CH646008A5 - Starkstromtransformator. - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Starkstromtransformator nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Beim Kurzschluss eines solchen Transformators werden die Wicklungen axialen und radialen Kurzschlusskräften ausgesetzt. Die radialen Kräfte für ausserhalb des Hauptstreufeldes Hegende Wicklungen sind immer nach aussen gerichtet, während sie für innerhalb des Hauptstreufeldes liegende Wicklungen nach innen auf den Kernschenkel gerichtet sind. Die nach aussen gerichteten Kräfte bewirken Zugspannungen in der betreffenden Wicklung, die im allgemeinen leicht zu beherrschen sind. Die Kräfte, die radial nach innen wirken, sind schwieriger zu beherrschen, da sie den Durchmesser der betreffenden Wicklung verkleinern wollen, und wenn die Wicklung in sich selbst nicht stabil genug ist oder keine genügende Abstützung radial nach aussen oder innen hat, wird sie ausbeulen (knicken). Dabei kann die Isolation beschädigt werden, so dass ein Kurzschluss zwischen den Windungen auftritt. Besonders bei Wicklungen mit Leitern aus Metallfolieband ist es ein grosses Problem, dieselben kurzschlussicher zu machen. Man kann die Festigkeit einer solchen Wicklung zwar dadurch erhöhen, dass man die einzelnen Windungen zusammenleimt, doch bringt eine solche Methode bei grossen Transformatoren fertigungstechnische Schwierigkeiten mit sich. Ausserdem haben die in diesem Zusammenhang infrage-kommenden Leimarten keine ganz zufriedenstellende elektrische Dauerfestigkeit.
Es ist vorgeschlagen worden, auf verschiedene Art Stützen für die innere Wicklung rund herum nach innen, d.h. zwischen Wicklung und Kern anzubringen. Aufgrund der Elastizität des stützenden Materials kann man jedoch ein Verbeulen mit dieser Methode nicht ganz verhindern, sondern nur die Grösse der Verbeulung begrenzen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Transformator der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 genannten Art eine kurzschlussichere Wicklungsausführung zu schaffen. Dieses wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 beschriebenen Massnahmen erreicht.
Der Erfindung hegt die Erkenntnis zugrunde, dass eine Wicklung, auf die eine radial nach innen gerichtete Kraft wirkt, und die nach aussen über ihren ganzen Umfang dadurch gegen eine ausserhalb liegende Wicklung derart abgestützt ist, dass der Raum zwischen den beiden Wicklungen mit festem Material ausgefüllt ist, nur dann einbeulen kann, wenn die innere Wicklung eine anfängliche Unrundheit aufweist.
Es ist zwar schon früher vorgeschlagen worden, die innere Wicklung eines Starkstromtransformators an der äusseren Wicklung abzustützen, um ein Verbeulen zu vermeiden (ETZ 1952, Heft 5, Seiten 121-123). Dabei werden mehrere in tangentialem Abstand voneinander angeordnete, in Längsrichtung verlaufende Stützleisten in dem Kanal zwischen der inneren und der äusseren Wicklung verwendet. Bei der bekannten Ausführung handelt es sich jedoch nicht um Bandwicklungen, sondern um Wicklungen, die in sich selbst eine verhältnismässig grosse Steifigkeit aufweisen.
Bei einer Bandwicklung, die beispielsweise aus Folie von nur 0,1 mm Dicke besteht, ist hingegen eine Abstützung nach aussen nicht ausreichend, da die beim Kurzschluss erzeugte Ringspannung in der innersten Windung der Wicklung einer freien Knicklänge entspricht (entsprechend einer bestimmten Unrundheit der Windung), die weit unter jenen Werten liegt, die mit praktischen Fertigungsmethoden erreicht werden können.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung kann daher die Wicklung, die einer radial nach innen gerichteten Kraft ausgesetzt ist, mit einem inneren Formzylinder von solcher Dicke versehen sein, dass die Ringspannung im
Formzylinder bei Kurzschlussstrom in der Wicklung kleiner als die Knickspannung für die freie Knicklänge des Formzylinders ist, die der grössten zulässigen Unrundheit des Formzylinders entspricht. Die Grösse dieser Unrundheit kann im Hinblick auf die erforderlichen Fertigungstoleranzen festgestellt werden. Der Formzylinder kann aus einem Metall mit einem verhältnismässig hohen Elastizitätsmodul hergestellt sein, wodurch sich gleich mehrere Vorteile ergeben, die nachstehend in der Figurenbeschreibung ausführlicher beschrieben werden sollen.
Bei der Herstellung eines Transformators nach der vorliegenden Erfindung ist es besonders vorteilhaft, die beiden Wicklungen mit Zugvorspannung zusammenzuwickeln. Durch die Vorspannung einer Wicklung, die einer radial nach innen gerichteten Kraft ausgesetzt wird (die innere Wicklung), kann man einen so grossen radialen Druck erzeugen, dass Spielfreiheit garantiert werden kann, obwohl der Leiter meistens nicht ganz plan ist, wenn er aufgewickelt wird.
Durch die Vorspannung der ausserhalb liegenden Wicklung wird erreicht, dass die Stütze im Kanal zwischen den Wicklungen auch während des Kurzschlussverlaufes stützend bleibt, wenn die äussere Wicklung ihren Durchmesser ver-grössern und die innere denselben verkleinern will. Bei der Herstellung wickelt man zweckmässig die innere Wicklung mit einer Zugspannung t0 und befestigt das Schlussende. Danach wird beispielsweise aus einer Rippenmatte eine Windung gewickelt (alternativ können z.B. aus einem Kunststofffilm viele Windungen gewickelt werden), welche den Abstand zwischen den Wicklungen bildet. Die Aussenwicklung wird dann mit der Zugspannung x0 direkt auf dieselbe gewickelt. Wenn t0 so gross gewählt wird, dass die Durchschnittsdruckspannung in der inneren Wicklung die Durchschnittsspannung bei Kurzschluss übersteigt, entsteht bei einem Kurzschluss kein Spiel in dem Kanal zwischen der Innen- und Aussenwicklung.
Es kann auch vorteilhaft sein, eine andere Vorspannungs-verteilung zu wählen, wie beispielsweise eine niedrige Vorspannung auf der inneren Wicklung und eine hohe auf der äusseren. Dadurch kann man erreichen, dass die resultierende Druckvorspannung im Formzylinder nicht viel höher wird als die resultierende Druckvorspannung in der Innenwicklung.
Bei einer inneren, vorgespannten Bandwicklung aus Aluminium kann es sein, dass die Vorspannung aufgrund eines Kriechens nach und nach abnimmt und eventuell nach langer Zeit ganz aufhört. Gemäss einer Weiterentwicklung der Erfindung kann man dieses dadurch verhindern, dass man als Stütze für die Wicklung nach aussen hin einen am ganzen äusseren Umkreis der Wicklung anliegenden, axial geteilten Stützzylinder, vorzugsweise aus Metall, anordnet, der seinerseits an der ausserhalb liegenden Wicklung mit Hilfe von in Längsrichtung verlaufenden, mit Abstand zueinander angeordneten Rippen abgestützt wird. Die äussere Wicklung wird mit Zugvorspannung auf diese Rippen gewickelt und bekommt dabei einen polygonförmigen Querschnitt, weil die Wicklungsabschnitte zwischen den Rippen gerade werden. Bei einem Kurzschlussverlauf will die äussere Wicklung versuchen, eine kreisrunde Form anzunehmen, wobei die geraden Wicklungsabschnitte von einer nach aussen gerichteten Kraft beeinflusst werden, während die Polygonecken von einer nach innen gerichteten Kraft beeinflusst werden, die über die genannten Rippen auf den äusseren Stützzylinder der inneren Wicklung übertragen wird.
Bei einem Transformator nach der vorliegenden Erfindung mit einem Formzylinder aus elektrisch leitendem Material ist es zweckmässig, dass der Zylinder mit einer grösseren axialen Länge als die mittlere Länge der Wicklungen ausgeführt wird. Dadurch erreicht man auf einfache Weise eine Wirbelstromsteuerung des Magnetfeldes mit folgender Ver-
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ringerung der Stromkonzentration in dem inneren Bereich der Endabschnitte der Innenwicklung. Man hat zwar auch früher bereits den Gedanken gehabt, das Magnetfeld auf diese Weise zu steuern, doch wurden dabei separate Abschirmungen für diesen Zweck vorgeschlagen (US-PS 3 142 029).
Die Erfindung soll nachstehend unter Hinweis auf die in den beiliegenden Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispielen näher beschrieben werden.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Transformatorkern mit Wicklungen.
Fig. 2 zeigt einen Abschnitt eines aussen druckbelasteten Ringes zur Berechnung der im Hinblick auf die Knickgefahr höchst zulässigen anfänglichen Unrundheit des Ringes.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch den Isolationsschlitz im Formzylinder der inneren Wicklung.
Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch einen Kernschenkel mit zwei Wicklungen.
Fig. 5 zeigt einen Teil eines Querschnittes durch einen Kernschenkel mit einer alternativen Wicklungsausführung.
Fig. 6 zeigt einen Längsschnitt durch einen Endabschnitt einer Wicklungsausführung, wobei die Innenwicklung länger als die Aussenwicklung ist.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Schenkel 1 eines Eisenkerns für einen Starkstromtransformator. Der Kernschenkel 1 ist von einer Innenwicklung 2 und einer Aussenwicklung 3 umgeben. Diese Wicklungen sind als sogenannte Bandwicklungen ausgeführt. In solchen Wicklungen besteht der Leiter aus Band (oder Folie), beispielsweise aus Aluminium, das auf geeignete Weise isoliert ist. Die Dicke des Bandes kann beispielsweise zwischen 0,1 und 1,5 mm liegen.
Die Wicklungen 2,3 sind koaxial mit einem dazwischenliegenden zylindrischen Raum angeordnet, der von einer Rippenmatte 4 ausgefüllt ist. Diese kann aus massiven oder hohlen Rippen, beispielsweise aus glasfaserarmiertem Kunststoff oder Pressspan aufgebaut sein. Alternativ kann der Raum von einem massiven Zylinder ausgefüllt sein.
Die Innenwicklung 2 ist auf einen beispielsweise aus Aluminium hergestellten Formzylinder 5 gewickelt, der bedeutend dicker als der Leiter der Innenwicklung ist. Der Leiter ist am Formzylinder befestigt, der dabei einen Teil der inneren Anschlussschiene der Wicklung bildet. Der Formzylinder hat einen in Längsrichtung verlaufenden Isolationsschlitz, so dass ein zirkulierender Kurzschlussstrom im Zylinder verhindert wird.
Beim Kurzschluss des Transformators wird die Aussenwicklung 3 von einer radial nach aussen gerichteten und die Innenwicklung 2 von einer radial nach innen gerichteten Kraft beeinflusst. Die Aussenwicklung 3 wird dabei ihre runde Form beibehalten. Da sich die Innenwicklung rundherum an der Aussenwicklung abstützt, kann sie sich nur dann verformen, wenn eine anfängliche Unrundheit des Formzylinders vorliegt. Weder die Aussen- noch die Innenwicklung kann sich nämlich verformen, wenn die radiale Steifigkeit in der Wicklung gross genug ist, da die integrierte Tangential-spannung insgesamt Null ist.
Durch Verwendung des Formzylinders 5, der nicht besonders dick zu sein braucht, wird es möglich, dass die Wicklung mit den üblichen Fertigungstoleranzen ausgeführt werden kann, ohne dass die Gefahr einer Verformung besteht. Dieses geht aus den nachstehenden Formeln (1) und (2) hervor, wobei die Bedeutung der verwendeten Bezeichnungen aus Fig. 2 hervorgeht.
Fig. 2 zeigt einen Abschnitt eines Ringes, der mit einem gleichmässig verteilten, radial nach innen gerichteten Druck p belastet ist. Es wird angenommen, dass sich der Ring nach aussen hin gegen einen anderen Ring abstützt, der seine runde Form beibehält. Eine Knickung des inneren Ringes ist dabei
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nur dann möglich, wenn eine anfängliche Unrundheit den mit Hilfe der Schrauben 8a, 8b, die in einer in Längsrich-
vorliegt. tung verlaufenden Isolationsrippe 9 angebracht sind, anein-
Die Grösse dieser Unrundheit c (die grösste zulässige Ab- ander fixiert sind. Das innere Ende 2a der Bandwicklung wird weichung von der Kreisform) sowie die entsprechende freie längs dem einen Verbindungsende 5a des Zylinders festge-Knicklänge Ramin können aus den folgenden Formeln berech- 5 schweisst, in dem die Schrauben 8a erst dann angezogen wer-net werden: den, nachdem die Bandwicklung 2 aufgebracht wurde. Durch die Zugspannung im Bandleiter werden die Verbindungsen-jc den des Zylinders aneinandergepresst und komprimieren den
Omin— ~~ (1) Isolationsspalt 6, was in mechanischer Hinsicht vorteilhaft
/12tR2 ' io ist. Die Querschnittsform der Isolationsrippe 9 kann leicht
* *3h2 +1
sers zu verursachen braucht.
Ph2 +1 der Abstufung des Kernquerschnitts angepasst werden, so dass die Rippe keine Vergrösserung des Wicklungsdurchmes-
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch einen Schenkel 1 eines c = (2) i5 Transformatorkerns mit oberem und unterem Joch 10 bzw.
12xR2 11-Der Kernschenkel 1 ist mit einem Formzylinder 5 aus
+1 elektrisch leitendem Material versehen, auf den eine innere
Eh2 Bandwicklung 2 und darauf eine äussere Wicklung 3 gewik-
kelt ist. Der zylindrische Raum 4 zwischen den Wicklungen 20 ist mit festem Isoliermaterial gefüllt. Der Formzylinder 5 hat wobei eine grössere axiale Länge als die Wicklungen 2 und 3. Da-
R=der Radius des Ringes durch erreicht man, dass der Formzylinder an den Wick-
h=die Dicke des Ringes in radialer Richtung lungsenden als eine elektrische Abschirmung dient, die die ra-
E=der Elastizitätsmodul des Ringes diale Komponente des Magnetflusses verringert, wodurch die
T=die durchschnittliche mechanische, tangential gerich- 25 Stromkonzentration an der inneren Kante der Endabschnitte tete Druckspannung in der inneren Wicklung bei maximalem der inneren Bandwicklung 2 reduziert wird.
Kurzschlussstrom ist. Fig. 5 zeigt einen Teil eines Querschnittes durch einen
Für einen Ring mit dem Radius R=220 mm, einer radia- Kernschenkel 1, der von einer inneren Bandwicklung 2 und len Dicke von h=0,1 mm, dem Elastizitätsmodul E=0,7 • 105 einer äusseren Bandwicklung 3 umgeben ist. Die Innenwick-N/mm2 und der Ringspannung x=44 N/mm2 erhält man aus 30 lung 2 ist auf einen metallischen Formzylinder 5 gewickelt den Formeln (1) und (2) eine freie Knicklänge Rctm^ und hat ausserdem einen äusseren Stützzylinder 12. Der Zy-
= 3,62 mm und eine Unrundheit c=0,024 mm. linder 12 besteht vorzugsweise aus Metall und ist zweckmässi-
Wenn man statt dessen die radiale Dicke auf h=4 mm er- gerweise in Längsrichtung in mehrere, z.B. vier, gleich grosse höht, so erhält man mit im übrigen denselben Werten wie in Abschnitte aufgeteilt, von denen der eine zweckmässig als dem vorhergehenden Beispiel eine freie Knicklänge 35 äusserer Anschlussleiter für die Innenwicklung 2 dienen kann.
Ramin=141,6 mm und eine Unrundheit c=36,95 mm. Der Zylinder 12 wird mit Hilfe von in Längsrichtung verlau-
Das erste Beispiel entspricht einer Bandwicklung mit einer fenden, mit Abstand zueinander angeordneten Rippen 13 an Leiterdicke von 0,1 mm ohne Formzylinder, während das der ausserhalb liegenden Wicklung 3 abgestützt. Die Aussenzweite Beispiel einer Bandwicklung mit einem Formzylinder wicklung ist mit Zugvorspannung auf die Rippen 13 gewik-mit einer Dicke von 4 mm entspricht. Aus den Beispielen geht 40 kelt, wodurch die Wicklung einen polygonförmigen Quer-hervor, dass bei aus Metallfolienband hergestellten Transfer- schnitt erhält. Bei Kurzschlussstrom im Transformator wer-matorwicklungen, die um ihren ganzen äusseren Umkreis den die Wicklungsabschnitte zwischen den Rippen von nach herum abgestützt sind, auch ein innerer Formzylinder erfor- aussen gerichteten Kräften beeinflusst, während die Polygon-derlich ist, da so kleine Unrundheiten wie 0,024 mm (entspre- ecken von nach innen gerichteten Kräften beeinflusst werden, chend dem ersten Beispiel) bei praktischen Fertigungsmetho- 45 so wie es mit Pfeilen in Fig. 5 gezeigt ist. Die nach innen ge-den nicht erreicht werden können. Wie aus dem zweiten Bei- richteten Kräfte werden über die Rippen 13 und den Stützzy-spiel hervorgeht, braucht ein solcher Formzylinder jedoch linder 12 auf die innere Wicklung übertragen. Dadurch nicht besonders dick zu sein. Verglichen mit früheren bekann- nimmt die Reibung zwischen den Windungen der Innenwick-ten Konstruktionen, kann daher ein Transformator nach der lung zu, wodurch man eine biegefestere Konstruktion erhält. Erfindung mit kleinerem Wicklungsdurchmesser ausgeführt so Bei Transformatoren mit Leitern aus bandförmigem Ma-werden, wobei man bedeutende Ersparnisse erzielen kann. terial kann es vorteilhaft sein, die Innenwicklung mit einer Ausserdem wird die Kühlmittelströmung in dem Raum zwi- grösseren axialen Länge als die Aussenwicklung auszuführen, sehen der Innenwicklung und dem Kern verbessert, da der Da die Innenwicklung meistens eine niedrigere Spannung ge-Formzylinder keine solchen inneren Stützen benötigt, die die- gen Erde als die Aussenwicklung hat, kann dieselbe nämlich sen Raum nennenswert beeinträchtigen. 55 weiter zum Joch herausgezogen werden, wodurch der zur Ver-
Mit Ausgangspunkt von den genannten Formeln kann fügung stehende Wicklungsraum besser ausgenutzt wird, man Gleichzeitig erreicht man eine Steuerung des ausserhalb der
Wicklungsenden auftretenden magnetischen Streuflusses, wo-,—, durch die Zusatzverluste in den Wicklungen reduziert werden.
h=kR/-g- 60 Um bei einer solchen Ausführung eine örtliche Verformung
(3) der äussersten Windungen in dem Teil der Innenwicklung zu . . ... _ vermeiden, der axial ausserhalb der Aussenwicklung liegt,
setzen, wobei k eine Konstante ist, die zweckmässig zwischen wird zweckmässigerweise auf der Innenwicklung ein Verstei-0,5 und 5 liegen kann. fungsring 14 angebracht, so wie es aus Fig. 6 hervorgeht.
Fig. 3 zeigt, wie der Isolationsschlitz 6 des Formzylinders 65 Der Versteifungsring 14 wird zweckmässig aus bandför-5 angeordnet sein kann. Eine oder mehrere Schichten Glasfa- migem Material hergestellt, und da zwischen den Innenwick-serstreifen 7 oder dergleichen sind um die Verbindungsenden lung 2 und dem Ring 14 kein Spiel vorhanden sein darf, wird 5a, 5b des Formzylinders gewickelt, welche Verbindungsen- derselbe zweckmässigerweise direkt an Ort und Stelle um die
Wicklung 2 herumgewickelt, wobei die einzelnen Windungen aneinandergeklebt werden. Vorzugsweise wird der Versteifungsring 14 aus einem Material angefertigt, das schrumpft und isolierend ist, wie z.B. Pressspan. Die Biegefestigkeit des Versteifungsringes 14 soll bedeutend grösser sein als die Biegefestigkeit eines entsprechenden Längenabschnittes des Formzylinders 5.
In dem in Fig. 6 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Versteifungsring 14 in einem bestimmten Abstand vom Ende der Aussenwicklung 3 angeordnet, da der den Wicklungsenden am nächsten hegende Bereich von Abschirmringen 15 in Anspruch genommen wird. Um die Innenwicklung 2 in diesem Bereich zu stützen, sind die Rippen 13 im Kanal zwischen der Innen- und Aussenwicklung bis zum Ende der Innenwicklung 2 hochgezogen.
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Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele, sondern kann auf viele unterschiedliche Arten zur Anwendung kommen, ohne dass man dabei von dem Erfindungsgedanken abweicht. Beispiels-5 weise können auf jedem Kernschenkel mehr als zwei, beispielsweise sechs Wicklungen angebracht werden, von denen nicht nur die innerste einer radial nach innen gerichteten Kraft ausgesetzt ist. Ferner können sowohl Bandwicklungen wie Wicklungen konventioneller Ausführung auf demselben io Transformator vorkommen. Die Erfindung umfasst auch den Fall, wo eine knickbelastete Bandwicklung ohne dazwischenliegenden Raum direkt an einer ausserhalb liegenden Wicklung anliegt.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Starkstromtransformator mit mindestens zwei konzentrischen, mindestens angenähert kreiszylindrischen Wicklungen (2,3), von denen wenigstens der Leiter der inneren Wicklung (2) aus Band oder Folie besteht, dadurch gekennzeich- 5 net, dass sich die innere Wicklung (2) gegen die äussere Wicklung (3) abstützt und mit einem inneren Formzylinder (5) aus metallischem Werkstoff versehen ist.
2. Transformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Formzylinder (5) eine radiale Dicke
10
L = kRl/Ç
hat, wobei 0,5 < k < 5
R=der Radius des Formzylinders
E=der Elastizitätsmodul des Formzylinders t=durchschnittliche mechanische, tangential gerichtete Druckspannung in der inneren Wicklung bei maximalem 2o Kurzschlussstrom ist.
3. Transformator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Formzylinder (5) als Anschlussleiter für die innere Wicklung (2) dient.
4. Transformator nach einem der vorhergehenden An- 25 spräche, bei welchem die beiden Wicklungen (2,3) mit radialem Abstand voneinander angeordnet sind, so dass zwischen denselben ein zylindrischer Raum gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Raum wenigstens teilweise mit festem Material gefüllt ist. 30
5. Transformator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Raum mit einer Matte (4) aus massiven oder hohlen Rippen oder mit einem zylindrischen Körper gefüllt ist.
6. Transformator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich- 35 net, dass in dem genannten Raum ein in Längsrichtung geteilter Stützzylinder (12), vorzugsweise aus Metall, angeordnet ist, welcher die innere Wicklung (2) längs des äusseren Umkreises der ganzen inneren Wicklung (2) abstützt, und dass sich der Stützzylinder (12) seinerseits mit Hilfe von in Längs- 40 richtung verlaufenden, gleichmässig auf den Umkreis des Stützzylinders (12) verteilten Rippen (13) an der äusseren Wicklung (3) abstützt, aufweiche Rippen (13) die äussere Wicklung (3) gewickelt ist, so dass diese Wicklung (3) einen im wesentlichen polygonförmigen Querschnitt aufweist (Fi- 45 gur 5).
7. Transformator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Formzylinder (5)
eine grössere axiale Länge als die Mittellänge der inneren Wicklung (2) hat. 50
8. Transformator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Formzylinder mit einem in Längsrichtung verlaufenden Isolationsschlitz (6) versehen ist, der von einer in Längsrichtung verlaufenden Isolationsrippe (9) überbrückt wird, an der die Verbindungsenden 55 (5a, 5b) des Formzylinders befestigt sind.
9. Transformator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Wicklungen (2,3) mit einer Zugspannung von solcher Grösse zusammengewickelt sind, dass die durchschnittliche mechanische 60 Druckspannung in der inneren Wicklung (2) die durchschnittliche Druckspannung bei Kurzschluss übersteigt.
10. Transformator nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die innere Wicklung (2) eine grössere axiale Länge als die äussere Wicklung (3) hat, dadurch gekennzeich- 65 net, dass um den Endabschnitten der inneren Wicklung (2) Versteifungsringe (14) angebracht sind.
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