Vorrichtung zum Tragen eines Skipaares
Die starke Verbreitung des Skisports lässt es immer weniger zu, die Skis zusammengebunden auf der Schulter zu tragen. Besonders in Ballungszentren wie Skilifts, Bahnhöfen und dergleichen müssen, auch um Unfälle zu verhüten, die Skier senkrecht getragen werden. Diese an sich schon recht mühsame Tragart wird noch dadurch erschwert, dass der moderne Ski schwerer ist als seine Vorgänger, scharfe Kanten aufweist und die auf der Höhe, an welcher die Skis beim Senkrechttragen gefasst werden, befindlichen Bindungen, heute meist Sicherheitsbindungen, keine günstigen Halteflächen für das Ergreifen und Halten mit der Hand aufweisen.
Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Vorrichtung zum Tragen eines Skipaares zu schaffen, die, für alle Skigrössen und -arten passend, ein müheloses senkrechtes Tragen derselben ermöglicht und beim Nichtgebrauch ohne grossen Platzbedarf in einer Anzugstasche aufbewahrt werden kann.
Zu diesem Zweck ist die erfindungsgemässe Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass sie einen angenähert zu einer Neun geformten Stab aufweist, dessen offener Teil dazu bestimmt ist, die mit einander zugekehrten Laufflächen in den Teil eingesetzten Skis mit Hilfe ihrer Längswölbung zwischen seinen parallelen Schenkeln klemmend zu halten und dessen geschlossener Teil als Traghandgriff dient.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
Die dargestellte Vorrichtung besteht aus einem Stab 1, der wie dargestellt zu einer Neun geformt ist.
Mit Vorteil wird wie im dargestellten Beispiel ein Rundstab, gegebenenfalls aus Gründen der Festigkeit ein im Querschnitt ovaler Stab verwendet. Als Material für den Stab kommt in erster Linie Leichtmetall oder eine Leichtmetallegierung in Frage, gegebenenfalls auch ein widerstandsfähiger Kunststoff, Wird Metall verwendet, wird der Stab zum Schutz von Skis und Händen mit Kunststoff oder Gummi überzogen.
Der U-förmige offene Teil 2 der Vorrichtung bildet mit seinen beiden parallelen Schenkeln 3 und 4 den eigentlichen Halter für die Skis. Hierzu ist die Länge der Schenkel 3, 4 etwa entsprechend der Breite üblicher Skis und der senkrechte Abstand zwischen den beiden Schenkeln 3, 4 grösser als die doppelte Dicke zweier Skis und etwas kleiner als die Distanz der Oberflächen zweier zu einem Paar gebündelter Skis im Bereich der Bindung gewählt.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der an den offenen Teil 2 anschliessende geschlossene Teil 5 aus der Ebene der beiden Schenkel 3, 4 um etwa 300 abgewinkelt.
Die beschriebene Vorrichtung wird wie folgt angewendet.
Die Vorrichtung wird, mit dem abgewinkelten Teil 5 nach unten weisend wie in Fig. 2 strichpunktiert dargestellt, mit der Öffnung des offenen Teils 2 quer über das gebündelte Paar Ski geschoben, was auf einer Höhe derselben, auf welcher die Gesamtdicke des Skipaars geringer ist als der Abstand der Schenkel 3, 4, ohne Mühe erfolgen kann. Hierauf wird die Vorrichtung gegen die Bindung hin, den Skis entlang in die in Fig. 2 ausgezogen dargestellte Stellung gezogen, und gleichzeitig werden die beiden Skis entgegen ihrer natürlichen Spannung gegeneinander gepresst. Sobald die Vorrichtung sich auf der für ein senkrechtes Tragen angenehmen Höhe befindet, werden die beiden Skier freigegeben und sie verspannen sich unter der Wirkung ihrer Spannung fest im offenen Teil 2.
Diese Selbstklemmung wird noch unterstützt durch die Querschnittsform üblicher Skis, die von den Spitzen und von den Enden her gegen die Mitte hin dicker werden, so dass noch eine Keilwirkung hinzukommt. Als weitere Rutschsicherung sind am Schenkel 3 noch Gummimanschetten oder Gummiringe 6 angebracht.
Nun können durch Fassen am geschlossenen Teil 5, der als Handgriff dient und leichtes Anheben sowie Anlehnen der Skis am Träger, die Skier ohne ermü dende Handhaltung in der senkrechten Lage getragen werden, was durch die Abwinkelung des geschlossenen Teils 5 noch zusätzlich erleichtert wird. Auf diese Art können die Skis mit den Spitzen nach oben oder nach unten getragen werden.
Zum Lösen der Vorrichtung von den Skiern wird umgekehrt verfahren. Durch Zusammenpressen der Skis entgegen ihrer natürlichen Spannung wird die Selbstklemmung überwunden und die Vorrichtung kann leicht von der Mitte weg verschoben und seitlich abgezogen werden. Die Grösse der Vorrichtung gestattet es, sie bei Nichtgebrauch kaum störend in einer Anzugstasche aufzubewahren.
Device for carrying a pair of skis
The widespread use of skiing makes it less and less possible to carry skis tied on the shoulder. Especially in urban areas such as ski lifts, train stations and the like, skis must be carried vertically, also to prevent accidents. This already quite tedious way of carrying is made even more difficult by the fact that the modern ski is heavier than its predecessors, has sharp edges and the bindings at the height at which the skis are held when carrying them vertically, today mostly safety bindings, are not convenient holding surfaces for grasping and holding by hand.
The object of the present invention is to create a device for carrying a pair of skis which, suitable for all sizes and types of skis, enables the same to be carried effortlessly vertically and which can be stored in a suit pocket when not in use without taking up much space.
For this purpose, the device according to the invention is characterized in that it has a rod shaped approximately into a nine, the open part of which is intended to hold the skis inserted into the part with the running surfaces facing each other with the help of their longitudinal curvature between its parallel legs and clamped whose closed part serves as a carrying handle.
An example embodiment of the subject of the invention is shown in the accompanying drawing. Show it:
Fig. 1 is a plan view of the device,
FIG. 2 shows a section along the line II-II in FIG. 1.
The device shown consists of a rod 1 which is shaped into a nine as shown.
As in the example shown, a round rod is advantageously used, possibly a rod with an oval cross-section for reasons of strength. The material for the rod is primarily light metal or a light metal alloy, possibly also a resistant plastic. If metal is used, the rod is covered with plastic or rubber to protect skis and hands.
The U-shaped open part 2 of the device forms with its two parallel legs 3 and 4 the actual holder for the skis. For this purpose, the length of the legs 3, 4 is approximately the same as the width of conventional skis and the vertical distance between the two legs 3, 4 is greater than twice the thickness of two skis and slightly smaller than the distance between the surfaces of two skis bundled into a pair in the area of the Bond chosen.
As can be seen from FIG. 2, the closed part 5 adjoining the open part 2 is angled by approximately 300 from the plane of the two legs 3, 4.
The device described is applied as follows.
The device is pushed with the angled part 5 pointing downwards as shown in phantom in Fig. 2, with the opening of the open part 2 across the bundled pair of skis, which is at a level the same at which the total thickness of the ski pair is less than the distance between the legs 3, 4 can be done without effort. The device is then drawn towards the binding, along the skis into the position shown in FIG. 2 in extended lines, and at the same time the two skis are pressed against one another against their natural tension. As soon as the device is at a comfortable height for vertical carrying, the two skis are released and they tighten firmly in the open part 2 under the effect of their tension.
This self-locking is supported by the cross-sectional shape of conventional skis, which are thicker from the tips and from the ends towards the middle, so that there is also a wedge effect. As a further slip protection, rubber sleeves or rubber rings 6 are attached to the leg 3.
Now, by grasping the closed part 5, which serves as a handle, and gently lifting and leaning the skis on the carrier, the skis can be carried in the vertical position without tiring hand positions, which is further facilitated by the angling of the closed part 5. In this way, the skis can be carried with the tips up or down.
To release the device from the skis, the procedure is reversed. By pressing the skis together against their natural tension, the self-locking is overcome and the device can easily be moved away from the center and pulled off to the side. The size of the device allows it to be kept in a suit pocket when not in use.