Verfahren zum Bedrucken von Textilmaterialien aus nativer oder regenerierter Cellulose mit Reaktivfarbstoffen
Beim sogenannten Zweiphasendruckverfahren wird der Reaktivfarbstoff bekanntlich auf Textilmaterial aus nativer oder regenerierter Cellulose echt fixiert, indem man den Farbstoff in erster Phase mittels einer Wasser und Verdickungsmittel enthaltenden Druckpaste auf das Textilmaterial aufbringt und den Druck nach dem Trocknen in zweiter Phase mit einer ein alkalisch wirkendes Mittel enthaltenden wässrigen Flotte klotzt, dann 20 bis 30 Sekunden zwischen etwa 110 und 1150 C dämpft und anschliessend spült, seift, nochmals spült und schliesslich trocknet.
Es wurde nun gefunden, dass man Reaktivfarbstoffe auf Textilmaterial aus nativer oder regenerierter Cellulose ohne Einschaltung eines Dämpfprozesses echt fixieren kann, indem man in der ersten Phase einen organischen Farbstoff, der mindestens eine ss-Oxäthylsulfonschwefelsäureestergruppe,
Vinylsulfonylgruppe, ithionylaminogruppe,
N-Alkyl-äthionylaminogruppe,
2,2,3 ,3-Tetrafluorcyclobutan
1 -carbonylaminogruppe, 2-Fluor-2-chlor-3,3-difluorcyclobutan-
1 -carbonylaminogruppe, 2,2,3 -Tetrafluorcyclobutan- l-acryloylaminogruppe oder eine
Vinylsulfonylaminogruppe enthält und eine Substantivität von weniger als 20 % besitzt, mittels einer Wasser und Verdickungsmittel enthaltenden Druckpaste auf das Textilmaterial aufdruckt,
den Druck nach dem Trocknen in der zweiten Phase mit einer ein alkalisch wirkendes Mittel enthaltenden nicht erhitzten wässrigen Flotte, die einen pH-Wert zwischen 13 und 14 aufweist, klotzt und anschliessend einem Luftgang bei Raumtemperatur aussetzt, wonach der Druck sofort mit Wasser gewaschen wird.
Dieses Fixierverfahren besitzt gegenüber dem bb kannten Zweiphasen-Dämpfverfahren mehrere Vorteile.
Durch das Entfallen eines Dämpfprozesses ergibt sich eine erhebliche Einsparung an aufzuwendender Energie pro laufendem Meter Druckware. Ferner nutzt das vorliegende Verfahren als ein Kaltverweilverfahren gegen über dem Zweiphasendämpfverfaeuen den Vorteil aus, dass das GIeichgewicht Reaktivfarbstoff + Cellulose t: Reaktivfarbstoff-Cellulose stärker zugunsten der gefärbten Cellulose verschoben ist. Dadurch lässt sich betone ders bei Farbstoffen, die beim Dämpfen unter dem Einfluss von Alkali an der Bindung Farbstoff-Faser leicht rückverseift werden, eine Verminderung der Farbausbeute vermeiden.
Ein weiterer Nachteil des Zweiphasen dämpfverfabrens, welcher durch das vorliegende Verfahren ausgeschlossen ist, besteht darin, dass der bei der Temperatur des Dämpfens erfahrungsgemäss auftretende reduzierende Einfluss der Cellulose sowohl bei der Anwendung von Einzelfarbstoffen als auch bei der von Farbstoffkombinationen zur Erzielung von Mischnuancen zu Farbtonänderungen führt, welche sich auch durch Zusatz von oxydierenden Mitteln, wie z. B. metanitrobenzolsulfonsaurem Natrium, zur Druckpaste nicht immer beheben lassen. Schliesslich leidet bei der Fixierung durch Dämpfen die Konturenschärfe der Drucke insofern, als durch Wasserkondensation auf dem bedruckten Gewebe die Farben zum Ausfliessen neigen, und die bedruckten Stellen zur Bildung von sogenannten Höfen ringsum Anlass geben.
Als alkalisch wirkende Mittel werden zweckmässig Alkalihydroxyde verwendet. Die Konzentration des alkalisch wirkenden Mittels beeinflusst die erforderliche Verweilzeit an der Luft derart, dass mit steigender Alkalikonzentration die erforderliche Verweilzeit sinkt.
Wendet man beispielsweise 100 cm2 Natronlauge (38 Be') pro Liter Klotzflotte an, so liegt die not- wendige Mindestverweilzeit bei etwa 10 Sekunden. In der Regel liegt die Mindestverweilzeit zwischen 1 und 5 Minuten. Dabei ist die Alkalikonzentration in der Klotzflotte so zu bemessen, dass sich der pH-Wert zwischen etwa 13 und 14 bewegt. Die im Einzelfall anzuwendende optimale Alkalikonzentration und Verweilzeit an der Luft ist auf den jeweils eingesetzten Reaktivfarbstoff abzustellen.
Geeignete Verdickungsmittel sind neutral oder schwach alkalisch reagierende Verdickungsmittel wie beispielsweise Alginate, Gummis orten oder Alkylcellulosen.
Gegenstand der schweizerischen Auslegeschrift Nr. 14 667/62 ist ein Verfahren zum Färben, Klotzen oder Bedrucken von cellulosehaltigem Textilgut durch Imprägnieren mit schwach sauren bis neutralen Lösungen von Reaktivfarbstoffen bei 0 bis 400 C und Fixieren bei 0 bis 400 C in alkalischem Medium, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man Reaktivfarbstoffe mit einer Mindestsubstantivität von 20 % einsetzt, deren Hydrolysengeschwindigkeitskonstante bei 200 C bei einem pH-Wert von 10,5 mehr als 5 X 10 3 min -1 beträgt, und 5 bis 60 Sekunden fixiert.
Im Gegensatz dazu ist die Durchführbarkeit des beanspruchten Verfahrens bezüglich der Auswahl von dafür geeigneten Reaktivfarbstoffen an die Bedingung einer limitierten Höchstsubstantivität gebunden, d. h. es lassen sich danach Farbstoffe mit bestimmten Reaktivresten einsetzen, die eine Substantivität bis zu 20 XO aufweisen. Dies bedeutet eine Bereicherung der Färbetechnik.
Ebenso unterliegt die neue Applikationsmethode keinerlei Einschränkung im Hinblick auf eine untere Grenze der Hydrolysengeschwindigkeit der Verwendung findenden Farbstoffe, selbst solche mit einer Hydrolysengeschwindigkeitskonstante unterhalb des in der Auslegeschrift angegebenen kritischen Wertes sind verfahrensgemäss geeignet. Der entsprechend der Erfindung erzielte technische Fortschritt gegenüber bestimmten Ausführungsformen des Verfahrens nach der schweizerischen Auslegeschrift ist weiterhin darin zu erblicken, dass durch den wirksameren pH-Bereich der Alkaliflotte eine höhere Farbausbeute garantiert wird und beim Einsatz von Farbstoffen mit ein- und derselbenReaktivgruppe sowie Einhaltung von gleich langer Fixierzeit farbtiefere Drucke resultieren als im Falle des beschriebenen Verfahrens.
Die erfindungsgemäss verwendeten Farbstoffe gewährleisten eine grössere Konturenschärfe und verhindern ein Abflecken der Drucke.
Gemäss den Verfahren der britischen Patentschriften Nr. 842 120 und Nr. 824 121 erfolgt die Fixierung von anthrachinoiden Farbstoffen beziehungsweise Mono- oder Polyazofarbstoffen, die mindestens 1 halogensubstituierte 1,3,5-Triazingruppe enthalten, indem man das behandelte Fasermaterial, vorzugsweise über erhitzte Zylinder, leitet. Andere Entwicklungsmöglichkeiten bestehen darin, dass man das behandelte Textilmaterial in einem Hotflue-Trockner, in einer Heisslufttrockenmaschine oder an der Luft fixiert.
Daraus ist ersichtlich, dass zur Fixierung der Farbstoffe nach dem Verfahren der beiden britischen Patentschriften entweder Wärmeenergie zugeführt werden muss oder - sofern die Entwicklung an der Luft erfolgt sehr lange Fixierzeiten erforderlich sind. Neben der wesentlich breiteren Anwendungsmöglichkeit von Reaktivfarbstoffen hinsichtlich Reaktivsystem ist die Fort schrittlichkeit des erfindungsgemässen Verfahrens gegen über diesem Stand der Technik in der kürzeren Fixierungsdauer begründet.
Die schweizerische Patentschrift Nr. 378 285 betrifft ein Verfahren zum Bedrucken von Textilmaterial mit Reaktivfarbstoffen, bei welchem der auf die Ware aufgebrachte Farbstoff nach einer Zwischentrocknung und Aufsprühen eines säurebindenden oder reaktionsfördernden Mittels durch eine Wärmebehandlung der Drucke fixiert wird. Soweit gemäss diesem Verfahren eine Luftpassage erwähnt wird, so wird diese Massnahme zur Erzielung einer besseren Durchdringung der Druckfarbe durch das Gewebe vor dem Dämpf- bzw. Thermofixierprozess vorgenommen.
In der schweizerischen Patentschrift Nr. 389 570 wird das Färben und Bedrucken von Hydroxyl- und/oder Amidgruppen enthalten den Textilfasern beschrieben, wobei man wasserlösliche Farbstoffe, welche die Gruppierung
EMI2.1
und mindestens einmal die Gruppierung -SO.CH CH¯OY (Y = Rest einer mehrbasischen Säure), -SOr-CH = CHi oder -SO:CHW,-CH -Halogen und ferner mindestens eine Sulfonsäuregruppe enthalten, auf das Fasermaterial aufbringt und bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur in Gegenwart alkalisch wirkender Mittel fixiert.
Was die Herstellung von Drucken nach diesem bekannten Verfahren angeht, so wird in diesen Fällen die bedruckte Ware zur Fixierung der Farbstoffe auf dem Substrat gedämpft oder der Behandlung in einem heissen, salzhaltigen Klotzbad unterzogen.
Bei der Durchführung der zuvor genannten Verfahren für die Herstelhmg von Drucken werden die Reaktivfarbstoffe ausschliesslich in der Wärme zur Reaktion mit der Faser gebracht. Die Tatsache, dass bei Verwendung kalter, elektrolythaltiger Lösungen von starken Alkalien als Fixiermittel ein kurzer Luftgang ohne jegliche Hitzeeinwirkung für die Fixierung der Farbstoffe auf der Ware ausreicht, kann den betreffenden Literaturstellen nicht entnommen werden.
Beispiel 1
40 Gewichtsteile des Farbstoffs der Formel
EMI2.2
(Substantivität: 10,0 5EO) werden nach Vermischen mit 50 Gewichtsteilen Harnstoff in 300 Gewichtsteilen heissem Wasser gelöst und in 400 Gewichtsteile 4gewichtsprozentige wässrige Alginatverdickung, die pro 1000 Gewichtsteile 5 Gewichtsteile eines Komplexbildners auf Basis von polymerem Natriummetaphosphat enthält, eingetragen.
Nach Zugabe von 15 Gewichtsteilen metanitrobenzolsulfonsaurem Natrium wird durch Zusatz von 195 Gewichtsteilen Wasser auf 1000 Gewichtsteile eingestellt.
Die so hergestellte Druckpaste wird mittels einer Rouleauxdruckmaschine auf Zellwollgewebe aufgedruckt. Nach dem Trocknen wird die bedruckte Ware mit einer Flotte aus 100 Volumteilen Natronlauge (380 Be), 150 Gewichtsteilen Natriumcarbonat, 180 Gewichtsteilen Natriumchlorid, 50 Gewichtsteilen Kaliumcarbonat und Wasser bis zur Einstellung auf 1000 Volumteile (pH 14) geklotzt und anschliessend einem Luftgang von 1 Minute bei 200 C ausgesetzt.
Dann wird der erhaltene Druck etwa 10 Minuten mit kaltem Wasser gespült, 3 Minuten mit heissem Wasser, das 3 Gewichtsteile eines Komplexbildners auf Basis eines polymeren Natriummetaphosphats pro 1000 Volumteile enthält, behandelt, darauf etwa 10 Minuten mit einer 1prozentigen wässrigen Lösung eines synthetischen Waschmittels (Natriumsalz des Kondensationsprodukts aus Ölsäure und N-Methyltaurin) geseift und schliesslich gespült und getrocknet.
Man erhält einen orangefarbenen Druck von guten Licht- und Nassechtheiten.
Beispiel 2
40 Gewichtsteile des in Beispiel 1 beschriebenen Farbstoffs werden in der dort angegebenen Weise zu einer Druckpaste angesetzt und diese mittels einer Rouleauxdruckmaschine auf Zellwollgewebe aufgedruckt.
Nach dem Trocknen wird die bedruckte Ware mit einer Flotte aus 30 Volumteilen Natronlauge (380Be), 150 Gewichtsteilen Natriumcarbonat, 180 Gewichtsteilen Natriumchlorid, 50 Gewichtsteilen Kaliumcarbonat und Wasser bis zur Einstellung auf 1000 Volumteile (pH 13) geklotzt und anschliessend einem Luftgang von 3 Minuten bei 180 C unterworfen.
Nach Fertigstellung in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise erhält man einen orangefarbenen Druck von guten Licht- und Nassechtheiten.
Beispiel 3
60 Gewichtsteile des Farbstoffs der Formel
EMI3.1
(Substantivität: 11,1 %) werden nach Vermischen mit 50 Gewichtsteilen Harnstoff in 300 Gewichtsteilen heissem Wasser gelöst und in 450 Gewichtsteile einer 3gewichtsprozentigen wässrigen Methylcellulose eingetragen. Nach Zusatz von 10 Gewichtsteilen metanitrobenzolsulfonsaurem Natrium wird durch Zugabe von 130 Gewichtsteilen Wasser auf 1000 Gewichtsteile eingestellt. Die so hergestellte Druckpaste wird mittels einer Rouleauxdruckmaschine auf Zellwollgewebe aufgedruckt.
Nach dem Trocknen wird die bedruckte Ware mit einer Flotte aus 100 Volumteilen Natronlauge (380 Be), 150 Gewichtsteilen Natriumcarbonat, 180 Gewichtsteilen Natriumchlorid, 50 Gewichtsteilen Kaliumcarbonat und Wasser bis zur Einstellung auf 1000 Volumteile (pH 14) geklotzt und anschliessend einem Luftgang von 1 Minute bei 150 C unterworfen.
Nach Fertigstellung in der in Beispiel 1 beschriebe- nen Weise erhält man einen roten Druck mit guten Licht- und Nassechtheiten.
Beispiel 4
60 Gewichtsteile des Farbstoffs der Formel
EMI3.2
(Substantivität: 17,2 %) werden nach Vermischen mit 50 Gewichtsteilen Harnstoff in 300 Gewichtsteilen heissem Wasser gelöst und in 400 Gewichtsteilen 4gewichtsprozentiger, wässriger Alginatrerdickung, die pro 1000 Gewichtsteile 5 Gewichtsteile eines Komplexbildners auf Basis von polymerem Natriummetaphosphat enthält, eingetragen. Nach Zugabe von 10 Gewichtsteilen metanitrobenzolsulfonsaurem Natrium wird durch Zusatz von 130 Gewichtsteilen Wasser auf 1000 Gewichtsteile eingestellt. Die so hergestellte Druckpaste wird dann mit Hilfe einer Rou- leauxdruckmaschine auf ein Baumwollgewebe aufgedruckt.
Nach dem Trocknen wird die bedruckte Ware mit einer Flotte aus 100 Volumteilen Natronlauge (380 Be), 150 Gewichtsteilen Natriumcarbonat, 180 Gewichtsteilen Natriumchlorid, 50 Gewichtsteilen Kaliumcarbonat und Wasser bis zur Einstellung auf 1000 Volumteile (pH 14) geklotzt und anschliessend einem Luftgang von 1 Minute bei 200 C ausgesetzt.
Nach Fertigstellung in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise erhält man einen schwarzen Druck von guten Licht- und Nassechtheiten.
Beispiel 5 40 Gewichtsteile des Farbstoffs der Formel
EMI4.1
(Substantivität: 9,2 SO) werden nach Vermischen mit 50 Gewichtsteilen Harnstoff in 300 Gewichtsteilen heissem Wasser gelöst und in 400 Gewichtsteile 4gewichtsprozentige wässrige Alginatverdickun g, die pro 1000 Gewichtsteile 5 Ge wichtsteile eines Komplexbildners auf Basis von polymerem Natriummetaphosphat enthält, eingetragen.
Nach Zugabe von 15 Gewichtsteilen metanitrobenzolsulfonsaurem Natrium wird durch Zusatz von 195 Gewichtsteilen Wasser auf 1000 Gewichtsteile eingestellt.
Die so hergestellte Druckpaste wird dann mit Hilfe einer Rouleauxdruckmaschine auf ein Baumwollgewebe aufgedruckt. Nach dem Trocknen wird die bedruckte Ware mit einer Flotte aus 100 Volumteilen Natronlauge (380 Be'), 150 Gewichtsteilen Natriumcarbonat, 180 Gewichtsteilen Natriumchlorid, 50 Gewichtsteilen Kaliumcarbonat und Wasser bis zur Einstellung auf 1000 Volumteile (pH 14) geklotzt und anschliessend einem Luftgang von 3 Minuten bei 180 C ausgesetzt.
Nach Fertigstellung in der in Beispiel 1 be scrieEirnen Weise erhält man einen braunen Druck von guten Nass- und Lichtechtheiten.
Beispiel 6
60 Gewichtsteile des Farbstoffs der Formel
EMI4.2
(Substantivität 15,5 S) werden nach Vermischen mit 50 Gewichtsteilen Harnstoff in 300 Gewichtsteilen heissem Wasser gelöst und in 500 Gewichtsteile 2,5gewichtsprozentige wässrige Gummiverdickung eingetragen. Nach Zugabe von 10 Gewichtsteilen metanitrobenzolsulfonsaurem Natrium wird durch Zusatz von 80 Gewichtsteilen Wasser auf 1000 Gewichtsteile eingestellt.
Die so hergestellte Druckpaste wird dann mit Hilfe einer Rouleauxdruckmaschine auf ein Baumwollgewebe aufgedruckt. Nach dem Trocknen wird die bedruckte Ware mit einer Flotte aus 100 Volumteilen Natronlauge (380Be), 150 Gewichtsteilen Natriumcarbonat, 180 Gewichtsteilen Natriumchlorid, 50 Gewichtsteilen Kaliumcarbonat und Wasser bis zur Einstellung auf 1000 Volumteile (pH 14) geklotzt und anschliessend einem Luftgang von 3 Minuten bei 230 C ausgesetzt.
Nach Fertigstellung in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise erhält man einen blauen Druck von guten Licht- und Nassechtheiten.
Beispiel 7
40 Gewichtsteile des Farbstoffs der Formel
EMI4.3
(Substantivität: 9,3 %) werden nach Vermischen mit 50 Gewichtsteilen Harnstoff in 300 Gewichtsteilen heissem Wasser gelöst und in 400 Gewichtsteile 4gewichtsprozentige wässrige Alginatverdickung, die pro 1000 Gewichtsteile 5 Gewichtsteile eines Komplexbildners auf Basis von polymerem Natriummetaphosphat enthält, eingetragen. Nach Zugabe von 15 Gewichtsteilen metanitrobenzolsulfonsau- rem Natrium wird durch Zusatz von 195 Gewichtsteilen Wasser auf 1000 Gewichtsteile eingestellt.
Die so hergestellte Druckpaste wird dann mit Hilfe einer Rouleauxdruckmaschine auf ein Baumwollgewebe aufgedruckt. Nach dem Trocknen wird die bedruckte Ware mit einer Flotte aus 100 Volumteilen Natronlauge (380 brd), 150 Gewichtsteilen Natriumcarbonat, 180 Gewichtsteilen Natriumchlorid, 50 Gewichtsteilen Kaliumcarbonat und Wasser bis zur Einstellung auf 1000 Volumteile (pH 14) geklotzt und anschliessend einem Luftgang von 5 Minuten bei 250 C ausgesetzt.
Nach Fertigstellung in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise erhält man einen violette Druck von guten Lichtund Nassechtheiten.
Beispiel 8 40 Gewichtsteile des Farbstoffs der Formel
EMI5.1
(Substantivität: 5,4 %) werden nach Vermischen mit 50 Gewichtsteilen Harnstoff in 300 Gewichtsteilen heissem Wasser gelöst und in 400 Gewichtsteile 4gewichtsprozentige wässrige Alginatverdickung, die pro 1000 Gewichtsteile 5 Gewichtsteile eines Komplexbildners auf Basis von polymerem Natriummetaphosphat enthält, eingetragen. Nach Zugabe von 15 Gewichtsteilen metanitrobenzolsulfonsaurem Natrium wird durch Zusatz von 195 Gewichtsteilen Wasser auf 1000 Gewichtsteile eingestellt.
Die so hergestellte Druckpaste wird dann mit Hilfe einer Rouleauxdruckmaschine auf ein Baumwollgewebe aufgedruckt. Nach dem Trocknen wird die bedruckte Ware mit einer Flotte aus 100 Volumteilen Na Natronlauge (380 Be), 150 Gewichtsteilen Natriumcarbonat, 180 Gewichtsteilen Natriumchlorid, 50 Gewichtsteilen Kaliumcarbonat und Wasser bis zur Einstellung auf 1000 Volumteile (pH 14) geklotzt und anschlie ssend einem Luftgang von 5 Minuten bei 230 C ausgesetzt.
Nach Fertigstellung in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise erhält man einen roten Druck von guten Licht- und Nassechtheiten.
Beispiel 9
40 Gewichtsteile des Farbstoffs der Formel
EMI5.2
(Substantivität: 5,1 %0) werden nach Vermischen mit 50 Gewichtsteilen Harnstoff ir4 300 Gewichtsteilen heissem Wasser gelöst und in 400 Gewichtsteile 4gewichtsprozentige wässrige Alginatverdickung, die pro 1000 Gewichtsteile 5 Gewichtsteile eines Komplexbildners auf Basis von polymerem Natriummetaphosphat enthält, eingetragen.
Nach Zugabe von 15 Gewichtsteilen metanitrobenzolsulfonsaurem Natrium wird durch Zusatz von 195 Gewichtsteilen Wasser auf 1000 Gewichtsteile eingestellt.
Die so hergestellte Druckpaste wird dann mit Hilfe einer Rouleauxdruckmaschine auf ein Leinengewebe aufgedruckt. Nach dem Trocknen wird die bedruckte Ware mit einer Flotte aus 100 Volumteilen Natronlauge (380Be), 150 Gewichtsteilen Natriumcarbonat, 180 Gewichtsteilen Natriumchlorid, 50 Gewichtsteilen Kaliumcarbonat und Wasser bis zur Einstellung auf 1000 Volumteile (pH 14) geklotzt und anschliessend einem Luftgang von 10 Minuten bei 230 C ausgesetzt.
Nach Fertigstellung in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise erhält man einen roten Druck von guten Licht- und Nassechtheiten.
Beispiel 10
40 Gewichtsteile des Farbstoffs der Formel
EMI5.3
(Substantivität: 5,1 %) werden nach Vermischen mit 50 Gewichtsteilen Harnstoff in 300 Gewichtsteilen heissem Wasser gelöst und in 400 Gewichtsteile 4gewichtsprozentige wässrige Alginatverdickung, die pro 1000 Gewichtsteile 5 Gewichtsteile eines Komplexbildners auf Basis von polymerem Natriummetaphosphat enthält, eingetragen.
Nach Zugabe von 15 Gewichtsteilen metanitrobenzolsulfonsaurem Natrium wird durch Zusatz von 195 Gewichtsteilen Wasser auf 1000 Gewichtsteile eingestellt.
Die so hergestellte Druckpaste wird dann mit Hilfe einer Rouleauxdruckmaschine auf ein Baumwollgewebe aufgedruckt. Nach dem Trocknen wird die bedruckte Ware mit einer Flotte aus 100 Volumteilen Natronlauge (380Be), 150 Gewichtsteillen Natriumcarbonat, 180 Gewichtsteilen Natriumchlorid, 50 Gewichtsteilen Kaliumcarbonat und Wasser bis zur Einstellung auf 1000 Volumteile (pH 14) geklotzt und anschliessend einem Luftgang von 5 Minuten bei 220 C ausgesetzt.
Nach der Fertigstellung in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise erhält man einen orangefarbenen Druck von guten Licht- und Nassechtheiten.
Beispiel 11 40 Gewichtsteile des Farbstoffs der Formel
EMI6.1
(Substantivität: 2,1 S) werden nach Vermischen mit 50 Gewichtsteilen Harnstoff in 300 Gewichtsteilen heissem Wasser gelöst und in 400 Gewichtsteile 4gewichtsprozentige wässrige Alginatverdickung, die pro 1000 Gewichtsteile 5 Gewichtsteile eines Komplexbildners auf Basis von polymerem Natriummetaphosphat enthält, eingetragea.
Nach Zugabe von 15 Gewichtsteilen metanitro benzolsulfonsaurem Natrium wird durch Zusatz von 195 Gewichtsteilen Wasser auf 1000 Gewichtsteile eingestellt.
Die so hergestellte Druckpaste wird dann mit Hilfe emer Rouleauxdruckmaschine auf ein Baumwollgewebe aufgedruckt. Nach dem Trocknen wird die bedruckte Ware mit einer Flotte aus 100 Volumteilen Natronlauge (380Be), 150 Gewichtsteilen Natriumcarbonat, 180 Gewichtsteilen Natriumchlorid, 50 Gewichtsteilen Kaliumcarbonat und Wasser bis zur Einstellung auf 1000 Volumteile (pH 14) geklotzt und anschliessend einem Luftgang von 10 Minuten bei 220 C ausgesetzt.
Nach Fertigstellung in der in Beispiel 1 beschriebe nen Weise erhält man einen orangefarbenen Druck mit guten Licht- und Nassechtheiten.
Beispiel 12 40 Gewichtsteile des Farbstoffs der Formel
EMI6.2
(Substantivität: 8 S) werden nach Vermischen mit 50 Gewichtsteilen Harnstoff in 300 Gewichtsteilen heissem Wasser gelöst und in 400 Gewichtsteile 4gewichtsprozentige wässrige Alginatverdickung, die pro 1000 Gewichtsteile 5 Gewichtsteile eines Komplexbildners auf Basis von polymerem Natriummetaphosphat enthält, eingetragen.
Nach Zugabe von 15 Gewichtsteilen metanitrobenzolsulfonsaurem Natrium wird durch Zusatz von 195 Gewichtsteilen Wasser auf 1000 Gewichtsteile eingestellt.
Die so hergestellte Druckpaste wird mittels einer Rouleauxdruckmaschine auf Zellwollgewebe aufge druckt. Nach dem Trocknen wird die bedruckte Ware mit einer Flotte aus 100 Volumteilen Natronlauge (380 Be'), 150 Gewichtsteilen Natriumcarbonat, 180 Gewichtsteilen Natriumchlorid, 50 Gewichtsteilen Kaliumcarbonat und Wasser bis zur Einstellung auf 1000 Volumteilen (pH 14) geklotzt und anschliessend einem Luftgang von 3 Minuten bei 200 C ausgesetzt.
Nach Fertigstellung in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise erhält man einen violettfarbenen Druck mit guten Licht- und Nassechtheiten.
Beispiel 13 40 Gewichtsteile des Farbstoffs der Formel
EMI6.3
(Substantivität 9 %) werden nach Vermischen mit 50 Gewichtsteilen Harnstoff in 300 Gewichtsteilen heissem Wasser gelöst und in 400 Gewichtsteile 4gewichtsprozentige wässrige Alginatverdickung, die pro 1000 Gewichtsteile 5 Gewichtsteile eines Komplexbildners auf Basis von polymerem Natriummetaphosphat enthält, eingetragen.
Nach Zugabe von 15 Gewichtsteilen metanitrobenzolsulfonsaurem Natrium wird durch Zusatz von 195 Gewichuteilen Wasser auf 1000 Gewichtsteile eingestellt.
Die so hergestellte Druckpaste wird dann mit Hilfe einer Rouleauxdruckmaschine auf ein Leinengewebe aufgedruckt. Nach dem Trocknen wird die bedruckte Ware mit einer Flotte aus 100 Volumteilen Natronlauge (380 Be), 150 Gewichtsteilen Natriumcarbonat, 180 Gewichtsteilen Natriumchlorid, 50 Gewichtsteilen Kaliumcarbonat und Wasser bis zur Einstellung auf 1000 Volumteile (pH 14) geklotzt und anschliessend einem Luftgang von 10 Sekunden bei 150 C ausgesetzt.
Nach Fertigstellung in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise erhält man einen goldgelb bis orangefarbenen Druck von guten Licht- und Nassechtheiten.
Beispiel 14 40 Gewichtsteile des Farbstoffs der Formel
EMI7.1
(Substantivität: 6 %0) werden nach Vermischen mit 50 Gewichtsteilen Harnstoff in 300 Gewichtsteilen heissem Wasser gelöst und in 400 Gewichtsteile 4gewichtsprozentige wässrige Alginatverdickung, die pro 1000 Gewichtsteile 5 Gewichtsteile eines Komplexbildners auf Basis von polymerem Natriummetaphosphat enthält, eingetragen.
Nach Zugabe von 15 Gewichtsteilen metanitrobenzolsulfonsaurem Natrium wird durch Zusatz von 195 Gewichtsteilen Wasser auf 1000 Gewichtsteile eingestellt.
Die so hergestellte Druckpaste wird dann mit Hilfe einer Rouleauxdruckmaschine auf ein Baumwollgewebe aufgedruckt. Nach dem Trocknen wird die bedruckte Ware mit einer Flotte aus 100 Volumteilen Natronlauge (380Be), 150 Gewichtsteilen Natriumcarbonat, 180 Oewichtstellen Natriumchlorid, 50 Gewichtsteilen Kaliumcarbonlat und Wasser bis zur Einstellung auf 1000 Volumteile (pH 14) geklotzt und anschliessend einem Luftgang von 5 Minuten bei 200 C ausgesetzt.
Nach Fertigstellung in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise erhält man einen gelben Druck von guten Lichtund Nassechtheiten.