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CH494675A - Einrichtung zum Binden von Stückgütern, insbesondere Stangenbündeln, und Verfahren zum Betrieb dieser Einrichtung - Google Patents

Einrichtung zum Binden von Stückgütern, insbesondere Stangenbündeln, und Verfahren zum Betrieb dieser Einrichtung

Info

Publication number
CH494675A
CH494675A CH1392469A CH1392469A CH494675A CH 494675 A CH494675 A CH 494675A CH 1392469 A CH1392469 A CH 1392469A CH 1392469 A CH1392469 A CH 1392469A CH 494675 A CH494675 A CH 494675A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tongs
piece goods
binding
wire section
binding wire
Prior art date
Application number
CH1392469A
Other languages
English (en)
Inventor
Scampicchio Ettore
Original Assignee
Scampicchio Ettore
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Scampicchio Ettore filed Critical Scampicchio Ettore
Priority to CH1392469A priority Critical patent/CH494675A/de
Publication of CH494675A publication Critical patent/CH494675A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/28Securing ends of binding material by twisting
    • B65B13/285Hand tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


  
 



  Einrichtung zum Binden von Stückgütern, insbesondere Stangenbündeln, und Verfahren zum Betrieb dieser Einrichtung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Binden von Stückgütern, insbesondere Stangenbündeln, bei der ein Abschnitt eines Bindedrahtes um das Stückgut herum geführt und anschliessend an seinen Enden verdrillt wird. Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zum Betrieb dieser Einrichtung.



   Bei den meisten Einrichtungen zum Binden von Stückgütern wird der Bindedraht zuerst mit einer ersten Vorrichtung um das Stückgut herumgeführt, sodann losgelassen und anschliessend von einer weiteren Vorrichtung wieder erfasst und verdreht. Diese Zuordnung der verschiedenen Einzelvorgänge an verschiedene und getrennte Einzelorgane erfordert im Aufbau komplizierte und daher auch störungsanfälligere Einrichtungen und Steuerungen. Im weiteren wird durch an und für sich unnötige Zwischenschritte wie Loslassen und erneutes Erfassen des Bindedrahtes die Dauer einer Bindeoperation verlängert.



   Es sind wohl Einrichtungen bekannt, bei denen zwei Drähte je durch einen Schenkel einer gabelförmigen Vorrichtung geführt und von derselben ohne Loslassen verdrillt werden, doch haben sie den Nachteil, dass die Drähte im Gegensatz zu den zuerst genannten,   be    kannten Einrichtungen an zwei anstatt nur an einer Stelle verdrillt werden müssen.



   Auch sind viele Einrichtungen der genannten Art nur für das Binden von Stückgütern gleicher Querschnitts form ausgelegt und können nicht oder nur nach grösseren Umstellungen für andere Querschnittsformen verwendet werden.



   Die vorstehend aufgeführten Nachteile sind bei der eingangs erwähnten Einrichtung weitgehend dadurch behoben, dass erfindungsgemäss zwei Zangen zum Greifen je eines der Enden des von einer Drahtzuführvorrichtung zugeführten Drahtabschnittes vorgesehen sind, wobei die Zangen in einer Ebene sowohl aufeinanderzu- und voneinander weg bewegbar als auch in einer winklig zu dieser Bewegungsrichtung stehenden Richtung hin und her verschiebbar sind und um eine gemeinsame, in der Ebene liegende und quer zu der Bewegungsrichtung stehende Achse drehbar sind.



   Zum Betrieb der Einrichtung wird erfindungsgemäss ein Verfahren vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass mit Zangen in der einen Endlage ihrer Verschiebbarkeit die Enden des Bindedrahtabschnittes ergriffen werden, wonach die Zangen ohne Freigabe der erfassten Enden in Richtung ihrer andern Endlage verschoben und aufeinander zu bewegt werden, um den Bindedrahtabschnitt um das Stückgut zu führen, worauf die Zangen um eine halbe Drehung gedreht und danach voneinander weg bewegt werden, um den Bindedrahtabschnitt um das Stückgut zu spannen, wobei anschliessend die Zangen in der gleichen Richtung weitergedreht werden, worauf die Enden des Bindedrahtabschnittes freigegeben werden.



   Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher beschrieben.



   Die Fig. 1 bis 10 zeigen in schematischem Querschnitt durch die Einrichtung einzelne Phasen beim Binden eines Bündels von Stäben, z. B. eines Bündels Betonrundeisen.



   Von der Einrichtung sind nur die für den eigentlichen Bindevorgang wichtigsten Teile dargestellt, nämlich die an den um eine gemeinsame Achse 3 schwenkbar angelenkten Armen 1 und 2 befestigten und um eine gemeinsame Drehachse 8 drehbaren Zangen 4 und 5.



  Das Stangenbündel ist mit 7, der zugeführte Bindedraht mit 6 und der Drahtabschnitt mit 6' bezeichnet.



   Die zum Bewegen der Zangen und Schwenkarme und zum Vorschieben und Zuschneiden des Binde drahtes nötigen Antriebe und Maschinenteile sind der Einfachheit halber weggelassen. Die aus den   Zeich-    nungen deutlich hervorgehenden erforderlichen Bewegungen von Draht, Zangen und Schwenkarmen und deren zeitlichen Abläufe erlauben dem Fachmann, die zur Ausführung dieser Bewegungen erforderlichen Antriebe und Steuerungen ohne weiteres zusammenzustellen. Dies um so mehr, als die den Antriebsmechanismus  bildenden Einzelteile bekannt und auf dem Markt erhältlich sind. Ein pneumatischer Antrieb erweist sich als am zweckmässigsten, doch sind auch mechanische und hydraulische Antriebe denkbar. Die Steuerung erfolgt beim ausgeführten Beispiel durch pneumatische Mittel, was aber z. B. elektromechanische oder rein mechanische Steuerungen nicht ausschliesst.



   Fig. 1 zeigt die Einrichtung in Ruhestellung. Die Zangen 4 und 5 sind geöffnet und befinden sich in ihrer unteren Endlage, und die Schwenkarme 1 und 2 sind ausgeschwenkt.



   Zum Binden des Stabbündels 7 werden die Zangen 4 und 5 gemäss Fig. 2 in ihre obere Endlage verschoben, wobei sie den Stabbündel 7 seitlich umfassen.



   In Fig. 3 wird der Bindedraht 6 mittels einer Zu   führvorrichtung    über den Stabbündel 7 zwischen die Backen der Zange 4 geschoben, worauf sich diese schliessen und das Drahtende festhalten. Nun wird so lange Draht nachgeschoben, bis der sich zwischen den Zangen befindende Drahtabschnitt 6' die für das Binden des Stabbündels erforderliche Länge erreicht hat, worauf sich die Zange 5 schliesst und der Draht ent   zweige schnitten    wird.



   In Fig. 4 werden die Zangen in die untere Endlage verschoben, wobei sie so weit aufeinander zu bewegt werden, dass sich der   Drahtabschnitt    6' möglichst gut der äusseren Form des Stabbündels 7 anschmiegt.



   In Fig. 5 sind die Zangen 4 und 5 in ihrer untern und die Schwenkarme 1 und 2 in ihrer geschlossenen Endlage gezeigt.



   Nun werden, wie in Fig. 6 dargestellt, die Zangen 4 und 5 ohne Freigabe des Drahtabschnitts um eine halbe Drehung um die gemeinsame Drehachse 8 gedreht.

 

   Zwecks Spannen des Drahtabschnitts 6' um das Stabbündel 7 werden, wie in Fig. 7 gezeigt, die Zangen 4 und 5 durch Ausschwenken der Arme 1 und 2 voneinander weg bewegt.



   Aus Fig. 8 geht hervor, dass der Bindedrahtabschnitt unter Beibehaltung einer vorgewählten Spannung an den Drahtenden durch Weiterdrehen der Zangen in der gleichen Richtung verdrillt wird. Die Anzahl der zur Bildung einer haltbaren Drahtschleife nötigen   VerdriL-    lungen hängt von der Dicke und der Oberflächenrauheit des Drahtes ab und kann entsprechend gewählt werden.



   Nach Beendigung der Drehbewegung werden die Drahtenden losgelassen und gemäss Fig. 9 durch Verschieben der Zangen 4 und 5 in Richtung der obern Endlage von diesen an das Stabbündel 7 angebogen.



   Fig. 10 zeigt die Einrichtung wieder in Ruhestellung und ist bereit für den nächsten   Bindevorgang.    

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    I. Einrichtung zum Binden von Stückgütern, insbesondere Stangenbündeln, bei der ein Abschnitt eines Bindedrahtes um das Stückgut herum geführt und anschliessend an seinen Enden verdrillt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zangen zum Greifen je eines der Enden des von einer Drahtzuführvorrichtung zugeführten Drahtabschnittes vorgesehen sind, wobei die Zangen in einer Ebene sowohl aufeinander zu und voneinander weg bewegbar als auch in einer winklig zu dieser Bewegungsrichtung stehenden Richtung hin und her verschiebbar sind und um eine gemeinsame, in der Ebene liegende und quer zu der Bewegungsrichtung stehende Achse drehbar sind.
    II. Verfahren zum Betrieb der Einrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Zangen in der einen Endlage ihrer Verschiebbarkeit die Enden des Bindedrahtabschnittes ergriffen werden, wonach die Zangen ohne Freigabe der erfassten Enden in Richtung ihrer andern Endlage verschoben und aufeinander zu bewegt werden, um den Bindedrahtab- schnitt um das Stückgut zu führen, worauf die Zangen um eine halbe Drehung gedreht und danach voneinander weg bewegt werden, um den Bindedrahtabschnitt um das Stückgut zu spannen, wobei anschliessend die Zangen in der gleichen Richtung weitergedreht werden, worauf die Enden des Bindedrahtabschnittes freigegeben wer den.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Zangen an je einem Schwenkarm befestigt sind, wobei diese um eine gemeinsame Schwenkachse in Bewegungsrichtung der Zangen schwenkbar sind.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Drehachse in der Winkelhalbierenden des von den Schwenkarmen gebildeten Winkels liegt.
    3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zangen parallel zur gemein samen Drehachse verschiebbar sind.
    4. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Bindedrahtabschnittes nach dem Freigeben an das Stückgut angebogen werden.
CH1392469A 1969-09-15 1969-09-15 Einrichtung zum Binden von Stückgütern, insbesondere Stangenbündeln, und Verfahren zum Betrieb dieser Einrichtung CH494675A (de)

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