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DD141056A5 - Verfahren und vorrichtung zur aufbereitung und verbrennung von kohle - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur aufbereitung und verbrennung von kohle Download PDF

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Publication number
DD141056A5
DD141056A5 DD79210301A DD21030179A DD141056A5 DD 141056 A5 DD141056 A5 DD 141056A5 DD 79210301 A DD79210301 A DD 79210301A DD 21030179 A DD21030179 A DD 21030179A DD 141056 A5 DD141056 A5 DD 141056A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
coal
gas
combustion
fluidized bed
crusher
Prior art date
Application number
DD79210301A
Other languages
English (en)
Inventor
Walfred W Jukkola
Richard E Svencer
Original Assignee
Dorr Oliver Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dorr Oliver Inc filed Critical Dorr Oliver Inc
Publication of DD141056A5 publication Critical patent/DD141056A5/de

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/02Pneumatic feeding arrangements, i.e. by air blast
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K1/00Preparation of lump or pulverulent fuel in readiness for delivery to combustion apparatus
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K1/00Preparation of lump or pulverulent fuel in readiness for delivery to combustion apparatus
    • F23K1/04Heating fuel prior to delivery to combustion apparatus

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung und Verbrennung yon
Anwendungsgebiet _der Erfindung^
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung, bestehend aus einem Brennstoffaufbereitungs- und -beschickungssystem in Verbindung mit einem Wirbelschichtreaktor, worin Kohle als Brennstoff verwendet wird, zur Aufbereitung und Verbrennung von Kohle ο
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind Wirbelschicht-Röstöfen und -Verbrennungsofen, die für den Betrieb gasförmige bzw. flüssige Brennstoffe erforderlich machen. Die steigenden Kosten und die zunehmende Knappheit solcher Brennstoffe führte jedoch zu steigender Hinwendung zu den enormen Kohlereserven, die verfügbar sind und die möglicherweise Gas und flüssige Brennstoffe in Wirbelschichtsystemen ersetzen könnten·
Die Verwendung von Kohle als Brennstoff ergibt zahlreiche Problemes die mögliche Brände, Explosionsgefahr und Handhabungsschwierigkeiten infolge der variierenden chemischen und physikalischen Eigenschaften von Kohle in der Form,
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wie sie bei der Anlage für die Verwendung ankommt. Die Eigenschaften der Kohle hängen stark von ihrer Qualität oder Ausgangsquelle ab. Kohlearten werden typischerweise als Anthrazit, Bitumen, Halbbiturnen oder Lignite klassifiziert, je nach dem Alter, der chemischen Analyse, der Zusammensetzung der flüchtigen Bestandteile, der physikalischen Eigenschaften usw., wobei jede Qualität bestimmte Eigenschaften besitzt. Da Kohle gewöhnlich offen transportiert wird und im Freien gelagert wird, werden der Feuchtigkeitsgehalt und die Kandhabungseigenschaften weitgehend durch die Witterungsbedingungen sowie die Größenverteilung der Kohle bestimmt.
Mühsame und komplexe Systeme wurden für die Kohleaufbereitung entwickelt, doch sind solche Systeme nur durchführbar, wo sehr große Mengen an Kohle aufbereitet und verbraucht werden. Es besteht jedoch ein Bedarf für ein System der Kohleaufbereitung für einen Betrieb, der nur einen Bruchteil einer Tonne oder vielleicht einige Tonnen pro Stunde als Brennstoff verwendet und daher kein komplexes Brennstoffaufbereitungssystern rechtfertigt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein einfaches, sicheres, wirtschaftliches und wirksames Verfahren und eine Vorrichtung für die Kohleaufbereitung zur Verwendung als Brennstoff in Wirbelschicht-Reaktoren auch für relativ kleine Kohlemengen zu schaffen.
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Darlegung dee Wesens der Erfindung;
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung,bestehend aus einem Brennstoffaufbereitungs- und«beschickungssystem in Verbindung mit einem Wirbelschichtreaktor, worin Kohle als Brennstoff verwendet wird, zur Aufbereitung und Verbrennung von Kohle derart auszugestalten, daß der Brennstoff in eine unter Druck stehende Verbrennungskammer eingeführt werden kann bei gleichzeitiger Erzielung einer optimalen Trocknungsund Verbrennungegasführung.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß
a) die Kohle auf eine vorbestimmte Teilchengröße zerkleinert,
b) in einer Verbrennungsreaktion ein Volumen an heißen, im wesentlichen inerten Verbrennungsgasen entwickelt,
c) diese Verbrennungsgase durch Vermischen eines Volumens relativ kühler Gase mit ihnen temperiert und so ein gemischtes Volumen von warmen, im wesentlichen inerten Gasen mit einer Temperatur nicht über 316° C erzielt,
d) ein Strom dieser warmen Gase in Berührung mit der Kohle gebracht, während die Kohle in der Stufe a) zerkleinert,
e) die zerkleinerte, getrocknete Kohle in einen Luftstrom eingeführt und so diese Kohle'zu einer Verbrennungs-
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stelle befördert wird und f) die Kohle an dieser Verbrennungsstelle verbrennt.
Zweckmäßigerweise werden die durch Verbrennen der Kohle in der Stufe f) erzeugten heißen Verbrennungsgase durch Vermischen mit relativ, kühlem Gas der Stufe c) temperiert und wird in der Stufe d) die Kohle mit diesen temperierten Verbrennungsgasen getrocknet. Vorteilhaft ist, daß wenigstens ein Teil der beim Trocknen der Kohle in der Stufe d) verv/endeten warmen Gase anschließend als das relativ kühle Gas verwendet und das mit dem heißen Verbrennungsgas unter Temperierung derselben in der Stufe c) vermischt wird. Weiterhin wird ein Teil des in Berührung mit der Kohle unter Trocknung derselben geführten Gases aus dem System in einer Menge abgelassen, die etwa der luftmenge gleich ist, die zu dem System zugelassen wird und in der Stufe d) die Verbrennungsreaktion unterstützt.
Ein weiteres Merkisal der Erfindung besteht darin, daß ein Kohlebunker, ein Kohlezerkleinerer mit einem Einlaß für warmes Trockengas, eine Transporteinrichtung zum Abziehen von Kohle aus dem Kohlebunker und zur Überführung der Kohle zu demKohlezerkleinerer, eine mit der Feststoffauslaßleitung zu dem Kohlezerkleinerer verbundene Trenneinrichtung zur Trennung des Trocknungsgases von der zerkleinerten Kohle, eine pneumatische Leitung zur Beförderung der zerkleinerten Kohle, wobei die pneumatische Leitung mit Kohleeinblaseinrichtungen an·dem Wirbelschichtreaktor verbunden ist, eine Trockengasleitung zum Abziehen von erhitzten Gasen mit niedrigem Sauerstoffgehalt aus dem
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Wirbelschichtreaktor und zur Überführung derselben zu dem Einlaß des Kohlezerkleinerers, einen Abgase aus dem Wirbelschichtreaktor aufnehmenden Gaswäscher und eine die Trenneinrichtung mit dem Gaswäscher verbindende Leitung, die das von der zerkleinerten Kohle abgetrennte Trockengas vor der Entfernung aus dem System zu dem Gaswäscher überführt, angeordnet ist.
Vorteilhafterweise ist der Wirbelschichtreaktor als ein Mehrkammer-Wirbelschichtröstofen ausgebildet, mit einer Vorheizkammer mit einer Windboxe, einer Röstkammer, in. der die Kohleeinblaseinrichtungen münden, und einer Kühlkammer mit einer Windboxe und die Trockengasleitung mit dem Mehrkammer-Wirbelschichtreaktorofen derart verbunden ist, daß inertes Verbrennungsgas aus dem freien Bereich der Röstkammer abgezogen wird und wenigstens einen Teil,des dom Einlaß des Kohlezerkleinerers zugeführten v/armen Trockengases bildet. Zweckmäßig ist, daß die Leitung mit der Trockengasleitung verbunden ist und so temperierendes Gas für ein Vermischen mit dem inerten Verbrennungsgas und ein Senken der Temperatur des vereinigten Gases auf höchstens 316°-C zuläßt. Der Y/irbelschichtreaktor kann auch als Wirbelschichtverbrennungsofen ausgebildet sein mit einer Verbrennungskammer und die Trocknungsgasleitung ist mit dem Wirbelschichtverbrennungsofen derart verbunden, daß Heißgas aus dem freien Bereich der Verbrennungskammer abgezogen wird. Günstig ist, daß eine Steuereinrichtung zur Betätigung der Einrichtung für das Abziehen von Kohle aus dem Kohlebunker vorgesehen ist und die in Abhängigkeit von einem Temperaturfühler arbeitet, der in einer Wirbelschicht des
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Mehrkammer-Wirbelschichtröstofen angeordnet ist.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß ein Kohlebunker, ein Kohlezerkleinerer mit einem Gaseinlaß für warmes Trockengas, eine Transporteinrichtung zum Abziehen von Kohle aus dem Kohlebunker und Überführung dieser Kohle zu dem Kohlezerkleinerer, eine mit der Zerkleinerungsproduktleitung zu dem Kohlezerkleinerer verbundene Trenneinrichtung zur Trennung des Trockengases von der zerkleinerten Kohle, einen Abgasauslaß für die Entfernung eines ersten Volumens des abgetrennten Trockengases von dem System, eine Einrichtung zur überführung der zerkleinerten Kohle von der Trenneinrichtung zu einer pneumatik sehen Leitung, die mit in den Wirbelschichtverbrennungsofen münden den Kohleeinblaseinrichtungen verbunden ist, einen Vorerhitzer mit einem Brennstoffeinlaß und einer Brennerkammer, worin Brennstoff unter Bildung eines Gasvolumens von erhöhter Temperatur verbraumt wird, angeordnet ist, wobei der Vorerhitzer eine Temperierkammer mit einer Einrichtung zur Einführung eines relativ kühlen Gases, eine mit dem Vorerhitzer verbundene Temperiergasleitung, die ein zweites relativ kühles Volumen des abgetrennten Trockengases zu dem Vorerhitzer führt, einschließlich der Temperierkammer, und eine die Temperierkammer mit dem Gaseinlaß des Kohlezerkleinerers verbindende Trockengasleitung umfaßt. Vorgesehen ist eine Steuereinrichtung, die den Kohlefluß zu dem Wirbelschichtverbrennungsofen reguliert und die Transporteinrichtung zum Abziehen der Kohle aus dem Bunker in Abhängigkeit von einem Steuerinstrument reguliert, die von einem in einer Wirbel-
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schicht des Wirbelschichtverbrennungsofens angeordneten Temperaturfühler empfangen wird. Weiterhin ist eine Steuereinrichtung zur Regulierung der Erzeugung von Trokkengas vorgesehen ·'..-, 'die einen Temperaturfühler in dem abgetrennten Trockengasstrom und ein steuerbares Ventil in dem Brennstoffeinlaß des Vorerhitzers umfaßt»
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß ein Kohlebunker, ein Kohlezerkleinerer, eine Transporteinrichtung zum Abziehen von Kohle aus dem Kohlebunker und Überführung dieser Kohle zu dem Kohlezerkleinerer, wobei der Kohlezerkleinerer einen Gaseinlaß für erhitztes Gas derart aufweist, daß in den Kohlezerkleinerer eingeführte Kohle während der Zerkleinerung auf eine feine Teilchengröße getrocknet und aus dem Kohlezerkleinerer mit diesem Gas befördert wird, eine Zerkleinerungsproduktleitung, die die mit Gas beförderte Kohle abstimmt und den Kohlezerkleinerer mit einer Klassiervorrichtung und einer Gas-Peststofftrenneinrichtung verbindet, wobei die Gas-Peststofftrenneinrichtung derart arbeitet, daß sie das erhitzte Gas von der feinteiligen Kohle abtrennt, eine die Gas-Peststofftrenneinrichtung mit einer pneumatischen Trägerleitung verbindende Feststoffhandhabungseinrichtung, die die feinteilige Kohle für den Transport zu der Verbrennungsstelle in die Trägerleitung einführt, eine mit dem Gaseinlaß des Kohlezerkleinerers verbundene Trockengasleitung, die heiße, relativ inerte Verbrennungsgase von einer Verbrennungsreaktion zu dem Gaseinlaß des Kohlezerkleinerers.eine Temperiergasleitung angeordnet ist, die mit einer Quelle für relativ kühles Gas verbunden und derart angeordnet ist, daß das. kühle Gas mit den
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heißen Verbrennungsgasen vor dem Einlaß vermischt wird. Ausführungbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig· 1: eine schematische Darstellung eines Kohleaufbereitungssystems für einen Wirbelschicht-Röstofen,
Pig. 2: eine schematische Darstellung eines modifizierten Kohleaufbereitungssystems für einen Wirbelschicht-Verbrennungsofen.
Allgemein gesagt besitzt das Kohleaufbereitungs- und Verbrennungssystem nach der Erfindung, worin Kohle an einer Verbrennungsstelle als Brennstoff verbrannt wird, einen Kohlebunker 12; 112, einen Kohlezerkleinerer 20; 120, Transporteinrichtungen 14; 114 zum Abziehen von Kohle aus dem Kohlebunker 12; 112 und Überführung der Kohle zu dem Kohleserkleinerer 20; 120, wobei der Kohlezerkleinerer 20; 120 einen Einlaß 18 bzw. einen Gaseinlaß für erhitztes Gas besitzt und die in den Kohlezerkleinerer 20; 120 für die Bearbeitung eingeführte Kohle durch das Gas während der Zerkleinerung auf eine kleine Teilchengröße getrocknet und von dort weg befördert wird, eine Zerkleinererproduktleitung 122, die die von dem Gas beförderte Kohle abstimmt und den Kohlezerkleinerer 120
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mit einer Gas-Peststofftrenneinrichtung 130 verbindet, wobei die Gas-Peststofftrenneinrichtung 130 so arbeitet, daß sie das erhitzte Gas von der feinteiligen Kohle trennt, eine Feststoffhandhabungseinrichtung 125, die die Gas-Peststoff rV'.trenneinrichtung 130 mit einer pneumatischen Träger leitung 124 verbindet, wodurch die feinteilige Kohle für den Transport zu der Verbrennungsstelle in die Trägerleitung 127 eingeführt γ/ird, eine Trockengasleitung 177» die mit dem Gaseinlaß des Kohlezerkleinerers 120 derart verbunden ist, daß sie heiße, relativ inerte Verbrennungsgase aus einer Verbrennungsreaktion zu dem Gaseinlaß des Kohlezerkleinerers 120 führt, und eine Temperiergasleitung 182, die mit einer Quelle für relativ kühles Gas verbunden und derart angeordnet ist, daß das kühle Gas mit den heißen Verbrennungsgasen vor dem Einlaß vermischt wird und so ein vorbestimmtes Volumen an warmem Inertgas zum Trocknen der Kohle in dem Kohlezerkleinerer 120 erzeugt.
Spezieller ist die Verbrennungsstelle die Reaktionskammer eines Wirbelschichtreaktors, und es können Leitungen vorgesehen sein, um Verbrennungsgase aus dem Wirbelschichtreaktor abzuziehen und diese Gase nach dem Temperieren mit kühleren Gasen zu dem Einlaß 10 bzw» Gaseinlaß des Kohlezerkleinerers 20$ 120 zu führen. Außerdem kann das aus dem Kohlezerkleinerer 20,J 120 nach Ausübung seiner Trocknungsfunktion abgezogene Gas zu einem Gaswäscher ' ' 180 oder Skrubber zusammen mit dem Abgas aus dem Wirbelschichtreaktor geführt werden·
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In Fig. 1 ist eine Transporteinrichtung 14 in Form eines Schneckenbeschickungsmechanismus so angeordnet, daß sie Kohle aus dem Kohlebunker 12 abzieht und sie zu der Leitung 16 bewegt, die mit dem Kohlezerkleinerer 20 in Form eines Schlagbrechers verbunden ist. Der Kohlezerkleinerer 20 hat einen Einlaß 18 für warmes Trocknungsgas und eine Feststoffauslaßleitung 22 zur Entfernung der zerkleinerten Kohle aus dem Kohlezerkleinerer 20. Die feine zerkleinerte Kohle hat typischerweise eine Größe von -6 mm und wird pneumatisch durch die Feststoffauslaßleitung 22 mit Hilfe der Warmluft befördert, die in den Kohlezerkleinerer 20 durch den Einlaß 18 eingeführt wird. Die Feststoffauslaßleitung 22 gibt den Strom feiner zerkleinerter Kohle an die Trenneinrichtung 30 in Form eines Zyklons ab, wo eine Gas-Feststofftrennung erfolgt, w/obei die zerkleinerte Kohle die Trenneinrichtung 30 durch Leitung 32 verläßt und das Gas durch Leitung 24 austritt, was durch das Abgasgebläse 40 in der Leitung 24 unterstützt wird, welches die Gase durch die Leitung 41 befördert·
Der Mehrkammer-Wirbelschichtröstofen 50 ist ein Mehrkammerreaktor mit einer Vorheizkammer 54, die von einer Windboxe 56 durch eine Verengungsplatte 55 getrennt ist. Die Röstkammer 57 ist von der Windboxe 56 durch eine feste bzw. undurchbrochene Trennwand 56a getrennt. Eine Verengungsplatte 58 trennt die Röstkammer 57 von der Kühlkammer 59· Eine Windboxe 61 ist von der Kühlkammer 59 durch die Verengungsplatte 51 getrennt. Das Luftgebläse 90 führt Luft zu der Windboxe 61 durch Leitung 91.» Das zu röstende Material wird der Vorheizkammer 54 durch Leitung 66 zugeführt. Das geröstete, teilweise gekühlte Produkt wird aus
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der Kühlkammer 59 durch Leitung 62 zu einem Röstgutkühlsystem 60 abgezogen, worin das Kühlverfahren vervollständigt wird.
Die der Windboxe 61 zugeführte Luft durchquert die Verengungsplatte 51, um die Wirbelschicht C in Form einer zu kühlenden Schicht in der Kühlkammer 59 fließend zu gestalten, und wird in dem Verfahren auf eine etwas höhere Temperatur erhitzt. Diese erhitzte Luft steigt durch die Kühlkammer 59 aufwärts und durchquert die Verengungsplatte 58, um die Schicht in der Röstkammer 57 fließend zu gestalten. In der Röstkammer 57 erfolgt die Verbrennung, und die. Gase, die durch die Röstkammer 57 aufsteigen, sind ziemlich heiß. Diese Gase werden durch die Leitung 64 zu dem Zyklon 63 geführt, v/o darin mitgerissene Peststoffe durch die Leitung 63ä zu dem Röstgutkühlsystern 60 entfernt werden« Die heißen Gase verlassen den Zyklon 63 durch die Leitung 65, durch welche sie zu der Windboxe 56 befördert werden. Die heißen Gase aus der Windboxe 56 durchqueren die Verengungsplatte 55, um die Schicht in der Vorheizkammer 54 fließend zu gestelten· Beim Aufsteigen durch die Wirbelschicht A; B; C werden die Gase wesentlich gekühlt und nehmen eine wesentliche Menge an Feuchtigkeit auf. Die Gase aus der Vorheizkammer 54 treten durch die Leitung 67 aus und werden zu der Trenneinrichtung 68 in Form eines Zyklons geführt, wo mitgerissene Feststoffe abgetrennt und zu der Röstkammer 57 über Leitung 69 zurückgeführt werden, während die mit Hilfe des Abgasgebläses 73 über die Leitung 72 aus der Trenneinrichtung 68 abgezogenen Ga3e zu dem Gaswäscher 80 oder Skrubber geschickt werden. Das erforderliche
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Wasser wird in den Gaswäscher 80 durch die Leitung 83 + eingeführt. Die gewaschenen Gase verlassen den Gaswäscher 80 über die Leitung 81, um entfernt oder weiterbehandelt zu werden, während Flüssigkeiten den Gaswäscher 80 durch die Leitung 82 verlassen·
Betrachtet man nun den Peststofffluß in dem Mehrkammer-Wirbelschichtröstofen 50, wie er oben erwähnt wurde, so ist zu sehen, daß das zu röstende Material durch die Leitung 66 in die Vorheizkammer 54 eingeführt wird, v/o es eine Wirbelschicht A bildet, die auf der Verengungsplatte 55 ruht. Die Überlaufüberführungsleitung 54a ist so ausgebildet, daß sie sich von einer Stellung gut innerhalb der Vorheizkammer 54 über die Verengungsplatte 55 und die Trennwand 56a zu einer Stellung unterhalb der oberen Fläche.der Wirbelschicht B in der Röstkammer 57 erstreckt. Die Wirbelschicht A in der Vorheizkammer 54 erreicht die obere Lippe der Überlaufüberführungsleitung 5.4a» wenn Material der Vorheizkammer 54 zugegeben wird, und mit der Wirbelschicht A fließt vorerhitztes Material der Wirbelschicht A über die Lippe und fällt in die Röstkammer 57·
Die in die Röstkammer 57 über die Überlaufüberführungsleitung 54a eingeführten Feststoffe bilden eine Wirbelschicht B in der Röstkammer 57, und diese Wirbelschicht B ruht auf der Verengungsplatte 58. Eine zweite Überlaufüberführungsleitung 59a erstreckt sich von einer Stelle gut innerhalb der Röstkammer 57 durch die Verengungsplatte 58 in die Kühlkammer 59 gut unterhalb der Höhe der darin vorhandenen Wirbelschicht C. Diese Überlauf-
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überführungsleitung 59a arbeitet in identischer Weise wie 3ene» die gerade beschrieben wurde.und erzeugt so die Höhe der Wirbelschicht B*in der Röstkammer 57, während der Überlauf durch.die ÜberlaufÜberführungsleitung 59a fällt und so eine Wirbelschicht C in der Kühlkammer 59 erzeugt. Insgesamt kann festgestellt werden, daß die Feststoffe in dem Mehrkaimner-Wirbelschichtröstofen 50 im Gegenstrom zu dem Gasfluß durch den Mehrkammer-Wirbelschichtröstofen 50 fließen.
Das Trägerluftgebläse 96 führt Trägerluft durch die pneumatische Leitung 38, die einen Strom feiner Kohle aus der Leitung 32 über das sich drehende Beschickungsventil 34 aufnimmt« Die pneumatische Leitung 38 liefert somit ein pneumatisches Zuführungssystern für die zerkleinerte Kohle, und dieses System fördert die Kohle zu der Ringleitung 52, die den Mehrkammer-Wirbelschichtröstofen 50 in der Höhe der Röstkammer 57 umgibt. Die Ringleitung 52 ist mit mehreren Kohleeinblaseinrichtungen 53 verbunden, die sich in die Röstkammer 57 erstrecken· Die feine Kohle wird so in die Röstkammer 57 für die Verbrennung eingeführt, und zwar vorzugsweise direkt in die Wirbelschicht B darin. Die in die Röstkammer 57 mit der zerkleinerten Kohle eingeblasene Luft dient als ein Teil der Verbrennungsluft, die in der Röstkammer 57 erforderlich ist·
Das relativ inerte Gas, das für das Trocknen der zerkleinerten Kohle in dem Kohlezerkleinerer 20 erforderlich ist, wird primär durch Anzapfen der heißen Windboxe 56 mit Hilfe einer Trockengasleitung 43 zugeführt, die dieses heiße inerte Röstgas durch die Leitungen 46 und den Einlaß
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18 in den Kohlezerkleinerer 20 befördert. Da das Gas aus der heißen.Windboxe 56 übermäßig hohe Temperatur haben kann, kann das Gas temperiert werden, indem man den freien Bereich über der Schicht der Kühlkammer 59 mit Hilfe der Leitung 44 anzapft, durch Vielehe dieses Gas zu der Trockengasleitung 43 befördert werden Kann. Es muß jedoch bekannt werden, daß das Gas in der Kühlkammer 59 einen hohen Sauerstoffgehalt hat, so daß nur eine kleine Menge dieses Gases verwendet werden kann, wenn der inerte Charakter des Trockengases bewahrt werden soll.
Eine andere.Quelle für Temperiergas ist das Abgas aus dem Mehrkammer-Wirbelschichtröstofen 50, das den Mehrkammer-Wirbelschichtröstofen 50 über Leitung 67 verläßt. Dieses Gas befindet sich auf einer wesentlich niedrigeren Temperatur als das Gas aus der heißen Windboxe 56, da es eine Heizfunktion in der Vorheizkammer 54 ausgeübt hat. Außerdem kann erwartet werden, daß das Gas aus dieser Quelle einen relativ hohen Feuchtigkeitsgehalt hat, den es im Verlauf des Vorheizens und Trocknens der ankommenden Rösterbeschickung aufgenommen hat.
Da die gemischten Gase eine Trocknungsfunktion in dem Kohlezerkleinerer 20 haben sollen, ist es gut, die mit den Gasen eingeführte Peuchtigkeitsmenge zu begrenzen, da solche Feuchtigkeit dazu neigt, den Trocknungseffekt der Gase zu beschränken. Als eine weitere Quelle für temperierendes Gas kann Luft durch eine Leitung 18a eingeführt werden, doch wird wiederum die Menge dieser Luft, die eingeführt werden kann, durch den Grad beschränkt, bei
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dem die Gase auf einer inerten Höhe gehalten werden müssen.
Es sei festgestellt, daß die Abgase aus dem Kohlezerkleinerer 20, die in der Trenneinrichtung 30 abgetrennt wurden, zu einer Leitung 74 über die Leitung 41 befördert werden, so daß sie zu dem Gaswäscher 80 mit den Abgasen aus dem Mehrkammer-Wirbelschichtröstofen 50 gehen· So ist kein getrenntes Gaswäschersystem für die Trockengase erforderlich»
Eine automatische Kohlebeschickung ist durch eine Steuereinrichtung 100 vorgesehen. Diese Steuereinrichtung umfaßt einen Temperatursensor oder ein Thermoelement bzw. einen Temperaturfühler, welcher mit einem Steuerinstrument 103 verbunden ist, welches über eine pneumatische oder elektrische Leitung 105, einen Geschwindigkeitsregulator 107 und einen Antriebsmechanismus 9 so arbeitet, daß es die Transporteinrichtung 14 antreibt oder anhält·
Die Trocknungsbedingungen in dem Kohlezerkleinerer 20 können auch, wenn erwünscht, durch einen Steuerkreis gesteuert werden, der einen Temperatursensor 111 und ein Steuerinstrument 113 umfaßt, welches mit Hilfe einer pneumatischen oder elektrischen Leitung 115 mit einer Ventilbetätigungseinrichtung 119 für das Ventil 43a verbunden ist. Es ist ersichtlich, daß durch diesen Steuerkreis 110 der Fluß an heißem Gas durch die Trockengasleitung 43 mit Hilfe des Ventils 43a in Reaktion auf die in Leitung 24 festgestellte Temperatur erhöht oder
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erniedrigt werden kann·
Die ausgewählte Quelle für erhitzte Gase hängt von der Type und den Eigenschaften der verwendeten Kohle und den Betriebsbedingungen in dem Wirbelschichtreaktor ab. Im Falle eines Mehrkammer-Yfirbelschichtrostof ens 50 könnten diese Gase, wenn die Abgase sich auf einer Temperatur von etwa 149° C oder höher befinden und einen Feuchtigkeitstaupunkt geringer als 71° C haben, mit Vorteil in der Zerkleinerungs-Trockenstufe verwendet werden, ihre Verwendung hätte keine 7/irkung auf den Betrieb des Mehrkammer-Wirbelschichtröstofens 50 und keine.Wirkung auf die Brennstofferfordernisse des Systems, da nur Abwärme ausgenutzt würde. Außerdem ist dieses Abgas im wesentlichen inert und hat normalerweise nur einen O^-Gehalt von nur 3 bis β %,
Wenn halbbituminöse Kohle oder irgendeine Kohle mit starker Entzündungsneigung und/oder Explosionseigenschaften verwendet wird, dann ist die Benutzung von im wesentlichen inertem Gas in der Zerkleinerungs-Trockenstufe erforderlich. Es wurde festgestellt, daß Trockengase mit einem Gehalt von weniger als 12 % O2 sicher für das Trocknen von feinen Kohlesorten sind. Wie oben erklärt wurde, ist eine Quelle für hochtemperierte, im wesentlichen inerte Gase aus der freien Zone der Röstkammer 57 und der heißen Windboxe 56 verfügbar. Allgemein ist der O2-Gehalt an diesen Stellen nur etwa 2 bis 3 Dieses hochtemperierte Inertgas kann mit Luft oder mit den Reaktorabgasen temperiert werden, um das erwünschte warme Trockengas für die Zerkleinerungs-Trockenstufe zu erhalten.
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Die Verwendung der heißen Gase aus dem freien Raum des Mehrkammer-Wirbelschichtröstofens 50 oder aus der heißen Windboxe 56 hat geringe Wirkung auf die Kapazität des Mehrkammer-Y/irbelschichtröstofens 50 oder die Brennstofferfordernisse des Mehrkammer-Wirbelschichtröstofens 50, da der Brennstoff bereits das meiste seines Energieinhalts an das Röstsystem abgegeben hat.
Eine ideale Quelle für Heißluft in Fällen, wo heiße Luft sicher in der Zerkleinerungs-Trockenstufe verwendet werden kann» ist. der freie Raum in der Kühlkammer 53* In vielen Röstverfahren wird die Luft auf eine Temperatur von 260 bis 427° C in der Kühlkammer 59 vorerhitzt. Es ist daher kein spezieller oder unüblicher Werkstoff erforderlich, um die Heißluft in diesem Temperaturbereich zu handhaben. ·.
Ähnlich sind in Verbrennungsverfahren eine oder mehrere Quellen für Heißluft oder Gase niedrigen Sauerstoffgehaltes verfügbar. In Verbrennungsöfen mit heißen Windboxen sind Gase am Auslaß des Wärmeaustauschers oder aus der freien Zone des Wirbelschichtreaktors verfügbare Quellen für die erhitzten Gase.
Während Fig. 1 ein kontinuierliches Zerkleinerungs-Trocknungs- und Kohleeinspritzsystem zeigt, ist ersichtlich, daß zugleich ein Bunker 185 für die zerkleinerte getrocknete Kohle verwendet v/erden kann. Die von der Gas-Feststofftrenneinrichtung gesammelte Kohle kann direkt in den Bunker 185 über ein Verschlußventil 134 ähnlich
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jenem, das für das pneumatische Beförderungssystem verwendet wird, ausgetragen werden. Die getrocknete Kohle kann dann aus dem Bunker 185 nach Erfordernis abgezogen und in einem oder in mehreren Wirbelschichtreaktoren verwendet werden. Auch können verschiedene Kohlezumeßeinrichtungen in dem Bunker 185 angeordnet sein, um die Zufuhr von Kohle zu den Wirbelschichtreaktoren zu steuern·
Das gerade beschriebene System für die Verwendung von gemischten Gasen aus dem Wirbelschichtreaktor ist ein geeignetes und sicheres Mittel zur Handhabung jeder Kohletype und jeder Kohle mit beliebigem Feuchtigkeitsgehalt als Brennstoff für Wirbelschichtreaktoren· Die Temperatur der gemischten Gase am Einlaß 18 des Kohlezerkleinerers 20 liegt allgemein im Bereich von 149 bis 316° C mit einem maximalen Sauerstoffgehalt von nicht mehr als 6 bis 8 % Sauerstoff· Die Temperatur der Auslaßgase aus dem Zyklonseparator überschreitet allgemein nicht einen Wert von 66° C. Die heißen und kühleren Gase werden in den erforderlichen Mischungsverhältnissen und Volumina miteinander vermischt, um die erwünschten Temperaturen in der Zerkleinerungs-Trocknungsstufe aufrecht zu erhalten. Die zerkleinerte und getrocknete Kohle wird allgemein mit Preßluft unter Verwendung von 0,45 bis 1,35 m Luft je 454 g Kohle befördert. Das genaue Erfordernis an Luft hängt von der Größenverteilung der Kohle und der Kapazität der verwendeten Förderleitungen ab. Die Beförderung der zerkleinerten Kohle durch pneumatische Leitungen ist recht sicher, da die Bewegung durch die Leitungen mit
hoher Geschwindigkeit zu einer sehr kurzen Verweilzeit der Kohleteilchen in der Leitung führt. Auch ist die Geschwindigkeit in den Leitungen größer als die Flammenfortpflanzungsgeschwindigkeit·
In Fig. 2 ist ein System für das Zerkleinern und Trocknen von Kohle mit Inertgasen beschrieben, das vollständig unabhängig von den durch die Reaktionen in dem Wirbelschichtverbrennungsofen 155 gebildeten Gasen ist· Die Beschickungskohle wird in das System über Leitung 116 eingeführt, mit Hilfe welcher sie zu dem Kohlebunker 112 befördert wird. Die Transporteinrichtung 194 in Form einer Schneckenbeschickungseinrichtung zieht Kohle aus dem Kohlebunker 112 ab und schickt sie über Leitung 117 zu dem Kohlezerkleinerer 120. Trocknungsgas wird in den Kohlezerkleinerer 120 über die Trockengasleitung 17? eingeführt, und diese Luft nimmt die feinen Kohleteilchen auf, die in dem Kohlezerkleinerer 120 erzeugt werden, und befördert sie über die Klassiervorrichtung 121 und über die Zerkleinerungsproduktlei tung 122 zu der Gas-Feststofftrenneinrichtung 130. In der Gas-Feststofftrenneinrichtung 130 erfolgt eine Gas-Feststofftrennung, wobei die Feststoffe die Gas-Feststoff trenneinrichtung 130 über Leitung 132 verlassen, der mit dem sich drehenden Verschlußventil 134 ausgestattet ist. Die Gase verlassen die Gas-Feststofftrenneinrichtung 130 über die pneumatische Trägerleitung 124> die die Gase zu der Feststoffhandhabungseinrichtung 125 für weitere Gas-Feststofftrennung überführte Die Feststoffe verlassen die Feststoffhand-
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habungseinrichtung 125 über die Trägerleitung 127, die durch das sich drehende Dichtungsventil 129 gesteuert wird. Das Absauggebläse 140 zieht die Gase aus der Feststoffhandhabungseinrichtung 125 über Leitung 126 und befördert sie zu dem Gaswäscher 180 über die leitung 142· Die kondensierte Flüssigkeit verläßt den Gaswäscher 180 durch die Leitung 144 für eine weitere Behandlung oder zur Entfernung. Die Gase aus dem Gaswäscher 180 treten daher durch die Leitung 146 aus. Ein Teil der Gase aus dem Gaswäscher 180 verläßt das System über Leitung 181 für weitere Behandlung oder zur Entfernung in die Atmosphäre, doch der größte Volumenanteil wird über die Temperiergasleitung 182 zu dem System zurückgeführt, wie nachfolgend erklärt wird*
Kehrt man nun zu der Kohlezuführung nach der Erfindung zurück, so stellt man fest, daß ein Bunker 185 vorgesehen ist, der die feine Kohle aus der Leitung 132 sowie aus der Trägerleitung 127 aus der Feststoffhandhabungseinrichtung 125 aufnimmt. Die gelagerten Kohlefeinstoffe werden aus dem Bunker 185 über die Leitung 137 mit Hilfe der Transporteinrichtung 187 entfernt, die die feine Kohle an die Leitung 189 abgibt. Alternativ könnte ein Drehbeschicker oder ein anderer Beschickungsmechanismus verwendet werden. Die Leitung 189 steht in Verbindung mit der pneumatischen Leitung 191« Die pneumatische Leitung 191 hat darin angeordnet das Trägergasgebläse 190, das einen starken Luftstrom in der pneumatischen Leitung 191 liefert, um die aus Leitung 189 in diese pneumatische Leitung 191 überführten feinen
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Kohleteilchen aufzunehmen. Die Kohlefeinstoffe werden so aus der pneumatischen Leitung 191 zu der Ringleitung 152 befördert, die den Wirbelschichtverbrennungsofen 155 in der Höhe der Wirbelschicht darin umgibt. Der Wirbelschichtverbrennungsofen 155, der in der Figur teilweise gezeigt ist, besitzt eine Reaktionskammer 150, in welcher eine Wirbelschicht 159 sich befindet, welche auf dem Verengungsdom 157 ruht» Der Verengungsdonj, 157 trennt die Windboxe 151 von der Reaktionskammer 150.
Die Kohlefeinstoffe werden zu den Kohleeinblaseinrichtungen 153 befördert, die an ausgewählten Punkten um den Wirbelschichtverbrennungsofen 155 herum angeordnet sind, durch die Verbindungsleitungen 152a* Die feine Kohle wird vorzugsweise direkt in die Wirbelschicht 159 eingeblasen·
Kehrt man nun zu der Erfindung zurück, die das inerte Trockengas für das System liefert, so sieht man einen Vorerhitzer 175 mit einer Brennkammer 173 an einem Ende des Vorerhitzers 175· Brennstoff wird durch den Brennstoffeinlaß 172 an den Vorerhitzer 175 geliefert. Als Brennstoff können Öl, Naturgas oder pulverisierte Kohle verwendet werden« Verbrennungsluft wird durch das Gebläse 165 angeliefert, das einen Lufteinlaß 163 und eine Luftabgaberöhre 166 besitzt, die in die Brennerkammer 173 des Vorerhitzers 175 endet. Die Verbrennung, die in der Brennerkammer 173 erfolgt, erzeugt ein Gas~ produkt mit relativ kleinem Volumen mit einer Temperatur in der Nachbarschaft von 1370 bis 1927° C. Das Volumen des durch diese Verbrennungsreaktion erzeugten
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Gases ist nicht nur zu klein, um die Erfordernisse für das Trocknen in dem Kohlezerkleinerer 120 zu befriedigen, sondern die Temperatur ist weit oberhalb des Maximum*von. 316° C, das für Trockenzwecke verwendet werden kann. Demnach ist eine Quelle für inerte Temperiergase erforderlich, und diesem Zweck dienen die Abgase des Trockensystems, die bei der Leitung 146 aus dem Gaswäscher 180 austreten, sehr gut» Somit werden die Gase aus dem Gaswäscher 180 primär über die Temperiergasleitung 182 geführt, und nur ein kleines Volumen des Gases, grob gesagt gleich dem der demLufteinlaß 163 eingeführten Verbrennungsluft, wird über Leitung
181 aus dem System abgelassen. Die Inertgase in der Temperiergasleitung 182 können an mehr als einem Punkt in den Vorerhitzer eingeführt v/erden. Beispielsweise kann ein Teil der Gase über die Leitung 167, die mit der Temperiergasleitung 182 verbunden ist, in die Brennerkammer 173 eingeführt werden. Ein anderer Teil der inerten Temperiergase aus der Temperiergasleitung 182 könnte in die Temperierkammer des Vorerhitzers 175 zu der Leitung 1Ö9, die auch mit der Temperiergasleitung
182 verbunden ist, geführt werden· In jedem Fall wird genügend Temperierluft aus den Leitungen I67 und 169 eingeführt, um die Temperatur des Gases, das die Trockengasleitung 177 zu dem Kohlezerkleinerer 120 durchquert, auf maximal 316° C zu senken.
Eine automatische Steuereinrichtung 200 ist für die Einführung von Kohle in den Wirbelschichtverbrennungsofen 155 vorgesehen. Ein Temperaturfühler 201 fühlt
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die Temperatur in der Wirbelschicht 159 ab, und das Steuerinstrument 203 betätigt in Abhängigkeit hiervon den Antriebsmechanismus 205 der Transporteinrichtung 187 oder hält ihn an· Eine Steuerung kann auch für die Erzeugung von Trockengasen vorgesehen sein, indem die Brennstoffzufuhr zu dem Vorerhitzer 175 gesteuert wird. So enthält die Steuereinrichtung 250 einen Temperatursensor oder eine Temperatürsonde 251, bzw» einen Temperaturfühler, der in der pneumatischen Trägerleitung 124 liegt und darin die Temperatur abfühlt, ein Steuerinstrument 253, das durch eine pneumatische oder elektrische Leitung 254 mit der Ventilsteuereinrichtung 257 verbunden ist, und ein in dem Brennstoffeinlaß 172 angeordnetes Ventil 259* Es ist ersichtlich, daß, wenn die Temperatur des Gases in der pneumatischen Trägerleitung 124 unter einen vorbestimmten Wert fällt oder einen vorbestimmten Wert überschreitet, die Steuereinrichtung 250 so reagiert, daß es den Brennstoffeinlaß 172 öffnet oder schließt und so die Brennstoffeinführung in den Vorerhitzer 175 erhöht oder erniedrigt«
Demnach bekommt man mit der Erfindung ein relativ einfaches System, das in der Lage ist, Kohle zu zerkleinern und zu trocknen, damit sie anschließend als Brennstoff in Verbrennungsreaktionen dient»

Claims (2)

21030 1 - 24 - Brfindungsanspruch
1. Verfahren zur Aufbereitung und Verbrennung von Kohle, gekennzeichnet dadurch, daß
a) die Kohle auf eine vorbestimmte feine Teilchengröße zerkleinert,
b) in einer Verbrennungsreaktion ein Volumen an heißen, im wesentlichen inerten Verbrennungsgasen entwickelt,
c) diese Verbrennungsgase durch Vermischen eines Volumens relativ kühler Gase mit ihnen temperiert -und so ein gemischtes Volumen von warmen, im wesentlichen inerten Gasen mit einer Temperatur nicht über 316° C erzielt,
d) ein Strom dieser warmen Gase in Berührung mit der Kohle gebracht, während die Kohle in der Stufe a) zerkleinert,
e) die zerkleinerte, getrocknete Kohle in einen Luftstrom eingeführt und so diese Kohle zu einer Verbrennungsstelle befördert wird und
f) die Kohle an dieser Verbrennungsstelle verbrennt«
2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die durch Verbrennen der Kohle in der Stufe f) er-
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zeugten heißen Verbrennungsgase durch Vermischen mit relativ kühlem Gas der Stufe c) temperiert werden und in der Stufe d) die Kohle mit diesen temperierten Verbrennungsgasen getrocknet wird.
3, Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß wenigstens ein Teil der beim. Trocknen der Kohle in der Stufe d) verwendeten warmen Gase anschließend als das relativ kühle Gas verwendet und das mit dem heißen Verbrennungsgas unter Temperierung desselben in der Stufe c) vermischt wird.
4, Verfahren nach Punkt 3» gekennzeichnet dadurch, daß ein Teil des in Berührung mit der Kohle unter Trocknung derselben geführten Gases aus dem System in einer Menge abgelassen wird, die etwa der Luftmenge gleich ist, die zu dem System zugelassen wird und in der Stufe d) die Verbrennungsreaktion unterstützt.
5» Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1 bis 4 mit einem Brennstoffaufbereitungs- und beschikkungssystem in Verbindung mit einem Wirbelschichtreaktor, worin Kohle als Brennstoff verwendet wird, gekennzeichnet dadurch, daß ein Kohlebunker (12), ein Zbhlezerkleinerer (2o) mit einem Einlaß (18) für warmes Trocknungsgas} eine Transporteinrichtung (Ή) zum Abziehen von Kohle aus dem Kohlebunker (12) und zur Überführung der Kohle zu dem Kohlezerkleinerer (2o), eine mit der Feststoffauslaßleitung (22) zu dem Kohlezerkleinerer (20)
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r.i ':: :-:. verbundene Trenneinrichtung (30) zur Trennung des Trocknungsgases von der zerkleinerten Kohle, eine pneumatische Leitung (38) zur Beförderung der zerkleinerten Kohle, wobei die pneumatische Leitung (38) mit Kohleeinblaseinrichtungen (53) an dem Wirbelschichtreaktor verbunden ist, eine Trockengasleitung (43) zum Abziehen von erhitzten Gasen mit niedrigem Sauerstoffgehalt aus dem Y/irbelschichtreaktor und zur Überführung derselben zu dem Einlaß (18) des Kohlezerkleinerers (20), einen Abgase aus dem Wirbelschichtreaktor aufnehmenden Gaswäscher (80) und eine die Trenneinrichtung (68) mit dem Gaswäscher (80) verbindende Leitung (72;74), die das von der zerkleinerten Kohle abgetrennte Trockengas vor der Entfernung aus dem System zu dem Gaswäscher (80) überführt, angeordnet ist.
Vorrichtung nach Punkt 5j gekennzeichnet dadurch, daß der Wirbelschichtreaktor als ein Mehrkammer-Wirbelschichtröstofen (50) ausgebildet ist mit einer. Vorheizkammer (54), mit einer ?/indboxe (56), einer Röstkammer (57), in der die Kohleeinblaseinrichtungen (53) münden, und einer Kühlkammer (59) mit einer Windboxe (61) und die Trockengasleitung (43) mit dem Mehrkammer-Wirbelschichtröstofen (50) derart verbunden ist, daß inertes Verbrennungsgas aus dem freien Bereich der Höstkammer (57) abgezogen wird und wenigstens einen Teil des dem Einlaß (18) des Kohlezerkleinerers (20) zu-
geführten warmen Trockengases bildet.
7· Vorrichtung nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Leitung (44) mit der Trockengasleitung (43) verbunden ist und so temperierendes Gas für ein Vermischen mit dem inerten Verbrennungsgas und ein Senken der Temperatur des vereinigten Gases auf höchstens 316° C zuläßt«
8* Vorrichtung nach Punkt 5 bis 7» gekennzeichnet dadurch, daß der Wirbelschichtreaktor als ein Wirbelschichtverbrennungsofen (155) ausgebildet ist mit einer Verbrennungskammer und die Trocknungsgasleitung mit dem Y/irbelschichtverbrennungsofen (155) derart verbunden ist, daß Heißgas aus dem freien Bereich der Verbrennungskammer abgezogen wird·
9· Vorrichtung nach Punkt 5 bis 7, gekennzeichnet dadurch,, daß eine Steuereinrichtung (100) zur Betätigung der Einrichtung für das Abziehen von Kohle aus dem Kohlebunker (12) vorgesehen ist und die in Abhängigkeit von einem Temperaturfühler (101) arbeitet, der in einer Wirbelschicht des Mehrkammer-Wirbelschichtröstofens (50) angeordnet ist.
10· Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1 bis 4 mit einem Brennstoffaufbereitungs- und -beschickungssystem in Verbindung mit einem Wirbelßchichtreaktor, worin. Kohle als Brennstoff verwendet wird, gekennzeichnet dadurch, daß ein Kohlebunker
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(112), ein Kohlezerkleinerer (120) mit einem Gaseinlaß für warmes Trockengas, eine Transporteinrichtung (114) zum Abziehen von Kohle aus dem Kohlebunker (112) und Überführung dieser Kohle zu dem Kohlezerkleinerer (120), eine mit der Zerkleinerungsproduktleitung (122) zu dem Kohlezerkleinerer (120) verbundene Trenneinrichtung (130) zur Trennung des Trockengases von der zerkleinerten Kohle, einen Abgasauslaß für die Entfernung eines ersten Volumens des abgetrennten Trockengases von dem System, eine Einrichtung zur Überführung der zerkleinerten Kohle von der Trenneinrichtung (130) zu einer pneumatischen Leitung (191), die mit in dem Wirbelschichtverbrennungsofen (155) mündenden Kohleeinblaseinrichtungen (153) verbunden ist, einen Vorerhitzer (175) mit einem Brennstoffeinlaß (172) und einer Brennerkammer (173), worin Brennstoff unter Bildung eines Gasvolumens von erhöhter Temperatur verbrannt wird, angeordnet ist, wobei der Vorerhitzer (175) eine Temperierkammer mit einer Einrichtung zur Ein-. führung eines relativ kühlen Gases, eine mit dem Vorerhitzer (175) verbundene Temperiergasleitung (182), die ein zweites relativ kühles Volumen des abgetrennten Trockengases zu dem Vorerhitzer (175) führt, einschließlich der Temperierkammer, und eine die Temperierkammer mit dem Gaseinlaß des Kohlezerkleinerer s (120) verbindende Trockengasleitung (177) umfaßt·
11· Vorrichtung nach Punkt 10, gekennzeichnet dadurch, daß eine Steuereinrichtung (200) vorgesehen ist, die
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den Kohlefluß zu dem Wirbelschichtverbrennungsofen (155) reguliert und die Transporteinrichtung (187) zum Abziehen der Kohle aus dem Bunker (185) in Abhängigkeit von einem Steuerinstrument (203) reguliert, die von einem in einer Wirbelschicht (159) des Wirbelschichtverbrennungsofens (155) angeordneten Temperaturfühler (201) empfangen wird.
12. Vorrichtung nach Punkt 10 und 11, gekennzeichnet dadurch, daß eine Steuereinrichtung (250) zur Regulierung der Erzeugung von Trockengas vorgesehen ist, und' einen Temperaturfühler (251) in dem abgetrennten Trockengasstrom und ein steuerbares Ventil (259) in dem Brennstoffeinlaß (172) des Vorerhitzers (175) umfaßt.
13· Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1 bis 4 mit einem Kohleaufbereitungs- und -Verbrennungssystem, worin Kohle an einer Verbrennungsstelle als Brennstoff verbrannt wird, gekennzeichnet dadurch, daß ein Kohlebunker (112), ein Kohlezerkleinerer (120), eine Transporteinrichtung (114) zum Abziehen von Kohle aus dem Kohlebunker (112) und Überführung dieser Kohle zu dem Kohlezerkleinerer (120), wobei der Kohlezerkleinerer (120) einen Gaseinlaß für erhitztes Gas derart aufweist, daß in den Kohlezerkleinerer (120) eingeführte Kohle während der Zerkleinerung auf eine feine Teilchengröße getrocknet und aus dem Kohlezerkleinerer (120) mit diesem Gas befördert v/ird,
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eine Zerkleinererproduktleitung (122), die die mit Gas beförderte Kohle abstimmt und den Kohlezerkleinerer (120) mit einer Klassiervorrichtung (121) und einer Gas-Peststofftrenneinrichtung (130) verbindet, wobei die Gas-Feststofftrenneinrichtung (130) derart arbeitet, daß sie das erhitzte Gas von der feinteiligen Kohle abtrennt, eine die Gas-Feststofftrenneinrichtung (130) mit einer pneumatischen Trägerleitung (124) verbindende Feststoffhandhabungseinrichtung (125)» die die feinteilige Kohle für den Transport zu der Verbrennungsstelle in die Trägerleitung (127) einführt, eine mit dem ßaseinlaß des Kohlezerkleinerers (120) verbundene Trockengasleitung (177)» die heiße, relativ inerte Verbrennungsgase von einer Verbrennungsreaktion zu dem Gaseinlaß des Kohlezerkleinerers (120) führt, und eine Temperiergasleitung (182) angeordnet ist, die mit einer Quelle für relativ kühles Gas verbunden und derart angeordnet ist, daß das kühle Gas mit den heißen Verbrennungsgasen vor dem Einlaß vermischt wird.
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