CH694838A5 - Fernsteuersender. - Google Patents
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Description
Die Erfindung befasst sich mit einem Fernsteuersender, insbesondere zur Funkfernsteuerung von Garagentoren, der einen in einem Gehäuse des Fernsteuersenders integrierten Drucktastenbereich zur Eingabe von Fernsteuerbefehlen aufweist.
Die Bedienorgane, insbesondere die Drucktasten von zur Fernsteuerung von Garagentoren dienenden Fernsteuersendern sollen, wenn sie von einem Fahrer im Kraftfahrzeug betätigt werden, mit einer Hand bedient werden können, da der Fahrer seine andere Hand am Lenkrad des Kraftfahrzeugs halten muss. Ausserdem müssen die Drucktasten des Fernsteuersenders häufig blind betätigt werden, da der Blick des Fahrers entweder auf die Armaturen des Fahrzeugs oder auf das Garagentor gerichtet ist.
Dabei ist es auch erwünscht, dass die Drucktasten von einem einzelnen Finger, insbesondere dem Daumen, betätigt werden können, so dass die anderen Finger das Gehäuse des Fernsteuersenders halten können.
Die meisten zur Funkfernsteuerung von Garagentoren dienenden bekannten Fernsteuersender sind, was ihre oben genannten funktionellen und ergonomischen Funktionen angeht, oft ungünstig, da sie der Hand oder den Fingern der bedienenden Person, insbesondere bei blinder Betätigung, keine eindeutige taktile Zuordnung darüber vermitteln, welches der Bedienungsorgane, d.h. der Drucktasten von dem bedienenden Finger für eine entsprechende Steuerfunktion zu betätigen ist und auch keine eindeutig definierte Lage des Fernsteuersenders in der Hand erzwingen. Aufgaben und Vorteile der Erfindung
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, angesichts der oben aufgezeigten Probleme die blinde und ergonomisch sichere und logisch eindeutige Handhabung des Fernsteuersenders von einem Finger einer Hand, insbesondere dem Daumen, der bedienenden Person zu verbessern.
Zur Lösung dieser Aufgabe weist der gattungsgemässe Fernsteuersender gemäss einem wesentlichen Aspekt einen Drucktastenbereich an der Oberseite seines Gehäuses auf. Der Drucktastenbereich ist dabei so ausgestaltet, dass dessen Lage und Form für die Tastenbedienung mit einem Finger, insbesondere dem Daumen der rechten oder linken Hand, eine logisch eindeutige und ergonomisch günstige Funktionalität besitzt. Der Drucktastenbereich bildet ausserdem eine muldenartige Vertiefung zentral innerhalb desselben, die eine eindeutige Stellung des bedienenden Fingers, insbesondere Daumens, erlaubt.
Damit findet der Finger, insbesondere der Daumen der bedienenden Hand sozusagen blind die zur Bedienung des Fernsteuersenders richtige Lage, und in dieser Lage befindet sich die Drucktaste oder die Drucktasten direkt unterhalb des bedienenden Fingers, insbesondere Daumens oder grenzen unmittelbar an die Vertiefung, d.h. die Daumenmulde, an, auf der sich der Finger befindet.
Insbesondere bevorzugt sind der Drucktastenbereich und die muldenartige Vertiefung kreisrund oder oval etwa in der Grösse einer Fingerkuppe bzw. Daumenkuppe gebildet. Dabei kann diese Daumenmulde, wenn nur eine Drucktaste vorgesehen ist, an deren Oberseite gebildet sein.
Wenn dagegen eine mehrkanalige Funkfernsteuerung mit mehreren Drucktasten vorgesehen ist, kann die Peripherie der muldenartigen Vertiefung unmittelbar von mehreren ringförmigen Drucktasten umgeben sein.
Bevorzugt hat das Gehäuse eine quaderartige Form, bei der seine Oberseite etwa parallel zur Unterseite liegt, und bei der zwei längere und zwei kürzere Seiten definiert sind, wobei der Drucktastenbereich mit der Daumenmulde auf der Mittelachse der Oberseite in der Nähe der einen Schmalseite liegt. An der anderen Schmalseite liegen bevorzugt mehrere noppenartige Vorsprünge, die dem Drucktastenbereich in der Längsrichtung des Gehäuses gegen-überliegen.
Um das Gehäuse des Fernsteuersenders an einem Schlüsselbund oder dergleichen befestigen zu können, kann es ausserdem eine Öse im Bereich der zweiten Schmalseite haben, durch die ein Schlüsselring gesteckt werden kann.
In weiterer Ausbildung sind an der Gehäuseunterseite mehrere streifenförmige Gummiflächen vorgesehen, die vorteilhaft als Rutschsicherung dienen.
Weiterhin ist ein Batteriefach aus einer die längere Gehäuseseite definierenden Seitenwand herausschwenkbar angeordnet. Im geschlossenen Zustand ist das Batteriefach durch einen einstückig mit ihm verbundenen federnden Verrastungshebel mit einer entsprechenden am Gehäuse gebildeten Rastkante verrastbar.
Eine weitere Verbesserung der blinden Handhabung des Fernsteuersenders kann erfindungsgemäss durch eine leicht konvexe Auswölbung der Oberseite erreicht werden.
Die Aussenmasse des Gehäuses des Fernsteuersenders sind bevorzugt so gewählt, dass er bequem in einer Hand Platz hat, so dass dann die Finger der bedienenden Hand um das Gehäuse herumgreifen können und deren Daumen auf dem Drucktastenbereich bzw. der Daumenmulde zu liegen kommt.
Die obigen und weitere vorteilhafte Merkmale des erfindungsgemässen Fernsteuersenders werden nachstehend in mehreren Ausführungsbeispielen anhand der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Zeichnung
Die Zeichnungsfiguren zeigen im Einzelnen: Die Fig. 1A, 1B, 1C ein erstes Ausführungsbeispiel für einen einkanaligen Fernsteuersender jeweils in einer Draufsicht auf die Oberseite, einer Seitenansicht und einer Draufsicht auf die Unterseite; die Fig. 2A, 2B, 2C ein zweites Ausführungsbeispiel eines zweikanaligen Fernsteuersenders jeweils in einer Draufsicht auf die Oberseite, einer Seitenansicht und einer Draufsicht auf die Unterseite des Gehäuses; und die Fig. 3A, 3B, 3C jeweils als Draufsicht auf die Oberseite, in Seitenansicht und als Draufsicht auf die Unterseite des Gehäuses ein einen vierkanaligen Fernsteuersender verkörperndes Ausführungsbeispiel. Ausführungsbeispiele
Die in den Fig. 1A, B, C gezeigte Ausführungsform eines erfindungsgemässen einkanaligen Fernsteuersenders hat in der Oberseite 10 eines etwa quaderförmigen Gehäuses 1 einen speziell geformten Drucktastenbereich 2. Der Drucktastenbereich 2 weist in dieser Version eine einzige zentrale Drucktaste 20 auf, an deren Oberseite eine etwa fingerkuppengrosse muldenförmige Vertiefung 3 als Daumenauflage vorgesehen ist, die eine eindeutige Position des bedienenden Fingers, insbesondere des Daumens festlegt.
Der Drucktastenbereich 2 mit der Daumenauflage 3 befindet sich an der Oberseite 10 des Gehäuses 1 in der Nähe der einen kurzen Gehäuseseite 14, und zwar auf der Mittellängsachse A des Gehäuses 1. Dem Drucktastenbereich 2 entgegengesetzt weist die Oberseite 10 des Gehäuses 1 mehrere noppenartige Vorsprünge 16 auf. Die der ersten kurzen Seite 14 gegenüberliegende kurze Seite 15 ist, wie Fig. 1A deutlich zeigt, leicht konvex vorgewölbt.
Aus der einen langen Seite 12 des Gehäuses 1 ist ein Batteriefach 6 herausschwenkbar, und zwar mindestens so weit, dass es mit der zweiten kurzen Seite 15 fluchtet (Fig. 1A). Die Schwenkebene des Batteriefachs 6 liegt parallel zu der durch die Oberseite 10 bzw. Unterseite 11 definierten Ebene. Das Batteriefach 6 weist einen federnden Verrastungshebel 7 auf, mit dem das Batteriefach 6 in seinem geschlossenen Zustand mit einer am Gehäuse 1 ausgebildeten (nicht gezeigten) Verrastkante verrastbar ist.
Weiterhin liegen auf der in Fig. 1C ersichtlichen Unterseite 11 zwei streifenförmige Gummiflächen 18 als Rutschsicherung. Die Gummistreifen 18 erstrecken sich parallel über die gesamte Länge der beiden langen Seiten 12 und 13 in Richtung der Mittellängsachse A des Gehäuses 1.
Die Gehäuseoberseite 10 ist, wie Fig. 1B zeigt, leicht konvex hoch- oder vorgewölbt, wodurch die eindeutige Lage des Fernsteuersenders in der bedienenden Hand und die Position des Daumens auf der durch die Mulde in der Drucktaste 2 gebildete Daumenauflage 3 logisch noch eindeutiger und ergonomisch günstiger gestaltet ist.
Die äussere quaderförmige Gestalt des Gehäuses 1 der in den Fig. 2A, B und C erfindungsgemäss gezeigten Ausführungsform eines zweikanaligen Fernsteuersenders ist im Wesentlichen mit der Gestalt des Gehäuses 1 in Fig. 1 identisch. Die zweikanalige Version in Fig. 2 hat statt der einen Drucktaste 20 der in Fig. 1 gezeigten Version zwei die Peripherie der kreisförmigen Daumenmulde 3 umgebende Drucktasten 20 und 21, die sich in Form von Ringabschnitten seitlich der Längsachse A gegenüberliegen und so gestaltet sind, dass sie mit einer leichten Daumenbewegung erreichbar und betätigbar sind.
Ferner weist das in Fig. 2 gezeigte Gehäuse 1 der zweikanaligen Ausführung eine Öse 17 im Bereich der zweiten kurzen Seite 15 auf, mit der diese Ausführung an einem Schlüsselanhänger befestigt werden kann.
Bei der in den Fig. 3A, B und C gezeigten Version eines erfindungsgemässen vierkanaligen Fernsteuersenders sind der Drucktastenbereich 2 und die zur Auflage des Daumens dienende Daumenmulde 3 nicht kreisrund, sondern oval ausgebildet. Vier einzelne Drucktasten 20, 21, 22, 23 liegen ringförmig um die Peripherie der Daumenmulde 3 so, dass die bedienende Person mit einer leichten Finger- bzw. Daumenbewegung die Drucktastenelemente 20-23 erreichen kann.
Die in Fig. 3B gezeigte Seitenansicht macht deutlich, dass die Drucktasten 20-23 durch Stege getrennt sind, die etwas über die vertiefte Mulde 3 vorstehen, so dass der bedienende Finger eine taktile Rückmeldung erfährt, an welcher Taste die Fingerkuppe anliegt. Die Stege 24 sind Teile des Gehäuses.
Es ist zu erwähnen, dass andere Merkmale der in den Fig. 2 und 3 gezeigten zweikanaligen und vierkanaligen Ausführungsform des erfindungsgemässen Fernsteuersenders mit den in Fig. 1 für die einkanalige Version gezeigten und oben beschriebenen Merkmalen identisch sein können. Dies gilt insbesondere für die noppenartigen Vorsprünge an der Oberseite 10 des Gehäuses 1, die als Rutschsicherung dienenden Gummistreifen 18 an der Unterseite 11 des Gehäuses 1 und das seitlich herausschwenkbare Batteriefach 6. Auch können die einzelnen in den Fig. 1 bis 3 gezeigten und oben beschriebenen Merkmale miteinander kombiniert werden.
So lässt sich auch eine für einen zweikanaligen Fernsteuersender geeignete Ausführungsform gestalten, deren Drucktastenbereich die ovale Form haben kann, die in der Fig. 3 gezeigt ist, wobei bei der zweikanaligen Version dann lediglich zwei Drucktastenelemente 20 und 21 betätigbar sind.
Die Darstellungen geben nicht notwendigerweise die wahren Abmessungen des Gehäuses an. So können insbesondere die Aussenabmessungen der drei Versionen unterschiedlich sein. Wesentlich ist die Grösse der Gehäuse 1 jedoch so gestaltet, dass jede der beschriebenen Versionen des Fernsteuersenders bequem in die bedienende Hand passt, so dass deren Finger das Gehäuse umgreifen können und der Daumen auf dem Drucktastenbereich zu liegen kommt. Die in Fig. 2 gezeigte Ausführungsform mit der Öse 17, die zum Anhängen an einen Schlüsselanhänger konzipiert ist, kann als Miniaturversion kleiner gestaltet sein als die in den Fig. 1 und 3 gezeigten Versionen.
Claims (14)
1. Fernsteuersender, insbesondere zur Funkfernsteuerung von Garagentoren, mit einem in einem Gehäuse (1) des Fernsteuersenders integrierten Drucktastenbereich (2) zur Eingabe von Fernsteuerbefehlen, dadurch gekennzeichnet, dass der Drucktastenbereich (2) an einer Oberseite (10) des Gehäuses (1) liegt und dass der Drucktastenbereich (2) ausserdem eine muldenartige Vertiefung (3) etwa in der Grösse einer Fingerkuppe aufweist, die zentral innerhalb des Drucktastenbereiches (2) liegt.
2. Fernsteuersender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drucktastenbereich (2) und die muldenartige Vertiefung (3) kreisrund oder oval ausgebildet sind.
3. Fernsteuersender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Drucktastenbereich (2) eine einzige Drucktaste enthält, an deren Oberseite die muldenartige Vertiefung (3) ausgebildet ist.
4.
Fernsteuersender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Drucktastenbereich (2) mehrere ringförmig um die Peripherie der muldenartigen Vertiefungen (3) angeordnete Drucktasten (20, 21; 20, 21, 22, 23) aufweist
5. Fernsteuersender nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) im Wesentlichen quaderförmig ist, mit einer der rechtwinkligen Oberseite (10) gegenüberliegenden rechtwinkligen Unterseite und zwei längeren und zwei kürzeren Seiten, und dass der Drucktastenbereich (2) mit der muldenartigen Vertiefung (3) auf der Mittelachse der Oberseite (10) in der Nähe einer ersten kurzen Seite (14) des Gehäuses (1) definiert ist.
6.
Fernsteuersender nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite (10) des Gehäuses (1) in der Nähe der zweiten kurzen Seite (15) mehrere noppenartige Vorsprünge (16) aufweist, die dem Drucktastenbereich (2) in der Längsrichtung des Gehäuses (1) gegenüberliegen.
7. Fernsteuersender nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) ausserdem eine Öse (17) im Bereich der zweiten kurzen Seite (15) aufweist.
8. Fernsteuersender nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) an der zweiten kurzen Seite (15) konvex vorgewölbt ist.
9. Fernsteuersender nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseunterseite (11) mehrere streifenförmige Gummiflächen (18) als Rutschsicherung aufweist.
10.
Fernsteuersender nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei parallele Gummistreifen (18) entlang den beiden langen Seiten (12, 13) auf der Gehäuseunterseite (11) verlaufen.
11. Fernsteuersender nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus einer Seitenwand des Gehäuses (1) herausschwenkbares Batteriefach (6) angeordnet ist.
12. Fernsteuersender nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Batteriefach (6) in einer die längere Gehäuseseite definierenden Seitenwand in der Nähe der zweiten kurzen Seite liegt und parallel zu der durch die Gehäuseunterseite (11) definierten Ebene herausschwenkbar ist.
13.
Fernsteuersender nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Batteriefach (6) in seinem geschlossenen Zustand durch einen an ihm vorspringenden federnden Verrastungshebel (7) mit einer am Gehäuse gebildeten Rastkante verrastbar ist.
14. Fernsteuersender nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseoberseite (10) konvex ausgebildet ist.
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