Gegenstand der Erfindung ist ein Mikrowellenofen zum Erhitzen von Speisen mit einem Durchlauftunnel, der mit einem angetriebenen Förderband ausgerüstet ist und von wenigstens einem Mikrowellengenerator bestrahlt wird.
Bei einem bekannten Mikrowellenofen dieser Art sind die Mikrowellengeneratoren sowie andere Teile der Apparatur zwischen den beiden Trums des Förderbandes angeordnet.
Massgebend für diese Anordnung war offenbar das Bestreben, die Zahl der sich zwischen dem Tunnel und den Mikrowellengeneratoren befindlichen Teile auf das absolute Minimum, d. h. im wesentlichen auf das aktive Trum des Förderbandes zu reduzieren. Dieses Bestreben kam im übrigen der herkömmlichen Vorstellung in bezug auf die Anordnung von Förderbändern entgegen, insofern nämlich, als zwischen den Trums von Förderbändern regelmässig ein Zwischenraum vorhanden zu sein pflegt. Bei dem bekannten Tunnelofen wurde nun dieser (allerdings vergrösserte) Zwischenraum zum Unterbringen der Mikrowellengeneratoren ausgenützt. Dies hatte jedoch zur Folge, dass nicht ein an sich endloses Förderband verwendet werden konnte, sondern ein endliches Band, welches mit Hilfe von an seinen Enden angebrachten Verschlussteilen in die endlose Form gebracht werden musste.
Dadurch freilich ist - nebst andern Nachteilen - die Störungsanfälligkeit des Bandes gestiegen und die Notwendigkeit entstanden, die bei der erwähnten Anordnung nicht einfache Demontage und Montage des Bandes öfters vorzunehmen.
Bei dem erfindungsgemässen Tunnelofen werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass beide Trums des Förderbandes zwischen dem Mikrowellengenerator und dem wegnehmbar gehalterten Durchlauftunnel angeordnet sind. Dabei wird zweckmässigerweise das aktive Trum des Förderbandes über zwei Umlenkrollen, und das passive Trum über zwei weitere, zwischen den ersten angeordneten Umlenkrollen, unmittelbar benachbart zum aktiven Trum geführt. Vorteilhafterweise sind die erstgenannten Umlenkrollen in ihren Lagern wegnehmbar gehaltert. Unterhalb der Trums kann eine Stützfläche vorgesehen sein. Alles in allem ergibt sich bei einer solchen Anordnung die Möglichkeit, ein an sich endloses Band zu verwenden, und dasselbe - freilich weniger häufig, als dies sonst der Fall war - leicht zu montieren, bzw. am Ende der normalen Lebensdauer auszuwechseln.
Die reduinerte Bandlänge und vereinfachte Bandführung bringt zudem eine erhebliche Senkung der Anschaffungs- und Betriebskosten, dies im Gegensatz zu den Befürchtungen im Zusammenhang mit der Ausführung, bei welcher das aktive und das passive Trum einander unmittelbar benachbart sind und während des Umlaufs der Behälter für die Speisen aneinander reiben.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der beiliegenden Zeichnung schematisch im Längsschnitt dargestellt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Durchlauftunnel 1 an dem nicht näher dargestellten Maschinengestell wegnehmbar gehaltert. Unterhalb des Tunnels und längs desselben erstreckt sich ein generell mit 2 bezeichnetes Förderband, dessen oberes Trum 3 einen Teil einer generell mit 4 bezeichneten Förderstrasse bildet, auf welcher die Speisen dem Tunnel 1 zugeführt bzw. von demselben abgeführt werden.
Das aktive Trum 3 des Bandes 2 ist auf Umlenkrollen 5, 6 und das passive Trum 7 des Bandes 2 auf Umlenkrollen 8 bzw. 9 geführt, und zwar derart, dass diese Trums einander unmittelbar benachbart sind, ohne sich notwendigerweise zu berühren. Das Band umschlingt mit einer nach unten herabhängenden Schlaufe 10 eine Antriebsrolle 11, welche, wie durch den Doppelpfeil 12 angedeutet, in vertikaler Richtung verstellbar ist, bzw. unter der Wirkung einer nicht dargestellten Spannvorrichtung steht, um die Trums 3 und 7 des Bandes 2 gestreckt zu halten. Dabei verlaufen diese unmittelbar oberhalb einer Stützfläche 13 und unterhalb derselben befindet sich eine Anzahl von Mikrowellengeneratoren 14.
Die Montage und das Auswechseln des Bandes 2 ist problemlos, zumal die Rollen 5 und 6 sowie die Antriebsrolle 11 in ihren Lagern wegnehmbar gehalten sind. Im Zusammenhang mit der Antriebsrolle 11 kann natürlich auch eine andere Lösung gewählt werden, bei welcher nicht die Antriebsrolle 11 selber, sondern die Halterung derselben auf der einen Seite wegnehmbar wäre, um den Weg zum Auflegen des Bandes 2 freizugeben. Diese Anordnung gestattet es, ein an sich endloses, z. B. endlos gewobenes Band zu verwenden, selbstverständlich aus einem für die Mikrowellen durchlässigen Material. Aus dem Wegfall eines Verschlusses ergeben sich mannigfache Vorteile, u. a. niedrigere Herstellungs- und Betriebskosten und ein ruhigerer Lauf des Bandes.
Tatsächlich hat es sich gezeigt, dass eine gesteigerte Bandabnützung nicht auftritt, obwohl die Trums 3 und 7 des Bandes 2 auf alle Fälle unmittelbar unterhalb eines Speisebehälters aneinander reiben, zumal durch die Spannung des Bandes diese Reibung vermindert wird. Dasselbe trifft sogar für den Fall zu, dass die Trums 3 und 7 des Bandes 2 sich bzw. die Stützfläche 13 ständig berühren.
PATENTANSPRUCH
Mikrowellenofen zum Erhitzen von Speisen mit einem Durchlauftunnel, der mit einem angetriebenen Förderband ausgerüstet ist und von wenigstens einem Mikrowellengenerator bestrahlt wird, dadurch gekennzeichnet, dass beide Trums des Förderbandes zwischen dem Mikrowellengenerator und dem wegnehmbar gehalterten Durchlauftunnel angeordnet sind.
UNTERANSPRÜCHE
1. Mikrowellenofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das aktive Trum des Förderbandes über zwei Umlenkrollen und das passive Trum über zwei weitere zwischen den ersten angeordneten Umlenkrollen, unmittelbar benachbart zum aktiven Trum, geführt ist.
2. Mikrowellenofen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erstgenannten Umlenkrollen in ihren Lagern wegnehmbar gehalten sind.
3. Mikrowellenofen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Trums eine Stützfläche vorgesehen ist.
**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
The subject of the invention is a microwave oven for heating food with a passage tunnel which is equipped with a driven conveyor belt and is irradiated by at least one microwave generator.
In a known microwave oven of this type, the microwave generators and other parts of the apparatus are arranged between the two strands of the conveyor belt.
The decisive factor for this arrangement was evidently the effort to keep the number of parts between the tunnel and the microwave generators to the absolute minimum, i.e. H. to reduce essentially to the active strand of the conveyor belt. This endeavor moreover met the conventional idea with regard to the arrangement of conveyor belts, to the extent that there is usually a gap between the strands of conveyor belts. In the case of the known tunnel oven, this (albeit enlarged) space was used to accommodate the microwave generators. However, this had the consequence that it was not possible to use an endless conveyor belt, but rather a finite belt which had to be brought into the endless shape with the aid of closure parts attached to its ends.
As a result, of course - along with other disadvantages - the susceptibility of the belt to faults has increased and the need arose to frequently dismantle and assemble the belt, which is not easy with the arrangement mentioned.
In the tunnel oven according to the invention, these disadvantages are avoided in that both strands of the conveyor belt are arranged between the microwave generator and the removably mounted continuous tunnel. In this case, the active strand of the conveyor belt is expediently guided over two deflection rollers, and the passive strand over two further deflection rollers arranged between the first, directly adjacent to the active strand. Advantageously, the first-mentioned pulleys are removably held in their bearings. A support surface can be provided below the strand. All in all, with such an arrangement there is the possibility of using a per se endless belt and the same - admittedly less frequently than was otherwise the case - easy to assemble or to replace at the end of its normal service life.
The reduced belt length and simplified belt guidance also bring a significant reduction in acquisition and operating costs, in contrast to the fears in connection with the design, in which the active and passive strand are immediately adjacent to one another and during the rotation of the containers for the food rub against each other.
An embodiment of the subject matter of the invention is shown schematically in longitudinal section in the accompanying drawing.
In the illustrated embodiment, the tunnel 1 is removably mounted on the machine frame, not shown in detail. Below and along the tunnel extends a conveyor belt, generally designated 2, the upper run 3 of which forms part of a conveyor line, generally designated 4, on which the food is fed to the tunnel 1 or removed from it.
The active strand 3 of the belt 2 is guided on deflection rollers 5, 6 and the passive strand 7 of the belt 2 on deflection rollers 8 and 9, in such a way that these strands are directly adjacent to one another without necessarily touching one another. With a downwardly hanging loop 10, the belt wraps around a drive roller 11, which, as indicated by the double arrow 12, is adjustable in the vertical direction or is stretched around the strands 3 and 7 of the belt 2 under the action of a tensioning device (not shown) to keep. In this case, these run directly above a support surface 13 and a number of microwave generators 14 are located below the same.
The assembly and replacement of the belt 2 is straightforward, especially since the rollers 5 and 6 and the drive roller 11 are held removably in their bearings. In connection with the drive roller 11, a different solution can of course also be selected in which not the drive roller 11 itself, but the mounting of the same on one side would be removable in order to clear the path for laying the tape 2. This arrangement allows a per se endless, z. B. to use endless woven tape, of course made of a material permeable to the microwaves. The omission of a closure has many advantages, including: a. lower manufacturing and operating costs and smoother running of the belt.
In fact, it has been shown that increased belt wear does not occur, although the strands 3 and 7 of the belt 2 in any case rub against each other immediately below a feed container, especially since this friction is reduced by the tension of the belt. The same applies even in the event that the strands 3 and 7 of the belt 2 touch each other or the support surface 13 constantly.
PATENT CLAIM
Microwave oven for heating food with a tunnel which is equipped with a driven conveyor belt and is irradiated by at least one microwave generator, characterized in that both strands of the conveyor belt are arranged between the microwave generator and the removably mounted tunnel.
SUBCLAIMS
1. Microwave oven according to claim, characterized in that the active strand of the conveyor belt is guided over two deflection rollers and the passive strand over two further deflection rollers arranged between the first, immediately adjacent to the active strand.
2. Microwave oven according to dependent claim 1, characterized in that the first-mentioned pulleys are held removably in their bearings.
3. Microwave oven according to dependent claim 1, characterized in that a support surface is provided below the strand.
** WARNING ** End of DESC field could overlap beginning of CLMS **.