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CH527300A - Verfahren zur Herstellung von Zierfäden und haarigen Garnen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zierfäden und haarigen Garnen

Info

Publication number
CH527300A
CH527300A CH1845171A CH1845171A CH527300A CH 527300 A CH527300 A CH 527300A CH 1845171 A CH1845171 A CH 1845171A CH 1845171 A CH1845171 A CH 1845171A CH 527300 A CH527300 A CH 527300A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
threads
yarn
roller
spinning
warp
Prior art date
Application number
CH1845171A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Roberts Charles
Original Assignee
United Merchants & Mfg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Merchants & Mfg filed Critical United Merchants & Mfg
Priority claimed from CH1186170A external-priority patent/CH530491A/de
Publication of CH527300A publication Critical patent/CH527300A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/32Regulating or varying draft
    • D01H5/36Regulating or varying draft according to a pre-arranged pattern, e.g. to produce slubs
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/42Chenille threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Verfahren     zur        Herstellung    von Zierfäden     und    haarigen Garnen    Die Erfindung betrifft ein Verfahren     zur    Herstellung von  Zierfäden     und    haarigen Garnen, wie z. B. Chenille, Schleifen  garn, Kräuselgarn, Knotengarn, o. ä., durch Umspinnen eines  Kettgarnes mit einem Schussgarn.  



  Durch die US-Patentschrift 3 362 146 ist eine     Chenille-          Spinnmaschine    bekannt, bei der eine Anzahl gemeinsam ange  triebener Spinneinheiten auf einem Gestellrahmen angeordnet  ist, der auf einem Obergatter Bobinen für Kettgarn und Ver  bindungsgarn enthält. Jede Spinneinheit hat einen stationären,  hohlen Verlitzer, durch den das Kettgarn geführt wird. Koaxial  mit dem Verlitzer ist eine rotierende Spindel angeordnet, die  einen konischen, einen oder mehrere Schussfäden enthalten  den Schusskötzer trägt. Dieser ist durch ein rotierendes zylin  drisches Gehäuse mit einer     Endöffnung        umgeben,    das den vom  Schusskötzer abgenommenen Schussfaden in einem vorgegebe  nen Bereich hält.

   Mit einer nahe dem offenen Ende des  Gehäuses angeordneten Brems- und Führungsringanordnung  wird die Abführung des Schussfadens beeinflusst und derart  gesteuert, dass dieser den Kettfaden umspinnt und bindet. Das  auf diese Weise umsponnene Kettgarn wird direkt einer  Abzugswalzenanordnung zugeführt, die es von der     Verlitzeran-          ordnung    abführt. Zum Trennen des Schussfadens ist an der  Walzenanordnung ein Drehmesser vorgesehen. Die Verbin  dungsfäden werden den Abzugswalzen zugeführt und mit  diesen gezogen, so dass sie sich mit den Kettfäden und den  geschnittenen Schussfäden vereinigen.

   Die Kettfäden und die  Verbindungsfäden werden mit den an ihnen angeordneten  getrennten Schussfäden auf zwei rotierende Spindeln eines  Flügelmechanismus geführt, wobei die getrennten Schussfäden  von den verlitzten Ketten- und Verbindungsfäden abstehen  und dem so gebildeten Garn ein haariges Aussehen geben.  



  Nicht nur die Spindel und die Kötzerkapsel einer jeden Spinn  einheit werden mit einer gemeinsamen Antriebsvorrichtung,  beispielsweise einer über die Länge des Gestellrahmens verlau  fenden und mit einem Antrieb gekoppelten Antriebswelle  gedreht, sondern dieser Antriebswelle sind auch die Walzenan  ordnung und das Drehmesser sowie die Aufwickelspindeln  zugeordnet.  



  In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Verwendung einer  gemeinsamen Antriebsvorrichtung für alle Spinneinheiten des    Gestellrahmens zu häufigen Ausfällen einer oder mehrerer  Spinneinheiten und zu einer     Beeinträchtigung    der Qualität des  Endproduktes führt. Die Totzeit einer Spinneinheit stört die  gewünschte Produktivität der Maschine und erhöht die Pro  duktionskosten nicht nur hinsichtlich des Produktionsausfalls,  sondern auch in bezug auf die für die Überwachung erhöhten  Personalkosten.  



  Durch eine einheitliche Antriebsvorrichtung werden     Vibra-          tionskräfte    erzeugt, die wahrscheinlich den Ausfall einer oder  mehrerer Spinneinheiten verursachen, und die     Unmöglichkeit,     den Betrieb einer jeden Spinneinheit     individuell    zu steuern,  erfordert eine gemeinsame Steuerung, die jedoch     zur    Durch  führung während des Betriebes der Gesamtmaschine zu schwie  rig ist. Daher kann das mit einer oder mehreren Spinnein  heiten geformte Garn manchmal schlechtere Qualität und ein  anderes Aussehen haben als das der anderen Einheiten.  



  Ausser den durch einen gemeinsamen Antrieb aller Spinn  einheiten verursachten Problemen besitzt eine     Maschine    der  bekannten Art auch keine Vorrichtung zur Steuerung     und     Einstellung der Schneidemesser. Lediglich die Schneidestellung  eines jeden Messers relativ zu der ihm zugeordneten Walzen  anordnung bestimmt das haarige Aussehen des produzierten  Garns. Das Abstehen der getrennten Schussfäden von den  gedrehten     Kettfäden    und Verbindungsfäden soll jedoch für alle  Spinneinheiten gleichbleibend sein. Gleiches gilt auch für die  Struktur der gedrehten Fäden.  



  Es hat sich ferner gezeigt, dass die     Zugwirkung    auf die  Schuss- und     Kettfäden    bei deren Abführung von der     Verlit-          zungsanordnung        im    Hinblick auf unerwünschte Spannungen  unzweckmässig ist und deshalb vermieden werden sollte.  



       Schliesslich    hat sich auch herausgestellt, dass die auf jeden  der von den     Bobinen    des Obergatters abgeführten Fäden  einwirkende Spannung sehr wichtig ist, da die Fäden straff  gehalten werden sollen, jedoch dabei nicht zerreissen dürfen.  



  Die Aufgabe der Erfindung     beteht    darin, ein Verfahren zu  schaffen, das die vorstehend genannten Nachteile und Pro  bleme vermeidet und eine gleichbleibend gute Qualität des  Endproduktes ohne     Betriebsunfälle    gewährleistet.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeich  net, dass die Zuführung des mit Schussgarn umsponnenen      Kettgarns zur Abzugsrollenanordnung periodisch program  miert verzögert wird.  



  Zur     Verwirklichung    dieses Verfahrens kann für jede Spinn  einheit einer Spinnmaschine ein Antriebsmotor vorgesehen  sein, der die Spindel- und Verlitzereinheit, die Walzenanord  nung und die     Aufnahmespindeln    antreibt, wozu zweckmässig  jeweils eine besondere Transmission vorgesehen ist. Jede  Transmission kann für sich gesteuert und eingestellt werden, so  dass abhängig von dem gewünschten Gewicht, der Drehung  und der Länge der geschnittenen Schussfäden des hergestellten       Garns    jeweils eine besondere Einstellung     möglich    ist.

   Der  Antrieb kann auch über eine Transmission zur Drehung von       Lieferwalzen    verwendet werden, die zwischen der Spindel- und  Verlitzungsanordnung und den Abzugswalzen vorgesehen sind  und die Kett- und Schussfäden diesen Walzen zuführen, so  dass deren Zugwirkung nicht allein auf die Fäden     einwirkt.     Jedes Drehmesser kann mit einem eigenen Motor versehen  sein, für den eine Vielfacheinstellung möglich ist, so dass die  Lage des Messers relativ zur     Walzenanordnung    leicht geändert  werden kann.  



  Die von den Bobinen abgeführten Fäden werden dem     Ver-          litzer    und den Abzugswalzen vorteilhaft über Spannvorrichtun  gen zugeführt, durch die sie in einfacher Weise straff. gehalten,  jedoch nicht zerrissen werden.  



  Die besondere Art des Antriebs einer solchen Maschine  bringt     hinsichtlich    des Betriebs der     Spinnmaschine        wesentliche     Vorteile mit sich,     die    in erster Linie in der Vermeidung von  Betriebsausfällen bestehen. Ferner ist die     Erzeugung    von vier  Fäden mit ausgezeichneter Qualität     möglich,    da unabhängig  von der vorhandenen     Anzahl    der Spinneinheiten deren indivi  duelle Steuerung leicht     möglich    ist.

   Dabei wird ein     minimaler     Wartungsaufwand für die     jeweilige    Spinneinheit     verursacht.     Die     verschiedenen        Einstellmöglichkeiten    des Antriebs einer  Spinneinheit erlauben eine wahlweise     individuelle    Anpassung  und Koordinierung der Arbeitsweise der einzelnen Funktions  einheiten zueinander, wodurch gleichfalls eine gleichbleibend  gute Qualität des hergestellten Garns gewährleistet ist und ein  Zerreissen der Fäden verursachende Spannungen vermieden  werden.  



  Bei einer     Abart    des     erfindungsgemässen    Verfahrens kann  die Verzögerung beispielsweise in vorbestimmt gesteuerten  Bewegungsunterbrechungen bestehen, die besondere Wirkun  gen auf die Ausbildung des Endproduktes zeigen. Für einige  Schleifengarne kann dabei das Drehmesser auch stillgesetzt  werden.  



       Ein    Ausführungsbeispiel einer     zur    Ausübung des erfin  dungsgemässen Verfahrens geeigneten Spinnmaschine wird im  folgenden anhand der Figuren beschrieben. Es zeigen:  Fig. 1 eine schematische Gesamtdarstellung der     erfindungs-          gemässen    Spinnmaschine,  Fig. 2 eine schematische Darstellung der Schaltung der  elektrischen Antriebsmotoren für die verschiedenen Funk  tionsgruppen der Spinneinheiten,  Fig. 3 eine Seitenansicht der Spinnmaschine,  Fig. 4 eine teilweise Rückansicht der Spinnmaschine,  Fig. 5 eine teilweise Vorderansicht der Spinnmaschine,  Fig. 6 eine teilweise Draufsicht auf die Spinnmaschine in  einem Teilschnitt,  Fig. 7 den Schnitt 7-7 aus Fig.

   6 zur Darstellung der Lie  ferwalzenanordnung und der Abzugswalzenanordnung mit dem  Drehmesser,  Fig. 8 den Schnitt 8-8 aus Fig. 7,  Fig. 9 den Schnitt 9-9 aus Fig. 5 zur Darstellung einer  Kötzerkapsel mit einer Verriegelungsvorrichtung,  Fig.10 den Schnitt 10-10 aus Fig. 9,  Fig. 11 den Schnitt 11-11 aus Fig. 10 zur Darstellung der  Verriegelungsvorrichtung für die Spindel- und     Verlitzungsan-          ordnung    in Arbeitsstellung,    Fig. 12 eine vergrösserte perspektivische Teilansicht der  Einstellvorrichtung für das Drehmesser,  Fig.13 eine perspektivische Darstellung der Steuerung für  die Lieferwalzen zur Unterbrechung der     Garnbewegung        und     Fig.

   14 eine Darstellung eines mit der Maschine erzeugten       Zierfadens.     



  In den Fig. 1 und 3 ist eine Spinnmaschine 10 dargestellt,  die auf einem     Gestenrahmen    12 eine Anzahl unabhängig von  einander arbeitender     Spinneinheiten    15 enthält, die in Längs  richtung des Rahmens mit Abstand zueinander angeordnet  sind. Der Gestellrahmen trägt ein Obergatter 14, auf dem  Bobinen 16 und 18 mit Kettfäden 20 und 22 und Bobinen 24       und    26 mit Verbindungsfäden 28 und 30 für jede Spinneinheit  15 vorgesehen sind. Innerhalb jeder Einheit 15 werden die  Kettfäden durch einen stationär angeordneten Verlitzer 32  einer Spindel- und Verlitzungseinheit 35 geführt, die eine  rotierende Spindel 34 mit einem darauf befestigten konischen  Schusskötzer enthält.

   Dieser ist mit einem oder mehreren  Schussfäden 38 versehen, die um die Kettfäden am äusseren  Ende der Spindel- und Verlitzungsanordnung 35 gewickelt  werden. Die auf diese Weise mit den Schussfäden umsponne  nen Kettfäden werden mit einer Lieferwalzenanordnung 42  einer Abzugswalzenanordnung 40 zugeführt. Dieser ist ein  Drehmesser 44 zugeordnet, welches die Schussfäden schneidet;  ferner werden Verbindungsfäden 28 und 30 der äusseren  Walze der Abzugswalzenanordnung 40 zugeführt und dort mit  den Kettfäden und mit den geschnittenen Schussfäden ver  einigt. Das so erhaltene     Garn    wird auf rotierende Spindeln 46  und 48 aufgewickelt, die auf einem Ringspinner 50 angeordnet  sind.

   Wie aus den Fig.1 und 3 hervorgeht, üben derart rotie  rende Spindeln eine Drallwirkung auf die Kett- und Verbin  dungsfäden aus, so dass die Schussfäden fest zwischen ihnen  gebunden werden und     seitlich    in verschiedenen Richtungen  von ihnen abstehen, wodurch das Garn ein haariges Aussehen  erhält. Auf diese Weise erzeugt jede Spinneinheit 15 zwei  Chenille-Fäden identischer Struktur und gleichen Aussehens.  Beim Betrieb werden die Spinneinheiten 15 derart eingestellt,  dass sie untereinander gleichartiges Garn herstellen. Die  Anzahl der Einheiten 15 auf einem Gestellrahmen kann unter  schiedlich sein, sie liegt in der     Praxis    zwischen fünfzehn und  zwanzig.  



  Wie aus den Fig.1 und 5 hervorgeht, werden die Keafäden  20 und 22 und die     Verbindungsfäden    28 und 30 in jeder Spinn  einheit 15 dem Verlitzer 32 bzw. den Abzugswalzen 40 zuge  führt und dabei mit Führungs- und Spannvorrichtungen 52  unter Spannung gehalten. Diese Spannvorrichtungen 52 sind  auf dem Gatter angeordnet und führen die Fäden unter kon  stanter Spannung     derart,    dass sie in straffem Zustand gehalten  werden, jedoch nicht zerreissen.

   Jede Spannvorrichtung 52  besteht aus zwei parallel zueinander mit Abstand angeordneten  Schienen 54 und 56, die miteinander ein Gestell 58 bilden, auf  dem eine Stahlrolle oder ein anderer harter und zylindrischer  Körper 60     frei        aufliegt.    Die Fäden werden über die Schienen  des Gestells und unter dem Rollenelement 60 vorbeigeführt,  welches eine leichte, jedoch nicht zu starke Bremswirkung bzw.  Spannung auf die Fäden ausübt.  



  Aus den Fig. 4 und 5 ist zu erkennen, dass die Schienen über  die gesamte Länge des Gatters verlaufen. Wie aus     Fig.    1 her  vorgeht, sind die Rollen 60 relativ zu den     Bobinen    für die       Kett-    und die Verbindungsfäden derart angeordnet, dass diese  Fäden unter     Spannung    an den Komponenten der     Spinneinheit     15, beispielsweise an der Spindel-     und        Verlitzungsanordnung     35, vorbeigeführt werden.  



  Die Spindel- und     Verlitzungsanordnung    35 ist     ähnlich    der in  der     US-Patentschrift    3 362146 beschriebenen ausgebildet und  enthält neben dem stationären     Verlitzer    32     und    der koaxial zu  ihm angeordneten rotierenden Spindel 34 mit     Kötzer    36 ein  zylindrisches Gehäuse oder eine Kapsel 62, die den     Kötzer         drehbar umgibt, wie aus Fig. 9 hervorgeht. Die Kapsel 62 ist  an ihrem den Abzugswalzen 40 zugewandten Ende 64 offen,  am anderen Ende ist sie zur Lagerung der rotierenden Spindel  34 verschlossen. Die Spindel bildet mit der Kapsel 62 eine  einheitliche Anordnung, die mit einem vorstehenden Teil 66  versehen ist.

   Dieser ist in einem Lagerblock 68 angeordnet,  welcher am Gestellrahmen 12 befestigt ist, wie aus den Fig.  9-11 hervorgeht. Der Lagerblock 68 hat ein oberes Joch 70,  in dem ein Gehäuse oder Halter 72 mit     seitlich    vorstehenden  Stiften 74 schwenkbar gelagert ist. Die Spindel und der Vor  sprung 66 der Kapsel sind in einer     axialen    Bohrung 68 des  Halters 72 drehbar gelagert, und der Verlitzer 32 ist darin  koaxial in der Spindel angeordnet. Das äussere Ende des vor  stehenden Teils 66 ist mit einer Riemenscheibe 76 versehen,  auf der ein Antriebsriemen 78 in der in Fig. 1 gezeigten Weise  angeordnet ist.

   Wie aus Fig. 10 hervorgeht, ist der Halter 72  auf Schraubenfedern 80 angeordnet, die die Spindel- und  Verlitzungsanordnung 35 aufwärts in eine geneigte Lage     drük-          ken,    die in Fig. 9 gezeigt ist. In dieser Lage kann ein voller  Kötzer 36 auf die Spindel durch das offene vordere Ende 64  der Kapsel 62 aufgeschoben werden. Der Kötzer 36 wird auf  der Spindel mit einem Feststeller 82     befestigt,    der auf der Spin  del sitzt und auf die Vorderseite des Kötzers einwirkt.  



  Die Spindel- und Verlitzungsanordnung 35 wird mit einer  Verriegelungsvorrichtung 84 der in Fig. 11 gezeigten Art in  ihrer unteren Betriebsstellung gehalten. Diese Vorrichtung 84  hat eine Querbohrung 86 in     einem    Teil des Jochs 70 und eine  darauf auszurichtende Öffnung 88 in der benachbarten Seite  des Halters 72. In den Öffnungen ist ein Verriegelungsbolzen  90 angeordnet, der manuell eingesetzt und mit einem     Kipphe-          belverschluss    92 verriegelt wird.  



  Wie auch bei der durch die US-Patentschrift 3 362 146  bekannten Spinnmaschine ist nahe dem offenen Ende 64 der  Kapsel 62 ein Brems- und Führungsring 94 angeordnet. Dieser  wird gemäss der Erfindung mit einem Haltearm 96 in seiner  Betriebsstellung gehalten. Der Haltearm ist mit Klemmvorrich  tungen 100 an     vertikalen    Stützen auf der Oberseite des Halters  72 verstellbar gelagert. Der Führungs- und Bremsring ist an  dem auf den Stützen 102 verstellbar befestigten Haltearm 96  in senkrechter Richtung verstellbar befestigt (Fig. 9 und 10).  



  Vor dem Führungs- und Bremsring 94 ist wie bei der  bekannten Maschine eine Abzugswalzenanordnung 40 vorge  sehen, die aus Führungs-, Zug- und Verlitzungswalzen 104,  106 und 108 besteht. Die Walzen sind in derselben Weise wie  bei der bekannten Maschine ausgebildet und angeordnet.  



  Für jede Spinneinheit 15 ist ein Elektromotor 110 vorgese  hen, der hinter der jeweiligen Einheit auf dem Gestellrahmen  12 befestigt ist, wie aus Fig. 3 hervorgeht. Aus Fig. 4 ist zu  erkennen, dass jeweils ein Motor einer Spinneinheit 15 zuge  ordnet und in Längsrichtung des Gestellrahmens 12 mit  Abstand zum jeweils benachbarten Motor angeordnet ist. Der  Motor 110 trägt auf seiner Welle 114 eine Dreifachriemen  scheibe 112. Auf dem äussersten Teil dieser Riemenscheibe ist  der Riemen 78 geführt, der auf der Riemenschiebe 76 sitzt und  die Spindel 34 sowie die Kapsel 62 antreibt. Die äusserste       Riemenscheibe    ist in bekannter Weise in     ihrem    Durchmesser  verstellbar, so dass die Antriebsgeschwindigkeit des Riemens  78 und damit die Drehzahl der Spindel 34 und der Kapsel 62  veränderbar sind.

   Auf diese Weise kann die Geschwindigkeit  beim Umspinnen der Kettfäden mit dem Schussfaden reguliert  werden. Eine Spannrolle 116 für den     Riemen    78 ist auf einer  Halterung 118 angeordnet, die mit einem     Bolzen    120 an der  Rückseite des     Gestenrahmens    schwenkbar befestigt ist. Die  Halterung ist mit einem gebogenen     Einstellschlitz    122 verse  hen, in dem eine Feststellschraube 124 sitzt.  



  Auf dem innersten Teil der Dreifachriemenscheibe 112 ist  ein Antriebsriemen 126 geführt, der über eine Rolle 127 auf  dem äusseren Ende einer Welle 128 geführt ist, die mit ihrem    anderen Ende mit einer zu ihr     rechtwinklig    angeordneten  Welle 130 gekoppelt ist. Die Rolle 127 ist in bekannter Weise  in ihrem Durchmesser verstellbar, so dass die Drehgeschwin  digkeit der Welle 130 geregelt werden kann. Die inneren  Enden der Wellen sind mit     Kegelzahnrädern    132 versehen, die  in einem Getriebegehäuse 134 angeordnet sind. Dieses ist am  Rahmen befestigt und für jede Spinneinheit in der in Fig.1  gezeigten Weise vorgesehen.

   Die Welle 130 trägt an ihrem  äusseren Ende eine Rolle 136, die gleichfalls variabel sein  kann und über einen Riemen 139 mit einer     im    vorderen  Bereich der Spinneinheit angeordneten variablen Rolle 138  gekoppelt ist. Die Rolle 138 sitzt auf einer Welle 140, die auch  mit einem Zahrad 142 versehen ist, welches über ein Zwi  schenzahnrad 144 mit einem Zahnrad 146 gekoppelt ist. Die  ses ist auf einer Welle 148 befestigt und liefert die Antriebs  kraft für eine aus drei Zahnrädern auf den Wellen der     Walzen     104,106 und 108 gebildete     Übersetzung    150, so dass die  Walze 104 im Gegenuhrzeigersinn, die Walze 106 im Uhrzei  gersinn und die Walze 108 im Gegenuhrzeigersinn angetrieben  wird.  



  Durch Verstellung der Rolle 127 und, falls erforderlich, der  Rollen 136 und 138 kann die Geschwindigkeit des Riemens  139 derart eingestellt und geregelt werden, dass die Walzenan  ordnung 40 und die ihr zugeordneten Lieferwalzen 42 hinsicht  lich ihrer Drehgeschwindigkeit an die Arbeitsgeschwindigkeit  der Spindel- und Verlitzungsanordnung 35 angepasst sind.  Durch die variablen Rollen kann auch eine Spannung des  Riemens 139 erfolgen.  



  Die Spindeln 46 und 48, die den Aufnahme- oder Flügelme  chanismus bilden, sind auf Halterungen 152 drehbar angeord  net, die in Fig. 3 dargestellt sind. Sie tragen Bobinen 154. Für  alle Spindeln des Gestellrahmens ist eine gemeinsame Ring  bank 156 vorgesehen, die     in    bekannter Weise in     vertikaler     Richtung hin und herbewegt wird. Die Rollen 158 der Spin  deln 46 und 48 sind durch einen Antriebsriemen 160 mit einer  Doppelriemenscheibe 162 gekoppelt, die über eine gekreuzte  Transmission 164 mit dem mittleren Teil der Dreifachriemen  scheibe 112 auf der Motorwelle gekoppelt ist.

   Der das Trans  missionsband 164 tragende Teil der     Doppelriemenscheibe    162  ist variabel, so dass die Antriebsgeschwindigkeit des     Riemens     160 für die Spindeln wahlweise entsprechend dem gewünsch  ten Drall für das Garn eingestellt werden kann. Eine derartige  Änderung der Drallwirkung für die Kett- und Verbindungsfä  den ändert das Aussehen und die Festigkeit des hergestellten       Garns.     



  Der Riemen 160 ist mit seinem vorderen     Teil    nach innen  geschleift und dort nach Führung über die Antriebsrollen der  Spindeln über eine     Spannrolle    168 geführt, die auf einem Stift  170 gelagert ist. Dieser ist auf einem Lagerbock 172     befestigt,     der mit einer Einstellschraube 174 in der in     Fig.    3 gezeigten  Weise verstellbar befestigt ist.  



  Eine in den     Fig.    3 und 4 gezeigte Unterdruckleitung 176  verläuft über die Länge des     Gestenrahmens    zu einem an einem  Ende des Rahmens angeordneten Sammelrohr und ist mit  Röhren 180 versehen, die bis zu einer Stelle gerade unter der  äusseren Walze 108 der     Abzugswalzenanordnung    40 verlaufen,  wie es     in        Fig.    7 dargestellt ist.  



  Die     Kettfäden    20 und 22 sind über Ösen 182 zur Spannvor  richtung 52 und zu einer     Führungsrolle    184 geführt, mit der sie  aus ihrer schräg verlaufenden Richtung in eine     horizontale     Richtung zum rückwärtigen Ende des     Verlitzers    32 geleitet,  werden. Die     Kettfäden    werden bei ihrem Austritt aus dem  vorderen Ende des     Verlitzers    mit dem Schussfaden 38  umsponnen, wie dies in den     Fig.    1 und 7 dargestellt ist.

   Das auf  diese Weise gebildete     Garn    wird den     Abzugswalzen    mit den       Lieferwalzen    42 zugeführt, die in den     Fig.    1, 7 und 8 darge-      auf der geriffelte Rollen 188 und 190 mit Abstand zueinander  angeordnet sind. Ein Ende<B>192</B> der Achse ist in einem Lager in  einer Stütze 194 eines Lagerjochs 196 angeordnet. Das andere  Ende 140 der Achse ist in einer weiteren Stütze 198 angeord  net und trägt das Antriebszahnrad 142.

   Die Lieferwalzenan  ordnung enthält ferner eine obere Achse 200, deren Enden  202 vergrössert     und    mit einer Gummihülse 204 versehen sind,  so dass die so gebildeten     Gummirollen    auf die Oberfläche der  harten geriffelten Walzen 188 und 190 einwirken. Die Achse  200 hat dünnere Enden 204, die in vertikalen Schlitzen 206  auf der     Innenfläche    der freien oberen Enden der Stützen 194       und    198 gelagert sind. Auf den dünneren Mittelteil 208 der  Achse wirkt ein Haken 210 ein, der am oberen Ende eines  Stabes 212 gebildet ist.

   Dieser Stab ragt     durch    eine Öffnung  214 in einer am Gestellrahmen befestigten Lagerplatte 216  (Fig. 7) und ist an dieser mit einer Feder 218 gehalten, die auf  die Unterseite der Platte 216     einwirkt    und mit einer Mutter  220 am unteren, mit Gewinde versehenen Ende des Stabes  befestigt ist. Der Stab ist an seinem oberen Ende mit einer  Greiföse 222 versehen, mit der er gegen die Wirkung der  Feder 218     zur    Freigabe der Rollenachse 200 und zu deren  Entfernung von den Lagerstützen angehoben werden kann.  



  Wie aus Fig. 8 hervorgeht, sind die geriffelte Antriebswalze  und die obere     Gummirolle    direkt vor dem vorstehenden Teil  des Verlitzers 32 angeordnet und bilden Lieferwalzen, die das  mit dem Schussfaden umgebene Kettgarn ziehen und es der  Walzenanordnung 40     zuführen.    Die Aufgabe der Lieferwalzen  besteht in der     Erzeugung    einer besseren     Garnbewegung.        Im     Falle der Abnutzung der Gummiwalze kann die Achse 200       umgedreht    werden, so dass die vorher nicht     zur        Garnförderung     verwendete     Walze        nunmehr    auf das Garn einwirken kann.

   Die  Gummirollen werden durch den federnd vorgespannten Stab  212 auf die harten     geriffelten    Walzen gedrückt und mit ihnen in  Antriebskontakt gehalten.  



  Die Verbindungsfäden 28 und 30 werden über Ösen 224  sowie die Spannvorrichtung 52 zu unteren Ösen 226 geführt,  wo sie ihre Richtung     ändern    und über Führungsösen 228 auf  die mit Vertiefungen versehene äussere Rillenwalze 108 der  Abzugswalzenanordnung 40 gelangen.  



  Die miteinander vereinigten Kett- und Schussfäden werden  an den Walzen 104 und 106 und an der äusseren Riffelwalze  108 vorbeigeführt, an der die Kettfäden in die Vertiefungen  gelangen und die Schussfäden hochgestellt werden, so dass sie  mit dem Drehmesser 44 in der in der US-Patentschrift  3 362 146 beschriebenen Weise     geschnitten    werden     können.     Das Drehmesser 44 ist auf der Welle 230 eines Elektromo  tors 232 angeordnet     und    mit einer Abschirmung 284 versehen,  die den vorderen Teil umgibt und an einem aufrecht stehenden  Arm 236 an der Vorderseite des Gestellrahmens befestigt ist.  



  Um eine gute Qualität der hergestellten Chenille-Fäden zu       erzielen,    ist es sehr wichtig, dass das Drehmesser sorgfältig  relativ zu den hochgestellten Schussfäden eingestellt wird, so  dass diese in jeder Spinneinheit an derselben Stelle zwischen  den Kettfäden quer geschnitten werden. Dies ist deshalb wich  tig, weil das hergestellte Chenille-Garn die Schussfäden in       seitlicher    Richtung abstehend .enthalten muss und     dadurch    sein  haariges Aussehen erhält.  



  Das für jede Spinneinheit 15 individuell angetriebene Dreh  messer 44 ist derart befestigt, dass es nach innen und aussen  quer zum Rahmen und in dessen     Längsrichtung    verstellt wer  den kann. Alle diese Einstellungen werden sehr fein vorge  nommen und bewegen das Drehmesser relativ     zur    Walzenan  ordnung, insbesondere zur äusseren Rillenwalze 108, die mit  dem Messer zusammenwirkt.

   Die Fäden werden bei ihrem       Durchgang    durch die     Walzenanordnung    mit einer     Spannvor-          richtung    238 unter einer vorgegebenen Spannung gehalten,  diese     Vorrichtung    dient auch als     Führung    für den inneren Teil  des Messers, wie aus Fig. 6 und 7 hervorgeht.    Wie in Fig. 6 und 12 dargestellt ist, hat der Messermotor  232 eine     Grundplatte    240, die mit einem     länglichen    Führungs  keil 242 versehen ist, welcher     in        einer        Keilnut    244 auf der  Oberfläche einer Unterplatte 246 geführt ist.

   Der Keil     und     seine     Keilnut    verlaufen quer zum     Gestenrahmen    und ermög  lichen eine     seitliche    Bewegung des Motorgehäuses nach innen       und    nach aussen relativ     zur        Walzenanordnung        und        damit    quer       zum        Gestenrahmen.    Die Platte 246 ist an ihrem äusseren Ende  mit einem     Flansch    248 versehen, der eine     Gewindeöffnung    250  hat, in der eine Einstellschraube 252 angeordnet ist.

   Diese ist  in eine     Gewindebohrung    254 in der vorderen Seite der Grund  platte 240 eingeschraubt. Durch ihre Drehung kann der Motor  232 nach innen und aussen verschoben werden, so dass sich  eine     Bewegung    des Messers nach innen     und    aussen relativ     zur     äusseren Walze 108 der     Walzenanordnung    40 ergibt.  



  Am     Gestenrahmen    ist eine     Befestigungsplatte    256 vorgese  hen, die unter der Platte 246 liegt und auf ihrer     Oberfläche    mit  einer Keilnut 258 versehen ist.     In    dieser ist ein quer verlaufen  der     Führungskeil    260 gelagert, der an der Unterseite der Platte  246 vorgesehen ist. Die Platte 256 ist an     ihrer    einen Seite mit  einem Flansch 262 versehen, der in einer     Gewindeöffnung    eine       Einstellschraube    264 trägt, deren inneres Ende in eine Gewin  debohrung 266 in der Seitenfläche der Platte 246 einge  schraubt ist.

   Durch Drehung dieser Schraube 264 kann der  Motor in     Längsrichtung    des Gestenrahmens verschoben wer  den, so dass das Messer     seitlich    relativ     zur        Walzenanordnung     40 verstellt wird. Eine vertikale Schraube 268 dient     zur    Fest  stellung des Motors in seiner jeweils eingestellten Lage.  



  Das Messer ist derart angeordnet, dass die Schussfäden an  der     Walze    108 geschnitten bzw. getrennt werden,     wodurch    sich  Litzen ergeben, die auf die     Spindeln    46     und    48 aufgewickelt  werden. Diese erzeugen eine Drallwirkung auf die Kett- und       Verbindungsfäden,    so dass die Schussfäden zwischen beiden  fest gebunden werden und in,     seitlicher        Richtung    von ihnen  abstehen. Dadurch erhält das     Garn    sein haariges Aussehen.  



  In Fig. 2 ist die elektrische Schaltung für die Motoren einer  jeden Spinneinheit dargestellt. Die Hauptleitung 270 führt von  der Stromquelle über     Sicherungen    272 auf zwei Speiseleitun  gen 274 und 276, die Leitung 274 liefert den Strom für die  Messermotoren 232, die     Leitung    276 liefert den Strom für die  Antriebsmotoren 110. Beide Leitungen 274     und    276 können  durch die Hauptschalter 278 unterbrochen werden. Jeder  Antriebsmotor<B>110</B> ist an die     Leitung    276 über einen besonde  ren Schalter 280     angeschaltet,    so dass er jeweils ohne Störung  der     andefen    Antriebsmotoren 110 ausgeschaltet werden kann.

         In        ähnlicher    Weise sind die     Messermotoren    232 an die Leitung  274 über jeweils einen besonderen Schalter 282 angeschaltet.  



       In    den     Fig.    13 und 14 sind besondere Vorrichtungen     zur          Durchführung    des in Weiterbildung des     Erfindungsgedankens     vorgesehenen     Spinnverfahrens    dargestellt.  



  Dieses Verfahren besteht darin, dass die     Lieferung    der       Kettfäden    20     und    22 mit den umsponnenen Schussfäden 38  vom äusseren Teil des     Verlitzers    32     zur        Walzenanordnung    40  verzögert oder unterbrochen wird. Dies erfolgt in einem       bestimmten    beliebigen Muster, so dass an dem Garn     Knoten     284 der in     Fig.    14 gezeigten Art erzeugt werden.  



  Eine     Möglichkeit        zur    Unterbrechung der Lieferung des  Garns oder zu deren Verzögerung ist in     Fig.    13 dargestellt.  Eine     Nockenkette    286 ist in     bestimmter    Folge mit einer  Anzahl Steuernocken 288 vorgesehen, die auf den     Kontaktarm     290 eines     Mikroschalters    292 einwirken. Die     Nockenkette    286       kann    durch einen besonderen Motor oder im Falle einer  Antriebsanordnung der in     Fig.    3 gezeigten Art über die Welle  162' angetrieben werden, auf der die Doppelriemenscheibe  162 sitzt.

   Die Leitungen 294 des     Mikroschalters        sind    mit     einer     Scheibenkupplung 296 verbunden, die eine mit einem Zahnrad  getriebene Kette 298 antreibt, welche die     Lieferwalzenanord-          nung    42 steuert. Bei eingeschalteter Kupplung wirkt sie als      Bremse und erzeugt eine Verzögerung oder     Unterbrechung    der  Bewegung der     Lieferwalzen,    wodurch sich die Schussfäden  zusammenballen     und    die Knoten 284 bilden.  



  Es ist auch möglich, durch periodische Unterbrechung der       Garnlieferung    Schleifen im Garn zu bilden. Eine weitere Mög  lichkeit für solche     Unterbrechungen    besteht darin,     bestimmte     Zähne in den Zahnrädern auf der Welle 140 zu entfernen. Bei  der Erzeugung von Schleifengarn soll das Messer 44 aus dem  Bereich des Garnes entfernt werden, so dass die Schussfäden  nicht geschnitten werden. Hierzu wird in einfacher Weise der  Motorschalter 282 geöffnet und das Messer von der Walzenan  ordnung 40 entfernt.  



  Es ist zwar günstiger, für jedes Messer 44 einen individuel  len Antriebsmotor vorzusehen, es kann jedoch auch jeweils  eine Transmission zwischen dem Antriebsmotor 110 einer  jeden Spinneinheit und deren Drehmesser 44 vorgesehen sein.       In    jedem Falle wird die     Spinneinheit    15 unabhängig von den  anderen Einheiten betrieben, alle     Einheiten    können aber so  eingestellt und betrieben werden, dass das von ihnen produ  zierte Garn gleichbleibende Eigenschaften und Erscheinungs  form hat.  



  Sollte ein Kettfaden oder ein Verbindungsfaden in einer       Spinneinheit    15 reissen oder durch einen anderen Fehler eine  Spinneinheit ausfallen oder schlechteres Garn produzieren, so  kann diese durch die ihr individuelle Antriebsvorrichtung still  gesetzt werden, ohne den laufenden Betrieb der anderen Ein  heiten zu stören. Sie kann dann kontrolliert und schnell wieder  in Betrieb gesetzt werden.

   Dies ermöglichen die gemäss der       Erfindung        individuellen        Antriebsvorrichtungen,    denn bei einer       gemeinsamen        Antriebsvorrichtung    für alle     Spinneinheiten    ist es    nicht     möglich,    ohne Betriebsunterbrechung der gesamten  Maschine eine Einheit zu kontrollieren. Die Abschaltung der  gesamten Maschine ist jedoch     im    Hinblick auf die dadurch  entstehenden Kosten nicht tragbar. Reissen beispielsweise die  Fäden in einer Spinneinheit, so muss diese leer weiterlaufen,  bis die anderen Einheiten einen durch eine Bobinenfüllung  bestimmten gesamten Zyklus durchlaufen haben.

   Sind jedoch  die     erfindungsgemässen    individuellen Antriebsvorrichtungen  vorgesehen, so kann jede Einheit überwacht, gesteuert     und     speziell eingestellt werden, ohne den Betriebszustand der  anderen Einheiten zu beeinträchtigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Zierfäden und haarigen Garnen durch Umspinnen eines Kettgarns mit einem Schuss garn, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung des mit Schussgarn (38) umsponnenen Kettgarns (20, 22) zur Abzugs rollenanordnung (40) periodisch programmiert verzögert wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung programmiert unterbrochen wird und die Fäden (38, 20, 22) jeweils entgegen der Zugwirkung der Abzugsrollenanordnung (40) gehalten werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden (38, 20, 22) jeweils stillgesetzt werden.
CH1845171A 1969-08-25 1970-08-06 Verfahren zur Herstellung von Zierfäden und haarigen Garnen CH527300A (de)

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