: % I gefunden 19,35
% I theoretisch 19,75 Brom: % Br gefunden 36,66
% Br theoretisch 37,30 CCM, Eluant 1: Hf 0,4
III - Herstellung von 2,4,6-Tribrom-3-N-hydroxyethylcarbamoyl -amino-5-n-methy1-acetamido-benzoesäure
COOH
HOCH2CH2NHCO
0,517 Mol des vorstehenden Produkts werden in 1,5 1 10-N-Ammoniaklösung 2 Std. lang auf 60 0C erhitzt.
Danach wird das Ammoniak unter Wasserstrahlpumpen-Vakuum verdampft. Man erhält 35Og einer äquimolaren Mischung vom Amnoniumsalz des erwarteten Produkts und von Ammonium;)odid. CCM, Eluant 1: Rf ν 0,05 Dieses Produkt wird ohne Reinigung weiterverwendet.
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IV Kondensation
Die 2,4,6-Tribrom-3-N-hydroxyethylcarbamoyl-(2,4,6-trij od-3-U-ac et oxyethylcarbamoyl-5-ainino-benz oyl)-glycyl-5-H-me thylamino-benzoesäure der Formel
| HOCH2CH2NHCO | COOH | J N | NHp | j | |
| Br | L Br | ||||
| ^\ | THCO- | ^CONHCH2CH2OCOCH3 | |||
| Y^n-cocio • ι *- | |||||
| Br „,τ | j | ||||
wird, ausgehend von 2,4,6-Tribrom-3-2I-hydroxyethylcarbamoylamino-5-N-methyl-acetamido-benzoesäure und 2,4,6-Tri;jod-3-2iacetoxyethylcarbamoyl-5-B.mi.no-benzoesäürechlorid, hergestellt, Ausbeute der Kondensation: 81 %
CCM, Eluant 1: Rf 0,1
Dieses Produkt wird ohne Reinigung weiterverwendet.
V - Acetylierung
COOH
ITHCpCH.
CH3OCOCH2CH2UHCo
N-COCH0UHCO
COIIHCh2CH2OCOCH3
357 g der vorstehenden, rohen Säure werden in 330 ml Dimethylacetamid gelöst. Dann werden tropfenweise 1,23 Mol Acetyl-, chlorid zugegeben. Die erhaltene Lösung wird 4 Std. lang bei Umgebungstemperatur gerührt und dann in '.Vasser gegossen. Der erhaltene Niederschlag wird zentrifugiert und mit Wasser gewaschen.
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Das erhaltene Produkt wird so, wie es ist, ohne Reinigung oder Trocknung, weiterverwendet·
VI - Verseifung der Esterfunktion
Die vorstehende, rohe Säure wird in 1 ,23 Mol 251-Sodalösung gelöst. Die erhaltene, alkalische Lösung wird 2 Std. lang bei Umgebungstemperatur gerührt, dann mit Essigsäure auf pH eingestellt und zweimal mit Kohle 3SA bei 70 0G behandelt. Die filtrierte, gut entfärbte Lösung wird dann in eine Salzsäurelösung gegossen.
Das erwartete Produkt fällt aus, es wird durch Zentrifugieren abgetrennt und mit Wasser gewaschen.
Ausbeute: 53,5 % für die Acetylierung und Verseifung. Reinigung über das Ammoniumsalz.
Das Produkt wird durch zwei aufeinanderfolgende Ammoniumsalze gereinigt, dann mit V/asser gewaschen, um Chloride und ΝΉ.+- Ionen zu entfernen.
Bestimmungen: Azidität: 101,50 %
BroEL: gefunden: 20,4 % theoretisch: 20,7 % Jod : gefunden: 32,5 % theoretisch: 32,9 %
CGM, Eluant 1: Rf 0,05
Eluant 2: 2 Isomeren, Rf 0,17 und 0,27.
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Herstellung einer Verbindung der Formel
CH3-Si-COCH2OCH.
Br^ 1 Jr' ' Jw "
HOCH2CH2
COCH2IiHCO -^Y^COHHCH3
HOOH2CH2
(Verbindung 25)
I - Kondensation von Diethanolamin mit 2,4-,6-Tribrom-aminoisophthalsäuredichlorid
führt zu einer Verbindung der formel
CH2CH2OH
COH
^CH0CH2OH
.CH2CH2OH
'CH2CH2OH
Zu einer Lösung von 1,18 Mol Diethanolamin in 100 ml Wasser und 1,18 Mol KHCO3 fügt man tropfenweise 184 g (0,4 Mol) 2,4,6-Amino-isophthalsäuredichlorid in Lösung von 185 ml Aceton.
Das weiße Produkt fällt nach und nach aus. Durch Zentrifugierung und anschließende Trocknung im Trockenschrank
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isoliert man 278 g eines rohen Produkts, das mit Eluant 1 einen Rf-Wert von 0,1 ergibt und das gemäß der Bestimmungen von Brom, Chlor und Azidität 9,7 % KCl und 26 % KHCCU enthält,
Reinigung durch Kristallisation in Ethanol:
Die 278 g des rohen Produkts werden in 1 1 Ethanol (absol.) bis zum Sieden erhitzt. 97 g des unlöslichen Minerals werden durch Zentrifugieren in der Wärme entfernt. Das reine Produkt kristallisiert nach und nach, und nach Ablauf von zwei Tagen zentrifugiert man 110 g des gut kristallisierten, weißen Produktes,
Reinheitskontrolle:
98 % Reinheit gemäß Brombestimmung
0 % Azidität an Methylat
kein Cl" /
CCM mit Eluant 1: ein einziger Fleck Rf 0,1 Ausbeute: 46,5 % für Kondensation und Reinigung.
II - Chloracetylierung
führt zu einer Verbindung der Formel
CH0CH0OCOCH0Cl
con
CH2Ch2OCOCH2CI
Zu dieser Lösung von 35 g des vorstehenden Amins (kristallisiert in Ethanol) in 100 ml Dioxan fügt man tropfenweise 80 ml ChloracetylChlorid. Nach Ablauf von 1/4 Stunde ist die Auflösung vollständig. Die Lösung wird über Nach bei Umgebungstemperatur gerührt und dann in 500 ml Eiswasser gegos·
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sen. Man erhält einen Gummi. Die überstehende Lösung wird umgefüllt und zweimal durch 500 ml Eiswasser ersetzt» Man erhält hierauf ein weißes, kristallisiertes Produkt. CGM, Eluant 1: Rf 0,6.
III - Verseifung der Esterfunktionen führt zu einer Verbindung der Pormel
HOCH2CH2
HOCH2CH2
COH
HCO
Br
CH2CH2OH
NHCOCH2CL
Das vorstehende Produkt wird in 1,144 Mol 2U-Sodalösung gelöst und die erhaltene Lösung 3 Std. lang bei Umgebungstemperatur gerührt.
Man säuert daraufhin auf pH 2 an und extrahiert die aus der
Verseifung stammende Monochloressigsäure mit 3 σ 250 ml
Ethylacetat bis zu einem neutralen pH in den zwei Phasen. Man, erhält nach Eindampfen bis zur Trockne 95 g eines weißen,
kristallinen Peststoffes. CCM, Sluant 1: Rf 0,1
Bestimmung von Brom und organischem Chlor: 95 %·
Z4ZÜÖD ο
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IV - Aminierung
führt zu einer Verbindung der Formel
,GH2CH2OH
GON
HOCH2CH2
HOCH2CH2
Die 95 g des vorstehenden Produktes werden in 600 ml ΙΟΝ-Ammoniaklösung gelöst. Man erhitzt 3 Std. lang auf 60 0C und dampft dann bis zur Trockne ein. Man erhält einen fast weißen Feststoff, der 1 Mol NH.Cl pro Mol enthält. CCM, Sluant 1: Rf 0
CCM, Isopropanol/Ethylacetat/NH4OH (35/35/4O)/ Rf 0,7 CCM, Sluant 2: zwei Flecke, Rf 0 und 0,1 Die Flecke zeigen sich unter UV-Licht und nach Behandlung mit Ninhydrin.
V - Kondensation
0,154 Mol des vorstehenden Produkts werden mit 0,154 Mol 2,4,6-Trijod-3-N-methylmethoxy-acetamido-methyl-5-carbamoylbenzoesäurechlorid in Anwesenheit von 0,23 Mol Triethylamin in DMAC bei 45 0C kondensiert. Danach werden das DMAC mit Sthylacetat und das nicht-ionische Produkt fortlaufend mit Phenol extrahiert und die erhaltene wäBrige Lösung hierauf
eingedampft.
Ausbeute (global): 35 % CCM, Eluant 1: Rf 0,05 Eluant 2: Rf 0,3 und 0,45
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- 44 Beispiel 6 Herstellung einer Verbindung der Formel
| Br N INOC ' | CO-NHCH2COOH | „Br J "* NH-COCh2NH-OC" | CH | 3-N-COCH3 | |
| CH31 | 26) | Br | J | ||
| (Verbindung | |||||
I - Herstellung einer Verbindung der Formel
Zu einer Suspension von 80 g (0,60 Mol) Glycinethylester-Hydro chiorid in 500 ml wasserfreiem DMAC und 200 ml Triethylamin fügt man in Portionen 176 g (0,39 Mol) Tribrom-5-aminomethyl-isophthalaminsäurechlorid. Nach Rühren bei Umgebungstemperatur gießt man die Reaktionslösung in 2 1 Wasser·
Der Niederschlag wird zentrifugiert, mit Wasser gewaschen und getrocknet.
Man erhält I69 g des Produkts mit einer Ausbeute von 84 %· Reinheit (Bestimmung von Brom): 97 %·
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II - Herstellung einer Verbindung der Formel
CO-UH-CH2COOH
Br
CH3HTiOC
155 g des Esters (0,30 Mol) werden bei Umgebungstemperatur in 1 1 N-Sodalösung gerührt.
Die Säure wird durch. Ansäuern mit Salzsäure erhalten. Die erhaltenen weißen Kristalle werden zentrifugiert und mit Wasser gewaschen.
Ausbeute: 68,5 %
Reinheit (-COOH): 100,6 %.
III - Herstellung einer Verbindung der Formel
CO-NH-CH2COOH
12,2 g des vorstehenden Produkts (0,025 Mol) werden in 40 ml wasserfreiem DMAC und 6,7 ml Triethylamin gelöst. Dann fügt man portionsweise unter Rühren 9 g (0,04 Mol) Phthalylglycin-Säurechlorid hinzu. Die Reaktionsmischung wird in Y/asser gegossen und das erwartete Derivat kristallisiert. Ausbeute: 50 % Reinheit (Brom): 102,8 %
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17 - Herstellung einer Verbindung der Formel
CO-NH-CH2COOH
CH.HNOC *^r ^NH-COCH, Br
24 g (0,03 Mol) des vorstehenden Produkts werden in 50 ml Wasser und 5 ml Hydrazinhydrat 8 Std. lang auf 70 0C erhitzt.
erhaltene Peststoff wird filtriert und getrocknet. Ausbeute: 50 % Reinheit (Brom); 99 %.
V - Kondensation
2,2 g (0,004 Mol) der vorstehenden amino-acetylierten Säure werden in 3 ml DMAC, 1,4 ml Triethylamin und 1 ml Wasser gelöst und 2,7 g (0,004 Mol) 2,4,6-Trijod-5-methyl-acetamidoisophthalaminsäure-chlorid in kleinen Portionen zugegeben· Nach 8 Std. langem Erhitzen "auf 50 0C fällt die Säure aus· Nach Filtration und Trocknung erhält man die erwartete Verbindung (Ausbeute = 61 %) CCM (Eluant 2) Rf 0,65
Bei3OJel 7
Herstellung von N-(2,4,6-Tri3od-3-N-hydroxy-ethylcarbamoyl-5-N-gluconyl-amino-b enzoyl)-Nf-(2,4,6-tribrom-3-N-methylacetamido-5-N-gluconyl-amino-benzoyl)-1,2-diaminoethan (Verbindung 28)
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- 47 -
CO-IJH-CH2-Ch2-IIH-CO
N-COCH,
HO-CH2-CH2 (CHOH) ^Έ. (CHOH)
I - Herstellung von (2,4,6-Trijod-3-ii-acetoxy-ethylcarbamoyl-
5-amino)-benzoylamino-ethylamin
Das 2,4,6-Trijod-3-ff-acetozy-ethyl-carbamoyl-5-arriino-benzoesäurechlorid (216 g, 0,325 Mol) wird in 250 ml Wasser in Suspension gebracht» Dann setzt man 250 ml Ethylendiamin hinzu und kühlt in der Weise, daß die Temperatur 20 0C nicht übersteigt. Die vollständige Auflösung ist nach 2 Std. Rühren erreicht, wonach man noch weitere 15 Std. rührt. Das Produkt kristallisiert. Nach Zentrifugieren und 7/aschen mit Methanol erhält man 131 g an Produkt, was einer Ausbeute von 58,7 % entspricht· CCM (Eluaat 1) Rf 0,12
II - Herstellung von 2,4,6-Tribrom-3-N-niethyl-acetamido-5-
amino-benzoesäurechlorid
20 g der entsprechenden Säure werden in 40 ml SOCIp 2 Std. lang auf 80 0C erhitzt» Nach Verdampfen des Thionylchlorids wird das Öl in 100 ml Isopropylether gefällt. Nach 1 Std. Rühren, Zentrifugieren, Waschen mit Sthylacetat, Zentrifugieren und Trocknen erhält man 17 g der Verbindung, was einer Ausbeute von 81,5 % entspricht
CClI (Eluaat 1) : Rf 0,75
242885 6
61 359/11 - 48 -
III - Herstellung von H-(2,4,6-Tri;jod-3-H-acetoxyaiethylcarbamoyl-5-amino-benzoyl)-N'-(2,4,6-tribrom-3-H-methylacetaInido-5-aInino-benzoyl)-1 ,2-diaminoethan
CONH-CH2-CH2-2IH-CO
CH2-CH2OA0
Die nach I erhaltene Verbindung (100 g 0,145 mol) wird in 100 ml DMAC in Anwesenheit von Triethylamin (100 ml, basischer pH-Wert) gelöst. Das 2,4,6-Tribrom-3-H-methylacetamido-5-amino-benzoesäurechlorid (80 g, 0,168 Mol) wird in Pulverform zur Lösung gegeben.
Die Mischung wird 7 Std. lang auf 50 0C erhitzt und anschließend 8 Std. lang bei Umgebungstemperatur gerührt. Hach Fällung mit 1 1 Wasser, Zentrifugieren und Trocknen erhält man 170 g der Verbindung, was einer Ausbeute von 100 % entspricht
CCM (Eluant 1): Rf 0,46
IV - Herstellung von N-(2,4,6-Trijod-3-H-acetoxyethylcarbamoyl-H-penta-acetoxygluconyl-S-aminobenzoyl) -2I'-(2,4,6-tribrom-3-H-methyl-acetamido-H-pentaacetoxygluconyl-5-amino-benzoyl)-1,2-diaminoethan
CH2OAc CH2OAc
242885 6
61 359/11 - 49 -
Man löst 10Og (0,089 Mol) der wie oben erhaltenen Verbindung in 180 ml DMAC. Dann fügt man 0,445 Mol Pentaacetylgluconsäurechlorid in Pulverform hinzu, die sich entsprechend auflösen.
Nach 20 Std. Rühren bei Umgebungstemperatur wird die Mischung durch 1,3 1 Eiswasser gefällt. Dann setzt man das Rühren noch über Nacht fort· Nach Zentrifugierung wird das gummiartige Produkt in 300 ml CH2CIp aufgenommen. Die mit Bikarbonat (5 %) und anschließend mit Wasser gewaschene organische Phase wird dann eingedampft. Man erhält 126 g eines beigefarbenen Produkts, was einer Ausbeute von 75 % entspricht.
V - Abspaltung der Schutzgruppen
Die Abspaltung der Acetyl-Schutzgruppen wird mittels TransVeresterung von 100 g (0,053 Mol) der erhaltenen Verbindung in 250 ml Methanol in Gegenwart von 6,2 ml (0,1 Mol) Ethanolamin und unter Anwendung eines Katalysators durchgeführt. Nach Erhitzen auf 35 0C (48 Std. lang) und anschließendem Rühren bei Umgebungstemperatur (48 Std· lang) wird die Reaktionsmischung über Resin H+ gegeben. Nach Konzentration des Piltrats und Pällung mit 7/asser erhält man 26,6 g des noch immer unreinen Produkts. Dieses wird in warmem '.Yasser gelöst. Nach Entfernung des unlöslichen Anteils erhält man aus dem konzentrierten Piltrat 4 g der erwarteten Verbindung, was einer Ausbeute, von 5,3 % entspricht.
CCiI Eluant 2, Ausgangsprodukt Rf: 0,70 0,86 -ι-' erhaltenes Produkt: 0,35 0*40
Eluant 1, Ausgangsprodukt Rf: 0,72 erhaltenes Produkt: 0,05
242885 6
61 359/11 - 50 -
In den folgenden Tabellen I und II sind die charakteristischen Daten der Verbindung der Beispiele 1 bis 7 und von anderen Verbindungen der allgemeinen Porrnel V aufgeführt sowie diejenigen der Verbindungen der Formel III, die nach analogen Verfahren hergestellt wurden#
242885 G
61 359/11
- 51 -
N-CO-CCH2)n1-NH-CO (CHZ)n2H
(V a)
Q-
Verbindung
Br J -COOH -CONHCH2CH2OH -CONHCH
COCK-
| 2 | J | Br | It | If | it | It | -NHCOCH3 | CHoOH |
| 3 | J | It | It | -CONHCH2CH2OH " | «*"GH3 ^COCH3 | |||
| 4 | Br | J | It | It | Il | It | ||
| 5 | J | Br | It | -CONHCH | 3 H | It | ||
| 6 | Br | J | It | It | It | CH3 | ||
| 7 | Br | J | It | H | -CONHCH3 | X ^COCH2OCH | ||
| 8 | J | Br | η | η | It | It CH3 SCOCH3 | ||
| 9 | Br | J | It | -CONHCH | 2 CH2OH " | CH-, | ||
| 10 11 | J J | Br Br | If It | η | It -COMCH2CH2OH | COCH3 | ||
| 12 | J | Br | -COOH | H | -CONHCH3 | tt | ||
| It | ||||||||
| 13 | J | Br | -COOH | -CONHCH | 2CH20H -CONHCH3 | |||
| 14 | J | Br | If | -CONHCH | It | |||
| 15 | J | Br | It | -COITHCH | οCHoOH -CONHCHo' |
242885
61 359/11
Verb. X1 X2 Q1
Q3 Q4
16 Br J -COOH -CONHCH.
-IJHCOCH.
-N,
'COCH.
GH.
17 Br J n -IV
-CONHCH
-:ihcoch
J Br
CH-
| 13 20 | J J | Br Br | ti -COOH | -1IHCOCH3 ^CH2CH2OH * ^CH2CH2OH | -N^ " COCH-, CH. -CONHCH-, -N^ ^ ^ ^COCH3 | ti It |
| 21 | J | Br | η | -CONHCH2CH2OH | -CONHCH2CH2OH -NHCOCH2OCH3 | ^H9CH0OH ^ ά ά -CONHCH3 |
| 22 | Br | J | Il | ti | ti ti | |
| 23 | J | Br | π | ti | _CH, ti _jj ^^ -5 | |
| COCH3 | ||||||
| 24 | Br | J | π | It | ||
| 25 | Br | J | -CON^ | ,CH0CH0OH ά ά -conhC 'CH2CH2OH |
26 Br J -COiTHCH2COOH -CONHCH3 -CONHCH3
-IV
CH.
COCH.
CH.
27 J Br -COOH -CH2OH
-CONHCH.
*r
COCH.
28 -Br J -COOH -CONCE2CH2OH 7CONHCH3 -CN
Z4ZÖÜ0
61 359/11
Fortsetzung Tabelle I
| Yer- bge | Q1 | Z | n2 | Ausbeute Ausbeute % % Konden- Verseifung sation | Ausbeute % global | u. | U | ,5 | U | Rf Rf Eluant Eluam: 1 2 | 0,3 u. | 0,38 |
| 1 | 1 | _ | O | 70 | 33 | 0,15 | 0,2 u. | 0,3 | ||||
| 2 | Il | - | It | 55 | 21 | 0,3 | 0,25 u. | 0,3 | ||||
| 3 | η | - | π | 70 65 | ,5 | U | 0,1 | 0,17 u. | 0,27 | |||
| 4 | 11 | H | 1 | 81 AC+Vers. 53,5 | 0,05 | 0,3 u. | 0,4 | |||||
| 5 | tr | - | O | 76 | 16 | ,5 | 0,45 | 0,35 u. | 0,45 | |||
| 6 | tt | — | Il | 88 | 60 | 0,50 0,55 | 0,4 u. | 0,5 | ||||
| 7 | U | - | 11 | 66 | 50 | 0,45 | ||||||
| 8 | ti | - | 11 | 83,7 | 48 | 0,55 | 0,25 | |||||
| 9 | Il | - | Il | 87 | 23, | 0,05 | 0 0,25 | |||||
| 10 | »1 | - | 11 | 47 | 20 | 0,1 | 0,45 u. | 0,55 | ||||
| 11 | It | - | Il | 90 51 | 12, | 0,1 | 0,45 u. | 0,6 | ||||
| 12 | 2 | - | H | 93 | 56 | 0,4 | 0,2 u. | 0,25 | ||||
| 13 | 3 | - | π | 72 | 45 | 0,5 | 0,2 u. | 0,3 | ||||
| H | 3 | - | Il | 84 | 41 | 0,13 | 0,2 u. | 0,27 | ||||
| 15 | H1 | H | 1 | 85 AC+Vers. 61 | 20 | 0,05 | 0,35 u. | 0,40 | ||||
| 16 | η | - | O | 77,5 Acelylierung | 51 25 | 0,20 .O',25 | ||||||
| 17 | Tt | - | It | 0,25 | ||||||||
| 18 | It | - | H | 0,15 | 0,20 u. | 0,30 | ||||||
| 19 | Jl | - | Ii | 82 Acetyl. 55,5 | 20 | 0,10 .0,15 | 0,15 u. | 0,23 | ||||
| 20 | 1 | - | O | 61,5 | 13, | 0,1 | 0,1 u. | 0,17 | ||||
| 21 | It | - | 11 | 0,03 | 0,1 u. | 0,17 | ||||||
| 22 | It | - | It | 0,05 | 0,1 u. | 0,2 | ||||||
| 23 | Il | H | 1 | 0,05 | 0,1 u. | 0,2 | ||||||
| 24 | H | H | 1 | 0,05 | 0,3 u. | 0,45 | ||||||
| 25 | Il | - | t O | 35 | 0,05 | 0,65 | ||||||
| 26 | It | - | H | 61 | 0,3 u. | 0,4 | ||||||
| 27 | It | - | 11 | 0,25 .0,30 | ||||||||
_ Il
70
0,15 0,4
Tabelle II Verbindungen der Formel III
Verb.
chemische Formel Rf Rf Eluant 1 Eluant
COOH COOH
Br
OHCH2CH2NHCO
NHCOCH2NHCo
Br
CONHCHgCONH
Br
0,65 0,050
Br
CONHCH9
CH9
OH
,COOK
,CONHOiL
CHoNHCO
NHCOCH2NHCo
HCOCH2NHCO
0,050
COOH J I J
NHCOCH
OHCH2CH2NHCO
COCH2NHCO
COOH
CONHCH2CO
CONHCH
I '
CH,
I t
OH
0,30 u. 0,35
0,10
242835 6
61 359/11 - 55 -
Im folgenden werden vergleichende Untersuchungsergebnisse der gemischten Brom-Jod-Benzoe-Verbindungen angegeben·
1- Kontrastwirkung
Die Kontrastwirkung wurde indirekt gemessen, und zwar mittels eines auf einem photographischen PiIm durch ein Bündel von Röntgenstrahlen hervorgerufenen Abdruckes, wobei die Strahlen vorher durch eine Küvette geleitet wurden, die in wäßriger Lösung die Testverbindungen enthielt. Die Transparenz des PiLm nach der Entwicklung wurde mit Hilfe eines optischen Densitometers gemessen. In jedem Pail wurde die Messung auf dem gleichen PiIm und mit der gleichen Strahlenquelle (70 kV) durchgeführt, im Vergleich mit einem Kontrastmittel, das als Bezugspunkt diente.
Als Vergleichsprodukt wurde Hexabrix verwendet, das ist eine Lösung des Uatriumsalzes und des Methylglucaminsalzes der Joxaglinsäure (32 % Jod)»
Die gemischten Verbindungen wurden in ^orm der wäßrigen Lösungen ihrer Liethylglucaminsalze untersucht, wobei diese die gleiche Anzahl Mole an Verbindungen wie Hexabrix enthielten.
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle III aufgeführt.
Verbindung relative Kontrastwirkung/Hexabriz
1 0,91
2 0,92
3 0,92
242885 6
61 359/11 - 56 -
üan kann feststellen, daß die Kontrastwirkung der gemischten Verbindungen nahe bei der von Hexabrix liegt, einer einzig und allein kodierten Verbindung mit ähnlicher Struktur wie die Testverbindungen. Um mit den gemischten Produkten die gleiche Kontrastwirkung wie mit den nur kodierten Produkten zu erhalten, sind nur 1,09mal mehr Mole an Verbindungen erforderlich.
2- Aktivierung; des Komplements
Die Arbeiten von Elliott C. Lasser (Investig. Hadiol, 1974, ^i 4 6a) haben gezeigt, daß die Kontrastmittel das Komplement aktivieren, das ist die Gesamtheit serischer Proteine, deren Aktivierung zu schweren anaphylaktischen Reaktionen führen kann.
Die Messung dieser Aktivierung wird durch Bestimmung der hämolytischen Konzentration 50, bezeichnet als CH50, durchgeführt. Man geht davon aus, daß die Produkte weniger Komplement-Aktivatoren haben, d. h. eine erhöhte CH50 aufweisen, und somit weniger Sekundärwirkungen vom anaphylaktischen Typ hervorrufen, also eine bessere Toleranz besitzen.
Die Ergebnisse sind in Tabelle IV aufgeführt.
242885 6
| - 57 - | 61 359/11 | |
| Tabelle IV | ||
| Testverbindung | CH 50 Mol/ml | |
| 1 | 20,2 | |
| 2 | 1 und 2 | 20,8 |
| entsprechende ergänzende Jodierung der Verbindung | 17,9 | |
5 7,4
entsprechende ergänzende
Jodierung der Verbindung 5 3,8
7 10,0
8 11,5
12 11,0
13 15,3
- Akute intracisternale Toxizität
Die akute intraciaternale Toxizität wurde an der Ratte nach der Methode von E. Melartin, P. Tuohimaa, R. Dabb, (Investigate Radiology, 1970, vol. 5 Hr. 1, 13-21) gemessen.
Die Ergebnisse sind in Tabelle V aufgeführt.
| Verbindung | ergänzende Verbindung | 2 | akute Toxizität IG | Ratte | 5 7 |
| 2 Entsprechende Jodierung der | ergänzende Verbindung | 5 | 170 - 7-5 | ||
| 5 Entsprechende Jodierung der | 10, 3, | ||||
61 359/11 - 58 -
Die gemischten Verbindungen (bromiert und jodiert) der vorliegenden Erfindung können al3o als spezifische Produkte für radiologische Zwecke verwendet werden·
Die bevorzugte pharmazeutische Form wird durch wäßrige Lösungen einer oder mehrerer der oben definierten gemischten Verbindungen dargestellt.
Die wäßrigen Lösungen enthalten im allgemeinen 5 bis 100 g an gemischter Verbindung, und die Injektionsmenge dieser Lösungen kann im allgemeinen zwischen 5 und 100 ml schwanken.
Claims (1)
- Z4Z885 Β61 359/11- 59 -Erfindungsanspruch1· Verfahren zur Herstellung von Verbindungen ausgewählt unter1- Verbindungen der Formel VS-CO-(CH2 )n1-3SHUH-CO-(CH2)In der X1, X2 und X-, Brom oder Jod darstellen, wobei mindestens eines von beiden anderen verschieden ist, Q.. ist eine Gruppe -CjOOH oder eine Gruppe der Formel-COIiwobei H^ undΛ4unabhängig voneinander, ein Wasserstoffatom, ein niederes Alkylradikal, ein mono- oder polyhydroxyliertes, niederes Alkylradikal oder ein niederes Carboxyalkylradikal i3t,Q2 stellt ein V/asserstoffatom, ein CHgOH-Radikal, ein Cyanoradikal oder ein Radikal der Formel242885 661 359/11 60 --CON dar, wobei R,- und R^unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, ein niederes Alkylradikal, ein mono- oder polyhydroxyliertes, niederes Alkylradikal oder niederes Alkanoyl, niederes Oxyalkyl, eine Aminogruppe oder ein Radikal der Formelbedeutet, wobeiein niederes Alkylradikal, niederes Hydroxyalkylradikal oder niederes Alkoxy-niederes-Alkylradikal ist und Rq ein Wasserstoffatom, ein niederes Alkylradikal oder niederes Hydroxyalky!radikal darstellt, Q^ und Qo' bedeuten unabhängig voneinander ein Wasserstoff atom, ein Cyanoradikal, ein CH2OH-Radikal, ein Radikal der Formel-CON , in der Rg und R10 die R10für Rc und R^ gegebenen Bedeutungen besitzen, eine Aminogruppe oder ein Radikal der FormelI11 ,in der R11 diefür Kj gegebene Bedeutung und R12 die für Rq gegebene Bedeutung besitzen,Z4Z8ÖD (j61 359/1161 -Q. stellt eine Aminogruppe, ein Cyanoradikal oder eine Gruppe "dar, wobei R1,- einR16niederes Alkylradikal, ein mono- oder polyhydroxyliertes, niederes Alkylradikal oder ein niederes Alkosy-niederes-Alkylradikal ist,R.jg ein Wasserstoff atom, ein niederes Alkylradikal, ein niederes Hydroxyalkylradikal oder ein niederes Alkanoylradikal ist,Z ist H Oder OH n.« und no sind gleich 1 bis 5 η-, ist gleich 0 bis 3, und b ist 0 oder 1,und ihre pharmazeutisch annehmbaren Salze, 2 - Verbindungen der Pormel VIIIVIII,in der. Χ. Brom land Xp Jod oder X1 Jod und X2 Brom sind,Q1 und"Q^ stellen unabhängig voneinander ein Aminoradikal oder ein Radikal der FormelQ dar, in der R^q ein242885 661 359/11 - 62 -niederes Alkylradikal, ein mono- oder polyhydroxyliertes, niederes Alkylradikal oder ein niederes Alkoxy-niederes-Alkylradikal darstellt und RpQ eis. Wasserstoffatom, ein niederes Alkylradikal oder ein niederes Hydroxyalkylradikal ist,Qp und Q^ bedeuten'unabhängig voneinander ein Wasserstoff atom, ein CHgOH-Radikal, ein Radikal der Formel-CO - Ή , wobei R1- und IL-V 5 "bR6ein Wasserstoffatom, ein niederes Alkylradikal, ein mono- oder polyhydroxyliertes, niederes Alkylradikal oder niederes Alkanoyl-niederes Oxyalkyl, eine Aminogruppe oder ein Radikal der Formel· bedeuten, wobeiein niederes Alkylradikal, mono- oder polyhydroxaliertes niederes Alkylradikal oder niederes Alkoxy-niederes-Alkyl ist und Rg ein Wasserstoffaton, ein niederes Alkylradikal oder niederes Hydrozyalkylradikal ist, und R-γ und R1O unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, ein niederes Alkylradikal oder ein niederes Hydroxyalkylradikal sind, undη ist eine ganze Zahl von 1 bis 5,3-Verbindungen der Formel UZ4ZÖÖ361 359/11ICO(CH9) -NHCO R21CONH ( CH9) -COST J^n an., ι ^2R21 Χ1(XI),in der X1 Brom und X2 Jod oder X1 Jod und X2 Brom sind,Q1 ist eine Gruppe COOHQ2 stellt ein Wasserstoffatom, ein CH20H-Radikaloder ein Radikal der Formel-G0-1IV,dar, wobei R1- und Rein 'Wasserstoffatom, ein niederes Alkylradikal, ein mono- oder polyhydroxyliertes, niederes Alkylradikal oder niederes Alkanoyl-niederes-Oxyalkyl, eine Aminogruppe oder ein Radikal der Formeldarstellen, wobeiein niederes Alkylradikal, niederes Hydroxyalkylradikal oder niederes Alkoxy-niederes-Alkyl ist undRg ein 7/asserstoffatom, ein niederes Alkylradikal oder niederes Hydroxyalkylradikal darstellt,242885 661 359/11- 64 -Q-5 "bedeutet ein Radikal der Formel-N-COR11, in derdie fürgegebene Bedeutung und R1 2 die für Rg gegebene Bedeutung besitzen,R21 stellt ein Wasserstoffatom, ein niederes Alkylradikal oder niederes Hydroxalakylradikal dar, und η ist eine ganze Zahl von 1 bis 5, und ihre pharmazeutisch annehmbaren Salze, gekennzeichnet dadurch, daß man die genannten Verbindungen durch Halogenierungs-, AlkyIierungs-AcylierungssoTjie Salzbildungs-Radktionen herstellt»2· Verfahren nach Punkt 1 zur Herstellung von Verbindungen der Formel V, gekennzeichnet dadurch, daß man die Kondensation eines Amins der Formel VImit einem Säurechlorid der Formel VII(VII)24288561 359/11 - 65 -durchgeführt, insbesondere in einem polaren Lösungsmittel bei einer Temperatur von 20 bis 6o 0G und in Anwesenheit eines Säure-Akzeptors,3· "Verfahren nach Punkt 1 zur Herstellung von Verbindungen der Formel VTII, gekennzeichnet" dadurch, daß man die Kondensation eines Amins der Formel IXCOU-(CH0) -NH(ΙΣ)mit einem Säurechlorid der Formel X(X)durchführt, wobei sich an diese Reaktion-gegebenenfalls eine Acylierung3-Reaktion anschließt*4. Verfahren nach Punkt 1 zur Herstellung von Verbindungen der Formel XI, gekennzeichnet dadurch, daß man die Kondensation eines Amins der Formel XII242861 359/11- 66 -mit einem Säuredichlorid der Pormel XIII*2Cl-CCOCl*2(XII)(XIII)durchführt, wobei sich an diese Reaktion gegebenenfalls eine Acylierungs- und/oder Salzbildungsreaktion anschließt·
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