Tragbarer Kühlmasse-Behälter
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen tragbaren Kühlmasse-Behälter, insbesondere für die Kühlung von Nahrungsmitteln.
Es sind bereits Kühlbehälter bekannt, welche Mittel zum Gefrieren einer Kältelösung enthalten, die zur Kühlung des Inhaltes vom Behälter dient. Die zu kühlende Ware wird dabei im Behälter selber aufbewahrt. Sofern es sich bei diesen Behältern um fest angeordnete Kühlvorrichtungen handelt, weist die Anordnung der die Kältelösung gefrierenden Mittel und der zu kühlenden Ware im gleichen Behälter keine besonderen Nachteile auf. Sind jedoch die Behälter für den Transport bestimmt, so stellt die genannte Anordnung infolge des verhätnismässig hohen Gewichtes doch einen wesentlichen Nachteil dar.
Da jeder einzelne Behälter mit einem Kasten zur Aufnahme der Kältelösung und der diese gefrierenden Mittel versehen sein muss, beanspruchen diese Behälter ziemlich viel Platz.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun die Schaffung eines Kühlmasse-Behälters, der die Nachteile der genannten, zum Stand der Technik gehörenden Behälter nicht aufweist.
Der eingangs genannte tragbare Kühlmasse-Behälter ist hierzu dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem allseitig umschlossenen, schubladenförmigen Kasten besteht, dessen Innenraum einzig zur Aufnahme der Kühlmasse dient, und dass in einem Wandteil des Kastens eine abschliessbare Off- nung vorgesehen ist, die zum Einfüllen der Kühlmasse dient.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Kühlmasse-Behälters ist nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt eine schematische Ansicht eines Behälters.
Der tragbare Kühlmasse-Behälter weist die Form einer Schublade 10 auf. Diese Schublade ist allseitig geschlossen und zwar durch die beiden Seitenwände 11 und 12, die Stirn- und die Rückseitenwand 13 bzw. 14, sowie den Boden- und den Deckelteil 15 bzw. 16. Die genannten Teile sind mit ihren Rändern zusammen verschweisst und schliessen einen inneren Raum ab, welcher zur Aufnahme einer Kühlmasse dient.
Diese, einen kälteisolierenden Kasten bildenden Wandteile sind doppelwandig ausgebildet und beispielsweise aus Chrom Molybdän-Stahl gefertigt. Zur Erhöhung der Isolierwirkung kann im Raum zwischen der Innen- und Aussenwand eine kälteisolierende Füllung, beispielsweise ein unter der Markenbezeichnung Styropor bekannter Schaumstoff, eingelassen werden.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemässen Kühlmasse-Behälters könnte dieser ganz oder teilweise aus einem Kunststoff hergestellt sein, wobei die Innenwand der Seitenteile aus Polystyrol und die Aussenwand dieser Teile aus einem Polyäthylen gebildet sein könnten.
Im Hinblick auf die besondere Art der Verwendung des Behälters, müssen die genannten Wände nicht doppelwandig ausgebildet sein. Vielmehr können die Seitenwände, der Boden- und der Deckelteil aus einem einschichtigen Stahlblech hergestellt sein.
Der durch die Seitenwände 11 und 12, die Stirnseite 13, die Rückseitenwand 14, sowie den Boden- und Deckelteil 15 bzw.
16 begrenzte Innenraum ist durch eine Öffnung 17 von aussen her zugänglich. Diese Öffnung 17 ist mittels an sich bekannter Mittel, wie Dichtungsring und Schraube, gegen aussen hin dicht abschliessbar. Die genannte Öffnung 17 dient zum Einfüllen der Kühlmasse, welche aus einer unter OoC gefrierenden Kältelösung besteht, beispielsweise aus einer Sole von in Wasser gelöstem Chlorkalzium. Nach dem Einfüllen der Kühlmasse wird die Einfüllöffnung dicht abgeschlossen.
Die Bodenplatte 15 des Behälters 10 bildet an allen vier Seiten einen vorstehenden Rand 18, welcher beispielsweise um einen Betrag von 1 cm über die entsprechenden Wände hinaus vorsteht. Diese vorstehenden Ränder 18 dienen zur Führung des Behälters in einem Aufnahmeraum, wie dies nachfolgend noch näher umschrieben wird.
An der Stirnseite 13 des Behälters ist ein Griff 19 angebracht, welcher zum Eingreifen des Behälters und für den Transport desselben dient.
Im weiteren können, falls dies je nach der Wahl des Werkstoffes erforderlich erscheint, am Deckelteil Einprägungen vorgesehen sein, welche als Verstärkung eine stabilisierende Wirkung haben.
Der schubladenförmig gestaltete Behälter ist verhältnismässig flach ausgebildet und weist kleine Abmessungen und somit ein geringes Gewicht auf, so dass dieser ohne weiteres tragbar ist. So kann dieser Behälter beispielsweise folgende Daten aufweisen:
Länge : 57 cm;
Dicke : 4 cm;
Breite: 42 cm;
Gewicht mit Füllmasse: 5 kg.
Diese Abmessungen erlauben eine vielseitige Verwendungsmöglichkeit des Behälters. Im Gegensatz zu den bekannten Behältern dieser Art, wird die zu kühlende oder konservierende Ware nicht im Behälter selber aufbewahrt. Der beschriebene Behälter dient lediglich zum Kühlen eines Raumes, in welchem die zu kühlende Ware, insbesondere Lebensmittel, aufbewahrt wird. Hierzu wird der Behälter, nachdem die Kühlmasse eingefüllt worden ist, in einen Tiefkühlschrank eingelegt, wodurch die Kühlmasse gefriert. Anschliessend wird der Behälter in diesem Zustand in den mit der zu konservierenden Ware belegten Raum gebracht.
Gemäss einer vorzugsweisen Verwendung des erfindungsgemässen Behälters, dient dieser zum Kühlen des Laderaumes eines Kühlwagens, beispielsweise eines Lieferungsautos einer Milchzentrale. Hierzu sind die Wände des Lieferungswagens aus an sich bekannten wärmeisolierendem Werkstoff hergestellt. Beispielsweise können diese Wände doppelwandig ausgebildet sein und eine kälteisolierende Füllung, beispielsweise einen an sich bekannten Schaumstoff, einschliessen. Im oberen Teil des Laderaumes sind Schienen angebracht, welche zur Aufnahme mehrerer Behälter dienen. Diese Behälter werden mit Hilfe der umschriebenen, vorstehenden Ränder 18 auf diese Schienen geschoben. Die von diesen Kühlmasse Behältern ausgehende Kälte senkt sich in den mit der zu kühlenden Ware belegten Laderaum des Lieferungswagens. Im beschriebenen Fall werden somit Milchprodukte gekühlt und frisch gehalten.
Die Dauer der kühlenden Wirkung der Behälter beträgt erfahrungsgemäss um die sechs Stunden. Je nach der Grösse des zu kühlenden Raumes können mehr oder weniger Behälter Verwendung finden.
Der Vorteil einer solchen Verwendung ist einleuchtend. In der Tat braucht der zu kühlende Raum keine eigene Kältemaschine. Insbesondere bei einem Kühlwagen der oben genannten Art, stellt dies einen wesentlichen Vorteil dar, da einerseits dieser Wagen nicht mit einer kostspieligen Kälteerzeugungsanlage versehen sein muss. Andererseits wird durch den Wegfall dieser Anlage Platz und damit Laderaum gewonnen.
Das Unterbringen der verhältnismässig kleinen Behälter stellt kein Platzproblem dar, da diese in einem Teil des Laderaumes untergebracht werden können, welcher für die Aufnahme von Ladegut nicht in Frage kommen kann.
Die Anordnung der zu kühlenden Ware und der Kühlmasse-Behälter im Laderaum kann auch so getroffen werden, dass Ware und Behälter auf drei Ebenen Platz finden können, wobei die Kühlmasse-Behälter jeder Ebene jeweils im oberen Teil des Aufnahmeraumes angeordnet sind, damit die Kühlwirkung der Kühlmasse ein Optimum erreichen kann.
Gemäss einem anderen möglichen Anwendungsbeispiel könnte der Behälter als Deckel einer Kühlboxe dienen. Auch hier könnte der Inhalt der Boxe während ca. 6 Stunden gekühlt und konserviert werden. Die genannte Anwendung ist dank der geringen Abmessungen und des kleinen Gewichtes des Behälters möglich.
Der Erfindungsgegenstand weist ausser den bereits genannten Vorteilen noch einen weiteren Vorteil in bezug auf denUmweltschutz auf. Im Hinblick auf die besonderen Anwendungsmöglichkeiten des Kühlmasse-Behälters können transportable Kühlräume oder -fächer ohne den Einbau einer Kältemaschine, welche übelriechende Abgase produziert, erhalten werden.
PATENTANSPRUCH 1
Tragbarer Kühlmasse-Behälter, insbesondere für die Kühlung von Nahrungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem allseitig umschlossenen, schubladenförmigen Kasten (10) besteht, dessen Innenraum einzig zur Aufnahme der Kühlmasse dient, und dass in einem Wandteil (13) des Kastens eine abschliessbare Öffnung (17) vorgesehen ist, die zum Einfüllen der Kühlmasse dient.
UNTERANSPRÜCHE
1. Tragbarer Kühlmasse-Behälter nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten aus Stahlblech gefertigt ist und mit einer Kühlmasse gefüllt ist, deren Kühlwirkung bis sechs Stunden wirksam ist.
2. Tragbarer Kühlmasse-Behälter nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Seitenwand (13) des Kastens mit einem Traggriff (19) versehen ist und dass zwei Längsseiten (11, 12) des Kastens vorstehende Führungsränder (18) aufweisen.
PATENTANSPRUCH II
Verwendung des Kühlmasse-Behälters nach Patentanspruch I in einem fahrbaren Kühlraum, insbesondere Lieferungswagen für Milchprodukte, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Kühlmasse-Behälter im oberen Teil des Kühlraumes angeordnet wird, derart, dass die vom Behälter bzw. von den Behältern ausgehende Kühlung auf im Kühlraum befindliche Produkte wirksam ist.
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Portable coolant container
The present invention relates to a portable coolant container, in particular for the cooling of food.
There are already known cooling containers which contain means for freezing a cold solution which is used to cool the contents of the container. The goods to be cooled are stored in the container itself. If these containers are fixed cooling devices, the arrangement of the means that freeze the cold solution and the goods to be cooled in the same container does not have any particular disadvantages. However, if the containers are intended for transport, the above-mentioned arrangement is a major disadvantage due to the relatively high weight.
Since each individual container has to be provided with a box to hold the cold solution and the freezing agent, these containers take up a lot of space.
The present invention now aims to create a coolant container which does not have the disadvantages of the above-mentioned containers belonging to the prior art.
The aforementioned portable coolant container is characterized in that it consists of a drawer-shaped box that is enclosed on all sides, the interior of which is used solely to hold the coolant, and that a lockable opening is provided in a wall part of the box for filling serves the cooling mass.
An exemplary embodiment of the coolant container according to the invention is explained in more detail below with reference to the drawing.
The drawing shows a schematic view of a container.
The portable coolant container has the shape of a drawer 10. This drawer is closed on all sides by the two side walls 11 and 12, the front and rear walls 13 and 14, as well as the bottom and cover parts 15 and 16. These parts are welded together with their edges and close one inner space, which serves to accommodate a cooling compound.
These wall parts, which form a cold-insulating box, are double-walled and made, for example, of chromium molybdenum steel. To increase the insulating effect, a cold-insulating filling, for example a foam known under the brand name Styrofoam, can be inserted in the space between the inner and outer walls.
According to a further embodiment of the inventive coolant container, this could be made entirely or partially from a plastic, the inner wall of the side parts being made from polystyrene and the outer wall of these parts being made from a polyethylene.
With regard to the particular type of use of the container, the walls mentioned do not have to be double-walled. Rather, the side walls, the base and the cover part can be made from a single-layer steel sheet.
The through the side walls 11 and 12, the end face 13, the rear wall 14, as well as the bottom and cover part 15 or
16 limited interior space is accessible from the outside through an opening 17. This opening 17 can be sealed against the outside by means of known means, such as a sealing ring and screw. Said opening 17 is used to fill in the cooling mass, which consists of a cold solution that freezes below OoC, for example a brine of calcium chloride dissolved in water. After the cooling compound has been filled in, the filling opening is tightly sealed.
The bottom plate 15 of the container 10 forms a protruding edge 18 on all four sides, which protrudes for example by an amount of 1 cm beyond the corresponding walls. These protruding edges 18 serve to guide the container in a receiving space, as will be described in more detail below.
On the end face 13 of the container, a handle 19 is attached, which is used to engage the container and to transport it.
Furthermore, if this appears necessary depending on the choice of material, embossments can be provided on the cover part, which have a stabilizing effect as reinforcement.
The container, which is designed in the form of a drawer, is relatively flat and has small dimensions and thus a low weight, so that it is easily portable. For example, this container can have the following data:
Length: 57 cm;
Thickness: 4 cm;
Width: 42 cm;
Weight with filler: 5 kg.
These dimensions allow a versatile use of the container. In contrast to the known containers of this type, the goods to be cooled or preserved are not stored in the container itself. The container described is only used to cool a room in which the goods to be cooled, in particular food, are stored. For this purpose, after the cooling compound has been filled in, the container is placed in a freezer, whereby the cooling compound freezes. The container is then brought into the space occupied by the goods to be preserved in this state.
According to a preferred use of the container according to the invention, it serves to cool the loading space of a refrigerated truck, for example a delivery vehicle to a milk center. For this purpose, the walls of the delivery truck are made of a heat-insulating material known per se. For example, these walls can be double-walled and enclose a cold-insulating filling, for example a foam known per se. In the upper part of the cargo space there are rails that hold several containers. These containers are pushed onto these rails with the aid of the circumscribed, protruding edges 18. The cold emanating from these coolant containers sinks into the loading space of the delivery vehicle occupied by the goods to be cooled. In the case described, milk products are thus cooled and kept fresh.
Experience has shown that the cooling effect of the containers lasts around six hours. Depending on the size of the room to be cooled, more or fewer containers can be used.
The advantage of such use is evident. In fact, the room to be cooled does not need its own cooling machine. In particular in the case of a refrigerated car of the type mentioned above, this represents a significant advantage, since on the one hand this car does not have to be provided with an expensive refrigeration system. On the other hand, the elimination of this system frees up space and thus cargo space.
The accommodation of the relatively small containers does not pose a problem of space, since they can be accommodated in a part of the cargo space which cannot be used for the accommodation of cargo.
The arrangement of the goods to be cooled and the coolant containers in the loading space can also be made so that goods and containers can be placed on three levels, with the coolant containers of each level being arranged in the upper part of the receiving space so that the cooling effect of the Cooling mass can achieve an optimum.
According to another possible application example, the container could serve as the lid of a cool box. Here, too, the contents of the box could be refrigerated and preserved for about 6 hours. The application mentioned is possible thanks to the small dimensions and the low weight of the container.
In addition to the advantages already mentioned, the subject matter of the invention also has a further advantage with regard to environmental protection. In view of the special application possibilities of the coolant container, transportable cold rooms or compartments can be obtained without installing a refrigeration machine which produces foul-smelling exhaust gases.
PATENT CLAIM 1
Portable coolant container, in particular for the cooling of food, characterized in that it consists of a drawer-shaped box (10) which is enclosed on all sides, the interior of which is used only to hold the coolant, and in a wall part (13) of the box a lockable Opening (17) is provided, which is used to fill the cooling compound.
SUBCLAIMS
1. Portable coolant container according to claim I, characterized in that the box is made of sheet steel and is filled with a coolant whose cooling effect is effective for up to six hours.
2. Portable coolant container according to claim I, characterized in that one side wall (13) of the box is provided with a handle (19) and that two longitudinal sides (11, 12) of the box have protruding guide edges (18).
PATENT CLAIM II
Use of the coolant container according to claim I in a mobile cold room, in particular a delivery truck for dairy products, characterized in that at least one coolant container is arranged in the upper part of the cold room so that the cooling emanating from the container or containers is In the refrigerator is effective.
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