CH517887A - Zarge - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B1/00—Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
- E06B1/04—Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
- E06B1/12—Metal frames
- E06B1/18—Metal frames composed of several parts with respect to the cross-section of the frame itself
- E06B1/20—Metal frames composed of several parts with respect to the cross-section of the frame itself adjustable with respect to the thickness of walls
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- E06B1/04—Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
- E06B1/26—Frames of plastics
- E06B1/30—Frames of plastics composed of several parts with respect to the cross-section of the frame itself
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)
Description
Zarge
Die Erfindung betrifft eine Zarge, insbesondere für Türen mit einen Futterrahmen aus Holz oder Kunststoff, die einen türseitigen und einen rückseitigen Zargenteil aufweist, die beide einen winkelförmige Querschritt haben, so dass jeweils ein Schenkel dieser Winkelprofile zum Umfassen der Wand mit dem entsprechenden Schenkel des anderen Zargenteils verbunden ist, sowie ein Verfahren zur Herstellung dieser Zarge.
Neben den traditionellen aus Holz hergestellten Tür- oder auch Fensterzangen werden für besondere Anwendungsgebiete auch Zargen aus Metall oder Kunststoff verwendet. Die bekannten Zargen dieser Art werden jedoch auch aufgrund ihrer Konstruktion bereits vor der Fertigstellung Ider Wandoberflächen gesetzt, da sie gut hintergossen und sauber angeglichen werden müssen. Diese Arbeitsweise erfordent jedoch anschliessend eine mühsame Rinigung der Zargen, die den Baufortschritt sehr erschwert. Besonders Zargen aus Aluminium sind gegen Bauverschmutzung sehr empfindlich, so dass sie in Metallverarbeitung nur für aufwendige Bauten, wie z.
B. Banken, Läden oder Spitäler verwendet werden. Ausserdem ist ihre Montage besonders aufwendig.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zarge zu finden, durch die diese Nachteile vermieden werden', indem Idie Zarge auf besonders einfache Weise erst nach Beendigung der Oberflächenbehandlung der Wände eingebaut werden kann. Weiterhin soll ein Verfahren gefunden werden, durch das diese Zarge zuverlässig und einfach beim Verbinden mit dem Wandausschnitt hergestellt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe eingnet sich eine Zarge der ein gangs beschriebenen Art, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die gegeneinander gerichteten Schenkel der Zargenjteile sich abhängig von der Dicke der umfassten Wand entlang mindestens eines Teiles ihrer Querschnittslänge überdecken und mit Verbindungsmitteln versehen sind, zur Sicherung diesr Schenkel aneinander in jeder ihrer Überdeckungspositionen und dass an der Innenseite der parallel zur Wand liegenden Profilschenkel der Zargenteile senkrecht zu diesen Schenkeln gerichtete Bolzen vorgesehen sind, die die beiden Zargenteile gegeneinandenpressend in den Futterrahmen eingebohrt sind.
Zur Herstellung dieser Zarge eignet sich ein Verfahren, das d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ist, dass zur Gewährleistung eines der Grösse der Zargenteile entsprechenden Wandausschnittes sowie zur Sicherung der Zargenteile an der Wand ein Futterrahmen aus Holz oder Kunststoff mit nach aussen gerichteten Steinschrauben auf einem in seiner Grösse der lichten Weite des für die Zarge vorzusehenden Wand ausschnittes entsprechenden Montagerahmen lösbar befestigt wird, der Montagerahmen nach Ummauern des Futterrahmens wieder entfernt wird und anschliessend die beiden Zargenteile gegen die Vorder- und Rückseite des Wandausschnittes gepresst werden,
so dass sich ihre gegeneinander gerichteten Schenkel miteinander verbinden und ihre parallel zueinander ver- laufenden Schenkel an die Aussenseite der Wand anlegen, wobei gleichzeitig die an ihrer Innenseite vorgesehenen Bolzen in den Futterrahmen eindridngen. Zur Ausführung dieses Verfahrens wird ein Montagerahmen vorgeschlagen, der gekennzeichnet ist durch zwei durch ein Querteil miteinander verbundene vertikale Stützen. so dass ein Durchgang während der Einmauerung des durch den Montagerahmen zu haltenden Futterrahmens durch den vorzusehenden Wandausschnitt hindurch gewährleistet ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näber beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch die beiden Zargenteile vor ihrer Verbindung miteinander und mit dem Futterrahmen, auf der Riegelseite der Tür;
Fig. 2 (einen Querschnitt durch die Zargenteile nach Fig. 1 nach ihrem Verbinden miteinander und dem Futterrahmen zusammen mit einer rechts angeordneten Türangel;
Fig. 3 einen Teilquerschnitt durch Zargenteile mit einer weiteren Ausführungsform gder Verbindungsmittel und einer aussen angeschlagenem Tür;
;
Fig. 4 zwei hälflige Darstellungen von den Ausführungsformen eines zur Durchführung des Verfahrens geeigneten Montagerahmens, der mit einem Futterrah- men verbunden ist.
Wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt ist, hat die Zarge ein türseitiges Zargenteil 1 und ein rückseitiges Zargenteil 2, die beide einen winkelförmigen Querschnitt haben. Dabei verlaufen die in der Einbauposition nach Fig. 2 parallel zur Wand liegenden Schenkel 3 und 4 parallel zueinander, so,dass nach Zusammenfügen ihrer gegeneinander gerichteten Schenkel 5 und 6 eine im Querschnitt U-förmige Zarge entsteht.
Der vertikal zur Wand 7 gerichtete Schenkel 5 des türscitigen Zargenteiles 1 hat ein versetzt angeordnetes Schenkelende 8, so dass in diesem Schenkel 5 die Tür 9 aufgenommen werden kann. Für den Anschlag der Tür kann der entsprechend abgewinkelte Teil 10 des Schenkels 5 mit einer Nut 11 zur Aufnahme einer Dichtungsleiste 12 versehen sein. Weiterhin ist an dem türseitigen Zargenteil 1 eine in Richtung der einzuset wenden Tür verlaufende und mit dem Schenkel 3 fluchtende Leiste 13 angeformt, die einen bündigen Abschluss mit der Türoberfläche herstellt.
An der Über- gaugsstelle zwischen Idem wandparallelen Schenkel oder dem Verkleidungsschenkle 3 des Zargenteiles zu dieser Leiste 13 ist vorteilhaft eine Einkerbung 14 vorgesehen, durch die ein Henaustrenneny eines Leistenteiles 13 zum Einsetzen der Türangein 15 wesentlich vereinfacht wird.
Im Bereich des Endes der senkrecht zur Wand 7 verlaufenden Schenkel 5 und 6 der Zargenteile 1 und 2 sind Verbindungsmittel 16 und 17 vorgesehen, die nach Gegeneinanderdrücken der beiden Zargenteile eine Sicherung dieser Schenkel aneinander in jeder ihrer möglichen Überdeckungspositionen gewährleisten.
In der in Fig. 2 dargestellten Einbauosition der Zargenteile 1 und 2 zueinander, überdecken sich diese Schenkel entlang des Bereiches 18. Durch die mögliche Verbindung des Schenkels 5 und: 6 mit unterschied- lichen Überdeckungslängen 18 miteinander kann die Zarge an unterschiedlichen Dicken der Wand 7 angepasst werden und mit ihren Verkleidungsschenkeln 3 und 4 fest an ihrer Oberfläche angepresst werden.
Im vorliegenden Beispiel bestehen die Verbindungsmittel 16 und 17 aus im Querschnitt widerhakenförmigen Erhebungen, die an dem Schenkel 6 oder an dem Schenkel 5 in Reihe hintereinander angeordnet sind, so dass mindestens eine dieser Erhebungen mit mindestens einer entspreehenden Erhebung am ande- ren Schenkel 5 oder 6 in Eingriff gelangen kann. Zur Sicherung des Eingriff es zwischen den Erhebungen 16 und 17 ist mindestens einer der Schenkel 5 oder 6 in Form einer Gabel 19 ausgebildet, so dass ein Gabelteil 20 fest an der Aussenscite des anderen Schenkels 6 anliegt und der andere Gabelteil 21 mit seiner Erhebung 17 federnd gegen die auf der Innenseite des Schenkels 6 angeordneten Erhebungen drückt.
Der Abstand zwischen den Teilen 20 und 21 çdes im Querschnitt gabelförmigen Endes mindestens eines der Schenkel 5 und 6 ist selbstverständlich so gewählt, dass der andere Schenkel 5 oder 6 federnd umschlossen wird. Im Beispiel nach Fig. 3 ist auch der Schenkel des anderen Zargenteiles mit einer Gabelung 22 versehen, so dass die Gabelung 19 des anderen Zargenteils die Gabelung 22 federnd umschliesst.
Bei den Ausführungen nach Fig.1 und Fig.3 werden die Gabelteile 20 und 21 des Schenkels 5 des einen Zargenteiles 1 beim Gegeneinanderpressen der Zargenteile federnd auseinander gedrückt. Die Teile 20 und 21 der Gabelung 19 können jedoch auch einen etwas grösseren Abstand zueinander aufweisen, so dass die feste Verbindung zu dem in die Gabelung e:
:lnzufüh- rennen anderen Schenkel statt durch Federkraft durch eine zuvor in den Raum zwischen den Gabelteilen 20 und 21 einzubringende und anschliessend erhärtende Verbindungsmasse hergestellt werden kann. Diese bei spielhaften Ausführungsformen der Mittel zur Verbindung der Schenkel 5 und 6 der beiden Zargenteile mit einander zeigen, dass zahlreiche Ausführungsformen des mehrstufigen oder auch stufenlosen Verbindungssystemes möglich sind.
Um eine feste Verbindung der Zargenteile 1 und 2 mit dem aus Holz oder Kunststoff bestehenden Futterrahmen 23 der Wand 7 zu erzielen. sind an der Innen Seite der Verkleidungsschenkel 3 und 4 senkrecht zu diesen Schenkeln gerichtete Bolzen 24 vorgesehen, die sich beim Gegeneinanderpressen der Zargenteile in den Futterrahmen 23 einhohren. In dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Beispiel sind hierzu an der Innenseite oder Verkleidungsschenkel 3 und 4 im Querschnitt prismaförmige Schlitze 25 vorgesehen, deren Querschnitt so bemessen ist, dass sie den Kopf beispielsweise des Schraubenbolzens 24, formschlüssig aufnehmen.
Auf diese Weise können die Bolzen in der dargestellten Position gehalten werden.
Die die Wand 7 überdeckenden Verkleidungsselien- kei 3 und 4 können an ihrem Ende mit einem Dichtstreifen 26 versehen Sein, der einen sauberen Abschluss zur Wandoberfläche gewährleistet und die Übertragung von Schlagschall von der Tür über die Zarge auf die Wand dämpft. Im dargestellten Beispiel ist hierzu das Ende der Verkleidungsschenkel 3 und 4 im Querschnitt fussförmig profiliert und diese Profilie- rung mit einem Profilstreifen aus Gummi oder Kunststoff überzogen.
Die Herstellung der Zargenprofile kann im Sbr,ang- pressverfahren aus Aluminium oder aus Kunststoff eir- foglen. Dabei können die Zargenteile für verschiedene Wanddickenbereiche in verschiedenen Grundgrössen hergestellt werden und selbstverständlich kann auch beispielsweise das türseitige Zargenteil 1 für verschiedene Türblattstärken ausgebildet sein. Das Beispiel nach Fig. 3 zeigt die Ausführung des türseitigen Zar genteiles für eine aussenanschlagende Tür 9.
Zur Herstellung der fertigen Zarge ist es erforderlich, vorerst einen der Zargengrösse entsprechenden Wandausschnitt herzustellen, der ein sicheres Einsctzen der Zargenteile ohne Anpassungsarbeiten ermöglichen soll. Da sich die Bolzen 24 an der Innenseite der Verkleidungsschenkel 3 und 4 nicht in eine Betont oder Ziegelwand eindrücken lassen, ist weiterhin der Futterrahmen 23 aus Holz oder Kunststoff zu erstellen.
Hierzu wird aus einem Montagerahmen 27 oder 28, der zu einer Hälfte in Fig. 4 dargestellt ist, beispielsweise mit Hilfe von Holzschrauben ein Futterrahmen 23 befestigt und zusammen mit dem Rahmen an der Stelle des vorzusehenden Wandausschnittes aufgestellt.
Zuvor wurde dieser Futterrahmen mit nach aussen abstehenden Steirschrauben 30 versehen, so dass nach dem Ummauern des Futterrahnmens eine feste Verbindung zwischen Ider Wand und dem Futterrahmen entsteht.
Der Montagerahmen hat beilspi,elsweilse die auf der linken Seite oder der rechten Seite der Fig. 4 darge- stellte Form, durch die während der Einmanerung des Futterrahmens ein freier Durchgang durch den Wandausschnitt gewährleistet ist. Der Rahmen 27 hat als Mctallgussteil beispielsweise die bei 31 dargestellte Querschnittsform, während der als Schweisskonstruktion hergestellte Rahmen 28 die bei 32 dargestellte Querschnittsform aufweist.
Nach Fertigstellung des der Grösse der Zargenteile entsprechenden Wandausschnittes mit einer Leibung aus Holz oder Kunststoff können die zuvor auf ihrer Innenseite mit den Bolzen 24 versehenen Zargenteile von beiden Seiten an erden Wandausschnitt herangeführt werden, wobei der senkrecht zur Wand 7 verlaufende Schenkel 5 des türseitigen Zargenteiles mit nur geringem Abstand sich an die Leibung des Futterrahmens 23 angelegt, wie in der Fig. 1 dargestellt ist, so dass es verständlich wird, dass die Grösse des Wandlausschnit- tes mit verhältnismässig hoher Genauigkeit herzustellen ist.
Beim Aneinanderfügen der Zargenteile 1 und 2 legt sich das äussere Ende des Schenkels 6 des einen Zargenteiles an die Öffnung der Gabel 19 an und erst nach Zusammenpressen der beiden Zargenteile gegeneinander, Z.B. mit Hilfe von Schraubzwingen, wird die Gabelung 19 leicht auseinandergedrückt und die im Querschnitt hakenförmige Erhebung 17 auf der Innenseite des einen Gabelteiles 21 gleitet über die entsprechend gesonnten Erhebungen 16, während sich der mit diesen Erhebungen 16 versehene Schenkel 6 in die Gabelung des anderen Schenkels 5 hineinbewegt.
Gleichzeitig drücken sich die Bolzen 24 in das Futter- holz 23 ein, bis die Dichistreifen 26 fest an der z. B.
mit einer Trapeze 33 überzogenen Wand anliegen.
Nachdem die Spannung, mit der die beiden Zargenteile gegeneinander gepresst wurden, aufgehoben wird, bzw. nachdem die Schraubzwingen entfernt wurden, verbleiben die Zargenteile in der in Fig.2 dargestellten Position zueinander, so dass sie zusammen eine fertige Zarge bilden. Anschliessend kann nach Einsägen der Streifen 13 in einer der Bandbreite der Türangel 15 entsprechenden Entfernung zueinander, ein Teil dieser Leiste 13 herausgebrochen werden, so dass die Türangeln 15, wie in Fig. 2 dargestellt ist, eingesetzt und mit dem Futterrahmen 23 verschraubt werden können.
Aus der vorangegangenen Beschreibung ist ersieht- lich, dass die Montage der Zarge auf besonders einfache Weise innerhalb kurzer Zeit möglich ist und ohne dass hierzu ein besonderes handwerkliches Können er forderlich ist. Der Futterrahmen bildet eine einfache und sichere Befestigungsmöglichkeit der Zarge im Wandausschnitt und gestattet auch, Türangeln auf einfache Weise anzubringen.
Da weiterhin die Zarge erst nach Abschluss der Oberflächenarbeiten an der Wand 7 angebracht werden kann, besteht keine Gefahr, dass die Zarge an der Baustielle beschädigt oder verschmutzt wird, und es ergibt sich ein sauberer Übergang zwischen der Wandoberfläche und der Zarge, ohne dass schwierige Anpassungsarbeiten z. B. beim Tapezieren der Wand erforderlich sind, Durch die am äusseren Zargenrand vorgesehenen Dichtstreifen überträgt die Zarge wesentlich weniger Schlagschallgeräusche auf die Wände, wenn die Tür stark zugeschlagen wird.
PATENTANSPRUCH 1
Zarge, insbesondere für Türen mit einem Futterrahmen aus Holz oder Kunststoff, die einen türseitigen und einen rückseitigen Zargenteil aufweist, die beide einen winkelförmigen Querschnitt haben, so dass jeweils ein Schenkel dieser Winikelprofiie zum Umfassen der Wand mit dem entsprechenden Schenkel des anderen Zargenteiles verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die gegeneinander gerichteten Schenkel (5, 6) der Zargenteile (1,
2) sich abhängig von der Dicke der umfassten Wand (7) entlang m'indestens eines Teiles (18) ihrer Querschnittslänge überdecken und mit Verbindungsmitteln (16, 17) versehen sind zur Sicherung dieser Schenkel (5, 6) anienander in jeder ihrer Überdeckungspositionen, und dass an der Innenseite der parallel zur Wand liegenden Profilschenkel (3, 4) der Zargenteile (1, 2) senkrecht zu diesen Schenkeln gerichtete Bolzen (24) vorgesehen sind, die die beiden Zargenteile gegeneinanderpressend in den Fufterrah- men (23) einigebohrt sind.
PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung der Zarge nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gewährleistung eines der Grösse der Zargenteile (1, 2) entsprechenden Wandausschnittes sowie zur Sicherung der Zargenteile an der Wand (7) ein Futterrahmen (23) aus Holz oder Kunststoff mit nach aussen gerichteten Steinsekrauben (30) auf einem in seiner Grösse der lichten Weite des für die Zarge vorzusehenden Wand ausschnittes entsprechenden Montagerahmen (27, 28) lösbar befestigt wird,
der Montagerahmen nach Ummauern des Futterrahmens wieder entfernt wird und anschliessend die beiden Zargenteile (1, 2) gegen die Vorder- und Rückseite des Wandausschnittes gepresst werden, so dass sich ihre gegeneinander gerichteten Schenkel (5, 6) miteinander verbinden und ihre parallel zueinander verlaufenden Schenkel (3, 4) an die Aussenseite der Wand (7) anlegen, wobei gleichzeitig die an ihrer Innenseite vorgesehenen Bolzen (24) in den Futterrahmen (23) eindungen.
PATENTANSPRUCH III
Montagerahmen zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch zwei durch ein Querteil miteinander verbundene Vertikalstützen, so dass ein Durchgang während der Einmaue- rung des durch den Montagerahmen zu haltenden Futterrahmens durch den vorzusehenden Wandausschnitt hindurch gewährleistet ist.
UNTERANSPRÜCHE
1. Zarge nach Patentanspruch I, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, dass mindestens einer der gegeneinander gerichteten Schenkel (5, 6) der Zargenteile (1,2) einen im Querschnitt gabelförmigen Teil (19) hat, so dass der entsprechende Schenkel (5, 6) des anderen Zargentei- les in diese Gabelung einführbar ist und die Verbindungsmittel (16, 17) an der Aussenseite des einzuführenden Schenkels (6) oder der Innenseite der Gabelung (19) senkrecht zur Wand (7) in Reihe hintereinander angeordnete und im Querschnitt widerhakenförmige Erhebungen sind,
in die mindestens eine entsprechend geformte Erhebung am Schenkel des anderen Zarge teiles eingreift.
**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. dem Ummauern des Futterrahnmens eine feste Verbindung zwischen Ider Wand und dem Futterrahmen entsteht.Der Montagerahmen hat beilspi,elsweilse die auf der linken Seite oder der rechten Seite der Fig. 4 darge- stellte Form, durch die während der Einmanerung des Futterrahmens ein freier Durchgang durch den Wandausschnitt gewährleistet ist. Der Rahmen 27 hat als Mctallgussteil beispielsweise die bei 31 dargestellte Querschnittsform, während der als Schweisskonstruktion hergestellte Rahmen 28 die bei 32 dargestellte Querschnittsform aufweist.Nach Fertigstellung des der Grösse der Zargenteile entsprechenden Wandausschnittes mit einer Leibung aus Holz oder Kunststoff können die zuvor auf ihrer Innenseite mit den Bolzen 24 versehenen Zargenteile von beiden Seiten an erden Wandausschnitt herangeführt werden, wobei der senkrecht zur Wand 7 verlaufende Schenkel 5 des türseitigen Zargenteiles mit nur geringem Abstand sich an die Leibung des Futterrahmens 23 angelegt, wie in der Fig. 1 dargestellt ist, so dass es verständlich wird, dass die Grösse des Wandlausschnit- tes mit verhältnismässig hoher Genauigkeit herzustellen ist.Beim Aneinanderfügen der Zargenteile 1 und 2 legt sich das äussere Ende des Schenkels 6 des einen Zargenteiles an die Öffnung der Gabel 19 an und erst nach Zusammenpressen der beiden Zargenteile gegeneinander, Z.B. mit Hilfe von Schraubzwingen, wird die Gabelung 19 leicht auseinandergedrückt und die im Querschnitt hakenförmige Erhebung 17 auf der Innenseite des einen Gabelteiles 21 gleitet über die entsprechend gesonnten Erhebungen 16, während sich der mit diesen Erhebungen 16 versehene Schenkel 6 in die Gabelung des anderen Schenkels 5 hineinbewegt.Gleichzeitig drücken sich die Bolzen 24 in das Futter- holz 23 ein, bis die Dichistreifen 26 fest an der z. B.mit einer Trapeze 33 überzogenen Wand anliegen.Nachdem die Spannung, mit der die beiden Zargenteile gegeneinander gepresst wurden, aufgehoben wird, bzw. nachdem die Schraubzwingen entfernt wurden, verbleiben die Zargenteile in der in Fig.2 dargestellten Position zueinander, so dass sie zusammen eine fertige Zarge bilden. Anschliessend kann nach Einsägen der Streifen 13 in einer der Bandbreite der Türangel 15 entsprechenden Entfernung zueinander, ein Teil dieser Leiste 13 herausgebrochen werden, so dass die Türangeln 15, wie in Fig. 2 dargestellt ist, eingesetzt und mit dem Futterrahmen 23 verschraubt werden können.Aus der vorangegangenen Beschreibung ist ersieht- lich, dass die Montage der Zarge auf besonders einfache Weise innerhalb kurzer Zeit möglich ist und ohne dass hierzu ein besonderes handwerkliches Können er forderlich ist. Der Futterrahmen bildet eine einfache und sichere Befestigungsmöglichkeit der Zarge im Wandausschnitt und gestattet auch, Türangeln auf einfache Weise anzubringen.Da weiterhin die Zarge erst nach Abschluss der Oberflächenarbeiten an der Wand 7 angebracht werden kann, besteht keine Gefahr, dass die Zarge an der Baustielle beschädigt oder verschmutzt wird, und es ergibt sich ein sauberer Übergang zwischen der Wandoberfläche und der Zarge, ohne dass schwierige Anpassungsarbeiten z. B. beim Tapezieren der Wand erforderlich sind, Durch die am äusseren Zargenrand vorgesehenen Dichtstreifen überträgt die Zarge wesentlich weniger Schlagschallgeräusche auf die Wände, wenn die Tür stark zugeschlagen wird.PATENTANSPRUCH 1 Zarge, insbesondere für Türen mit einem Futterrahmen aus Holz oder Kunststoff, die einen türseitigen und einen rückseitigen Zargenteil aufweist, die beide einen winkelförmigen Querschnitt haben, so dass jeweils ein Schenkel dieser Winikelprofiie zum Umfassen der Wand mit dem entsprechenden Schenkel des anderen Zargenteiles verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die gegeneinander gerichteten Schenkel (5, 6) der Zargenteile (1,2) sich abhängig von der Dicke der umfassten Wand (7) entlang m'indestens eines Teiles (18) ihrer Querschnittslänge überdecken und mit Verbindungsmitteln (16, 17) versehen sind zur Sicherung dieser Schenkel (5, 6) anienander in jeder ihrer Überdeckungspositionen, und dass an der Innenseite der parallel zur Wand liegenden Profilschenkel (3, 4) der Zargenteile (1, 2) senkrecht zu diesen Schenkeln gerichtete Bolzen (24) vorgesehen sind, die die beiden Zargenteile gegeneinanderpressend in den Fufterrah- men (23) einigebohrt sind.PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung der Zarge nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gewährleistung eines der Grösse der Zargenteile (1, 2) entsprechenden Wandausschnittes sowie zur Sicherung der Zargenteile an der Wand (7) ein Futterrahmen (23) aus Holz oder Kunststoff mit nach aussen gerichteten Steinsekrauben (30) auf einem in seiner Grösse der lichten Weite des für die Zarge vorzusehenden Wand ausschnittes entsprechenden Montagerahmen (27, 28) lösbar befestigt wird,der Montagerahmen nach Ummauern des Futterrahmens wieder entfernt wird und anschliessend die beiden Zargenteile (1, 2) gegen die Vorder- und Rückseite des Wandausschnittes gepresst werden, so dass sich ihre gegeneinander gerichteten Schenkel (5, 6) miteinander verbinden und ihre parallel zueinander verlaufenden Schenkel (3, 4) an die Aussenseite der Wand (7) anlegen, wobei gleichzeitig die an ihrer Innenseite vorgesehenen Bolzen (24) in den Futterrahmen (23) eindungen.PATENTANSPRUCH III Montagerahmen zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch zwei durch ein Querteil miteinander verbundene Vertikalstützen, so dass ein Durchgang während der Einmaue- rung des durch den Montagerahmen zu haltenden Futterrahmens durch den vorzusehenden Wandausschnitt hindurch gewährleistet ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Zarge nach Patentanspruch I, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, dass mindestens einer der gegeneinander gerichteten Schenkel (5, 6) der Zargenteile (1,2) einen im Querschnitt gabelförmigen Teil (19) hat, so dass der entsprechende Schenkel (5, 6) des anderen Zargentei- les in diese Gabelung einführbar ist und die Verbindungsmittel (16, 17) an der Aussenseite des einzuführenden Schenkels (6) oder der Innenseite der Gabelung (19) senkrecht zur Wand (7) in Reihe hintereinander angeordnete und im Querschnitt widerhakenförmige Erhebungen sind,in die mindestens eine entsprechend geformte Erhebung am Schenkel des anderen Zarge teiles eingreift.2. Zarge nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Schenkel (5, 6) der beiden Zargenteile (1, 2) im Querschnitt U-förmig gegabelt sind, so dass in der Einbauposition die Gabelung (19)des einen Schenkels die Gabelung (22) des ande- ren Schenkels umfasst.3. Zarge nach Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (20 und 21) der Gabelung des einen Schenkels das mit mindestens einer Erhebung (16) versehene Ende des anderen Schenkels in Einbauposition federnd umschliesst.4. Zarge nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite der parallel zur Wand liegenden Profilschenkel eine Nut (25) vorgesehen ist, zur Aufnahme der Köpfe von Bolzen (24).5. Zarge nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende der parallel zur Wand liegenden Schenkel (3, 4) der Zargenteile (1, 2) mit einer Dichtleiste (26) aus einem elastischen Material verse hlen ist.6. Zarge nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine in gleicher Ebene mit den parallel zur Wand liegenden Schenkeln (3, 4) liegende zur Türseite über die Abwinklung des Zargenteiles überstehende Leiste (13), wobei an der Übergangsstelle von dem Profilwinkel des Zargentelles zu dieser Leiste eine Kerbe (14) vorgesehen ist.7. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Zarge durch Strangpressen aus Aluminium oder Kunststoff hergestellt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1165270A CH517887A (de) | 1970-08-03 | 1970-08-03 | Zarge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1165270A CH517887A (de) | 1970-08-03 | 1970-08-03 | Zarge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH517887A true CH517887A (de) | 1972-01-15 |
Family
ID=4375541
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1165270A CH517887A (de) | 1970-08-03 | 1970-08-03 | Zarge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH517887A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2596801A1 (fr) * | 1986-04-04 | 1987-10-09 | Boidron Guy | Perfectionnements aux encadrements dormants de portes et fenetres |
| AT405961B (de) * | 1994-07-08 | 2000-01-25 | Pip Ag | Fenster- oder türzarge |
| US9506247B2 (en) | 2014-03-28 | 2016-11-29 | Steelcase Inc. | Transparent panel system for partitions |
| US10329759B2 (en) | 2012-09-17 | 2019-06-25 | Steelcase Inc. | Floor-to-ceiling partition wall assembly |
-
1970
- 1970-08-03 CH CH1165270A patent/CH517887A/de not_active IP Right Cessation
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2596801A1 (fr) * | 1986-04-04 | 1987-10-09 | Boidron Guy | Perfectionnements aux encadrements dormants de portes et fenetres |
| US4787184A (en) * | 1986-04-04 | 1988-11-29 | Boidron Guy A D | Door and window frame |
| AT405961B (de) * | 1994-07-08 | 2000-01-25 | Pip Ag | Fenster- oder türzarge |
| US10329759B2 (en) | 2012-09-17 | 2019-06-25 | Steelcase Inc. | Floor-to-ceiling partition wall assembly |
| US9506247B2 (en) | 2014-03-28 | 2016-11-29 | Steelcase Inc. | Transparent panel system for partitions |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |