[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vereinzeln scheibenförmiger, biegsamer Materialzuschnitte von einem senkrechten Stapel mit einem Stapelhalter, dem der unterste Materialzuschnitt mit seinem Umfangsrand aufliegt, und wenigstens zwei Sauggreifer, die wechselweise phasenverschoben in einer angehobenen Position den untersten Materialzuschnitt ansaugen, diesen beim anschliessenden Absenken mitnehmen und einer abgesenkten Position nach Belüften freigeben.
[0002] Vorrichtungen der vorgenannten Art werden insbesondere bei der Fertigung von Behälterverpackungen eingesetzt, wenn es darum geht, einen vorgefertigten Behälterrumpf anschliessend mit einem Boden oder einem Deckel zu versehen, der aus einem scheibenförmigen, biegsamen Materialzuschnitt besteht.
Die scheibenförmigen Materialzuschnitte werden vor dem Zusammenbringen mit dem Behälterrumpf zu einem Stapel zusammengeführt, um von diesem Stapel einzeln abgenommen und im exakten Arbeitstakt der nachfolgenden Maschine zugeführt werden zu können. Hierzu dienen Magazine mit einem Stapelhalter, in die die gesondert gefertigten Materialzuschnitte eingestapelt werden. Der Stapelhalter am unteren Ende des Magazins stützt den gesamten Stapel ab, indem der unterste Materialzuschnitt mit seinem äussersten Umfangsrand dem Stapelhalter aufliegt. Zum Vereinzeln wird ein Sauggreifer verwendet, der eine Hubbewegung in der Achse des Stapels ausführt und in einer angehobenen Position den untersten Materialzuschnitt ansaugt und durch den Stapelhalter hindurchzieht, was durch die Biegsamkeit des Materialzuschnitts ermöglicht wird.
In einer unteren Position wird der Sauggreifer belüftet und kann der Materialzuschnitt durch Querverschieben aus dem Bereich des Stapels heraus zu der nachfolgenden Fertigungsstation gefördert werden. Zu diesem Zweck ist unterhalb des Stapelhalters in Höhe der Transportstrecke eine Auflage für den Materialzuschnitt vorgesehen und läuft der Sauggreifer nach unten durch die Auflage hindurch, so dass der auf ihm liegende Materialzuschnitt auf der Auflage abgelegt wird.
[0003] Insbesondere dann, wenn die scheibenförmigen Materialzuschnitte keine ebene Scheibe bilden, sondern geformt, z.B. schalen- oder tellerförmig ausgebildet sind und im Stapel ineinander greifen, ergeben sich beim Entstapeln Funktionsstörungen.
Liegen die scheibenförmigen Materialzuschnitte - wie an sich erwünscht - eng aufeinander, kommt es beim Abziehen des jeweils untersten Materialzuschnittes zu Funktionsstörungen. Sie beruhen insbesondere darauf, dass sich beim Abziehen zwischen dem untersten und dem nächsten Materialzuschnitt ein Unterdruck aufbaut, da die Aussenluft nicht zwischen die beiden Materialzuschnitte eindringen kann. Dies führt einerseits zu unerwünschten Verformungen, insbesondere am unteren Materialzuschnitt und wird ferner nicht das gewünschte Ergebnis, nämlich die Bereitstellung vereinzelter Materialzuschnitte erreicht. Diese Schwierigkeiten treten dann vermehrt auf, wenn die scheibenförmigen Materialzuschnitte im Durchmesser und in der Dicke Toleranzen oder dann, wenn sie tief gezogen oder geformt sind, Formabweichungen aufweisen.
Mit grösseren Toleranzen und Formabweichungen ist insbesondere bei Materialzuschnitten aus Karton oder Kartonverbund, aber auch bei anderen mehrschichtigen Laminaten zu rechnen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Vereinzeln scheibenförmiger, biegsamer Materialzuschnitte von einem senkrechten Stapel vorzuschlagen, bei der unabhängig von Form und Grösse des Materialzuschnittes und auch unabhängig von dessen Toleranzen und Formabweichungen sowie unabhängig vom Werkstoff die Ausbildung von Unterdruck zwischen dem abzunehmenden untersten und dem darüber liegenden Materialzuschnitt wirksam zu vermeiden.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die wenigstens zwei Sauggreifer parallel zueinander beiderseits des Zentrums der Materialzuschnitte angeordnet und derart steuerbar sind,
dass zunächst der eine Sauggreifer in der angehobenen Position den untersten Materialzuschnitt exzentrisch ansaugt, der andere Sauggreifer zeitversetzt in die angehobene Position läuft und den untersten Materialzuschnitt an der dem Zentrum gegenüberliegenden Seite abstützt, während zugleich der erste Sauggreifer beim untersten Absenken den Materialzuschnitt einseitig unter Verkippen mitnimmt und erst daraufhin der zweite Sauggreifer seine Absenkbewegung unter Mitnahme des untersten Materialzuschnitts beginnt.
[0006] Abweichend vom Stand der Technik schlägt die Erfindung zwei parallele Sauggreifer vor, die somit ausserhalb des Zentrums an den untersten scheibenförmigen Materialzuschnitt angreifen.
Die beiden Sauggreifer sind zeitversetzt gesteuert, so dass sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten in ihre angehobene Position, in der sie den untersten Materialzuschnitt bei Anlage an dessen Unterseite ansaugen, gelangen. Die Hubbewegung der Sauggreifer lässt sich insbesondere so steuern, dass zunächst der eine Sauggreifer am untersten Materialzuschnitt in Wirkung tritt. Die Krafteinwirkung auf diesen Materialzuschnitt geschieht seitlich versetzt zum Zentrum. Da der unterste Materialzuschnitt randseitig noch vom Stapelhalter gehalten ist, wird er beim Absenken des einen Sauggreifers aufgrund der Biegsamkeit des Materialzuschnitts einseitig durch den Stapelhalter gezogen, wobei der Materialzuschnitt verkippt.
Diese Wirkung wird noch dadurch unterstützt, dass der andere Sauggreifer zum etwa gleichen Zeitpunkt an die Unterseite des Materialzuschnitts und an einer mit Bezug auf dessen Zentrum gegenüberliegenden Seite anläuft und den Materialzuschnitt auf dieser Seite zurückhält, bis auch dieser Sauggreifer den Materialzuschnitt ansaugt. Beim gemeinsamen Absenken der Sauggreifer in etwas unterschiedlicher Höhenlage nimmt der Materialzuschnitt eine geneigte Position ein, bis schliesslich die Sauggreifer in ihre Endposition gelangen und nach Belüften den Materialzuschnitt freigeben.
Hierbei kann - wie beim Stand der Technik - eine Auflage für den Materialzuschnitt vorgesehen sein, durch den die Sauggreifer weiter abgesenkt werden, so dass der Materialzuschnitt auf der Auflage abgelegt wird.
[0007] Gemäss einer bevorzugten Ausführung sind die beiden Sauggreifer über Exzenter angetrieben, die auf einer gemeinsamen Antriebswelle drehwinkelversetzt angeordnet sind.
Damit lässt sich die zeitversetzte Steuerung der Sauggreifer in einer einfachen mechanischen und funktionssicheren Ausführung verwirklichen und ist aufgrund der nur einen Antriebswelle gewährleistet, dass durch den einmal eingestellten Drehwinkelversatz der Bewegungsablauf stets derselbe ist.
[0008] Vorzugsweise ist dieser Exzenter Teil eines Kurbeltriebs, dessen Kurbel an einer den Sauggreifer aufweisenden Hubstange angreift.
[0009] Gemäss einer weiteren Ausführungsform sind die beiden Sauggreifer an einer Vakuumquelle angeschlossen und zeitversetzt mit Unterdruck beaufschlagbar. Die zeitliche Steuerung erfolgt dabei in Abhängigkeit von dem Bewegungsablauf der Sauggreifer.
Hierfür sind verschiedene steuerungstechnische Möglichkeiten, z.B. in Abhängigkeit von der Hublage der Hubstangen bzw. der Sauggreifer oder der Drehwinkellage der Exzenter gegeben.
[0010] In bevorzugter Ausführung jedoch ist vorgesehen, dass jede Hubstange auf einem Teil ihrer Länge einen Innenkanal, der am Sauggreifer mündet, und mit Abstand vom Sauggreifer eine am Umfang der Hubstange mündende Querbohrung aufweist, die in Abhängigkeit von der Hublage des Sauggreifers an Unterdruck angeschlossen oder zur Umgebung geöffnet ist.
Dies ermöglicht insbesondere den Einsatz mechanischer Bauteile für die Steuerung.
[0011] In besonders vorteilhafter Ausbildung ist jede Hubstange durch eine ortsfeste Hülse geführt, die eine an die Vakuumquelle angeschlossene Innenkammer aufweist, wobei die Hülse mit Bezug auf die Hubstange so angeordnet ist, dass deren Querbohrung bei Erreichen der angehobenen Position des Sauggreifers in die Innenkammer eintaucht und bei Erreichen der abgesenkten Position des Sauggreifers in eine Position ausserhalb der Hülse zum Belüften des Innenkanals gelangt.
Die Steuerung der Unterdruckzuführung erfolgt also unmittelbar in Abhängigkeit von dem Bewegungsablauf der Sauggreifer bzw. der Hubstangen.
[0012] Diese Ausführung wird noch dadurch optimiert, dass die Hülsen beider Hubstangen zur Einstellung des Saug- und Belüftungszeitpunktes gegenüber den Hubstangen axial verstellbar sind, so dass sich Zeitpunkt und Dauer der Unterdruckbeaufschlagung der Sauggreifer den jeweiligen Gegebenheiten anpassen lassen.
[0013] Die Erfindung sieht weiterhin vor, dass die Hülsen gegenüber den Hubstangen getrennt voneinander und in unterschiedlicher Axiallage einstellbar sind,
so dass der Zeitpunkt der Unterdruckbeaufschlagung und die Aufrechterhaltung des Unterdrucks für beide Sauggreifer unterschiedlich eingestellt werden können.
[0014] Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiels beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
<tb>Fig. 1 bis 5<sep>je eine schematische Ansicht der Vorrichtung und des Funktionsablaufs;
<tb>Fig. 6<sep>eine schematische Ansicht des Antriebs und der Steuerung der Vorrichtung.
[0015] In einem schematisch angedeuteten Magazin 1 sind scheibenförmige Materialzuschnitte 2 eingestapelt, die eine flache Napfform aufweisen. Das Magazin 1 weist an seiner unteren Stirnseite einen Stapelhalter 3 auf, auf dem der unterste Materialzuschnitt 4 mit seinem äussersten Umfangsrand aufliegt und auf diese Weise den Stapel innerhalb des Magazins 1 abstützt. Unterhalb und mit Abstand vom Stapelhalter 3 ist eine Auflage 6 angeordnet, die Teil einer Förderstrecke sein kann und auf der die abgestapelten Materialzuschnitte 2, 4 einzeln abgelegt werden. Die Auflage 6 weist zwei Durchbrechungen 7 und 8 auf, unterhalb der fluchtend je ein Sauggreifer 9, 10 angeordnet ist, die ihrerseits am oberen Ende paralleler Hubstangen 11, 12 vorgesehen sind.
Die Hubstangen 11, 12 sind in vertikaler Richtung angetrieben, wobei die eine Hubstange 11 gegenüber der anderen Hubstange 12 voreilt.
[0016] Aus der Ausgangsposition gemäss Fig. 1 bewegt sich zunächst die Hubstange 11 mit dem Sauggreifer 9 durch die Aussparung 7 hindurch in eine angehobene Position, bis der Sauggreifer 9 der Unterseite des untersten Materialzuschnitts 4 anliegt. Vor Erreichen dieser angehobenen Position wird der Sauggreifer 9 mit Unterdruck beaufschlagt, so dass er den untersten Materialzuschnitt 4 ansaugt. Zuvor, jedoch mit einem gewissen Nachlauf gegenüber dem Sauggreifer 9, wird der Sauggreifer 10 durch die Aussparung 8 nach oben bewegt (Fig. 2).
Etwa zeitgleich beginnt der Sauggreifer 9 seine Abwärtsbewegung und nimmt den exzentrisch angesaugten Materialzuschnitt 4 mit, dessen Umfangsrand einseitig durch den Stapelhalter 3 hindurchgezogen wird, so dass dieser Materialzuschnitt 4 verkippt wird. An der in Fig. 3 linken Seite kann Luft zwischen dem untersten Materialzuschnitt 4 und dem darüber liegenden Materialzuschnitt 2 eindringen. Die Kippbewegung wird zugleich durch den anderen Sauggreifer 10 begrenzt, der den Materialzuschnitt an der gegenüberliegenden Seite ansaugt und seine Abwärtsbewegung beginnt, bei der die beiden Sauggreifer eine geringfügig unterschiedliche Höhenlage und der vom Stapel abgenommene Materialzuschnitt 4 eine schwache Neigungslage aufweist (Fig. 4). Etwa in dieser Position wird der Unterdruck für die Sauggreifer 9, 10 abgeschaltet, gegebenenfalls mit zeitlichem Versatz.
Die Sauggreifer 9, 10 passieren schliesslich die Durchbrechungen 7, 8 in der Auflage 6, so dass der Materialzuschnitt 4 auf der Auflage 6 zurückgehalten wird und für den Weitertransport zur Verfügung steht.
[0017] Fig. 6 zeigt eine schematische Ansicht des Antriebs und der Steuerung der Sauggreifer 9, 10. Die Hubstangen 11, 12 der Sauggreifer 9, 10 werden von einer gemeinsamen Welle 13 angetrieben. Auf der Welle 13 sitzt je ein Exzenter 14, 15 eines Kurbeltriebs, dessen Kurbelstange 16 bzw. 17 an einer auf den Hubstangen 11 bzw. 12 axial festen Hülse 18 bzw. 19 angreift. Die Hubstangen 11, 12 durchsetzen ferner Hülsen 20, 21, die gegenüber den Hubstangen ortsfest angeordnet sind.
Jede Hülse weist - wie bei der Hülse 20 im Schnitt erkennbar - eine Innenkammer 22 auf, die - beim gezeigten Ausführungsbeispiel - getrennt über Anschlüsse 23, 24 mit einer Vakuumquelle verbunden sind.
[0018] Jede Hubstange 11, 12 weist in ihrem oberen Bereich 25, 26 einen nicht gezeigten Innenkanal auf, der einerseits an dem Sauggreifer 9, 10, andererseits in einer am Umfang der Hubstange 11, 12 mündenden Querbohrung 27 bzw. 28 endet.
[0019] Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Hülsen 20, 21 bezüglich der Hubstangen 11, 12 getrennt voneinander axial verstellbar und gegebenenfalls in unterschiedlichen Positionen festsetzbar.
[0020] Die Exzenter 14, 15 des Kurbeltriebs sind auf der Welle 13 winkelversetzt angeordnet, so dass beispielsweise die Hubstange 11 der Hubstange 12 voreilt, so dass der Sauggreifer 9, wie mit Bezug auf Fig.
1 bis 5 beschrieben, vor dem Sauggreifer 10 die angehobene Position erreicht. Bei Erreichen der angehobenen Position gelangt die Querbohrung 27 in der Hubstange 11 mit entsprechender Voreilung in die Unterdruckkammer 22 der Hülse 20, so dass der Innenkanal im oberen Teil 25 der Hubstange 11 über die Querbohrung 27 und damit der Sauggreifer 9 mit Unterdruck beaufschlagt werden.
[0021] Der nacheilende Sauggreifer 10 erreicht den unteren Materialzuschnitt zu einem etwas späteren Zeitpunkt. Mit entsprechender zeitlicher Verzögerung gelangt die Querbohrung 28 an der Hubstange 12 in die nicht gezeigte Kammer der Hülse 21, so dass der Sauggreifer 10 mit entsprechendem Nachlauf mit Unterdruck beaufschlagt wird.
[0022] Für die Steuerung des Unterdrucks zu den Sauggreifern 9, 10 können selbstverständlich auch herkömmliche Ventil- bzw.
Schiebersteuerungen vorgesehen werden, die vom Bewegungsablauf her über eine entsprechende Sensorik ferngesteuert oder auch über eine mechanische Ankopplung gesteuert werden können.
The invention relates to a device for separating disc-shaped, flexible material blanks from a vertical stack with a stack holder, which rests the bottom material blank with its peripheral edge, and at least two suction pads, alternately phase-displaced in a raised position suck the bottom material blank, this at take the subsequent lowering and release a lowered position after venting.
Devices of the aforementioned type are used in particular in the manufacture of container packaging, when it comes to a prefabricated container body then to provide a bottom or a lid, which consists of a disc-shaped, flexible material blank.
The disc-shaped material blanks are brought together before being brought into contact with the container body to form a stack in order to be removed individually from this stack and fed in the exact working cycle of the subsequent machine can. For this purpose, magazines are used with a stack holder into which the separately produced material blanks are stacked. The stack holder at the bottom of the magazine supports the entire stack by the bottom material blank rests with its outermost peripheral edge of the stack holder. For singling a suction gripper is used, which performs a lifting movement in the axis of the stack and sucks in a raised position, the lowest material blank and pulls through the stack holder, which is made possible by the flexibility of the material blank.
In a lower position, the suction gripper is ventilated and the material blank can be conveyed by transverse displacement out of the region of the stack to the subsequent production station. For this purpose, a support for the material blank is provided below the stack holder in height of the transport path and runs the suction pad down through the support, so that the material blank lying on it is placed on the support.
In particular, when the disc-shaped material blanks do not form a flat disc, but shaped, e.g. are dish-shaped or dish-shaped and engage in the stack, resulting in unstacking malfunction.
If the disc-shaped material blanks - as desired - closely to each other, it comes to the removal of the lowest material cutting to malfunction. They are based, in particular, on the fact that a negative pressure builds up between the bottom and the next material blank as the outside air can not penetrate between the two material blanks. On the one hand, this leads to undesirable deformations, in particular to the lower material blank, and furthermore, does not achieve the desired result, namely the provision of isolated material blanks. These difficulties are more likely to occur when the disc-shaped material blanks have tolerances in diameter and thickness or, when deep drawn or formed, have deviations in shape.
Larger tolerances and deviations in shape are to be expected in particular in the case of material blanks made of cardboard or paperboard composite, but also in the case of other multilayer laminates.
The invention has for its object to provide a device for separating disc-shaped, flexible material blanks of a vertical stack, regardless of the size and shape of the material blank and regardless of its tolerances and shape deviations and regardless of the material, the formation of negative pressure between effectively avoiding the bottom and top material cuts to be removed.
This object is achieved according to the invention in that the at least two suction grippers are arranged parallel to one another on both sides of the center of the material blanks and are controllable in this way,
that first of the one suction pad in the raised position sucks the bottom material blank eccentric, the other suction gripper runs delayed in the raised position and supports the bottom material blank on the opposite side of the center, while at the same time the first suction pad at the bottom lowering the material blank on one side under tilting entrains and only then the second suction pad begins its lowering movement taking along the bottom material blank.
Deviating from the prior art, the invention proposes two parallel suction pads, which thus attack outside the center of the lowest disc-shaped material blank.
The two suction grippers are controlled with a time delay, so that they arrive at different times in their raised position, in which they suck the bottom material blank when placed on the underside. The lifting movement of the suction pads can be controlled in particular so that first of a suction pads on the bottom material blank comes into effect. The force acting on this material cut is laterally offset to the center. Since the bottom material blank edge is still held by the stack holder, it is pulled when lowering a suction pad due to the flexibility of the material blank on one side by the stack holder, the material blank tilts.
This effect is further assisted by the fact that the other suction gripper starts at the same time on the underside of the material blank and on a side opposite to the center side and holds back the material blank on this side until this suction gripper sucks the material blank. When the suction pads are lowered together at slightly different altitudes, the material blank assumes an inclined position until the suction grippers finally reach their final position and release the material blank after venting.
Here, as in the prior art, a support for the material blank may be provided by which the suction pads are further lowered, so that the material blank is deposited on the support.
According to a preferred embodiment, the two suction pads are driven by eccentric, which are arranged rotational angle offset on a common drive shaft.
Thus, the time-staggered control of the suction pads can be realized in a simple mechanical and functionally reliable design and is guaranteed due to the only one drive shaft that is set by the once set rotational angle offset the motion is always the same.
Preferably, this eccentric part of a crank mechanism, the crank engages a suction gripper having the lifting rod.
According to a further embodiment, the two suction pads are connected to a vacuum source and time-displaced acted upon by negative pressure. The timing is carried out depending on the movement of the suction pads.
For this purpose, various control possibilities, e.g. given as a function of the stroke position of the lifting rods or the suction pads or the angular position of the eccentric.
In a preferred embodiment, however, it is provided that each lifting rod on a portion of its length an inner channel which opens on the suction pads, and at a distance from the suction pads opening on the circumference of the lifting rod transverse bore which, depending on the stroke position of the suction pad to negative pressure connected or open to the environment.
This allows in particular the use of mechanical components for the control.
In a particularly advantageous embodiment, each lifting rod is guided by a stationary sleeve having a connected to the vacuum source inner chamber, wherein the sleeve is arranged with respect to the lifting rod so that the transverse bore upon reaching the raised position of the suction pad in the inner chamber dips and reaches on reaching the lowered position of the suction pad in a position outside the sleeve for venting the inner channel.
The control of the vacuum supply is thus carried out directly in response to the movement of the suction pads and the lifting rods.
This design is further optimized by the fact that the sleeves of both lifting rods for adjusting the suction and ventilation timing relative to the lifting rods are axially adjustable, so that can be adapted to the circumstances and time of the negative pressure of the suction pads.
The invention further provides that the sleeves relative to the lifting rods are separated from each other and adjustable in different axial position,
so that the timing of the negative pressure and the maintenance of the negative pressure for both suction pads can be set differently.
The invention will be described with reference to a reproduced in the drawing embodiment. In the drawing show:
<Tb> FIG. 1 to 5 <sep> each have a schematic view of the device and the functional sequence;
<Tb> FIG. Fig. 6 is a schematic view of the drive and the control of the device.
In a schematically indicated magazine 1 disk-shaped material blanks 2 are stacked, which have a flat cup shape. The magazine 1 has at its lower end face on a stack holder 3, on which the bottom material blank 4 rests with its outermost peripheral edge and in this way supports the stack within the magazine 1. Below and at a distance from the stack holder 3, a support 6 is arranged, which may be part of a conveyor line and on which the stacked material blanks 2, 4 are individually stored. The support 6 has two openings 7 and 8, below the aligned one suction pads 9, 10 is arranged, which in turn are provided at the upper end of parallel lifting rods 11, 12.
The lifting rods 11, 12 are driven in the vertical direction, wherein the one lifting rod 11 leads over the other lifting rod 12.
1, the lifting rod 11 initially moves with the suction gripper 9 through the recess 7 into a raised position until the suction gripper 9 bears against the underside of the lowest material blank 4. Before reaching this raised position, the vacuum gripper 9 is subjected to negative pressure, so that it sucks the bottom material blank 4. Previously, but with a certain amount of caster relative to the suction gripper 9, the suction gripper 10 is moved upwards through the recess 8 (FIG. 2).
At about the same time, the suction pad 9 begins its downward movement and takes the eccentrically sucked material blank 4, whose peripheral edge is pulled on one side by the stack holder 3, so that this material blank 4 is tilted. At the left in Fig. 3 side air can penetrate between the bottom material blank 4 and the overlying material blank 2. The tilting movement is simultaneously limited by the other suction gripper 10, which sucks the material blank on the opposite side and begins its downward movement, in which the two suction pads a slightly different altitude and removed from the stack material blank 4 has a weak inclination position (Fig. 4). Approximately in this position, the negative pressure for the suction pads 9, 10 is turned off, possibly with a time lag.
Finally, the suction grippers 9, 10 pass through the perforations 7, 8 in the support 6, so that the material blank 4 is retained on the support 6 and is available for further transport.
Fig. 6 shows a schematic view of the drive and the control of the suction pads 9, 10. The lifting rods 11, 12 of the suction pads 9, 10 are driven by a common shaft 13. On the shaft 13 sits each an eccentric 14, 15 of a crank mechanism, the crank rod 16 and 17 engages a on the lifting rods 11 and 12 axially fixed sleeve 18 and 19 respectively. The lifting rods 11, 12 further enforce sleeves 20, 21, which are arranged stationary relative to the lifting rods.
Each sleeve has - as can be seen in the sleeve 20 in section - an inner chamber 22, which - in the illustrated embodiment - are separated via terminals 23, 24 connected to a vacuum source.
Each lifting rod 11, 12 has in its upper region 25, 26 an inner channel, not shown, which ends on the one hand on the suction pads 9, 10, on the other hand in an opening on the circumference of the lifting rod 11, 12 transverse bore 27 and 28 respectively.
In the illustrated embodiment, the sleeves 20, 21 with respect to the lifting rods 11, 12 separated from each other are axially adjustable and optionally fixable in different positions.
The eccentric 14, 15 of the crank mechanism are angularly offset on the shaft 13, so that, for example, the lifting rod 11 of the lifting rod 12 leads, so that the suction pads 9, as with reference to FIG.
1 to 5 described before the suction gripper 10 reaches the raised position. Upon reaching the raised position, the transverse bore 27 passes in the lifting rod 11 with a corresponding lead in the vacuum chamber 22 of the sleeve 20, so that the inner channel in the upper part 25 of the lifting rod 11 via the transverse bore 27 and thus the suction pads 9 are subjected to negative pressure.
The trailing suction gripper 10 reaches the lower material blank at a later date. With a corresponding time delay, the transverse bore 28 arrives at the lifting rod 12 in the chamber, not shown, of the sleeve 21, so that the suction gripper 10 is subjected to a corresponding overrun with negative pressure.
For the control of the negative pressure to the suction pads 9, 10 can of course also conventional valve or
Slider controls are provided, which can be remotely controlled from the movement forth via a corresponding sensor or controlled by a mechanical coupling.