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CH669111A5 - Abgepackte zahncreme. - Google Patents

Abgepackte zahncreme. Download PDF

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Publication number
CH669111A5
CH669111A5 CH3479/86A CH347986A CH669111A5 CH 669111 A5 CH669111 A5 CH 669111A5 CH 3479/86 A CH3479/86 A CH 3479/86A CH 347986 A CH347986 A CH 347986A CH 669111 A5 CH669111 A5 CH 669111A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
packaged
toothpaste
toothpaste according
weight
phosphate
Prior art date
Application number
CH3479/86A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Lee Mitchell
Michael A Kiernan
Sandra Lee Schelm
Original Assignee
Colgate Palmolive Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US06/771,378 external-priority patent/US4702905A/en
Priority claimed from US06/803,040 external-priority patent/US4716034A/en
Application filed by Colgate Palmolive Co filed Critical Colgate Palmolive Co
Publication of CH669111A5 publication Critical patent/CH669111A5/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine abgepackte Zahncreme, die in einer Kunststofflaminattube, einem mechanisch betätigten Zahnpastaspender, einem flexiblen Behälter oder kissenförmigen Kleinbehälter oder dergleichen abgepackt ist; die Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine Zahncreme, die in einem verträglichen Kontakt mit der Polyolefinoberfläche einer derartigen Verpackung steht.
Bislang wurde Zahncreme in flexiblen Metalltuben wie beispielsweise in mit Wachs beschichteten Bleituben, unbeschichteten Aluminiumtuben oder Aluminiumtuhen mit einer Epoxyharz-Innenbeschichtung abgepackt. In neuerer Zeit werden flexible laminierte Kunststofftuben verwendet, die ihre Form beibehalten.
Derartige laminierte Kunststofftuben haben gewöhnlich eine innere Polyolefinschicht, die sich in direktem Kontakt mit der Zahncreme befindet, und haben mindestens eine Zwischenschicht, wie eine Aluminiumfolie, die einen Aromaverlust der Zahnpasta verhindert. Vorzugsweise ist auch noch eine Zwischenschicht aus Papier vorhanden, die der Tube die erforderliche Steifigkeit verleiht. Die äusseren Schichten der Tube bestehen aus Polyolefinen von denen eine Schicht weiss gefärbt und bedruckt sein kann und mit einer durchsichtigen Polyolefinlaminatschicht bedeckt ist, um die Bedruckung zu schützen. Es können noch weitere Zwischenschichten bei dem Kunststofflaminat aus biegsamen Kunststoff vorhanden sein.
Auch mechanisch zu betätigende Zahnpastaspender können eine Polyolefinoberfläche haben, die in Kontakt mit der Zahnpasta steht. Auch das Gehäuse des Zahnpastaspenders kann aus einem Polyolefin bestehen. Auch flexible kissenartige Behälter können eine Polyolefinoberfläche im Kontaktbereich mit Zahnpasta haben.
Zahnpasten enthalten im allgemeinen einen flüssigen Träger aus Wasser und einem Feuchthaltemittel, einem Geliermittel als festen Träger und ein wasserunlösliches Poliermittel.
Zahnpasten, die aus solchen Komponenten bestehen, bei denen das Feuchthaltemittel Glycerin und Sorbit enthält
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und das Poliermaterial mindestens in überwiegendem Teil ein wasserunlösliches Erdalkalisalz oder ein -Aluminium-oxid-dihydrat ist, lassen sich erfolgreich in flexiblen Zahnpastabehältern aus Metall abpacken, wie in Aluminiumtuben mit einer Innenbeschichtung aus einem Epoxyharzlack. Es wurde jedoch festgestellt, dass diese Zahnpasten, wenn sie in Behältern mit einer Innenfläche aus einem Polyolefin, wie in einer laminierten Kunststofftube abgepackt sind, oder in mechanisch zu betätigenden Zahnpastaspendern oder flexiblen kissenartigen Behältern, eine Synärese entsteht, und sich die flüssigen Bestandteile von den festen Bestandteilen trennen, so dass die Zahnpasta ungeeignet wird, insbesondere, wenn der pH-Wert der Zahnpasta mit einem Phosphationen liefernden wasserlöslichen Material verringert wird.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine abgepackte Zahnpasta vorzuschlagen, bei der eine Phasentrennung der Zahnpasta, die in Kontakt mit einem Polyolefin steht, im wesentlichen verhindert wird.
Demzufolge wird gemäss Erfindung eine abgepackte Zahnpastacreme vorgeschlagen, wie sie im Anspruch 1 definiert ist.
Bei Zahncreme-Zusammensetzungen werden die flüssigen und festen Bestandteile notwendigerweise so aufeinander abgestimmt, dass eine cremeartige Masse gewünschter Konsistenz erhalten wird, die aus dem betreffenden Behälter extrudiert werden kann. Die flüssigen Bestandteile bei den vorliegenden Zahnpasten enthalten im wesentlichen Wasser, Glycerin und Sorbit zusammen mit einer kleineren Menge eines Polyethylenglykols mit einem Molekulargewicht von etwa 200 bis 1000 und vorzugsweise von 600 bis 1000.
Die gesamte flüssige Trägerkomponente enthält mindestens etwa 20 Gew.% dieser Formulierungen. Vorzugsweise wird auch ein Geliermittel in Zahnpasten verwendet, wie natürliche oder synthetische Gumme und gummartige Materialien, Carrageenane wie Irish Moos oder Iota-Carrageenan, Gum-Tragacanth, Natriumcarboxymethylzellulose, Hy-droxyethylzellulose, Polyvinylpyrrolidon, Natriumalginat, Guar-Gum, Stärke, Xanthan und dergleichen, sowie deren Mischungen. Irish Moos, Natriumcarboxymethylzellulose und Hydroxyethylzellulose einschliesslich Mischungen dieser sind insbesondere verträglich und werden als Geliermittel bevorzugt. Wenn der Hauptanteil des Poliermittels ein wasserunlösliches Erdalkalisalz ist wird Iota-Carrageenan ebenfalls als Geliermittel bevorzugt. Der Gumgehalt liegt gewöhnlich bei etwa 0,05 bis 10 Gew.% und vorzugsweise in einem Bereich von 0,5 bis 5 Gew.%, bezogen auf die Zusammensetzung.
Wasser wird bei den Zahnpasten im allgemeinen in Mengen von etwa 10 bis 50 Gew.% und vorzugsweise von 15 bis 35 Gew.% eingebaut. Glycerin und Sorbit machen im allgemeinen etwa 15 bis 50 Gew.% und vorzugsweise etwa 20 bis 35 Gew.% der Zahnpasta aus, wobei das Gewichtsverhältnis von Glycerin zu Sorbit in einem Bereich von etwa 0,25:1 bis etwa 3:1 und gewöhnlich in einem Bereich von 0,25:1 bis etwa 0,8:1 und vorzugsweise bei 0,6:1 bis etwa 0,8:1 liegt. Die eingesetzten Sorbite sind Sorbitsirup, wie er im Handel erhältlich ist, d.h. in Form einer 70 gew.%igen Sorbitlösung in 30 Gew.% Wasser.
Das niedrig-molekulare Ethylenglykol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von etwa 200 bis 1000 und vorzugsweise etwa 600 bis 1000 dispergiert sich leicht in dem flüssigen Träger und verhindert eine Synärese der Zahnpasta, wenn sie sich in einem direkten Kontakt mit einer Polyolefinoberfläche einer Zahncremeverpackung befindet.
Um die Dispersion zu ermöglichen, werden Polyethylen-glykole, die bei Zimmertemperatur im allgemeinen fest sind, durch Erwärmung verflüssigt. Das Gewichtsverhältnis der Gesamtmenge an Glycerin und Sorbit zu Polyethylenglykol liegt in einem Bereich von etwa 60:1 bis etwa 6:1 und vorzugsweise von 15:1 bis etwa 12:1 bei einer Zahnpastacreme mit einem Erdalkalisalz als Poliermittel; es liegt in einem Bereich von etwa 10:1 bei einer Zahnpasta mit a-Aluminium-oxidtrihydrat. Im allgemeinen sind mindestens 0,5 Gew.% Polyethylenglykol und insbesondere 0,5 bis 5 Gew.% vorhanden.
Das dentalverträgliche, wasserunlösliche Poliermittel ist in den Zahnpasten in Mengen von etwa 20 bis 75 und vorzugsweise 35 bis 60 Gew.% vorhanden. Mindestens der Hauptteil, d.h. etwa 50 bis 100% des Poliermaterials ist ein wasserunlösliches Erdalkalisalz oder a-Aluminiumoxidtrihydrat.
Typische wasserunlösliche Erdalkalisalze sind unter anderem Dicalciumphosphat-dihydrat, wasserfreies Dicalcium-phosphat, Calciumcarbonat, Tricalciumphosphat, Calcium-pyrophosphat, Dimagnesiumphosphat-trihydrat und Ma-gnesiumcarbonat sowie deren Mischungen, wobei Calcium-salze, insbesondere Dicalciumphosphat-dihydrat oder Mischungen von Dicalciumphosphat-dihydrat und wasserfreiem Dicalciumphosphat bevorzugt werden.
Das dentalverträgliche wasserunlösliche a-Aluminium-oxid-trihydrat wird gewöhnlich in kleiner Teilchengrösse verwendet, wobei beispielsweise mindestens 85% der Teilchen kleiner als 20 (im sind und dieses vorzugsweise als Hydrat vorliegt, wie die sogenannten Gibbsite (a-Alumini-umoxid-trihydrat), die im allgemeinen chemisch als AI2O3 • 3HiO oder Al(OH)3 bezeichnet werden. Die durchschnittliche Teilchengrösse von Gibbsit liegt im allgemeinen bei 6 bis 9 um. Es können jedoch grössere Teilchen an a-Aluminiumoxid-trihydrat vorhanden sein, wobei 20 bis 70 Gew.% der Teilchen eine Grösse über 20 um haben können. Eine besonders gute Sorte von a-Aluminiumoxid-trihydrat (die von Alcoa unter der Bezeichnung C-333 vertrieben wird) ist ein feinteiliger Gibbsit mit der folgenden Teilchengrössen-verteilung:
(im
Gew.%
< 30
94-99
< 20
85-93
< 10
56-67
< 5
28-40
Sofern nicht der pH-Wert der Zahnpasta eingestellt wird, hat diese bei einem Gehalt mit einer wesentlichen Menge an a-Aluminiumoxid-trihydrat einen stark alkalischen pH-Wert von etwa 9 bis 10,5; demzufolge werden oft saure Substanzen diesen Zahncrems zugesetzt, um den pH-Wert meist auf einen Bereich von 6 bis 8 zu verringern. Wasserlösliche Phosphatverbindungen, insbesondere anorganische Phosphate sind wirksam, um eine derartige Verringerung der Alkalität zu ermöglichen. Diese Verbindungen sind unter anderem Ortho-phosphate und insbesondere Ortho-phosphorsäure und Alkali- oder Ammonium-mono-orthophosphate oder Di-ortho-phosphate. Natrium-di-ortho-phosphat und dessen Hydrate werden bevorzugt. Die Menge dieser Verbindungen soll so bemessen sein, dass der pH-Wert auf etwa 6 bis 8 eingestellt wird. Beispielsweise wird das Natrium-di-orthophosphat als Monohydrat oder wasserfrei meist in Mengen von über 0,15 bis 0,50 Gew.% eingesetzt. Derartige den pH-Wert einstellenden Phosphatverbindungen führen dazu, dass die Zahncreme bei Kontakt mit einer Polyolefinoberfläche zu einer Synärese neigen, sofern nicht Zusätze vorhanden sind, die eine derartige Synärese verhindern.
Wenn wasserunlösliche Erdalkalisalze als Hauptbestandteil des Poliermaterials vorhanden ist, können a-Aluminium-
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oxid-trihydrat, calciniertes Aluminiumoxid oder andere zusätzliche Poliermittel gegebenenfalls in kleineren Mengen vorhanden sein, beispielsweise in einem Gewichtsverhältnis von Erdalkalisalz zu Aluminiumoxidmaterial von etwa 2,5:1 bis etwa 4:1, wobei die Gesamtmenge an Poliermaterial in der Zahnpasta in einem Bereich von etwa 25 bis 75 Gew.% liegt.
Wenn a-Aluminiumoxid-trihydrat als Hauptbestandteil des Poliermittels vorhanden ist, so sind die kleineren Anteile an Poliermittel, sofern sie vorhanden sind, im allgemeinen 5 bis 20 Gew.%, bezogen auf das Poliermittel, und können Di-calcium-dihydrat, wasserfreies Dicalciumphosphat, Calciumcarbonat, Tricalciumphosphat, Calciumpyrophosphat, Dimagnesiumphosphat-trihydrat, Magnesiumcarbonat, calciniertes Aluminiumoxid, Zirkonsilikat und unlösliches Na-trium-meta-phosphat sein.
Bei den erfindungsgemässen Zahnpasten können auch organische oberflächenaktive Substanzen verwendet werden, um eine erhöhte prophylaktische Wirkung zu erzielen und um ferner eine gründliche und vollständige Dispergierung der vorliegenden Zusammensetzung in der Mundhöhle zu erreichen, und ferner um die Zahnpasten kosmetisch verträglich zu machen. Die organischen oberflächenaktiven Substanzen können anionische, nichtionische, ampholyti-sche oder kationische Tenside sein, wobei jedoch solche Ten-side bevorzugt werden, die der Zusammensetzung reinigende und schäumende Eigenschaften vermitteln. Geeignete Tenside sind wasserlösliche Salze höherer Fettsäuremonoglycerid-monosulfate, wie Natriumsalze von monosulfatierten Mono-glyceriden von hydrierten Kokosnussölfettsäuren, höhere Alkylsulfate, wie Natriumlaurylsulfat, Alkylarylsulfonate, wie Natriumdodecylbenzolsulfonat, Olefinsulfonate, wie Natriumolefinsulfonat, bei dem der Olefinrest 12 bis 22 Kohlenstoffatome enthält, höhere Alkylsulfoacetate, höhere Fettsäureester von 1,2-Dihydroxypropansulfonaten und die im wesentlichen gesättigten höheren aliphatischen Acylami-de niederer aliphatischer Aminocarbonsäureverbindungen wie solche, die 12 bis 16 Kohlenstoffatome im Fettsäurerest, im Alkyl- oder Acylrest und dergleichen enthalten. Beispiele der zuletzt genannten Amide sind N-Laurylsarcosine und die Natrium-, Kalium- und Ethanolaminsalze vom N-Lauroyl-, N-Myristoyl- oder N-Palmitoylsarcosin, die im wesentlichen frei von Seifen oder ähnlichen höheren Fettsäureprodukten sein sollen, die die Wirkung dieser Verbindungen in den erfindungsgemässen Zusammensetzungen erheblich zu reduzieren neigen. Die Amide sind besonders vorteilhaft, da sie eine verlängerte und deutliche Wirkung bei der Inhibierung der Säurebildung in der Mundhöhle beim Aufbrechen der Kohlehydrate bewirken und zusätzlich die Löslichkeit des Zahnschmelzes in sauren Lösungen verringern. Andere geeignete Substanzen sind langkettige Fettsäuremonoglycerid-sulfonate in Form des Natriumsalzes, die entweder allein oder zusammen mit Natriumlaurylsulfat verwendet werden können.
Andere besonders geeignete oberflächenaktive Komponenten sind nichtionische Tenside, wie Kondensationsprodukte von Sorbitanmonostearat mit etwa 20 Mol Ethylen-oxid, Kondensationsprodukte von Ethylenoxid mit Propy-lenglykol und amphotere Tenside, wie langkettige (Alkyl)-aminoalkylen-alkylierte Aminderivative (Miranole). Ferner können kationische oberflächenaktive germicide und bacte-rizide Verbindungen wie Diisobutylphenoxyethoxyethyldi-methylbenzylammoniumchlorid, Benzyldimethylstearylam-moniumchlorid, Benzyldiethylstearylammoniumchlorid, tertiäre Amine mit einem Fettalkylrest von 12 bis 18 Kohlenstoffatomen und zwei (Poly)oxyethylenresten am Stickstoff, die gewöhnlich 2 bis 50 Ethanoxyreste je Molekül enthalten,
und deren Salze mit Säuren und Verbindungen der folgenden allgemeinen Formel
(CH-CH..0) H (CH-CH-0 ) H
5 J Z ^ £. im X
R-N-CH2CH2CH2N-(CH2CH20)yH
verwendet werden, in welchen R ein Fettsäurealkylrest mit io 12 bis 18 Kohlenstoffatomen und x, y und z zusammen 3 oder mehr sind, sowie Salze dieser Verbindungen mit Mineralsäuren oder organischen Säuren. Vorzugsweise werden 0,05 bis 5 Gew.% dieser erwähnten oberflächenaktiven Substanzen in der Zahnpasta eingesetzt. Insbesondere wird ein 15 anionisches Tensid und vorzugsweise Natriumlaurylsulfat verwendet.
Die Zahnpasta kann vorzugsweise noch eine Fluorverbindung enthalten, die eine günstige Wirkung im Mundhöhlenbereich entwickelt und beispielsweise die Löslichkeit des 20 Zahnschmelzes bei Anwesenheit von Säuren vermindert und eine Schädigung der Zahnsubstanz verhindert. Beispiele derartiger Fluorverbindungen sind Natriumfluorid, Zinn(II)-fluorid, Kaliumfluorid, Kaliumzinn(II)-fluorid, (SnF2 ■ KF), Natriumhexafluorostannat, Zinn(II)-chlorfluorid, Natrium-25 fluorozirkonat und Natriummonofluorphosphat. Diese Verbindungen disoziieren oder setzen fluorhaltige Ionen in Wasser frei und sind vorzugsweise in einer wirksamen aber nichttoxischen Menge vorhanden, gewöhnlich in einem Bereich von 0,01 bis 1 Gew.% der wasserlöslichen Fluorbestandteile. 30 Bevorzugte Fluorverbindung ist das Natriummonofluorphosphat, welches gewöhnlich in Mengen von etwa 0,076 bis 7,6 Gew.% und vorzugsweise in einer Menge von 0,76 Gew.% vorhanden ist. Auch eine Mischung von Natriummonofluorphosphat und Natriumfluorid ist bevorzugt, bei-35 spielsweise in einem Gewichtsverhältnis von 2:1 belogen auf den Fluoridgehalt.
Ferner können übliche Aromastoffe und Süssungsmittel bei der erfindungsgemässen Zusammensetzung vorhanden sein, wobei Beispiele für geeignete Aromastoffe aromatische 40 Öle wie Spearmintöl, Pfefferminzöl, Wintergrün, Sassafras, Klee, Nelke, Eukalyptus, Majoran, Zimt, Limonen- und Orangenöl und auch Methylsalicylat verwendet werden können. Geeignete Süssungsmittel sind Sucrose, Lactose, Maltose, Xylit, Natrium-6-methyl-3,4-dihydro-l,2,3-oxathiazin-4-45 on und Natriumcyclamat, Perillartin und Natriumsaccharin. Gewöhnlich sind die Aromastoffe und die Süssungsmittel zusammen in einer Menge von 0,01 bis 5 Gew.% oder mehr in der erfindungsgemässen Zusammensetzung vorhanden.
Ferner können noch andere Komponenten in der Zahn-50 pasta vorhanden sein, wie beispielsweise färbende oder weissmachende Mittel oder Farbstoffe, korrosionsverhin-dernde Bestandteile, Silikone, Chlorophyllverbindungen und ammoniakartige Verbindungen, wie Harnstoff, Diammoni-umphosphat und deren Mischungen. Die Weissmachungs-55 mittel wie Titandioxid sind gewöhnlich in Mengen von 0,5 bis 2 Gew.% vorhanden und verbessern das Aussehen der Zahnpasten, wenngleich beim Altern eine Verfärbung auftreten kann.
Die Zusatzstoffe werden bei der vorliegenden erfindungs-60 gemässen Zahnpasta in solchen Mengen eingesetzt, die nicht die Eigenschaften und gewünschten Wirkungen nachteilig beeinflussen und werden je nach Anwendungszweck ausgewählt.
Es können ferner noch Bacterizide in Mengen von etwa 65 0,01 bis 5 Gew.% verwendet werden, wobei typische Bacterizide die folgenden Verbindungen sind. N'-(4-Chlorobenzyl)-N5-(2,4-dichlorobenzyl)biguanid; p-Chlorophenylbiguanid;
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4-Chlorobenzhydrylbiguanid;
4-Chlorobenzhydrylguanylharnstoff; N-3-Lauroxypropyl-N5-chlorobenzylbiguanid; 1,6-Di-chlorophenylbiguanidohexan; l,6-Bis-(2-ethylhexylbiguanide)hexan; l-(Lauryldimethylammonium)-8-(p-chlorobenzyldimethyl-
ammonium)octan-dichlorid; 5,6-Dichloro-2-guanidinobenzimidazol; N'-p-Chlorophenyl-N5-laurylbiguanid;
5-Amino-l,3-bis(2-ethylhexyl)-5-methylhexahydro-
pyrimidin und deren nicht-toxische Additionssalze.
Bei Zahnpasten, die Erdalkalisalze als Poliermittel enthalten, können auch verschiedene Mittel zur Abschwächung von Calcium- und Magnesiumionen zur Einstellung der physikalischen Eigenschäften der Zusammensetzung verwendet werden. Geeignete Bestandteile sind wasserlösliche, anorganische Polyphosphatsalze, wie Tetra-natriumpyrophosphat oder Dinatrium-di-pyrophosphat, wobei insbesondere die neutralisierten oder sauren Polyphosphate bevorzugt werden. Andere geeignete Verbindungen sind Alkalisalze, vorzugsweise Natriumsalze von Zitronensäure. Im allgemeinen werden diese Verbindungen in einer geringeren Menge zugesetzt. Der genaue Anteil hängt von der besonderen Formulierung und den physikalischen Eigenschaften der Zahnpasta ab, liegt jedoch im allgemeinen in einem Bereich von 0,1 bis etwa 3 Gew.%.
Die Zahnpasten sollen einen für den praktischen Einsatzzweck geeigneten pH-Wert haben, der bei wasserunlöslichen Erdalkalisalzen in Zahnpasten einen pH-Bereich von 5 bis 10 hat. Der pH-Wert wird direkt an der Zahncreme gemessen. Gegebenenfalls können auch weitere Stoffe, wie Zitronensäure zugesetzt werden, um den pH-Wert auf etwa 6 bis 7 einzustellen.
Bei Zahnpasten mit einem Gehalt an a-Aluminiumoxidtrihydrat wird ein pH-Wert von etwa 6 bis 8 dadurch erhalten, dass man diesen mit einem wasserlöslichen Material einstellt, der Phosphationen liefert.
Die Verpackung für die Zahnpasta kann jede laminierte Polyolefin-Zahnpastatube sein, wie sie beispielsweise in der US-PS 3 260 410 beschrieben ist. Nach einem Beispiel dieser Literaturstelle wird eine Aluminiumgrundfolie mit einer Wandstärke von etwa 0,0013 cm auf eine Temperatur von 177 °C erhöht, wobei eine Fläche dieser erhitzten Folie mit einer extrudierbaren Folie eines Copolymeren aus Ethylen und Acrylsäure mit einem Säuregehalt von 3 + 0,5% und einem Schmelzindex von 8 ± 1 beschichtet wird, während die gegenüberliegende Fläche an eine Folie aus einem Polyethylen niedriger Dichte angelegt wird.
Mit entsprechend angetriebenen Walzen wurde eine laminierte Grundfolie erhalten, bei der die Copolymerschicht etwa 152 [im und die Polyethylenschicht etwa 127 um dick war. Die Grundfolie wurde dann zu einem Schlauch geformt und versiegelt. Nach Abtrennen der Schlauchform zu Tubenstücken wurden diese mit den erfindungsgemässen Zahnpasten befüllt.
Die erfindungsgemässen Zahnpasten können ohne nachteilige Synärese in anderen laminierten Polyolefinzahnpasta-tuben abgepackt werden, die mehrere Zwischenschichten enthalten. Beispielsweise können mehrschichtige flexible Zahnpastatuben gemäss US-PS 4 418 841 verwendet werden, einschliesslich der bruchfesteren dort beschriebenen Laminate.
Die Zahnpasten gemäss Erfindungen können in Tuben aus einem Material abgepackt werden, wie sie als A und A-l in US-PS 4 418 841 beschrieben sind; diese Zahnpasten sind zufriedenstellend und zeigen keine Synäresis. Diese Tuben A und A-l bestehen aus den folgenden Schichten, und zwar in der Reihenfolge von der äusseren zur innersten Schicht, wobei LDPE ein Polyethylen niederer Dichte, EAA Ethylen-acrylsäure und OPP orientiertes Polypropylen bedeuten.
Tube A Dicke in um
Tube A-l Dicke m |im
LDPE
38
38
pigmentiertes LDPE
51
51
Papier
41
41
LDPE
18
51
OPP
25
EAA
84
25
Metallfolie
18
18
EAA
50
50
LDPE
30
30
Die Gesamtstärke beider Laminatfolien lag bei etwa 20 330 um.
Die erfindungsgemässe Zahnpasta kann in mechanisch zu betätigenden Zahnpastaspendern z.B. gemäss US-PS 4 374 591 abgepackt werden. Das Gehäuse dieser Behälter besteht meistens aus einem Polyolefin wie Polypropylen. Das 25 Gehäuse ist im wesentlichen als eine Schicht anzusehen, deren Innenfläche mit der Zahnpasta in Berührung steht.
Wenn die erfindungsgemässe Zahnpasta in einem derartigen Abgabebehälter aus Polypropylen abgepackt wird, zeigt sie keine Synärese.
30 Die Vorteile der erfindungsgemässen Zahnpasta liegen auch vor, wenn diese in einem flexiblen Behälter oder Kissen abgepackt ist, das eine Polyolefinfläche meist aus einem Polyethylen niederer oder mittlerer Dichte aufweist.
Im folgenden soll die Erfindung anhand von Beispielen 35 näher erläutert werden.
Beispiel 1
Es wurden die folgenden Zahnpasten in cremeartiger Konsistenz hergestellt und jeweils in die Laminattuben A 40 und A-l abgepackt.
Bestandteile Gewichtsteile in der Zahnpasta Nr.
12 3 4
45
Glycerin
8,000
8,000
8,000
8,000
Sorbit 70%
16,000
15,000
15,500
14,000
Natriumcarboxy
methylzellulose
1,000
1,000
1,000
1,000
so Natriumsaccharin
0,200
0,200
0,200
0,200
Natriummonofluor
phosphat
0,760
0,760
0,760
0,760
Natrium-di-orthophos-
phatmonohydrat
0,250
0,250
0,250
0,250
55 Entsalztes Wasser,
bestrahlt
19,700
19,700
19,700
19,700
a-Aluminiumoxid-
trihydrat (C-333)
52,000
52,000
52,000
52,000
Natriumlaurylsulfat
1,200
1,200
1,200
1,200
60 Aromastoffe
0,890
0,890
0,890
0,890
Polyethylenglykol
durchschnittliches
Molekulargewicht 600
-
1,000
0,500
2,000
pH
65
7,0
7,0
7,0
7,1
Nach 13 Wochen altern bei 25 °C zeigten die Zahncreme Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 4 nach wie vor eine cremige Konsistenz
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6
in den Laminattuben A und A-l, während die Zahncreme Nr. 1 sich in beiden Tuben bereits nach einer Woche bei 25 °C in eine flüssige und feste Phase aufteilte.
Beispiel 2
Die Zahnpasten Nr. 1 bis Nr. 4 wurden in einen Zahnpastenspender gemäss US-PS 4 437 591 eingebracht, dessen Gehäuse aus Polypropylen bestand. Die Zahnpasten Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 4 behielten ihre cremeartige Konsistenz, während die Zahnpasta Nr. 1 sich in eine flüssige und feste Phase aufteilt.
Beispiel 3
Es wurden ähnliche Ergebnisse, wie bei den Beispielen 1 beobachtet, wenn die folgenden Änderungen durchgeführt wurden:
a) Die relativen Mengen an Glycerin, Sorbit (70%) und Polyethylenglykol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 600 betrugen 6:24:2 gegenüber 6:24:0 und 18:6:2 gegenüber 18:6:0.
b) Polyethylenglykol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 200 und von 1000 wurde anstelle des Polyethylenglykols mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 600 verwendet.
c) Die Zahnpasten wurden in laminierte Tuben gemäss US-PS 3 260 410 abgepackt.
Bestandteile d) Die Zahnpasten wurden in bruchfesten laminierten Tuben gemäss US-PS 4 418 841 abgefüllt.
e) Die Zahnpasten wurden in flexible Behälter oder Beutel mit einer Laminatstruktur von aussen nach innen wie
5 folgt abgepackt:
12.2 (im Polyethylenterephthalat
21.3 um weisse Ethylenacrylsäureschicht 9,0 (im Aluminiumfolie
3,3 (im Ethylenacrylsäureschicht io 25,4 (im Polyethylen mittlerer Dichte.
f) Anstelle von Natriumcarboxymethylzellulose als einziges Geliermittel wurde eine Mischung aus 0,3 Gewichtsteilen Natriumcarboxymethylzellulose und 0,6 Gewichtsteilen Xanthan verwendet.
15 g) Anstelle von 3,0 Gewichtsteilen a-Aluminiumoxidtrihydrat wurden 3,0 Gewichtsteile calciniertes Aluminiumoxid verwendet.
h) Anstelle von 10,0 Gewichtsteilen a-Aluminiumoxidtrihydrat wurden 10,0 Gewichtsteile unlösliches Natriummeta-
20 phosphat eingesetzt.
i) Anstelle von Natriumsaccharin wurde Natriumcycla-mat verwendet.
Beispiel 4
25 Es wurden die folgenden Zahnpasten in cremiger Konsistenz hergestellt und jeweils in die laminierten Tuben A und A-l abgepackt.
Gewichtsteile in Zahnpasta Nr. 1 2
Glycerin
10,000
10,000
Natriumfluorphosphat
0,760
0,760
Natriumcarboxymethylzellulose
0,950
0,950
Tetranatriumpyrophosphat
0,250
0,250
Natriumsaccharin
0,200
0,200
Sorbitol, 70%ige Lösung
15,000
17,000
Polyethylenglykol durchschnittliches
Molekulargewicht 600
2,000
Entsalztes Wasser, bestrahlt
20,000
20,090
Dicalciumphosphat-dihydrat
48,760
48,760
Aromastoffe
0,890
0,890
Natriumlaurylsulfat
1,100
1,100
Nach 20 Wochen Lagerung bei 25 °C blieb die Zahnpasta Nr. 1 in beiden Laminattuben A und A-l in ihrer cremigen Konsistenz, während die Zahnpasta Nr. 2 sich innerhalb von 4 bis 10 Tagen bei 25 °C in beiden Zahnpastatuben A und A-l in eine flüssige und feste Phase auftrennte.
Beispiel 5
Es wurden die Zahncremes Nr. 1 und 2 gemäss Beispiel 4 in einen mechanisch zu betätigenden Zahnpastaspender gemäss US-PS 4 437 591 gegeben, der ein Polypropylengehäuse hatte. Die Zahnpasta Nr. 1 behielt ihre cremeartige Konsistenz während sich die Zahnpasta Nr. 2 in eine flüssige und feste Phase auftrennte.
Gleiche Ergebnisse wurden erhalten, wenn folgende Änderungen getroffen wurden:
a) Statt Dicalciumphosphat-dihydrat wurde Calciumcarbonat verwendet.
b) Statt Dicalciumphosphat-dihydrat wurde Dimagnesi-umphosphat-trihydrat verwendet.
c) Das Verhältnis von Glycerin, Sorbit und Polyethylenglykol wurde wie folgt eingestellt:
6:24:2 gegenüber 6:24:0 und 18:6:2 gegenüber 18:6:0.
d) Anstelle von Polyethylenglykol mit einem durch-
50 schnittlichen Molekulargewicht von 600 wurden Polyethy-lenglykole mit durchschnittlichen Molekulargewichten von 200 bzw. 1000 verwendet.
e) Die Zahncreme wurde in eine laminierte Tube gemäss US-Patent 3 260 410 abgepackt.
55 f) Die Zahncreme wurde in eine bruchfeste laminierte Tube gemäss US-Patent 4 418 841 abgepackt.
g) Die Zahncreme wurde in flexible Beutel mit der von aussen nach innen laufenden folgenden Schichtausbildung abgepackt:
60 12,2 (im Polyethylenterephthalat
21.3 (im weisse Ethylenacrylsäureschicht 9,0 (im Aluminiumfolie
3,3 (im Ethylenacrylsäureschicht
25.4 (im Polyethylen mittlerer Dichte.
65 h) Anstelle von Natriumcarboxymethylzellulose als einziges Geliermittel wurden Mischungen aus 0,3 Gewichtsteilen Natriumcarboxymethylzellulose und 0,6 Gewichtsteilen Iota-Carrageenan verwendet.
s

Claims (22)

  1. 669111
    2
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Abgepackte Zahncreme, die in direktem Kontakt mit einer Polyolefm-Oberfläche der Verpackung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnpaste mindestens 20 Gew.% eines flüssigen Trägers enthält, der Wasser, Glycerin, Sorbit und Polyethylenglykol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 200 bis 1000 enthält, wobei das Gewichtsverhältnis von Glycerin zu Sorbit 0,25:1 bis 3:1 beträgt, und das Gewichtsverhältnis der Gesamtmenge an Glycerin und Sorbit zum Polyethylenglykol in einem Bereich von 60:1 bis 6:1 liegt, und ferner einen festen Träger enthält, der 0,05 bis 10 Gew.% eines Geliermittels, und 20 bis 75 Gew.% eines dentalverträglichen wasserunlöslichen Poliermittels enthält, wobei mindestens ein Hauptteil desselben ein wasserunlösliches Erdalkalisalz oder a-Aluminiumoxidtrihydrat ist, und wobei im Falle, dass a-Aluminiumoxidtrihydrat als grösserer Anteil des Poliermittels vorhanden ist, noch ein wasserlösliches Material zur Verringerung des pH-Wertes der Zahnpasta auf einen Wert von 6 bis 8 vorhanden ist, das Phosphationen zu liefern vermag.
  2. 2. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverhältnis von Glycerin zu Sorbit in einem Bereich von etwa 0,25:1 bis etwa 0,8:1 und das Gewichtsverhältnis der Gesamtmenge an Glycerin und Sorbit zu Polyethylenglykol in einem Bereich von etwa 15:1 bis etwa 10:1 liegt.
  3. 3. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverhältnis von Glycerin zu Sorbit in einem Bereich von etwa 0,6:1 bis etwa 0,8:1 Hegt.
  4. 4. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das durchschnittliche Molekulargewicht des Polyethylenglykols etwa 600 bis 1000 ist.
  5. 5. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das durchschnittliche Molekulargewicht des Polyethylenglykols etwa 600 ist.
  6. 6. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Polyethylenglykol in Mengen von mindestens etwa 0,5 Gew.%, bezogen auf die gesamte Zahncreme, vorhanden ist.
  7. 7. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Polyethylenglykol in Mengen von etwa 0,5 bis 5 Gew.%, bezögen auf die gesamte Zahncreme, vorhanden ist.
  8. 8. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das a-Aluminiumoxidtrihydrat als einziges Poliermittel vorhanden ist.
  9. 9. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Material zur Verringerung des pH-Wertes eine anorganische Substanz ist.
  10. 10. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das anorganische Material zur pH-Wert-Verringerung Orthophosphationen zu liefern vermag.
  11. 11. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Orthophosphationen lieferfahige Material eines aus der Gruppe bestehend aus Orthophosphorsäure, Alkali-di-ortho-phosphat, Ammonium-di-ortho-phosphat, Alkalimono-orthophosphat und Ammonium-mono-ortho-phosphat ist.
  12. 12. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Ortho-phosphationen lieferfähige Material Natrium-di-ortho-phosphat ist.
  13. 13. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Natrium-di-ortho-phosphat ein Natrium-di-ortho-phosphat-monohydrat ist.
  14. 14. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wasserunlösliche Erdalkalisalz als Calciumsalz vorliegt.
  15. 15. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Calciumsalz ein Dicalciumphos-phat-dihydrat ist.
  16. 16. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnpasta in einer laminierten Kunststofftube abgepackt ist.
  17. 17. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Oberfläche der Laminatkunststofftube ein Polyethylen ist.
  18. 18. Abgepackte Zahnpasta nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Polyethylen ein Polyethylen niederer Dichte ist.
  19. 19. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahncreme in einem mechanisch betätigbaren Zahnpastaspender abgepackt ist, dessen Gehäuse aus einem Polyolefin besteht.
  20. 20. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Polyolefin des Gehäuses des Zahnpastaspenders Polypropylen ist.
  21. 21. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahncreme in einem flexiblen Behälter oder kissenförmigen Behälter abgepackt ist.
  22. 22. Abgepackte Zahncreme nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Polyolefinfläche des Behälters ein Polyethylen niedriger oder mittlerer Dichte ist.
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