Bauelementensatz zur Befestigung von Bespannungen an Wänden und/oder Decken
Die Erfindung betrifft einen Bauelementensatz zur Befestigung von Bespannungen an Wänden und/oder Decken.
Die Bespannung von Decken oder Wänden mit Kunststoff-Folien ist bekannt. Man verwendet derartige Bespannungen einerseits anstelle einer dekorativen Oberflächenbearbeitung der Decke oder Wand, andererseits aber auch zur Erzielung besonderer akustischer Effekte.
Ferner wendet man derartige Bespannungen an Decken als sogenannte abgehängte Decken an, wenn man die Raumhöhe beispielsweise bei Altbauten verringern will.
Auch verdeckt man mit derartigen abgehängten Bespannungen irgendwelche an der Decke entlanglaufende Versorgungsleitungen und dgl. Ferner kann man mit derartigen Bespannungen einen besonderen Beleuchtungseffekt in dem betreffenden Raum schaffen, wenn man die Beleuchtungskörper hinter der Folienbespannung anordnet. Selbstverständlich ist die obige Aufzählung der Anwendungsmöglichkeiten von Decken- und Wandbespannungen nicht vollständig, sondern nur beispielhaft, da man derartige Bespannungen auch aus vielen anderen Gründen und zu anderen Zwecken vorsehen kann. Zur Befestigung derartiger Bespannungen verwendet man derzeit Winkelprofilstäbe, die aus einem Anschlagflansch mit Ausnehmungen zum Durchtritt von Schrauben, Nägeln oder dgl. und einem rechtwinklig zum Anschlagflansch verlaufenden Befestigungsflansch bestehen, der einen Endsteg und Befestigungshaken für die Bespannung aufweist.
Bei den bekannten Winkelprofilstäben ist der Anschlagflansch, mit dem der Winkelprofilstab an einer Wand oder dgl. festgeschraubt oder festgenagelt wird, flach. Wenn daher die betreffende Wand - was normalerweise der Fall ist - nicht vollkommen glatt und eben ist, passt sich der Winkelprofilstab dieser Wand nicht an, sondern es entstehen Lücken zwischen dem Anschlagflansch und der betreffenden Wand, die sehr hässlich aussehen und, selbst wenn man diese Lücken mit einem Füllmaterial aus schmier, sofort als unsaubere übergänge auffallen. Dar über hinaus sind die bekannten Winkelprofilstäbe in ihrer Anwendbarkeit sehr beschränkt, so dass bei der Befestigung von Bespannungen dieser Art sehr viel Handarbeit erforderlich ist, um Übergänge zu schaffen, die Bespannung an schwierigen Gebäudestellen zu befestigen und dgl.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bauelementensatz zur Befestigung von Bespannungen an Wänden und/oder Decken zu schaffen, bei dem diese Nachteile der bekannten Winkelprofilstäbe vermieden sind und der geeignet ist, praktisch jede Bespannung an Wänden und Decken auch bei komplizierten Fällen auf einfache Weise zu befestigen. Auch die Bespannung von grossflächigen Decken ebenso wie die Befestigung von Lampen bei mit einer solchen Bespannung abgehängten Decken soll mit dem Bauelementensatz auf einfache, vorzügliche Weise gelöst werden. Dazu soll der Bauelementensatz gemäss der Erfindung ästhetisch befriedigende Übergänge von der Bespannung zur Wand bzw. zur Decke schaffen, die auf überaus einfache Weise herstellbar sind.
Diese und weitere, für den Fachmann auf der Hand liegende Aufgaben werden gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass bei dem Winkelprofilstab der Anschlagflansch im Querschnitt betrachtet zur Anschlagseite hin konkav ausgebildet ist. Hierdurch erreicht man, dass auch bei den normalerweise nicht vollkommen ebenen Wänden der Winkelprofilstab dicht schliessend an der betreffenden Wand befestigt werden kann, so dass sich ein ästhetisch befriedigender Anblick ergibt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung umfasst der Bauelementensatz zur Befestigung einer Wandbespannung am unteren Ende der Wand einen Profilstab, der einen zur Anschlagseite hin konkaven Anschlagflansch aufweist, welcher in an sich bekannter Weise mit einem etwa rechtwinklig zum Anschlagflansch verlaufenden Endsteg und Befestigungshaken für die Bespannung versehen ist.
Zur gleichzeitigen Bespannung einer Decke und einer Wand kann der Bauelementensatz ferner einen Winkelprofilstab aufweisen, bei dem beide Flansche im Quer schnitt betrachtet zur Aussenseite hin konkav ausgebildet und in an sich bekannter Weise mit Endstegen und Befestigungshaken für die Bespannung versehen sind, wobei wenigstens einer der Flansche mit Löchern zum
Durchtritt von Schrauben, Nägeln oder dgl. versehen ist.
Man kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorsehen, dass der Befestigungsflansch mittels einer Kröpfung in den Anschlagflansch übergeht, um auf diese Weise eine Schattenkante zwischen der Wand, an der der Winkelprofilstab befestigt ist, und der eigentlichen Bespannung zu erzeugen.
Für grossflächige Decken kann der Bauelementen satz ferner ein Winkelprofilstabpaar aufweisen, das aus zwei gleichen, Rücken an Rücken angeordneten Winkelprofilstäben besteht, deren in einer gemeinsamen Ebene liegende Befestigungsflansche glatt sind und Endstege sowie Befestigungshaken für die Bespannung aufweisen, während die aneinanderliegenden Flansche deckungsgleiche Löcher zum Durchtritt eines Bolzens aufweisen, mit dem das Winkelprofilstabpaar mittels an einer Decke befestigbaren Hängeankern verbunden ist.
Ferner kann der Bauelementensatz an einer Decke oder Wand befestigbare Leisten aufweisen, deren der Befestigungsseite gegenüberliegende Seiten mit einer Haftbeschichtung versehen sind. Auch dieses Element des Bauelementensatzes dient zur Ausführung grossflächiger Decken, um die Deckenbespannung in gewissen Abständen über die Deckenfläche verteilt anzuheften, so dass diese nicht übermässig stark durchhängt.
Die Haftbeschichtung besteht in diesem Falle vorzugsweise aus einem beidseitig beschichteten Klebeband.
Häufig ist die Bespannung einer grossflächigen Decke aus mehreren mit ihren Längsrändern zusammengeschweissten Kunststoff-Folienbahnen zusammengesetzt.
In diesem Falle kann ferner vorgesehen sein, dass die mit der Haftbeschichtung versehene Seite der Leisten mit einer Holzkehle versehen ist, die im Querschnitt die Gestalt einer zwei Kunststoff-Folienbahnen verbindenden Schweissnaht hat. Zur Befestigung der Deckenbespannung drückt man dann diese Schweissnaht in die mit der Haftbeschichtung versehene Hohlkehle ein, so dass eine völlig glatte Deckenfläche entsteht.
Der Bauelementensatz kann ferner einen Lampenaufhänger aufweisen, der aus einem an einem Ende mit einer öse und am anderen Ende mit einem Lampenhaken versehenen Rohrstück besteht, wobei um das Rohrstück über dem Lampenhaken zwei Klemmplatten angeordnet sind, zwischen denen die Deckenbespannung um die Lampe herum befestigt wird.
Diese Klemmplatten sind gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung auf den einander gegen überliegenden Seiten mit einer Haftbeschichtung versehen, die vorzugsweise aus je einer beidseitig beschichteten Klebefolie besteht.
Zur Herstellung ästhetisch ansprechender Übergänge zwischen der Decke und der Wand, sei es dass diese bespannt sind oder nicht, können ferner Kunststoffdeckleisten mit wenigstens einer Reihe elastisch hinter die Befestigungshaken einrastbaren Klemmzungen vorgesehen sein.
Weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger zur Erläuterung und nicht zur Abgrenzung des Erfindungsgedankens dienender Ausfühmngsbeispiele, wobei auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung ein kurzes Stück eines Winkelprofilstabes, der ein Element des Bauelementensatzes gemäss der Erfindung bildet.
Fig. 2 in einer schematischen Darstellung die Anwendung des Winkelprofilstabes gemäss Fig. 2 zur Befestigung einer abgehängten Deckenbespannung,
Fig. 3 die Anwendung des Winkelprofilstabes gemäss Fig. 1 zur Befestigung einer in unmittelbarer Nähe der Decke angeordneten Deckenbespannung,
Fig. 4 eine andere Ausführungsform eines Winkelprofilstabes, der ein Element des Bauelementensatzes bildet und zur gleichzeitigen Befestigung einer Deckenbespannung und einer Wandbespannung dient.
Fig. 5 ein weiteres Element des Bauelementensatzes, das zur Befestigung des unteren Endes einer Wandbespannung dient,
Fig. 6 ein weiteres Element des Bauelementensatzes, mit dem eine Schattenkante zwischen einer Deckenbespannung und einer Wand erzeugt wird,
Fig. 7 ein weiteres Element des Bauelementensatzes, das bei grossflächigen Decken als Mittelträger dient,
Fig. 8 im Querschnitt ein weiteres Element des Bauelementensatzes, das bei grossflächigen Decken als Mittelträger dient,
Fig. 9 eine Variante zu Fig. 8,
Fig. 10 in vergrösserter Darstellung ein weiteres Element des Bauelementensatzes zur Befestigung einer Lampe bei einer abgehängten Decke.
Fig. 1 zeigt als ein wichtiges Element des Bauelementensatzes einen Winkelprofilstab 12, der aus einem Anschlagflansch 14 und einem Befestigungsflansch 16 besteht. Mit dem Anschlagflansch 14 wird der Winkelprofilstab an einer Wand oder einer Decke oder dgl.
befestigt, wozu dieser Anschlagflansch 14 Ausnehmungen 18 aufweist, die im dargestellten Ausführungsbeispiel als Langlöcher ausgebildet sind und zum Durchtritt von Nägeln, Schrauben, Bolzen 28 oder dgl. dienen, mit denen der Winkelprofilstab 12 an einer Wand befestigt wird. Erfindungsgemäss ist der Anschlagflansch 14 im Querschnitt betrachtet zur Befestigungswand hin konkav ausgebildet. Hierdurch erreicht man, dass der in gewissem Rahmen verformbare Profilstab sich der normalerweise unebenen Wand völlig anpasst, so dass kleine Klaffungen zwischen dem Anschlagflansch 14 und der Wand auftreten.
Der Befestigungsflansch 16 verläuft etwa rechtwinklig zum Anschlagflansch 14 und weist an seinem Ende einen Endsteg 24 auf. Ferner ist der Befestigungsflansch 16 mit Befestigungshaken 20 versehen, die im dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch hergestellt sind, dass aus dem Anschlagflansch 14 Schlitze 22 ausgestanzt sind, wobei der ausgestanzte Teil an den Befestigungsflansch 16 herangebogen und mit einem Endhaken versehen ist.
Fig. 2 zeigt eine mögliche Anwendungsform des Winkelprofilstabes 12. Hier ist im Abstand von einer Decke 32 eine abgehängte Deckenbespannung 26 vorgesehen.
Der Winkelprofilstab 12 ist in entsprechendem Abstand von der Decke 32 mit Nägeln 28 an einer Wand 30 befestigt. Die Bespannung 26 besteht aus einer Kunststoff-Folie, die an ihrem Rand mit Befestigungslöchern versehen ist, die in die Befestigungshaken 20 des Winkelprofilstabes 12 eingehängt werden. Dank der Elastizität von Kunststoff-Folien spannt sich die Bespannung 26 über die freie Kante der Endstege 24 hinweg und bildet eine glatte, kaum durchhängende Bespannung.
Der Befestigungsflansch 16 des Winkelprofilstabs 12 schliesst sich dicht an die Wand 30 an und bildet selbst bei unebenen Wänden einen glatten Übergang zu dieser Wand, wobei zur Überwindung irgendwelcher Unebenheiten der Wand 30 die konkave Biegung des Anschlagflansches 14 durch mehr oder weniger weites Eintreiben der Nägel 28 in die Wand 30 verformt wird. Auf diese Weise erreicht man, dass die Kante zwischen dem Anschlagflansch 14 und dem Befestigungsflansch 16 sich fest gegen die Wand 30 anlegt.
Fig. 3 zeigt eine andere Anwendungsmöglichkeit des Winkelprofilstabs 12, wobei in diesem Falle eine in geringem Abstand von der Decke 32 angeordnete Bespannung 26 mit diesem Winkelprofilstab 12 befestigt ist.
Man erkennt, dass der Befestigungsflansch 16 bei diesem Anwendungsfall in Anlage an die Decke 32 angeordnet wird, so dass die an den Befestigungshaken 20 befestigte und über die freie Kante des Endsteges 24 laufende Bespannung 26 in geringem Abstand von der Decke 32 angeordnet ist. Als Übergang von der Bespannung 26 zur Wand 30 ist bei dieser Ausführungsform der Erfindung eine vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Deckleiste 34 vorgesehen, auf deren Rückseite in einer Reihe nebeneinander Klemmzungen 36 befestigt sind, die elastisch hinter die Befestigungshaken 20 gedrückt werden, so dass sich die Enden der Deckleiste 34 einerseits gegen das freie Ende des Endstegs 24 und andererseits gegen die Wand 30 anlegen. Man erkennt, dass auf diese Weise ein gefälliger Übergang zwischen der Deckenbespannung 26 und der Wand 30 entsteht.
Fig. 4 zeigt ein weiteres Element des Bauelementensatzes, das zur gleichzeitigen Befestigung einer Deckenbespannung 26 und einer Wandbespannung 44 dient. Hier ist ein Winkelprofilstab 38 vorgesehen, der aus zwei zur Decke 32 bzw. Wand 30 hin konkaven Anschlag- und Befestigtmgsflanschen 40, 42 besteht, die beide mit Endstegen 24 und Befestigungshaken 20 versehen sind.
An den Befestigungshaken 20 des Flansches 40 ist die Deckenbespannung 26 und an den Befestigungshaken 20 des Flansches 42 die Wandbespannung 44 befestigt. Auch in diesem Falle sieht man in weiterer Ausgestaltung der Erfindung eine Deckleiste 46 vor, die vorzugsweise aus Kunststoff besteht und mit ihren Enden gegen die freien Kanten der Endstege 24 anliegt, wobei auf der Rückseite der Deckleiste 46 Klemmzungen 48 angeordnet sind, die elastisch hinter die Enden der Befestigungshaken 20 greifen.
Das untere Ende der Wandbespannung 44 wird mittels eines Profilstabs 50 befestigt, der in Fig. 5 dargestellt ist. Dieser Profilstab 50 besteht aus einem zur Wand 30 hin konkaven Anschlagflansch mit einem Endsteg 24 und Befestigungshaken 20. Als Fussleiste kann man bei diesem Profilstab gemäss Fig. 5 eine vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Fussleiste verwenden, die elastisch hinter die Befestigungshaken 20 greifende Befestigungselemente aufweist.
Fig. 6 zeigt eine Variante zu Fig. 2. Bei dem in Fig. 6 dargestellten Profilstab 52 ist am Übergang zwischen dem Befestigungsflansch 56 und dem konkaven Anschlagflansch 54 eine Abkröpfung 58 vorgesehen, die eine Art Schattenkante zwischen der Deckenbespannung 26 und der Wand 30 bildet.
Fig. 7 zeigt ein weiteres Element des Bauelementensatzes. Wenn man grossflächige Decken mit einer Dekkenbespannung versehen will, dann genügt häufig die elastische Spannung der verwendeten Kunststoff-Folien nicht mehr, um einen unzuträglichen Durchhang der Bespannung 26 zu vermeiden. In diesem Falle sieht man Winkelprofilstabpaare 60 vor, deren in einer gemeinsamen Ebene liegende Befestigungsflansche 62 je einen Endsteg 24 und Befestigungshaken 20 aufweisen, während die rechtwinklig zu den Befestigungsflanschen 62 verlaufenden Flansche 64 miteinander fluchtende Bohrungen aufweisen, durch die ein Bolzen 67 hindurchtritt, der die Flansche 64 mit Hängeankern 66 verbindet, welche wiederum mittels Anschlagschenkeln 68 und Nägeln 28 an der Decke 32 befestigt sind.
Analog zu den zuvor beschriebenen Elementen des Bauelementensatzes werden bei der Herstellung der Bespannung zunächst die Winkelprofilstabpaare 60 in entsprechendem Abstand parallel zueinander mittels der Hängeanker 66 an der Decke 32 befestigt, woraufhin man die die Bespannung 26 bildenden Kunststoffbahnen an den Befestigungshaken 20 befestigt.
Während bei der Ausführungsform gemäss Fig. 7 die Bespannung 26 durch die von den Befestigungsflanschen 62 gebildeten Stege oder Rippen unterteilt ist, zeigen die Fig. 8 und 9 ein Element des Bauelementensatzes, mit dem man eine Deckenbespannung 26 ausführen kann, ohne dass diese durch Rippen oder Stege (62 in Fig. 7) unterteilt ist. Dieses Element des Bauelementensatzes besteht im wesentlichen aus einer Leiste 70, die mit einer Seite an der Decke 32 befestigt wird, während die schmale, gegenüberliegende Seite eine Hohlkehle 74 aufweist, deren Querschnittsform der Querschnittsform einer Schweissrippe 76 zwischen zwei benachbarten, die Bespannung 26 bildenden Folienbahnen entspricht.
Die Hohlkehle 74 ist mit einer Haftbeschichtung versehen, die vorzugsweise aus einer herkömmlichen, doppelseitig beschichteten Klebefolie besteht, welche mit einer klebenden Seite in der Hohlkehle 74 befestigt wird, während die andere, aussenliegende klebende Seite des Klebebandes zur Anheftung der Schweissnaht 76 zwischen den Bespannungsbahnen 26 dient.
Wenn die Bespannung 26 keine Schweissrippe 76 aufweist, bildet man gemäss Fig. 9 die der Decke 32 gegenüberliegende schmale Seite der Leiste 70 flach aus und versieht sie mit einer Haftschicht, vorzugsweise mit einem doppelseitig klebenden Klebeband, um die Bespannung 26 anzuheften.
Fig. 10 zeigt ein weiteres Element des Bauelementensatzes, das zum Aufhängen einer Lampe unter einer abgehängten Deckenbespannung 26 dient. Dieses Element des Bauelementens atzes kann als Lampenhakenverlängerer 80 bezeichnet werden und besteht aus einem Rohrstück 84, das an einem Ende eine Öse 82 zur Aufhängung des Verlängerers 80 an einem normalen Lampenhaken 78 dient. Am anderen Ende des Rohrstücks 84 ist ein Lampenhaken 86 befestigt. Eine Besonderheit dieses Elements besteht darin, dass über dem Lampenhaken 86 zwei deckungsgleiche Platten 88, 90 mittels zweier Muttern 92 aneinanderpressbar angeordnet sind, wobei die Deckenbespannung 26 zwischen diesen Platten festgehalten wird.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Platten 88, 90 mit einer Haftbeschichtung 94, vorzugsweise einer beidseitig klebenden Klebefolie versehen sind, um die Bespannung 78 fest zwischen den Platten 88, 90 zu halten.
Selbstverständlich dienen die obigen Ausführungsbeispiele nur zur Erläuterung und nicht zur Abgrenzung des Erfindungsgedankens.
Set of components for fastening coverings to walls and / or ceilings
The invention relates to a set of components for fastening coverings to walls and / or ceilings.
It is known to cover ceilings or walls with plastic films. Such coverings are used on the one hand instead of a decorative surface treatment of the ceiling or wall, but on the other hand also to achieve special acoustic effects.
Furthermore, such coverings are used on ceilings as so-called suspended ceilings when you want to reduce the height of the room, for example in old buildings.
Such suspended coverings also cover any supply lines and the like running along the ceiling. Furthermore, such coverings can create a special lighting effect in the room in question if the lighting fixtures are arranged behind the foil covering. Of course, the above list of the possible uses of ceiling and wall coverings is not complete, but only an example, since such coverings can also be provided for many other reasons and for other purposes. Angle profile rods are currently used to attach such coverings, which consist of a stop flange with recesses for screws, nails or the like to pass through, and a fastening flange that runs at right angles to the stop flange and has an end web and fastening hooks for the cover.
In the known angle profile bars, the stop flange with which the angle profile bar is screwed or nailed to a wall or the like is flat. Therefore, if the wall in question - which is usually the case - is not perfectly smooth and level, the angle profile bar does not adapt to this wall, but there are gaps between the stop flange and the wall in question, which look very ugly and, even if you do this Gaps with a filler made of schmier immediately become noticeable as unclean transitions. In addition, the known angle profile bars are very limited in their applicability, so that a lot of manual work is required when attaching coverings of this type in order to create transitions, to attach the covering to difficult building locations and the like.
The invention is based on the object of creating a set of components for attaching coverings to walls and / or ceilings, in which these disadvantages of the known angle profile bars are avoided and which is suitable for practically any covering on walls and ceilings in a simple manner, even in complicated cases to fix. The covering of large-area ceilings as well as the fastening of lamps in the case of ceilings suspended with such a covering should also be solved in a simple, excellent manner with the component set. For this purpose, the set of components according to the invention should create aesthetically satisfactory transitions from the covering to the wall or to the ceiling, which can be produced in an extremely simple manner.
These and other objects which are obvious to a person skilled in the art are achieved according to the invention in that, in the case of the angled profile rod, the stop flange, viewed in cross section, is designed to be concave towards the stop side. This ensures that the angle profile bar can be fastened tightly to the wall in question, even with the walls that are not normally perfectly flat, so that an aesthetically satisfactory appearance results.
In a further embodiment of the invention, the set of components for fastening a wall covering at the lower end of the wall comprises a profile bar which has a stop flange which is concave towards the stop side and which is provided in a known manner with an end web running approximately at right angles to the stop flange and fastening hooks for the covering .
For the simultaneous covering of a ceiling and a wall, the set of components can also have an angular profile bar, in which both flanges are concave towards the outside when viewed in cross section and are provided in a known manner with end webs and fastening hooks for the covering, with at least one of the flanges with holes for
Passage of screws, nails or the like. Is provided.
In a further embodiment of the invention, provision can be made for the fastening flange to merge into the stop flange by means of a crank in order to create a shadow edge between the wall on which the angle profile bar is fastened and the actual covering.
For large ceilings, the construction elements set can also have a pair of angle profile rods, which consists of two identical, back-to-back angle profile rods, the fastening flanges of which lie in a common plane are smooth and have end webs and fastening hooks for the covering, while the adjacent flanges have congruent holes for passage have a bolt with which the angle profile rod pair is connected by means of hanging anchors that can be fastened to a ceiling.
Furthermore, the set of components can have strips that can be fastened to a ceiling or wall, the sides of which are provided with an adhesive coating opposite the fastening side. This element of the set of components is also used to create large-area ceilings in order to attach the ceiling covering at certain intervals so that it does not sag excessively.
In this case, the adhesive coating preferably consists of an adhesive tape coated on both sides.
The covering of a large-area ceiling is often composed of several plastic film strips welded together with their longitudinal edges.
In this case, it can also be provided that the side of the strips provided with the adhesive coating is provided with a wooden fillet which, in cross section, has the shape of a weld seam connecting two plastic film webs. To attach the ceiling covering, this weld seam is then pressed into the hollow groove provided with the adhesive coating, so that a completely smooth ceiling surface is created.
The set of components can also have a lamp hanger, which consists of a tube section provided with an eyelet at one end and a lamp hook at the other end, with two clamping plates being arranged around the tube section above the lamp hook, between which the ceiling covering is fastened around the lamp .
According to a preferred embodiment of the invention, these clamping plates are provided on the opposite sides with an adhesive coating, which preferably consists of an adhesive film coated on both sides.
In order to produce aesthetically pleasing transitions between the ceiling and the wall, whether they are covered or not, plastic cover strips with at least one row of clamping tongues that can be elastically latched behind the fastening hooks can also be provided.
Further objects and advantages of the invention emerge from the following description of some exemplary embodiments which serve to explain and not delimit the concept of the invention, reference being made to the accompanying drawings. In the drawings shows:
1 shows a perspective view of a short piece of an angle profile rod which forms an element of the component set according to the invention.
FIG. 2 shows, in a schematic representation, the use of the angle profile bar according to FIG. 2 for fastening a suspended ceiling covering,
3 shows the use of the angle profile bar according to FIG. 1 for fastening a ceiling covering arranged in the immediate vicinity of the ceiling,
4 shows another embodiment of an angled profile rod which forms an element of the component set and is used for the simultaneous attachment of a ceiling covering and a wall covering.
5 shows a further element of the set of components which is used to fasten the lower end of a wall covering,
6 shows another element of the set of components with which a shadow edge is created between a ceiling covering and a wall,
7 shows a further element of the set of components which serves as a central support for large-area ceilings,
8 shows in cross section a further element of the set of components which serves as a central support for large-area ceilings,
9 shows a variant of FIG. 8,
10 shows, in an enlarged representation, a further element of the set of components for fastening a lamp to a suspended ceiling.
1 shows, as an important element of the set of components, an angle profile rod 12 which consists of a stop flange 14 and a fastening flange 16. With the stop flange 14 of the angle profile bar on a wall or ceiling or the like.
attached, for which purpose this stop flange 14 has recesses 18, which are designed as elongated holes in the illustrated embodiment and serve for the passage of nails, screws, bolts 28 or the like. With which the angle profile bar 12 is attached to a wall. According to the invention, the stop flange 14 is designed to be concave towards the fastening wall when viewed in cross section. This ensures that the profile bar, which is deformable to a certain extent, adapts itself completely to the normally uneven wall, so that small gaps occur between the stop flange 14 and the wall.
The fastening flange 16 runs approximately at right angles to the stop flange 14 and has an end web 24 at its end. Furthermore, the fastening flange 16 is provided with fastening hooks 20 which, in the illustrated embodiment, are produced by punching slots 22 from the stop flange 14, the punched-out part being bent towards the fastening flange 16 and provided with an end hook.
2 shows a possible form of application of the angle profile rod 12. Here, a suspended ceiling covering 26 is provided at a distance from a ceiling 32.
The angle profile bar 12 is fastened to a wall 30 at a corresponding distance from the ceiling 32 with nails 28. The covering 26 consists of a plastic film which is provided with fastening holes on its edge, which are hooked into the fastening hooks 20 of the angle profile bar 12. Thanks to the elasticity of plastic films, the covering 26 stretches over the free edge of the end webs 24 and forms a smooth, hardly sagging covering.
The fastening flange 16 of the angle profile rod 12 adjoins the wall 30 tightly and forms a smooth transition to this wall even with uneven walls, whereby the concave bend of the stop flange 14 by driving in the nails 28 to a greater or lesser extent to overcome any unevenness in the wall 30 is deformed into the wall 30. In this way it is achieved that the edge between the stop flange 14 and the fastening flange 16 rests firmly against the wall 30.
3 shows another possible application of the angled profile rod 12, in which case a covering 26 arranged at a short distance from the ceiling 32 is fastened to this angled profile rod 12.
It can be seen that in this application the fastening flange 16 is arranged in contact with the ceiling 32, so that the covering 26 fastened to the fastening hook 20 and running over the free edge of the end web 24 is arranged at a small distance from the ceiling 32. In this embodiment of the invention, a cover strip 34, preferably made of plastic, is provided as the transition from the covering 26 to the wall 30, on the rear of which clamping tongues 36 are fastened in a row next to one another, which are pressed elastically behind the fastening hooks 20 so that the ends meet the cover strip 34 on the one hand against the free end of the end web 24 and on the other hand against the wall 30. It can be seen that in this way a pleasing transition between the ceiling covering 26 and the wall 30 is created.
FIG. 4 shows a further element of the component set, which is used for the simultaneous attachment of a ceiling covering 26 and a wall covering 44. Here an angle profile bar 38 is provided, which consists of two stop and fastening flanges 40, 42, which are concave towards the ceiling 32 or wall 30, and both are provided with end webs 24 and fastening hooks 20.
The ceiling covering 26 is fastened to the fastening hook 20 of the flange 40 and the wall covering 44 is fastened to the fastening hook 20 of the flange 42. In this case, too, a cover strip 46 is provided in a further embodiment of the invention, which is preferably made of plastic and rests with its ends against the free edges of the end webs 24, with clamping tongues 48 being arranged on the back of the cover strip 46, which are elastically behind the Grab the ends of the fastening hooks 20.
The lower end of the wall covering 44 is fastened by means of a profile rod 50, which is shown in FIG. This profile bar 50 consists of a stop flange concave towards the wall 30 with an end web 24 and fastening hooks 20. A skirting board, preferably made of plastic, can be used as the base board in this profile bar according to FIG. 5, which has fastening elements that engage elastically behind the fastening hooks 20.
6 shows a variant of FIG. 2. In the profile bar 52 shown in FIG. 6, a bend 58 is provided at the transition between the fastening flange 56 and the concave stop flange 54, which forms a kind of shadow edge between the ceiling covering 26 and the wall 30 .
Fig. 7 shows a further element of the component set. If you want to provide large-area ceilings with a ceiling covering, then the elastic tension of the plastic films used is often no longer sufficient to prevent the covering 26 from sagging. In this case, one sees angle profile rod pairs 60, whose fastening flanges 62 lying in a common plane each have an end web 24 and fastening hook 20, while the flanges 64 running at right angles to the fastening flanges 62 have aligned bores through which a bolt 67 passes through which the Flanges 64 connect to hanging anchors 66, which in turn are fastened to the ceiling 32 by means of stop legs 68 and nails 28.
Analogous to the elements of the set of components described above, first the angle profile bar pairs 60 are attached parallel to each other at a corresponding distance by means of the hanging anchors 66 on the ceiling 32 during the production of the covering, whereupon the plastic webs forming the covering 26 are attached to the fastening hooks 20.
While in the embodiment according to FIG. 7 the covering 26 is subdivided by the webs or ribs formed by the fastening flanges 62, FIGS. 8 and 9 show an element of the component set with which a ceiling covering 26 can be carried out without this being caused by ribs or webs (62 in Fig. 7) is divided. This element of the component set consists essentially of a strip 70, one side of which is attached to the ceiling 32, while the narrow, opposite side has a groove 74, the cross-sectional shape of which is the cross-sectional shape of a welding rib 76 between two adjacent foil webs forming the covering 26 corresponds.
The groove 74 is provided with an adhesive coating, which preferably consists of a conventional, double-sided adhesive film, which is fastened with one adhesive side in the groove 74, while the other, outer, adhesive side of the adhesive tape for attaching the weld seam 76 between the covering webs 26 serves.
If the covering 26 has no welding rib 76, the narrow side of the strip 70 opposite the ceiling 32 is formed flat and provided with an adhesive layer, preferably with a double-sided adhesive tape, in order to attach the covering 26.
FIG. 10 shows a further element of the component set which is used to hang a lamp under a suspended ceiling covering 26. This element of the component set can be referred to as a lamp hook extender 80 and consists of a piece of tube 84 which has an eyelet 82 at one end for suspending the extender 80 from a normal lamp hook 78. A lamp hook 86 is attached to the other end of the pipe section 84. A special feature of this element is that two congruent plates 88, 90 are arranged above the lamp hook 86 such that they can be pressed against one another by means of two nuts 92, the ceiling covering 26 being held between these plates.
According to a preferred embodiment it is provided that the plates 88, 90 are provided with an adhesive coating 94, preferably an adhesive film that is adhesive on both sides, in order to hold the covering 78 firmly between the plates 88, 90.
Of course, the above exemplary embodiments only serve to explain and not to delimit the concept of the invention.