Die Erfindung betrifft eine Spindeltypenreihe für Spinnmaschinen, insbesondere Ringspinnmaschinen, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei Ringspinnmaschinen werden heutzutage ca. sieben Spindelarten in ca. 8000 Einzelvarianten verwendet, was ein erhebliches Problem bei der Ersatzteil-Lagerhaltung mit sich bringt. Da eine so umfangreiche Lagerhaltung kaum möglich ist, müssen Ersatzteile in vielen Fällen besonders angefertigt werden, was nicht nur kosten-, sondern auch zeitaufwändig ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Spindeltypenreihe der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, mit der die Lagerhaltung von Einzelteilen drastisch reduziert werden kann, gleichwohl aber praktisch allen Anforderungen an die Vielfalt von Spindelarten entsprochen werden kann. Insbesondere soll der Einsatz verschiedener Hülsen bei verschiedenen Drehzahlen ohne weiteres realisiert werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 vorgesehen.
Der Erfindungsgedanke ist also darin zu sehen, dass die Spindeln in mehrere Einzelteile unterteilt werden, von denen ein Teil unveränderlich und ein anderer Teil variabel ist, wobei auch die Einzelteile unterschiedlicher Ausbildung miteinander und mit den unveränderlichen Einzelteilen problemlos zu einer Baueinheit zusammengebaut, insbesondere zusammengesteckt bzw. zusammengepresst, werden können.
Erfindungsgemäss ist das Spindelunterteil ggf. bis auf den eingelegten Zwischenring unveränderlich. Das Spindeloberteil besteht aus einem unveränderlichen Spindelschaft, weist jedoch einen variablen Wirtel und einen variablen Spindelaufsatz auf.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die abhängigen Ansprüche gekennzeichnet.
Durch das erfindungsgemässe System gelingt es, eine sehr grosse Anzahl unterschiedlicher Spindelarten zu realisieren, wobei man mit deutlich weniger als 100 Einzelbestandteilen auskommt, die zu der grossen Vielfalt verschiedener Spindelarten wahlweise zusammengebaut werden können.
Die Erfindung wird im Folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt: Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Spindeloberteils, Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines zu dem Spindeloberteil nach Fig. 1 passenden Spindelunterteils, Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Wirtels mit Unterwindhülse und Unterwindkrone nach Fig. 1, Fig. 4 eine erfindungsgemässe Spindel im auseinander genommenen Zustand der zu einer Baueinheit zusammensetzbaren Einzelteile, Fig. 5 eine Seitenansicht des Wirtels, der Unterwindhülse, der Unterwindkrone und des Schaftes einer erfindungsgemässen Spindel zur Definition der einzelnen Parameter, Fig. 6 eine Schnittansicht der auf den Schaft nach Fig. 5 aufsetzbaren Hülse zur Definition der einzelnen Parameter, Fig.
7 eine perspektivische Ansicht einer am Spindelunterteil einer erfindungsgemässen Spindel anbringbaren Spindelbremse, Fig. 8 ein erfindungsgemässes Spindelunter- und Spindeloberteil im zusammengebauten Zustand und in Anordnung an einer Spindelbank, und die Fig. 9a, 9b Draufsichten zweier unterschiedlicher, jedoch am gleichen Spindelunterteil anbringbarer Spindelbremsen.
Nach den Fig. 1 bis 4 und 8 besteht eine erfindungsgemässe Spindel aus einem Spindelunterteil 11 (Fig. 2, 4 und 8) sowie einem Spindeloberteil 18 (Fig. 1, 4 und 8), welche durch axiales Zusammen-stecken zu einer Baueinheit verbindbar sind.
Das Spindelunterteil 11 weist ein kreiszylindrisches, unten geschlossenes und oben offenes Lagergehäuse 12 auf, in dem unten ein Fusslager 13 und oben aus dem Lagergehäuse 12 herausragend ein Halslager 14 vorgesehen ist. Im oberen Bereich des Innenraums des Lagergehäuses 12 befindet sich ein Distanzrohr 34.
An seinem oberen Ende weist das Lagergehäuse 12 einen Ringflansch 15 auf. Darunter ist eine kreiszylindrische, zur Achse 35 konzentrische Haltefläche 23 vorgesehen, auf welche von unten passend ein Zwischenring 24 aufgeschoben werden kann, wenn übermässiges Spiel zur Spindelbankbohrung kompensiert werden muss. Unterhalb der Haltefläche 23 ist ein Aussengewinde 17 auf dem Lagergehäuse 12 vorgesehen, auf das im unteren Bereich eine Mutter 16 aufgeschraubt ist, oberhalb der sich eine Unterlegscheibe 25 befindet. Auf diese Weise ist das Lagergehäuse 12 genau passend in eine Öffnung 37 einer in Fig. 2 und 8 gestrichelt angedeuteten Spindelbank 36 einsetzbar, wobei der Zwischenring 24 die radiale Distanz zwischen der Haltefläche 23 und der Aussenwand der Öffnung 37 vermindert, falls übermässiges Spiel vorhanden ist.
Durch Weglassen des Zwischenringes 24 kann das gleiche Spindelunterteil 11 in eine andere Spindelbank mit entsprechend kleinerer Öffnung 37 eingesetzt werden.
Das Spindeloberteil besteht nach den Fig. 1, 4 und 8 aus einem für die Aufnahme von Hülsen ausgebildeten Spindelaufsatz 20, der unten über eine Ringstufe 31 in einen Halterungszapfen 29 übergeht. Das Spindeloberteil 18 weist weiter einen separaten Wirtel 21 auf, der im unteren Bereich eine Bandspur 38 zum Anlegen eines Treibriemens besitzt und unten mit einer Lagerausnehmung 27 sowie oben mit einer Spindelaufsatzaufnahmeöffnung 28 versehen ist. Weiter besitzt das Spindeloberteil 18 unten einen Spindelschaft 22. Der Spindelschaft 22 wird in den Spindelaufsatz 20 eingepresst. Sodann werden der Wirtel 21 und der Spindelaufsatz 20 zusammengepresst oder -geschrumpft.
Auf den Wirtel 21 kann nach den Fig. 1, 3 und 4 eine Unterwindhülse 26 sowie eine Unterwindkrone 30 axial aufgepresst werden, welche in der Zeichnung nicht erkennbare Zacken aufweist und die Aufgabe hat, den in sehr steilen Windungen nach unten geführten Faden zu fixieren und umzulenken, sodass er in mehreren Windungen auf der Unterwindhülse 26 aufgewickelt werden kann. Sodann erfolgt der Doffvorgang, und der vom Kops nach unten laufende Faden reisst, insbesondere an der Umlenkstelle bei der Unterwindkrone 30. Der durch den Läufer geführte Faden geht nicht verloren, da er in einigen Windungen auf der Unterwindhülse 26 liegt. Nach dem Aufstecken neuer Hülsen fährt die in der Zeichnung nicht dargestellte Ringbank wieder nach oben und windet den Faden auf die Spinnhülse auf.
Normalerweise wird der Fadenteil auf der Unterwindhülse 26 während der Fertigstellung des nächsten Kopses mittels einer in der Zeichnung nicht dargestellten Abtragschiene von der Unterwindhülse 26 abgetragen.
Erfindungsgemäss ist nur ein Typ von Spindelunterteil 11 vorgesehen, dem jedoch diverse Zwischenringe 24 zugeordnet werden können, deren Innendurchmesser jeweils komplementär zum Aussendurchmesser der Haltefläche 23 ausgebildet ist. Es können auch mehrere Zwischenringe ineinander gesteckt und mit der Spindel in der Spindelbank 36 montiert werden.
Weiter ist erfindungsgemäss nur ein Typ von Spindelschaft 22 vorgesehen.
Es können jedoch mehrere, jeweils die gleichen Ausnehmungen bzw. Öffnungen 27, 28 aufweisende Wirtel 21 vorgesehen sein, denen auch mehrere, vorzugsweise aber nur zwei Typen von Unterwindhülsen 26 bzw. Unterwindkronen 30 zugeordnet sind.
Vom Spindelaufsatz 20 stehen sehr viele verschiedene Varianten zur Verfügung, welche jedoch unten jeweils die gleiche Ringstufe 31 und den gleichen Halterungszapfen 29 aufweisen, sodass jeder Spindel-aufsatz 20 der Typenreihe mit jedem Wirtel 21 bzw. dem Spindelschaft 22 zu einer Baueinheit verbindbar ist.
Beim Zusammenbau greift das obere Ende des Spindelschaftes 22 durch den Wirtel 21 hindurch in eine axiale untere Ausneh mung 39 des Spindelaufsatzes 20, wo eine Befestigung beispielsweise durch Zusammenpressen oder durch Schrumpfung erfolgt. Auf diese Weise können die drei Einzelbestandteile 20, 21, 22 zu einer Baueinheit fest miteinander verbunden werden.
Anschliessend wird dann der Spindelschaft 22 in das Lagergehäuse 12 axial eingeführt, wobei die Spitze des Spindelschaftes 22 in das Fusslager 13 (Fig. 2) gelangt und der obere zylindrische Teil des Spindelschaftes 22 durch das Halslager 14 gehalten wird, welches vorzugsweise als Wälzlager ausgebildet ist, sodass nunmehr das Spindeloberteil 18 relativ zum Spindelunterteil 11 in der erwünschten Weise drehbar ist.
Nach Fig. 2 befindet sich oberhalb des Flansches 15 des Spindelunterteils 11 im unteren Bereich des Drehlagerkörpers 14 ein radial federnder Sicherungsring 43, der mit einer entsprechenden Innenumfangsnut 44 (Fig. 3) des Wirtels 21 in der Weise zusammenwirkt, dass beim axialen Aufsetzen des Wirtels 21 auf das Spindelunterteil 11 der Sicherungsring 43 zunächst radial nach innen nachgibt und dann radial nach aussen in die Innenumfangsnut 44 einschnappt und dadurch den Wirtel 21 gegen axiale Abzugskräfte sichert. Bei normalem Betrieb besteht Berührungsfreiheit zwischen dem Sicherungsring 43 und der Innenumfangsnut 44.
In den Fig. 5 und 6 sind die zu variierenden Parameter Dm1, Dm2, Dm3, Dm4, Dm5, Dm6, Dm7 und Dm8 sowie L1, L2 und L3 definiert.
Erfindungsgemäss sind für den Spindelaufsatz 20 und die Hülse 19 vier verschiedene Konizitäten 1:80, 1:64, 1:40 und 1:38 vorgesehen. Für jede Konizität werden die in den Fig. 5 und 6 gezeigten Parameter gemäss den folgenden Tabellen variiert, wodurch vorzugsweise 53 verschiedene Varianten realisiert werden können, mit denen jedoch der gebräuchliche Bedarf an Spindelvarianten abgedeckt werden kann:
EMI7.1
EMI7.2
EMI7.3
EMI8.1
Es sind zwei Hauptvarianten von Wirteln 21 vorgesehen, von denen die eine Untervariante mit Bandspur-Durchmessern 38 von 21, 22, 5, und 25 mm und die andere Untervariante mit Bandspur-Durchmessern 38 von 21, 22,5, 23, 25, 27, 30, 32 und 34 mm aufweist. Der ersten Hauptvariante mit dem kleineren Bandspur-Durchmesserbereich sind Spindelaufsätze bzw. Hülsen mit Durchmessern Dm1 bzw. Dm5 von 18, 18,5, 20, 21,53, 22, bzw. 22,31 mm, der zweiten Hauptvariante mit dem grösseren Bandspur-Durchmesserbereich sind Spindelaufsatz- bzw. Hülsendurchmesser Dm1 bzw. Dm5 von 21,53, 22, 22,31 23,31, 24, 24,31, 27 bzw. 30 mm zugeordnet.
Für den kleineren Bandspur-Durchmesserbereich 38 wird eine Unterwindkrone 30 mit einem Durchmesser von 35 mm gewählt, für den grösseren Bandspur-Durchmesserbereich eine solche mit einem Aussendurchmesser von 41 mm. Entsprechend werden auch zwei verschiedene Unterwindhülsen 26 vorgesehen. Der für eine Unterwindkrone 30 mit einem Aussendurchmesser von 35 mm vorgesehene Wirtel 21 wird als kleiner Wirtel, der für eine Unterwindkrone 30 mit einem Aussendurchmesser von 41 mm vorgesehene Wirtel wird als grosser Wirtel bezeichnet.
Es ergeben sich somit folgende Auswahltabellen, wobei K einen kleinen Wirtel und G einen grossen Wirtel bedeutet und Bereichsüberschneidungen bzw. unerwünschte Kombinationen beim grossen Wirtel entsprechend den mit x bezeichneten Feldern vorzugsweise ausgeschlossen werden:
EMI10.1
EMI10.2
In Fig. 7 ist perspektivisch eine Spindelbremse 40 mit einer Bremsfläche 41, einem Griff 42 und Halterungszapfen 33 gezeigt, mit denen die Bremse in Fig. 2 und 8 angedeutete Aufnahmen 32 einhängbar ist.
Erfindungsgemäss können in die gleichen Aufnahmen 32 unterschiedliche Typen von Spindelbremsen eingehängt werden, wie das in Fig. 9a und 9b gezeigt ist, wonach vorzugsweise vier Typen von Spindelbremsen 40, 40' vorgesehen sind, die am gleichen Flansch 15 des Spindelunterteils 11 angebracht werden können und sich durch verschieden lange Betätigungsgriffe 42 bzw. 42' und/oder durch unterschiedliche Bremsflächendurchmesser 41 auszeichnen.
Fig. 8 zeigt ein Spindelunterteil 11 und ein Spindeloberteil 18 im zusammengebauten Zustand mit aufgesetzter Hülse 19 und in Anordnung an einer Spindelbank 36, wobei auch die Anbringung und Funktion der Spindelbremse angedeutet sind. Bezugszeichenliste
11 Spindelunterteil
12 Lagergehäuse
13 Fusslager
14 Halslager
15 Ringflansch
16 Mutter
17 Aussengewinde
18 Spindeloberteil
19 Spinnhülse
20 Spindelaufsatz
21 Wirtel
22 Spindelschaft
23 Haltefläche
24 Zwischenring
25 Unterlegscheibe
26 Unterwindhülse
27 Lagerausnehmung
28 Spindelaufsatzaufnahmeöffnung
29 Halterungszapfen
30 Unterwindkrone
31 Ringstufe
32 Aufnahme
33 Halterungszapfen
34 Distanzrohr
35 Achse
36 Spindelbank
37 Öffnung
38 Bandspur-Durchmesser
39 Ausnehmung
40 Spindelbremse
41 Bremsfläche
42 Griff
43 Sicherungsring (Spindelsicherung)
44 Innenumfangsnut (Spindelsicherung)
The invention relates to a spindle type series for spinning machines, in particular ring spinning machines, according to the preamble of patent claim 1.
Around seven spindles in approximately 8000 individual variants are used in ring spinning machines today, which poses a considerable problem in the storage of spare parts. Since such extensive storage is hardly possible, spare parts often have to be specially made, which is not only costly, but also time-consuming.
The present invention is therefore based on the object of providing a spindle type series of the type mentioned at the outset, with which the storage of individual parts can be drastically reduced, but nevertheless practically all requirements for the variety of spindle types can be met. In particular, the use of different sleeves at different speeds should be possible without any problems.
To achieve this object, the features of the characterizing part of claim 1 are provided.
The idea of the invention is therefore to be seen in the fact that the spindles are divided into several individual parts, one part of which is immutable and the other part variable, the individual parts of different design being easily assembled, in particular plugged together or together with the immutable individual parts to form a structural unit can be pressed together.
According to the invention, the lower spindle part is possibly unchangeable except for the inserted intermediate ring. The upper spindle part consists of an unchangeable spindle shaft, but has a variable whorl and a variable spindle attachment.
Advantageous developments of the invention are characterized by the dependent claims.
The system according to the invention makes it possible to realize a very large number of different types of spindles, with far fewer than 100 individual components being required, which can optionally be assembled to form the large variety of different types of spindles.
The invention is described below, for example with reference to the drawing; 1 shows a partially sectioned side view of an upper spindle part, FIG. 2 shows a partially sectioned side view of a lower spindle part matching the upper spindle part according to FIG. 1, FIG. 3 shows a partially sectioned side view of the whorl with underwind sleeve and underwind crown according to FIG. 1, 4 shows a spindle according to the invention in the disassembled state of the individual parts which can be assembled into a structural unit, FIG. 5 shows a side view of the whorl, the under-wind sleeve, the under-wind crown and the shaft of a spindle according to the invention for defining the individual parameters, FIG. 6 shows a sectional view of the on the 5 insertable sleeve for defining the individual parameters,
7 shows a perspective view of a spindle brake which can be attached to the lower spindle part of a spindle according to the invention, FIG. 8 shows an upper and lower spindle part according to the invention in the assembled state and arranged on a spindle bench, and FIGS. 9a, 9b are plan views of two different spindle brakes which can, however, be attached to the same lower spindle part.
According to FIGS. 1 to 4 and 8, a spindle according to the invention consists of a lower spindle part 11 (FIGS. 2, 4 and 8) and an upper spindle part 18 (FIGS. 1, 4 and 8), which can be connected to form a structural unit by axial connection are.
The lower spindle part 11 has a circular cylindrical bearing housing 12 which is closed at the bottom and open at the top, in which a foot bearing 13 is provided at the bottom and a neck bearing 14 projecting out of the bearing housing 12 at the top. A spacer tube 34 is located in the upper area of the interior of the bearing housing 12.
At its upper end, the bearing housing 12 has an annular flange 15. Below this there is a circular cylindrical holding surface 23 concentric with the axis 35, onto which an intermediate ring 24 can be slid on from below if excessive play with the spindle bench bore has to be compensated for. Below the holding surface 23, an external thread 17 is provided on the bearing housing 12, onto which a nut 16 is screwed in the lower region, above which a washer 25 is located. In this way, the bearing housing 12 can be inserted in a precisely fitting manner into an opening 37 of a spindle bench 36 indicated by dashed lines in FIGS. 2 and 8, the intermediate ring 24 reducing the radial distance between the holding surface 23 and the outer wall of the opening 37 if there is excessive play ,
By omitting the intermediate ring 24, the same lower spindle part 11 can be inserted into another spindle bank with a correspondingly smaller opening 37.
According to FIGS. 1, 4 and 8, the upper spindle part consists of a spindle attachment 20 designed for receiving sleeves, which merges at the bottom via an annular step 31 into a mounting pin 29. The upper spindle part 18 also has a separate whorl 21, which has a band track 38 in the lower region for applying a drive belt and is provided at the bottom with a bearing recess 27 and at the top with a spindle attachment receiving opening 28. Furthermore, the upper spindle part 18 has a spindle shaft 22 at the bottom. The spindle shaft 22 is pressed into the spindle attachment 20. Then the whirl 21 and the spindle attachment 20 are compressed or shrunk.
1, 3 and 4, an underwind sleeve 26 and an underwind crown 30 can be axially pressed onto the whorl 21, which has spikes not recognizable in the drawing and has the task of fixing the thread which is guided downwards in very steep turns and deflect so that it can be wound in several turns on the underwind sleeve 26. The doffing process then takes place, and the thread running down from the cop breaks, particularly at the deflection point at the underwind crown 30. The thread guided by the rotor is not lost because it lies on the underwind sleeve 26 in a few turns. After attaching new tubes, the ring bench (not shown in the drawing) moves up again and winds the thread onto the spinning tube.
Normally, the thread part on the downwind sleeve 26 is removed from the downwind sleeve 26 by means of a removal rail (not shown in the drawing) during the completion of the next cop.
According to the invention, only one type of lower spindle part 11 is provided, but to which various intermediate rings 24 can be assigned, the inner diameter of which is in each case complementary to the outer diameter of the holding surface 23. Several intermediate rings can also be inserted into one another and mounted with the spindle in the spindle bank 36.
Furthermore, according to the invention only one type of spindle shaft 22 is provided.
However, several whorls 21 each having the same recesses or openings 27, 28 can be provided, to which several, but preferably only two types of underwind sleeves 26 or underwind crowns 30 are also assigned.
Many different variants of the spindle attachment 20 are available, but each have the same ring step 31 and the same mounting pin 29 at the bottom, so that each spindle attachment 20 of the type series can be connected to each whirl 21 or the spindle shaft 22 to form a structural unit.
When assembling, the upper end of the spindle shaft 22 engages through the whorl 21 in an axial lower Ausneh line 39 of the spindle attachment 20, where attachment takes place, for example, by pressing together or by shrinking. In this way, the three individual components 20, 21, 22 can be firmly connected to one another.
The spindle shaft 22 is then axially inserted into the bearing housing 12, the tip of the spindle shaft 22 reaching the foot bearing 13 (FIG. 2) and the upper cylindrical part of the spindle shaft 22 being held by the neck bearing 14, which is preferably designed as a roller bearing , so that the upper spindle part 18 can now be rotated relative to the lower spindle part 11 in the desired manner.
2 is located above the flange 15 of the lower spindle part 11 in the lower region of the pivot bearing body 14, a radially resilient locking ring 43 which cooperates with a corresponding inner circumferential groove 44 (FIG. 3) of the whorl 21 in such a way that when the whirl is placed axially 21 on the lower spindle part 11 of the locking ring 43 initially yields radially inwards and then snaps radially outwards into the inner circumferential groove 44 and thereby secures the whorl 21 against axial withdrawal forces. In normal operation there is no contact between the locking ring 43 and the inner circumferential groove 44.
5 and 6, the parameters to be varied Dm1, Dm2, Dm3, Dm4, Dm5, Dm6, Dm7 and Dm8 as well as L1, L2 and L3 are defined.
According to the invention, four different conicities 1:80, 1:64, 1:40 and 1:38 are provided for the spindle attachment 20 and the sleeve 19. The parameters shown in FIGS. 5 and 6 are varied for each taper according to the following tables, whereby preferably 53 different variants can be realized, but with which the usual need for spindle variants can be covered:
EMI7.1
EMI7.2
EMI7.3
EMI8.1
There are two main variants of whorls 21, one of which is a sub-variant with tape track diameters 38 of 21, 22, 5 and 25 mm and the other sub-version with tape track diameters 38 of 21, 22.5, 23, 25, 27 , 30, 32 and 34 mm. The first main variant with the smaller band track diameter range are spindle attachments or sleeves with diameters Dm1 or Dm5 of 18, 18.5, 20, 21.53, 22 or 22.31 mm, the second main variant with the larger band track The diameter range is assigned to the spindle attachment or sleeve diameter Dm1 or Dm5 of 21.53, 22, 22.31, 23.31, 24, 24.31, 27 or 30 mm.
An underwind crown 30 with a diameter of 35 mm is selected for the smaller band track diameter area 38, and one with an outer diameter of 41 mm for the larger band track diameter area. Correspondingly, two different underwind sleeves 26 are also provided. The vortex 21 provided for an underwind crown 30 with an outside diameter of 35 mm is called a small vortex, the vortex provided for an underwind crown 30 with an outside diameter of 41 mm is called a large vortex.
This results in the following selection tables, where K is a small vortex and G is a large vortex and overlapping areas or undesirable combinations in the large vortex are preferably excluded according to the fields marked x:
EMI10.1
EMI10.2
In Fig. 7, a spindle brake 40 is shown in perspective with a braking surface 41, a handle 42 and mounting pin 33, with which the brake in Fig. 2 and 8 indicated receptacles 32 can be hung.
According to the invention, 32 different types of spindle brakes can be hung in the same receptacles, as is shown in FIGS. 9a and 9b, according to which four types of spindle brakes 40, 40 'are preferably provided, which can be attached to the same flange 15 of the spindle lower part 11 and are characterized by actuation handles 42 or 42 'of different lengths and / or by different braking surface diameters 41.
8 shows a lower spindle part 11 and an upper spindle part 18 in the assembled state with a sleeve 19 attached and in arrangement on a spindle bench 36, the attachment and function of the spindle brake also being indicated. LIST OF REFERENCE NUMBERS
11 lower spindle part
12 bearing housings
13 foot bearings
14 neck bearings
15 ring flange
16 mother
17 external thread
18 upper spindle part
19 spinning sleeve
20 spindle attachment
21 whorls
22 spindle shaft
23 holding surface
24 intermediate ring
25 washer
26 Downwind sleeve
27 bearing recess
28 spindle attachment receiving opening
29 mounting pins
30 underwind crown
31 ring step
32 recording
33 mounting pins
34 spacer tube
35 axis
36 spindle bench
37 opening
38 tape track diameter
39 recess
40 spindle brake
41 braking surface
42 handle
43 circlip (spindle lock)
44 inner circumferential groove (spindle lock)