CH539417A - Hilfsgerät zum Ausscheiden fester Körper aus Flüssigkeiten, insbesondere beim Abschütten des Sudes von Kochgut aus Töpfen - Google Patents
Hilfsgerät zum Ausscheiden fester Körper aus Flüssigkeiten, insbesondere beim Abschütten des Sudes von Kochgut aus TöpfenInfo
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Description
Das sogenannte Abschütten des Sudes vom Kochgut, wie Gemüse, Salzkartoffeln, Teigwaren usw., wurde bisher in umständlicher und häufig missglückter Weise mittels eines gewöhnlichen Geschirrdeckels vorgenommen, zwar so, dass dieser an die Öffnung des Kochtopfes angedrückt wurde, um die festen Körper im Kochtopf zurückzuhalten. Bei Verwendung eines nicht genau passenden Deckels oder ungeschickter Handhabung passiert es häufig, dass letzterer beim Abschütten des Sudes ins Rutschen kommt und Teile der festen Körper mitgerissen werden. Häufig wird zum Abschütten des Sudes ein Siebkorb verwendet, in welchen der Sud samt dem Kochgut geleert und so eine Trennung des Sudes vom Kochgut bzw. der festen Körper erreicht wurde. Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Hilfsgerät zum Ausscheiden fester Körper aus Flüssigkeiten, insbesondere beim Abschütten des Sudes vom Kochgut aus Töpfen. Dasselbe zeichnet sich dadurch aus, dass es durch einen, die Topföffnung mindestens teilweise abdeckenden Siebdeckel gebildet ist, welcher Mittel aufweist, um denselben bei Gebrauch, am in Schräglage gebrachten Topf zu haltern und die festen Körper beim Abschütten des Sudes zurückzuhalten. In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Ansicht einer ersten Ausführungsform des Hilfsgerätes von der Aussenseite, Fig. 2 einen Querschnitt gemäss Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 einen Grundriss zu Fig. 1, Fig. 4 einen Querschnitt des Hilfsgerätes währendseiner Anwendung beim Abschütten des Sudes aus einem Kochtopf, Fig. 5 das Hilfsgerät gemäss einer Variante zu Fig. 1 in der Anwendung beim Abschütten des Sudes aus einem Kochtopf, Fig. 6 eine Ansicht einer zweiten Ausführungsform des Hilfsgerätes von der Innenseite, Fig. 7 einen Querschnitt gemäss Linie VII-VII in Fig. 6, Fig. 8 einen Grundriss zu Fig. 6 und Fig. 9 einen Querschnitt des Hilfsgerätes in der Anwendung beim Abschütten des Sudes aus einem Kochtopf. Das in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Hilfsgerät ist durch einen halbmondförmigen Siebdeckel 1 aus verzinktem oder verchromtem Eisenblech gebildet, der mit einer Vielzahl von dicht aneinandergereihten Löchern 2, mit einem Durchmesser von höchstens 2 mm versehen ist. Längs des geraden Randes 3 des Siebdeckels 1 ist ein Isoliergriff 4 aus Kunststoff oder Holz befestigt, der gegen seine beiden Enden zu verjüngte Abflachungen 4' bildet. Der bogenförmige Rand 5 ist auf der Gegenseite des Griffes 4 rinnenförmig umgebördelt und bildet eine Halteklaue 6 zum Umgreifen des Randes 7 eines Kochtopfes 8. Beim Ausscheiden von Flüssigkeiten, wie Abschütten des Sudes vom Kochgut aus einem Kochtopf 8, wird der Siebdeckel 1 auf die Kochtopföffnung gelegt, mit seiner Halteklaue 6 an dem nach unten hängenden Teil des Kochtopfrandes eingehängt und an seinem Griff 4 leicht nach oben ziehend, und gegen den Topfrand 7 andrückend festgehalten. Dabei wird der Kochtopf mit der einen und der Siebdeckel mit der anderen Hand gehalten und unter langsam zunehmender Neigung der Sud abgegossen. Wie eine Variante zu Fig. 1 bis 4 in Fig. 5 zeigt, dient als Handgriff ein Rundstab 9 aus Holz oder Kunststoff, der an zwei am Siebdeckel 1 vorstehenden Zungen, die zu ringförmig geschlossenen Bändern 10 eingerollt sind, gehaltert ist. Beim Halten des Kochtopfes 8 an seinem Griff 8' mit der rechten Hand, kann mit der linken Hand der Siebdeckel 1 an seinem Griff 9 erfasst, unter leichtem nach oben ziehen gegen den Topfrand 7 angedrückt und durch Neigen des Topfes 8 der Sud abgegossen werden. Bei der zweiten Ausführungsform weist ein mit feinen Löchern 2 versehener, halbmondförmiger Siebdeckel 1 einen geraden und einen gebogenen Rand 3 bzw. 5 auf. An den Ecken 1' des Siebdeckels 1 ist ein Griffbügel 4 festgelegt, der an beiden Seiten.des Deckels vorstehende Hilfsgriffe 4' aufweist. Der gebogene Rand 5 bildet einen rechtwinklig abgebogenen Anschlagrand 5', der unten durch ein zu diesem rechtwinkliges Ansatzstück 6' zu einer Halteklaue 6 ergänzt ist. Die Handhabung zum Gebrauch dieses Hilfsgerätes ist die gleiche, wie für die Beispiele gemäss den Fig. 1 bis 5 beschrieben. Die Endteile 4', 9' des Griffes 4 bzw. 9 werden gemäss einer weiteren Handhabungsweise einerseits mit dem Daumen, der den Topfgriff 8' haltenden rechten Hand, und anderseits mit der linken Hand gehalten, wobei auf die genannten Griffe ein Druck nach oben und gegen den Topfrand 7 ausgeübt wird. Der Siebdeckel 1 kann auch aus einem Kunststoff bestehen, der Temperaturen von wenigstens 100 C aushält. In diesem Fall besteht der Siebdeckel mit den zugehörigen Teilen aus einem einzigen Ganzen. Das beschriebene Hilfsgerät bzw. der Siebdeckel kann überall da verwendet werden, wo es gilt in Geschirren wie in Kochtöpfen befindliche Flüssigkeiten wie Sude von darin befindlichen festen Körpern auszuscheiden. PATENTANSPRUCH Hilfsgerät zum Ausscheiden fester Körper aus Flüssigkeiten, insbesondere beim Abschütten des Sudes von Kochgut aus Töpfen, dadurch gekennzeichnet, dass es durch einen die Topföffnung mindestens teilweise abdeckenden Sieb deckel (1) gebildet ist, welcher Mittel (6) aufweist, um denselben bei Gebrauch, am in Schräglage gebrachten Topf zu haltern und die festen Körper beim Abschütten des Sudes zurückzuhalten. UNTERANSPRÜCHE 1. Hilfsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (6) zum Haltern des Siebdeckels (1) am Kochtopfrand durch eine Randumbördelung gebildet ist, welche beim Gebrauch den Kochtopfrand umgreift. 2. Hilfsgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebdeckel (1) einen geraden Rand (3) und einen gebogenen Rand (5) aufweist, welch letzterer auf einem Teil seiner Länge rinnenförmig umgebördelt ist und eine Halteklaue (6) besitzt. 3. Hilfsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebdeckel halbmondartig ist. 4. Hilfsgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebdeckel (1) mit einem Isoliergriff (4 bzw. 9) versehen ist. 5. Hilfsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebdeckel (1) einen längs des geraden Deckelrandes (3) angeordneten Isoliergriff (9) trägt, der an am Siebdeckel (1) befindlichen Trägern (10) festgelegt ist. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Das sogenannte Abschütten des Sudes vom Kochgut, wie Gemüse, Salzkartoffeln, Teigwaren usw., wurde bisher in umständlicher und häufig missglückter Weise mittels eines gewöhnlichen Geschirrdeckels vorgenommen, zwar so, dass dieser an die Öffnung des Kochtopfes angedrückt wurde, um die festen Körper im Kochtopf zurückzuhalten. Bei Verwendung eines nicht genau passenden Deckels oder ungeschickter Handhabung passiert es häufig, dass letzterer beim Abschütten des Sudes ins Rutschen kommt und Teile der festen Körper mitgerissen werden.Häufig wird zum Abschütten des Sudes ein Siebkorb verwendet, in welchen der Sud samt dem Kochgut geleert und so eine Trennung des Sudes vom Kochgut bzw. der festen Körper erreicht wurde.Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Hilfsgerät zum Ausscheiden fester Körper aus Flüssigkeiten, insbesondere beim Abschütten des Sudes vom Kochgut aus Töpfen. Dasselbe zeichnet sich dadurch aus, dass es durch einen, die Topföffnung mindestens teilweise abdeckenden Siebdeckel gebildet ist, welcher Mittel aufweist, um denselben bei Gebrauch, am in Schräglage gebrachten Topf zu haltern und die festen Körper beim Abschütten des Sudes zurückzuhalten.In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Ansicht einer ersten Ausführungsform des Hilfsgerätes von der Aussenseite, Fig. 2 einen Querschnitt gemäss Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 einen Grundriss zu Fig. 1, Fig. 4 einen Querschnitt des Hilfsgerätes währendseiner Anwendung beim Abschütten des Sudes aus einem Kochtopf, Fig. 5 das Hilfsgerät gemäss einer Variante zu Fig. 1 in der Anwendung beim Abschütten des Sudes aus einem Kochtopf, Fig. 6 eine Ansicht einer zweiten Ausführungsform des Hilfsgerätes von der Innenseite, Fig. 7 einen Querschnitt gemäss Linie VII-VII in Fig. 6, Fig. 8 einen Grundriss zu Fig. 6 und Fig. 9 einen Querschnitt des Hilfsgerätes in der Anwendung beim Abschütten des Sudes aus einem Kochtopf.Das in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Hilfsgerät ist durch einen halbmondförmigen Siebdeckel 1 aus verzinktem oder verchromtem Eisenblech gebildet, der mit einer Vielzahl von dicht aneinandergereihten Löchern 2, mit einem Durchmesser von höchstens 2 mm versehen ist. Längs des geraden Randes 3 des Siebdeckels 1 ist ein Isoliergriff 4 aus Kunststoff oder Holz befestigt, der gegen seine beiden Enden zu verjüngte Abflachungen 4' bildet. Der bogenförmige Rand 5 ist auf der Gegenseite des Griffes 4 rinnenförmig umgebördelt und bildet eine Halteklaue 6 zum Umgreifen des Randes 7 eines Kochtopfes 8.Beim Ausscheiden von Flüssigkeiten, wie Abschütten des Sudes vom Kochgut aus einem Kochtopf 8, wird der Siebdeckel 1 auf die Kochtopföffnung gelegt, mit seiner Halteklaue 6 an dem nach unten hängenden Teil des Kochtopfrandes eingehängt und an seinem Griff 4 leicht nach oben ziehend, und gegen den Topfrand 7 andrückend festgehalten.Dabei wird der Kochtopf mit der einen und der Siebdeckel mit der anderen Hand gehalten und unter langsam zunehmender Neigung der Sud abgegossen.Wie eine Variante zu Fig. 1 bis 4 in Fig. 5 zeigt, dient als Handgriff ein Rundstab 9 aus Holz oder Kunststoff, der an zwei am Siebdeckel 1 vorstehenden Zungen, die zu ringförmig geschlossenen Bändern 10 eingerollt sind, gehaltert ist. Beim Halten des Kochtopfes 8 an seinem Griff 8' mit der rechten Hand, kann mit der linken Hand der Siebdeckel 1 an seinem Griff 9 erfasst, unter leichtem nach oben ziehen gegen den Topfrand 7 angedrückt und durch Neigen des Topfes 8 der Sud abgegossen werden.Bei der zweiten Ausführungsform weist ein mit feinen Löchern 2 versehener, halbmondförmiger Siebdeckel 1 einen geraden und einen gebogenen Rand 3 bzw. 5 auf. An den Ecken 1' des Siebdeckels 1 ist ein Griffbügel 4 festgelegt, der an beiden Seiten.des Deckels vorstehende Hilfsgriffe 4' aufweist. Der gebogene Rand 5 bildet einen rechtwinklig abgebogenen Anschlagrand 5', der unten durch ein zu diesem rechtwinkliges Ansatzstück 6' zu einer Halteklaue 6 ergänzt ist. Die Handhabung zum Gebrauch dieses Hilfsgerätes ist die gleiche, wie für die Beispiele gemäss den Fig. 1 bis 5 beschrieben.Die Endteile 4', 9' des Griffes 4 bzw. 9 werden gemäss einer weiteren Handhabungsweise einerseits mit dem Daumen, der den Topfgriff 8' haltenden rechten Hand, und anderseits mit der linken Hand gehalten, wobei auf die genannten Griffe ein Druck nach oben und gegen den Topfrand 7 ausgeübt wird.Der Siebdeckel 1 kann auch aus einem Kunststoff bestehen, der Temperaturen von wenigstens 100 C aushält. In diesem Fall besteht der Siebdeckel mit den zugehörigen Teilen aus einem einzigen Ganzen.Das beschriebene Hilfsgerät bzw. der Siebdeckel kann überall da verwendet werden, wo es gilt in Geschirren wie in Kochtöpfen befindliche Flüssigkeiten wie Sude von darin befindlichen festen Körpern auszuscheiden.PATENTANSPRUCHHilfsgerät zum Ausscheiden fester Körper aus Flüssigkeiten, insbesondere beim Abschütten des Sudes von Kochgut aus Töpfen, dadurch gekennzeichnet, dass es durch einen die Topföffnung mindestens teilweise abdeckenden Sieb deckel (1) gebildet ist, welcher Mittel (6) aufweist, um denselben bei Gebrauch, am in Schräglage gebrachten Topf zu haltern und die festen Körper beim Abschütten des Sudes zurückzuhalten.UNTERANSPRÜCHE 1. Hilfsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (6) zum Haltern des Siebdeckels (1) am Kochtopfrand durch eine Randumbördelung gebildet ist, welche beim Gebrauch den Kochtopfrand umgreift.2. Hilfsgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebdeckel (1) einen geraden Rand (3) und einen gebogenen Rand (5) aufweist, welch letzterer auf einem Teil seiner Länge rinnenförmig umgebördelt ist und eine Halteklaue (6) besitzt.3. Hilfsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebdeckel halbmondartig ist.4. Hilfsgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebdeckel (1) mit einem Isoliergriff (4 bzw. 9) versehen ist.5. Hilfsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebdeckel (1) einen längs des geraden Deckelrandes (3) angeordneten Isoliergriff (9) trägt, der an am Siebdeckel (1) befindlichen Trägern (10) festgelegt ist.
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| CH539417A true CH539417A (de) | 1973-07-31 |
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1971
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