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CH504838A - Fungizides Mittel - Google Patents

Fungizides Mittel

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Publication number
CH504838A
CH504838A CH934168A CH934168A CH504838A CH 504838 A CH504838 A CH 504838A CH 934168 A CH934168 A CH 934168A CH 934168 A CH934168 A CH 934168A CH 504838 A CH504838 A CH 504838A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
trimethylpentanediol
sep
dependent
agent according
weight
Prior art date
Application number
CH934168A
Other languages
English (en)
Inventor
Schnegelberger Haral Dipl-Chem
Guenter Dr Noesler Heinz
Horst Dr Bellinger
Original Assignee
Henkel & Cie Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEH63078A external-priority patent/DE1283441B/de
Priority claimed from DEH63234A external-priority patent/DE1284041B/de
Application filed by Henkel & Cie Gmbh filed Critical Henkel & Cie Gmbh
Publication of CH504838A publication Critical patent/CH504838A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/003Esters of saturated alcohols having the esterified hydroxy group bound to an acyclic carbon atom
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N37/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having three bonds to hetero atoms with at the most two bonds to halogen, e.g. carboxylic acids
    • A01N37/12Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having three bonds to hetero atoms with at the most two bonds to halogen, e.g. carboxylic acids containing the group, wherein Cn means a carbon skeleton not containing a ring; Thio analogues thereof

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  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description


  
 



  Fungizides Mittel
Gegenstand der Erfindung sind verbesserte fungizide Mittel für nichttherapeutische Verwendung.



   Von H. Seneca und S. Avakian wird bereits in dem Buch  Antimicrobial Agents   Chemotherapys    (1961), Seite 807-810 Propandiol-1,2-diacetat als gut wirksame bakterizide und fungizide Verbindung beschrieben. Ihr haftet jedoch der Nachteil an, dass für einen wirksamen Einsatz noch verhältnismässig hohe Konzentrationen benötigt werden.



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, fungizide Mittel aufzufinden, die schon bei sehr niedrigen Wirkstoffkonzentrationen eine starke Wirkung entfalten.



   Diese Aufgabe wird erfindungsgmäss dadurch gelöst, dass man fungizide   Mittel    mit einem Gehalt an 2,2,4   Trimethylpentandiol- 1,3 -diestern    aliphatischer Carbonsäuren mit 2-12 Kohlenstoffatomen verwendet.



   Als Säurekomponente der als Wirkstoffe in den erfindungsgemässen fungiziden Mitteln einzusetzenden   2,2,4-Trimethylpentandiol- 1,3-diester    kommen alle gerad- und verzweigtkettigen, gesättigten und ungesättigten aliphatischen Carbonsäuren mit 2-12 Kohlenstoffatomen in Frage. Besonders gut eignen sich jedoch Monocarbonsäuren der genannten Kohlenstoffatomzahl, wie z. B. Essig-, Propion-, Butter-, Isobutter-, n Valerian-, Isovalerian-, Capron-,   Önanth-,    Capryl-, Pelargon-, Caprin-, Laurin-, Acryl-, Croton-,   Angelica-,    Undecylen-, Geranium- und   Propiolsäure.   



   Die besten Ergebnisse liefern fungizide Mittel, die als Wirkstoff 2,2,4-Trimethylpentandiol-1 ,3-diacetat enthalten.



   Auf die Herstellung der Ester, die nach bekannten Verfahren, z. B. im Falle des Diacetats durch Umsetzung von   2,2,4-Trimethylpentandiol- 1,3    mit Acetylchlorid und Pyridin in Benzol erfolgen kann, wird kein Schutz begehrt.



   Zur Verwendung als fungizide Mittel können die 2,2,4-Trimethylpentandiol-1   ,3-diester    in flüssige, pastöse oder feste Zubereitungen eingearbeitet werden, wie z. B.



  wässrige Suspensionen, Emulsionen, Lösungen in organischen Lösungsmitteln oder Ölen, Salben, Cremes, Stifte oder Puder.



   Der Gehalt der fungiziden Mittel an 2,2,4-Trimethylpentandiol-1,3-diestern beträgt   0,0001-5,0    vorzugsweise   0,001-1,0%.   



   Nachstehende Beispiele sollen den Gegenstand der Erfindung erläutern.



   Das zur Durchführung der Vergleichsversuche verwendete   2, 2,4-Trimethylpentandiol- 1,3 -diacetat    wurde durch Umsetzung von 2,2,4-Trimethylpentandiol-1,3 (0,2 Mol) mit Essigsäureanhydrid (0,8 Mol) in Gegenwart von 0,2 g p-Toluolsulfonsäure als Katalysator während 5 Stunden bei   120130O    C erhalten. Die Aufarbeitung erfolgte durch fraktionierte Destillation und ergab mit 93   %    Ausbeute ein Produkt vom Siedepunkt   117-1200C    bei 14 mm Hg.



   Entsprechend wurde der zur Durchführung der Vergleichsversuche verwendete 2, 2,4-Trimethylpentandiol1,3-dipropionsäureester durch Umsetzung von 2,2,4-Trimethylpentandiol-1,3 (0,2 Mol) mit   Ptopionsäure-    anhydrid (0,6 Mol) in Gegenwart von 0,2 g p-Toluolsulfonsäure als Katalysator während 8 Stunden am Rückfluss hergestellt. Die Aufarbeitung erfolgte durch fraktionierte Destillation und ergab mit 75 % Ausbeute em Produkt vom Siedepunkt   131-1320 C    bei 14 mm Hg.



   Zur Herstellung des   2, 2,4-Trimethylpentandiol- 1,3 -    dibuttersäureesters wurde   2,2,4-Trimethylpentandiol- 1,3    (0,2 Mol) mit Buttersäureanhydrid (0,6 Mol) in Gegenwart von 0,2 g p-Toluolsulfonsäure als Katalysator während 8 Stunden am Rückfluss umgesetzt. Nach Aufarbeitung durch fraktionierte Destillation wurde ein Produkt vom Siedepunkt   159-1600 C    bei 14 mm Hg in einer Ausbeute von 71 % der Theorie erhalten.



   Diese Produkte wurden dem bereits aus der Literatur bekannten   Propandiol-1 ,2-diacetat    in seiner fungiziden Wirksamkeit gegenübergestellt.



   Die Hemmkonzentrationen der zu untersuchenden Verbindungen wurden mit Hilfe des sogenannten Plat  tentestes ermittelt. Dieser Test stellt eine abgewandelte Ausführungsform des in den Richtlinien für die Prüfung chemischer Desinfektionsmittel der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie unter den Methoden zur Vorprüfung solcher Mittel beschriebenen Verdünnungstestes zur Bestimmung der mikrobiostatischen Wirkung dar und lässt sich mit Vorteil bei verschiedenen Prüfungen anstelle der dort angegebenen Verwendung flüssiger Nährböden einsetzen. Der Vorteil fester Nährboden liegt insbesondere bei Prüfungen der Wirksamkeit von Substanzen gegenüber Pilzen auf der Hand.



   Die gewünschten Prüfkonzentrationen wurden durch Mischen von abgemessenen Mengen der Substanzlösungen geeigneter Konzentrationen mit abgemessenen Mengen verflüssigtem Bier-Würze-Agars in sterilen Petrischalen hergestellt. Die einpippetierten Mengen der Substanzlösungen betrugen 0,1 bis maximal 1 ml, das Gesamtvolumen in den Petrischalen nach dem Mischen mit Nährboden 10 ml. Nach dem Erstarren des Nährbodens wurde die Oberfläche mit der Testkeimsuspension in Würze beimpft. Die Bebrütung erfolgte bei 300 C im Brutschrank und wurde auf insgesamt 21 Tage ausgedehnt. Diese Bebrütungsdauer wurde in Anlehnung an die vorstehend erwähnten Richtlinien gewählt, weil bei der Bewertung von Desinfektionsmitteln gegen Hautpilze ein Mittel dann erst als geeignet angesehen wird.



  wenn das Wachstum der Pilze nach bestimmter Einwirkungsdauer des Mittels um mindestens 21 Tage verzögert wird.



   Als Testkeim wurde Epidermophyton Kaufmann Wolf gewählt.



   Bei diesem   Plattentest    wurden die in nachstehender Tabelle aufgeführten Hemmkonzentrationen ermittelt.



   Konzentration Wachstum nacl
Substanz in ppm 21 Tagen   Propandiol-1 ,2-diacetat    5000      >  3000 ¯         1000    +     # 750 + 2,2'4-Trimethylpentandiol-       1,3-diacetat    10    
5 -  # 1 -  # 0,5 +    2,2,4-Trimethylpentandiol
1,3-dipropionsäureester 3000      # 1000   # 750 +  # 500 +    2,2, 4-Trimethylpentandiol
1,3-dibuttersäureester 500     250    -         1 00        # 50 +  # 25 +   
In der vorstehenden Tabelle bedeutet:

  :  - kein Wachstum  + Wachstum
Die Tabelle zeigt, dass die Hemmkonzentration für   Propandiol-1 ,2-diacetat    0,3 %, diejenige für 2,2,4-Trimethylpentandiol-1,3-diacetat dagegen nur   0,0001 %    beträgt, was einer 3000fachen Wirksamkeit des letztgenannten Produktes gleichkommt.



   Mit Hilfe des vorstehend beschriebenen Plattentestes wurden ferner die Hemmkonzentrationen der erfindungsgemässen   2,2,4-Trimethylpentandiol- 1,3-diester    gegen über einer Reihe weiterer Pilze bestimmt. Dabei wurden die in den nachstehenden Tabelle aufgeführten Werte ermittelt.



   Als Testkeim diente Trichophyton mentagrophytes.



   Konzentration Wachstum nach    Substanz in ppm 21 Tagen in ppm 21 Tagen    2,2,4-Trimethylpentandiol
1,3-diacetat 3000     # 1000   # 750 +  # 500 +    2,2,4-Trimethylpentandiol
1,3-dipropionsäureester 3000     # 1000 -   
750 +    500   +    2, 2,4-Trimethylpentandiol    1,3-dibuttersäureester    5000    
3000 -  # 1000 +  # 750 +   
Für folgende Versuche diente Trichophyton rubrum als Testkeim.

 

     
Konzentration Wachstum nach
Substanz in ppm 21 Tagen in ppm 21 Tagen    2,2,4-Trimethylpentandiol
1,3-diacetat 500      # 250   # 100 +  # 50 +    2,2,4-Trimethylpentandiol
1,3-dipropionsäureester 3000      # 1000   # 750 +  # 500 +   
2,2,4-Trimethylpentandiol
1,3-dibuttersäureester 5000      # 3000   # 1000 +  # 750 +   
Die folgenden Versuche wurden mit Epidermophyton floccosum als Testkeim durchgeführt.  



   Konzentration Wachstum nach
Substanz in ppm 21 Tagen 2, 2,4-Trimethylpentandiol
1,3-diacetat 500    
250 -
100 100 +
510 510 +    2, 2,4-Trimethylpentandiol
1,3-dipropionsäureester 10      >  5 ¯   
2,5    -       # 1 +         0,5    + 2,2,4-Trimethylpentandiol
1,3-dibuttersäureester 250      # 100   # 50 +  # 25 +   
Ein weiterer Versuch wurde mit Microsporium gypseum als Testkeim vorgenommen.



   Konzentration Wachstum nach    Substanz in ppm 21 Tagen in ppm 21 Tagen    2,2,4-Trimethylpentandiol
1,3-diacetat 750      # 500   # 250 +  # 100 +    2,2,4-Trimethylpentandiol
1,3-dipropionsäureester 3000      # 1000   # 750 +  # 500 +    2,2,4-Trimethylpentandiol
1,3-dibuttersäureester 5000    
3000 -  # 1000 +  # 750 +   
In der vorstehenden Tabelle bedeutet  - kein Wachstum  + Wachstum
Den vorstehenden Tabellen kann entnommen werden, dass es sich bei den erfindungsgemässen 2,2,4-Trimethylpentandiol-1,3-dialkylestern um recht wirksame Fungizide handelt, unter denen insgesamt gesehen dem entsprechenden Diacetat die beste Wirksamkeit zuzuschreiben ist.



   Oftmals ist es jedoch, wie bei der Verwendung aller antimikrobiellen Substanzen, wünschenswert, unter Einsatz möglichst geringer Konzentrationen gute antimikrobielle Wirkungen zu erzielen. Um nun zu antimikrobiellen Mitteln zu gelangen, deren antimikrobieller Effekt erheblich über denjenigen der ihnen zugrunde liegenden 2,2,4-Trimethylpentadiol-1,3-diester hinausgeht, benutzt man Kombinationen mit Produkten, durch die eine synergistische Beeinflussung der Wirksamkeit erfolgt. Eine Möglichkeit zur synergistischen Steigerung der antimikrobiellen Wirkung der 2,2,4-Trimethylpentandiol-1,3-diester besteht in der Kombination mit einer bestimmten Gruppe von Komplexbildnern, die weniger nach ihrem chemischen Aufbau als nach ihren Eigenschaften zu charakterisieren sind.



   Als synergistisch wirkende Komponente des antimikrobiellen Mittels können alle Komplexbildner, die im Hampshire-Test nach der Calciumcarbonatmethode ein grösseres Calciumcarbonat-Bindevermögen als 230 mg pro 1 g Komplexbildner besitzen, verwendet werden.



  Eine genaue Beschreibung der Analysenmethode zur Bestimmung des Calciumcarbonat-Bindevermögens findet sich in der Firmenschrift der Hampshire   Chemical    Corporation vom Juni 1960  Hampshire NTA Technical Bulletin, Appendix S. A 2. Danach werden genau 2 g pulverförmigen Komplexbildners in 50 ml destillierten Wassers gelöst, neutralisiert, mit 10 ml einer 2 % igen Natriumcarbonatlösung versetzt, der pH-Wert auf 11 bis 12 eingestellt und die Lösung auf   1001    ml verdünnt.



  Darauf wird mit einer Calciumacetatlösung, die 44,1 g Calciumacetatmonohydrat pro Liter enthält, bis zum Auftreten einer deutlichen und dauernden Trübung titriert. Das Calciumcarbonat-Bindevermögen des Komplexbildners errechnet sich nach dem Schema    ml Calciumacetatlösung X 25  = mg Calciumcarbonat gebunden pro g Komplexbildner    Einwaage an Komplexbildner in g
Komplexbildner, die diesen Anforderungen entsprechen, können den verschiedensten Verbindungsklassen angehören. In erster Linie als geeignet erwiesen haben sich Komplexbildner aus den Gruppen der Polycarbonsäuren, Hydroxycarbonsäuren, Aminocarbonsäuren, Phosphonsäuren oder Polyphosphonsäuren.



   Nachstehend sind einige Komplexbildner aufgeführt, deren Calciumcarbonat-Bindevermögen pro g Komplexbildner den Wert von 230 mg nicht erreicht und die in Kombination mit   2,2,4-Tuimethylpentandiol-1,3-diestern    keine oder nur eine äusserst geringe Steigerung der antimikrobiellen Wirkung bewirken, die sich in Höhe der Fehlergrenze bewegt.



   Calciumcarbonat Komplexbildner Bindevermögen in mg/g Komplexbildner Hydroxymethylphosphonsäure 1 Mesoxalsäure-monohydrat 6 1 -Cysteinhydrochlorid-monohydrat 14 Glykolsäure 45 Tetranatriumpyrophosphat 125 n-Hexylamindimethylenphosphonsäure   160    Natrium-Tripolyphosphat 214   Hexamethylendiamintetramethylen-    phosphonsäure 220  
Dagegen verbesserten Komplexbildner, die im Hampshire-Test nach der Calciumcarbonatmethode oberhalb des Wertes von 230 mg Calciumcarbonat je g Komplexbildner lagen, die antimikrobielle Wirksamkeit der   2,2,4-Trimethylpentandiol-1,3-diester    bis um das 20fache. Komplexbildner, deren Calciumcarbonat-Bindevermögen die erforderlichen Werte besitzen und die beträchtliche Wirkungssteigerungen bei   2, 2,4-Trimethyl-    pentandiol-1,3-diestern herbeiführen, sind z.

  B.
EMI4.1     


<tb>



  Klbld <SEP> Calciumcarbonat-Bindevermögen
<tb>  <SEP> ompexiner <SEP> je <SEP> 1 <SEP> g <SEP> Komplexbildner <SEP> in <SEP> mg
<tb> l-Hydroxyhexan-l,l <SEP> -diphosphonsäure <SEP> (K1) <SEP> 280
<tb> u-Aminoäthan-u,a-diphosphonsäure <SEP> (K2) <SEP> 930
<tb> a-Aminobenzyl-a,a-diphosphonsäure <SEP> (K3) <SEP> 1460
<tb> Aminotrimethylenphosphons <SEP> äure <SEP> (Handelsname
<tb>  <SEP> Dequest <SEP> 2000) <SEP> 820
<tb> Äthylendiamintetramethylenphosphonsäure <SEP> 860
<tb> Aminodimethylenphosphonsäure-N-essigsäure <SEP> 850
<tb> Iminodiessigsäure-N-methylenphosphonsäure <SEP> 540
<tb> Mydroxyäthandiphosphons <SEP> äure <SEP> 810
<tb> Phosphonessigsäure <SEP> 270
<tb> Zitronensäure <SEP> 328
<tb> Diäthylentriaminpentaessigs <SEP> äure <SEP> (DTPA) <SEP> (K4) <SEP> 275
<tb> 1 <SEP> ,2-Cyclohexandiamin-tetraessigsäure <SEP> (CDTA) <SEP> (K5) <SEP> 285
<tb> Athylendiamintetraessigsäure 

   <SEP> (EDTA) <SEP> (K6) <SEP> 402
<tb> Nitrilotriessigsäure <SEP> (NTA) <SEP> (K7) <SEP> 578
<tb>  <SEP> COOH <SEP> COOH
<tb> / <SEP> i <SEP> CI <SEP> H-NWCH2-C <SEP> H2-NW
<tb>  <SEP> OH <SEP> OH
<tb>  <SEP> (R)
<tb>  <SEP> Chel <SEP> DP <SEP> (K8) <SEP> 250
<tb> 
Aufgrund der erhöhten Mikroorganismen abtötenden Wirkung der erfindungsgemässen Kombination können niedrigere Einsatzkonzentrationen an 2,2,4-Trimethyl   pentandiol-l ,3-diestern    verwendet werden, als dies sonst bei alleiniger Verwendung der den Kombinationen zugrunde liegenden antimikrobiellen Substanzen möglich ist. Das Verhältnis von antimikrobieller Substanz   zo    Komplexbildner in dem antimikrobiellen Mittel kann sich in der Grössenordnung von   1:1000    bis   50:1    bewegen.



   Die Ermittlung der Hemmkonzentration wurde mit dem vorstehend genannten Plattentest vorgenommen. Die verwendeten Komplexbildner zeigten in den eingesetzten Konzentrationen allein keinen hemmenden Einfluss auf das Wachstum der Mikroorganismen. Bei den Versuchen wurde zunächst die Hemmkonzentration des 2,2,4-Trimethylpentandiol-1,3-diesters allein ermittelt. Die zu untersuchenden Kombinationen enthielten jeweils 1000 ppm Komplexbildner und wechselnde Mengen an   2,2,4-Trimethylpentandiol-1,3-diester,    so dass sich die ermittelten Hemmkonzentrationen stets auf ein Gemisch mit einem Gehalt an 1000 ppm Komplexbildner beziehen.

  Unter Verwendung von Epidermophyton Kaufmann-Wolf als Textkeim zur Ermittlung der Hemmkonzentration wurde folgendes Ergebnis erhalten:
Verwendeter Diester: 2,2,4-Trimethylpentandiol
1,3-diacetat,
Hemmkonzentration bei alleiniger Anwendung in ppm: 5 ppm,
Verwendeter Komplexbildner: K3 a-Aminobenzyl    a,a-diphosphonsäure,   
Hemmkonzentration des Diesters bei gleichzeitigem
Einsatz von 1000 ppm K3: 0,5 ppm,
Steigerungsfaktor: 10.



   Nachstehend werden Zusammensetzungen für einige fungizide Mittel angegeben. Vielfach ist es dabei zweckmässig, die als Potenzierungsmittel wirkenden Komplexbildnersäuren durch deren Alkalisalze zu ersetzen.

 

  Desinfizierende Handwaschpaste
Gewichtsteile Natriumlaurylsulfat 45 Kokosfettsäuremonoäthanolamid 3 Bimsstein fein gemahlen 38   2,2,4-Trimethyl-pentandiol- 1,3-diacetat    4 Nitrilotriessigsäure als Dinatriumsalz 10 Fungizides Feinwaschmittel
Gewichtsteile Dodecylbenzolsulfonat 20 Toluolsulfonat 1,5 Natriumkokosfettalkoholsulfat 5 Natriumsulfat 25 Natriumcarboxymethylcellulose 1   2,2,4-Trimethyl-pentandiol-1 ,3-diacetat    5 Dinatriumsalz der Nitrilotriessigsäure 30 Wasser 12,5 Desinfektionsmittel für Einrichtungen und Instrumente
Gewichtsteile   a-Aminoäthan-a,a-diphosphonsäure    95   2,2,4-Trimethyl-pentandiol- 1,3-diacetat    5   Antiseptischer Shampoo,

   klar
Gewichtsteile Natriumlauryläthersulfat (27-28   %    WAS) 40 Kokosfettsäurediäthanolamid 6 2,2,4-Trimethyl-pentandiol- 1,3 -diacetat 2   Athylendiamintetraessigsäure    als Natriumsalz 2 Wasser   50      Schaumbad    mit fungizider Wirksamkeit
Gewichtsteile   Natriumlauryläthersulfat    (27-28 % WAS) 65 Kokosfettsäurediäthanolamid 5   2,2,4-Trimethyl-pentandiol-l ,3-diacetat    3   Äthylendiamintetraessigsäure    als Natriumsalz 2 Wasser 25
Eine andere Möglichkeit, die   Abtötungswirksamkeit    dieser fungiziden Mittel zu verbessern, insbesondere eine sichere Abtötung von Hefen und Pilzen innerhalb kürzester Zeiten zu gewährleisten, besteht darin,

   dass man fungizide Mittel auf Basis von 2,2,4-Trimethylpentandiol-1,3-diestern aliphatischer Carbonsäuren mit 2-12 Kohlenstoffatomen mit einem Gehalt an Äthanol oder Isopropanol und Dimethylsulfoxid verwendet.



  Durch die gleichzeitige Anwesenheit von Äthanol oder Isopropanol und Dimethylsulfoxid neben den vorgenannten   2,2,4-Trimethylpentandiol- 1,3-diestern    in den fungiziden Mitteln wird deren Abtötungswirksamkeit überraschenderweise ganz wesentlich verbessert. Es werden mit den erfindungsgemässen Kombinationen Abtötungszeiten erreicht, die den Einsatz der 2,2,4-trimethylpentandiol-1,3-diester auch in fungiziden Mitteln mit nur kurzen Anwendungszeiten angezeigt erscheinen lassen, in denen sie allein nicht ausreichend wirksam wären.



   Der Gehalt der fungiziden Mittel an Äthanol oder
Isopropanol beträgt   5-3 < )    Gew.%, vorzugsweise 10 bis
20 Gew.%, und Dimethylsulfoxid soll in ihnen in einer
Menge von   1050    Gew.%, vorzugsweise   20-40    Gew.% enthalten sein, bei gleicher, vorher beschriebener gerin ger Menge an   2, 2,4-Trimethylpentandiol- 1,3 -diestern.   



   Die fungiziden Kombinationen aus 2,2,4-Trimethyl pentandiol-1,3-diestern, Äthanol oder Isopropanol und
Dimethylsulfoxid können als Sprays zur Bekämpfung von Hefen und Pilzen Verwendung finden.



   Die Abtötungskonzentrationen und -zeiten der Einzelsubstanzen sowie der Kombinationen wurden mit Hilfe des halbquantitativen Suspensionstestes ermittelt.



  Dieser Test stellt eine abgewandelte Ausführungsform des in den Richtlinien für die Prüfung chemischer Desinfektionsmittel der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und   Mikrobiologle    (1959) angegebenen Suspensionsversuches zur Feststellung der fungiziden Wirkung dar.



   0,1 ml der Keimsuspension wurden bei Zimmertemperatur von   18-21 C    in kleine Petrischalen pipettiert. Hierzu wurden 10   ml    der verschiedenen Verdünnungen der zu prüfenden Produkte gegeben. Nach den vorgesehenen Einwirkungszeiten wurde den Fungizid   Keimgemischen    jeweils 0,1 ml Material mit einer sterilen Pipette entnommen und auf der Oberfläche von   WürzelAgar-Platten    durch vorsichtiges Schwenken gleichmässig verteilt. Die Entnahmen erfolgten in folgen den Zeitintervallen: 30 Sekunden, 1, 3, 5 und 10 Minu ten. Zur Ausschaltung einer fungiziden Nachwirkung enthielt die Würze einen Zusatz von 3 % Polyoxyäthylen sorbitanmonooleat (Tween 80).

  Dieses Verfahren hat neben den günstigen Bedingungen für Pilze den Vorteil, dass man nicht nur wie bei der Ausimpfung in flüssige   N ährböden    Wachstum oder Sterilität feststellen kann (Endpunktmethode), sondern halb quantitativ die Anzahl der überlebenden Organismen durch Auszählen der gewachsenen Kolonien ermitteln kann. Anschliessend an die   Überimpfung    auf die Nährbodenplatten wurde festgestellt, mit welchen Konzentrationen in welchen Zeiten   eine Abtötung der Keime erreicht werden konnte. Hierzu wurden die Platten bei 300 C bebrütet und dann makro-    skopisch auf Wachstum untersucht. Die Bebrütungsdauer betrug im Falle der Verwendung von Epidermophyton Kaufmann-Wolf 21 Tage, bei den übrigen Testorganismen 8 Tage.

  Die Bebrütungsdauer von 21 Tagen bei Epidermophyton Kaufmann-Wolf wurde in Anlehnung an die vorstehend genannten Richtlinien gewählt, weil bei der Bewertung von fungiziden Produkten gegen Hautpilze ein Mittel dann als geeignet angesehen wird, wenn das Wachstum der Pilze nach bestimmter Einwirkungsdauer des Mittels um mindestens   2,1    Tage verzögert wird.



   War in dem zu prüfenden Produkt kein Alkohol vorhanden, so wurden die zu testenden 2,2,4-Trimethylpentandiol-1,3-diester aus einer acetonhaltigen Lösung eingebracht.



   Als den erfindungsgemässen fungiziden Mitteln zugrundeliegende Wirksubstanzen wurden nachstehende   2,2,4-Trimethylpentandiol- 1,3-diester    untersucht.



  A 2,2,4-Trimethylpentandiol- 1 ,3-diacetat B 2,2,4-Trimethylpentandiol- 1,3 -dipropionsäureester C   2,2,4-Trimethylpentandiol-1,3-dibuttersäureester    D   2,2,4-Trimethylpentandiol-1,3-dicapronsäureester    E   2,2,4-Trimethylpentandiol-1,3-dilaurinsäureester.   



   Als Testkeime wurden verwendet: Candida albicans und Epidermophyton Kaufmann-Wolf.



   Bei diesen Plattentesten wurden die in den nachstehenden Tabellen aufgeführten Abtötungskonzentrationen und Abtötungszeiten ermittelt.



   Tabelle 1 Substanz- Substanz Wirksubstanzen kombinationen (%) A B C D E Isopropanol 10    >    
20     >     Wirkstoff 0,1     >    
0,5     >   >   >   >   >     Dimethylsulfoxyd 40   $     (DMSO) Isopropanol 10 Wirkstoff 0,1  >   >   >   >  Isopropanol 10 Wirkstoff 0,5     >     Isopropanol 20 Wirkstoff   0,1  >     Isopropanol 20 Wirkstoff   0,5    DMSO   4E0    Wirkstoff   0,1  >      
Tabelle 1 (Fortsetzung) Substanz- Substanz Wirksubstanzen kombinationen (%) A B C D E DMSO 40 Wirkstoff 0,5   t,    Isopropanol 10 Wirkstoff 0,1 10  >   >   >   >  DMSO 40 Isopropanol 10 Wirkstoff 0,5 3 5 5 10 10 DMSO 40 Isopropanol 20 Wirkstoff 0,1 3 10 5 10 5 DMSO 

   40 Isopropanol 20 Wirkstoff 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5 1 DMSO 40
Testkeim: Candida albicans
Testtemperatur:   200 C   
Angabe der Abtötungszeiten in Minuten    9 = keine Abtötung innerhalb von 10 Minuten   
Tabelle 2 Substanz- Substanz Wirksubstanzen kombinationen (%) A B C D E Isopropanol 10     >    
20  >   >   >   >   >  Wirkstoff 0,05  >      >   >   >    
0,1  >   >   >   >   >  Dimethylsulfoxyd 40     >   >      (DMSO) Isopropanol 10 Wirkstoff 0,05     >     Isopropanol 10 Wirkstoff 0,1  >   >   >  Isopropanol 20 Wirkstoff 0,05     >     Isopropanol 20 Wirkstoff 0,1     >     DMSO 40 Wirkstoff 0,05  >   >   >   >   >  DMSO 40 Wirkstoff 0,1    >   >   >   >     Isopropanol 10 Wirkstoff 0,05 5  >   >  10 

   10 DMSO 40 Isopropanol 10 Wirkstoff 0,1 3 5 10 10 5 DMSO 40 Isopropanol 20 Wirkstoff 0,05 0,5 1 3 3 3 DMSO 40
Tabelle 2 (Fortsetzung) Substanz- Substanz Wirksubstanzen kombinationen (%) A B C D E Isopropanol 20 Wirkstoff 0,1 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5 DMSO 40
Testkeim: Epidermophyton Kaufmann-Wolf
Testtemperatur:

   200 C    = = keine Abtötung innerhalb von 10 Minuten   
Angabe der Abtötungszeiten in Minuten
Tabelle 3 Substanz- Substanz Wirksubstanzen kombinationen (%) A B C D E Äthanol 10   $   
20     >     Wirkstoff 0,5    >   >   >   >   >     Dimethylsulfoxyd 40    (DMSO)    Äthanol 10 Wirkstoff 0,5     >     Äthanol 20 Wirkstoff   0,5    DMSO 40     >   >   >   >   >     Wirkstoff 0,5 Äthanol 10 Wirkstoff 0,5 5 5 10 10 10 DMSO 40   Athanol    20 Wirkstoff 0,5 0,5 0,5 0,5 1 1 DMSO 40
Testkeim: 

  Candida albicans
Testtemperatur: 200 C
Angabe der Abtötungszeiten in Minuten    = = keine Abtötung innerhalb von 10 Minuten   
Tabelle 4 Substanz- Substanz Wirksubstanzen kombinationen (%) A B C D E Isopropanol 20     >     Wirkstoff 0,5    >   >   >   >   >     Dimethylsulfoxyd 10     >      (DMSO) 20     >    
30  >   >   >   >   >  Isopropanol 20 Wirkstoff 0,5     >     DMSO 10 Wirkstoff 0,5     >     DMSO 20 Wirkstoff 0,5  
Tabelle 4 (Fortsetzung) Substanz- Substanz Wirksubstanzen kombinationen (%) A B C D E DMSO 30 Wirkstoff 0,5     >     Isopropanol 20 Wirkstoff 0,5 10    >     DMSO 10 Isopropanol 20 Wirkstoff 0,5 1 3 5 5 3 DMSO 20 Isopropanol 20 Wirkstoff 0,5 0,5 0,5 0,5 1 1 DMSO 30
Testkeim:

   Candida albicans
Testtemperatur: 200 C
Angabe der Abtötungszeiten in Minuten    = = keine Abtötung innerhalb von 10 Minuten   
Wie den vorstehenden Tabellen zu entnehmen ist, lässt sich weder durch die alkoholische Komponente noch durch Dimethylsulfoxid   (DMSO)    noch durch den eingesetzten   2,2,4-Trimethylpentandiol- 1,3-diester    bei alleiniger Verwendung eine Abtötung der Testkeime in kurzer Zeit erreichen. Auch die Kombination zweier Komponenten bringt keine Änderung der Testergebnisse.



  Erst bei dem erfindungsgemässen Einsatz aller drei Komponenten werden die Abtötungszeiten überraschenderweise äusserst stark reduziert. Die erfindungsgemässe Kombination aller drei Komponenten zeitigte aber noch einen weiteren überraschenden Effekt. Während die   2,2,4-Trimethylpentandiol- 1,3-diester    allein fast ausschliesslich eine Wirkung gegenüber Hefen und Pilzen besitzen, zeigten sie in Kombination mit Alkohol und Dimethylsulfoxid auch eine Wirkung gegenüber Bakterien.

 

   Nachstehend werden Zusammensetzungen für einige antimykotische Mittel angegeben.



  Antimykotische Lösung
Gewichtsteile 2,2,4-Trimethylpentandiol- 1,3-diacetat 0,4 Isopropanol   20,0    Dimethylsulfoxid 20,0 Wasser 60,0 Antimykotischer Spray
Gewichtsteile   2,2,4-Trimethylpentandiol- 1 ,3-diester    0,3 Isopropanol 15,0 Dimethylsulfoxid 25,0 Wasser 60 Treibgas 100,0
Der Spray kann zur Behandlung von z. B. Holz und Bodenbelägen in Badeanstalten gegen die Übertragung von Fusspilzen verwendet werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Fungizides Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem 2,2,4-Trimethylpentandiol- 1,3-diester einer aliphatischen Garbonsäure mit 2-12 Kohlenstoffatomen als aktive Komponente, für nichttherapeutischen Gebrauch.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Fungizides Mittel nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem Ester einer aliphatischen Monocarbonsäure.
    2. Fungizides Mittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 2,2 ,4-Trimethylpentandiol- 1,3-diacetat.
    3, Fungizides Mittel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass es 2,2,4-Trimethylpentandiol-1,3-diester in einer Menge von 0,0001-5 Gew.%, vorzugsweise 0,001-1 Gew.%, enthält.
    4. Fungizides Mittel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Gehalt an Komplexbildnern, die im Hampshire-Test nach der Calciumcarbonat-Methode ein grösseres Calciumcarbonatbindevermögen als 230 mg pro g Komplexbildner besitzen.
    5. Fungizides Mittel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Gehalt an Komplexbildnern aus der Klasse der Polycarbonsäuren, Hydroxycarbonsäuren, Aminocarbonsäuren, Phosphonsäuren oder Polyphosphon säuren.
    6. Fungizides Mittel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, bei dem sich das Gewichtsverhältnis von 2,2,4-Trimethylpentandiol-1,3-diester zu Komplexbildner in der Grössenordnung von 1:1000 bis 50:1 bewegt.
    7. Fungizides Mittel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Äthanol oder Isopropanol und Dimethylsulfoxid.
    8. Fungizides Mittel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es Äthanol oder Isopropanol in einer Menge von 5 bis 30 Gew.%, vorzugsweise 10-20 Gew.% enthält.
    9. Fungizides Mittel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es Dimethylsulfoxid in einer Menge von 10-50 Gew.%, vorzugsweise 20-40 Gew.% enthält.
CH934168A 1967-06-22 1968-06-21 Fungizides Mittel CH504838A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0038416A3 (de) * 1980-03-11 1981-11-04 CI-CO-ME / Carlo Mebes Desinfektionsmittelformulierungen mit spezifischem Wirkungsmechanismus

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EP0038416A3 (de) * 1980-03-11 1981-11-04 CI-CO-ME / Carlo Mebes Desinfektionsmittelformulierungen mit spezifischem Wirkungsmechanismus

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