Die Erfindung bezieht sich auf einen Schneehalter, der dazu dient, das Rutschen des Schnees auf Schrägdächern zu verhindern. Die Erfindung will einen Schneehalter schaffen, der sich besonders für eine Befestigung auf Dächern eignet, die mit Flach- oder Pfannenziegeln gedeckt sind.
Der erfindungsgemässe Schneehalter zeichnet sich aus durch ein Profilstück mit einem steil emporragenden Mittelstück und beidseitig daran anschliessenden Laschen, von denen eine einen mindestens annähernd 90 nach oben gerichteten Endteil aufweist.
Mit Vorteil kann der Schneehalter mit einer oberhalb der Lasche mit nach oben gerichtetem Endteil und parallel zur Lasche verlaufenden Bohrung versehen sein. Eine solche Bohrung erlaubt die Befestigung des Schneehalters mittels eines hakenförmig gebogenen Drahtes auf einem Dach, das mit Biberschwanz-, Betonziegeln oder Eternitschiefer gedeckt ist.
Zusätzlich kann die flache Lasche des Schneehalters mit einer Bohrung versehen sein. Eine solche Bohrung erlaubt seine Befestigung auf Wellblech- oder Welleternitdächern.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf eine Verwendung des Schneehalters bei einem Pfannenziegeldach, die sich dadurch auszeichnet, dass man den Schneehalter so verlegt, dass sein nach oben gerichteter Endteil unter den Rand eines höher liegenden Ziegels greift, der den Ziegel, auf dem der Schneehalter aufliegt, überlappt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in verschiedenen Gebrauchslagen dargestellt:
Fig. 1, 2, 3 zeigen einen Schneehalter auf mit unterschiedlichen Ziegeln gedeckten Dächern;
Fig. 4 und 5 Details in grösserem Masstab;
Fig. 6 einen Schneehalter auf einem Welleternitdach;
Fig. 7 den Schneehalter für sich, in Ansicht von oben.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen die Befestigungsmöglichkeiten des Schneehalters auf verschiedenen Ziegeldächern. Die Befestigung nach Fig. 1 bei Flach- oder Pfannenziegeln ist am einfachsten, da hier nur der nach oben gerichtete Endteil einer Lasche unter den Rand eines Ziegels greift, der den Ziegel überlappt, auf dem der Schneehalter steht. In Fig. 4 ist dies im grösseren Masstab dargestellt. Der Schneehalter als Ganzes ist mit 1 bezeichnet. Er hat ein Mittelstück 11, das in Seitenansicht die Form des Buchstabens A hat, an dessen Fusspunkte sich Laschen 12, 13 anschliessen. Das Ende 14 der Lasche 13 ist um etwa 90o nach oben gebogen. Sie greift unter den Falz des Ziegels Zi, der den Ziegel Z2, auf dem der Halter ruht, überlappt.
Die Ziegel selber halten sich auf Dachlatten D, von denen in Fig. 4 eine dargestellt ist, die den Ziegel Z2 hält. Durch Anheben eines Ziegels kann daher jederzeit ein solcher Halter auf das Dach aufgesetzt oder vom Dach weggenommen werden. Dies ist von Vorteil, wenn nachträglich Schneehalter angebracht werden müssen.
Fig. 2 zeigt, wie Schneehalter auf einem Dach befestigt werden können, das mit Biberschwanzziegeln oder Eternitschiefer gedeckt ist. Die Ziegelreihen sind jeweils um eine halbe Ziegelbreite gegeneinander versetzt. Der Schneehalter kann hier mit einem Draht, der zwischen zwei benachbarten Ziegeln hindurchführt, gehalten werden.
Dasselbe gilt für die Befestigung nach Fig. 3, die eine Dachabdeckung mit Beton- oder Flachziegeln darstellt, auf der ein Schneehalter ebenfalls mittels eines Drahtes befestigt ist.
Fig. 5 zeigt den Schneehalter 1 mit einem eingehängten Drahthaken. Der Halter ist mit einer Bohrung 15 versehen, die den aufstehenden Teil 14 und einen Schenkel des mittleren Teiles 11 durchsetzt. Diese Bohrung verläuft parallel zur Lasche 13 und ist auch in Fig. 7 ersichtlich. In diese Bohrung ist ein Draht 16 eingehängt. Je nach der Art der Bedachung wird das andere Ende dieses Drahtes entweder in eine Dachlatte D eingeschlagen, wie z.B. in Fig. 2 dargestellt, oder an den oberen Rand eines Ziegels angehängt, wie Fig. 3 zeigt.
Fig. 6 zeigt, wie der Schneehalter auf einem Welleternitdach befestigt werden kann. Der Halter ist dazu mit einer Bohrung 17 versehen, die die flache Lasche 12 durchsetzt. Mit einer Schraube 20, mit der die Eternitplatten auf den Pfetten befestigt sind, ist auch der Schneehalter 1 befestigt. In Fig. 6 ist eine Pfette P dargestellt, auf der die beiden überlappenden Eternitplatten E1, E2 mittels der Schraube 20 befestigt sind.
Zur Abdichtung ist ein pilzförmiger Dichtungskörper 21 aus relativ weichem Kunststoff verwendet, der mit einer bombierten Unterlagscheibe 22 abgedeckt ist. Diese beiden Teile sind in Fig. 6 je für sich dargestellt.
Zur Erhöhung der Standfestigkeit sind die beiden Laschen 12, 13 des Schneehalters so angeordnet, dass sie einen stumpfen Winkel a einschliessen. Damit wird die Gefahr des Kippens auf Unebenheiten der Ziegel verringert, weil nur die Laschenenden aufliegen und der Stützabstand maximal bleibt.
PATENTANSPRÜCHE
I. Schneehalter für Dächer, gekennzeichnet durch ein Profilstück mit einem steil emporragenden Mittelstück (11) und beidseitig daran anschliessenden Laschen (12, 13), von denen eine (13) einen mindestens annähernd 900 nach oben gerichteten Endteil (14) aufweist.
II. Verwendung des Schneehalters nach Patentanspruch I bei einem Pfannenziegeldach, dadurch gekennzeichnet, dass man den Schneehalter (1) so verlegt, dass sein nach oben gerichteter Endteil (14) unter den Rand eines höher liegenden Ziegels (Z) greift, der den Ziegel (Z2), auf dem der Schneehalter aufliegt, überlappt.
UNTERANSPRÜCHE
1. Schneehalter nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelstück (11) in Seitenansicht einem Buchstaben A gleicht.
2. Schneehalter nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der nach oben gerichtete Endteil (14) mit einer parallel zur anliegenden Lasche (13) verlaufenden Bohrung (15) versehen ist, die zur Befestigung des Schneehalters mittels eines hakenförmig gebogenen Drahtes (16) auf einem Dach, das mit Biberschwanz-, Betonziegeln oder mit Asbestzement Schiefer gedeckt ist, bestimmt ist.
3. Schneehalter nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die flache Lasche (12) mit einer Bohrung (17) versehen ist, die zur Befestigung des Schneehalters mittels einer Schraube auf Wellblech- oder Well-Asbestzement Dächern bestimmt ist.
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The invention relates to a snow holder which is used to prevent the snow from sliding on pitched roofs. The invention aims to create a snow holder which is particularly suitable for fastening on roofs that are covered with flat or pan tiles.
The snow holder according to the invention is characterized by a profile piece with a steeply rising center piece and tabs adjoining it on both sides, one of which has at least approximately 90 upwardly directed end portions.
Advantageously, the snow holder can be provided with a bore extending above the bracket with an upwardly directed end part and parallel to the bracket. Such a hole allows the attachment of the snow holder by means of a hook-shaped bent wire on a roof that is covered with plain tiles, concrete tiles or Eternit slate.
In addition, the flat tab of the snow holder can be provided with a hole. Such a hole allows it to be attached to corrugated iron or corrugated eternit roofs.
The invention also extends to a use of the snow holder in a pan-tile roof, which is characterized in that the snow holder is laid in such a way that its upwardly directed end part engages under the edge of a higher lying tile, which is the tile on which the snow holder rests , overlapped.
In the drawing, an embodiment of the subject of the invention is shown in different positions of use:
1, 2, 3 show a snow holder on roofs covered with different tiles;
4 and 5 details on a larger scale;
6 shows a snow holder on a corrugated eternit roof;
7 shows the snow holder for itself, in a view from above.
1 to 3 show the mounting options of the snow holder on various tile roofs. The fastening according to Fig. 1 in flat or pan bricks is easiest, since here only the upwardly directed end part of a tab engages under the edge of a brick that overlaps the brick on which the snow holder is standing. This is shown on a larger scale in FIG. The snow holder as a whole is denoted by 1. It has a center piece 11 which, in side view, has the shape of the letter A, at the base of which tabs 12, 13 are connected. The end 14 of the tab 13 is bent upwards by approximately 90o. It reaches under the fold of the tile Zi, which overlaps the tile Z2 on which the holder rests.
The tiles themselves hold on to roof battens D, one of which is shown in FIG. 4, which holds the tile Z2. By lifting a tile, such a holder can therefore be placed on the roof or removed from the roof at any time. This is an advantage if snow holders have to be retrofitted.
Fig. 2 shows how snow holders can be attached to a roof that is covered with plain tiles or Eternitschiefer. The rows of tiles are offset from one another by half a tile width. The snow holder can be held here with a wire that runs between two adjacent bricks.
The same applies to the fastening according to FIG. 3, which shows a roof covering with concrete or flat tiles, on which a snow holder is also fastened by means of a wire.
Fig. 5 shows the snow holder 1 with a hooked wire hook. The holder is provided with a bore 15 which penetrates the upright part 14 and one leg of the central part 11. This hole runs parallel to the bracket 13 and can also be seen in FIG. A wire 16 is suspended in this hole. Depending on the type of roofing, the other end of this wire is either driven into a roof batten D, e.g. shown in Fig. 2, or attached to the upper edge of a brick, as Fig. 3 shows.
Fig. 6 shows how the snow holder can be attached to a corrugated eternit roof. For this purpose, the holder is provided with a bore 17 which penetrates the flat tab 12. With a screw 20, with which the Eternit plates are attached to the purlins, the snow holder 1 is also attached. 6 shows a purlin P on which the two overlapping Eternit plates E1, E2 are fastened by means of the screw 20.
A mushroom-shaped sealing body 21 made of relatively soft plastic, which is covered with a cambered washer 22, is used for sealing. These two parts are each shown separately in FIG.
To increase the stability, the two tabs 12, 13 of the snow holder are arranged so that they enclose an obtuse angle a. This reduces the risk of tipping over on bumps in the brick, because only the tab ends are resting and the support spacing remains maximum.
PATENT CLAIMS
I. Snow holder for roofs, characterized by a profile piece with a steeply rising center piece (11) and tabs (12, 13) adjoining it on both sides, one of which (13) has an at least approximately 900 upwardly directed end part (14).
II. Use of the snow holder according to claim I in a pan-tile roof, characterized in that the snow holder (1) is laid in such a way that its upwardly directed end part (14) engages under the edge of a higher-lying tile (Z), which holds the tile ( Z2), on which the snow holder rests, overlaps.
SUBCLAIMS
1. Snow holder according to claim I, characterized in that the middle piece (11) resembles a letter A in side view.
2. Snow holder according to claim I, characterized in that the upwardly directed end part (14) is provided with a bore (15) running parallel to the adjacent tab (13), which is used for fastening the snow holder by means of a wire (16) bent in the shape of a hook a roof that is covered with plain tile, concrete tiles or with asbestos-cement slate is intended.
3. Snow holder according to claim I, characterized in that the flat tab (12) is provided with a bore (17) which is intended for fastening the snow holder by means of a screw on corrugated iron or corrugated asbestos cement roofs.
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