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CH540873A - Verfahren zur Herstellung von 3-Ketobutanol-(1) - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 3-Ketobutanol-(1)

Info

Publication number
CH540873A
CH540873A CH693169A CH693169A CH540873A CH 540873 A CH540873 A CH 540873A CH 693169 A CH693169 A CH 693169A CH 693169 A CH693169 A CH 693169A CH 540873 A CH540873 A CH 540873A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
reaction
acetone
degrees
pref
ketobutanol
Prior art date
Application number
CH693169A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Dr Mueller
Hermann Dr Overwien
Harald Dr Koehl
Horst Dr Pommer
Original Assignee
Basf Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE1966B0088926 external-priority patent/DE1277235C2/de
Priority claimed from DE19681768377 external-priority patent/DE1768377C3/de
Application filed by Basf Ag filed Critical Basf Ag
Publication of CH540873A publication Critical patent/CH540873A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C49/00Ketones; Ketenes; Dimeric ketenes; Ketonic chelates
    • C07C49/04Saturated compounds containing keto groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C49/17Saturated compounds containing keto groups bound to acyclic carbon atoms containing hydroxy groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/61Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups
    • C07C45/67Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups by isomerisation; by change of size of the carbon skeleton
    • C07C45/68Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups by isomerisation; by change of size of the carbon skeleton by increase in the number of carbon atoms
    • C07C45/72Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups by isomerisation; by change of size of the carbon skeleton by increase in the number of carbon atoms by reaction of compounds containing >C = O groups with the same or other compounds containing >C = O groups
    • C07C45/75Reactions with formaldehyde

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Gegenstand des     Hauptpatentes    ist ein Verfahren zur  Herstellung von 3-Ketobutanol-(1) aus Aceton und Form  aldehyd, welches dadurch gekennzeichnet ist,     dass    man  Aceton mit wässriger Formaldehydlösung bei erhöhtem  Druck und bei Temperaturen von 140 bis 210 C um  setzt. Es wurde nun     gefunden,    dass man diese Umsetzung  vorteilhaft auch bei Temperaturen über 200 C durch  führen kann.  



  Gegenstand der Erfindung ist demnach ein Verfahren  zur Herstellung von 3-Ketobutanol-(1) durch Umsetzung  von Aceton mit wässriger Formaldehydlösung bei erhöh  ter Temperatur und erhöhtem Druck, welches dadurch  gekennzeichnet ist,     dass    man die     Umsetzung    bei Tempe  raturen von 210 bis 300 C durchführt.  



  Das neue Verfahren hat den Vorteil, dass man so  wohl auf Formaldehyd als auch auf Aceton bezogen gute  Ausbeuten an 3-Ketobutanol-(1) erzielt. Es entstehen nur  geringe Mengen Nebenprodukte. Ausserdem verläuft die  Reaktion in kurzer Zeit.  



  Das Formaldehyd wird in wässrigerr Lösung, bevor  zugt in konzentrierter     wässriger    Lösung angewandt.       Zweckmässig    verwendet man die käufliche 30 bis 40  gew.-%ige Formaldehydlösung. Im allgemeinen setzt man  auf 1 Mol Formaldehyd 4 bis 10 Mole, vorzugsweise 5  bis 7 Mole Aceton ein.  



  Die     Umsetzung    kann in     Gegenwart    alkalischer Kata  lysatoren durchgeführt     werden.    Als alkalische Kataly  satoren eignen sich z.B. Hydroxyde und Carbonate von  Metallen der ersten     Hauptgruppe    des periodischen Sy  stems, ferner Hydroxyde der zweiten Hauptgruppe des  periodischen Systems, sowie Salze starker Basen mit  schwachen Säuren, wie Natriumborat, Natriumacetat,  Natriumformiat, sekundäres Natriumphosphat, tertiäres  Natriumphosphat. Geeignet sind beispielsweise auch Al  kalialkoholate oder organische Basen, wie Pyridin,     Chi-          nolin,    Trialkylamine sowie basische Puffersysteme.

   Salze  von Alkalimetallen mit Carbonsäuren werden bevorzugt       verwendet.     



  Die Umsetzung wird, wie erwähnt bei Temperaturen  von 210 bis     300 C,    vorzugsweise 220 bis 280 C, durch  geführt. Die angewandten     Drücke    können dem der Re  aktionstemperatur entsprechenden Dampfdruck der Re  aktionspartner entsprechen.     Bevorzugt    wendet man je  doch höhere Drücke an. Ein höherer     Druck    als der  Dampfdruck der Reaktionspartner kann durch Aufpres  sen von Inertgasen, wie Stickstoff, oder vorteilhaft in Ab  wesenheit einer Gasphase durch     Flüssigkeitsdruck,    er  reicht werden. Vorteilhaft     führt    man die Umsetzung bei  Drücken von 30 bis 500 at, vorzugsweise von 100 bis  300 at aus.

   Arbeitet man in Gegenwart eines     Katalysa-          tors,    so beträgt die Reaktionszeit vorteilhaft 0,5 bis 20  Minuten, vorzugsweise 1 bis 15 Minuten. Führt man die  Umsetzung in     Abwesenheit    eines Katalysators durch, so  beträgt die Reaktionszeit vorzugsweise 20 bis 180 Mi  nuten.    Besonders gute Ausbeuten erhält man, wenn     man    die  Reaktionslösung innerhalb kurzer Zeit nach der Reak  tion, z.B. 0,5 bis 5, vorzugsweise 1 bis 3 Minuten, auf       Temperaturen    unter     100 C    abkühlt.  



  Das Verfahren nach der Erfindung führt man bei  spielsweise durch, indem man die vorzugsweise vorge  wärmten Reaktionskomponenten Aceton und wässrige  Formaldehydlösung, wobei die Formaldehydlösung ge  gebenenfalls die angegebene Menge des     alkalischen    Ka  talysators enthält, in den angegebenen Mengen in einem  vorgewärmten Reaktionskessel auf die beschriebene Tem  peratur erhitzt. Nach der beschriebenen Reaktionsdauer  wird die Reaktionslösung über einen Kühler rasch unter  die angegebene     Temperatur    abgekühlt.  



  Vorzugsweise     führt    man die Reaktion kontinuierlich  durch, indem man Aceton, wässrige Formaldehydlösung  und gegebenenfalls den Katalysator im     beschriebenen     Verhältnis bei den angegebenen Temperaturen durch  ein Rohrbündel pumpt, wobei man darauf achtet, dass  sich keine Gasphase bildet. Die abgekühlte Lösung wird  durch fraktionierte Destillation aufgearbeitet.  



  Das nach dem Verfahren der Erfindung hergestellte  3-Ketobutanol-(1) ist ein wertvolles Zwischenprodukt zur  Herstellung von Riechstoffen.  



  Die in dem folgenden Beispiel angegebenen     Teile     sind Gewichtsteile. Sie verhalten sich zu den Raumteilen  wie g/ 1.    <I>Beispiel</I>  In ein auf     260 C        vorgeheiztes    Druckgefäss     wird    ein  Gemisch aus 800 Teilen Aceton und 100 Teilen 37%ige  wässrige Formaldehydlösung mit Stickstoff eingedrückt.  Die Reaktionslösung wird 5 Minuten auf 260 C erhitzt  und nach Ablauf dieser Zeit innerhalb von 2 Minuten  auf     100 C    abgekühlt.     Anschliessend    wird das überschüs  sige Aceton abdestilliert und der Rückstand im Vakuum  fraktioniert destilliert.

   Man erhält 87 Teile     3-Ketobuta-          nol    vom Siedepunkt 85,0 C bei 20 mm     Hg.    Die Ausbeute  beträgt 80% der Theorie, bezogen auf Formaldehyd. Die  Ausbeute, bezogen auf Aceton, ist praktisch     quantitativ.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Herstellung von 3-Ketobutanol-(1) durch Umsetzung von Aceton mit wässriger Formalde- hydlösung bei erhöhter Temperatur und bei erhöhtem Druck, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umset zung bei Temperaturen von 210 bis 300 C durchführt. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart alkali- scher Katalysatoren durchführt.
CH693169A 1966-09-15 1969-05-06 Verfahren zur Herstellung von 3-Ketobutanol-(1) CH540873A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1966B0088926 DE1277235C2 (de) 1966-09-15 1966-09-15 Verfahren zur herstellung von 3- ketobutanol-(1)
DE19681768377 DE1768377C3 (de) 1968-05-07 Verfahren zur Herstellung von 3-Ketobutanol-d)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH540873A true CH540873A (de) 1973-08-31

Family

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CH693169A CH540873A (de) 1966-09-15 1969-05-06 Verfahren zur Herstellung von 3-Ketobutanol-(1)

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