CH679568A5 - - Google Patents
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Description
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CH 679 568 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Reifengleitschutzkette nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei einer bekannten Reifengleitschutzkette dieser Art (DE-GM 8 709 546) sind Laufteilstücke bekannt, bei denen in einen Grundkörper aus Polyurethan Anschlussstücke mit einem Hakenteil und einem Verbindungsteil eingebettet sind. Das Verbindungsteil hat zum Verbinden mit dem Grundkörper eine Längsöffnung und ist stehend im Grundkörper eingebettet. Die Spikes des Laufteiles sind mit Abstand neben dem Verbindungsteil im Grundkörper vorgesehen. Nachteilig ist hierbei, dass im Einsatz einer Reifengleitschutzkette mit solchen Laufteilen durch die starke Beanspruchung der Spikes auf den Grundkörper hohe Kräfte wirken, so dass die Spikes ausreissen und der Grundkörper leicht beschädigt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reifengleitschutzkette dieser Art so auszubilden, dass auf einfache Weise ein sicherer Halt der Spikes und damit eine grösstmögliche Schonung der Ummantelung der Laufteile gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Reifengleitschutzkette der gattungsbiidenden Art erfindungsgemäss mit den kennzeichnenden Merkmaien des Anspruches 1 gelöst.
Infolge der erfindungsgemässen Ausbildung dienen die Verbindungsteile der Anschlussstücke unmittelbar als Halterung für die Spikes. Dadurch wird im Bereich der Spikes die Ummantelung versteift. Da die Verbindungsteile mit ihrer Plattenebene parallel zur Ebene der Ummantelung verlaufen, wird eine grossflächige Abstützung der Spikes erreicht und die auf die Verbindungsteile wirkenden Kräfte grossflächig aufgenommen. Dadurch können selbst bei starker Beanspruchung der Spikes die hierbei auftretenden Kräfte einwandfrei von den Laufteilstücken aufgenommen werden, so dass die Ummantelung nicht beschädigt wird und die Spikes einen sicheren Halt haben.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zweier in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 einen Teil einer erfindungsgemässen Reifenkette mit einem Laufteil, das Laufteilstücke mit Spikes aufweist,
Fig. 2 in vergrösserter Darstellung zwei miteinander verbundene Laufteilstücke der erfindungsgemässen Reifenkette nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2, Fig. 4 einen Teil eines der Laufteilstücke gem. Fig. 2 in vergrösserter Darstellung und im Schnitt,
Fig. 5 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemässen Reifenkette mit einem aus Laufteilstücken mit Spikes bestehenden Laufteil, in einer Darstellung entsprechend Fig. 2,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-Vl in Fig. 5, Fig. 7 in vergrösserter Darstellung ein Laufteilstück der Reifenkette gem. Fig. 5,
Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie Vili—VIII in Fig. 7,
Fig. 9 einen Schnitt längs der Linie IX—IX in Fig. 7,
Fig. 10 einen Teil des Laufteilstückes nach Fig. 7 mit einem Anschlussstück,
Fig. 11 und 12 das eine Anschlussstück nach Fig. 7 in Draufsicht und in Stirnansicht gem. Pfeil XII in Fig. 11.
Die in Fig. 1 dargestellte Reifengleitschutzkette hat ein Laufteil 1, das mit Seitenteilen 2 und 3 verbunden ist. Das Laufteil 1 besteht vorzugsweise aus gleichen etwa Y-förmigen Laufteilstücken 4, 4', die mit endseitigen Hakenteilen 5 bis 10 (Fig. 1, 2) über Kettenabschnitte 1a bis 1e des Laufteiles 1 mit den Seitenteilen 2, 3 sowie miteinander verbunden sind.
Im Laufteil 1 sind jeweils einander benachbarte Laufteiistücke spiegelsymmetrisch zueinander angeordnet. Wie anhand des Laufteilstückes 4 erläutert werden soll, haben die Laufteilstücke einen plattenartig ausgebildeten Tragkörper 11, der mehrere mit Abstand voneinander angeordnete Spikes 12, 12', 12", 12'", 12"" trägt und mit einer Ummantelung 13 umgeben ist. Sie besteht vorzugsweise aus Gummi und/oder Kunststoff.
Der Tragkörper 11 besteht aus Metall und weist drei mit gleichem Winkelabstand voneinander liegende Arme 14 bis 16 auf. Die quer zur Umfangsrich-tung des Laufteiles 1 liegenden, im wesentlichen gleich langen Arme 14,15 sind vorzugsweise um ein Mehrfaches länger ausgebildet als der in Längsrichtung des Laufteiles 1 liegende Arm 16. Der kürzere Arm 16 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel um mindestens die Hälfte kürzer als die Arme
14, 15, er kann aber auch gleich lang oder länger sein als sie. Die kürzere Länge des Armes 16 hat aber den Vorteil, dass die Laufteilstücke 4 verhältnismässig kleine Laufteilmaschen bilden können, wodurch die Greifwirkung des Laufteiies erhöht wird. Die Arme 14, 15 weisen mit etwa gleichem Abstand voneinander liegende Aufnahmen 18 bis 20 für Spikes auf (Fig. 3), die durch im Längsschnitt etwa trapezförmige Ausprägungen der Arme (Fig. 3) gebildet sind. Die Mittelpunkte 21 dieser Aufnahmen liegen jeweils auf Längsmittelebenen der Arme 14,
15, die mit der Längsmittelebene des Armes 16 im Schnittpunkt 17 zusammentreffen.
Die Hakenteile 5 bis 7 der Arme 14 bis 16 begrenzen jeweils eine im wesentlichen L-förmige Hakenöffnung 25 bis 27, die durch eine entsprechende Ausstanzung am Ende der Arme 14 bis 16 gebildet und gleich ausgebildet sind. Wie anhand von Fig. 4 dargestellt ist, mündet in die Hakenöffnung 27 des Armes 16 eine Einführöffnung 28. Die Hakenöffnung 27 hat eine Einhängeöffnung 29 für die entsprechenden Kettenglieder. In Einbaulage liegt die Längsachse der Einhängeöffnung 29 in Umfangs-richtung des Laufteiles, während die Längsachsen der Einhängeöffnungen der beiden anderen Hakenöffnungen 25 und 26 winklig zur Umfangsrichtung des Laufteiles verlaufen.
Wie anhand der Fig. 3 und 4 erläutert werden soll, liegen die Spikes 12, 12', 12", die von der Ummantelung 13 über mehr als die halbe, vorzugsweise
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über ihre ganze Höhe umgeben sind, mit einem scheibenförmigen Kopfstück 30 in den Aufnahmen 19 und ragen mit einem zylindrischen Schaftteil 31 über den Arm 14 des Tragkörpers 11. Mindestens die nach aussen über die Ummantelung 13 ragenden Stirnseiten, vorzugsweise beide Stirnseiten der Spikes 12, 12', 12" sind profiliert. An der Stirnseite des Schaftteiles 31 weisen die Spikes einen im Querschnitt vorzugsweise kreisrunden Zapfen 32 auf. Er hat nur etwa halb so grossen Durchmesser wie der Schaftteil 31 und gewährleistet zusammen mit dem Schaftteil eine hohe Griffigkeit.
Der Tragkörper 11 ist vollständig von der Ummantelung 13 umgeben, die jedoch im Bereich der Hakenteile 5 bis 7 wesentlich dünner ausgebildet ist als im übrigen Bereich. Wie Fig. 4 zeigt, ragt die Ummantelung auf beiden Seiten der Arme um nahezu die halbe Armbreite über die Y-förmig angeordneten Arme vor, während sie im Bereich des Hakenteiles wesentlich dünner ist als die Breite der Hakenteile 5 bis 7. Gemäss Fig. 3 hat die Ummantelung auf der die Spikes 12,12', 12" aufweisenden Seite des Tragkörpers 11 eine Dicke, die geringfügig kleiner ist als die Länge ihrer Schaftteile 31. Auf der gegenüberliegenden Seite umgibt die Ummantelung die Aufnahmen, wobei die Ummantelung geringfügig dünner ist als auf der Seite der Spikes. Die Kontur der Ummantelung 13 entspricht, in Draufsicht gemäss Fig. 2 gesehen, etwa der Kontur des Tragkörpers 11. Die Ummantelung 13 begrenzt die Einführöffnung 28 der Hakenöffnung 25 bis 27 auf der dem Hakenende gegenüberliegenden Seite mit geraden Stirnseiten 22 bis 24.
Die Ummantelung 13 weist benachbart zu ihren Stirnseiten 22 bis 24 jeweils einen nach aussen ragenden nasenartigen Vorsprung 33 auf (Fig. 4), der etwa in Höhe eines Ansatzes 35 liegt und die Einführöffnung 28 teilweise begrenzt. Ausserdem ist an den Stirnseiten 22 bis 24 jeweils der noppenartige Ansatz 35 vorgesehen, der kalottenförmig abgerundet ist und etwa gleiche Breite hat wie die benachbarte Stirnseite des freien Endes 36 des Hakenteiles 7. Der dem Ansatz 35 gegenüberliegende, die Stirnflächen 34 bedeckende Ummantelungsab-schnitt 37 nimmt in der Dicke vom äusseren Eckbereich 38 zum inneren Eckbereich 39 hin stetig zu, so dass er in diesem Eckbereich nahezu doppelt so dick ist wie im anderen Bereich. Dadurch wird im Bereich zwischen dem Ansatz 35 und dem verdickten Teil des Ummantelungsabschnittes 37 eine Verengung 40 der Einführöffnung 28 gebildet, die gewährleistet, dass ein eingehängtes Verbind-Ket-tenglied 41 (Fig. 2) nicht unbeabsichtigt wieder ausgehängt werden kann. Die Einführöffnung 28 hat in dem nach aussen offenen Abschnitt kleinere lichte Weite als die Einhängeöffnung 29. Ausserdem verläuft die Einführöffnung 28 durch den beschriebenen Vorsprung 33 winklig, so dass das Verbindungsglied selbst dann, wenn es unbeabsichtigt durch die Verengung 40 nach aussen in die Einführöffnung gelangen sollte, nicht ohne Verschwen-kung aus dem Hakenteil 7 ausgehängt werden kann. Durch diesen winkligen Verlauf und die Anordnung des Ansatzes 35 ist das eingehängte Verbindungsglied 41 sicher im Hakenteil 7 eingehängt. Dasselbe gilt auch für das Hakenteil 10 des benachbarten Laufteilstückes 4', das mit dem Laufteilstück 4 über das Verbindungsglied 41 verbunden ist. Es ist ein Ringglied, das vorzugsweise runden oder viereckigen Querschnitt haben kann. Anstelle des Ring-Kettengliedes 41 kann auch ein Kettenstück 1e zwischen den Laufteilstücken 4, 4' vorgesehen sein, das gemäss Fig. 1 aus drei Ringgliedern 41' besteht. Die Hakenteile 5, 6 und 8, 9 der Laufteilstücke 4, 4' sind, wie Fig. 1 zeigt, vorzugsweise mit Ringgliedern 42 bis 45 der Kettenabschnitte 1a bis 1d verbunden, die wiederum runden oder viereckigen Querschnitt haben können. Die Kettenabschnitte können beispielsweise auch aus Steg- und Ringgliedern bestehen. Die Verbindungsglieder 41' können auch anders als die Kettenglieder der Seitenteile bzw. Seitenketten 2, 3 ausgebildet sein. Z.B. können die Verbindungsglieder aus Vierkantkettengliedern und die Seitenstränge aus Rundstahlkettengliedern bestehen.
Die Spikes 12, 12', 12" usw. sind so angeordnet, dass jeder für sich eine Antriebs- oder Bremsfunktion ausüben kann. Vorzugsweise sind die Stirnflächen der Kopfstücke 30 sowie der Schaftteile 31 und/oder der Zapfen 32 profiliert ausgebildet, so dass einerseits ein sehr sicherer Halt in den zugehörigen Aufnahmen 18 bis 20 und andererseits eine hohe Griffigkeit der Spikes auf dem Untergrund gewährleistet ist. Die profilierte Ausbildung der Spikes gewährleistet ausserdem, dass ein Durchrutschen des Reifens innerhalb der Reifenkette vermieden ist und andererseits die Bremswirkung und Traktion besonders auf weichen Schneedecken verbessert sind.
Die Laufteilstücke 4, 4' können bei Bedarf jederzeit bei Verschleiss oder zum Nachverzinken der Seitenteile 2, 3 ausgewechselt bzw. entfernt werden.
Die Höhe der Spikes 12, 12' usw. ist an die Kettenglieder und Seitenteile 2, 3 so angepasst, dass ein ruhiger Lauf der Gleitschutzkette gewährleistet ist. Die beschriebene Gleitschutzkette kann durch die Verwendung der Laufteilstücke 4, 4' sowohl als Schneekette als auch als Kette auf eisigem Untergrund, aber auch für alle anderen winterlichen Strassenverhältnisse verwendet werden.
Die Ausführungsform nach den Fig. 5 bis 12 unterscheidet sich im wesentlichen dadurch von der zuvor beschriebenen Ausführungsform, dass anstelle des Tragkörpers 11 mindestens zwei, vorzugsweise jeweils drei Anschlussstücke 50 bis 55 etwa Y-förmig in der Ummantelung 13a, 13a' eingebettet sind. Die Anschlussstücke 50 bis 55 haben gegenüber dem Tragkörper 11 den Vorteil, dass dadurch die vorhandenen Spikes 12a, 12a', 12a", 12b, 12b', 12b", 12c 12c', 12d, 12d' eine hohe Elastizität aufweisen. Die Laufteilstücke 4a, 4a' können dadurch eine hohe Dauerbelastung einwandfrei aufnehmen.
Ein weiterer Unterschied der Laufteilstücke 4a, 4a' zu denen nach den Fig. 1 bis 4 besteht darin, dass sie nur zwei V-förmig zueinander verlaufende Arme 14a, 15a bzw. 14b, 15b aufweisen, während anstelle der einander zugewandten kürzeren Arme 16 der Laufteilstücke 4, 4' die Anschlussstücke 52, 54 vorgesehen sind, die im Übergangsbereich zwi-
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sehen den Armen 14a, 15a, 14b, 15b liegen. Schliesslich sind an der dem Reifen und der Fahrbahn zugewandten Reifenanlage- und Verschleiss-seite der Laufteilstücke 4a, 4a' nach den Fig. 5 bis 12 Profilierungen vorgesehen, die noch erläutert werden sollen.
Die Laufteilstücke 4a, 4a' sind so spiegelbildlich zueinander angeordnet, dass die Einführöffnungen ihrer Hakenteile 56, 58 bis 62 einander zugewandt sind.
Die Anschlussstücke 50 bis 55, die im einzelnen anhand des Anschlussstückes 54 gemäss den Fig. 11 und 12 erläutert werden sollen, haben einen im wesentlichen quadratischen Umriss aufweisenden plattenförmigen Verbindungsteil 57, der einstückig mit dem Hakenteil 56 ausgebildet ist.
Die über die Ummantelung vorstehenden Hakenteile 56, 58 bis 62 entsprechen den hakenförmigen Hakenteilen 5 bis 10 der Arme 14 bis 16 der Ausführungsform nach Fig. 1. Die Anschlussstücke sind, wie insbesondere Fig. 10 zeigt, mit ihrem Verbindungsteil 57 fest in die Ummantelung 13a eingebettet und in ihr verankert. Hierzu weist das Verbindungsteil 57 an seinen beiden parallel zur Längsrichtung des Anschlussstückes 54 verlaufenden Rändern 63, 64 jeweils eine vorzugsweise teilkreisförmig konkav ausgebildete Vertiefung 65, 66 auf. Diese Vertiefungen werden von Teilen 67, 68 der Ummantelung 13a' ausgefüllt, wodurch eine Formschlussverbindung zwischen der Ummantelung und dem Anschlussstück 54 erreicht wird, durch welche ein Herausreissen der Anschiussstücke in Zugrichtung Z sicher vermieden wird.
Zur Aufnahme jeweils eines der Spikes weisen die Anschlussstücke 50 bis 55 eine als Öffnung ausgebildete zentrale Aufnahme 69 (Fig. 11) in ihrem Verbindungsteil 57 auf. Der jeweilige Spike ragt mit seinem Schaft 71 durch die Aufnahme 69 und liegt mit dem Rand 72 eines endseitigen vorzugsweise scheibenförmigen Kopfstückes 73 benachbart zum Rand 70 der Aufnahme 69 auf dem Verbindungsteil 57 auf (Fig. 8). Durch die Auflage des Kopfstückes auf dem Verbindungsteil sind eine sichere AbStützung und genaue, senkrechte Ausrichtung der Spikes gegenüber dem Anschlussstück und der Ummantelung gewährleistet. Dadurch hat der Spike 12a' eine hohe Ausreissfestigkeit.
Wie Fig. 8 weiter zeigt, liegt der Schaft 71 des Spikes 12a' mit radialem Spiel in der Aufnahme 69. Der Ringraum 74 zwischen dem Schaft 71 und dem Rand 70 ist mit dem Material der Ummantelung 13a' ausgefüllt, die vorzugsweise aus Gummi- und/oder Kunststoffmaterial besteht. Dadurch bildet die Ummantelung im Ringraum 74 ein Kunststoffbett für den Spike, so dass die Spikes bei hoher Beanspruchung etwas nachgeben können. Dadurch sind Beschädigungen der Spikes und der Spurstücke 4a, 4a' sowie ein Ausreissen der Spikes sicher vermieden.
An ihren dem Kopfstück 73 gegenüberliegenden und über die Ummantelung 13a' ragenden Enden weisen die Spikes 12a' (Fig. 8) entsprechend wie die Spikes 12, 12', 12" nach den Fig. 1 bis 4, Zapfen 76 auf, die vorzugsweise zylindrisch ausgebildet sind und kleineren Durchmesser haben als der Schaft 71.
Wie Fig. 8 zeigt, stützt sich auf dem Kopfstück 73 des Spikes 12a ein Halteteil 77, wie ein Niet, eine Schraube oder dgl. ab, mit dem das Kopfstück 73 in Anlage am Verbindungsteil 57 des Anschlussteils 54 gehalten ist. Das Halteteil liegt mit einem verjüngten Ende 78 auf dem Kopfstück auf, während sein Kopfteil 79 in einer Öffnung eines noppenartigen Vorsprunges 80 liegt.
Wie insbesondere Fig. 6 zeigt, ist jedem Spike 12a', 12c, 12b, 12d' 12b' bzw. Halteteil 77, 77', 77" ein solcher Vorsprung 80, 80', 80" zugeordnet. Zusätzlich zu diesen Vorsprüngen sind weitere Vorsprünge 81, 82, vorgesehen (Fig. 6 bis 8). Sie sind gleich ausgebildet wie die Vorsprünge 80, 80', 80", die sich kegelstumpfförmig nach aussen verjüngen. Mit ihren Stirnflächen stützen sich die Vorsprünge bei montierter Reifenkette an der Reifenlauffläche ab.
Der Vorsprung 81 liegt im Arm 14b, während der Vorsprung 82 im Arm 15b liegt. Vorzugsweise liegen die Vorsprünge 81, 82 benachbart und mit Abstand zu den Vorsprüngen der Spikes 12c, 12c'. Die Vorsprünge 81,82 liegen benachbart zu den Spikes 12c, 12C auf der jeweils gegenüberliegenden Armhälfte.
Die noppenartigen Vorsprünge 80, 80', 80", 81 82 bilden die Profilierung der Reifenanlagefläche der Laufteilstücke 4a, 4a', die den Kraftschluss zwischen der Reifenkette und dem Reifen erhöhen. Dadurch wird verhindert, dass sich der Reifen im Kettennetz bzw. der Reifenkette durchdrehen kann.
Die Spikes 12c, 12tf und 12d, 12d' (Fig. 9) sind zusätzlich zu den in den Anschlussstücken 50 bis 55 angeordneten Spikes 12a, 12a', 12a" und 12b, 12b', 12b" im Bereich zwischen den einander benachbarten Verbindungsteilen 57 der Anschlussstücke 50 bis 55 in der Ummantelung 13a, 13a'vorgesehen. Sie sind gleich ausgebildet wie der Spike 12a' gemäss Fig. 8 und senkrecht in einer Öffnung der Ummantelung 13a, 13a' gehalten. Die Spikes 12c, 12c' und 12d, 12d' liegen mit Abstand von den benachbarten Spikes 12,12a, 12a' bzw. 12b, 12b', 12b" und sind in der Spitze eines Dreieckes angeordnet, dessen Grundseite in der Längsmittelebene der Arme 14a, 15a; 14b, 15b liegt, wobei die Spikes 12a, 12a' bzw. 12a', 12a" und 12b, 12b' bzw. 12b', 12b" auf der Grundseite des gedachten Dreieckes liegen. Die Spikes 12c, 12C, 12d, 12d' liegen in den Armen auf voneinander abgewandten Armhälften.
Aus Fig. 5 ergibt sich, dass die Anordnung der Spikes 12b, 12d, 12b', 12d', 12b" der Laufteilstücke 4a zu den Spikes 12a, 12c, 12a', 12c', 12a" der Laufteilstücke 4a' vorzugsweise so gewählt ist, dass die Spikes 12a und 12b, 12a' und 12b' sowie 12a" und 12b", in Umfangsrichtung P der Reifenkette gesehen, auf gleicher Höhe liegen, während die übrigen Spikes der beiden Spurstücke auf unterschiedlichen Höhen angeordnet sind. Jedes Laufteilstück 4a, 4a' hat jeweils fünf Spikes, die so asymmetrisch angeordnet sind, dass sie bei spiegelbildlicher Anordnung der Laufteilstücke 4a, 4a' (Fig. 5) sieben Einsatzspuren auf dem Untergrund hinterlassen. Dadurch ergibt sich vor allem auf Eis eine sehr hohe Griffigkeit und eine hervorragende Bremswirkung.
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te der Laufteilstücke 4a, 4a' (Fig. 7, 9) ist in jedem Arm 14b, 15b jeweils eine durch eine rinnenartige Vertiefung gebildete Profilierung 85, 86 vorgesehen. Sie erstreckt sich vom einen Rand 87, 88 der Arme 15b, 14b bis zum gegenüberliegenden Längsrand 89, 90. Vorzugsweise verlaufen die Profilierungen 85, 86 senkrecht zur Längsmittelachse der Arme 1.4b, 15b. Die eine Hälfte 91, 92 der Profilierungen 85, 86 hat konstante Breite und verläuft zwischen den Spikes 12a", 12c' bzw. 12c und 12a, während sich die andere Hälfte 93, 94 nach aussen verbreitert. Hierzu ist der dem Anschlussstück 54 zugewandte Längsrand 95, 96 der Vertiefungen schräg nach innen geneigt, während der andere Längsrand 97, 98 gerade verläuft. Die Profilierungen 85, 86 haben den Vorteil, dass sie eine verbesserte Traktions- und Bremswirkung vor allem bei Schnee sowie eine hohe Elastizität und Anpassungsfähigkeit am Reifen bewirkt. Die erweiterten Hälften 93, 94 der Profilierungen bzw. Vertiefungen 85, 86 weisen in entgegengesetzte Richtungen.
Die Laufteilstücke 4a, 4a' sind wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform über Ring- und Kettenglieder 99, 99a, 100 miteinander verbunden (Fig. 5, 6).
Die Ring- und Kettenglieder 99, 99a sind in die einander zugewandten Hakenteile 62, 54 der Anschlussstücke 52, 54 eingehängt. Um zu verhindern, dass die Ring- und Kettenglieder unbeabsichtigt aus den Hakenteilen ausgehängt werden können, sind an den benachbarten Rändern 101,102 der Ummantelung 13a, 13a' Ansätze 35a, 35a' vorgesehen, die die Einführöffnung der Hakenteile verengen.
Im Unterschied zur Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4 sind jedoch die Ansätze 35a, 35a' länger und schmaler ausgebildet, so dass sie die Einführöffnung noch weiter verengen und dadurch ein unbeabsichtigtes Aushängen der Ringglieder 99, 99a sicher verhindern. Die Ansätze 35a, 35a' erstrecken sich von der Ummantelung 13a, 13a' schräg bis in die Einführöffnung der Hakenteile (Fig. 5). Dadurch lassen sich die Kettenglieder leicht in die Hakenteile einhängen, wobei die Ansätze 35a, 35a' elastisch weggedrückt werden. Infolge ihrer schrägen Lage verhindern die Ansätze 35a, 35a' trotz ihrer Elastizität, dass die Kettenglieder unbeabsichtigt aus den Hakenteilen ausgehängt werden können.
Claims (19)
1. Reifengleitschutzkette mit Seitenteilen und einem Laufteil, das gelenkig miteinander verbundene, plattenartige Laufteilstücke mit Spikes sowie Anschlussstücke mit Hakenteilen zum Verbinden mit weiteren Laufteilstücken hat, wobei die Anschlussstücke mit einem plattenartigen Verbindungsteil in einer Ummantelung des Laufteiles gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Spikes (12, 12' bis 12'"; 12a, 12a', 12a"; 12b, 12b', 12b") jeweils in einer Aufnahme (69; 18 bis 20) des plattenartigen Verbindungsteiles (57; 11) gehalten ist.
2. Reifengleitschutzkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (11) ein metallischer Tragkörper ist, dessen Kontur im wesentlichen der Kontur der Ummantelung (13) entspricht.
3. Reifengleitschutzkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (57) mindestens einen, vorzugsweise mittig angeordneten Spike (12a; 12a', 12a"; 12b, 12b', 12b") aufweist.
4. Kette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussstücke (50 bis 55) etwa Y-förmig zueinander an der Ummantelung (13a, 13a') vorgesehen sind und dass zwei der Anschlussstücke (50 bis 55) in V-förmig zueinander verlaufenden Armen (14a, 15a; 14b, 15b) der Ummantelung (13a, 13a') liegen und dass das dritte Anschlussstück (52, 54) im Übergangsbereich zwischen den Armen (14a, 15a; 14b, 15b) liegt.
5. Reifengleitschutzkette nach einem der Ansprüche 1,3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich zwischen einander benachbarten Verbindungsteilen (57) in der Ummantelung (13a, 13a') weitere Spikes (12c, 12c'; 12d, 12d') angeordnet sind, die vorzugsweise in den Armen auf voneinander abgewandten Armhälften liegen.
6. Reifengleitschutzkette nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spikes und die weiteren Spikes, (12a, 12a', 12a", 12b, 12b', 12b", 12c, 12c', 12d, 12d') mit Halteteilen (77, 77', 77"), vorzugsweise Nieten, in ihrer senkrechten Lage zur Ummantelung (13a, 13a') gesichert sind.
7. Reifengieitschutzkette nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteteile (77, 77', 77") in noppenartigen Vorsprüngen (80, 80', 80") auf der dem Reifen zugewandeten Reifenanlagefläche der Laufteilstücke (4a, 4a') vorgesehen sind.
8. Reifengleitschutzkette nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass weitere noppenartige, vorzugsweise kegelstumpfförmig nach aussen verjüngt ausgebildete Vorsprünge (81, 82) auf der Reifenanlagefläche vorgesehen sind, die sich benachbart zu den weiteren Spikes (12c, 12c') auf der jeweils gegenüberliegenden Armhälfte befinden.
9. Reifengleitschutzkette nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf der der Fahrbahn zugewandten Aussenseite der Ummantelung (13a, 13a') eine Profilierung (85, 86) vorgesehen ist, die durch mindestens eine, vorzugsweise zwei rinnenartige Vertiefungen in der Ummantelung (13a, 13a') gebildet ist.
10. Reifengleitschutzkette nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Arm (14a, 15a, 14b, 15b) eine Profilierung (85, 86) aufweist und dass sich die Profilierungen in einer Hälfte der Arme vorzugsweise nach aussen und in entgegengesetzte Richtungen erweitern.
11. Reifengleitschutzkette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper (11) etwa Y-förmig zueinander angeordnete Arme (14 bis 16) hat.
12. Reifengleitschutzkette nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwei einander benachbarte Arme (14, 15) im wesentlichen gleich lang und länger als der andere Arm (16) sind und dass in den
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längeren Armen (14, 15) die vorzugsweise als Ausprägungen ausgebildeten Aufnahmen (18 bis 20) mit im wesentlichen gleichem Abstand hintereinander liegen.
13. Reifengleitschutzkette nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die nach aussen über die Ummantelung (13, 13a) ragenden Stirnseiten, vorzugsweise beide Stirnseiten der Spikes und die weiteren Spikes (12, 12' bis 12""; 12a, 12a', 12a",12b, 12b', 12b"; 12c, 12C; 12d, 12d') profiliert, vorzugsweise mit einem Zapfen (32), versehen sind.
14. Reifengleitschutzkette nach Anspruch 13, bei dem die Spikes ein Kopfstück aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfstück (30) in der Aufnahme (18 bis 20) des Tragkörpers (11 ) liegt.
15. Reifengleitschutzkette nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Arme (14 bis 16) des Tragkörpers (11) die Hakenteile (5 bis 10) bilden.
16. Reifengleitschutzkette nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein in die Öffnung (25 bis 27) der Hakenteile (5 bis 7; 56, 58 bis 62) mündende Einführöffnung (28) mindestens eine Verengung (40) aufweist, die durch mindestens einen elastisch nachgiebigen Ansatz (35; 35a, 35a') der Ummantelung (13, 13a, 13a') gebildet ist.
17. Reifengleitschutzkette nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz (35; 35a, 35a') noppen- oder hakenförmig ausgebildet und an einer den freien Hakenenden (36) gegenüberliegenden Stirnseite (24) der Ummantelung (13, 13a, 13a') vorgesehen ist und dass der dem Ansatz (35; 35a, 35a') gegenüberliegende Ummantelungsabschnitt (37) geringfügig grössere Dicke aufweist als die Ummantelung (13,13a, 13a') im Bereich der Hakenteile (5 bis 10; 56, 58 bis 62).
18. Reifengleitschutzkette nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Ummantelung (13) einen nach aussen ragenden Vorsprung (33) aufweist, der etwa in Höhe des Ansatzes (35) liegt und die Einführöffnung (28) teilweise begrenzt.
19. Reifengleitschutzkette nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass einander benachbarte Laufteilstücke (4, 4'; 4a, 4a') spiegelbildlich zueinander angeordnet sind und kreuzförmige Laufteilabschnitte bilden und dass die quer zur Umfangsrichtung des Laufteiles (1) nach aussen ragenden Arme (14, 15, 14a, 15a, 14b, 15b) der Laufteilstücke (4, 4', 4a, 4a') mit ihren Hakenteilen (5 bis 10, 56, 58 bis 62) in Laufteilkettenab-schnitte (1a bis 1d) eingehängt sind, die mit den Seitenteilen (2, 3) vorzugsweise lösbar verbunden sind.
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