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CH85901A - Verfahren zur Darstellung von Ferrowolfram. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Ferrowolfram.

Info

Publication number
CH85901A
CH85901A CH85901DA CH85901A CH 85901 A CH85901 A CH 85901A CH 85901D A CH85901D A CH 85901DA CH 85901 A CH85901 A CH 85901A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sulfur
tungsten
ferro
amount
slag
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Haftung Ampere-G Beschraenkter
Original Assignee
Ampere Ges Mit Beschraenkter H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ampere Ges Mit Beschraenkter H filed Critical Ampere Ges Mit Beschraenkter H
Publication of CH85901A publication Critical patent/CH85901A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C35/00Master alloys for iron or steel
    • C22C35/005Master alloys for iron or steel based on iron, e.g. ferro-alloys
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C7/00Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung von     Ferrowolfram.       Die Erzeugung der in der     Edelstahlindu-          strie    benötigten Legierung von Wolfram und  Eisen aus     wolframhaltigen    Materialien,     zurn     Beispiel den Erzen     Wolframit    und     Scheelit,     geschieht bekanntlich im elektrischen Ofen  durch Reduktion der Erze mit Kohlenstoff in  Form, zum Beispiel von Koks unter Zugabe  von Schlackenbildnern, wie gebranntem Kalk,  Quarz und dergleichen, zur Bindung der Bei  mengungen, zum Beispiel der Gangart der  Erze zu einer meist aus Kalk,     Manganoaydul,     Tonerde und Kieselsäure bestehenden Schlacke,

    in der das Molekülverhältnis von Säure zu  Base etwa eins     zrr    eins ist. Das     auf    diese  Weise erschmolzene     Ferrowolfram    besitzt  einen     Wolframmetallgehalt    von ungefähr       75-85%        und        einen        Kohlenstoffgehalt        von     etwa 0,5-10/0.  



  Es hat sich nun überraschenderweise ge  zeigt, dass die     Ferrowolfram-Erzeugung    per       Kilowattstunde        bis        um        100        %        erhöht        wird,     sobald man dem Müller zur Beschickung des  elektrischen Ofens eine geringe Menge einer       schwefelhaltigen    Substanz, zum Beispiel ele-         mentaren    Schwefels oder eines Sulfids oder  eines     sulfidbildenden    Gemenges, zusetzt.

   Als       Sulfide    eignen sich     Schwefeleisenverbindungen,     insbesondere Schwefelkies, als     sulfidbildendes     Gemisch hat sich Gips und Kohle bewährt;  auch andere Sulfate     können    nebst Kohle be  nutzt werden.  



  Die erforderliche Menge der schwefelhal  tigen Substanz hängt von verschiedenen Um  stünden ab, insbesondere von dem Verhältnis  der     Schlackenmenge    zur Metallmenge im       Müller    und von dem     hlanga.rr-O:cy        dul-CTeh-.tlt     der Schlacke. Im allgemeinen genügt eine  solche Menge der schwefelhaltigen Substanz,  dass der Schwefelgehalt der Schlacke unge  fähr 4-10     0;'o    der Schlackenmenge beträgt.  



  Eine Schwefelbindung im erzeugten     Ferro-          wolfram    findet nicht statt und bei richtiger  Arbeitsweise steigt der Gehalt des     Ferro-          wolframs    an Schwefel nicht über den bei  der Stahlfabrikation zulässigen Gehalt von  0.10/0.  



  Des öfteren enthalten die     Wolframerze     von Natur aus etwas Schwefel,     bezw.    Schwe-           felvtrbindungrn,    aber nie so viel, um die ge  schilderte Produktionserhöhung zu erreichen;  in diesem Falle muss die Schwefelbeimengung  auf die angegebene Höhe ergänzt     werden.     



  Den     Beweis    für die Erhöhung in der Pro  duktion     ergeben    folgende Versuche:  Verschmolzen wurde eine     111ischung    von       schwefelfreiem        ZVolframit    und     Scheelit    mit       70'-'        "        Wolframsäure.    Bei der Reduktion im       elektrischen    Ofen mit Koks wurden 0,085 kg       Ferrowolfram    auf die angewandte     Kilovolt-          anaprestunde    erzeugt.

   Nach Zusatz von  Schwefel als     Schwefelkies    in einer     Menge          von        -1%        der        sich        bildenden        Schlacke        wurden     0,17 kg     Ferrowolfram    auf eine     Kilovoltarn-          perestunde    dargestellt, was einer     Produktions-          er h;3hung    von     1000;o    entspricht.  



  Das     beschr,_ebene    Verfahren ist nicht zu  verwechseln mit einem bekannten Verfahren,       gemälwelchem    zur Herstellung von     Ferro-          w        olfram    aus     Scheelit    im elektrischen Ofen  Schwefeleisen als eisenhaltiger und gleich  zeitig den     Kalk    bindender Zuschlag verwen  det wird.

   Bei diesem bekannten Verfahren  wird Schwefeleisen zur Bindung des     Kalkes     in einer dem     stöchiometrischen    Verhältnis  entsprechenden     Menge    zugesetzt und der  ganze     Kalk    des Erzes an Schwefel gebunden,  wobei eine     nahezu    ausschliesslich aus     Schwe-          felealcium    bestehende Schlacke entsteht. Das  in dieser Weise hergestellte     Ferrowolfram     enthält     .9        ,Schwefel,    wodurch es für die       Stah1_fabrikation    unbrauchbar wird.  



  Bei dem den Gegenstand der     Erfindung     bildenden Verfahren dienen dagegen Schwefel  oder schwefelhaltige Zusätze nicht zur     Bin-          duirg    oder     Verschlackung    des     Kalkes    oder  eines andern Bestandteils des angewandten       Erzes,    sondern als Katalysator zur Reaktions-         beschleunigung,    die sich ganz überraschend  und augenfällig einstellt.

   Der Schwefelgehalt  des nach diesem     Verfahren    hergestellten     Ferro-          wolframs    steigt, wie bereits oben     erwähnt     wurde, bei richtiger Arbeitsweise nicht über  den bei der Stahlfabrikation zulässigen Be  trag von     0,10/u.        Ausserdem    ist dieses Verfah  ren für alle     Wolframerze        anwendbar,    nicht  nur für     Scheelit,    wie das bekannte Verfahren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Ferro- wolfram aus wolframhaltigen 11Taterialien im elektrischen Ofen, dadurch gekennzeichnet, dass eine schwefelhaltige Substanz dem Möller in solcher ',Menge beigemischt wird, dass eine wesentlich höhere Ausbeute pro Kilowatt stunde erzielt wird. UN TERANSPRt?ClIE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge der zuge setzten schwefelhaltigen Substanz so be messen wird, dass der Schwefelgehalt der Schlacke ungefähr 4-10 % beträgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d < ilals schwefelhaltige Substanz Schwefelkies genommen wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, #ekenn- zeichnet durch Anwendung eines sulfid- bildenden Gemenges. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Anwendung eines Gemenges von Gips mit hohle.
CH85901D 1918-05-06 1919-06-26 Verfahren zur Darstellung von Ferrowolfram. CH85901A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE513671X 1918-05-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH85901A true CH85901A (de) 1920-07-16

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ID=6548475

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CH85901D CH85901A (de) 1918-05-06 1919-06-26 Verfahren zur Darstellung von Ferrowolfram.
CH85900D CH85900A (de) 1918-05-06 1919-06-26 Verfahren zur Darstellung von kohlenstoffarmem Ferrochrom.

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CH85900D CH85900A (de) 1918-05-06 1919-06-26 Verfahren zur Darstellung von kohlenstoffarmem Ferrochrom.

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA1097950A (en) * 1977-02-14 1981-03-24 Donald O. Buker Vacuum smelting process for producing ferrotungsten

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FR513658A (fr) 1921-02-21
CH85900A (de) 1920-07-16
AT89015B (de) 1922-07-25
GB147458A (en) 1921-10-06
FR513671A (fr) 1921-02-21
GB147457A (en) 1921-10-07

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