CH537735A - Lehre - Google Patents
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- CH537735A CH537735A CH687171A CH687171A CH537735A CH 537735 A CH537735 A CH 537735A CH 687171 A CH687171 A CH 687171A CH 687171 A CH687171 A CH 687171A CH 537735 A CH537735 A CH 537735A
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B17/00—Surgical instruments, devices or methods
- A61B17/56—Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor
- A61B17/58—Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor for osteosynthesis, e.g. bone plates, screws or setting implements
- A61B17/88—Osteosynthesis instruments; Methods or means for implanting or extracting internal or external fixation devices
- A61B17/8866—Osteosynthesis instruments; Methods or means for implanting or extracting internal or external fixation devices for gripping or pushing bones, e.g. approximators
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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- A61B17/00—Surgical instruments, devices or methods
- A61B17/16—Instruments for performing osteoclasis; Drills or chisels for bones; Trepans
- A61B17/17—Guides or aligning means for drills, mills, pins or wires
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Lehre zur Durchführung von Knochenfrakturverschraubungen. Bisher wurden die Knochenstücke nach dem Reponieren mit Cerclagedrähten oder Knochenhaltezangen provisorisch fixiert. Mit den gleichen Hilfsmitteln wurde auch die Knochenplatte an den Knochen fixiert. Zum Aufbohren der Knochenwandungen mussten entsprechend den gewünschten Durchmessern verschiedene Bohrbüchsen angesetzt werden. Für die weiteren Arbeitsgänge wie Gewindeschneiden usw. war jedoch keine Führung mehr vorhanden. Ziel der Erfindung ist es nun, diese Nachteile zu beseitigen. Dieses Ziel lässt sich dadurch erreichen, dass erfindungsgemäss ein Bügel einen Spannbacken trägt, welcher auf dem Bügel verschiebbar, klemmbar und unverdrehbar angeordnet ist, und dass im Spannbacken wahlweise Führungseinsätze zum Bohren oder Zentrieren einsetzbar sind. Dabei ist ein wesentlicher Vorteil, dass die als Bohrlehre verwendete Lehre erst nach dem fertigen Verschrauben der Knochenfragmente wieder entfernt werden muss. Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung einer beispielsweisen Ausführungsform anhand der Zeichnung. In dieser zeigt: Fig. 1 Anwendung der Bohrlehre bei einer Knochenverschraubung (Fixierung der Fraktur nur mit Schrauben), Fig. 2 Anwendung der Bohrlehre bei einer Verplattung (Fixierung der Fraktur mit einer Knochenplatte und Schrauben), Fig. 3 ein Detail der Bohrlehre nach Schnitt 3-3 in Fig. 1, Fig. 4 und 5 verschiedene Bohrhülsen zur Bohrlehre, Fig. 6 einen Zentrierbolzen. Die Universalbohrlehre weist einen Bügel 1 auf, welcher nahe seinem einen Ende V-förmig ausgebildet ist, wobei der eine Schenkel des V-förmigen Endes an einen Arm anschliesst, welcher mit einem Gewinde 5 versehen und an dessen Ende ein Handgriff 15, 16 angeordnet ist. Auf den Gewindeteil ist ein Spannbacken 4 aufgeschraubt. Dieser weist an seinem einen Ende einen Schlitz auf, in welchen eine Rändelmutter 3 eingesetzt ist, welche mit dem Gewinde 5 des Bügels zusammenwirkt. Nahe dem anderen Ende des Spannbackens ist eine Bohrung 8 vorgesehen, welche auf der dem Knochen zugewandten Seite einen Kunststoffeinsatz 20 und auf der dem Knochen abgewandten Seite ein Gewinde 10 zur Aufnahme von Bohrhülsen 7, 14 oder Zentrierbolzen 19 aufweist. An der gegenüberliegenden Stelle des Bügels ist eine Bohrung 11 zum Hindurchtritt des Werkzeuges vorgesehen. Es können auch noch an den beiden Schenkeln des V-förmigen Bügelbereiches Stifte 25 vorgesehen sein, um ein Verdrehen der Bohrlehre zwischen den Arbeitsgängen zu verhindern. Der Spannbacken kann auch eine Kunststoffauflage 20 aufweisen. Um ein Verdrehen der Spannbacke 4 gegenüber dem Bügel 1 zu verhindern, befindet sich das Gewinde 5 auf einem Vierkantprofil. Dadurch kann die Bohrung 23 in der Spannbacke als Führung ausgebildet sein und ein Verdrehen auf dem Bügel verhindert werden. Bei einer Knochenverschraubung (Fig. 1) wird der Bügel 1 nach dem Reponieren der Fraktur um den Knochen 2 geführt. Durch Betätigen der Rändelmutter 3 verschiebt sich die Spannbacke 4 auf der Gewindepartie 5 in Richtung Knochen. Dadurch werden die beiden Fragmente aufeinander gepresst. Durch genügend starkes Festziehen wird ein Verrutschen der Fragmente und der Bohrlehre vermindert. Das Festziehen der Rändelmutter 3 kann dabei von Hand oder mit einem Hebel, der in die Bohrungen 6 der Mutter 3 gesteckt wird, vorgenommen werden. Anschliessend wird eine Bohrhülse 7 in die Bohrung 8 der Spannbacke 4 eingeschraubt zum Vorbohren der beiden Knochenwandungen 12, 13 mit der Bohrhülse 7 und Aufbohren der oberen Knochenwand 12 mit Bohrhülse 14. Anschliessend erfolgt Gewindeschneiden in der unteren Knochenwand 13 ebenfalls mit Bohrhülse 14, Entfernen derselben und Ansenken der Knochenwand 12 mit einem Senkfräser entsprechend der konischen Kopfunterseite der Schraube, wobei der Senkfräser in der Bohrung 8 der Spannbacke 4 geführt wird. Eindrehen der Schraube durch Bohrung 8 und Zusammenziehen der beiden Knochenfragmente mit derselben. Jetzt ist die Fraktur fest fixiert und die Universalbohrlehre kann entfernt werden. Bei Anwendung für eine Verplattung (Fig. 2) wird die Knochenplatte 17 am Knochen 18 angelegt. Der Bügel 1 wird um den Knochen 18 gelegt und nur so weit festgezogen, dass die Bohrlehre noch verschoben werden kann. Durch die Bohrung 8 der Spannbacke 4 wird nun ein Zentrierbolzen 19 eingeführt und durch die spezielle Form seiner Spitze 22 zentriert er die Bohrlehre genau zum Plattenloch und mittels der Rändelmutter 3 wird nun die Bohrlehre festgezogen, so dass die Platte 17 fest auf den Knochen 18 gepresst wird. Der weitere Vorgang entspricht dem der Knochenverschraubung. Der besondere Vorteil liegt in der Verwendbarkeit der Universalbohrlehre für Verschraubungen und Verplattungen, sowohl zum Fixieren der einzelnen Knochenfragmente an ein ander oder der Knochenplatte an den Knochen, beim Bohren als Bohrlehre und für die anschliessende Verschraubung, ohne das Instrument vorher demontieren zu müssen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHLehre zur Durchführung von Knochenfrakturverschraubungen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bügel (16) einen Spannbacken (4) trägt, welcher auf dem Bügel verschiebbar, klemmbar und unverdrehbar angeordnet ist, und dass im Spannbacken wahlweise Führungseinsätze (7, 14, 19) zum Bohren oder Zentrieren einsetzbar sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Lehre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bohrung (8) des Backens (4) zur Aufnahme der Führungseinsätze (7, 14, 19) einen grösseren Durchmesser als die Köpfe der mittels der Lehre einzusetzenden Knochenschrauben aufweist.2. Lehre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Klemmung und Verschiebung des Spannbackens auf dem Bügel eine Rändelmutter (3) im Spannbacken angeordnet ist, welche mit einem Gewinde (5) des Bügels zusammenwirkt.3. Lehre nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der das Gewinde (5) tragende Bereich des Bügels Vierkantprofil aufweist.4. Lehre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannbacken auf der Spannseite eine gewölbte Kunststoffauflage (20) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH687171A CH537735A (de) | 1971-05-10 | 1971-05-10 | Lehre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH687171A CH537735A (de) | 1971-05-10 | 1971-05-10 | Lehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH537735A true CH537735A (de) | 1973-06-15 |
Family
ID=4316343
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH687171A CH537735A (de) | 1971-05-10 | 1971-05-10 | Lehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH537735A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2560764A1 (fr) * | 1984-03-09 | 1985-09-13 | Matco | Davier pour la reduction de fracture |
| FR2599962A1 (fr) * | 1986-06-17 | 1987-12-18 | Watelet Francois | Procede de fixation d'implant pour osteosynthese, implant, outil d'impactage et materiel ancillaire. |
| EP0449391A3 (de) * | 1988-02-03 | 1991-10-23 | Howmedica Inc. | Werkzeug für eine Kniegelenkprothese |
| WO2001019265A1 (de) * | 1999-09-15 | 2001-03-22 | Synthes Ag Chur | Repositionsvorrichtung für knochenfragmente |
| EP1872733A1 (de) * | 2006-06-27 | 2008-01-02 | DePuy Products, Inc. | Knochenplattenklemme |
| EP2233096A4 (de) * | 2007-09-04 | 2012-11-14 | Veme Medico Quirurgica Sl | Vorrichtung zur fixierung von schrauben in osteoporotischen knochen |
-
1971
- 1971-05-10 CH CH687171A patent/CH537735A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (7)
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| AU759901B2 (en) * | 1999-09-15 | 2003-05-01 | Synthes Gmbh | Repositioning device for bone fragments |
| EP1872733A1 (de) * | 2006-06-27 | 2008-01-02 | DePuy Products, Inc. | Knochenplattenklemme |
| EP2233096A4 (de) * | 2007-09-04 | 2012-11-14 | Veme Medico Quirurgica Sl | Vorrichtung zur fixierung von schrauben in osteoporotischen knochen |
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