Abstandshalter für.Eisenbetonstäbe
Die Erfindung betrifft einen Abstandshalter für Eisenbetonstäbe zum Distanzhalten zwischen der Verschalung und den eingelegten Eisenstäben.
In Eisenbeton werden bekanntlich Stäbe eingelegt, die zusammen mit der Verschalung zum Ausgiessen des Betons montiert werden. Sie müssen eine solche Lage besitzen, dass sie nach dem Ausgiessen nicht an der Oberfläche liegen. Zu diesem Zwecke ist es erforderlich, die Stäbe mit Abstandshaltern zu versehen, die einen Abstand mit der Verschalung, also der Aussenfläche des Betons bilden und die Eisenstäbe gegenseitig so fixieren, dass sie sich beim Ausgiessen nicht verschieben können. Auf diese Abstandshalter werden die Eisenstäbe aufgelegt, wodurch sie den Abstand zur Verschalung behalten werden. Damit sie sich nicht verschieben können, sind Drahtschlaufen an ihnen angebracht, mit denen die Eisenstäbe untereinander und mit den Abstandsstücken durch Zusammendrehen verbunden werden.
Diese Ausführung hat nun den Nachteil, dass das Zusammendrehen nur an Ort und Stelle durchgeführt werden kann, so dass zusätzliche Arbeitszeit entsteht. Ausserdem berühren sich hierbei sich kreuzende Stäbe, so dass bei starken Temperaturschwankungen oder Erschütterungen eine gegenseitige Reibung entsteht.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wird nun erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass der Abstandshalter ein Formstück mit einem den Abstand bestimmenden Teil und zwei um 90 gegeneinander versetzt, nach aussen offenen Ausnehmungen ist, in welche je ein Eisenstab quer einschiebbar und darin kraft- und/oder formschlüssig gehalten ist.
Die Fig. 1 bis 5 zeigen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens.
In der Fig. 1 sind die beiden Seitenansichten einer Ausführungsform dargestellt. Der Abstandshalter ist mit 1 bezeichnet.
Er ist rund und innen hohl. In die Wände sind senkrecht zueinander die Ausnehmungen 2 und 3 vorgesehen. Diese Ausnehmungen sind schlüssellochförmig, so dass sie sich beim Einlegen der Stäbe auseinanderbiegen und den eingelegten Stab festklemmen. Die Ausnehmung 3 ist um etwas mehr als die Stabdicke länger als die Ausnehmung 2. Der ganze Abstandshalter ist etwas grösser als die grössere Ausnehmung 3, um den Abstand gegenüber der Verschalung gewährleisten zu können.
Auf diese Weise können die Stäbe oben und unten mit der Verschalung nicht in Berührung kommen. Dadurch, dass die Ausnehmung 3 um etwas mehr als die Stabdicke grösser ist als die Ausnehmung 2, kann eine gegenseitige Berührung der Stäbe vermieden werden. Die Zacken 4 gewährleisten ein gutes Eindringen des Betons beim Ausgiessen. Der Abstandshalter kann auch viereckig in dieser Weise ausgeführt werden.
Bei der Ausführung des Abstandshalters nach der Fig. 2 sind die Ausnehmungen 2 und 3 ebenso ausgebildet wie in der Fig. 1. Die den Öffnungen der Ausnehmungen abgewendete Seite (5) ist aber nicht zackenförmig sondern kalottenförmig ausgeführt. In der Kalotte 5 sind Löcher 6 vorgesehen, die wieder ein gutes Eindringen des Betons gewährleisten.
Bei der Anordnung nach der Fig. 3 liegen die Ausnehmungen auf entgegengesetzen Seiten. Die Ausnehmung 7 öffnet sich nach oben, die Ausnehmung 8 nach unten. In diesem Falle sind sie gleich lang. Zur besseren Durchdringung beim Ausgiessen sind die Löcher 9 vorgesehen.
Die Fig. 4 zeigt den Abstandshalter winkelförmig. Auf dem einen Schenkel ist die eine 10 auf dem anderen die andere Ausnehmung 11 vorgesehen. Die Ausnehmungen öffnen sich zu entgegengesetzten Seiten. Sie können aber auch hier nach der gleichen Seite öffnen, sie müssen dann aber wie bei der Ausführung nach Fig. 1 verschieden lang sein.
In der Fig. 5 ist noch gezeigt, dass zur weiteren Verbesserung der Federung die Ausnehmung in den Schlitz 12 endet.
Diese Ausführung ist bei schmalen Betonplatten erforderlich, wenn die Ausnehmung selbst kürzer ausgeführt werden muss.
Der Vorteil dieser Anordnungen ist, dass die Stäbe einfach quer eingeschoben werden können und eine zusätzliche Verbindung mit Hilfe von Drähten entfallen kann. Ausserdem sind die Ausnehmungen so geführt, dass sich kreuzende Stäbe nicht berühren können.
Nach einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Ausnehmungen U-förmig ausgebildet und die Eisenstäbe formschlüssig darin gehalten sind. Nach einem weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Ausnehmungen V-förmig ausgebildet und die Eisenstäbe kraftschlüssig darin gehalten sind, was eine hohe Elastizität des Materiales oder einen geringen Anzug der Flanken der Ausnehmungen bedingt.
Nach einem weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann das Form stück winkelförmig (entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4) ausgebildet sein, wobei die Ausnehmungen senkrecht zur Schnittkante der Schenkel des Winkelstückes orientiert und in der Höhe mindestens um die Dicke eines Eisenstabes gegeneinander versetzt angeordnet sind.
Spacers for reinforced concrete bars
The invention relates to a spacer for reinforced concrete bars for keeping the distance between the formwork and the inserted iron bars.
As is known, rods are inserted into reinforced concrete, which are mounted together with the formwork for pouring the concrete. They must be positioned in such a way that they do not lie on the surface after pouring. For this purpose, it is necessary to provide the bars with spacers that form a gap with the casing, i.e. the outer surface of the concrete, and fix the iron bars mutually so that they cannot move when pouring. The iron bars are placed on these spacers, which means that they will keep the distance to the formwork. To prevent them from shifting, wire loops are attached to them, with which the iron rods are connected to one another and to the spacers by twisting them together.
This design now has the disadvantage that the twisting together can only be carried out on the spot, so that additional working time arises. In addition, bars that cross each other touch each other, so that mutual friction arises in the event of strong temperature fluctuations or vibrations.
In order to avoid these disadvantages, it is now proposed according to the invention that the spacer is a shaped piece with a part determining the distance and two recesses which are offset by 90 relative to one another and open to the outside, into each of which an iron rod can be inserted transversely and therein non-positively and / or positively is held.
FIGS. 1 to 5 show embodiments of the inventive concept.
In Fig. 1, the two side views of an embodiment are shown. The spacer is denoted by 1.
It's round and hollow inside. The recesses 2 and 3 are provided in the walls perpendicular to one another. These recesses are keyhole-shaped, so that when the rods are inserted they bend apart and clamp the inserted rod. The recess 3 is slightly longer than the thickness of the rod than the recess 2. The entire spacer is slightly larger than the larger recess 3 in order to be able to ensure the distance from the casing.
In this way, the bars above and below cannot come into contact with the casing. Because the recess 3 is slightly more than the rod thickness greater than the recess 2, mutual contact between the rods can be avoided. The prongs 4 ensure good penetration of the concrete when pouring. The spacer can also be made square in this way.
In the embodiment of the spacer according to FIG. 2, the recesses 2 and 3 are designed in the same way as in FIG. 1. However, the side (5) facing away from the openings of the recesses is not jagged but dome-shaped. Holes 6 are provided in the dome 5, which again ensure good penetration of the concrete.
In the arrangement according to FIG. 3, the recesses are on opposite sides. The recess 7 opens upwards, the recess 8 downwards. In this case they are the same length. The holes 9 are provided for better penetration during pouring.
4 shows the spacer at an angle. One recess 11 is provided on one leg and the other recess 11 on the other. The recesses open on opposite sides. But you can also open here on the same side, but then they have to be of different lengths as in the embodiment according to FIG.
In FIG. 5 it is also shown that the recess ends in the slot 12 in order to further improve the suspension.
This design is necessary for narrow concrete slabs when the recess itself has to be made shorter.
The advantage of this arrangement is that the rods can simply be inserted transversely and an additional connection with the aid of wires can be omitted. In addition, the recesses are made so that intersecting bars cannot touch.
According to an exemplary embodiment not shown, it is provided that the recesses are U-shaped and the iron rods are held therein in a form-fitting manner. According to a further exemplary embodiment, not shown, it is provided that the recesses are V-shaped and the iron rods are held in them in a force-locking manner, which requires a high elasticity of the material or a low tightening of the flanks of the recesses.
According to a further embodiment, not shown, the shape piece can be angular (corresponding to the embodiment of FIG. 4), the recesses oriented perpendicular to the cutting edge of the legs of the angle piece and offset from one another in height at least by the thickness of an iron rod.