Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erleichterung des Unterfahrens einer Ladepritsche an einem Lastkraftwagen, der mit einem für eine abstellbare Ladepritsche vorgesehenen gegenüber seinem Unterbau heb- und senkbaren Tragrahmen ausgerüstet ist.
Es muss darauf geachtet werden, dass beim Beladen von auf Stützbeinen ruhenden Ladepritschen von beispielsweise einer Laderampe od. dgl. aus die Ladepritsche auf hauptsächlich derselben Höhe wie die der Laderampe gelegen ist, da sonst sowohl das Beladen als auch Entladen derselben beträchtlich erschwert wird. Vor Abtransport der vollbeladenen Pritsche durch ihren Lastkraftwagen wird dieser rückwärts unter die Ladepritsche eingefahren und die Ladepritsche mit Hilfe des Tragrahmens angehoben, so dass die Stützbeine hochgeschwenkt werden können und die Ladepritsche anschliessend zusammen mit dem Tragrahmen auf den Unterbau des Lastkraftwagens herabgesenkt. wonach ihr Abtransport erfolgen kann.
Bei einigen Lastkraftwagentypen jedoch erstreckt sich der Unterbau bei unbeladenem Wagen derart in Richtung dessen Hinterende schräg nach oben, dass der Wagen nicht ohne weiteres rückwärts unter die auf Stützbeinen frei auf dem Boden stehende Ladepritsche einfahrbar ist, wenn diese bei Beladung dieselbe Höhe aufweisen soll wie eine normale Laderampe. nämlich etwa 130 cm. Die vorliegende Erfindung stellt sich deshalb zur Aufgabe, ein Rückwärtseinfahren von Lastkraftwagen mit schräg nach hinten ansteigendem Unterbau bei nicht beladener Pritsche unter die auf Stützbeinen freistehende Ladepritsche zu ermöglichen. wenn sich diese auf sog. Normalhöhe befindet.
Das die Erfindung Kennzeichnende ist, dass der Tragrahmen durch Zugmittel derart mit dem Hinterachsgehäuse verbunden ist. dass bei Hebung des Tragrahmens die Hinterfedern komprimiert werden und dass der Lastkraftwagen mit Organen zur Festhaltung der Hinterachse an den Unterbau nach erwähnter Komprimierung der Federn unter Aufrechterhaltung dieser Komprimierung und in Unabhängigkeit der Lage des Tragrahmens und mit Organen zur Freigabe der Sperrung ausgerüstet ist, wenn sich der Tragrahmen in einer oberen Lage befindet.
Im folgenden wird die Erfindung mit Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen näher beispielsweise verdeutlicht. Es zeiGen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Lastkraftwagens mit hinter diesem auf Abstützbeinen stehender abgestellter Ladepritsche.
Fig. 2 eine ähnliche Seitenansicht mit rückwärts unter die Ladepritsche eingefahrenem Lastkraftwagen.
Fig. 3 in grösserem Massstab eine teilweise gebrochene Seitenansicht des Lastkraftwagenhinterteiles in Fahrstellung.
Fig. 4 eine ähnliche Seitenansicht mit angehobenem Tragrahmen. und
Fig. 5 veranschaulicht den Tragrahmen. auf den Unterbau des Lastkraftwagens herabgesenkt und die Hinterfedern komprimiert.
Fig. 6 zeigt in grösserem Massstab einen lotrechten Querschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 1 durch den Lastkraftwagen. jedoch mit gehobenem Tragrahmen.
Fig. 7 ebenfalls in grösserem Massstab eine Draufsicht auf die Sperrvorrichtung des Lastkraftwagens in wirksamer Lage und
Fig. S die Sperrvorrichtung in unwirksamer Lage.
Der auf den Zeichnungen veranschaulichte Unterbau des Lastkraftwagens 1 ist durch eine aus drei Gelenkarmpaaren 3, 4, 5 bestehende Parallelführung mit einem Tragrahmen 6 für die Ladepritsche 7 des Lastkraftwagens 1 gelenkig verbunden. die auf entweder einziehbaren oder auf einschwenkbaren Abstützbeinen 8 auf dem Boden 9 stehend abgestellt werden kann. In herabgesenkter Lage kann der Tragrahmen 6 durch Feststellmittel 10, 11 an dem Unterbau festgehalten (festgesetzt) werden.
Der Lastkraftwagen ist mit einem Komprimator der vorliegenden Erfindung ausgerüstet. durch den die Federn 12 der Hinterachse 13 komprimiert werden können. Der Komprimator umfasst gemäss dem auf der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel zwei Ketten 14, die mit ihrem einen (oberen) Ende 15 an den Tragrahmen 6 und mit ihrem entgegengesetzten Ende 16 an das Kopfende 17 von Zugstangen 18 befestigt sind. die ihrerseits mit dem unteren Ende an ein Querstück 19 befestigt sind. Das Querstück 19 wird von den beiden sich nach oben erstreckenden Schenkeln 20 eines Bügels 21 durchgangen, der das Hinterachsgehäuse von unten umgreift, woneben die Schenkel oberhalb des Querstückes 19 mit Muttern 22 versehen sind.
Der Lastkraftwagen ist ausserdem mit einer Anordnung zur Feststellung der Zugstangen 18 in einer Lage. in der die Hinterfedern 12 komprimiert sind, ausgestattet.
Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Sperranordnung ist in den Zeichnungsfiguren 7 und 8 veranschaulicht. Auf einem
Querträger 23 des Unterbaus 2 sind zwei sich in Längsrich tung des Lastkraftwagens erstreckende Führungen 24 für
Sperrarme 25 angeordnet. Das Vorderende 26 der Sperrarme
25 ist gabelförmig ausgebildet. so dass die beiden Gabelschen kel 27 bei Verschiebung der Sperrarme 25 in Fahrtrichtung des Lastkraftwagens ihre betreffende Zugstange 18 unterhalb deren Sperrkopf 17 beiderseits umgreifen können. Das entgegengesetzte Ende der beiden Sperrarme 25 ist an ein Querstück 28 befestigt, an welches mittels eines Bolzens 29 das Hinterende des Kolbens 30 eines Hydraulikzylinders 31 angelenkt ist. der durch einen Bolzen 32 an den Querträger 23 befestigt ist.
Der vorzugsweise doppelevirkende Hydraulikzylin der 31 ist durch Leitungen (nicht veranschaulicht) an das Druckölsystem des Lastkraftwagens angeschlossen.
Mit der Bezugsziffer 33 ist ein ebenfalls an das Drucköl system des Lastkraftwagens angeschlossener Hydraulikzylin der bezeichnet, der um eine Achse 34 schwenkbar am Unterbau 2 gelagert und dessen Kolben 35 durch einen Achsbolzen
36 gelenkig mit dem Tragrahmen 6 verbunden ist. In Wirk lichkeit sind also zum Heben und Senken des Tragrahmens 6 im allgemeinen zwei solche Hydraulikzylinder 33 mit Kolben
35 erforderlich.
Die Vorrichtung der vodiegenden Erfindung arbeitet auf folgende Weise: Um den in Fig. 1 gezeigten Lastkraftwagen 1.
dessen Unterbau 2 und Tragrahmen 6 sich in unbeladenem Zustand in Richtung des Hinterendes des Lastkraftwagens schräg nach oben erstrecken, wie beispielsweise in Fig. 1 mit
Strichpunktlinien angedeutet ist, rückwärts unter die abzu transportierende Ladepritsche einfahren zu können, muss das
Hinterende des Unterbaues 2 herabgesenkt werden. was ge mäss der vorliegenden Erfindung durch Komprimierung der Hinterachsenfederung 12 geschieht.
Das Komprimieren der
Federn 12 erfolgt dabei auf folgende Weise:
Der Tragrahmen 6 wird mittels des Kolbens 35 des Hy draulikzylinders 33 und mit Hilfe der Lenkarmpaare 3. 4, 5 auf obere Lage (Fig. 4) geschwenkt. in der die Ketten 14 unter gleichzeitiger Komprimierung der Federn 12 gestrafft werden. In dieser Lage befinden sich die beiden Sperrarme
25 - die ja bei Komprimierung der Federn 12 der Bewegung des Hinterendes des Unterbaues 2 bei dessen Herabsenkunt gefolgt sind - auf einem Niveau etwas unterhalb der Sperr köpfe 17.
Wird nun in den Hydraulikzylinder 31 am hinteren
Ende (gemäss Fig. 7 und 8 am unteren Ende) Drucköl eingepresst. versetzt sich das Querstück 28 zusammen mit den
Sperrarmen 25 nach vorn. und die beiden Sperrarme 25 umgreifen mit ihren Schenkeln 27 die Zugstangen 18 unterhalb der Sperrköpfe 17, deren jeweiliges unteres Ende 37 dabei als Sperrabsatz dient und die Hinterachse 13 an den Unterbau 2 festsperrt. Nach Herabsenkung des Tragrahmens 6 auf untere Lage (Fig. 5) kann der Lastkraftwagen 1 rückwärts unter die mittlerweile vollbeladene Ladepritsche 7 (Fig. 2) eingefahren werden. Daraufhin wird der Tragrahmen 6 wieder gehoben, der seinerseits dabei die Ladepritsche 7 hebt, und die Abstützbeine 8 werden unter die Ladepritsche hochgeschwenkt.
Zur gleichen Zeit wird durch Anbringung eines Ödruckes in das vordere Ende des Zylinders 31 die Sperrung freigegeben, wodurch die beiden Sperrarme 25 nach hinten verschoben und ausser Eingriff mit den Zugstangen 18 und deren Sperrköpfe 17 geführt werden. Wenn anschliessend der Tragrahmen 6 zusammen mit der Ladepritsche 7 auf Fahrtstellung (Fig. 3) herabgesenkt wird, werden die Federn 12 entlastet und können somit wieder wie üblich alle auftretenden Beanspruchungen durch die Last während des Fahrens aufnehmen. Vor Beginn des Abtransportes wird der Tragrahmen 6 durch Klemmorgane 10, 11 an den Unterbau 2 befestigt. Zur Befestigung der Ladepritsche 7 an den Tragrahmen 6 während des Fahrens dienen auf der Zeichnung nicht näher veranschaulichte Haltemittel.
Die gezeigte und beschriebene Ausführungsform ist nur als ein Beispiel zu betrachten, und sowohl die Sperrorgane zur Festsetzung des Tragrahmens an den Unterbau nach erfolgter Komprimierung der Hinterfederung als auch die Anordnung zur Komprimierung derselben können baulich auf verschiedene Art im Rahmen der nachfolgenden Ansprüche verändert werden. Die Federkomprimierung muss nicht unbedingt durch Hebung des Tragrahmens 6 erfolgen, sondern kann beispielsweise auch mittels eines besonders für diesen Zweck angeordneten Hydraulikkolbenzylinders oder mit Hilfe eines Hebemechanismus geschehen. Der Sperrkopf 17 kann durch eine auf das obere Ende jeder Zugstange 18 aufgeschraubte Mutter mit einem Glied zur Befestigung des unteren Endes der Ketten 14 ersetzt werden.
The present invention relates to a device for making it easier to drive under a loading platform on a truck which is equipped with a support frame which can be raised and lowered with respect to its substructure, provided for a parking platform.
Care must be taken that when loading loading platforms resting on support legs from, for example, a loading ramp or the like, the loading platform is mainly at the same height as that of the loading ramp, as otherwise both loading and unloading is considerably more difficult. Before the fully loaded platform is transported away by your truck, it is retracted backwards under the loading platform and the loading platform is raised with the help of the support frame so that the support legs can be swiveled up and the loading platform is then lowered together with the support frame onto the substructure of the truck. after which their removal can take place.
In some types of trucks, however, the substructure extends diagonally upwards in the direction of its rear end when the wagon is unloaded, so that the wagon cannot easily be retracted backwards under the loading platform standing on the support legs if it is to have the same height when loaded normal loading ramp. namely about 130 cm. The object of the present invention is therefore to enable trucks with an obliquely rearward-sloping substructure to be driven backwards when the bed is not loaded under the loading bed free-standing on support legs. if this is at the so-called normal height.
The characteristic of the invention is that the support frame is connected to the rear axle housing by traction means. that when the support frame is raised, the rear springs are compressed and that the truck is equipped with organs for holding the rear axle to the substructure after the compression of the springs has been mentioned while maintaining this compression and regardless of the position of the support frame and with organs for releasing the lock when the support frame is in an upper position.
The invention is illustrated in more detail below, for example, with reference to the accompanying drawings. Show it:
1 shows a side view of a truck with a loading platform standing behind it on support legs.
Fig. 2 is a similar side view with the truck retracted backwards under the loading platform.
3 shows, on a larger scale, a partially broken side view of the rear part of the truck in the driving position.
Fig. 4 is a similar side view with the support frame raised. and
Fig. 5 illustrates the support frame. lowered onto the chassis of the truck and the rear springs compressed.
Fig. 6 shows on a larger scale a vertical cross section along the line IV-IV in Fig. 1 through the truck. but with the support frame raised.
7, also on a larger scale, a plan view of the locking device of the truck in the operative position and FIG
Fig. S the locking device in the inoperative position.
The substructure of the truck 1 illustrated in the drawings is articulated to a support frame 6 for the loading platform 7 of the truck 1 by a parallel guide consisting of three pairs of articulated arms 3, 4, 5. which can be parked on either retractable or pivotable support legs 8 on the floor 9. In the lowered position, the support frame 6 can be held (fixed) on the substructure by locking means 10, 11.
The truck is equipped with a compressor of the present invention. by which the springs 12 of the rear axle 13 can be compressed. According to the embodiment illustrated in the drawing, the compressor comprises two chains 14, which are fastened with their one (upper) end 15 to the support frame 6 and with their opposite end 16 to the head end 17 of tie rods 18. which in turn are attached to a crosspiece 19 at the lower end. The crosspiece 19 is passed through by the two upwardly extending legs 20 of a bracket 21 which engages around the rear axle housing from below, and the legs above the crosspiece 19 are also provided with nuts 22.
The truck is also in a position with an arrangement for locking the tie rods 18. in which the rear springs 12 are compressed, equipped.
An exemplary embodiment of such a locking arrangement is illustrated in FIGS. 7 and 8. On one
Cross member 23 of the base 2 are two in the longitudinal direction of the truck extending guides 24 for
Locking arms 25 arranged. The front end 26 of the locking arms
25 is fork-shaped. so that the two fork legs 27 can grip around their respective tie rod 18 below the locking head 17 on both sides when the locking arms 25 are moved in the direction of travel of the truck. The opposite end of the two locking arms 25 is fastened to a crosspiece 28 to which the rear end of the piston 30 of a hydraulic cylinder 31 is articulated by means of a bolt 29. which is attached to the cross member 23 by a bolt 32.
The preferably double hydraulic cylinder 31 is connected by lines (not illustrated) to the pressure oil system of the truck.
With the reference numeral 33 also connected to the pressure oil system of the truck hydraulic cylinder is referred to, which is pivotally mounted about an axis 34 on the substructure 2 and its piston 35 by an axle bolt
36 is articulated to the support frame 6. In fact, two such hydraulic cylinders 33 with pistons are generally used to raise and lower the support frame 6
35 required.
The apparatus of the present invention operates in the following manner: To transport the truck 1 shown in FIG.
its substructure 2 and support frame 6 extend obliquely upwards in the unloaded state in the direction of the rear end of the truck, as for example in FIG
It is indicated by dash-dotted lines to be able to drive backwards under the loading platform to be transported, this must
The rear end of the substructure 2 can be lowered. what happens according to the present invention by compressing the rear axle suspension 12.
Compressing the
Springs 12 is done in the following way:
The support frame 6 is pivoted to the upper position (FIG. 4) by means of the piston 35 of the hydraulic cylinder 33 and with the aid of the pairs of steering arms 3, 4, 5. in which the chains 14 are tightened while the springs 12 are compressed. The two locking arms are in this position
25 - which are followed by the compression of the springs 12 of the movement of the rear end of the substructure 2 when it is lowered down - at a level slightly below the locking heads 17.
Is now in the hydraulic cylinder 31 at the rear
End (according to Fig. 7 and 8 at the lower end) pressurized oil. The crosspiece 28 moves together with the
Lock arms 25 forward. and the two locking arms 25 with their legs 27 grip around the tie rods 18 below the locking heads 17, the respective lower end 37 of which serves as a locking shoulder and locks the rear axle 13 to the substructure 2. After lowering the support frame 6 to the lower position (FIG. 5), the truck 1 can be retracted backwards under the loading platform 7 (FIG. 2), which has meanwhile been fully loaded. The support frame 6 is then raised again, which in turn lifts the loading platform 7, and the support legs 8 are pivoted up under the loading platform.
At the same time, the locking is released by applying an oil pressure in the front end of the cylinder 31, whereby the two locking arms 25 are moved backwards and out of engagement with the tie rods 18 and their locking heads 17. When the support frame 6 together with the loading platform 7 is then lowered to the driving position (FIG. 3), the springs 12 are relieved and can thus, as usual, absorb all stresses caused by the load while driving. Before the start of removal, the support frame 6 is fastened to the substructure 2 by means of clamping elements 10, 11. To fasten the loading platform 7 to the support frame 6 while driving, retaining means not shown in detail in the drawing are used.
The embodiment shown and described is only to be regarded as an example, and both the locking elements for fixing the support frame to the substructure after the rear suspension has been compressed and the arrangement for compressing the same can be structurally changed in various ways within the scope of the following claims. The spring compression does not necessarily have to take place by lifting the support frame 6, but can also take place, for example, by means of a hydraulic piston cylinder arranged especially for this purpose or with the aid of a lifting mechanism. The locking head 17 can be replaced by a nut screwed onto the upper end of each tie rod 18 with a link for fastening the lower end of the chains 14.