[go: up one dir, main page]

CH701344A1 - Stellwerksteuerung. - Google Patents

Stellwerksteuerung. Download PDF

Info

Publication number
CH701344A1
CH701344A1 CH00974/09A CH9742009A CH701344A1 CH 701344 A1 CH701344 A1 CH 701344A1 CH 00974/09 A CH00974/09 A CH 00974/09A CH 9742009 A CH9742009 A CH 9742009A CH 701344 A1 CH701344 A1 CH 701344A1
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
logic
interlocking
plan
circuit
input
Prior art date
Application number
CH00974/09A
Other languages
English (en)
Inventor
Markus Montigel
David Mueller
Markus Herrli
Anton Gunzinger
Original Assignee
Anton Gunzinger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anton Gunzinger filed Critical Anton Gunzinger
Priority to CH00974/09A priority Critical patent/CH701344A1/de
Priority to PCT/CH2010/000160 priority patent/WO2010148528A1/de
Priority to CA2766432A priority patent/CA2766432C/en
Priority to JP2012516463A priority patent/JP5881600B2/ja
Priority to US13/378,337 priority patent/US9783215B2/en
Priority to EP10725956.6A priority patent/EP2445771B1/de
Publication of CH701344A1 publication Critical patent/CH701344A1/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L27/00Central railway traffic control systems; Trackside control; Communication systems specially adapted therefor
    • B61L27/30Trackside multiple control systems, e.g. switch-over between different systems
    • B61L27/37Migration, e.g. parallel installations running simultaneously
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation
    • B61L2019/065Interlocking devices having electrical operation with electronic means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Logic Circuits (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Abstract

Gemäss einem Aspekt der Erfindung wird die Schaltlogik eines bestehenden Relaisstellwerks auf eine funktionell äquivalente Schaltung elektronischer Bauteile abgebildet. Es kommen also vorzugsweise zu den Bauteilen der Relaisschaltung funktionell identische Halbleiterbausteine zum Einsatz. Die Schaltlogik wird bspw. erstellt, indem ein Verschlussplan oder Spurplan (V/S) durch einen automatischen Übersetzer (T) nach vordefinierten Regeln in eine logische Schaltung transformiert wird.

Description

[0001] Die Erfindung betrifft Stellwerke für den Eisenbahnverkehr. Sie betrifft insbesondere ein Verfahren zum Erstellen eines elektronischen Stellwerks sowie ein elektronisches Stellwerk.
[0002] Ein Grossteil der heute im Einsatz stehenden Stellwerke für den Eisenbahnverkehr sind Relaisstellwerke, d.h. elektrische Stellwerke. Bei Relaisstellwerken werden die sicherungstechnischen Abhängigkeiten vollständig elektrisch durch Signalrelais hergestellt.
[0003] Unterhalt und Betrieb dieser Stellwerke kann zunehmend kostspielig und problematisch werden. Ausserdem ist die Integration der bestehenden Relaisstellwerke in Fernsteuerungs- und Automatisierungseinrichtungen ist mit grossen Kosten verbunden.
[0004] Daher werden die Relaisstellwerke zunehmend durch elektronische Stellwerke ersetzt. Bei elektronischen Stellwerken werden die sicherungstechnischen Abhängigkeiten durch eine Software in dafür vorgesehenen Computern realisiert. Zu diesem Zweck basieren elektronische Stellwerke gemäss dem Stand der Technik auf einem zentralen Rechner, auf welchem das gesamte Gleisbild in Form von Software abgebildet wird. Dementsprechend aufwendig ist die entsprechende Software und diese muss für jeden Bahnhof spezifisch angepasst und parametriert werden, was zu einem immensen Aufwand für die Zertifizierung führt.
[0005] Ein Ersatz von Relaisstellwerken durch elektronische Stellwerke erfordert auch aus diesem Grund grosse Investitionen für die Projektierung, den Neubau des Stellwerkes und insbesondere für den Ersatz der Aussenanlage sowie die neue Zertifizierung.
[0006] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, hier Abhilfe zu schaffen. Erfindungsgemäss sollen ein Verfahren zum Erstellen eines elektronischen Stellwerks sowie ein elektronisches Stellwerk zur Verfügung gestellt werden, welche die Ersetzung von Relaisstellwerken durch moderne Technologie erlauben, ohne dass ein zu grosser Aufwand für Änderungen gemacht werden müsste und ohne dass der Zertifizierungsaufwand zu gross wird.
[0007] Gemäss einem ersten Aspekt der Erfindung wird die Schaltlogik eines bestehenden Relaisstellwerks auf eine funktionell äquivalente Schaltung elektronischer Bauteile abgebildet. Es kommen also vorzugsweise zu den Bauteilen der Relaisschaltung funktionell identische Halbleiterbausteine zum Einsatz.
[0008] Es wird also gemäss dem Ansatz der Erfindung kein - an sich funktionierendes, aber in der Implementierung mit grossem Aufwand verbundenes - Ersetzen der Relaisschaltung durch eine Software angestrebt, sondern die Relaisschaltung wird elektronisch, aber in Hardwareform durch eine die gleichen Funktionen und die gleiche Charakteristik liefernde Schaltung auf Halbleiterbasis ersetzt.
[0009] Eine funktionell äquivalente Schaltung kann gemäss einem Ansatz vorliegen, wenn für jeden Ein- und Ausgang der Relaisstellwerk-Schaltlogik ein entsprechender Ein- bzw. Ausgang der funktionell äquivalenten Schaltung vorhanden ist und für den gleichen binären Input ein gleicher binärer Output erfolgt.
[0010] Zusätzlich zur Schaltung, welche die Logikeinheit bildet, weist das Stellwerk vorzugsweise eine Mehrzahl von Eingabe- und/oder Ausgabeeinheiten auf, welche die Interfaces zu den Elementen (Weichen, Signalen, Gleisfreimeldeeinheiten, Streckenblocküberwachungseinheiten) der Aussenanlage bilden. Diese enthalten keine «Intelligenz» (d.h. keine Logik), sind abhängig vom Typ des anzusteuernden Elements und dienen nur der Umwandlung des Logiksignals in die physische Ansteuerung des entsprechenden Elements und damit bspw. der Verstärkung und der Potentialentkopplung zwischen der Logikeinheit und der Aussenanlage. Sie können ein Relais, einen Optokoppler und/oder einen Schütz und/oder andere an sich bekannte Bauteile aufweisen. Die Eingabe-und/oder Ausgabeeinheiten können im Stellwerk zentral angeordnet sein, d.h. im das Stellwerk beherbergende Gebäude und im Wesentlichen am Ort der Logikeinheit. Damit müssen beim Ersatz des Relaisstellwerks im Idealfall nur Komponenten ersetzt und installiert werden, die innerhalb des Gebäudes sind.
[0011] Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform weist die Schaltung als Logikeinheit mindestens einen programmierbaren Logikbaustein in der Form eines so genannten, Field Programmable Gate Arrays’ (FPGA) auf.
[0012] Zum erfindungsgemässen Vorgehen kann auch das Implementieren der Schaltung in einem Stellwerk gehören.
[0013] Die Ausgänge der funktionell äquivalenten Schaltung werden mit den bestehenden anzusteuernden Komponenten (Weichen(-steuerungen), Signale, Barrieren (-Steuerungen)) verbunden, ohne dass diese markant angepasst oder gar ausgewechselt werden müssten.
[0014] Der Ansatz gemäss dem hier diskutierten Aspekt der Erfindung nimmt also im Unterscheid zum Stand der Technik Abstand vom an sich sehr mächtigen Werkzeug einer softwaremässigen Implementierung der Logikeinheit und macht einen Schritt hin zur vermeintlich aufwändigeren und weniger flexiblen Implementierung in Form einer programmierbaren Hardware.
[0015] Obwohl im Prinzip die Funktionalität einer Hardwareelektronik auch durch eine entsprechende Software zur Verfügung gestellt werden könnte, ist der von ersten Aspekten der Erfindung gemachte, an sich einfache Schritt hin zu einer Schaltung elektronischer Bauteile von enormem Vorteil. Der Einsatz von Software ist nämlich immer mit dem Einsatz von Computersystemen verbunden, auf denen die Software läuft, und diese sind notwendigerweise sehr komplex. Auch ein einfacher moderner Computer hat buchstäblich Milliarden von Transistoren, verschiedene Datenspeicher, etc. und all diese Bauteile sind Teil des Stellwerks und müssen bei der Zertifizierung mit berücksichtigt werden. Daher sind, um entsprechenden Sicherheitsanforderungen trotzdem zu genügen, konventionelle auf Software basierte elektronische Stellwerke zwar sehr mächtige Werkzeuge, beruhen jedoch auf ganz anderen Prinzipien als die Relaisstellwerke, und entsprechend aufwändig ist das Umrüsten und insbesondere das Zertifizieren, welches alle Teilsysteme mit umfasst. Beim Ansatz gemäss dem ersten Aspekt der Erfindung hingegen muss die Sicherheit der übernommenen Relais-Schaltlogik nicht neu nachgewiesen werden, da diese bereits nachgewiesen ist.
[0016] Durch den verblüffend einfachen Ansatz gemäss der Erfindung kann die Architektur des Relaisstellwerks im Wesentlichen beibehalten werden und somit entfällt ein wesentlicher Anteil der Projektierungskosten, und auch der gesamte Zertifizierungsprozess kann vereinfacht werden. Ausserdem kann das Stellwerk mit programmierbaren Bausteinen so realisiert werden, dass nur geringfügige Änderungen an den Aussenanlagen gemacht werden müssen. Die Wartung ist deutlich weniger aufwändig als bei herkömmlichen Relaisstellwerken. Schliesslich können Fernsteuer- und Automatisierungsaufgaben und die Integration in übergeordnete Systeme wie beispielsweise in das ETCS (Electronic Train Control System) relativ einfach durch die eingesetzten Logikbausteine erfolgen.
[0017] Ein weiterer Vorteil gegenüber elektronischen Stellwerken ist die Geschwindigkeit. Im Vergleich zu der Software eines konventionellen elektronischen Stellwerks schaltet das gemäss dem ersten Aspekt der Erfindung ausgestaltete Stellwerk mit der logischen Schaltung um Grössenordnungen schneller.
[0018] Der erste Aspekt der Erfindung ist beispielsweise für Relaisstellwerke nach dem Verschlussplanprinzip aber auch für Relaisstellwerke nach dem Spurplanprinzip anwendbar. Aufgrund der Vorteile des erfindungsgemässen Vorgehens gegenüber elektronischen Stellwerken kann das zu ersetzende Stellwerk auch ein auf Software basierendes elektronisches Stellwerk sein, dessen Kernfunktion (Binäre Ausgabe in Funktion der binären Eingabe) ebenfalls durch eine feststehende elektronische Schaltung von Halbleiterbauteilen (i.A. mindestens ein FPGA) ersetzt wird.
[0019] Gemäss einem zweiten Aspekt der Erfindung wird die Architektur einer zum Relaisstellwerk funktionell äquivalenten Schaltung erstellt, indem ein Verschlussplan oder ein Spurplan durch einen automatischen Übersetzer in eine logische Schaltung transformiert wird. Dabei kann der Verschlussplan bzw. der Spurplan in der Form einer Zeichnung, einer Tabelle oder in einer anderen technischen Form vorliegen.
[0020] Der automatische Übersetzer kann in der Form einer Computersoftware vorhanden sein, welche anhand von eindeutigen, vordefinierten Vorschriften dem Verschlussplan/Spurplan eine elektronische Schaltung zuordnet. Die Vorschriften sind somit jederzeit nachvollziehbar und können so ausgebildet sein, dass sie den Anforderungen sicherheitsrelevanter Systeme entsprechen. Sie können auch von einer für die Zertifizierung verantwortlichen Stelle überprüft werden.
[0021] Ein analoges Vorgehen kann auch für zu ersetzende, auf Software basierende elektronische Stellwerke gewählt werden, wobei für das Schaltungslayout der logischen Schaltung, in welche die Logik transformiert wird, ein entsprechend alternatives, sich an der input-output-Logik der Software orientierendes Übersetzungsprogramm verwendet würde.
[0022] Besonders günstig ist eine Kombination des ersten Aspekts der Erfindung mit dem zweiten Aspekt.
[0023] Um die Korrektheit einer durch Transformation erhaltenen logischen Schaltung zu verifizieren, kann diese optional mit einem Rückübersetzungsalgorithmus wieder in eine vergleichbare Form zum ursprünglichen Verschlussplan/Spurplan zurücktransformiert werden. Der Vergleich zwischen Verschlussplan/Spurplan und zurücktransformiertem Vergleichsplan kann ein Teil der sicherheitsrelevanten Überprüfung sein.
[0024] Gemäss einer ersten Ausführungsform nimmt nach der Rücktransformation ein Benutzer (bspw. eine Fachperson der Bahn) den Vergleich zwischen dem ursprünglichen Verschlussplan V/S und dem durch Rücktransformation erhaltenen Vergleichsplan V7S’ vor. Die Darstellung des Vergleichsplans V’/S’ erfolgt dann sinnvollerweise wieder auf dieselbe Art, wie die Darstellung des ursprünglichen Verschlussplans/Spurplans V/S. Es ist also sinnvoll, dass bei einer Zeichnung beispielsweise eine ähnliche Darstellung erfolgt, beispielsweise mit gleicher örtlicher Position in der Darstellung oder gleicher Nummerierung oder Bezeichnung, oder dass bei der Verwendung von Namen für Variablen oder Signale dieselben Namen verwendet werden. Um diese Abbildung einfacher zu gestalten, werden vom Übersetzer Metadaten erzeugt, die dann für die Rücktransformation wieder eingesetzt werden. Es versteht sich von selbst, dass diese Metadaten keine funktionale Aufgabe erfüllen; sie dienen lediglich der besseren Lesbarkeit des Vergleichsplans V7S’ für den Menschen.
[0025] Gemäss einer zweiten Ausführungsform kann der Vergleich zwischen dem Verschlussplan/Spurplan und dem Vergleichsplan durch den Computer vorgenommen werden.
[0026] Das Stellwerk weist beispielsweise - wie an sich bekannt - eine Logikeinheit und Eingabe-Ausgabe-Einheiten auf, welche wie erwähnt in ihren Charakteristiken denjenigen des ersetzten Relaisstellwerks entsprechen. Die Logikeinheit verfügt vorzugsweise über mindestens einen Kommunikationseingang zur Steuerung, Automation, ETCS etc. Die Logikeinheit ist im Kern (d.h. in den Elementen, die aus einem binären Input einen binären Output ermitteln) vorzugsweise frei von Mikroprozessoren, d.h. von frei programmierbaren Einheiten.
[0027] Die Logikeinheit kann über Zusatzsysteme verfügen, die immer gewährleisten, dass die momentane Logikfunktion der ursprünglichen, bspw. durch die erwähnte Übersetzung ermittelte, Logikfunktion entspricht.
[0028] Die Eingabe-Ausgabe-Einheiten der elektronischen Schaltung verfugen wie erwähnt vorzugsweise über ähnliche Verbindungsstrukturen zu den Aussenanlagen (Weichensteuerungen, Signalen, Barrierensteuerungen etc.) wie die ersetzten Relaiseinheiten. Ebenfalls bevorzugt ist, dass die Eingabe-Ausgabe-Einheiten ähnliche äussere Abmessungen wie die Relaiseinheiten. Jedes bevorzugten Merkmale kann dazu beitragen, dass nur geringfügige oder gar keine Änderungen an den Aussenanlagen durchgeführt werden müssen.
[0029] Die Architektur der elektronischen Schaltung und der Eingabe-Ausgabeeinheiten kann gemäss einer ersten Ausführungsform vorsehen, dass die Logikeinheit sternförmig mit den Eingabe-Ausgabe-Einheiten verbunden ist.
[0030] In einer weiteren möglichen Architektur ist die Logikfunktion L ringförmig mit den Eingabe-Ausgabe-Einheiten verbunden. Dies vereinfacht vor allem die Verdrahtung. Der Ring kann als paralleles oder serielles System, elektrisch oder optisch, ohne oder mit Fehlerkorrekur, Einweg oder Zweiweg ausgeführt sein. Die möglichen Ausprägungen der Kommunikation haben unterschiedliche Kosten und unterschiedliche Eigenschaften: so kann ein optisch geführter Ring eine grosse Ausdehnung haben. Die Zweiwegkommunikation hat eine gewisse Fehlerredundanz.
[0031] Natürlich sind auch Kombinationen zwischen Stern- und Ringarchitekturen denkbar, bspw. eine Mehrzahl von Untereinheiten mit je einem oder mehreren Eingabe-Ausgabe-Einheiten, die unter sich ringförmig verbunden sind, wobei die Verbindung zwischen Logikeinheit und Untereinheit sternförmig ist.
[0032] Bei seriellen Systemen wird üblicherweise mit Datenpaketen gearbeitet, die periodisch übertragen werden. Es ist deshalb technisch einfach möglich, diesen Systemzustand in einer Protokollierungseinheit (bspw. einer separaten «Black Box») mitzuhören und dann mitzuschreiben (zu speichern). Damit lassen sich alle Abläufe später durch einen Computer analysieren, der direkt mit der «Black-Box» B verbunden ist. Diese Analyse kann dabei sinnvollerweise auch während dem Betrieb erfolgen.
[0033] Um die Sicherheit des Systems zu erhöhen, können auch zwei Logikeinheiten hintereinander geschaltet werden. Die erste und die zweite Logikeinheit haben dabei vorzugsweise einen identischen Aufbau und verfügen über identische Steuereingänge. Im normalen Betriebsfall sollten die Signale von beiden Logikeinheiten identisch sein. Sind sie nicht identisch, so liegt ein Fehler in einer der Logikeinheiten, oder in einem der übergeordneten System vor. Die Eingabe-Ausgabe-Einheiten können in diesem Fall in einen «sicheren Zustand» gehen (z.B. Signal auf rot stellen) und/oder einen Alarm auslösen. Der Alarm kann ggf. natürlich auch von der «Black-Box» B ausgelöst werden.
[0034] Nachfolgend werden Ausführungsformen der Erfindung anhand von schematischen Zeichnungen eingehender Beschrieben. In den Zeichnungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen (Kennzeichnungsbuchstaben) gleiche oder analoge Elemente. Es zeigen: <tb>Fig. 1<sep>ein Verfahren gemäss dem ersten Aspekt der Erfindung zum Erstellen eines elektronischen Stellwerks; <tb>Fig. 2<sep>ein Verfahren gemäss dem zweiten Aspekt der Erfindung zum Entwerfen einer logischen Schaltung für ein elektronisches Stellwerk; <tb>Fig. 3<sep>eine erste Ausführungsform der Architektur der elektronischen Schaltung; <tb>Fig. 4<sep>eine zweite, alternative Ausführungsform der Architektur der elektronischen Schaltung; <tb>Fig. 5<sep>eine Variante der Ausführungsform gemäss Fig. 4, mit zwei Logikeinheiten; und <tb>Fig. 6<sep>ausgehend von der Ausführungsform gemäss Fig. 4 schematisch die Anbindung an Elemente der Aussenanlage; und <tb>Fig. 7<sep>eine Stellwerkarchitektur der erfindungsgemässen Art in einem Beispiel.
[0035] Gemäss Fig. 1 wird ein Verschlussplan V (oder, nicht dargestellt, ein Spurplan S) durch einen Computer Comp erfasst, wobei optional eine spezielle Eingabeeinheit I vorgesehen sein kann. Die Eingabeeinheit kann gegebenenfalls auf das Format des Verschlussplans abgestimmt sein und bspw. einen Scanner sowie eine entsprechende Software zum Erkennen und Erfassen der Symbole im Verschlussplan aufweisen.
[0036] Selbstverständlich kann auch der Verschlussplan schon von vorneherein in elektronisch lesbarer Form vorhanden sein. Aus dem erfassten Verschlussplan erstellt der Computer Comp eine Logikfunktion IM. Die Logikfunktion entspricht der elektronischen Darstellung einer logischen Schaltung. Sie wird auf eine physische logische Schaltung abgebildet, die einem programmierbaren Logikbaustein (FPGA) implementiert wird.
[0037] Das Verfahren zum Erstellen der Logikfunktion L# aus dem Verschlussplan V (bzw. einem Spurplan S) ist in einer speziellen, eine Verifikation ermöglichenden Ausführungsform schematisch in Fig. 2 dargestellt. Aus dem Verschlussplan V bzw. dem Spurplan S wird eine geeignetes Übersetzungsprogramm T die Logikfunktion L# ermitteln. Das Übersetzungsprogramm legt in der hier dargestellten Ausführungsform auch noch eine Datei M mit Metadaten an, die nicht sicherheitsrelevant sind und beispielsweise Informationen enthält, welche die Darstellung des Verschlussplans betreffen. Um eine Verifikation zu ermöglichen, wird aus der Logikfunktion L# durch ein Rückübersetzungsprogramm T1 im Sinne eines Reverse Engineering’ ein Vergleichsplan V7S’ erstellt, welcher auf Basis der Metadaten so ausgestaltet wird, dass beispielsweise eine ähnliche Darstellung erfolgt oder dass bei der Verwendung von Namen für Variablen oder Signale dieselben Namen verwendet werden. Der Vergleich C wird durch eine überprüfende Person vorgenommen oder kann alternativ auch durch den/einen Computer erfolgen, wobei in diesem Fall die Metadaten anstatt für die Erstellung des Vergleichsplans V7S’ verwendet zu werden auch dem vergleichenden Programm zur Verfügung gestellt werden können.
[0038] In Spezialfällen - bspw. bei einem nicht standardmässigen Signalstandort) kann ein Benutzer über eine entsprechende manuell zu bedienende Eingabemöglichkeit (Man) eine manuelle Anpassung vornehmen.
[0039] Die Umsetzung einer Logikfunktion L# auf einem FPGA, welches anschliessend als Logikeinheit ausgerüstet ist, ist an sich bekannt.
[0040] Als Variante zum vorstehend beschriebenen Verfahren ist es auch möglich, die implementierte Logikeinheit L anstatt die Logikfunktion L# reverse zu engineeren.
[0041] Fig. 3 zeigt eine sternförmige Verbindung der Logik-Einheit L (auf der die Logikfunktion L# implementiert ist) mit den Eingabe-Ausgabe-Einheiten IO1...IOn. Wie erwähnt haben in allen Ausführungsformen vorzugsweise die Eingabe-Ausgabe-Einheiten ähnliche Abmessung wie die ursprünglichen Relaiseinheiten und verfügen auch über ähnliche Verbindungsstrukturen zu den Aussenanlagen, so dass nur geringfügige oder gar keine Änderungen an den Aussenanlagen durchgeführt werden müssen.
[0042] Das Bezugszeichen S bezeichnet einen Kommunikationseingang für die Kommunikation mit einer Eingabeeinheit und/oder mit einem übergeordneten System.
[0043] Die Architektur gemäss Fig. 4ist eine ringförmige Architektur. Die Logikeinheit L ist ringförmig mit den Eingabe-Ausgabe-Einheiten IO1...IOnverbunden. Während bei einer sternförmigen Architektur die Verdrahtung konstruktionsgemäss parallel ist, kann sie bei einer ringförmigen Architektur sowohl parallel als auch seriell ausgestaltet sein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Kommunikation seriell, d.h. das von der Logikeinheit bspw. periodisch ausgesandte Datenpaket beinhaltet Daten, die den gesamten Systemzustand (Schaltzustand jeder anzusteuernden Komponente) beinhalten. Jede Eingabe-Ausgabeeinheit wird adressiert und entnimmt dem Datenpaket die für sie benötigte Information. Weil jedes Datenpaket die gesamte Information beinhaltet, eignet es sich auch für die Überwachung des Systems und/oder die Protokollierung. Zu diesem Zweck wird das Signal über das Kommunikationssystem CB auch an eine «Blackbox» B weitergegeben. Dort werden die nacheinander eintreffenden Datenpakete abgespeichert und/oder analysiert, sinnvollerweise während dem Betrieb.
[0044] Durch ein weiteres Interface kann der so geloggte Zustand zuverlässig an Leitsysteme oder für den Betrieb unter ETCS an das Radio Block Center’ (RBC) übermittelt werden. Auf demselben weg können Fahrstrassen welche vom Leitsystem oder von einer Automatisierung angefordert werden an das digitale Stellwerk übermittelt werden.
[0045] Die Ausführungsform gemäss Fig. 5weist nebst der Logikeinheit L eine zweite, identische Logikeinheit L* auf. Auch die Steuereingänge S, S* der Logikeinheiten sind identisch und werden identisch angesteuert. Die Steuersignale von L und L’ werden durch das Kommunikationssystem CB an die Eingabe-Ausgabe-Einheiten IO0..IOnweitergegeben. Im normalen Betriebsfall sollten die Signale von L und L’ identisch sein. Sind sie nicht identisch, so liegt ein Fehler in einer der Logikeinheiten L oder L’, oder in einem der übergeordneten System S oder S’ vor. Die Eingabe-Ausgabe-Einheiten IO0...IOn können in diesem Fall in einen «sicheren Zustand» gehen (z.B. Signal auf rot stellen) und einen Alarm auslösen. Der Alarm kann natürlich auch von der «Black-Box» B ausgelöst werden.
[0046] Ausführungsformen mit zwei Redundanz gewährleistenden Logikeinheiten können an sich auch bei Sternarchitekturen oder gemischten Architekturen verwendet werden.
[0047] Fig. 6 zeigt schematisch anhand des Beispiels von Fig. 4die Anbindung an die Aussenanlage. Die fettgedruckte schwarze Linie symbolisiert die Grenze zwischen dem Gebäude, in welchem das Stellwerk vorhanden ist, und dem «Draussen». Die Eingabe- und/oder Ausgabeeinheiten sind jeweils einem anzusteuernden Element der Aussenanlage zugeordnet, bspw. die Einheit IOB1 dem Block B1, die Einheit IOW1 der Weiche W1, die Einheit IOS11dem Signal S11 etc. Die Schnittstelle zwischen der bestehenden Verkabelung der Aussenanlage und des ersetzten Stellwerks bildet ein Kabelverteiler V, der ebenfalls bevorzugt im Gebäudeinneren vorhanden ist.
[0048] Fig. 7 zeigt als Beispiel eine einfache Aussenanlage mit dem in der Figur unten dargestellten Schienenverlauf. Die Kästen B1 und B2 bezeichnen in der unteren Figurenhälfte die Streckenblöcke 1 und 2, W1 und W2 bezeichnen Weichen, Sij sind Signale, und GFM1 und GFM2 Gleisfreimeldeeinheiten. In der oberen Figurenhälfte (in der Innenanlage) bezeichnen die entsprechend beschrifteten Kästen die den jeweiligen Elementen zugeordneten Eingabe- und/oder Ausgabeeinheiten.
[0049] Die die Logikeinheit (FPGA) in einer Ringarchitektur mit den Eingabe- und/oder Ausgabeeinheiten Verkabelung ist im hier gezeichneten Beispiel als Ethernetbus seriell ausgebildet. Die vom Kabelverteiler nach aussen weggehende Aussenverkabelung kann unverändert vom Relaisstellwerk übernommen werden.

Claims (15)

1. Verfahren zum Erstellen eines elektronischen Stellwerks als Ersatz eines bestehenden Stellwerks wobei die Schaltlogik des bestehenden Stellwerks mittels einer Transformation auf eine funktionell äquivalente Schaltung elektronischer Halbleiterbauteile abgebildet wird, und die Ausgänge dieser Schaltung mit mindestens einigen der bestehenden anzusteuernden Komponenten verbunden werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die elektronischen Halbleiterbauteile mindestens ein Field Programmable Gate Array (FPGA) aufweisen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Verbindung der Ausgänge dieser Schaltung mit den anzusteuernden Komponenten über komponentenspezifische Eingabe- und/oder Ausgabeeinheiten ohne integrierte Logik erfolgt.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das zu ersetzende Stellwerk ein Relaisstellwerk ist.
5. Verfahren, insbesondere nach einem der vorangehenden Ansprüche, zum Erstellen eines elektronischen Stellwerks als Ersatz eines Relaisstellwerks, wobei ein Verschlussplan (V) oder ein Spurplan (S) des Relaisstellwerks mittels eines Übersetzers unter Anwendung vordefinierter eindeutiger Regeln (T) in eine logische Schaltung transformiert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die logische Schaltung durch Anwendung invertierter Regeln (T<1>) wieder in einen Vergleichsplan (V’, S’) zurückübersetzt wird, welcher mit dem Verschlussplan (V) bzw. Spurplan (S) vergleichbar ist, und wobei ein Vergleich (C) zwischen dem Verschlussplan (V) bzw. Spurplan (S) und dem Vergleichsplan (V’) durchgeführt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei der Übersetzer ferner nicht sicherheitsrelevante Metadaten (M) erzeugt und wobei beim Zurückübersetzen die Metadaten (M) verwendet werden, um den Vergleichsplan mit dem Verschlussplan (V) vergleichbar darzustellen.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Schaltung eine Logikeinheit (L) und eine Mehrzahl von Ein- und/oder Ausgabeeinheiten (IOk) aufweist, wobei die logische Schaltung sternförmig mit den Ein-und/oder Ausgabeeinheiten verbunden ist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-7, wobei die Schaltung eine Logikeinheit (L) und eine Mehrzahl von Ein- und/oder Ausgabeeinheiten (IOk) aufweist, wobei die logische Schaltung in einer Ring-Architektur mit den Ein-und/oder Ausgabeeinheiten verbunden ist, wobei vorzugsweise eine Kommunikation gleichzeitig in beide Richtungen entlang des Ringes erfolgt.
10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Kommunikation CB in Datenpaketen erfolgt, die jeweils den gesamten Zustand des Systems repräsentieren, wobei die Kommunikation beispielsweise periodisch erfolgt.
11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Kommunikation durch einen Beobachter (B) mitgeschrieben wird.
12. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung zwei redundante Logikeinheiten aufweist, die beide je dieselbe Logikfunktion ausführen und die Resultate ausgeben, wobei vorzugsweise, falls die Resultate nicht übereinstimmen, in einen sicheren Zustand geschaltet wird und/oder ein Alarm ausgelöst wird.
13. Stellwerk, insbesondere erstellt nach einem Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, aufweisend eine elektronische Logikeinheit und eine Mehrzahl von Ein- und/oder Ausgabeeinheiten zum Ansteuern von Komponenten wie Weichen, Signale, Barrieren und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Logikeinheit mindestens teilweise als programmierter Halbleiter-Logikbaustein ausgebildet ist.
14. Stellwerk nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Halbleiter-Logikbaustein ein Field Programmable Gate Array (FPGA) ist.
15. Stellwerk nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Logikeinheit frei von Mikroprozessoren ist.
CH00974/09A 2009-06-23 2009-06-23 Stellwerksteuerung. CH701344A1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH00974/09A CH701344A1 (de) 2009-06-23 2009-06-23 Stellwerksteuerung.
PCT/CH2010/000160 WO2010148528A1 (de) 2009-06-23 2010-06-22 Verfahren zum erstellen eines elektronischen stellwerks als ersatz eines bestehenden stellwerks
CA2766432A CA2766432C (en) 2009-06-23 2010-06-22 Method for the creation of an electronic signal box replacing an existing signal box
JP2012516463A JP5881600B2 (ja) 2009-06-23 2010-06-22 既存の信号ボックスを置換する電子信号ボックスの製作のための方法
US13/378,337 US9783215B2 (en) 2009-06-23 2010-06-22 Method for the creation of an electronic signal box replacing an existing signal box
EP10725956.6A EP2445771B1 (de) 2009-06-23 2010-06-22 Verfahren zum erstellen eines elektronischen stellwerks als ersatz eines bestehenden stellwerks

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH00974/09A CH701344A1 (de) 2009-06-23 2009-06-23 Stellwerksteuerung.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH701344A1 true CH701344A1 (de) 2010-12-31

Family

ID=40942464

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH00974/09A CH701344A1 (de) 2009-06-23 2009-06-23 Stellwerksteuerung.

Country Status (6)

Country Link
US (1) US9783215B2 (de)
EP (1) EP2445771B1 (de)
JP (1) JP5881600B2 (de)
CA (1) CA2766432C (de)
CH (1) CH701344A1 (de)
WO (1) WO2010148528A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2853465A1 (de) * 2013-09-27 2015-04-01 Siemens Schweiz AG Logikschaltung und Verfahren zum Ersetzen eines zwangsgeführten Sicherheitsrelais
WO2015101610A1 (fr) * 2013-12-30 2015-07-09 Ineo Urban Transportation Solutions Procédé et dispositif informatisé pour l'enclenchement d'un itinéraire ferroviaire

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CZ303209B6 (cs) * 2011-03-17 2012-05-23 Ažd Praha S. R. O. Zpusob zachování bezpecného stavu zabezpecovacích systému se složenou bezpecností, zejména na železnici, pri vytvárení datových otisku
CN102248949B (zh) * 2011-04-12 2014-04-30 上海华为技术有限公司 继电器控制方法、系统及列车运行控制系统
DE102011007601A1 (de) * 2011-04-18 2012-10-18 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren zum Austauschen eines an ein elektronisches Stellwerk angeschlossenen Stellwerks mit Relaisschnittstellen-Ein-/Ausgang gegen ein weiteres elektronisches Stellwerk mit mindestens einem Datenbus-Ein-/Ausgang und elektronisches Stellwerk
DE102013209546A1 (de) * 2013-05-23 2014-11-27 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren zum Ersetzen eines ersten Stellwerkes durch ein zweites Stellwerk
EP2868547A1 (de) 2013-10-24 2015-05-06 Siemens Schweiz AG Stellwerk- und Steuerungs-Architektur für Eisenbahnen
DE102013223101A1 (de) * 2013-11-13 2015-05-13 Siemens Aktiengesellschaft Bahnübergangssicherungssystem
EP3312073B1 (de) 2016-10-21 2023-08-23 Schweizerische Bundesbahnen SBB Verfahren zur prüfung eines eisenbahnsystems und eisenbahnsystem
CN114384841B (zh) * 2021-12-31 2024-04-30 江苏天芯微半导体设备有限公司 一种用于衬底处理设备的信号调制模组

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5922034A (en) * 1996-12-06 1999-07-13 Union Switch & Signal Inc. Programmable relay driver
WO2000002760A2 (de) * 1998-07-09 2000-01-20 Siemens Aktiengesellschaft Elementverbindungsplan für ein elektronisches stellwerk
EP1273499A1 (de) * 2001-07-05 2003-01-08 Alcatel Routenbildungs- und -verwaltungsverfahren und Netz zur Durchführung des Verfahrens
WO2003070537A1 (en) * 2002-02-22 2003-08-28 Alstom Ferroviaria S.P.A. Method and device of generating logic control units for railroad station-based vital computer apparatuses
WO2005113315A1 (en) * 2004-05-20 2005-12-01 Balfour Beatty Plc Railway signalling system and interlocking
DE202005016151U1 (de) * 2005-10-09 2006-02-09 Elpro Gmbh Berlin -Industrieholding- Einrichtung zur Fernsteuerung eines Relais-Stellwerks unter Verwendung von hochverfügbaren diversitären Steuerungen
EP2090492A2 (de) * 2008-02-18 2009-08-19 Deutsche Bahn AG Verfahren zur Realisierung einer universellen Streckensicherungstechnik mittels industriell verfügbarer SPS-Komponenten

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4220696A1 (de) 1992-06-23 1994-01-05 Siemens Ag Fahrwegsicherungssystem für spurgebundene Fahrzeuge
US5570284A (en) * 1994-12-05 1996-10-29 Westinghouse Air Brake Company Method and apparatus for remote control of a locomotive throttle controller
DE202005020802U1 (de) * 2004-11-15 2007-03-15 Abb As Steuersystem für Schienenfahrzeuge
US7705743B2 (en) * 2006-03-01 2010-04-27 L-3 Communications Corporation Self-assembling wireless network, vehicle communications system, railroad wheel and bearing monitoring system and methods therefor

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5922034A (en) * 1996-12-06 1999-07-13 Union Switch & Signal Inc. Programmable relay driver
WO2000002760A2 (de) * 1998-07-09 2000-01-20 Siemens Aktiengesellschaft Elementverbindungsplan für ein elektronisches stellwerk
EP1273499A1 (de) * 2001-07-05 2003-01-08 Alcatel Routenbildungs- und -verwaltungsverfahren und Netz zur Durchführung des Verfahrens
WO2003070537A1 (en) * 2002-02-22 2003-08-28 Alstom Ferroviaria S.P.A. Method and device of generating logic control units for railroad station-based vital computer apparatuses
WO2005113315A1 (en) * 2004-05-20 2005-12-01 Balfour Beatty Plc Railway signalling system and interlocking
DE202005016151U1 (de) * 2005-10-09 2006-02-09 Elpro Gmbh Berlin -Industrieholding- Einrichtung zur Fernsteuerung eines Relais-Stellwerks unter Verwendung von hochverfügbaren diversitären Steuerungen
EP2090492A2 (de) * 2008-02-18 2009-08-19 Deutsche Bahn AG Verfahren zur Realisierung einer universellen Streckensicherungstechnik mittels industriell verfügbarer SPS-Komponenten

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
BAHR D ET AL: "Speicherprogrammierbare Steuerungen - Die Neuausrichtung in der Signaltechnik", 20081101, vol. 100, no. 11, 1 November 2008 (2008-11-01), pages 6 - 14, XP001516517 *

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2853465A1 (de) * 2013-09-27 2015-04-01 Siemens Schweiz AG Logikschaltung und Verfahren zum Ersetzen eines zwangsgeführten Sicherheitsrelais
WO2015101610A1 (fr) * 2013-12-30 2015-07-09 Ineo Urban Transportation Solutions Procédé et dispositif informatisé pour l'enclenchement d'un itinéraire ferroviaire

Also Published As

Publication number Publication date
JP2012530639A (ja) 2012-12-06
WO2010148528A1 (de) 2010-12-29
CA2766432A1 (en) 2010-12-29
CA2766432C (en) 2019-01-08
EP2445771B1 (de) 2018-11-07
US9783215B2 (en) 2017-10-10
US20120182045A1 (en) 2012-07-19
EP2445771A1 (de) 2012-05-02
JP5881600B2 (ja) 2016-03-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2445771B1 (de) Verfahren zum erstellen eines elektronischen stellwerks als ersatz eines bestehenden stellwerks
DE202005020802U1 (de) Steuersystem für Schienenfahrzeuge
EP3100121B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum sicheren abschalten einer elektrischen last
DE10301504B3 (de) Einsignalübertragung sicherer Prozessinformation
DE102015211587A1 (de) Steueranordnung für ein Fahrzeug
DE10053023C1 (de) Verfahren zum Steuern eines sicherheitskritischen Bahnbetriebsprozesses und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
EP4408720A1 (de) Verfahren zur ansteuerung einer vielzahl von türen in einem fahrzeug
DE102004035901B4 (de) Einrichtung zum Steuern eines sicherheitskritischen Prozesses
EP2978654B1 (de) Verfahren zum ersetzen eines ersten stellwerkes durch ein zweites stellwerk
EP2090492A2 (de) Verfahren zur Realisierung einer universellen Streckensicherungstechnik mittels industriell verfügbarer SPS-Komponenten
EP3046825A1 (de) Bahnübergangssicherungssystem
EP2868547A1 (de) Stellwerk- und Steuerungs-Architektur für Eisenbahnen
DE102007004917A1 (de) Verfahren und Anordnung zur Ansteuerung und Überwachung von Feldelementen
DE102005043305A1 (de) System-Architektur zur Steuerung und Überwachung von Komponenten einer Eisenbahnsicherungsanlage
EP3943363B1 (de) Eisenbahnleitsystem mit bedienhemmung
DE102018122776A1 (de) Verfahren und Anordnung zur Endlagenüberwachung
DE202005016151U1 (de) Einrichtung zur Fernsteuerung eines Relais-Stellwerks unter Verwendung von hochverfügbaren diversitären Steuerungen
WO2020239437A1 (de) Anlagenkomponente, sicherheitsrelevante anlage und betriebsverfahren
DE102016217774A1 (de) Sicherungseinrichtung für einen Bahnübergang
EP2088052B1 (de) Kommunikationsinfrastruktur für sicherheitsrelevante Anwendungen
DE102005049217A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Fernsteuerung eines Relais-Stellwerks unter Verwendung von hochverfügbaren Steuerungen
EP3960580A1 (de) Eisenbahnleitsystem mit einem schnittstellen-adapter und methode zur konfiguration
DE2925169A1 (de) Rechnergesteuertes stellwerk
EP2849986B1 (de) Verfahren und anordnung zum steuern einer technischen anlage
EP3587214A1 (de) Balisensteuerungsvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
PUE Assignment

Owner name: SUPERCOMPUTING SYSTEMS AG, CH

Free format text: FORMER OWNER: ANTON GUNZINGER, CH

PCAR Change of the address of the representative

Free format text: NEW ADDRESS: POSTFACH, 8032 ZUERICH (CH)

AZW Rejection (application)