CH701213A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Verarbeiten von Druckereiprodukten mit zwei benachbarten Zuführstationen. - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zum Verarbeiten von Druckereiprodukten mit zwei benachbarten Zuführstationen. Download PDFInfo
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Abstract
Die Vorrichtung weist eine Verarbeitungseinrichtung (10) mit einer Vielzahl von Aufnahmeelementen (20) auf, welche entlang der Umlaufbahn (26) in Umlaufrichtung (U) angetrieben sowie hintereinander und rechtwinklig zur Umlaufbahn (26) angeordnet sind. Wenigstens ein Abschnitt der Umlaufbahn (26) verläuft in einem Kreisbogen um die horizontale Achse (12). Im Bereich dieses Kreisbogens ist ein Zuführabschnitt (34) vorhanden, welcher kleiner als ein Halbkreisbogen ist und in welchem wenigstens zwei Zuführstationen (30, 32) in Umlaufrichtung (U) unmittelbar aufeinanderfolgend die an ihnen vorbeibewegten Aufnahmeelemente (20) mit Druckereiprodukten (A, B) zu bestücken im Stande sind. Dem Zuführabschnitt folgt ein Verarbeitungsabschnitt (38), wo die Druckereiprodukte (A, B) bearbeitet bzw. verarbeitet werden. Es wird eine grosse Flexibilität beim Einsatz der Vorrichtung erzielt.
Description
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Verarbeiten von Druckereiprodukten gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 beziehungsweise 15.
[0002] Eine Vorrichtung dieser Art ist beispielsweise aus dem Dokument EP 0 588 764 A bekannt. Sie weist ein trommelförmig ausgebildetes Förderorgan auf, das in mehrere, in eine Schliess- und Öffnungsstellung versetzbare sektorielle Aufnahmetaschen unterteilt ist. Mittels einer ersten Zuführstation wird jeweils ein Umschlag, Falz voran, den Aufnahmetaschen zugeführt. Der Umschlag wird in einer Halteposition der Aufnahmetaschen durch den unterschlächtigen Förderbereich des um eine horizontale Achse rotierenden Förderorgans an eine zweite Zuführstation transportiert. Vor dem Erreichen dieser zweiten Zuführstation werden die Aufnahmetaschen mit dem Umschlag jeweils geöffnet, so dass der Umschlag mit den zusammengetragenen Beilagen verschickt werden kann. Danach werden Umschlag und Beilagen aneinander gelegt, sodass sie durch in die Aufnahmetaschen eintauchenden Greiferzangen eines über dem Förderorgan Takttransporteurs den Aufnahmetaschen entnommen werden können.
[0003] Aus dem Dokumenten EP 0 237 701 A und EP 0 241 634 A sind weitere Vorrichtungen zum Verarbeiten von Druckereiprodukten bekannt. In im Wesentlichen radial verlaufende Abteile einer Trommel zum Verarbeiten von Druckereiprodukten sind entfernbare Trennwände eingesetzt. Letztere unterteilen die Abteile in zwei Vorschubkanäle.
[0004] Die Trennwände enden in einem Abstand vom Boden der Abteile. Im Bereich dieses Bodens sind Vorschubmittel angeordnet, die beiden Vorschubkanälen gemeinsam sind. Jedes der beiden miteinander zugeführten Druckereiprodukte wird in einen Vorschubkanal eingeführt. Die Druckereiprodukte in den Vorschubkanälen jedes Abteils werden dann gemeinsam vorgeschoben, geöffnet und mit Beilagen versehen. Die Trennwände können von der Trommel entfernt werden. Diese Vorrichtung erlaubt - ohne Trennwände - dickere Druckereiprodukte, welche einzelweise den Abteilen zugeführt werden, mit Beilagen zu versehen und - mit Trennwänden - dünnere Druckereiprodukte, welche jeweils paarweise einem Abteil zugeführt werden, und somit mit doppelter Verarbeitungskapazität, mit Beilagen zu versehen.
[0005] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine gattungsgemäss Vorrichtung zu schaffen uns ein bekanntes Verfahren derart weiterzubilden, dass erhöhte Flexibilität gegeben ist.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung und einem Verfahren gelöst, welche die Merkmale des Anspruchs 1 beziehungsweise welches die Merkmale des Anspruchs 15 aufweist.
[0007] Die erfindungsgemässe Vorrichtung weist eine Verarbeitungseinrichtung mit einer Vielzahl entlang einer in sich geschlossenen Umlaufbahn in Umlaufrichtung angetriebenen, hintereinander und quer zur Umlaufbahn angeordneten Aufnahmeelementen auf. Mindestens ein Abschnitt der Umlaufbahn verläuft in einem Kreisbogen um eine horizontale Achse. In bevorzugter Weise verläuft die Umlaufahn als Kreisbahn um die Achse. Einem Zuführabschnitt des im Kreisbogen um die Achse verlaufenden Abschnitts der Umlaufbahn sind wenigstens zwei, in Umlaufrichtung unmittelbar aufeinander folgende Zuführstationen zugeordnet. Diese sind im Stande, die an ihnen vorbeibewegten Aufnahmeelemente mit Druckereiprodukten zu bestücken. Der Zuführabschnitt ist kleiner als ein um die Achse verlaufender Halbkreisbogen und dieser befindet sich, in Umlaufrichtung gesehen, stromaufwärts eines Verarbeitungsabschnitts. Die Verarbeitung bzw. Bearbeitung von den den Aufnahmeelementen zugeführten Druckereiprodukten erfolgt im Verarbeitungsabschnitt und nicht im Zuführabschnitt.
[0008] Die Anordnung der Zuführstationen im Zuführabschnitt, welcher kleiner als ein Halbkreisbogen, vorzugsweise kleiner als ein Drittelkreisbogen und, in besonders bevorzugter Weise, kleiner als ein Viertelkreisbogen ist, ermöglicht trotz mindestens zwei Zuführstationen eine angemessene Länge des Verarbeitungsabschnitts.
[0009] Da die mindestens zwei Zuführstationen die Aufnahmeelemente mit Druckereiprodukten zu bestücken im Stande sind, ist die Möglichkeit gegeben, dass jede Zuführstation jedes Aufnahmeelement mit einem entsprechenden Druckereiprodukt bestückt. Es ist jedoch auch möglich, dass nur eine der beiden Zuführstationen jedes daran vorbeibewegte Aufnahmeelement mit einem Druckereiprodukt bestückt und während dieser Betriebsphase die andere Zuführstation inaktiv ist. Die Erfindung bietet auch die Möglichkeit, dass die stromaufwärts angeordnete Zuführstation jedes zweite an ihr vorbeibewegte Aufnahmeelement mit einem Druckereiprodukt bestückt und die stromabwärts unmittelbar folgende Zuführstation die verbleibenden Aufnahmeelemente mit jeweils einem Druckereiprodukt bestückt.
[0010] Mit den Zuführstationen können gleich ausgebildete Druckereiprodukte der Verarbeitungseinrichtung zugeführt werden. Es ist jedoch auch, möglich, dass die eine Zuführstation Druckereiprodukte einer Art und die andere Zuführstation Druckereiprodukte einer anderen Art der Verarbeitungseinrichtung zuführt.
[0011] Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist somit äusserst flexibel einsetzbar. Entsprechendes gilt für das erfindungsgemässe Verfahren.
[0012] Die Aufnahmeelemente können als Taschen ausgebildet sein, in welche mittels der Zuführstationen die Druckereiprodukte eingeführt werden. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Aufnahmeelemente sattelförmige Auflagen bilden, auf welche die gefalteten Druckereiprodukte mittels der Zuführstationen geöffnet rittlings abgelegt werden.
[0013] Weiter weist die Verarbeitungseinrichtung vorzugsweise Haltemittel auf, um die den Aufnahmeelementen zugeführten Druckereiprodukte, insbesondere in Bereichen der Umlaufbahn, in welchen die Gefahr besteht, dass die Druckereiprodukte aus den bzw. ab den Aufnahmeelementen fallen, festzuhalten und gegebenenfalls die Druckereiprodukte zu verschieben. Im letzten Fall bilden die Haltemittel auch Vorschuborgane.
[0014] Allfällige Vorschuborgane sind im Zuführungsabschnitt inaktiv.
[0015] Weitere bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemässen Vorrichtung sind in den weiteren abhängigen Patentansprüchen angegeben. Entsprechend arbeiten auch bevorzugte Weiterbildungen des erfindungsgemässen Verfahrens.
[0016] Die Erfindung wird anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigen rein schematisch:
<tb>Fig. 1<sep>in Ansicht eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung zum Einstecken von Druckereiprodukten mit einer zellenradartigen Verarbeitungseinrichtung, zwei in einem Zuführabschnitt unmittelbar aufeinanderfolgenden Zuführstationen zum Einführen von gefalteten Druckereiprodukten in die Aufnahmeelemente der Verarbeitungseinrichtung, einem dem Zuführabschnitt folgenden Verarbeitungsabschnitt mit einer Öffnungseinrichtung zum Öffnen der Druckereiprodukte, sowie zwei unmittelbar aufeinander folgenden weiteren Zuführstationen zum Einführen von weiteren Druckereiprodukten in die geöffneten Druckereiprodukte, und einer Wegführstation zum Wegfördern der Endprodukte von der Verarbeitungseinrichtung;
<tb>Fig. 2<sep>in gleicher Darstellung wie Fig. 1eine erfindungsgemässe Vorrichtung zum Zusammentragen von Druckereiprodukten mit einer ebenfalls zellenradartigen Verarbeitungseinrichtung, zwei in einem Zuführabschnitt unmittelbar aufeinander folgenden Zuführstationen zum Einführen von Druckereiprodukten in die Aufnahmeelemente der Verarbeitungseinrichtung, zwei unmittelbar aufeinander folgenden, einem Verarbeitungsabschnitt zugeordneten, weiteren Zuführstationen zum Einführen von weiteren Druckereiprodukten in die Aufnahmeelemente, sowie einer Wegfördereinrichtung zum Wegfördern der in den Aufnahmeelementen nebeneinander angeordneten Druckereiprodukte und weiteren Druckereiprodukte;
<tb>Fig. 3<sep>in gleicher Darstellung wie Fig. 1eine erfindungsgemässe Vorrichtung zum Beschneiden von Druckereiprodukten mit einer zellenradartigen Verarbeitungseinrichtung, zwei in einem Zuführabschnitt unmittelbar aufeinander folgenden Zuführstationen zum Einführen von Druckereiprodukten in die Aufnahmeelemente der Verarbeitungseinrichtung, einem dem Verarbeitungsabschnitt zugeordneten, stationären Messer zum Beschneiden der Druckereiprodukte, sowie einer Wegführstation zum Wegfördern der beschnittenen Druckereiprodukte von der Verarbeitungseinrichtung;
<tb>Fig. 4<sep>in gleicher Darstellung wie Fig. 1eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung zum Einstecken von Druckereiprodukten;
<tb>Fig. 5<sep>in gleicher Darstellung wie Fig. 1eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung mit einer zellenradartigen Verarbeitungseinrichtung mit einem Zuführsegment, welchem zwei unmittelbar aufeinander folgende Zuführstationen zugeordnet sind, und drei in Richtung der Achse aufeinander folgenden weiteren Segmenten, welchen weitere Zuführstationen bzw. eine Wegführstation-zugeordnet sind;
<tb>Fig. 6<sep>in perspektivischer Darstellung die Vorrichtung gemäss Fig. 5;
<tb>Fig. 7<sep>in Ansicht ein Teil einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung zum Einstecken von Druckereiprodukten, wobei die Verarbeitungseinrichtung als Rundlauf ausgebildet ist und sich der Zuführabschnitt mit zwei aufeinander folgenden Zuführstationen in einem um eine Horizontalachse verlaufenden Halbkreisbogen der Umlaufbahn befindet; und
<tb>Fig. 8<sep>in Ansicht das Zuführsegment der Vorrichtung zum Zusammentragen von Druckereiprodukten gemäss Fig. 5und 6detaillierter.
[0017] Die in der Fig. 1 gezeigte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung weist eine trommelartig ausgebildete Verarbeitungseinrichtung 10 auf. Von einem zu einer horizontalen Achse 12 konzentrischen Tragzylinder 14 stehen in radialer Richtung gegen aussen Trennwände 16 ab. Jeweils zwei benachbarte Trennwände 16 bilden ein als Tasche 18 ausgebildetes Aufnahmeelement 20. Beim radial innen liegenden Boden 22 jeder Tasche 18 befindet sich ein gesteuertes Klemmorgan 24, welches dazu bestimmt ist, in das betreffende Aufnahmeelement 20 eingeführte Druckereiprodukte A, B zusammen mit der in Umlaufrichtung U vorauslaufenden Trennwand 16 des betreffenden Aufnahmeelementes 20 festzuhalten. Die Umlaufbahn 26 der Aufnahmeelemente 20 bildet eine um die Achse 12 herum verlaufende Kreisbahn. Weiter ist am radial äusseren Endbereich jeder Trennwand 16 ein gesteuertes Offenhalteelement 28 angeordnet. Die Steuerung der Offenhalteelemente 28 sowie der Klemmorgane 24 erfolgt beispielsweise in bekannter Art und Weise mittels stationären Steuerkulissen.
[0018] Die Vorrichtung weist weiter zwei, in Umlaufrichtung U der Verarbeitungseinrichtung 10 gesehen, unmittelbar aufeinander folgend angeordnete und mit einem Pfeil angedeutete Zuführstationen 30, 32 auf. Diese sind im Stande, in einem Zuführabschnitt 34 der Umlaufbahn in an ihnen vorbei bewegte Aufnahmeelemente 20 ein Druckereiprodukt A beziehungsweise B einzuführen. Die Druckereiprodukte A, B sind gefaltet - es handelt sich um sogenannte Hauptprodukte - und werden mit ihrem Falz 36 voraus von aussen nach radial innen in die taschenförmigen Aufnahmeelemente 20 eingeführt, sodass sie mit ihrem Falz 36 am Boden 22 zur Anlage gelangen.
[0019] Der Zuführabschnitt 34 verläuft in der Darstellung gemäss Fig. 1 von etwa 2 Uhr bis etwa 3 Uhr und ist somit mit seiner Erstreckung über etwa einem Zwölftelkreisbogen kleiner als ein Viertelkreisbogen.
[0020] In Umlaufrichtung U gesehen folgt dem Zuführabschnitt 34 stromabwärts ein Verarbeitungsabschnitt 38, welcher sich etwa von 4 Uhr bis 11 Uhr erstreckt. Diesem Verarbeitungsabschnitt 38 der Verarbeitungseinrichtung 10 ist eine Öffnungseinrichtung 40 zugeordnet. Sie weist entlang einer vorzugsweise in sich geschlossenen, beispielsweise nierenförmigen Bewegungsbahn 42 umlaufend angetriebene, beispielsweise schwertartig ausgebildete Öffnungselemente 44 auf. Der öffnungsaktive Abschnitt der Bewegungsbahn 42 verläuft radial aussen und konzentrisch zur Verarbeitungseinrichtung 10, wobei die Öffnungselemente 44 beispielsweise in bekannter Art und Weise kulissengesteuert in radialer Richtung gegen innen in die Aufnahmeelemente 20 verschiebbar sind. Weiter ist die Öffnungseinrichtung 40 im Takt mit der Verarbeitungseinrichtung 10 angetrieben und derart synchronisiert, dass beim stromaufwärtsliegenden Ende des öffnungsaktiven Abschnitts der Bewegungsbahn 42 jeweils ein Öffnungselement 44 sich nahe bei der vorauslaufenden Trennwand 16 eines Aufnahmeelements 20, jedoch bezüglich dieser um etwa die halbe Dicke der Druckereiprodukte A, B nachlaufend sich befindet. Weiter ist der Winkelabstand bezüglich der Achse 20 der aufeinanderfolgenden Öffnungselemente 44 etwas kleiner als jener der Trennwände 16, sodass sich die Öffnungselemente 44 im Zuge ihrer Bewegung in Umlaufrichtung U im öffnungsaktiven Abschnitt kontinuierlich von der betreffenden vorauslaufenden Trennwand 16 in Richtung gegen die nachlaufende Trennwand entfernen.
[0021] In einem Anfangsbereich des öffnungsaktiven Abschnitts der Bewegungsbahn 42 sticht jeweils eines der Öffnungselemente 44 von radial aussen in Richtung gegen radial innen in das betreffende Druckereiprodukt A, B bei dessen dem Falz 36 gegenüberliegenden sogenannten Blume ein und hebt anschliessend den, bezüglich dem Öffnungselement 44 nachlaufenden Teil des betreffenden Druckereiprodukts A, B vom an der vorauslaufenden Trennwand 16 anliegenden Teil des Druckereiprodukts ab, wie dies etwa bei 5 Uhr gezeigt ist. Anschliessend wird das betreffende Offenhaltelement 28 von seiner Freigabestellung in die Haltestellung überführt, um den an der vorauslaufenden Trennwand 16 anliegende Teil des Druckereiprodukts A, B zwischen sich und dieser Trennwand 16 zu klemmen. In der gezeigten Darstellung in 6 Uhr befinden sich die Offenhalteelemente. 28 jeweils in der Haltestellung. Anschliessend wird das betreffende Öffnungselement 44 in radialer Richtung gegen aussen aus dem Druckereiprodukt A, B und aus dem betreffenden Aufnahmeelement 20 zurückgezogen.
[0022] Im Verarbeitungsabschnitt 38 der Umlaufbahn 26 befindet sich weiter, stromabwärts der Öffnungseinrichtung 40, ein weitere Zuführabschnitt 46, welchem zwei unmittelbar aufeinanderfolgend angeordnete weitere Zuführstationen 48, 50 zugeordnet sind. Diese sind ebenfalls mit einem Pfeil symbolisch dargestellt und sind dazu bestimmt, weitere Druckereiprodukte D beziehungsweise E - es handelt sich dabei beispielsweise um sogenannte Vorprodukte - in die geöffneten Druckereiprodukte A bzw. B einzustecken. Der weitere Zuführabschnitt 46 ist bezüglich einer Vertikalebene durch die Achse 12 dem Zuführabschnitt 34 gegenüberliegend angeordnet und weist dieselbe Ausdehnung auf. Weiter befinden sich im gezeigten Ausführungsbeispiel der Zuführabschnitt 34 und der weitere Zuführabschnitt 46 oberhalb einer durch die Achse 12 verlaufenden Horizontalebene.
[0023] Schlussendlich befindet sich stromabwärts des Verarbeitungsabschnitts 38, in der Fig. 1etwa bei 12 Uhr, eine Wegführstation 52. Diese ist beispielsweise und wie allgemein bekannt als Klammertransporteur ausgebildet und dazu bestimmt, die Endprodukte F - diese bestehen aus einem Druckereiprodukt A, B und die darin eingesteckten weiteren Druckereiprodukte D und / oder E - bei der sogenannten Blume zu fassen und von der Verarbeitungseinrichtung 10 weg zu fördern.
[0024] Die in der Fig. 1 gezeigte Vorrichtung arbeitet wie folgt:
[0025] Das Klemmorgan 24 des jeweils in den Zuführabschnitt 34 • einlaufenden Aufnahmeelements 20 befindet sich in Offenstellung und das betreffende Offenhalteelement 28 in Freigabestellung. Im Zuführabschnitt 34 wird in das Aufnahmeelement 20 mittels der Zuführstation 30, 32 entweder eine Druckereiprodukt A oder ein Druckereiprodukt B eingeführt. Beim stromabwärts liegenden Ende des Zuführabschnitts 34 wird das Klemmorgan 24 in Klemmstellung überführt um ein Herausfallen des betreffenden Druckereiprodukts A, B aus dem Aufnahmeelement 20 zu verhindern.
[0026] Mittels der Öffnungseinrichtung 40 werden dann im Zuge der Weiterdrehung der Verarbeitungseinrichtung 10, wie weiter oben beschrieben, die Druckereiprodukte A, B geöffnet und durch Umsteuern der Offenhalteelemente 28 von der Freigabestellung in die Haltestellung offengehalten. Infolge der Schwerkraft im ansteigenden Abschnitt der Umlaufbahn 26 werden die Druckereiprodukte A, B vollständig geöffnet indem sich der dem jeweiligen Offenhalteelement 28 nachlaufende Teil des Druckereiprodukts A, B an die nachlaufende Trennwand 16 anlegt.
[0027] In die geöffneten Druckereiprodukte A, B wird dann mittels der weiteren Zuführstationen 48, 50 jeweils entweder ein weiteres Druckereiprodukt D bzw. E oder werden je ein weiteres Druckereiprodukt D und E eingesteckt. Dazu werden im weiteren Zuführabschnitt 46 die Klemmorgane 24 vorübergehend in die Offenstellung überführt, damit die weiteren Druckereiprodukte D, E bis zum Falz 36 der Druckereiprodukte A, B gleiten können. Anschliessend werden, zum Schliessen des Endprodukts F, die-Offenhalteelemente 28 in die Freigabestellung und können zur Unterstützung des Schliessvorgangs die Klemmorgane 24. in Klemmstellung bewegt werden. Beim Erreichen der Wegführstation 52 werden auf jeden Fall die Klemmorgane 24 in Freigabestellung verbracht, um jeweils das von der Wegführstation 52 erfasste Endprodukt F freizugeben.
[0028] Es wäre auch möglich, jedem Aufnahmeelement 20 mittels der Zuführstationen 30, 32 je ein Druckereiprodukt A, B zuzuführen. Mit der gezeigten Ausführungsform der Öffnungseinrichtung 40 kann dann eines dieser Druckereiprodukte A, B geöffnet werden und können in dieses geöffnete Druckereiprodukt weitere Druckereiprodukte D und / oder E eingesteckt werden. In diesem Fall werden die Druckereiprodukte Ä, B mit den eingesteckten weiteren Druckereiprodukten D, E mittels der Wegführstation 52 gemeinsam als Endprodukt F von der Verarbeitungseinrichtung 10 weggefördert.
[0029] Bei der in der Fig. 2gezeigten Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist die Verarbeitungseinrichtung 10 genau gleich ausgebildet wie jene gemäss Fig. 1, wobei sie jedoch keine Offenhalteelemente 28 aufweist. Sie könnte Offenhalteelemente 28 aufweisen, wobei diese zum Zusammentragen von Druckereiprodukten A, B und weiteren Druckereiprodukten D, E dauernd in Freigabestellung verbleiben.
[0030] Die Vorrichtung weist weiter, gleich wie in der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform, zwei dem Zuführabschnitt 34 zugeordnete Zuführstation 30, 32 und zwei dem weiteren Zuführabschnitt 46 zugeordnete weitere Zuführstationen 48, 50 auf. Weiter ist keine Öffnungseinrichtung 40 vorhanden oder diese ist inaktiv.
[0031] Die Funktionsweise der in Fig. 2gezeigten Vorrichtung ist wie folgt:
[0032] Im Zuführabschnitt 34 werden mittels der unmittelbar aufeinanderfolgenden Zuführstationen 30, 32 in die dabei vorbeibewegten Aufnahmeelemente 20 entweder nur ein Druckereiprodukt A oder ein Druckereiprodukt B eingeführt. Es ist jedoch auch denkbar, dass in jedes Aufnahmeelement 20 sowohl ein Druckereiprodukt A als auch ein Druckereiprodukt B eingeführt werden. Beim Verlassen des Zuführabschnitts 34 wird das betreffende Klemmorgan 24 in Klemmstellung überführt, um das in das betreffende Aufnahmeelement 20 eingeführte Druckereiprodukt A oder B -bzw. die beiden in das Aufnahmeelement 20 eingeführten Druckereiprodukte A und B - beim Durchlaufen des unteren Teils der kreisförmigen Umlaufbahn 26 festzuhalten.
[0033] Beim Einlaufen in den, dem Verarbeitungsabschnitt 38 zugeordneten weiteren Zuführabschnitt 46 werden die Klemmorgane 24 in die Offenstellung überführt und werden mittels der unmittelbar aufeinander folgenden weiteren Zuführstationen 48, 50 in jedes Aufnahmeelement 20 ein weiteres Druckereiprodukt D und E eingeführt, welche auf das Druckereiprodukt A bzw. B zu liegen kommen. Es sei vermerkt, dass es auch denkbar ist, nur ein weiteres Druckereiprodukt D oder E in ein Aufnahmeelement 20 einzuführen. Anschliessend können die Klemmorgane 24 wieder in Klemmstellung gebracht werden, welche dann jedoch zum Wegführen der zum Endprodukt F zusammengetragenen Druckereiprodukte A, B und weiteren Druckereiprodukte D, E mittels der Wegführstation 52 in Offenstellung überführt werden.
[0034] Fig. 3 zeigt eine erfindungsgemässe Vorrichtung, welche zum Beschneiden der Druckereiprodukte A, B ausgebildet ist. Die trommelartige Verarbeitungseinrichtung 10 ist genau gleich ausgebildet, wie jene gemäss Fig. 2, mit dem Unterschied, dass die Klemmorgane 24 jeweils mit der nachlaufenden Trennwand 16 zusammenwirken; vorzugsweise sind hier die Klemmorgane 24 flächig ausgebildet, um die Druckereiprodukte A, B wenigstens annähernd gesamtflächig an die Trennwände anzudrücken. Weiter sind vorzugsweise die Trennwände 16 stabiler ausgebildet da sie entlang ihres radial äusseren Randes ein parallel zur Achse 12 verlaufendes Messer 54 tragen.
[0035] Dem Zuführabschnitt 34 sind, in genau gleicher Art und Weise wie im Zusammenhang mit den Fig. 1und 2erläutert, zwei unmittelbar aufeinander folgende Zuführstationen 30, 32 zugeordnet. Weiter ist dem, in Umlaufrichtung U gesehen, stromabwärts des Zuführabschnitts 34 angeordneten Verarbeitungsabschnitt 38 ein Gegenmesser 56 zugeordnet, welches stationär angeordnet und dazu bestimmt ist, mit den an ihm vorbeibewegten Messern 54 zusammen zu wirken.
[0036] Die zum Beschneiden der Druckereiprodukte A, B bestimmte Verarbeitungseinrichtung 10 ist stark vereinfacht dargestellt. Eine bevorzugte Ausführungsform dieser Verarbeitungseinrichtung 10 ist im Dokument EP 0 753 386 A ausführlich offenbart und der Inhalt dieses Dokuments gilt durch Referenznahme als übernommen.
[0037] Die Vorrichtung gemässe Fig. 3arbeitet wie folgt:
[0038] Im Zuführabschnitt 34 werden mittels der Zuführstationen 30, 32 jedem Aufnahmeelement 20 ein Druckereiprodukt A und ein Druckereiprodukt B zugeführt. Diese kommen stapelartig seitlich aneinander und mit ihrem Falz 36 am Boden 22 der Aufnahmeelemente 20 zur Anlage. Beim Verlassen des Zuführabschnitts 34 werden die Klemmorgane 24 in Klemmstellung überführt, so dass die beiden Druckereiprodukte A, B zwischen den betreffenden Klemmorgan 24 und der nachlaufenden Trennwand 16 des betreffenden Aufnahmeelements 20 festgehalten sind. Infolge des nach unten konvexen Verlaufs des Verarbeitungsabschnitts 38 der Umlaufbahn 26, und auch infolge ihrer Eigenstabilität, legen sich die Druckereiprodukte A, B an die nachlaufende Trennwand 16 an, sodass ihre dem Falz 36 gegenüberliegende sogenannte Blume bezüglich der Trennwand 16 beim Erreichen des Gegenmessers 56 - in der Fig. 3bei 6 Uhr - eine definierte Lage einnehmen. Durch die bevorzugte flächige Ausbildung der Klemmorgane 24 werden die Druckereiprodukte A, B in die definierte Lage gezwungen. Durch das Zusammenwirken des der jeweils nachlaufenden Trennwand 16 zugeordneten Messers 54 mit dem Gegenmesser 56 werden die beiden Druckereiprodukte A, B beschnitten, sodass beide, in Richtung rechtwinklig zum Falz 36 gemessen, dasselbe Format aufweisen. Wie dies insbesondere auch an den abgeschnittenen Schneidresten 58 erkennbar ist, hatten die Druckereiprodukte A, B ursprünglich unterschiedliche Formate.
[0039] Im in der Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel verläuft das Messer entlang des radial aussenliegenden Randabschnitts 60 der als Taschen 18 ausgebildeten Aufnahmeelemente 20. Es ist jedoch auch denkbar, dass ein Messer 54 in einem oder in beiden stirnseitigen Randabschnitten an der jeweils nachlaufenden Trennwand 16 der betreffenden Tasche 18 befestigt ist und mit einem entsprechenden stationären Gegenmesser zusammenwirkt, um die Druckereiprodukte A, B seitlich zu beschneiden.
[0040] Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Klemmorgane 24, nach dem Überführen in die Klemmstellung beim Verlassen des Zuführabschnitts 34, in Klemmstellung verbleiben bis vorzugsweise kurz vor dem Erreichen der Wegführstation 52, welche die beiden beschnittenen Druckereiprodukte A, B - das Endprodukt F bildend -gemeinsam von der Verarbeitungseinrichtung 10 wegfördert.
[0041] Die in der Fig. 4 gezeigte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist, wie jene gemäss Fig. 1, zum Einstecken von weiteren Druckereiprodukten D, E in gefaltete Druckereiprodukte A, B bestimmt. Die trommelförmige Verarbeitungseinrichtung 10 ist gleich ausgebildet wie jene gemäss Fig. 1, wobei jedoch die Drehrichtung umgekehrt, nun im Gegenuhrzeigersinn, verläuft und jede Trennwand 16 bei ihrem radial aussenliegenden Ende mit zwei Offenhalteelementen 28 bestückt ist, wobei eines dem der Trennwand 16 vorauslaufenden taschenförmigen Aufnahmeelements 20 und das andere den nachlaufenden Aufnahmeelement 20 zugeordnet ist.
[0042] Der Zuführabschnitt 34 mit den in Umlaufrichtung U unmittelbar aufeinanderfolgenden zwei Zuführstationen 32, 30 verläuft von etwa 3 Uhr bis etwa 2 Uhr und dem stromabwärts liegenden Verarbeitungsabschnitt 38 ist einerseits die Öffnungseinrichtung 40 und nachfolgend der weitere Zuführabschnitt 46 mit den zwei weiteren Zuführstationen 50, 48 zugeordnet. Der weitere Zuführabschnitt 46 befindet sich bezüglich einer durch die Achse 12 verlaufenden Vertikalebene dem Zuführabschnitt 34 gegenüberliegend und der öffnungsaktive Abschnitt der Bewegungsbahn 42 der Öffnungseinrichtung 40 verläuft von. etwa 2 Uhr bis etwa 11 Uhr. Weiter befindet sich, im Gegensatz zur Ausführungsform gemäss Fig. 1, die Wegführstation 52 im unteren Bereich der Umlaufbahn 26, etwa zwischen 6 Uhr und 5 Uhr.
[0043] Die Klemmorgane 24, Offenhalteelemente 28 und Öffnungselemente 44 können in genau gleicher Art und Weise wie weiter oben beschrieben mittels ortsfesten Kulissen gesteuert sein.
[0044] Beim Einlaufen in den Zuführabschnitt 34 befinden sich die Klemmorgane 24 in Offenstellung und die Offenhalteelemente 28 in Freigabestellung. Im Zuführabschnitt 34 wird mittels der Zuführstationen 30, 32 entweder ein Druckereiprodukt A oder ein Druckereiprodukt B in die vorbeibewegten Aufnahmeelemente 20 eingeführt. Beim Verlassen des Zuführabschnitts 34 werden die Klemmorgane 24 in Klemmstellung überführt, wodurch das betreffende Druckereiprodukt A, B zwischen diesem und der nachlaufenden Trennwand 16 festgehalten ist. Anschliessend sticht jeweils ein Öffnungselement 44, wie im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben, in das betreffende Druckereiprodukt A, B ein und hebt den bezüglich des Öffnungselements vorlaufenden Teil des Druckereiprodukts A, B vom nachlaufenden, an der nachlaufenden Trennwand 16 anliegenden Teil ab. Beim Erreichen des Zenits der Umlaufbahn 26 ist das Druckereiprodukt A, B vollständig geöffnet und in diesem Bereich der Umlaufbahn 26 werden die beiden, der betreffenden Trennwand 16 zugeordneten Offenhalteelemente 28 in Haltestellung verbracht. Dadurch werden die Druckereiprodukte A, B im fallenden Abschnitt der Umlaufbahn 26 offengehalten. Nachdem Erreichen des Zenits der Umlaufbahn 26 werden die Öffnungselemente 44 wiederum in radialer Richtung gegen aussen aus den Aufnahmeelementen 20 herausbewegt.
[0045] In die geöffneten Druckereiprodukte A, B werden im weiteren Zuführabschnitt 46 je ein weiteres Druckereiprodukt D, E eingesteckt. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es auch möglich ist, wahlweise auch nur eines der weiteren Druckereiprodukte D, E einzustecken.
[0046] In bevorzugter Weise sind die Klemmorgane 24 zum Öffnen der Druckereiprodukte A, B in Freigabestellung verbracht worden und werden sie beim Verlassen des weiteren Zuführabschnitts 46 wieder in Klemmstellung verbracht, während entgegengesetzt die Offenhalteelemente 44 in Freigabestellung bewegt werden. Beim Erreichen der Wegführstation 52 werden die Klemmorgane 24 in die Freigabestellung verbracht, wodurch das Endprodukt F in Richtung gegen unten das betreffende Aufnahmeelement 20 verlassen kann. Bei dieser Ausführungsform kann die Wegführstation 52, anstelle eines Klammertransporteurs, ein Förderband aufweisen, auf welches das vom Klemmorgan 24 freigegebene Endprodukt F gleitet.
[0047] Während bei den in den Fig. 1bis 4 gezeigten Ausführungsbeispielen die Klemmorgane 24 in Richtung der Achse 12 stationär angeordnet sind und somit die Druckereiprodukte A, B in Richtung der Achse 12 keine Bewegung erfahren, ist dies bei dem in den Fig. 5und 6sowie 8 dargestellten Ausführungsbeispiel nicht mehr der Fall.
[0048] Die trommelartige Verarbeitungseinrichtung 10 weist ein Zuführsegment 62 auf, welchem, in gleicher Art und Weise wie in den Fig. 1-4 gezeigt, der Zuführabschnitt 34 mit in Umlaufrichtung U unmittelbar aufeinanderfolgenden Zuführstationen 30, 32 zugeordnet ist. An das Zuführsegment 62 schliesst, in Richtung der Achse 12, mindestens ein weiteres Segment 64, schliessen im vorliegenden Beispiel jedoch drei weitere Segmente 64, 66, 68 an, wobei die weiteren Segmente 64 und 66 als weitere Zuführsegmente und das Segment 68 als Wegführsegment ausgebildet sind. Die die taschenförmigen Aufnahmeelemente 20 bildenden Trennwände 16 erstrecken sich über das Zuführsegment 62 und von diesem ununterbrochen durch die weiteren Segmente 64, 66, 68. Trommelartige Verarbeitungseinrichtungen dieser Art, bei welchen die den Aufnahmeelementen 20 zugeführten Druckereiprodukte jeweils in Zuge einer Umdrehung um die Achse 20 mittels Klemmorganen 24 von einem Segment in das andere bewegt werden sind allgemein bekannt und in vielen Druckschriften beschrieben; stellvertretend wird auf die beiden eingangs erwähnten Druckschriften EP 0237 701 A und EP 0241 634 A verwiesen.. Hier bilden die Klemmorgane 24 auch Vorschuborgane 24x (vergl. Fig. 8); es ist jedoch auch denkbar, die Druckereiprodukte auf andere Art und Weise am Herausfallen aus den Aufnahmeelementen zu hindern und unterschiedlich ausgebildete Vorschuborgane zu verwenden.
[0049] Dem Zuführsegment 62 ist der Zuführabschnitt 34 mit den beiden in Umlaufrichtung U unmittelbar aufeinanderfolgenden Zuführstationen 30, 32 und den beiden weiteren Segmenten 64, 66 ist je ein weiterer Zuführabschnitt 46 mit je zwei in Umlaufrichtung U unmittelbar aufeinanderfolgenden weiteren Zuführstationen 48, 50 zugeordnet. Während dem vom Zuführsegment 62 am weitesten entfernten Segment 68 die Wegführstation 52 zugeordnet ist. Sowohl der Zuführabschnitt 34 wie die weiteren Zuführabschnitte 46 erstrecken sich in Umlaufrichtung U, wie dies irisbesondere auch der Fig. 5-entnehmbar ist, von etwa 3 Uhr bis etwa 2 Uhr und somit in einem Abschnitt der kreisförmigen Umlaufbahn 26, welcher kleiner als ein Viertelkreisbogen ist.
[0050] Zum Zusammentragen von Druckereiprodukten werden mittels der Zuführstationen 30, 32 in jedes daran vorbeilaufende Aufnahmeelement 20 entweder ein Druckereiprodukt A oder ein Druckereiprodukt B eingeführt. Es sei erwähnt, dass es auch möglich ist, in jedes Aufnahmeelement sowohl ein Druckereiprodukt A als auch ein Druckereiprodukt B einzufügen. Die eingeführten Druckereiprodukte A, B werden im, in Umlaufrichtung U dem Zuführabschnitt 34 folgenden Verarbeitungsabschnitt 38 mittels den, auch Vorschuborgane 24* bildenden Klemmorganen 24 erfasst und im Zuge etwa einer halben Umdrehung um die Achse 12 in das benachbarte weitere Segment 64 im Aufnahmeelement 20 in Richtung der Achse 12 vorgeschoben.
[0051] Beim Durchlaufen des diesem weiteren Segment 64 zugeordneten weiteren Zuführabschnitts 46 werden mittels der weiteren Zuführstationen 48, 50 entweder ein weiteres Druckereiprodukt D bzw. E oder werden in jedes Aufnahmeelement 20 sowohl ein weiteres Druckereiprodukt D als auch ein weiteres Druckereiprodukt E eingeführt.
[0052] Entsprechend werden nachfolgend alle einem Aufnahmeelement 20 zugeführten Druckereiprodukte A, B, D, E in axialer Richtung in das nächste benachbarte weitere Segment 66 verschoben, wo wiederum wahlweise weitere Druckereiprodukte hinzugefügt werden können. Schlussendlich werden die zum Endprodukt F zusammengetragenen Druckereiprodukte A, B, D, E in gleicher Art und Weise in das Wegführsegment 68 vorgeschoben, wo sie mittels’ der beispielsweise einen Klammertransporteur aufweisenden Wegführstation 52 gemeinsam erfasst und wegtransportiert werden.
[0053] Wie beispielsweise aus den beiden Dokumenten EP 0 237 701 A und EP 0 241 634 A bekannt, ist es möglich, das bzw. die im Zuführabschnitt 34 den Aufnahmeelementen 20 zugeführten Druckereiprodukte A, B während des Vorschiebens in axialer Richtung zu öffnen und dann in den weiteren Zuführabschnitten 46 die weiteren Druckereiprodukte D, E in die geöffneten Druckereiprodukte A, B einzustecken.
[0054] Die Vorschuborgane 24x beziehungsweise die Klemmorgane 24 sind im Zuführabschnitt 34 und im weiteren Zuführabschnitt 46 inaktiv, jedoch beim Durchlaufen der unteren Hälfte der Umlaufbahn 26 und zum Vorschieben der Druckereiprodukte aktiv.
[0055] Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform ist die Umlaufbahn 26 nicht mehr als Kreisbahn um die Achse 12 ausgebildet sondern als Rundlauf, wobei ein Abschnitt als Kreisbogen, konkret als Halbkreisbogen, um die horizontale Achse 12 verläuft. An einem in Umlaufrichtung U angetriebenen Zugorgan 70 sind in bekannter Art und Weise hintereinander und rechtwinklig zur Umlaufbahn U die Aufnahmeelemente 20 befestigt, welche als Taschen 18 ausgeführt sind. In Fig. 7ist nur ein Teil der Verarbeitungsrichtung 10 gezeigt; das endlose Zugorgan 70 ist in bekannter Art und Weise um eine weitere Achse umgelenkt.
[0056] Im Kreisbogen befindet sich der Zuführabschnitt 34 mit den beiden in Umlaufrichtung U unmittelbar aufeinanderfolgenden Zuführstationen 30, 32. Die Umlaufrichtung U verläuft im Uhrzeigersinn und der Zuführabschnitt befindet - sich innerhalb eines Viertelkreisbogens, in der Fig. 7zwischen etwa 9 Uhr und 10 Uhr. Die Zuführstationen 30, 32 sind dazu bestimmt, in die an ihnen vorbeibewegten Aufnahmeelemente 20 jeweils wahlweise ein Druckereiprodukt A oder ein Druckereiprodukt B mit dem Falz 36 voraus einzuführen. Da dies in einem Abschnitt der Umlaufbahn 26 mit Steigung erfolgt, legt sich das betreffende Druckereiprodukt A, B an der nachlaufenden Wand 16 ́ des betreffenden Aufnahmeelements 20 an und bleibt an diesem, infolge der Schräglage, auch im horizontal verlaufenden Abschnitt der Umlaufbahn 26 in Anlage. Im in Umlaufrichtung U dem Zuführabschnitt 34 folgenden, vorzugsweise geradlinig ausgebildeten Verarbeitungsabschnitt 38 befindet sich die Öffnungseinrichtung 40, welche gleich ausgebildet sein kann, wie im Zusammenhang mit den Fig. 1 und 4 gezeigt und beschrieben. Stromabwärts der Öffnungseinrichtung 40 befinden sich; in Fig. 7 nicht gezeigt - ein weiterer Zuführabschnitt mit weiteren Zuführstationen um in die geöffneten Druckereiprodukte A, B weitere Druckereiprodukte einzustecken. Weiter stromabwärts befindet sich die Wegführstation um die Endprodukte von der Verarbeitungseinrichtung 10 weg zu fördern.
[0057] Die Zuführstationen 30, 32 führen in die an ihnen vorbeibewegten Aufnahmeelemente 20 ein Druckereiprodukt A oder ein Druckereiprodukt B ein. Wie weiter oben erläutert, ist es auch denkbar, dass jedes Aufnahmeelement 20 sowohl mit einem Druckereiprodukt A als auch einem Druckereiprodukt B bestückt wird. Im Verarbeitungsabschnitt 38 werden die Druckereiprodukte A, B geöffnet indem das zugeordnete Öffnungselement 40 von aussen in Richtung gegen innen in das Aufnahmeelement 20-und das Druckereiprodukt. A, B eingeführt wird. Da die Umlaufgeschwindigkeit der Öffnungselemente 44 grösser ist als jene der Aufnahmeelemente 20 ist, wird der bezüglich dem betreffenden Öffnungselement 44 vorlaufend angeordnete Teil des Druckereiprodukts A, B vom nachlaufenden, an der nachlaufenden Wand 16 ́ anliegenden Teil des Druckereiprodukts A, B abgehoben. Gegen das stromabwärts liegende Ende des öffnungsaktiven Abschnitts der Bewegungsbahn 42 hat sich das betreffende Öffnungselement 44 an die vorauslaufende Wand 16 ́ des betreffenden Aufnahmeelements 20 angenähert, sodass der vorauslaufende Teil des Druckereiprodukts A, B an der in Umlaufrichtung U gegen vorn geneigten Wand 16 ́ im horizontalen Abschnitt der Umlaufbahn U zur Anlage gelangt. Infolge der Schräglage der nachlaufenden wie auch vorlaufenden Wand 16 ́ bleiben die geöffneten Druckereiprodukte A, B von sich aus geöffnet, bis sie selbsttätig schliessen in einem mit Gefalle versehenen Abschnitt der Umlaufbahn, beispielsweise beim Umlenken um die weitere Achse. Es wäre auch möglich, den Ausnahmeelementen 20 Schliessorgane zuzuordnen, um die Druckereiprodukte aktiv zu schliessen.
[0058] In gleicher Art und Weise wie im Zusammenhang mit Fig. 2 beschrieben, ist es auch möglich, Druckereiprodukt A, B zusammen zu tragen, indem die Öffnungseinrichtung 40 inaktiv ist oder die Verarbeitungseinrichtung 10 gar keine Öffnungseinrichtung aufweist.
[0059] Bei allen gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen können die Zuführstationen 30, 32 und gegebenenfalls die weiteren Zuführstationen 48, 50 einen Bandförderer oder einen Klammerförderer aufweisen, beziehungsweise als solchen ausgebildet sein, um die betreffenden Druckereiprodukte A, B bzw. weiteren Druckereiprodukte D, E zur Umlaufbahn 26 heran- und in die Aufnahmeelemente 20 hinein zu fordern. In bevorzugter Weise sind die. Zuführstationen 30, 32 und weiteren Zuführstationen 48, 50 derart gesteuert, dass wahlweise die betreffenden Druckereiprodukte A, B bzw. weiteren Druckereiprodukte D, E den Aufnahmeelementen 20 zugeführt werden.
[0060] In bevorzugter Weise ist die jeweils oben angeordnete Zuführstation 30 als Klammerförderer 72 und die unterhalb diesem angeordnete Zuführstation 32 als Bandförderer 74 ausgebildet, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist. Diese zeigt in Ansicht eine Ausführungsform gemäss den Fig. 5 und 6 mit mehr Details.
[0061] An einem Maschinengestell 76 ist der Tragzylinder 14 um die horizontale Achse 12 drehbar gelagert und in Umlaufrichtung U, im Gegenuhrzeigersinn, kontinuierlich drehend angetrieben. Die Wände 16* weisen ein in Richtung der Achse 12 verlaufendes Trägerprofil 78 auf, welches am Tragzylinder 14 befestigt ist und von diesem in radialer Richtung absteht. An jedem dieser Trägerprofile 78 ist in bekannter Art und Weise ein Wagen in Richtung der Achse 12 verschiebbar gelagert, an welchem einerseits ein den Boden 22 bildendes, rinnenartiges Profil befestigt und andererseits die Klemmorgane 24 gelagert sind. Die hin und her Bewegung der Wagen mit dem Boden 22 und die Bewegung der Klemmorgane 24 sind in bevorzugter Weise, wie allgemein bekannt, kulissengesteuert. Weiter tragen die Trägerprofile 78 mit ihrem radial aussenliegenden Endbereich, beispielsweise aus Blech gefertigte Führungselemente 80, um einerseits die Druckereiprodukte A, B und gegebenenfalls die weiteren Druckereiprodukte D, E während des Einführens in die als Taschen 18 ausgebildeten Aufnahmeelemente 20 zu leiten, und andererseits sicher zu stellen, dass sie mit ihrem vorauslaufenden Falz 36 voraus in den rinnenförmigen Boden. 22 geleitet werden, sodass sie an diesem zur Anlage gelangen. Weiter können die Führungselemente 80 Raum bilden, beispielsweise zur Aufnahme von Überwachungssensoren oder zum Befestigen von Öffnungselementen oder Rücklaufsperren, welche verhindern, dass beim Rückhub des Bodens 22 die an diesem anliegenden Druckereiprodukte A, B ebenfalls mit zurückbewegt werden.
[0062] Die Zuführstation 32 ist als Bandförderer 74 ausgebildet und weist ein Förderband 82 sowie ein oberhalb diesem angeordnetes Andrückband 84 auf, welches zusammen mit dem Förderband 82 einen Förderspalt 86 für die Druckereiprodukte B bildet. In Zuführrichtung Z gesehen verläuft der Bandförderer 74 in horizontaler Richtung, wobei ein der Verarbeitungseinrichtung 10 zugewandter Endbereich 88 derart mit einem leichten Gefalle ausgerichtet ist, dass er wenigstens annähernd in radialer Richtung zur Achse 12 und somit etwa in gleicher Richtung verläuft, wie die am Förderausgang vorbeibewegten Aufnahmeelemente 20.
[0063] Im Förderspalt 86 liegen die Druckereiprodukte B mit ihrem Falz 36 vorauslaufend, in einem gegenseitigen Abstand hintereinander. Dies ermöglicht das Bestücken jedes Aufnahmeelements 20 mit kontinuierlichem Antrieb des Bandförderers 74 als auch das Bestücken nur Einzelner bestimmter Aufnahmeelemente 20 mit einem Druckereiprodukt B im Start- Stoppbetrieb des Bandförderers 74. Das Andrückband 84 erlaubt ein Zuführen der Druckereiprodukte B mit grosser Geschwindigkeit als auch einen problemlosen Start- Stoppbetrieb, ohne die Gefahr, dass dabei Druckereiprodukte B beschädigt werden oder ihre Ausrichtung verlieren. Im in den Fig. 8dargestellten Arbeitsmodus bestückt der Bandförderer 74 jedes an seinem Förderausgang vorbeilaufende Aufnahmeelement 20 mit einem Druckereiprodukt B.
[0064] Der Klammerförderer 72 weist an einem kanal-beziehungsweise schienengeführten Zugorgan 90, beispielweise einer Kette, im Abstand hintereinander angeordnete, individuell gesteuerte Klammern 92 auf. Das Zugorgan 90 ist zur Umlaufrichtung U in entgegengesetzter Richtung angetrieben und beim dem Zuführabschnitt 34 der Verarbeitungseinrichtung 10 zugewandten Ende des Klammerförderers 72 in bekannter Art und Weise um ein Umlenkrad umgelenkt.
[0065] Jede Klammer 92 ist mit einem Druckereiprodukt A bestückt, wobei dieses von der Klammer 92 am den Falz 36 gegenüberliegenden Randabschnitt in Hängelage gehalten ist. Der Klammerförderer 72 ist mit der trommelartigen Verarbeitungseinrichtung 10 derart synchronisiert, dass mit jedem Aufnahmeelement 20 eine Klammer 92 derart zusammentrifft, dass die Druckereiprodukte A mit ihrem Falz 36 voraus in die Aufnahmeelemente 20 von radial aussen gegen radial innen eingeführt werden. Dabei gleitet der Falz 36 entlang der nachlaufenden Trennwand 16 des betreffenden Aufnahmeelements 20. Bei der grössten Annäherung der Klammern 92 an das betreffende Aufnahmeelement 20 wird die Klammer 92 geöffnet, sodass das betreffende Druckereiprodukte A vollständig in das Aufnahmeelement 20 gleiten kann und es somit am Boden 22 zur Anlage gelangt. Im gezeigten Arbeitsmodus wird jedem Aufnahmeelement 20 ein Druckereiprodukt A zugeführt, derart, dass die beiden Druckereiprodukte A und B stapelartig aneinander zur Anlage gelangen.
[0066] In Umlaufrichtung U beim stromabwärts liegenden Ende des Zuführabschnitts 34 werden die betreffenden Klemmorgane 24 in Klemmstellung überführt, in der gezeigten Ausführungsform bei 12 Uhr. Dann erfolgt die Bewegung des Bodens 22 mit den mittels den Klemmorganen 24 gehaltenen Druckereiprodukte A, B in Richtung der Achse 12 in das benachbarte weitere Segment 64; vergleiche Fig. 6. Diese Vorschubbewegung ist bei etwa 7 Uhr beendet, wonach die betreffenden Klemmorgane 24 in die Offenstellung überführt und diese zusammen mit dem Boden 22 wieder in das Zuführsegment 62 zurückverschoben werden, wo sie für die Aufnahme der nächsten Druckereiprodukte A, B bereit sind.
[0067] In den weiteren Zuführsegmenten 64, 66, 68 sind jeweils bekannte Mittel vorhanden, um einerseits zu verhindern, dass die Druckereiprodukte A, B zusammen mit dem Boden 22 und den zugeordneten Klemmorgan 24 in Richtung gegen das Zuführsegment 62 zurückbewegt werden, und andererseits zum Verhindern, dass im unterschlächtigen Bereich der Umlaufbahn 26 die Druckereiprodukte A, B bei geöffneten Klemmorganen 24 aus den Aufnahmeelementen 20 fallen können. Dieser Vorgang wiederholt sich bis die Druckereiprodukte A, B bzw. die hinzugefügten weiteren Druckereiprodukte D, E und gegebenenfalls noch weitere Druckereiprodukte das weitere Segment 68 mit der Wegführstation 52 erreicht haben.
[0068] Es ist möglich, dem Zuführabschnitt 34 mehr als zwei Zuführstationen 30, 32 zuzuordnen, welche unmittelbar aufeinander folgen.
[0069] Bei allen gezeigten Ausführungsbeispielen sind die hintereinander angeordneten Aufnahmeelement 20 rechtwinklig zu einer Umlaufrichtung angeordnet. Diese Ausrichtung braucht jedoch. nicht genau rechtwinklig zu sein.
[0070] Selbstverständlich braucht es sich bei den Druckereiprodukten nicht um gefaltete Druckereiprodukte zu handeln. Es kann sich bei den Druckereiprodukten gegebenenfalls um Einzelprodukte oder Stapel von Blättern handeln.
Claims (15)
1. Vorrichtung zum Verarbeiten von Druckereiprodukten, mit einer eine Vielzahl entlang einer Umlaufbahn (26) in Umlaufrichtung (U) angetriebene, hintereinander und quer zur Umlaufbahn (26) angeordnete Aufnahmeelemente (20) aufweisenden Verarbeitungseinrichtung (10), wenigstens einer Zuführstation (30, 32) zum Bestücken von an ihr vorbeibewegten Aufnahmeelementen (20) mit Druckereiprodukten (A; B) in einem in einem Kreisbogen um eine horizontale Achse (12) verlaufenden Abschnitt der Umlaufbahn (26), einem Verarbeitungsabschnitt (38) der Umlaufbahn (26), in Umlaufrichtung (U) stromabwärts der Zuführstation (30, 32), in welchem den Aufnahmeelementen (20) zugeführte Druckereiprodukte (A, B) bearbeitet oder verarbeitet werden, und einer Wegführstation (52) zum Wegfördern der Druckereiprodukte (A, B) von der Verarbeitungseinrichtung (10), dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Zuführstationen (30, 32) in Umlaufrichtung (U) unmittelbar aufeinander folgend in einem Zuführabschnitt (34) des im Kreisbogen um die Achse (12) verlaufenden Abschnitts die Aufnahmeelemente (20) mit Druckereiprodukten (A, B) zu bestücken im Stande sind, welcher Zuführabschnitt (34) kleiner als ein Halbkreisbogen ist und sich, in Umlaufrichtung (U), stromaufwärts des Verarbeitungsabschnitts (38) befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführabschnitt (34) kleiner als ein Drittelkreisbogen, vorzugsweise kleiner als ein Viertelkreisbogen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeelemente (20) bezüglich der Achse (12), radial verlaufen und die Zuführstationen (30) die Druckereiprodukte (A, B) von radial aussen gegen radial innen den Aufnahmeelementen (20) zuführen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verarbeitungseinrichtung (10) trommelartig ausgebildet ist und somit die Umlaufbahn (26) als Kreisbahn um die Achse (12) verläuft.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeelemente (20) Taschen (18) bildende Wände (16, 16*) aufweisen und die in Umlaufrichtung (U) nachlaufenden Wände (16, 16 ́) der Taschen (18), entlang wenigstens eines Randabschnittes der Taschen (18), mit einem Messer (54) ausgerüstet sind, welches mit einem im Verarbeitungsabschnitt (38) stationär angeordneten Gegenmesser (56) zusammenwirkt, um die in die Taschen (18) eingeführten Druckereiprodukte (A, B) zu beschneiden.
6. Vorrichtung nach einem der Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch wenigstens zwei weitere Zuführstationen (48, 50), welche in Umlaufrichtung (U) unmittelbar aufeinander folgend im Verarbeitungsabschnitt (38) die Aufnahmeelemente (20) mit weiteren Druckereiprodukten (D, E) zu bestücken im Stande sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Öffnungseinrichtung (40) im Verarbeitungsabschnitt (38), welche im Stande ist, im Zuführabschnitt (34) den Aufnahmeelementen (20) zugeführte Druckereiprodukte (A, B) zu öffnen, und die weiteren Zuführstationen (48, 50) im Stande sind, in die geöffneten Druckereiprodukte (A, B) weiter Druckereiprodukte (D, E) einzustecken.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass den Aufnahmeelementen (20) Offenhaltemittel (28) zugeordnet sind, um die geöffneten Druckereiprodukte (A, B) offen zu halten.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verarbeitungseinrichtung (10) ein Zuführsegment (62) mit dem Zuführabschnitt (34), welchem die wenigstens zwei Zuführstationen (30, 32) zugeordnete sind, und, in Richtung der Achse (12), wenigstens ein weiteres Segment (64, 66, 68) aufweist, die Aufnahmeelemente (20) sich vom Zuführsegment (62) in das weitere Segment (64, 66, 68) erstrecken und Vorschuborgane (24x) vorhanden sind, um die den Aufnahmeelementen (20) im Zuführsegment (62) zugeführten Druckereiprodukte (A, B) im Verarbeitungsabschnitt (38) von Zuführsegment (62) in das weitere Segment (64, 66, 68) zu bewegen, wobei die Vorschuborgane (24A) im Zuführabschnitt (34) inaktiv sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch dem weiteren Segment (64, 66) zugeordnete mindestens zwei weitere Zuführstationen (48, 50), welche in Umlaufrichtung (U) unmittelbar aufeinander folgend in einem weiteren Zuführabschnitt (46) die Aufnahmeelemente (20) mit weiteren Druckereiprodukten (A, B) zu bestücken im Stande sind, wobei die Vorschuborgane (24A) im weiteren Zuführabschnitt (46)-inaktiv sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführabschnitt (34) sich auf einer Seite einer durch die Achse (12) verlaufenden Vertikalebene und vorzugsweise oberhalb einer durch die Achse (12) verlaufenden Horizontalebene befindet.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführstationen (30, 32) und gegebenenfalls die weitern Zuführstationen (48, 50) Klammerförderer (72) und / oder Bandförderer (74) aufweisen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die oben angeordnete Zuführstation (30, 32) einen Klammerförderer (72) oder einen Bandförderer und die darunter angeordnete Zuführstation (32, 30) einen Bandförderer (74) aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführstationen (30, 32) und gegebenenfalls die weiteren Zuführstationen (48, 50) gesteuert sind, um den Aufnahmeelementen (20) wahlweise Druckereiprodukte (A, B) beziehungsweise weitere Druckereiprodukte (D, E) zuzuführen.
15. Verfahren zum Verarbeiten von Druckereiprodukten, bei welchem die Druckereiprodukte (A; B) mittels wenigstens einer Zuführstation (30, 32) Aufnahmeelementen (20) einer Verarbeitungseinrichtung (10) zugeführt werden, wobei die Vielzahl von Aufnahmeelementen (20) entlang einer Umlaufbahn (26) in Umlaufrichtung (U) angetrieben, hintereinander und quer zur Umlaufbahn (26) angeordnet, zum Bestücken mit Druckereiprodukten (A; B) an der Zuführstation (30, 32) in einem in einem Kreisbogen um eine horizontale Achse (12) verlaufenden Abschnitt der Umlaufbahn (26) vorbeibewegt werden, die zugeführten Druckprodukte (A; B) in einem Verarbeitungsabschnitt (38) der Umlaufbahn (26), in Umlaufrichtung (U) stromabwärts der Zuführstation (30, 32), bearbeitet oder verarbeitet und dann mittels einer Wegführstation (52) von der Verarbeitungseinrichtung (10) weggefördert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckereiprodukte (A; B) mittels wenigstens zwei in Umlaufrichtung (U) unmittelbar aufeinander folgenden Zuführstationen (30, 32), in einem Zuführabschnitt (34) des im Kreisbogen um die Achse (12) verlaufenden Abschnitts, den Aufnahmeelementen (20) zugeführt werden, welcher Zuführabschnitt (34) kleiner als ein Halbkreisbogen ist und sich, in Umlaufrichtung (U), stromaufwärts des Verarbeitungsabschnitts (38) befindet.
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| CH00848/09A CH701213A1 (de) | 2009-06-03 | 2009-06-03 | Vorrichtung und Verfahren zum Verarbeiten von Druckereiprodukten mit zwei benachbarten Zuführstationen. |
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