**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.
PATENTANSPRÜCHE
1. Mehrschichtige Membran, insbesondere für die Verpak kung von Nahrungsmitteln sowie chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen, mit in mindestens einer Schicht der
Membran vorgesehenen Löchern zum Steuern der Gasdurch lässigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran aus ei nem Oberblatt (1) und einem Unterblatt (2) besteht, welche beide von den Löchern (12, 13) durchsetzt sind, und dass die das Oberblatt (1) durchsetzenden Löcher (12) mit den das Un terblatt (2) durchsetzenden Löchern (13) über einen Spalt (14) zwischen Oberblatt und Unterblatt kommunizieren.
2. Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (12) im Oberblatt (1) und die Löcher (13) im Unterblatt (2) ausser Fluchtung angeordnet sind, derart, dass die Löcher im Unterblatt durch ungelochte Bereiche des Oberblattes überdeckt sind.
3. Membran nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (12) im Oberblatt (1) von den Löchern (13) im Unterblatt (2) grösstmöglichen Abstand haben.
4. Membran nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (12, 13) Durchmesser im Bereich von 0,1 bis 6 mm aufweisen.
5. Membran nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Oberblatt (1) und Unterblatt (2) im Abstand von den Löchern (12, 13) lokal miteinander verbunden, insbesondere thermisch verschweisst sind.
6. Membran nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Oberblatt (1) und Unterblatt (2) in einer Siegelzone (10) mit einer Breite von 0,8 bis 3 mm miteinander verschweisst sind.
7. Membran nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberblatt (1) eine Heisssiegelschicht (5) und das Unterblatt (2) zwei Heisssiegelschichten (7, 8) aufweisen, wobei diese Heisssiegelschichten ebenfalls von den Löchern (12, 13) durchsetzt sind.
8. Membran nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Heisssiegelschichten (5; 7, 8) aus einem Heissklebelack bestehen.
9. Membran nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Unterblatt (2) und/oder Oberblatt (1) zwischen den Löchern (12) des Oberblattes und den Löchern (13) des Unterblattes Prägungen aufweisen, um zwischen dem Unterblatt und dem Oberblatt Gasentweichungskanäle zu bilden.
10. Membran nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Oberblatt (1) und Unterblatt (2) je eine Aluminiumfolie (4, 6) mit einer Materialstärke zwischen 0,015 und 0,05 mm aufweisen.
11. Membran nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Oberblatt und/oder Unterblatt aus einer Kunststoffolie oder Kaschierpapier und eines oder beide Blätter aus einer Aluminiumfolie bestehen.
12. Membran nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Oberblatt (1) und Unterblatt (2) zwischen den Löchern (12) des Oberblattes und den Löchern (13) des Unterblattes örtlich begrenzt miteinander verbunden, insbesondere heissversiegelt, sind, um den Strömungsweg des entweichenden Gases zu verlängern.
13. Membran nach den Ansprüchen 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die lokalen Verbindungsstellen zwischen Oberblatt und Unterblatt neben den Kanälen sich befinden.
14. Membran nach- Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasentweichungskanäle beidseitig durch Schweissnähte, welche Oberblatt und Unterblatt miteinander verbinden, begrenzt sind.
Die Erfindung betrifft eine mehrschichtige Membran, ins besondere für die Verpackung von Nahrungsmitteln sowie chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen, mit in min destens einer Schicht der Membran vorgesehenen Löchern zum Steuern der Gasdurchlässigkeit.
Bei einer bekannten Membran dieser Art (DE-PS
1 586 927) ist zur Steuerung der Gasdurchlässigkeit vorgesehen, dass eine Kunststoffolie, welche bekannte Diffusionseigenschaften gegenüber Gasen aufweist, mit einer gelochten Aluminiumfolie kaschiert ist. Es besteht also kein freier Durchlass für das Gas durch die Membran hindurch. Vielmehr wird lediglich dafür gesorgt, dass die bekannten Diffusionseigenschaften der verwendeten Kunststoffolie voll ausgenutzt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das direkte Entweichen von Gasen aus zu verpackenden Füllgütern gesteuert zu ermöglichen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäss der Erfindung vorgesehen, dass die Membran aus einem Oberblatt und einem Unterblatt besteht, welche beide von den Löchern durchsetzt sind, und dass die das Oberblatt durchsetzenden Löcher mit den das Unterblatt durchsetzenden Löchern über einen Spalt zwischen Oberblatt und Unterblatt kommunizieren. Bei der Erfindung besteht über die Löcher im Unterblatt, den Spalt zwischen Unterblatt und Oberblatt und die Löcher im Oberblatt ein direkter Strömungsweg, der ein Entweichen aus dem zu verpackenden Füllgut nach aussen ermöglicht, ohne dass ein Diffusionsvorgang stattfindet. Es wird also eine definierte Undichtigkeit der Membran erreicht.
Vorzugsweise sind die Löcher im Oberblatt und die Löcher im Unterblatt ausser Fluchtung angeordnet derart, dass die Löcher im Unterblatt durch ungelochte Bereiche des Oberblattes überdeckt sind. Dies schützt das Füllgut, das aufgrund einer Bewegung möglicherweise durch die Löcher im Unterblatt in den Spalt zwischen Oberblatt und Unterblatt austreten kann, vor einem Verderben.
Um das Entweichen der Gase optimal zu steuern, haben die Löcher im Oberblatt von den Löchern im Unterblatt vorzugsweise grösstmöglichen Abstand.
Die Löcher können einen Durchmesserbereich zwischen 0,1 und 6 mm haben, wobei entweder wenige grosse Löcher oder viele kleine Löcher oder Löcher unterschiedlicher Durchmesser vorgesehen sein können.
Zweckmässig wird die Anzahl der Löcher in Abhängigkeit von der Art des zu verpackenden Füllgutes gewählt.
Vorteilhaft sind das Oberblatt und das Unterblatt im Abstand zu den Löchern lokal miteinander verbunden, insbesondere thermisch miteinander verschweisst, wobei Gasentweichungskanäle gebildet werden können.
Vorteilhaft weisen das Oberblatt eine Heisssiegelschicht, welche zum Versiegeln des Oberblattes mit dem Unterblatt dient, und das Unterblatt beidseitig je eine Heisssiegelschicht auf, wobei die obere Heisssiegelschicht zum Verbinden mit der Heisssiegelschicht des Oberblattes und die untere Heisssiegelschicht zum Verbinden mit dem mit der Membran abzudekkenden Behälter dient. Die Heisssiegelschichten sind zur Herstellung des Strömungsweges für das Gas natürlich ebenfalls von den Löchern durchsetzt.
Eines oder beide Blätter können Prägungen im Bereich neben den lokalen Verbindungsstellen aufweisen.
Das Oberblatt und das Unterblatt können je eine Aluminiumfolie mit einer Materialstärke zwischen 0,015 und 0,05 mm aufweisen. Oberblatt oder Unterblatt kann auch aus einer Kunststoffolie oder einem Kaschierpapier bestehen, während das andere Blatt aus einer Aluminiumfolie besteht.
Die Kontur der Membran kann jede beliebige Form haben, insbesondere rechteckig oder rund sein.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer
Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen mit einer Membran gemäss der Erfindung abgedeckten Behälter;
Fig. 2 ist ein im Massstab vergrösserter Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1, und
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch eine abgeänderte Membran.
Die in den Figuren gezeigte mehrschichtige Membran umfasst ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnetes Oberblatt und ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 2 bezeichnetes Unterblatt.
Das Oberblatt besteht aus mehreren Schichten, nämlich einer Druckschicht 3 auf der Aussenseite, einer Aluminiumfolie 4 und einer darunter angeordneten Heisssiegelschicht 5 aus Kunststoff.
Das Unterblatt hat eine Aluminiumfolie 6, die beidseitig mit einer Heisssiegelschicht 7, 8 bedeckt ist. Die obere Heisssiegelschicht 7 dient zum Verbinden mit der Heisssiegelschicht 5 des Oberblattes 1, während die untere Heisssiegelschicht 8 zum Verbinden mit dem Rand eines nicht gezeichneten Behälters dient.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist das Oberblatt eine zu einer geschlossenen Konfiguration (Fig. 1) gestaltete Prägung 10 im Bereich der Siegelzone zwischen Oberblatt 1 und Unterblatt 2 auf. Ausserhalb der Siegelzone 10 ist eine zweite Siegelzone 11 vorgesehen, die in Fig. 2 aus Platzgründen massstäblich verkürzt dargestellt ist und zur Verbindung der auf den beiden Blättern 1, 2 gebildeten Membran mit dem Rand eines in den Figuren nicht gezeigten Behälters dient.
Das Oberblatt ist innerhalb der durch die Siegelzone gebildeten Konfiguration und in der Nähe der Siegelzone von einer Anzahl von Löchern 12 durchsetzt, von denen in Fig. 2 nur zwei gezeigt sind. Ebenso ist das Unterblatt 2 innerhalb der durch die Siegelzone 10 gebildeten geschlossenen Konfiguration mit möglichst grossem Abstand von den Löchern 12 von entsprechenden Löchern 13 durchsetzt.
Die Löcher 12, 13 haben bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel gleiche Durchmesser. Es können jedoch auch Löcher mit unterschiedlichem Durchmesser im Bereich zwischen 0,1 und 6 mm vorgesehen sein. Die Anzahl und die Abmessungen der Löcher sind in Abhängigkeit von der Art des zu verpakkenden Füllgutes gewählt. Bei grossen Durchmessern sind nur wenige Löcher vorgesehen und bei kleinen Durchmessern viele Löcher.
Aufgrund des oberhalb des Füllgutes im Raum unter der Membran herrschenden Druckes, der höher ist als der Druck ausserhalb des Behälters, entsteht ein Druckgefälle mit dem höheren Druck bei den Löchern 13 und dem kleineren Druck bei den Löchern 12, der am Austritt dieser Löcher vollständig auf Umgebungsdruck abgebaut ist. Aufgrund dieses Druckgefälles wölbt sich das Oberblatt in der von der Siegelzone 10 umschlossenen Zone der Membran vom Unterblatt weg, so dass eine die freie Gasströmung von den Löchern 13 zu den Löchern 12 ermöglichende Spaltbreite des in Fig. 2 mit 14 bezeichneten Spaltes zwischen Oberblatt und Unterblatt entsteht.
Die beschriebene Membran schafft eine definierte Undichtigkeit mittels des durch die Löcher 12, 13 und den Spalt 14 gebildeten Strömungsweges, der ein direktes Entweichen von
Gasen aus dem Füllgut ermöglicht. Aus den Löchern 13 in den Spalt 14 dringendes Füllgut kann jedoch nicht zu einem Verderben führen, weil die Löcher 13 von dem Oberblatt vollständig überdeckt sind und der Abstand zwischen den Löchern
12 und 13 so gross ist, dass das Oberblatt in den Spalt 14 gedrungenes Füllgut ausreichend vor einem Verderben schützt.
Sollten die Löcher 13 im Unterblatt 1 einmal verstopfen, so ist immer noch die Möglichkeit des Diffundierens aufgrund des im Füllgut unter dem Unterblatt 2 herrschenden Über- druckes gegeben, so dass die Entgasung des Füllgutes aufrechterhalten wird.
Anstatt rechteckig, wiein:ig. 1 gezeigt, kann die Membran selbstverständlich auch rund oder in jeder anderen, dem Verpackungsbehälter entsprechenden Form hergestellt werden, zweckmässig durch Ausstanzen auf einer gewöhnlichen Deckelstanzmaschine.
Die Breite der Siegelzonen 10, 11 liegt bei einer praktischen Anwendung im Bereich zwischen 0,8 bis 3 mm.
Wenngleich bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sowohl das Unterblatt als auch das Oberblatt eine Aluminiumfolie umfassen, genügt es, wenn nur eines der beiden Blätter eine Aluminiumfolie aufweist, die dann zu einer ausreichenden Dichtigkeit führt, wenn sie im lackierten Zustand eine Materialstärke von 0,015 mm aufweist. Das andere Blatt kann dann beispielsweise aus einem siegelfähigen Papier oder Kunststoff bestehen. Ebenso können Unterblatt und Oberblatt aus Kunststoffolie und/oder Kaschierpapier bestehen.
Damit das Füllgut möglichst nicht in den Raum zwischen den beiden Blättern gelangt, sind bei gewissen Füllgütern, wie Yoghurt, die Löcher im Unterblatt klein im Durchmesser verglichen mit demjenigen oder denjenigen im Oberblatt. Im letzteren kann ein einziges Loch grösseren Durchmessers sich befinden.
Das Oberblatt 1 und das Unterblatt 2 können auch innerhalb der Siegelzone 10 weitere örtlich beschränkte Siegelbereiche aufweisen, in welchen sie miteinander verbunden sind.
Diese Siegelbereiche werden zwischen den Löchern 12 und 13 so angeordnet, dass sie als Schikanen für das entweichende Gas dienen und damit eine Verlängerung der Strömungswege zwischen den Löchern 12 und 13 bewirken.
Die Siegelzonen können auch so ausgebildet sein, dass sie zwischen den Löchern 12 und den Löchern 13 Kanäle begrenzen. Wie in Fig. 1 andeutungsweise dargestellt, könnte ein solcher Kanal einerseits durch die nahtförmige Siegelzone 10 und durch eine zusätzliche - da nicht vorhanden - lediglich mit strichpunktierter Linie angedeutete weitere nahtförmige Siegelzone 15 verwirklicht werden.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch eine abgeänderte Membran. Das Oberblatt 1 weist erhabene Prägungen 16 auf, die ein System von Gasentweichungskanälen oder einen gewundenen Kanal zwischen den Löchern 13 und den nicht dargestellten Löchern 12 bilden. Die beiden Blätter 1 und 2 sind im Bereich zwischen den Kanalteilen an verschiedenen Stellen, so bei 17, mittels der Heisssiegelschichten punktweise miteinander verschweisst. Die beiden Blätter 1 und 2 könnten auch längs beidseitig des oder der Kanäle verlaufenden Nähte miteinander verschweisst sein.
Die besagten Prägungen könnten in beiden Blättern oder auch nur im Unterblatt vorhanden sein.
** WARNING ** beginning of DESC field could overlap end of CLMS **.
PATENT CLAIMS
1. Multi-layer membrane, in particular for the packaging of food and chemical and pharmaceutical products, with in at least one layer of
Membranes provided holes for controlling the gas permeability, characterized in that the membrane consists of an upper sheet (1) and a lower sheet (2), both of which are penetrated by the holes (12, 13), and that the upper sheet (1 ) passing holes (12) communicate with the sub-sheet (2) passing through holes (13) via a gap (14) between the upper sheet and lower sheet.
2. Membrane according to claim 1, characterized in that the holes (12) in the top sheet (1) and the holes (13) in the bottom sheet (2) are arranged out of alignment such that the holes in the bottom sheet are covered by unperforated areas of the top sheet are.
3. Membrane according to claim 2, characterized in that the holes (12) in the top sheet (1) from the holes (13) in the bottom sheet (2) have the greatest possible distance.
4. Membrane according to one of claims 1 to 3, characterized in that the holes (12, 13) have diameters in the range from 0.1 to 6 mm.
5. Membrane according to one of claims 1 to 4, characterized in that the top sheet (1) and bottom sheet (2) at a distance from the holes (12, 13) locally connected to each other, in particular thermally welded.
6. Membrane according to claim 5, characterized in that the top sheet (1) and bottom sheet (2) are welded together in a sealing zone (10) with a width of 0.8 to 3 mm.
7. Membrane according to claim 1 or 5, characterized in that the top sheet (1) has a heat seal layer (5) and the bottom sheet (2) have two heat seal layers (7, 8), these heat seal layers also from the holes (12, 13) are enforced.
8. Membrane according to claim 7, characterized in that the heat sealing layers (5; 7, 8) consist of a hot glue lacquer.
9. Membrane according to one of claims 5 to 8, characterized in that the bottom sheet (2) and / or top sheet (1) between the holes (12) of the top sheet and the holes (13) of the bottom sheet have embossments to between the bottom sheet and to form gas escape channels on the top sheet.
10. Membrane according to one of claims 1 to 9, characterized in that the top sheet (1) and bottom sheet (2) each have an aluminum foil (4, 6) with a material thickness between 0.015 and 0.05 mm.
11. Membrane according to one of claims 1 to 9, characterized in that the top sheet and / or bottom sheet made of a plastic film or laminating paper and one or both sheets consist of an aluminum foil.
12. Membrane according to one of claims 1 to 11, characterized in that the top sheet (1) and bottom sheet (2) between the holes (12) of the top sheet and the holes (13) of the bottom sheet are locally connected to one another, in particular heat-sealed, to extend the flow path of the escaping gas.
13. Membrane according to claims 5 and 9, characterized in that the local connection points between the top sheet and bottom sheet are located next to the channels.
14. Membrane according to claim 9, characterized in that the gas escape channels are delimited on both sides by weld seams which connect the top sheet and bottom sheet to one another.
The invention relates to a multilayer membrane, in particular for the packaging of foodstuffs and chemical and pharmaceutical products, with holes provided in at least one layer of the membrane for controlling the gas permeability.
In a known membrane of this type (DE-PS
1 586 927) to control the gas permeability, it is provided that a plastic film, which has known diffusion properties with respect to gases, is laminated with a perforated aluminum foil. So there is no free passage for the gas through the membrane. Rather, it is only ensured that the known diffusion properties of the plastic film used are fully utilized.
The invention has for its object to enable the direct escape of gases from packaged goods to be controlled.
To achieve this object, the invention provides that the membrane consists of an upper sheet and a lower sheet, both of which are penetrated by the holes, and that the holes penetrating the upper sheet communicate with the holes penetrating the lower sheet via a gap between the upper sheet and lower sheet . In the invention, there is a direct flow path via the holes in the bottom sheet, the gap between the bottom sheet and the top sheet and the holes in the top sheet, which allows the contents to be packaged to escape to the outside without a diffusion process taking place. A defined leakage of the membrane is thus achieved.
The holes in the top sheet and the holes in the bottom sheet are preferably arranged out of alignment such that the holes in the bottom sheet are covered by unperforated areas of the top sheet. This protects the contents, which may move through the holes in the bottom sheet into the gap between the top sheet and bottom sheet due to movement, from spoiling.
In order to optimally control the escape of the gases, the holes in the top sheet preferably have the largest possible distance from the holes in the bottom sheet.
The holes can have a diameter range between 0.1 and 6 mm, wherein either a few large holes or many small holes or holes of different diameters can be provided.
The number of holes is expediently selected as a function of the type of the filling material to be packed.
The top and bottom sheets are advantageously connected to one another at a distance from the holes, in particular thermally welded to one another, it being possible for gas escape channels to be formed.
The top sheet advantageously has a heat seal layer, which is used to seal the top sheet with the bottom sheet, and the bottom sheet has a heat seal layer on both sides, the top heat seal layer for connection to the heat seal layer of the top sheet and the bottom heat seal layer for connection to the container to be covered with the membrane serves. The heat-sealing layers are of course also penetrated by the holes for the production of the flow path for the gas.
One or both sheets can have embossments in the area next to the local connection points.
The top sheet and the bottom sheet can each have an aluminum foil with a material thickness between 0.015 and 0.05 mm. The top or bottom sheet can also consist of a plastic film or a lamination paper, while the other sheet consists of an aluminum foil.
The contour of the membrane can have any shape, in particular rectangular or round.
The invention is schematic below
Drawings explained in more detail using an exemplary embodiment.
Fig. 1 shows a plan view of a container covered with a membrane according to the invention;
Fig. 2 is an enlarged section along the line II-II in Fig. 1, and
Fig. 3 shows a section through a modified membrane.
The multilayer membrane shown in the figures comprises an upper sheet, generally designated by reference number 1, and a lower sheet, generally designated by reference number 2.
The top sheet consists of several layers, namely a print layer 3 on the outside, an aluminum foil 4 and a heat seal layer 5 made of plastic arranged underneath.
The bottom sheet has an aluminum foil 6, which is covered on both sides with a heat seal layer 7, 8. The upper heat seal layer 7 is used for connection to the heat seal layer 5 of the top sheet 1, while the lower heat seal layer 8 is used for connection to the edge of a container (not shown).
In the exemplary embodiment shown, the top sheet has an embossing 10 designed in a closed configuration (FIG. 1) in the region of the sealing zone between top sheet 1 and bottom sheet 2. Outside the sealing zone 10, a second sealing zone 11 is provided, which is shown in FIG. 2 in a shortened form for reasons of space and is used to connect the membrane formed on the two sheets 1, 2 to the edge of a container not shown in the figures.
Within the configuration formed by the sealing zone and in the vicinity of the sealing zone, the top sheet is penetrated by a number of holes 12, only two of which are shown in FIG. 2. Likewise, the bottom sheet 2 is penetrated by corresponding holes 13 within the closed configuration formed by the sealing zone 10 with the greatest possible distance from the holes 12.
The holes 12, 13 have the same diameter in the embodiment shown. However, holes with different diameters in the range between 0.1 and 6 mm can also be provided. The number and the dimensions of the holes are selected depending on the type of the filling material to be packaged. Only a few holes are provided for large diameters and many holes for small diameters.
Due to the pressure above the filling material in the space under the membrane, which is higher than the pressure outside the container, a pressure drop arises with the higher pressure at the holes 13 and the lower pressure at the holes 12, which occurs completely at the outlet of these holes Ambient pressure is reduced. Due to this pressure gradient, the top sheet bulges away from the bottom sheet in the zone of the membrane enclosed by the sealing zone 10, so that a gap width between the top sheet and bottom sheet designated 14 in FIG. 2 enables the free gas flow from the holes 13 to the holes 12 arises.
The membrane described creates a defined leak by means of the flow path formed by the holes 12, 13 and the gap 14, which allows a direct escape of
Allows gases from the contents. However, filling material penetrating from the holes 13 into the gap 14 cannot lead to spoilage because the holes 13 are completely covered by the top sheet and the distance between the holes
12 and 13 is so large that the top sheet, which has penetrated into the gap 14, sufficiently protects against spoilage.
If the holes 13 in the bottom sheet 1 become blocked, there is still the possibility of diffusion due to the overpressure in the filling material under the bottom sheet 2, so that the degassing of the filling material is maintained.
Instead of rectangular, as in. 1, the membrane can of course also be made round or in any other shape corresponding to the packaging container, expediently by punching out on an ordinary lid punching machine.
The width of the sealing zones 10, 11 in a practical application is between 0.8 and 3 mm.
Although in the described exemplary embodiment both the lower sheet and the upper sheet comprise an aluminum foil, it is sufficient if only one of the two sheets has an aluminum foil, which then leads to a sufficient tightness if it has a material thickness of 0.015 mm in the lacquered state. The other sheet can then consist, for example, of a sealable paper or plastic. The bottom sheet and top sheet can likewise consist of plastic film and / or laminating paper.
In order to prevent the filling material from getting into the space between the two sheets, the holes in the bottom sheet of certain fillings, such as yoghurt, are small in diameter compared to those in the top sheet. In the latter there can be a single hole of larger diameter.
The top sheet 1 and the bottom sheet 2 can also have further locally restricted sealing areas within the sealing zone 10, in which they are connected to one another.
These sealing areas are arranged between the holes 12 and 13 in such a way that they serve as baffles for the escaping gas and thus cause the flow paths between the holes 12 and 13 to be lengthened.
The sealing zones can also be designed such that they delimit channels between the holes 12 and the holes 13. As indicated in FIG. 1, such a channel could be realized on the one hand by the seam-shaped sealing zone 10 and by an additional seam-sealing zone 15, which is not present, merely indicated by a dash-dotted line.
Fig. 3 shows a section through a modified membrane. The top sheet 1 has raised embossments 16, which form a system of gas escape channels or a tortuous channel between the holes 13 and the holes 12, not shown. The two sheets 1 and 2 are spot welded to one another at different points in the area between the channel parts, for example at 17, by means of the heat seal layers. The two sheets 1 and 2 could also be welded to one another along the longitudinal seams of the channel or channels.
The said embossments could be present in both sheets or only in the lower sheet.