Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Fussbodenplatte mit mehreren verstellbaren Abstandhaltern gemäss Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Höhenverstellbare Abstandhalter oder Stützen für Bodenplatten sind bekannt.
In der \sterreichischen Patentschrift 369 090 wird eine höhenverstellbare Stütze für Fussbodenplatten beschrieben, die aus einem Standrohr, das auf einem Fuss befestigt ist und einem Gewindebolzen besteht, der an einem Auflagekreuz befestigt und im Standrohr drehbar gelagert ist. Zur Verstellung der Höhe bzw. des Abstandes zwischen einer Bodenplatte und dem darunter liegenden Boden ist auf dem Gewindebolzen eine Schraubenmutter befestigt, mittels welcher der Bolzen mehr oder weniger tief in das Führungs- oder Standrohr eingreifend gehalten werden kann. Sowohl die Grundplatte als auch das am Gewindebolzen befestigte Kreuzende müssen am Boden bzw. an der Platte festgeschraubt und ausgerichtet werden.
Eine Verstellung der Höhe der Bodenplatten nach deren Verlegung ist nicht mehr möglich, da die Schraubenmutter am Gewindebolzen der Stütze nur vom Zwischenraum zwischen der Bodenplatte und dem Boden erreichbar ist.
Aus der Europäischen Patentschrift 0 013 570 ist ein Doppelbodensystem bekannt, das erlaubt, die oben liegende Bodenplatte gegenüber der unteren auszurichten. Dazu sind auf der unteren Platte mit Gewindeeinsätzen versehene Sockel aufgesetzt, die in regelmässigen Abständen und mittels letztere verbindende Stangen zu Quadraten verbunden sind. Die auf diese Ständer aufzusetzenden Bodenplatten müssen an vorgegebenen Stellen mit Bohrungen versehen sein, die genau mit den Bohrungen in den Ständern fluchten. Mit anderen Worten, die Ständer müssen millimetergenau ausgerichtet werden, damit die darauf zu liegen kommenden Platten mit diesen verschraubt und ausgerichtet werden können; im Hausbau und insbesondere durch Laien schlichtweg eine unmögliche Anforderung.
Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen.
Die Erfindung, wie sie im Anspruch 1 gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, eine Fussbodenplatte zu schaffen, die nicht nur leicht verlegbar, sondern auch nachträglich ohne Demontage von oben nivellierbar ist.
Es gelingt mit dem erfindungsgemässen Abstandhalter in einfacher und kostengünstiger Weise ohne vorgängiges Aufstellen und Ausrichten von Stützen oder dgl. auf dem meist unebenen Untergrund, Fussbodenplatten innert kürzester Frist exakt zu verlegen, wobei diese Arbeit ohne weiteres von einer Person erledigt werden kann.
Ferner gestattet es die mit den erfindungsgemässen Abstandhaltern ausgerüstete Fussbodenplatte, auch nach vollständiger Verlegung des Bodens von oben Korrekturen vorzunehmen; eine direkte Zugänglichkeit zu den Abstandhaltern ist dazu nicht nötig.
Anhand illustrierter Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 vier Fussbodenplatten mit Abstandhaltern;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Abstandhalter.
In den vier in Fig. 1 dargestellten Fussbodenplatten 1, von denen die beiden auf der linken Seite schmaler sind als diejenigen auf der rechten Seite, sind in regelmässigen oder unregelmässigen Abständen a Bohrungen 3 angebracht. Die Bohrungen 3 können durchgehend den gleichen Durchmesser aufweisen, oder, wie in Fig. 2 gezeigt, unten mit einem grösseren Durchmesser, einer sogenannten Stufenbohrung, versehen sein. Die Fussbodenplatten 1 bestehen aus den bekannten Baumaterialien wie Novopan, Presspan und dgl. In den beiden schmäleren Platten 1 auf der linken Seite, die beispielsweise nachträglich durch Absägen an die örtlichen Verhältnisse des Verlegeortes angepasst worden sind, sind zwei Bohrungen 3 mit geringem Abstand b zur nächsten Bohrung 3 angebracht, um im Randbereich ebenfalls eine einwandfreie Abstützung zu erlangen.
Der erfindungsgemässe Abstandhalter 2 gemäss Fig. 2 besteht aus einem Tragkörper 5 aus Holz, Kunststoff, Metall oder einer Kombination verschiedener Werkstoffe. In diesem ist eine durchgehende Gewindebohrung 7 eingelassen und darin ein Gewindebolzen 9 eingesetzt. Die Gewinde können direkt im Abstandhalterkörper 5 oder in einer in diesem eingesetzten Gewindehülse 8 vorgesehen sein.
Der Gewindebolzen 9 weist oben vorzugsweise einen Schlitz 11 zum Einführen einer Schraubenzieherklinge oder eine mehrkantige Ausnehmung zum Einführen eines entsprechenden Werkzeuges auf. Am unteren Ende ist der Gewindebolzen 9 analog dem Ende einer Schraube abgeflacht oder zugespitzt ausgebildet oder mit einem Fuss 13 versehen, der die Auflagefläche des Gewindebolzens 9 wesentlich vergrössert und eine geringe Reibung mit dem Gewindebolzen 9 aufweist. Der Fuss 13 kann ein billiges Blech- oder Kunststoffteil sein. Die Länge L des Gewindebolzens 9 ist grösser oder gleich der Länge L des Tragkörpers 5.
Der Abstandhalter 2 kann, wie in Fig. 2 gezeigt, pilzförmig ausgestaltet und, falls notwendig, mit seitlichen Verstärkungsrippen 15 versehen sein. Selbstverständlich kann der Abstandhalter 2 auch eine andere geeignete Form, z.B. eine zylindrische, aufweisen.
Das Verlegen von Fussbodenplatten 1 mit den erfindungsgemässen Abstandhaltern 2 wird im folgenden kurz erläutert.
Bei der Verlegung von Fussbodenplatten 1, die noch nicht mit entsprechenden Bohrungen 3 versehen sind, werden mittels einer Bohrmaschine entsprechende Bohrungen 3 mit gleichbleibenden oder mit abgestuften Durchmessern angebracht, danach die Abstandhalter 2 von unten in die Bohrungen 3 eingedreht oder gesteckt, bzw. angeklebt oder andersweitig befestigt und anschliessend die Platten 1 mit den Abstandhaltern 2 nach unten auf den Boden gesetzt. Mittels eines Schraubenziehers oder eines Imbusschlüssels kann eine erste Platte 1 waagrecht und in der vorbestimmten Höhe ausgerichtet werden. Die benachbarten Platten 1, die beispielsweise mit Nut und Feder ausgerüstet sind, können seitlich angesetzt und entsprechend ausgerichtet werden.
Dabei geschieht der gesamte Ausrichtvorgang von oben, d.h. durch die Platte 1 hindurch; die Abstandhalter 2 müssen für die Einstellung demzufolge nicht mehr zugänglich sein. Dies ermöglicht, auch nachträglich Anpassungen oder Veränderungen der Höhe der Platten 1 vorzunehmen.
Ist an bestimmten Stellen eine höhere Flächenbelastung zu erwarten, so können dort selbstverständlich zusätzliche Abstandhalter 2 angebracht werden.
Nach dem Verlegen der Platten 1 können, falls dies notwendig ist, die Bohrungen 3 und die Fugen zwischen den Platten 1 verspachtelt werden.
Das Verlegen der Platten 1 ist sehr einfach und kann sehr rasch erfolgen, auch wenn Teile der Platten 1 abgeschnitten werden müssen. Entlang der Schnittkanten können zu deren Abstützung Bohrungen 3 mit auf b reduziertem Abstand angebracht werden.
The present invention relates to a floor slab with a plurality of adjustable spacers according to the preamble of patent claim 1.
Height-adjustable spacers or supports for floor slabs are known.
In the Austrian patent 369 090 a height-adjustable support for floor panels is described, which consists of a standpipe which is fastened to a foot and a threaded bolt which is fastened to a support cross and is rotatably mounted in the standpipe. To adjust the height or the distance between a base plate and the underlying floor, a screw nut is fastened on the threaded bolt, by means of which the bolt can be held engaging more or less deeply in the guide or standpipe. Both the base plate and the cross end attached to the threaded bolt must be screwed and aligned on the floor or on the plate.
It is no longer possible to adjust the height of the floor slabs after laying them, since the screw nut on the threaded bolt of the support can only be reached from the space between the floor slab and the floor.
A double floor system is known from European patent specification 0 013 570, which allows the top floor plate to be aligned with the lower one. For this purpose, bases with threaded inserts are placed on the lower plate, which are connected at regular intervals and by means of rods connecting them to form squares. The base plates to be placed on these stands must be provided with holes at predetermined locations which are exactly aligned with the holes in the stands. In other words, the stands have to be aligned with millimeter precision so that the panels to be placed on them can be screwed and aligned with them; in house construction and especially by laypersons simply an impossible requirement.
The invention seeks to remedy this.
The invention, as characterized in claim 1, solves the problem of creating a floor slab that is not only easy to install, but can also be leveled from above without disassembly.
With the spacer according to the invention, it is possible in a simple and cost-effective manner without prior installation and alignment of supports or the like on the mostly uneven subsoil to lay floor tiles exactly within a very short period of time, this work being easily done by one person.
Furthermore, the floor plate equipped with the spacers according to the invention allows corrections to be made from above even after the floor has been completely laid; Direct access to the spacers is not necessary for this.
The invention is explained in more detail on the basis of illustrated exemplary embodiments. Show it:
Figure 1 four floor panels with spacers.
Fig. 2 shows a longitudinal section through a spacer.
In the four floor panels 1 shown in FIG. 1, of which the two on the left side are narrower than those on the right side, bores 3 are drilled at regular or irregular intervals. The bores 3 can have the same diameter throughout, or, as shown in FIG. 2, can be provided at the bottom with a larger diameter, a so-called stepped bore. The floor panels 1 consist of the well-known building materials such as Novopan, Presspan and the like. In the two narrower panels 1 on the left side, which have been subsequently adapted, for example, by sawing to the local conditions of the installation location, two holes 3 are located at a small distance b next hole 3 attached in order to also obtain a perfect support in the edge area.
The spacer 2 according to the invention shown in FIG. 2 consists of a support body 5 made of wood, plastic, metal or a combination of different materials. A continuous threaded bore 7 is inserted in this and a threaded bolt 9 is inserted therein. The threads can be provided directly in the spacer body 5 or in a threaded sleeve 8 inserted therein.
The threaded bolt 9 preferably has a slot 11 on top for inserting a screwdriver blade or a polygonal recess for inserting a corresponding tool. At the lower end, the threaded bolt 9 is flattened or tapered analogous to the end of a screw, or is provided with a foot 13, which substantially increases the contact surface of the threaded bolt 9 and has a low friction with the threaded bolt 9. The foot 13 can be a cheap sheet metal or plastic part. The length L of the threaded bolt 9 is greater than or equal to the length L of the support body 5.
As shown in FIG. 2, the spacer 2 can be mushroom-shaped and, if necessary, can be provided with lateral reinforcing ribs 15. Of course, the spacer 2 can also have another suitable shape, e.g. have a cylindrical.
The laying of floor panels 1 with the spacers 2 according to the invention is briefly explained below.
When laying floor panels 1, which are not yet provided with appropriate holes 3, corresponding holes 3 are made with a constant or with stepped diameters by means of a drill, then the spacers 2 are screwed or inserted or glued or glued into the holes 3 from below otherwise attached and then placed the plates 1 with the spacers 2 down on the floor. A first plate 1 can be aligned horizontally and at the predetermined height using a screwdriver or an Allen key. The adjacent plates 1, which are equipped with tongue and groove, for example, can be attached laterally and aligned accordingly.
The entire alignment process takes place from above, i.e. through the plate 1; the spacers 2 must therefore no longer be accessible for the setting. This enables adjustments or changes to the height of the plates 1 to be made subsequently.
If a higher surface load is to be expected at certain points, additional spacers 2 can of course be attached there.
After laying the boards 1, if necessary, the holes 3 and the joints between the boards 1 can be filled.
Laying the plates 1 is very simple and can be done very quickly, even if parts of the plates 1 have to be cut off. Holes 3 can be made along the cut edges to support them at a distance reduced to b.