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CH691106A5 - Full extension for a drawer. - Google Patents

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Publication number
CH691106A5
CH691106A5 CH02313/95A CH231395A CH691106A5 CH 691106 A5 CH691106 A5 CH 691106A5 CH 02313/95 A CH02313/95 A CH 02313/95A CH 231395 A CH231395 A CH 231395A CH 691106 A5 CH691106 A5 CH 691106A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rail
section
drawer
base body
flange
Prior art date
Application number
CH02313/95A
Other languages
German (de)
Inventor
Ernst Tschemernjak
Willi Pfleghar
Original Assignee
Merz Meyer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Merz Meyer Ag filed Critical Merz Meyer Ag
Priority to CH02313/95A priority Critical patent/CH691106A5/en
Priority to DE29622697U priority patent/DE29622697U1/en
Priority to DE1996131158 priority patent/DE19631158A1/en
Publication of CH691106A5 publication Critical patent/CH691106A5/en

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/40Sliding drawers; Slides or guides therefor
    • A47B88/49Sliding drawers; Slides or guides therefor with double extensible guides or parts
    • A47B88/493Sliding drawers; Slides or guides therefor with double extensible guides or parts with rollers, ball bearings, wheels, or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B2210/00General construction of drawers, guides and guide devices
    • A47B2210/0002Guide construction for drawers
    • A47B2210/0064Guide sequencing or synchronisation
    • A47B2210/007Three slide synchronisation
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47B2210/0002Guide construction for drawers
    • A47B2210/0064Guide sequencing or synchronisation
    • A47B2210/0072Coordinating mechanisms for sequential drawer slides, e.g. by cable
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B2210/00General construction of drawers, guides and guide devices
    • A47B2210/02Drawers with hollow lateral walls in two parts

Landscapes

  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

       

  



  Die vorliegende Erfindung betrifft einen Vollauszug für eine Schublade mit einer Korpusschiene, welche an einen Möbelkorpus anschliessbar ist, mit einer Mittelschiene und mit einer Schubladenschiene. 



  Ein Vollauszug dieser Gattung ist beispielsweise aus DE-PS 4 019 124 bekannt. Dieser Vollauszug weist eine Mittelschiene mit einem sehr komplizierten Querschnitt auf. Dieser vorbekannte Vollauszug weist auch ein Zugband auf, welches in einer umständlichen Weise über Umlenkrollen geführt ist. Dieser Vollauszug weist zudem noch weitere Nachteile auf. 



  Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, einen Vollauszug anzugeben, welcher die genannten Nachteile nicht aufweist. 



  Diese Aufgabe wird beim Vollauszug der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäss so gelöst, wie dies im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 definiert ist. 



  Nachstehend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt: 
 
   Fig. 1 in einer Seitenansicht den vorliegenden Auszug in einer ausgefahrenen Stellung, 
   Fig. 2 in einer Frontansicht den Körper einer Schublade, dessen Seitenwände mit den vorliegenden Auszügen versehen sind, 
   Fig. 3 in einer Frontansicht und vergrössert den in Fig. 2 an der rechten Seite des Schubladenkörpers angebrachten Auszug, 
   Fig. 4 in einer Seitenansicht den Schubladenkörper aus Fig. 4, an welchem eine Schubladenschiene des vorliegenden Auszuges angebracht ist, 
   Fig. 5 vergrössert und in einer Draufsicht jene Endpartie der Schubladenschiene aus Fig. 4, welche sich im Bereich der rückwärtigen Endwand des Schubladenkörpers befindet, 
   Fig. 6 in einer Seitenansicht eine Korpusschiene des vorliegenden Auszuges, 
   Fig.

   7 in einer Seitenansicht eine Mittelschiene des vorliegenden Auszuges, 
   Fig. 8 in einer Seitenansicht den wesentlichen Teil einer Differentialeinrichtung des vorliegenden Vollauszuges, welche unter anderem auch einen Mitnehmer umfasst, 
   Fig. 9 in einem vertikalen Schnitt den Mitnehmer aus Fig. 8, 
   Fig. 10 in einer Draufsicht einen der Gleitstücke, welche weitere Bestandteile der Differentialeinrichtung darstellen und 
   Fig. 11 in einem vertikalen Schnitt das Gleitstück aus Fig. 10. 
 



  Der vorliegende Vollauszug kann einer Schublade, einem ausfahrbaren Tablar usw. zugeordnet sein. In Fig. 1 ist der vorliegende Auszug in einer Seitenansicht dargestellt, wobei er sich in einer ausgefahrenen Stellung befindet. Im in Fig. 1 und 2 dargestellten Fall ist der Vollauszug am Gehäuse 1 einer Schublade angebracht. Fig. 2 zeigt die Frontseite 2 eines Schubladengehäuses 1, dessen Seitenwänden 4 und 5 je ein Vollauszug zugeordnet ist. Es versteht sich, dass der Vollauszug in zwei Ausführungen vorliegt, von welchen die eine Ausführung an der linken Seitenwand 4 und die andere Ausführung an der rechten Seitenwand 5 des Schubladengehäuses 1 anbringbar ist. In Fig. 2 ist die linke Hälfte der Frontwand 2 des Schubladengehäuses 1 als die Frontwand eines Schubladengehäuses aus Metall ausgeführt.

   In Fig. 2 ist die rechte Hälfte der Frontwand 2 des Schubladengehäuses 1 als die Frontwand eines Schubladengehäuses aus Kunststoff dargestellt. 



  Der Vollauszug (Fig. 1) umfasst eine erste Schiene 10, welche an der Schublade bzw. an ihrem Gehäuse 1 oder ähnlich direkt befestigbar ist. Der Vollauszug umfasst ferner eine zweite Schiene 30, welche an der Wand des Korpusses (nicht dargestellt) jenes Möbelstückes befestigbar ist, in welchem sich die Schublade oder ähnlich befindet. Eine Verbindung zwischen der Schubladenschiene 10 und der Korpusschiene 30 vermittelt eine Mittelschiene 50. Der vorliegende Vollauszug umfasst schliesslich eine Differentialeinrichtung 70. Diese Einrichtung 70 ermöglicht, dass die Schubladenschiene 10 und die Mittelschiene 50 aus der Korpusschiene 30 gleichmässig ausgefahren werden können. 



  Die Schubladenschiene 10 weist einen länglichen Grundkörper 11 (Fig. 4 und 5) auf, der vorteilhaft und ähnlich wie die übrigen zwei Schienen 30 und 50 dieses Auszuges aus einem Streifen von Stahlblech geformt worden ist. Der Querschnitt der Schubladenschiene 10 ist im Wesentlichen Z-förmig (Fig. 3). Dies bedeutet, dass diese Schiene 10 einen oberen Flansch 12, einen unteren Flansch 13 sowie einen diese Flansche 12 und 13 verbindenden Steg 14 aufweist. Die Flansche 12 und 13 verlaufen praktisch parallel zueinander und der Steg 14 steht praktisch vertikal, d.h. praktisch senkrecht zu diesen Flanschen 12 und 13. Die Flansche 12 und 13 stehen von den gegenüberliegenden Seiten des Steges 14 ab. Die Innen- bzw.

   Unterseite des oberen Flansches 12 ist in einer an sich bekannten Weise konkav geformt, sodass die diesem Flansch 12 zugeordnete Auszugsrolle durch die so geformte Innenfläche 5 dieses Flansches 12 geführt werden kann. 



  Die Oberseite bzw. die dem oberen Flansch 12 zugewandten Seite des unteren Flansches 13 ist im Wesentlichen plan. Von dieser Oberseite des unteren Flansches 13 stehen Ansteckmittel ab. Diese Mittel sind als Ausprägungen ausgeführt, welche durch Herausbiegen bestimmter Bereiche des unteren Flansches 13 aus der Ebene dieses Flansches 13 gewonnen worden sind. 



  Die Ausprägungen weisen zwei Krallen 16 auf, welche im Wesentlichen gleich ausgebildet sind und von welchen je eine in einem der Endbereiche dieses Flansches 13 der Schubladenschiene 10 angeordnet ist. Die jeweilige Kralle 16 weist einen ersten, flächenhaften und im Wesentlichen parallel zum übrigen Teil des Flansches 13 verlaufenden Abschnitt sowie einen zweiten Abschnitt auf, wobei dieser zweite Abschnitt den ersten, plattenförmigen bzw. flachen Krallenabschnitt mit dem übrigen Material des unteren bzw. zweiten Flansches 13 verbindet und zu diesem praktisch rechtwinklig steht. Die Längsrichtung des Flachabschnittes der Kralle 16 fällt mit der Längsrichtung der Schubladenschiene 10 zusammen.

   In seiner Längsrichtung ist der ersten Krallenabschnitt gegen sein freies Ende hin leicht aufwärts gebogen, damit dieser Krallenabschnitt mit dem betreffenden Wandabschnitt einer entsprechenden \ffnung in der Wand des Schubladengehäuses 1 leicht in Eingriff gebracht werden kann. Die ersten Krallenabschnitte der beiden Krallen 16 auf der Schubladenschiene 10 zeigen in gleicher Richtung, und zwar gegen die Rückwand 3 des Schubladengehäuses 1 hin. 



  Die Ausprägungen umfassen auch Arretierhaken 17, die vom Flansch 13 an gleicher Seite wie die Krallen 16 abstehen, deren Richtung zur Richtung der Krallen 16 jedoch entgegengesetzt ist. Im dargestellten Fall weist der untere Flansch 13 zwei sich in einem Abstand voneinander befindliche Arretierhaken 17 auf, wobei der Abstand des jeweiligen Hakens 17 vom nächstliegenden Ende des Flansches 13 kleiner ist als der Abstand zwischen den Arretierhaken 17 selbst. Der jeweilige Arretierhaken 17 weist einen ersten und praktisch parallel zum Flansch 13 verlaufenden Abschnitt sowie einen zweiten Abschnitt auf, welcher den ersten Hakenabschnitt mit dem übrigen Material des Flansches 13 verbindet.

   Dieser zweite Hakenabschnitt verläuft schräg aufwärts hinsichtlich des Flansches 13 und ist so kurz, dass die Unterseite des ersten Hakenabschnittes praktisch in derselben Ebene liegt wie die Oberseite des Flansches 13. 



  Die Ausprägungen umfassen schliesslich auch Lappen 19, welche praktisch rechtwinklig zum übrigen Teil des Flansches 13 stehen. Diese Lappen 19 sind schmäler als die Krallen 16 und die Höhe dieser Lappen 19 ist mit der Höhe der Krallen 16 vergleichbar. 



  Die Schubladenschiene 10 und das Schubladengehäuse 1 sind derart ausgeführt, dass die Schubladenschiene 10 am Schubladengehäuse 1 ansteckbar ist. Zu diesem Zweck weist das Schubladengehäuse 1 eine Gruppe von \ffnungen bzw. eine Lochung bzw. eine Lochreihe auf. Die einzelnen \ffnungen dieser Lochreihe sind so ausgeführt und angeordnet, dass die Ansteckelemente an der Schubladenschiene 10, wenn sie am Schubladengehäuse 1 an gesteckt ist, in den Schubladenöffnungen einrasten, sodass diese Verbindung sich nicht ohne weiteres lösen lässt. 



  In jenem Endbereich der Schubladenschiene 10 mit Z-förmigen Querschnitt, welcher der Rückwand 3 des Schubladengehäuses 1 zugeordnet ist, ist ein Teil des ersten bzw. des oberen Flansches 12 entfernt. In diesem freien Endbereich weist der Steg 14 der Schubladenschiene 10 eine Bohrung zur Aufnahme der Welle 21 einer Rolle 20 auf. Die Welle 21 steht praktisch senkrecht zum Schienensteg 14 und sie steht von diesem Steg 14 in gleicher Richtung ab wie der obere Flansch 12. Bei der Rolle 20 kann es sich um eine an Schubladenschienen übliche Rolle handeln. Der Durchmesser der Rolle 20 und die Höhe der Bohrung für die Aufnahme der Rollenwelle 21 sind so gewählt, dass ein Abschnitt der Rolle 20 oberhalb der Ebene des oberen Schienenflansches 12 liegt. 



  Zwischen der Rolle 20 und der anliegenden Endfläche 23 der Schubladenschiene 10 ist ein vom Steg 14 dieser Z-Schiene 10 praktisch rechtwinklig abstehender Vorsprung 22 vorhanden bzw. ausgeführt. Dieser Vorsprung 22 befindet sich im Bereich der oben liegenden Kante des Schienensteges 14 und er liegt in einem Abstand von der nächstliegenden Schienen-Endfläche 23. Der Vorsprung 22 kann einen nicht entfernten Teil des oberen Flansches 12 dieser Schiene 10 darstellen. 



  Die Korpusschiene 30 (Fig. 3 und 6) des vorliegenden Vollauszuges umfasst einen länglichen Grundkörper 31, dessen Längsrichtung mit der Längsrichtung des Schubladengehäuses 1 übereinstimmt. Der Querschnitt dieses Grundkörpers 31 hat die Form des Buchstaben C und dieses C öffnet sich gegen das Schubladengehäuse 1 hin, wenn der Vollauszug am Schubladengehäuse 1 montiert ist. Das C-Profil 31 setzt sich aus einem oberen Flansch 32 und einem unteren Flansch 33 zusammen, welche mithilfe eines Steges 34 miteinander zum genannten C verbunden sind. Die Innenseite der Flansche 32 und 33 ist im Wesentlichen konkav ausgeführt, damit die in dieser Schiene 30 abrollenden Auszugsrollen während der Bewegung derselben in der Längsrichtung des Auszuges durch die Flansche 32 und 33 geführt sind. 



  Am rückwärtigen Ende ist der Grundkörper 31 dieser Schiene 30 durch einen sich zwischen den Flanschen 32 und 33 erstreckenden Anschlag 35 geschlossen, welcher vorteilhaft aus einem Kunststoff ist und welcher die Mittelschiene 50 an einer weiteren rückwärts gerichteten Bewegung hindert. In jenem Endbereich des Grundkörpers 31, welcher sich an die Frontwand 2 des Schubladengehäuses 1 anschliesst, fehlen die Flansche 32 und 33 bis zu einem Abstand von der Stirnfläche 37 dieses Grundkörpers 31. Im Steg 34 dieser Endpartie ist das eine Ende der Welle 38 einer Rolle 39 befestigt. Diese Rolle 39 befindet sich nahe an der Stirnkante 37 dieses Schienengrundkörpers 31. 



  Die Korpusschiene 30 umfasst ferner Laschen 41 und 42, welche in einem Abstand voneinander am Grundkörper 31 der Korpusschiene 30 befestigt sind. Eine dieser Laschen 32 ist im genannten und die Stirnkante 37 umfassenden Frontbereich des Schienengrundkörpers 31 angeordnet. Die zweite Lasche 33 ist in einem Abstand vom rückwärtigen und den Anschlag 35 umfassenden Ende des Grundkörpers 31 befestigt. Die Laschen 41 und 42 haben einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt (Fig. 3) mit den Schenkeln 43 und 44. Der Laschenboden 45, welcher die einen Endpartien der Laschenschenkel 43 und 44 verbindet, ist mit Verstärkungsrippen 46 versehen. 



  Die Aussenseite eines der Schenkel 43 der jeweiligen Lasche 41 und 42 ist mit der Aussenseite des Steges 34 des Grundkörpers 31 der Korpusschiene 30 fest verbunden. Dabei verläuft dieser U-Schenkel 43 praktisch senkrecht zur Längsrichtung des Schienengrundkörpers 31. Der andere U-Schenkel 44 der Laschen 41 und 42 ist gabelförmig ausgeführt, sodass er Zinken 47 und 48 aufweist. Dieser zweite U-Schenkel 44 ist mit \ffnungen 48 versehen, durch welche Schrauben oder ähnlich (nicht dargestellt) hindurchgehen können. Mithilfe solcher Mittel können die Laschen 41 und 42 an der Innenseite des Korpusses eines Möbelstückes befestigt sein. 



  Die Unterseite des unteren Flansches 33 des Grundkörpers 31 der Korpusschiene 30 ist mit einem Lappen 36 versehen, welcher von der Unterseite dieses Flansches 33 praktisch rechtwinklig absteht. Dieser Lappen 36 befindet sich in jenem Bereich des Grundkörpers 31, welcher sich zwischen den Laschen 41 und 42 erstreckt. 



  Die Mittelschiene 50 (Fig. 3 und 7) des vorliegenden Vollauszuges hat einen im Wesentlichen S-förmigen Querschnitt mit einem oberen gekrümmten Abschnitt 51 und mit einem unteren gekrümmten Abschnitt 52. Der obere gekrümmte Abschnitt 51 hat einen im Wesentlichen C-förmigen Querschnitt, welcher aus einem oberen Flansch 53, einem unteren Flansch 54 sowie einem diese Flansche 53 und 54 verbindenden und praktisch vertikal verlaufenden Steg 55 zusammengesetzt ist. Die Flansche 53 und 54 verlaufen praktisch horizontal und die Innenfläche bzw. die Unterseite des oberen Flansches 53 ist zur Führung einer der Auszugsrollen konkav ausgeführt. Die Innenfläche bzw. die Oberseite des unteren Flansches 54 ist dagegen plan. 



  Der obere C-Abschnitt 51 der S-Schiene 50 ist so orientiert, dass er sich gegen die Korpusschiene 30 hin öffnet. Der untere Flansch 33 des Grundkörpers 31 der Korpusschiene 30 liegt im Inneren dieses C-Abschnittes 51, wenn der Auszug zusammenge stellt ist. Der obere Flansch 53 dieses oberen C-Abschnittes 51 liegt auf der bereits vorstehend beschriebenen Rolle 39 an der Korpusschiene 30 auf. 



  Im rückwärtigen Endbereich des oberen C-Abschnittes 51 der Mittelschiene 50 ist eine Bohrung im Steg 55 ausgeführt, in welcher das eine Ende der Welle 56 einer Rolle 57 befestigt ist. Diese Rolle 57 befindet sich zwischen den Flanschen 32 und 33 des Grundkörpers 31 der Korpusschiene 30, wenn der Auszug zusammengestellt ist. Bei eingezogener Mittelschiene 50 schlägt diese Rolle 57 am bereits erwähnten Endanschlag 35 im Grundkörper 31 der Korpusschiene 30 an. Die konkaven Innenflächen der Flansche 32 und 33 des Grundkörpers 31 der Korpusschiene 30 verhindern, dass die genannte Rolle 57 an der Mittelschiene 50 senkrecht zur Längsrichtung der Korpusschiene 30 aus dieser Schiene 30 austritt. 



  Der untere gekrümmte Abschnitt 52 der Mittelschiene 50 hat ebenfalls einen im Wesentlichen C-förmigen Querschnitt. Als oberer Flansch dieses unteren C-Abschnittes 52 dient der zweite Flansch 54 des oberen S-Abschnittes 51, und zwar insbesondere die Unterseite dieses zweiten bzw. gemeinsamen bzw. mittleren Flansches 54. Diese Unterseite des mittleren Flansches 54 ist ebenfalls plan. Dieser gemeinsame bzw. mittlere Flansch 54 ist über einen Steg 58 an einen unteren Flansch 59 des unteren C- Abschnittes 52 der S-Schiene 51 angeschlossen. Die Innenfläche dieses unteren Flansches 59 ist zur Führung einer der Rollen des vorliegenden Vollauszuges konkav ausgebildet. 



  Im der Vorderwand 2 des Schubladengehäuses 1 zugewandten Endbereich des unteren C-Abschnittes 52 der S-Schiene 50 ist eine Bohrung im Steg 58 dieses C-Abschnittes 52 ausgeführt, in welcher das eine Ende der Welle 66 einer weiteren Rolle 67 befestigt ist. Diese Rolle 67 ist im Inneren dieses C-Abschnittes 52 angeordnet. Der rückwärtige Endbereich dieses unteren C-Abschnittes 52 der Mittelschiene 50 ist mithilfe eines Anschlags 68 abgeschlossen. 



  Der untere C-Abschnitt 52 der Mittelschiene 50 ist so orientiert, dass er sich gegen die Schubladenschiene 10 hin öffnet. Der obere Flansch 12 des Grundkörpers 11 der Schubladenschiene 10 liegt im Inneren dieses unteren C-Abschnittes 52, wenn der Auszug zusammengestellt ist. Der obere Flansch 12 der Schubladenschiene 10 liegt dabei auf der Rolle 67 im unteren C-Abschnitt 52 der Mittelschiene 50 auf. Die Rolle 20, welche am Steg 14 der Schubladenschiene 10 angebracht ist, liegt auf der konkaven Oberseite des unteren Flansches 59 des unteren C-Abschnittes 52 der S-Schiene 50 auf. 



  Der Vollauszug umfasst auch eine Differentialeinrichtung 70, welche sich hauptsächlich im Bereich der Mittelschiene 50 mit dem S-förmigen Querschnitt befindet (Fig. 7) und welche in Fig. 8 in einer gerade gerichteten Lage dargestellt ist. Diese Einrichtung 70 weist ein biegsames Längsglied 71 auf, welches ein Band aus einem Kunststoff oder Metall, ein Seil oder ähnlich sein kann. An dieses Längsglied ist ein Mitnehmer 80 angeschlossen. Im dargestellten Fall ist der Mitnehmer 80 an einem Ende des entfalteten biegsamen Längsgliedes 71 befestigt. Am anderen Ende des Längsgliedes 71 ist ein Stecker 73 befestigt. Zwischen dem Stecker 73 und dem Mitnehmer 80 ist eine Verankerungsvorrichtung 110 am Längsglied 71 befestigt. Der Stecker 73 weist einen im Wesentlichen zylinderförmigen Grundkörper auf. 



  Der Grundkörper 81 des Mitnehmers 80 weist zwei einander gegenüberliegende und praktisch parallel zueinander verlaufende Schmalseiten 82 und 83 auf. Im dargestellten Fall ist die zweite dieser Schmalseiten 83 kürzer als die erste Schmalseite 82. Dieser Mitnehmer 80 ist im unteren C-Abschnitt 52 der Mittelschiene 50 gleitbar gelagert. Dabei ruht die erste bzw. längere Schmalseite 82 des Mitnehmers 80 auf dem unteren Flansch 59 des unteren C-Abschnittes 52 der S-Schiene 50. Diese Schmalseite 82 passt in die konkave Oberseite des Flansches 59, womit der Mitnehmer 80 durch diesen Flansch 59 geführt wird, wenn sich der Mitnehmer 80 entlang der S-Schiene 50 bewegt. 



  Die Endpartien des Längsgliedes 71 sind in jenem Randbereich des Mitnehmer-Grundkörpers 81 befestigt, welcher die kürzere Schmalseite 83 mitumfasst. Dabei sollen diese Endpartien des Längsgliedes 71 möglichst nahe an der Schmalseite 83 angeordnet sein. In diesem Randbereich des Grundkörpers 81 ist eine Vertiefung 84 (Fig. 8 und 9) von einer der grossen Seitenflächen 85 des Mitnehmer-Grundkörpers 81 her ausgeführt. Diese Vertiefung 84 ist zur Aufnahme der Endpartien des Längsgliedes 71 bestimmt. In den Stirnflächen 87 der Vertiefung 84 sind Schlitze 88 ausgeführt, in welche die betreffende Endpartie des Längsgliedes 71 zu liegen kommt. Dabei können diese Endpartien bloss Konten aufweisen, welche diese Endpartien in der Vertiefung 84 halten.

   Wenn die Enden des Längsgliedes 71 in der Vertiefung 84 eingelegt sind, dann bildet das Längsglied 71 ein in sich geschlossenes Gebilde. 



  Im dargestellten Fall ist die Seitenfläche 85, von welcher her die Vertiefung 84 ausgebildet ist, jene Fläche des Grundkörpers 81, welche dem Steg 58 des unteren C-Abschnittes 52 der Mittelschiene 50 zugewandt ist. Es versteht sich, dass die Vertiefung 84 auch von der gegenüberliegenden Seitenfläche 89 des Mitnehmer-Grundkörpers 81 her ausgeführt sein kann. 



  Wenn die Endpartie des Längsgliedes 71 mit dem bereits genannten Stecker 73 versehen ist, dann hat der Querschnitt des Bo denbereichs der Vertiefung 84 die Form eines Kreisabschnittes, dessen Durchmesser dem Durchmessr des zylinderförmigen Steckers 73 entspricht. Die Breite der im Wesentlichen rechteckförmigen Mündung 86 dieser Vertiefung 84 ist etwas schmäler gewählt als der Durchmesser des Steckers 73, damit der Stecker 73 aus der Vertiefung 84 nicht herausfallen kann. 



  Der Mitnehmer 80 weist einen Greifer 90 auf, welcher zum Ergreifen des Vorsprungs 22 an der Z-Schiene 10 vorgesehen ist. Dieser Vorsprung 22 ist an der Innenseite jenes Abschnittes des Steges 14 der Z-Schiene 10 ausgebildet, welcher sich im rückwärtigen Endbereich der Schubladenschiene 10 befindet. Der Greifer 90 umfasst einen stabförmigen Ausläufer 91, welcher sich einerends an den Grundkörper 81 des Mitnehmers 80 anschliesst und welcher sich parallel zur Richtung der genannten Schmalseiten 82 bzw. 83 erstreckt. Da zumindest der Greifer 90 aus einem Kunststoff ist, ist der Ausläufer 91 biegsam. 



  Die Aussenseite des Ausläufers 91 ist mit der zugeordneten bzw. näher liegenden Schmalseite 83 des Grundkörpers 81 praktisch bündig. Am freien Ende des Ausläufers 91 ist ein Kopf 92 ausgebildet, welcher eine Nase 93 trägt. Diese Nase 93 steht von der Innenseite des Kopfes 92 bzw. des stabförmigen Ausläufers 91 ab und sie erstreckt sich in Richtung gegen die gegenüberliegende Schmalseite 82 des Grundkörpers 81 hin. Die dem Aus läuferkopf 92 zugewandte Seitenwand 94 ist als eine Anschlagfläche ausgebildet, an der der Vorsprung 22 der Schubladenschiene 10 anschlagen kann. 



  Die Differentialeinrichtung 70 umfasst ferner Gleitstücke 101 und 102 (Fig. 7 sowie 10 und 11), über welche das Längsglied 71 geführt und umgelenkt wird. Das jeweilige Gleitstück 101 bzw. 102 ist im Längsschnitt etwa U-förmig und es ist aus einem Material angefertigt, welches ein möglichst reibungsloses Gleiten des Längsgliedes 71 auf diesem erlaubt. Die Gleitstücke 101 und 102 können aus einem geeigneten Kunststoff sein. Die Aussenseite des die Schenkel 103 und 104 der U-Form verbindenden Bodens 105 ist konkav ausgebildet, um das Längsglied 71 möglichst in der Mitte der Breite des U-Bodens 105 zu halten. Die U-Schenkel 103 und 104 laufen gegen ihr freies Ende hin ein wenig zusammen, was eine bessere Haftung der Gleitstücke 101 und 102 auf der betreffenden Schiene des Auszuges verursacht. 



  Das erste dieser Gleitstücke 101 ist am rückwärtigen Ende des gemeinsamen Flansches 54 der S-Schiene 50 angeordnet, und zwar derart, dass dieser Abschnitt des Mittelflansches 54 zwischen den U-Schenkeln 103 und 104 des Gleitstückes 101 liegt. In einem Abstand von diesem Ende weist der gemeinsame Flansch 54 einen Durchbruch 106 auf, in welchem sich das zweite Gleitstück 102 befindet. Dieses ist in diesem Durchbruch 106 derart einge setzt, dass seine Schenkel 103 und 104 gegen das genannte Ende der Mittelschiene 54 bzw. gegen das erste Gleitstück 101 hin gerichtet sind und dass der betreffende Abschnitt des Mittelflansches 54 zwischen den U-Schenkeln 103 und 104 dieses zweiten Gleitstückes 102 liegt. Das biegsame Längsglied 71 schlingt diese Gleitstücke 101 und 102 um und geht dabei durch den Durchbruch 106 hindurch.

   Andererseits geht der betreffende Abschnitt des Längsgliedes 71 am genannten hinteren Ende des Mittelflansches 54 über das erste Gleitstück 101 von der einen Seite dieses Flansches 54 auf die andere Seite desselben über. Folglich befindet sich der obere Trum 107 des Längsgliedes 71 oberhalb des gemeinsamen Flansches 54 und der untere Trum 108 unterhalb des gemeinsamen Flansches 54. 



  Der Mitnehmer 80 befindet sich im Inneren des unteren C-Abschnittes 52 der Mittelschiene 50 und er ist mit dem unteren Trum 107 des Längsgliedes 71 gekoppelt. Dieser Trum 107 liegt dicht unter dem gemeinsamen Flansch 54 der Mittelschiene und er ist mit dem oberen Bereich des Mitnehmers 80 fest verbunden. Im Inneren dieses C-Abschnittes 52 befindet sich auch der obere Flansch 12 der Schubladenschiene 10 sowie die an der rückwärtigen Endpartie dieser Schiene 10 angebrachte Rolle 20. Der Trum 107 ist oberhalb des oberen Flansches 12 der Schubladenschiene 10 angeordnet. Zwischen der Rolle 20 und der Endkante 23 des Grundkörpers 11 der Schubladenschiene 10 ist der Vorsprung 22 der Schubladenschiene 10 angeordnet. 



  Wenn man die Schubladenschiene 10 in den unteren C-Abschnitt 52 der Mittelschiene 50 einschiebt, dann stösst der Vorsprung 22 an der Schubladenschiene 10 zunächst auf die Vorderseite der Nase 93 am Mitnehmer 80 und schiebt dann den Mitnehmer 80 rückwärts, bis dieser am Anschlag 68 der Mittelschiene 50 aufliegt. Jetzt kann sich der Mitnehmer 80 nicht mehr weiter rückwärts bewegen. Darauf gibt der biegsame Ausläufer 91 des Mitnehmers 80 nach und sein Kopf 92 bewegt sich aufwärts, sodass der Vorsprung 22 an der Schubladenschiene 10 unter der Nase 93 am Kopf 92 in den Raum zwischen dieser Nase 93 und der Anschlagwand 94 an der Vorderseite des Mitnehmers 80 gelangen kann. Dadurch wird die Schubladenschiene 10 an den Mitnehmer 80 gekoppelt. Wenn man die Schubladenschiene 10 jetzt herauszieht, dann fährt der an diese Schiene 10 gekoppelte Mitnehmer 80 mit.

   Dabei verschiebt bzw. bewegt sich das Längsglied 71 bzw. seine Trums 107 und 108 dementsprechend. 



  Die Differentialeinrichtung 70 umfasst schliesslich eine Verankerungsvorrichtung 110 für das Längsglied 71, welche im Inneren des oberen C-Abschnittes 51 der Mittelschiene 50 gleitbar angeordnet ist. Diese Vorrichtung 110 weist einen im Querschnitt im Wesentlichen U-förmigen Grundkörper 111 auf, welcher einen im Wesentlichen viereckförmigen Grundriss hat. Die Aus senseite des oben liegenden U-Schenkels 112 des Grundkörpers 111 dieser Vorrichtung 110 ist der Unterseite des oberen Flansches 53 der Mittelschiene 50 zugeordnet. Die Aussenseite des unten liegenden U-Schenkels 113 der Vorrichtung 110 liegt auf dem gemeinsamen Flansch 54 der Mittelschiene 50 auf. Der diese U-Schenkel 112 und 113 verbindende Steg 114 der Vorrichtung 110 ist der Innenseite des Steges 55 des oben liegenden C-Abschnittes 51 der Mittelschiene 50 zugewandt. 



  Der untere U-Schenkel 113 der Verankerungsvorrichtung 110 ist mit dem oberen Trum 107 des Längsgliedes 71 fest gekoppelt, welcher auf der Oberseite des gemeinsamen Flansches 54 praktisch aufliegt. Wie bereits beschrieben worden ist, ist der Mitnehmer 80 mit dem Längsglied 71 ebenfalls fest gekoppelt. Wenn die Schubladenschiene 10, welche mit dem Mitnehmer 80 in Eingriff steht, in einer Richtung bewegt wird, dann bewegt sich die Verankerungsvorrichtung 110 in der entgegengesetzten Richtung. 



  Der untere U-Schenkel 113 der Verankerung 110 ist mit Streben 115 und 116 versehen, welche einerends an den U-Schenkel 113 biegsam angeschlossen sind, wobei diese Anschlussstellen sich in den Endbereichen dieses U-Schenkels 113 befinden. Die Streben 115 und 116 sind einander gegenüber gerichtet und sie verlaufen von ihren Anschlussstellen schräg aufwärts. Die freien Enden dieser Streben 115 und 116 sind somit gegeneinander gerichtet und sie befinden sich in einem Abstand voneinander, sodass zwischen diesen ein Freiraum 117 vorhanden ist. In diesen Freiraum kommt jener Lappen 36 zu liegen, welcher an der Unterseite des unteren Flansches 33 des Grundkörpers 31 der Korpusschiene 30 angebracht ist. 



  Während man die Mittelschiene 50 in die Korpusschiene 30 einschiebt, bleibt die Verankerungsvorrichtung 110 sowie das Längsglied 71 hinsichtlich der Mittelschiene 50 zunächst an Ort und Stelle, und zwar bis die Oberseite einer der Streben 115 bzw. 116 der Verankerungsvorrichtung 110 zum Anschlag am feststehenden Lappen 36 an der stillstehenden Korpusschiene 30 gelangt. Diese Strebe 115 bzw. 116 ist so steif ausgeführt, dass sie unter der Einwirkung des durch den Lappen 36 verursachten und vorläufig noch kleinen Druckes nicht nachgibt. Bei weiterer Bewegung der Mittelschiene 50 gegen das hintere Ende der Korpusschiene 30 hin bleibt die Verankerungsvorrichtung 110, welche mit dem oberen Trum 107 des Längsgliedes 71 fest verbunden ist, im Anschlag am Lappen 36 und deswegen bleibt sie auch stehen.

   Folglich bewegt sich nunmehr die Mittelschiene 50 allein weiter, d.h. ohne die Vorrichtung 110. 



  Die Mittelschiene 50 führt nun eine relative Bewegung hinsichtlich der stillstehenden Verankerungsvorrichtung 110 aus. Diese Vorrichtung 110 bleibt wegen dem stillstehenden Lappen 36 hinsichtlich der Mittelschiene 50 zurück, sodass sie eine hinsichtlich der Mittelschiene 50 nach rechts gerichtete relative Bewegung ausführt. Weil das Längsglied 71 den gemeinsamen Flansch 54 an der sich bewegenden Mittelschiene 50 umschlingt, ist das Längsglied 71 während dieser weiteren Bewegung der Mittelschiene 50 zum Umlauf über die Gleitstücke 101 und 102 gezwungen. Die Trume 107 und 108 des Längsgliedes 71 bewegen sich dabei in entgegengesetzten Richtungen. Der Mitnehmer 80, welcher mit dem unteren Trum 108 des Längsgliedes 71 fest verbunden ist, bewegt sich wegen der genannten Umschlingung des Längsgliedes 71 gegen das hintere Ende des Vollauszuges hin.

   Diese Richtung der Bewegung des Mitnehmers 80 stimmt mit der Richtung der Bewegung der Mittelschiene 50 überein. 



  Sobald der Mitnehmer 80 am Anschlag 68 (Fig. 7) im hinteren Endbereich der Mittelschiene 50 anschlägt und sich somit nicht weiter bewegen kann, nimmt der Druck des Lappens 36 auf die Oberseite der geneigt verlaufenden Strebe 115 bzw. 116 der Verankerungsvorrichtung 110 sprunghaft zu, sodass die Strebe 115 bzw. 116 nachgibt und der Lappen 36 in den Raum 117 zwischen den Streben 115 und 116 gelangt. Jetzt ist die Verankerungsvorrichtung 110 gegenüber dem Lappen 36 und somit auch gegenüber der feststehenden Korpusschiene 30 unbeweglich und das Längsglied 71 ist dadurch im Vollauszug verankert. 



  Wenn man jetzt die Mittelschiene 50 in der Korpusschiene 30 hin und her bewegt, dann wird das Längsglied 71 zum hin und her gehenden Umlauf über die Gleitstücke 101 und 102 gezwungen. Dies verursacht einen hin und her gehende Bewegung des Mitnehmers 80 im unteren C-Abschnitt 52 der Mittelschiene 50, wobei die Bewegungsrichtung des Mitnehmers 80 immer dieselbe ist wie die Bewegungsrichtung der Mittelschiene 50. 



  Weil der Mitnehmer 80 im Inneren der sich bewegenden Mittelschiene 80 gelagert ist, addiert sich jene Komponente seiner Geschwindigkeit, welche durch den Anschluss des Mitnehmers 80 an das Längsglied 71 gegeben ist, mit jener Komponente seiner Geschwindigkeit, welche durch die Lagerung desselben in der Mittelschiene 50 bedingt ist. Da diese Geschwindigkeitskomponenten dieselbe Richtung haben, addieren sie sich und die Geschwindigkeit des Mitnehmers 80 hinsichtlich der Korpusschiene 30 ist somit zweimal so gross wie die Geschwindigkeit der Mittelschiene 50 gegenüber der Korpusschiene 30. 



  Vorstehend ist bereits dargelegt worden, in welcher Weise der Vorsprung 22, welcher sich am hinteren Ende der Schubladenschiene 10 befindet, mit dem Greifer 90 am Mitnehmer 80 in Eingriff gebracht werden kann. Wenn die Schubladenschiene 10 mit dem Mitnehmer 80 in Eingriff steht, dann ist die Bewegung der Schubladenschiene an die vorstehend beschriebene Bewegung des Mitnehmers 80 gekoppelt. Die Folge davon ist, dass die Schubladenschiene 10 bzw. das Schubladengehäuse 1 sich zweimal so schnell bewegt wie die Mittelschiene 50. Diese Koppelung der Bewegungen ist durch die Differentialeinrichtung 70 gegeben. 



  Zum Anschliessen des Mitnehmers 80 und der Verankerungsvorrichtung 110 an die Schienen 10, 30 und 50 des Vollauszuges genügt es bloss, die Mittelschiene 50 in die Korpusschiene 30 und die Schubladenschiene 10 in die Mittelschiene 50 einfach einzulegen und die Schubladenschiene 10 bis zum hinteren Ende des Vollauszuges zu bewegen. Beim Anschlag am hinteren Ende des Vollauszuges kommt die Verankerungsvorrichtung 110 mit dem Lappen 36 an der Korpusschiene 30 und der Mitnehmer 80 mit der Schubladenschiene 10 automatisch in Eingriff.



  



  The present invention relates to a full extension for a drawer with a body rail, which can be connected to a furniture body, with a middle rail and with a drawer rail.



  A full extract of this type is known for example from DE-PS 4 019 124. This full extension has a middle rail with a very complicated cross section. This previously known full extension also has a drawstring which is guided in a cumbersome manner over deflection rollers. This full extension also has other disadvantages.



  The object of the present invention is to provide a full extension which does not have the disadvantages mentioned.



  This object is achieved according to the invention in the full extension of the type mentioned at the outset, as defined in the characterizing part of claim 1.



  Embodiments of the present invention are explained in more detail below with reference to the accompanying drawings. It shows:
 
   1 is a side view of the present extract in an extended position,
   2 is a front view of the body of a drawer, the side walls of which are provided with the present extracts,
   3 is a front view and enlarges the pull-out in FIG. 2 on the right side of the drawer body,
   4 shows a side view of the drawer body from FIG. 4, on which a drawer rail of the present extract is attached,
   5 shows an enlarged and top view of that end part of the drawer rail from FIG. 4 which is located in the region of the rear end wall of the drawer body,
   6 is a side view of a cabinet rail of the present extract,
   Fig.

   7 is a side view of a central rail of the present extract,
   8 is a side view of the essential part of a differential device of the present full extension, which also includes a driver, among other things,
   9 in a vertical section the driver from FIG. 8,
   Fig. 10 is a plan view of one of the sliders, which are further components of the differential device and
   11 shows the slider from FIG. 10 in a vertical section.
 



  The present full extension can be assigned to a drawer, an extendable shelf, etc. In Fig. 1, the present extract is shown in a side view, wherein it is in an extended position. In the case shown in FIGS. 1 and 2, the full extension is attached to the housing 1 of a drawer. Fig. 2 shows the front 2 of a drawer housing 1, the side walls 4 and 5 of which a full extension is assigned. It goes without saying that the full extension is available in two versions, one version of which can be attached to the left side wall 4 and the other version to the right side wall 5 of the drawer housing 1. In Fig. 2, the left half of the front wall 2 of the drawer housing 1 is designed as the front wall of a drawer housing made of metal.

   In Fig. 2, the right half of the front wall 2 of the drawer housing 1 is shown as the front wall of a drawer housing made of plastic.



  The full extension (FIG. 1) comprises a first rail 10 which can be fastened directly to the drawer or to its housing 1 or similar. The full extension also includes a second rail 30 which can be fastened to the wall of the body (not shown) of the piece of furniture in which the drawer or the like is located. A connection between the drawer rail 10 and the carcass rail 30 provides a central rail 50. The present full extension finally includes a differential device 70. This device 70 enables the drawer rail 10 and the central rail 50 to be extended evenly from the carcass rail 30.



  The drawer rail 10 has an elongated base body 11 (FIGS. 4 and 5) which has been advantageously and similarly formed from a strip of sheet steel like the other two rails 30 and 50 of this pull-out. The cross section of the drawer rail 10 is essentially Z-shaped (FIG. 3). This means that this rail 10 has an upper flange 12, a lower flange 13 and a web 14 connecting these flanges 12 and 13. The flanges 12 and 13 run practically parallel to one another and the web 14 is practically vertical, i.e. practically perpendicular to these flanges 12 and 13. The flanges 12 and 13 protrude from the opposite sides of the web 14. The interior or

   The underside of the upper flange 12 is concave in a manner known per se, so that the pull-out roller associated with this flange 12 can be guided through the inner surface 5 of this flange 12 thus shaped.



  The upper side or the side of the lower flange 13 facing the upper flange 12 is essentially flat. From this upper side of the lower flange 13 there are lugs. These means are designed as forms which have been obtained by bending certain regions of the lower flange 13 out of the plane of this flange 13.



  The features have two claws 16, which are essentially of identical design and one of which is arranged in one of the end regions of this flange 13 of the drawer rail 10. The respective claw 16 has a first, area-like section which runs essentially parallel to the remaining part of the flange 13 and a second section, this second section comprising the first, plate-shaped or flat claw section with the remaining material of the lower or second flange 13 connects and stands practically at right angles to it. The longitudinal direction of the flat section of the claw 16 coincides with the longitudinal direction of the drawer rail 10.

   In its longitudinal direction, the first claw section is bent slightly upwards towards its free end, so that this claw section can easily be brought into engagement with the relevant wall section of a corresponding opening in the wall of the drawer housing 1. The first claw sections of the two claws 16 on the drawer rail 10 point in the same direction, namely against the rear wall 3 of the drawer housing 1.



  The forms also include locking hooks 17 which protrude from the flange 13 on the same side as the claws 16, but whose direction is opposite to the direction of the claws 16. In the illustrated case, the lower flange 13 has two locking hooks 17 which are spaced apart from one another, the distance of the respective hook 17 from the nearest end of the flange 13 being smaller than the distance between the locking hooks 17 themselves. The respective locking hook 17 has a first one and practically parallel to the flange 13 and a second section which connects the first hook section to the rest of the flange 13 material.

   This second hook section runs obliquely upward with respect to the flange 13 and is so short that the underside of the first hook section lies practically in the same plane as the top of the flange 13.



  Finally, the forms also include tabs 19 which are practically perpendicular to the rest of the flange 13. These tabs 19 are narrower than the claws 16 and the height of these tabs 19 is comparable to the height of the claws 16.



  The drawer rail 10 and the drawer housing 1 are designed such that the drawer rail 10 can be plugged onto the drawer housing 1. For this purpose, the drawer housing 1 has a group of openings or a perforation or a row of holes. The individual openings of this row of holes are designed and arranged such that the plug-on elements on the drawer rail 10, when it is plugged into the drawer housing 1, snap into the drawer openings, so that this connection cannot be easily detached.



  In that end region of the drawer rail 10 with a Z-shaped cross section, which is assigned to the rear wall 3 of the drawer housing 1, part of the first or the upper flange 12 is removed. In this free end region, the web 14 of the drawer rail 10 has a bore for receiving the shaft 21 of a roller 20. The shaft 21 is practically perpendicular to the rail web 14 and it projects from this web 14 in the same direction as the upper flange 12. The roller 20 can be a roller that is customary on drawer rails. The diameter of the roller 20 and the height of the bore for receiving the roller shaft 21 are selected such that a section of the roller 20 lies above the plane of the upper rail flange 12.



  Between the roller 20 and the abutting end face 23 of the drawer rail 10 there is a protrusion 22 which projects practically at right angles from the web 14 of this Z-rail 10. This projection 22 is located in the region of the upper edge of the rail web 14 and it is at a distance from the nearest rail end surface 23. The projection 22 can represent a non-removed part of the upper flange 12 of this rail 10.



  The body rail 30 (FIGS. 3 and 6) of the present full extension comprises an elongated base body 31, the longitudinal direction of which corresponds to the longitudinal direction of the drawer housing 1. The cross section of this base body 31 has the shape of the letter C and this C opens towards the drawer housing 1 when the full extension is mounted on the drawer housing 1. The C-profile 31 is composed of an upper flange 32 and a lower flange 33, which are connected to one another to form the C by means of a web 34. The inside of the flanges 32 and 33 is essentially concave, so that the pull-out rollers rolling in this rail 30 are guided through the flanges 32 and 33 during their movement in the longitudinal direction of the pull-out.



  At the rear end, the base body 31 of this rail 30 is closed by a stop 35 extending between the flanges 32 and 33, which is advantageously made of a plastic and which prevents the central rail 50 from moving further backwards. In that end region of the base body 31, which adjoins the front wall 2 of the drawer housing 1, the flanges 32 and 33 are missing up to a distance from the end face 37 of this base body 31. In the web 34 of this end part, this is one end of the shaft 38 of a roller 39 attached. This roller 39 is located close to the front edge 37 of this rail base body 31.



  The body rail 30 further comprises tabs 41 and 42, which are fastened at a distance from one another on the base body 31 of the body rail 30. One of these tabs 32 is arranged in the front region of the rail base body 31 which comprises the front edge 37. The second tab 33 is fastened at a distance from the rear end of the base body 31, which includes the stop 35. The tabs 41 and 42 have a substantially U-shaped cross section (FIG. 3) with the legs 43 and 44. The tab base 45, which connects the one end parts of the tab legs 43 and 44, is provided with reinforcing ribs 46.



  The outside of one of the legs 43 of the respective tab 41 and 42 is firmly connected to the outside of the web 34 of the base body 31 of the body rail 30. This U-leg 43 runs practically perpendicular to the longitudinal direction of the rail base body 31. The other U-leg 44 of the brackets 41 and 42 is fork-shaped so that it has tines 47 and 48. This second U-leg 44 is provided with openings 48 through which screws or the like (not shown) can pass. With the aid of such means, the tabs 41 and 42 can be fastened to the inside of the body of a piece of furniture.



  The underside of the lower flange 33 of the base body 31 of the carcass rail 30 is provided with a tab 36, which projects practically at right angles from the underside of this flange 33. This tab 36 is located in that area of the base body 31 which extends between the tabs 41 and 42.



  The middle rail 50 (FIGS. 3 and 7) of the present full extension has a substantially S-shaped cross section with an upper curved section 51 and with a lower curved section 52. The upper curved section 51 has a substantially C-shaped cross section, which is composed of an upper flange 53, a lower flange 54 and a web 55 which connects these flanges 53 and 54 and runs practically vertically. The flanges 53 and 54 run practically horizontally and the inner surface or the underside of the upper flange 53 is designed to be concave for guiding one of the pull-out rollers. The inner surface or the top of the lower flange 54, however, is flat.



  The upper C section 51 of the S-rail 50 is oriented such that it opens towards the body rail 30. The lower flange 33 of the base body 31 of the body rail 30 lies inside this C-section 51 when the extract is put together. The upper flange 53 of this upper C section 51 lies on the roller 39 already described above on the body rail 30.



  In the rear end region of the upper C section 51 of the center rail 50, a bore is made in the web 55, in which one end of the shaft 56 of a roller 57 is fastened. This roller 57 is located between the flanges 32 and 33 of the base body 31 of the body rail 30 when the pull-out has been put together. When the middle rail 50 is drawn in, this roller 57 strikes the end stop 35 already mentioned in the base body 31 of the body rail 30. The concave inner surfaces of the flanges 32 and 33 of the base body 31 of the body rail 30 prevent said roller 57 on the middle rail 50 from emerging from this rail 30 perpendicular to the longitudinal direction of the body rail 30.



  The lower curved section 52 of the center rail 50 also has a substantially C-shaped cross section. The second flange 54 of the upper S section 51 serves as the upper flange of this lower C section 52, specifically the underside of this second or common or middle flange 54. This underside of the middle flange 54 is also flat. This common or middle flange 54 is connected via a web 58 to a lower flange 59 of the lower C section 52 of the S-rail 51. The inner surface of this lower flange 59 is concave for guiding one of the rollers of the present full extension.



  In the end region of the lower C-section 52 of the S-rail 50 facing the front wall 2 of the drawer housing 1, a bore is made in the web 58 of this C-section 52, in which one end of the shaft 66 of a further roller 67 is fastened. This roller 67 is arranged inside this C section 52. The rear end region of this lower C section 52 of the center rail 50 is closed off by means of a stop 68.



  The lower C section 52 of the center rail 50 is oriented such that it opens towards the drawer rail 10. The upper flange 12 of the base body 11 of the drawer rail 10 lies inside this lower C-section 52 when the pull-out is put together. The upper flange 12 of the drawer rail 10 rests on the roller 67 in the lower C section 52 of the middle rail 50. The roller 20, which is attached to the web 14 of the drawer rail 10, lies on the concave upper side of the lower flange 59 of the lower C section 52 of the S-rail 50.



  The full extension also includes a differential device 70, which is located mainly in the area of the central rail 50 with the S-shaped cross section (FIG. 7) and which is shown in a straight direction in FIG. 8. This device 70 has a flexible longitudinal member 71, which can be a band made of plastic or metal, a rope or the like. A driver 80 is connected to this longitudinal link. In the case shown, the driver 80 is fastened to one end of the deployed flexible longitudinal member 71. At the other end of the longitudinal member 71, a plug 73 is attached. An anchoring device 110 is attached to the longitudinal member 71 between the plug 73 and the driver 80. The plug 73 has an essentially cylindrical base body.



  The base body 81 of the driver 80 has two narrow sides 82 and 83 lying opposite one another and practically parallel to one another. In the illustrated case, the second of these narrow sides 83 is shorter than the first narrow side 82. This driver 80 is slidably mounted in the lower C section 52 of the center rail 50. The first or longer narrow side 82 of the driver 80 rests on the lower flange 59 of the lower C section 52 of the S-rail 50. This narrow side 82 fits into the concave upper side of the flange 59, with which the driver 80 is guided through this flange 59 when the driver 80 moves along the S-rail 50.



  The end parts of the longitudinal member 71 are fastened in that edge region of the carrier base body 81 which also includes the shorter narrow side 83. These end parts of the longitudinal member 71 should be arranged as close as possible to the narrow side 83. In this edge region of the base body 81, a recess 84 (FIGS. 8 and 9) is made from one of the large side surfaces 85 of the carrier base body 81. This recess 84 is intended for receiving the end parts of the longitudinal member 71. In the end faces 87 of the recess 84, slots 88 are made, in which the relevant end part of the longitudinal member 71 comes to rest. These end parts can merely have accounts which hold these end parts in the recess 84.

   When the ends of the longitudinal member 71 are inserted in the recess 84, the longitudinal member 71 forms a self-contained structure.



  In the illustrated case, the side surface 85 from which the recess 84 is formed is that surface of the base body 81 which faces the web 58 of the lower C section 52 of the central rail 50. It goes without saying that the recess 84 can also be designed from the opposite side surface 89 of the carrier base body 81.



  If the end part of the longitudinal member 71 is provided with the plug 73 already mentioned, then the cross section of the bottom region of the depression 84 has the shape of a circular section, the diameter of which corresponds to the diameter of the cylindrical plug 73. The width of the essentially rectangular mouth 86 of this depression 84 is chosen to be somewhat narrower than the diameter of the plug 73 so that the plug 73 cannot fall out of the depression 84.



  The driver 80 has a gripper 90, which is provided for gripping the projection 22 on the Z-rail 10. This projection 22 is formed on the inside of that section of the web 14 of the Z-rail 10 which is located in the rear end region of the drawer rail 10. The gripper 90 comprises a rod-shaped extension 91 which adjoins the base body 81 of the driver 80 at one end and which extends parallel to the direction of the narrow sides 82 and 83 mentioned. Since at least the gripper 90 is made of a plastic, the extension 91 is flexible.



  The outside of the spur 91 is practically flush with the associated or closer narrow side 83 of the base body 81. At the free end of the extension 91, a head 92 is formed, which carries a nose 93. This nose 93 protrudes from the inside of the head 92 or the rod-shaped extension 91 and it extends in the direction toward the opposite narrow side 82 of the base body 81. From the runner head 92 facing side wall 94 is formed as a stop surface on which the projection 22 of the drawer rail 10 can strike.



  The differential device 70 further comprises sliders 101 and 102 (FIGS. 7 and 10 and 11), via which the longitudinal member 71 is guided and deflected. The respective slider 101 or 102 is approximately U-shaped in longitudinal section and is made of a material which allows the longitudinal member 71 to slide as smoothly as possible thereon. The sliders 101 and 102 can be made of a suitable plastic. The outside of the base 105 connecting the legs 103 and 104 of the U-shape is concave in order to keep the longitudinal member 71 as far as possible in the middle of the width of the U-base 105. The U-legs 103 and 104 converge a little towards their free end, which causes a better adhesion of the sliders 101 and 102 on the relevant rail of the pull-out.



  The first of these sliders 101 is arranged at the rear end of the common flange 54 of the S-rail 50, in such a way that this section of the central flange 54 lies between the U-legs 103 and 104 of the slider 101. At a distance from this end, the common flange 54 has an opening 106 in which the second slide 102 is located. This is inserted in this opening 106 such that its legs 103 and 104 are directed towards the end of the middle rail 54 or against the first slide 101 and that the relevant section of the middle flange 54 between the U-legs 103 and 104 of this second slider 102 lies. The flexible longitudinal member 71 loops around these sliders 101 and 102 and passes through the opening 106.

   On the other hand, the relevant section of the longitudinal member 71 at the rear end of the central flange 54 passes over the first slide 101 from one side of this flange 54 to the other side thereof. Consequently, the upper run 107 of the longitudinal member 71 is located above the common flange 54 and the lower run 108 below the common flange 54.



  The driver 80 is located in the interior of the lower C section 52 of the center rail 50 and is coupled to the lower run 107 of the longitudinal member 71. This strand 107 is located close to the common flange 54 of the central rail and is firmly connected to the upper area of the driver 80. Inside this C-section 52 is also the upper flange 12 of the drawer rail 10 and the roller 20 attached to the rear end part of this rail 10. The strand 107 is arranged above the upper flange 12 of the drawer rail 10. The projection 22 of the drawer rail 10 is arranged between the roller 20 and the end edge 23 of the base body 11 of the drawer rail 10.



  If one pushes the drawer rail 10 into the lower C section 52 of the middle rail 50, then the projection 22 on the drawer rail 10 first hits the front of the nose 93 on the driver 80 and then pushes the driver 80 backwards until it stops at the stop 68 of the Middle rail 50 rests. Now the driver 80 can no longer move backwards. The flexible extension 91 of the driver 80 then yields and its head 92 moves upwards, so that the projection 22 on the drawer rail 10 under the lug 93 on the head 92 into the space between this lug 93 and the stop wall 94 on the front of the driver 80 can reach. As a result, the drawer rail 10 is coupled to the driver 80. If you now pull out the drawer rail 10, the driver 80 coupled to this rail 10 moves along.

   The longitudinal member 71 or its strands 107 and 108 move or move accordingly.



  Finally, the differential device 70 comprises an anchoring device 110 for the longitudinal member 71, which is slidably arranged in the interior of the upper C section 51 of the central rail 50. This device 110 has a base body 111 which is essentially U-shaped in cross section and which has an essentially square outline. The side of the upper U-leg 112 of the base body 111 of this device 110 is assigned to the underside of the upper flange 53 of the center rail 50. The outside of the lower U-leg 113 of the device 110 lies on the common flange 54 of the central rail 50. The web 114 of the device 110 connecting these U-legs 112 and 113 faces the inside of the web 55 of the overhead C-section 51 of the center rail 50.



  The lower U-leg 113 of the anchoring device 110 is firmly coupled to the upper run 107 of the longitudinal member 71, which practically rests on the upper side of the common flange 54. As has already been described, the driver 80 is also firmly coupled to the longitudinal member 71. When the drawer slide 10, which is engaged with the driver 80, is moved in one direction, the anchoring device 110 moves in the opposite direction.



  The lower U-leg 113 of the anchoring 110 is provided with struts 115 and 116, which are flexibly connected at one end to the U-leg 113, these connection points being located in the end regions of this U-leg 113. The struts 115 and 116 face each other and run obliquely upwards from their connection points. The free ends of these struts 115 and 116 are thus directed towards one another and are at a distance from one another, so that there is a free space 117 between them. In this free space comes that flap 36, which is attached to the underside of the lower flange 33 of the base body 31 of the body rail 30.



  While the central rail 50 is inserted into the carcass rail 30, the anchoring device 110 and the longitudinal member 71 initially remain in place with respect to the central rail 50 until the top of one of the struts 115 and 116 of the anchoring device 110 stops against the fixed tab 36 arrives at the stationary body rail 30. This strut 115 or 116 is designed so stiff that it does not give in under the action of the pressure caused by the flap 36 and for the time being still small. With further movement of the middle rail 50 towards the rear end of the body rail 30, the anchoring device 110, which is firmly connected to the upper run 107 of the longitudinal member 71, remains in the stop on the tab 36 and therefore it also stops.

   As a result, the center rail 50 now moves on alone, i.e. without the device 110.



  The middle rail 50 now executes a relative movement with respect to the stationary anchoring device 110. Because of the stationary tab 36, this device 110 remains behind with respect to the central rail 50, so that it carries out a relative movement towards the right with respect to the central rail 50. Because the longitudinal member 71 wraps around the common flange 54 on the moving central rail 50, the longitudinal member 71 is forced to circulate over the sliders 101 and 102 during this further movement of the central rail 50. The strands 107 and 108 of the longitudinal member 71 move in opposite directions. The driver 80, which is fixedly connected to the lower run 108 of the longitudinal member 71, moves because of the above-mentioned looping of the longitudinal member 71 towards the rear end of the full extension.

   This direction of the movement of the driver 80 corresponds to the direction of the movement of the central rail 50.



  As soon as the catch 80 strikes the stop 68 (FIG. 7) in the rear end region of the central rail 50 and thus cannot move any further, the pressure of the tab 36 on the upper side of the inclined strut 115 or 116 of the anchoring device 110 increases suddenly, so that the strut 115 or 116 yields and the flap 36 enters the space 117 between the struts 115 and 116. Now the anchoring device 110 is immovable with respect to the tab 36 and thus also with respect to the fixed body rail 30 and the longitudinal member 71 is thereby anchored in the full extension.



  If the middle rail 50 is now moved back and forth in the body rail 30, the longitudinal member 71 is forced to rotate back and forth via the sliders 101 and 102. This causes the carrier 80 to move back and forth in the lower C section 52 of the center rail 50, the direction of movement of the carrier 80 always being the same as the direction of movement of the center rail 50.



  Because the carrier 80 is mounted in the interior of the moving center rail 80, that component of its speed which is given by the connection of the carrier 80 to the longitudinal member 71 is added to that component of its speed which is due to its storage in the center rail 50 is conditional. Since these speed components have the same direction, they add up and the speed of the driver 80 with respect to the carcass rail 30 is thus twice as high as the speed of the central rail 50 relative to the carcass rail 30.



  It has already been explained above in what way the projection 22, which is located at the rear end of the drawer rail 10, can be brought into engagement with the gripper 90 on the driver 80. When the drawer rail 10 is engaged with the driver 80, the movement of the drawer rail is coupled to the movement of the driver 80 described above. The consequence of this is that the drawer rail 10 or the drawer housing 1 moves twice as fast as the central rail 50. This coupling of the movements is provided by the differential device 70.



  To connect the driver 80 and the anchoring device 110 to the rails 10, 30 and 50 of the full extension, it is sufficient to simply insert the middle rail 50 into the cabinet rail 30 and the drawer rail 10 into the middle rail 50 and the drawer rail 10 to the rear end of the full extension to move. When it stops at the rear end of the full extension, the anchoring device 110 automatically engages with the tab 36 on the cabinet rail 30 and the driver 80 with the drawer rail 10.


    

Claims (8)

1. Vollauszug für eine Schublade, mit einer Korpusschiene (30), welche an einen Möbelkorpus anschliessbar ist, mit einer Mittelschiene (50) und mit einer Schubladenschiene (10), dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelschiene (50) einen im Wesentlichen S-förmigen Querschnitt aufweist, dass eine Differentialeinrichtung (70) vorgesehen ist, welche der Mittelschiene (50) zugeordnet ist, dass die Differentialeinrichtung (70) ein biegsames, bewegliches Längsglied (71) umfasst und dass dieses Längsglied (71) sich im Bereich der Mittelschiene (50) befindet und ein in sich geschlossenes Gebilde bildet.   1. Full extension for a drawer, with a body rail (30) which can be connected to a furniture body, with a central rail (50) and with a drawer rail (10), characterized in that the central rail (50) has an essentially S-shaped shape Cross section, that a differential device (70) is provided, which is assigned to the central rail (50), that the differential device (70) comprises a flexible, movable longitudinal member (71) and that this longitudinal member (71) is located in the region of the central rail (50 ) is located and forms a self-contained structure. 2. 2nd Vollauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelschiene (50) einen oberen gekrümmten Abschnitt (51) und einen unteren gekrümmten Abschnitt (52) umfasst, dass jeder dieser Schienenabschnitte (51, 52) einen im Wesentlichen C-förmigen Querschnitt mit Flanschen (53, 54 bzw. 54, 59) und einem das jeweiligen Flanschenpaar verbindenden Steg (55 bzw. 58) aufweist, wobei der zwischen den Stegen (55, 58) liegende Flansch (54) den beiden C-Profilen (51, 52) gemeinsam ist, und dass diese C-Profile (51, 52) sich in einander entgegengesetzten Richtungen öffnen.  Full extension according to claim 1, characterized in that the central rail (50) comprises an upper curved section (51) and a lower curved section (52), that each of these rail sections (51, 52) has a substantially C-shaped cross section with flanges ( 53, 54 or 54, 59) and a web (55 or 58) connecting the respective pair of flanges, the flange (54) lying between the webs (55, 58) common to the two C-profiles (51, 52) and that these C-profiles (51, 52) open in opposite directions. 3. 3rd Vollauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Differentialeinrichtung (70) ferner einen Mitnehmer (80) aufweist, dass dieser Mitnehmer (80) an das Längsglied (71) ange schlossen und zum Ergreifen jener Endpartie der Schubladenschiene (10) ausgeführt ist, welche der rückwärtigen Wand (3) des Gehäuses (1) der Schublade zugeordnet sein kann, dass der Mitnehmer (80) im unten liegenden gekrümmten Abschnitt (52) der Mittelschiene (50) verschiebbar gelagert ist, dass die Differentialeinrichtung (70) ferner eine Verankerungsvorrichtung (110) aufweist, welche im oben liegenden gekrümmten Abschnitt (51) der Mittelschiene (50) verschiebbar gelagert und mit dem Längsglied (71) fest verbunden ist.  Full extension according to claim 1, characterized in that the differential device (70) further comprises a driver (80), that this driver (80) is connected to the longitudinal member (71) and is designed to grip that end part of the drawer rail (10) which the rear wall (3) of the housing (1) of the drawer can be assigned such that the driver (80) is displaceably mounted in the curved section (52) of the central rail (50) lying at the bottom, that the differential device (70) also has an anchoring device ( 110), which is mounted displaceably in the curved section (51) of the central rail (50) and is firmly connected to the longitudinal member (71). 4. 4th Vollauszug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Grundkörper (81) des Mitnehmers (80) zwei einander gegenüberliegende und praktisch parallel zueinander verlaufende Schmalseiten (82, 83) aufweist, dass im Bereich einer dieser Schmalseiten (83) ein Greifer (90) zum Ergreifen des rückwärtigen Endpartie der Schubladenschiene (10) angeordnet ist, dass der Greifer (90) einen stabförmigen Ausläufer (91) aufweist, welcher sich einerends an den Grundkörper (81) des Mitnehmers (80) anschliesst und welcher sich parallel zur Richtung der genannten Schmalseiten (82, 83) erstreckt, dass die Aussenseite dieses Ausläufers (91) mit der zugeordneten Schmalseite (83) des Grundkörpers (81) praktisch bündig ist, dass eine Nase (93) von der Innenseite des stabförmigen Ausläufers (91) absteht und in Richtung gegen die andere Schmalseite (82) des Grundkörpers (81)  Full extension according to claim 3, characterized in that a base body (81) of the driver (80) has two opposite and practically parallel narrow sides (82, 83) that in the area of one of these narrow sides (83) a gripper (90) for Gripping the rear end part of the drawer rail (10) is arranged that the gripper (90) has a rod-shaped extension (91), which connects at one end to the base body (81) of the driver (80) and which is parallel to the direction of the aforementioned narrow sides (82, 83) extends that the outside of this extension (91) is practically flush with the associated narrow side (83) of the base body (81), that a nose (93) protrudes from the inside of the rod-shaped extension (91) and in the direction against the other narrow side (82) of the base body (81) hin gerichtet ist, dass diese Nase (93) am vom Grundkörper (81) abgewandten Ende des stabförmigen Ausläufers (91) ausgebildet ist und dass der Mitnehmer (80) Mittel (84) aufweist, welche den Anschluss desselben an das biegsame Längsglied (71) ermöglichen.  is directed that this nose (93) is formed on the end of the rod-shaped extension (91) facing away from the base body (81) and that the driver (80) has means (84) which connect it to the flexible longitudinal member (71) enable. 5. Vollauszug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt eines Grundkörpers (111) der Verankerungsvorrichtung (110) im Wesentlichen U-förmig ist, dass die Aussenseite von U-Schenkeln (112, 113) der Innenseite der Flansche (53, 54) des oberen gekrümmten Abschnittes (51) der Mittelschiene (50) zugeordnet ist, dass ein die Flansche verbindende Boden (114) des Grundkörpers (111) dem Steg (55) des gekrümmten Abschnittes (51) zugeordnet ist, dass ein dem unteren bzw. 5. Full extension according to claim 3, characterized in that the cross section of a base body (111) of the anchoring device (110) is substantially U-shaped, that the outside of U-legs (112, 113) the inside of the flanges (53, 54 ) of the upper curved section (51) of the middle rail (50) is assigned such that a bottom (114) of the base body (111) connecting the flanges is assigned to the web (55) of the curved section (51) that one of the lower or gemeinsamen Flansch (54) zugeordnete Schenkel (113) des Grundkörpers (111) mit dem biegsamen Längsglied (71) fest verbindbar ist, dass die dieser U-Schenkel (113) mit einander gegenüber gerichteten und schräg aufwärts verlaufenden Streben (115, 116) versehen ist, deren Enden sich in einem Abstand voneinander befinden, dass die Unterseite des unten liegenden Flansches (33) der Korpusschiene (30) mit einem Lappen (36) versehen ist, welcher zwischen den freien Enden der Streben (115, 116) Platz finden kann.  Legs (113) of the base body (111) assigned to the common flange (54) can be firmly connected to the flexible longitudinal member (71) such that these U-legs (113) are provided with struts (115, 116) which face each other and run obliquely upwards the ends of which are at a distance from one another such that the underside of the flange (33) of the body rail (30) lying underneath is provided with a tab (36) which can find space between the free ends of the struts (115, 116) . 6. 6. Vollauszug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Differentialeinrichtung (70) ferner Gleitstücke (101, 102) umfasst, dass das jeweilige Gleitstück (101 bzw. 102) im Längsschnitt etwa U-förmig ist, dass das eine Gleitstück am hinteren Ende des gemeinsamen Flansches (54) der mittelschiene (50) angebracht ist, dass der genannte gemeinsame Flansch (54) mit einem Durchbruch (106) versehen ist, in welchem das zweite Gleitstück (102) so eingesetzt ist, dass das biegsame Längsglied (71) diese Gleitstücke (101, 102) umschlingen und durch diese geführt werden kann.  Full extension according to claim 3, characterized in that the differential device (70) further comprises sliders (101, 102), that the respective slider (101 or 102) is approximately U-shaped in longitudinal section, that the one slider at the rear end of the common Flange (54) of the middle rail (50) is attached, that said common flange (54) is provided with an opening (106) in which the second slide (102) is inserted so that the flexible longitudinal member (71) these sliders (101, 102) loop around and can be guided through them. 7. 7. Vollauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Korpusschiene (30) einen Grundkörper (31) mit einem im Wesentlichen C-förmigen Querschnitt sowie Laschen (41, 42) aufweist, dass der Grundkörper (31) aus zwei Flanschen (32, 33) sowie einem diese verbindenden Steg (34) zusammengesetzt ist, dass die Laschen (41, 42) einen U-förmigen Querschnitt aufweisen, dass einer der Schenkel (43) der jeweiligen Lasche (41 bzw. 42) an der Aussenseite des Steges (34) des Grundkörpers (31) befestigt ist und dass ein Lappen (36) von der Unterseite des unten liegenden Flansches (33) absteht.  Full extension according to claim 1, characterized in that the body rail (30) has a base body (31) with a substantially C-shaped cross section and tabs (41, 42), that the base body (31) consists of two flanges (32, 33) and a web (34) connecting them is composed that the tabs (41, 42) have a U-shaped cross-section, that one of the legs (43) of the respective tab (41 or 42) on the outside of the web (34) of the base body (31) is fixed and that a tab (36) protrudes from the underside of the flange (33) below. 8. 8th. Vollauszug nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladenschiene (10) einen im Wesentlichen Z-förmigen Querschnitt aufweist, dass dieses Z-Profil (10) aus Flanschen (12, 13) und einem diese verbindenden Steg (14) zusammengesetzt ist, dass der obere Flansch (12) vor dem Endbereich der Schubladenschiene (10) endet, dass ein vom Steg (14) der Z-Schiene praktisch rechtwinklig abstehender Vorsprung (22) in diesem Schienenabschnitt ausgeführt ist und dass dieser Vorsprung (22) mit der Nase (93) am Greifer (90) des Mitnehmers (80) in Eingriff gebracht werden kann.  Full extension according to claim 4, characterized in that the drawer rail (10) has a substantially Z-shaped cross-section, that this Z-profile (10) is composed of flanges (12, 13) and a web (14) connecting them that the Upper flange (12) in front of the end region of the drawer rail (10) ends in that a projection (22) which projects practically at right angles from the web (14) of the Z-rail is made in this rail section and that this projection (22) with the nose (93 ) on the gripper (90) of the driver (80) can be brought into engagement.
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