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CH496633A - Verfahren zum Reinigen und Konservieren von Natur- oder Kunststeinen - Google Patents

Verfahren zum Reinigen und Konservieren von Natur- oder Kunststeinen

Info

Publication number
CH496633A
CH496633A CH707567A CH707567A CH496633A CH 496633 A CH496633 A CH 496633A CH 707567 A CH707567 A CH 707567A CH 707567 A CH707567 A CH 707567A CH 496633 A CH496633 A CH 496633A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
stones
mixture
water
cleaning
weight
Prior art date
Application number
CH707567A
Other languages
English (en)
Inventor
Boeniger David
Original Assignee
David Boeniger Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by David Boeniger Fa filed Critical David Boeniger Fa
Priority to CH707567A priority Critical patent/CH496633A/de
Publication of CH496633A publication Critical patent/CH496633A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D19/00Degasification of liquids
    • B01D19/02Foam dispersion or prevention
    • B01D19/04Foam dispersion or prevention by addition of chemical substances
    • B01D19/0404Foam dispersion or prevention by addition of chemical substances characterised by the nature of the chemical substance
    • B01D19/0413Foam dispersion or prevention by addition of chemical substances characterised by the nature of the chemical substance compounds containing N-atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/53After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone involving the removal of at least part of the materials of the treated article, e.g. etching, drying of hardened concrete
    • C04B41/5315Cleaning compositions, e.g. for removing hardened cement from ceramic tiles
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • C11D1/38Cationic compounds
    • C11D1/42Amino alcohols or amino ethers
    • C11D1/44Ethers of polyoxyalkylenes with amino alcohols; Condensation products of epoxyalkanes with amines
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D7/00Compositions of detergents based essentially on non-surface-active compounds
    • C11D7/02Inorganic compounds
    • C11D7/04Water-soluble compounds
    • C11D7/08Acids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
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  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zum Reinigen und Konservieren von Natur- oder Kunststeinen
Die Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren zum Reinigen und Konservieren von Natur- oder Kunststeine.



   Steine, insbesondere Natursteine, erleiden an der Luft im Laufe der Zeit Veränderungen ihres Aussehens infolge von Oxydations- und Sulfidierungsprozessen auf ihrer der Atmosphäre ausgesetzten Oberfläche. Diese Erscheinung ist allgemein bekannt und kann leicht demonstriert werden, indem man einen Stein, z.B. aus Sandstein, Granit oder Kalkstein, zerschlägt. Die neu entstandenen Oberflächen sind bedeutend heller und haben ein lebhafteres Aussehen. Bei diesen Oxydationsprozessen sind hauptsächlich Eisen und Mangan beteiligt.



   Steine, die in der Nähe von Schienen für Verkehrsmittel, wie Strassenbahn, Eisenbahn, Untergrundbahn usw. verlegt sind. d.h. in erster Linie Bordsteine, Bahnsteigrandsteine und Einfassungen, sind ausserdem in starkem Masse einer Verschmutzung durch Flugrost ausgesetzt, der durch natürliche Verwitterung und durch die zusätzliche Abnutzung der Schienen durch die Fahrzeuge entsteht.



   Die erwähnten Veränderungen des Aussehens der Steine können nicht durch Abwaschen mit Wasser oder alkalischen Reinigungsmischungen rückgängig gemacht werden. Man hat daher schon Verfahren zur mechanischen Reinigung der Steine angewandt, beispielsweise durch   Behauen    der Steine, durch Sandstrahlen und mit Pressluftwerkzeugen. Diese Verfahren sind kostspielig und verursachen eine nahezu unerträgliche Belästigung der Umgebung und der Arbeiter durch Staub und Lärm.



  Ausserdem tritt erstens ein Materialverlust ein, und zweitens sind die neu entstandenen Oberflächen wieder in gleichem Masse der Verfärbung durch die Oxydationsund Sulfidierungsvorgänge ausgesetzt.



   Es wurde nun gefunden, dass die Anwendung von wässrigen Lösungen, welche freie Fluorwasserstoffsäure enthalten, reinigend und verfestigend auf die behandelten Steine wirken. Es werden die oxydierten bzw. sulfidierten Verbindungen, insbesondere Eisen- und Manganverbindungen, aus der Oberfläche der Steine herausgelöst, und die so gereinigte Oberfläche hat nicht mehr die Tendenz, sich erneut zu verfärben. Flugrost und rostige Laufspuren, d.h. angeschwemmte Rostrückstände, werden in kurzer Zeit beseitigt, ohne dass die Steine nachgilben.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Mischung, die Wasser, Fluorwasserstoffsäure und Phosphorsäure enthält, herstellt, die zu reinigenden und zu konservierenden Steine in trockenem Zustand mit der Mischung in Berührung bringt und die Mischung vor dem Eintrocknen mit Wasser und Bürste oder mit einem Dampfstrahl abwäscht.



   Vorzugsweise wird der Mischung ferner ein Verdikkungsmittel und/oder ein Netzmittel zugegeben, um sie auf senkrechten Steinflächen haftfester zu machen, eine dickere Schicht zu erzielen und die Verdunstung des Wassers zu verlangsamen.



   Eine sehr gut geeignete Mischung wird beispielsweise aus 69 Gew.-Teilen Wasser, 18 Gew.-Teilen etwa 70%iger Flussäure, 12 Gew.-Teilen sirupöser Phosphorsäure und   1 Oew. -Teil    nichtionischem Netzmittel hergestellt.



   Diese Lösung kann je nach Verschmutzungsgrad der Steine mit Wasser beliebig verdünnt werden.



   PATENTANSPRUCH I
Verfahren zum Reinigen und Konservieren von Natur- oder Kunststeinen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Mischung, die Wasser, Fluorwasserstoffsäure und Phosphorsäure enthält, herstellt, die zu reinigenden und zu konservierenden Steine in trockenem Zustand mit der Mischung in Berührung bringt und die Mischung vor dem Eintrocknen mit Wasser und Bürste oder mit einem Dampfstrahl abwäscht.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man der Mischung ferner ein Verdikkungsmittel zusetzt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zum Reinigen und Konservieren von Natur- oder Kunststeinen Die Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren zum Reinigen und Konservieren von Natur- oder Kunststeine.
    Steine, insbesondere Natursteine, erleiden an der Luft im Laufe der Zeit Veränderungen ihres Aussehens infolge von Oxydations- und Sulfidierungsprozessen auf ihrer der Atmosphäre ausgesetzten Oberfläche. Diese Erscheinung ist allgemein bekannt und kann leicht demonstriert werden, indem man einen Stein, z.B. aus Sandstein, Granit oder Kalkstein, zerschlägt. Die neu entstandenen Oberflächen sind bedeutend heller und haben ein lebhafteres Aussehen. Bei diesen Oxydationsprozessen sind hauptsächlich Eisen und Mangan beteiligt.
    Steine, die in der Nähe von Schienen für Verkehrsmittel, wie Strassenbahn, Eisenbahn, Untergrundbahn usw. verlegt sind. d.h. in erster Linie Bordsteine, Bahnsteigrandsteine und Einfassungen, sind ausserdem in starkem Masse einer Verschmutzung durch Flugrost ausgesetzt, der durch natürliche Verwitterung und durch die zusätzliche Abnutzung der Schienen durch die Fahrzeuge entsteht.
    Die erwähnten Veränderungen des Aussehens der Steine können nicht durch Abwaschen mit Wasser oder alkalischen Reinigungsmischungen rückgängig gemacht werden. Man hat daher schon Verfahren zur mechanischen Reinigung der Steine angewandt, beispielsweise durch Behauen der Steine, durch Sandstrahlen und mit Pressluftwerkzeugen. Diese Verfahren sind kostspielig und verursachen eine nahezu unerträgliche Belästigung der Umgebung und der Arbeiter durch Staub und Lärm.
    Ausserdem tritt erstens ein Materialverlust ein, und zweitens sind die neu entstandenen Oberflächen wieder in gleichem Masse der Verfärbung durch die Oxydationsund Sulfidierungsvorgänge ausgesetzt.
    Es wurde nun gefunden, dass die Anwendung von wässrigen Lösungen, welche freie Fluorwasserstoffsäure enthalten, reinigend und verfestigend auf die behandelten Steine wirken. Es werden die oxydierten bzw. sulfidierten Verbindungen, insbesondere Eisen- und Manganverbindungen, aus der Oberfläche der Steine herausgelöst, und die so gereinigte Oberfläche hat nicht mehr die Tendenz, sich erneut zu verfärben. Flugrost und rostige Laufspuren, d.h. angeschwemmte Rostrückstände, werden in kurzer Zeit beseitigt, ohne dass die Steine nachgilben.
    Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Mischung, die Wasser, Fluorwasserstoffsäure und Phosphorsäure enthält, herstellt, die zu reinigenden und zu konservierenden Steine in trockenem Zustand mit der Mischung in Berührung bringt und die Mischung vor dem Eintrocknen mit Wasser und Bürste oder mit einem Dampfstrahl abwäscht.
    Vorzugsweise wird der Mischung ferner ein Verdikkungsmittel und/oder ein Netzmittel zugegeben, um sie auf senkrechten Steinflächen haftfester zu machen, eine dickere Schicht zu erzielen und die Verdunstung des Wassers zu verlangsamen.
    Eine sehr gut geeignete Mischung wird beispielsweise aus 69 Gew.-Teilen Wasser, 18 Gew.-Teilen etwa 70%iger Flussäure, 12 Gew.-Teilen sirupöser Phosphorsäure und 1 Oew. -Teil nichtionischem Netzmittel hergestellt.
    Diese Lösung kann je nach Verschmutzungsgrad der Steine mit Wasser beliebig verdünnt werden.
    PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Reinigen und Konservieren von Natur- oder Kunststeinen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Mischung, die Wasser, Fluorwasserstoffsäure und Phosphorsäure enthält, herstellt, die zu reinigenden und zu konservierenden Steine in trockenem Zustand mit der Mischung in Berührung bringt und die Mischung vor dem Eintrocknen mit Wasser und Bürste oder mit einem Dampfstrahl abwäscht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man der Mischung ferner ein Verdikkungsmittel zusetzt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man der Mischung ferner ein Netzmittel zusetzt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung auf die Steine gestrichen oder gespritzt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Herstellung der Mischung etwa 18 Gew.-Teile ca. 70%ige Flussäure, etwa 12 Gew.- Teile sirupöse Phosphorsäure, etwa 1 Gew.-Teil eines Netzmittels und etwa 69 Gew.-Teile Wasser zusammen¯ rührt.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung vor der Anwendung mit Wasser verdünnt wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Mischung nach der Einwirkung mit Wasser und Bürste abwäscht.
    PATENTANSPRUCH II Mittel zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es Fluorwasserstoffsäure, Phosphorsäure und Wasser enthält.
    UNTERANSPRUCH 7. Mittel nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass es ferner Netzmittel und/oder Verdikkungsmittel enthält.
    PATENTANSPRUCH III Anwendung des Verfahrens gemäss Patentanspruch 1 zur Entfernung von Flugrost und angeschwemmten Rostrückständen von Natur- oder Kunststeinen.
CH707567A 1967-05-19 1967-05-19 Verfahren zum Reinigen und Konservieren von Natur- oder Kunststeinen CH496633A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3432581A1 (de) * 1984-09-05 1986-03-06 Heinz 7140 Ludwigsburg Meyer Oberflaechenreinigungsmittel, insbesondere fuer steine
DE3606511A1 (de) * 1984-09-05 1987-09-03 Heinz Meyer Oberflaechenreinigungsmittel, insbesondere fuer steine
EP0614196A1 (de) * 1993-03-01 1994-09-07 Deco-Hanulik Ag Verfahren zur Reinigung kontaminierter Oberflächen aus mineralischen Materialien, sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
WO2006094328A1 (de) * 2005-03-10 2006-09-14 Winfried Weiss Reinigungs- und imprägnierungsmittel für säurebeständige natur- und kunststeine, sowie ein verfahren zur reinigung und gleichzeitigen imprägnierung von säurebeständigen natur- und kunststeinen
CN117358674A (zh) * 2023-11-07 2024-01-09 湖北美辰环保股份有限公司 一种磷石膏复合酸洗设备及工艺

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