Mederbord-Flaschenkasten aus Kunststoff
Die Erfindung betrifft Niederbord-Flaschenkästen, die aus Kunststoff zweckmässig in einem Stück durch Pressen oder Spritzen hergestellt werden können. Dabei werden unter Niederbord-Flaschenkästen solche Kästen verstanden, deren Höhe kleiner ist als die Höhe der Flaschen, für die die Kästen bestimmt sind. Beim Aufeinanderstapeln gefüllter Niederbord-Kästen liegen die oberen Kästen dann jeweils mit ihrem Boden auf den Flaschenköpfen der im Stapel darunterstehenden Kästen auf. Zur Lagesicherung der Flaschen ist üblicherweise im Inneren der Kästen ein Fachwerk vorgesehen, das aus parallel zu den Aussenwänden verlaufenden Wänden besteht.
Flaschenkästen sollen zur Einsparung von Material und Transportgewicht leicht sein und trotzdem allen im rauhen Betrieb auftretenden Beanspruchungen gewachsen sein. Weiterhin ist eine einfache Handhabung und leichte Reinigungsmöglichkeit erwünscht. Bei Niederbordkästen kommt als zusätzliche Forderung für den Kastenboden hinzu, dass die Kästen beim Stapeln sicher auf den Flaschenköpfen der im Stapel darunterstehenden Kästen aufliegen und gegen ein Abrutschen gesichert sind.
Um diesen Forderungen und insbesondere der letztgenannten Forderung zu entsprechen und die Nachteile von Kästen mit geschlossener Bodenplatte hinsichtlich des hohen Materialaufwandes und schlechter Reinigungsmöglichkeit zu vermeiden, ist es bekannt, einen Niederbord-Flaschenkasten aus Kunststoff mit einem Boden zu versehen, der aus parallel zu den Kastenaussenwänden verlaufenden, sich kreuzenden Bodenleisten besteht, sowie mit einem Fachwerk für die Flaschen, dessen Wände mit den Bodenleisten verbunden sind.
Die Zahl der Bodenleisten in Längs- und Querrichtung ist dabei gleich der doppelten Zahl der Fächer in diesen Richtungen, und die Kreuzungspunkte der Bodenleisten definieren symmetrisch im Boden jedes Faches liegende Quadrate, deren lichter Abstand voneinander kleiner als der Durchmesser der Flaschenköpfe ist und in denen jeweils eine Begrenzung für den Durchtritt des Kopfes einer im Stapel darunterstehenden Flasche angeordnet ist. Die Fachwerkwände weisen zur Gewichtsverringerung und Erleichterung der Reinigung jeweils im Bereich ihrer Kreuzungen und ihrer Mitte vom Kastenboden nach oben führende Ausschnitte auf.
Diese bekannten Niederbord-Flaschenkästen ermöglichen ein sicheres Stapeln, weil die Flaschenköpfe der im Stapel darunter stehenden Kästen an keiner Stelle durch den Boden hindurchtreten können. Der Ersatz einer geschlossenen Bodenplatte durch Bodenleisten führt zu Gewichtseinsparungen. Ausserdem bleiben die Fachwerkwände im Bereich ihrer Kreuzungen und ihrer Mitte vom Boden her zugänglich und können unter Verwendung einfacher Formen mit Ausschnitten versehen werden. Die Reinigungsmöglichkeit ist gut, weil Schmutzekken vermieden sind und das Waschwasser ungehindert abfliessen kann.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die vorstehend beschriebenen Niederbord-Flaschenkästen hinsichtlich des Materialaufwandes, ihrer Handhabung und ihrer Eigenschaften im praktischen Einsatz weiter zu verbessern. Mit den bekannten Kästen haben die Kästen nach der vorliegenden Erfindung gemeinsam, dass ein Fachwerk für die Flaschen vorgesehen ist, dessen Wände parallel zu den Aussenwänden des Kastens verlaufen, und dass der Boden aus symmetrisch zu den Fächern angeordneten und mit den Fachwerkwänden verbundenen Steggebilden besteht, wobei alle Bodenöffnungen innerhalb der und zwischen den Steggebilden kleiner als die Köpfe der zur Einstellung in den Kasten bestimmten Flaschen sind.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass im Boden jedes Faches erste Stegringe angeordnet sind, deren Mittelpunkt etwa mit der Fachmitte zusammenfällt, dass die ersten Stegringe benachbarter Fächer jeweils durch zwei zweite Stegringe miteinander verbunden sind, deren Mittelpunkte unterhalb der jeweiligen Fachwerkwand in gleichem Abstand und beiderseits von deren Mitte liegen, dass die vier einer Fachwerkwandkreuzung benachbarten zweiten Stegringe jeweils miteinander verbunden sind und dass die Fachwerkwände im Bereich der zweiten Stegringe vom Kastenboden nach oben führende Ausschnitte aufweisen.
Auf diese Weise entsteht ein Ringboden, der gegen über dem Boden mit parallelen Leisten ohne höheren Materialaufwand eine grössere Festigkeit insbesondere deswegen besitzt, weil eine gewisse Elastizität der Stegringe harte Stösse besser auffängt. Jede Fachwerkwand kann mit wenigstens zwei, beiderseits ihrer Mitte liegenden Ausschnitten versehen werden, weil die entsprechenden Stellen der Fachwerkwand vom Boden her durch die zweiten Stegringe zugänglich sind. Diese Ausschnitte lassen sich so dimensionieren, dass einerseits die Gewichtsverringerung sowie die Reinigungsmöglichkeit optimal sind, andererseits aber die Festigkeit nicht unzulässig beeinträchtigt ist.
Besonders wichtig ist dabei, dass in der Mitte jeder Fachwerkwand zwischen den beiden bodenseitigen Ausschnitten ein bandartiger Wandabschnitt stehen bleibt, der eine gegenseitige Berührung bzw. ein Zusammenschlagen der Flaschen verhindert. Abgesehen von möglichen Beschädigungen der Flaschen werden dadurch störende Geräusche vermieden.
Zusätzliche bodenseitige Ausschnitte der Fachwerkwände lassen sich in bekannter Weise im Bereich der Fachwerkwandkreuzungen vornehmen.
Die erfindungsgemässe Bodenausbildung lässt eine Vielzahl von Abwandlungen zu. So kann bei einem ersten Ausführungsbeispiel vorgesehen sein, dass den vier, einer Fachwerkwandkreuzung benachbarten zweiten Stegringen jeweils Teile ihres Umfanges gemeinsam sind. Zusätzliche Verbindungsstücke sind dann nicht erforderlich.
Gleiches kann für die beiden unterhalb jeder Fachwerkwand liegenden zweiten Stegringe gelten.
Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die vier, einer Fachwerkwandkreuzung benachbarten zweiten Stegringe jeweils über einen dritten Stegring miteinander verbunden sind, dessen Mittelpunkt mit der Fachwerkwandkreuzung zusammenfällt. Dies kommt insbesondere dann in Frage, wenn die Fachweite verhältnismässig gross ist, also Flaschen mit verhältnismässig grossem Durchmesser eingestellt werden sollen. Durch die dritten Stegringe hindurch können dann auch die Ausschnitte der Fachwerkwände im Bereich ihrer Kreuzungen vorgenommen werden.
Eine Weiterbildung der Erfindung schlägt vor, dass als Begrenzung für den Durchtritt der Flaschenköpfe und als Lagerstellen für diese in den ersten Stegringen konzentrisch vierte Stegringe angeordnet sind, die mit den zugeordneten ersten Stegringen durch jeweils vier radial verlaufende, gegeneinander um 900 versetzte Stützstege verbunden sind. Dadurch wird die Stapelmöglichkeit verbessert und vermieden, dass beim Abziehen eines Kastens von einem Stapel die Verschlüsse der im Stapel darunter stehenden Flaschen abgerissen werden. Da die Kästen mit den vierten Stegringen konzentrisch auf dem Rand der Flaschenverschlüsse im Stapel darunter stehender Flaschen aufliegen, wird die Abdichtung der Verschlüsse durch die Belastung verbessert. Bei einer Belastung der Verschlüsse im Bereich ihres Zentrums kann die Abdichtung dagegen beeinträchtigt und damit der Flascheninhalt unbrauchbar werden.
Eine weitere Verbesserung bezüglich der Abdichtung und Stapelsicherheit lässt sich dadurch erreichen, dass der Durchmesser der vierten Stege so gewählt ist, dass die Verschlüsse von im Stapel darunter stehenden Flaschen geringfügig der Höhe nach in die Stegringe eindringen können.
Nachfolgend soll die Erfindung beispielsweise anhand der Zeichnungen noch näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 perspektivisch eine vereinfachte Darstellung eines Flaschenkastens nach der Erfindung;
Fig. 2 eine im linken Teil geschnittene Seitenansicht des Kastens nach Fig. 1 entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 3 eine vergrösserte Bodenteilansicht des Kastens nach Fig. 2;
Fig. 4 eine im linken Teil geschnittene Seitenansicht des Kastens nach Fig. 1 entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel;
Fig. 5 eine vergrösserte Bodenteilansicht des Kastens nach Fig. 4.
Die gezeigten Flaschenkästen bestehen aus Kunststoff und sind in einem Stück im Spritzverfahren hergestellt.
Die Aussenwände sind im wesentlichen geschlossen und bilden an den Kastenecken im wesentlichen ebene Eckflächen 1. Auf diesen sind Felder 2, 3 von parallel zueinander und horizontal bzw. vertikal verlaufenden zahnartigen Rillen angeordnet, die bei nebeneinanderstehenden Kästen ineinander eingreifen können und eine vertikale bzw. horizontale gegenseitige Verschiebung verhindern. Die grossflächigen Vertiefungen 4 an den Längsseiten des Kastens können als Reklameflächen ausgenutzt werden. Das Kasteninnere ist durch ein Fachwerk unterteilt, das durch in Längsrichtung des Kastens verlaufende Fachwerkwände 5 sowie in Querrichtung des Kastens verlaufende Fachwerkwände 6 gebildet wird.
Die Fachwerkwände 5, 6 sind an ihrem oberen Rand in bekannter Weise mit trichterförmigen Ausschnitten versehen, die die Flaschen auch dann sicher in die einzelnen Fächer leiten, wenn sie nur ungenau eingesetzt werden. Das kommt insbesondere dann vor, wenn eine maschinelle Beladungseinrichtung verwendet wird. Stirnseitige Grifföffnungen ermöglichen ein bequemes Tragen des Kastens. Am oberen Rand werden die Grifföffnungen durch einen Griffrand begrenzt, der durch zwei nach aussen weisende Flansche 8 und 9 Uförmige Querschnitte hat. Am unteren Rand der Grifföffnungen 7 befindet sich zur weiteren Versteifung ein ähnlicher Flansch 10.
Die im folgenden noch genauer zu erläuternden Ausschnitte der Fachwerkwände wurden in Fig. 1 zur Vereinfachung weggelassen. Bei dem in Fig. 2 und 3 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung liegen im Boden jedes Faches erste Stegringe 11, deren Mittelpunkt etwa mit der Mitte der Fächer zusammenfällt. Jeder erste Stegring 11 ist mit den benachbarten Stegringen 11 durch je zwei zweite Stegringe 12 verbunden, deren Mittelpunkte unterhalb der Fachwerkwände 5, 6 in gleichem Abstand und beiderseits von der Mitte der jeweiligen Fachwerkwand liegen. Die ersten und zweiten Stegringe 11, 12 haben Teile ihres Umfanges gemeinsam, laufen also ineinander über. Zum Anschluss der ersten Stegringe 11 an die Kastenaussenwände sind Stegstücke 13 vorgesehen, die radial in die Ringe einlaufen und senkrecht auf den Aussenwänden stehen.
In die Kasten ecken führen von den benachbarten ersten Stegringen 11 weitere Stegstücke 14. Die den Kastenaussenwänden benachbarten zweiten Stegringe 12 grenzen direkt an die Aussenwände an.
Innerhalb der ersten Stegringe 11 liegen konzentrisch vierte Stegringe 15, die mit Hilfe kurzer Stützstege 16 mit den ersten Stegringen 11 verbunden sind. Beim Stapeln von Flaschenkästen liegt die Unterfläche der vierten Stegringe 15 auf den Verschlüssen der Flaschen im darunterstehenden Kasten auf. Die Höhe der Stegringe 15 kann so gewählt sein, dass die Verschlüsse geringfügig eindringen können. Dadurch wird eine gute Lagesicherung der Kästen im Stapel erreicht und ausserdem durch den auf die Verschlüsse ausgeübten Druck deren Abdichtung verbessert.
Wie in Fig. 2 für die in Längsrichtung des Kastens verlaufenden Fachwerkwände 5 gezeigt, besitzen alle Fachwerkwände 5, 6 je zwei bodenseitige Ausschnitte 17, die durch die zweiten Stegringe 12 hindurch mit Hilfe einer entsprechend ausgebildeten Formhälfte vorgenommen sind. Zwischen den beiden Ausschnitten 17 bleibt in der Mitte jeder Fachwerkwand 5, 6 ein Band 18 stehen, das zum Kastenboden hinunterführt und an die beiden zugehörigen zweiten Stegringe 12 an deren Berührungsstelle angeschlossen ist. Diese Bänder 18 verhindern ein Zusammenschlagen der Flaschen.
Falls gewünscht, kann auch im Bereich der Fachwerkwandkreuzungen ein weiterer bodenseitiger Ausschnitt (nicht gezeigt) der Fachwerkwände vorgesehen werden. Die Fachwerkkreuzungen sind nämlich zwischen den jeweils vier benachbarten zweiten Stegringen 12 vom Boden her zugänglich.
Aus Bequemlichkeit werden gefüllte Niederbordkästen häufig durch Erfassen einer der zwei, einer Grifföffnung 7 benachbarten Flaschen getragen, wobei dann die Kästen schräg herabhängen. Damit dabei die auftretenden Kräfte die den Grifföffnungen gegenüberliegenden Fachwerkwände 6 nicht übermässig deformieren oder beschädigen, können diese Fachwerkwände 6 durch vertikale Rippen versteift sein. Eine solche Rippe 19, von denen zweckmässig zwei am Rand des Bandes 18 angeordnet sind, ist in Fig. 2 gestrichelt angegeben. Da bei einem derartigen Tragen des Kastens die Gefahr besteht, dass die erfassten Flaschen aus ihren Fächern herausrutschen, enden die Versteifungsrippen 19 in einer bestimmten Höhe über dem Kastenboden mit einem Absatz 20.
Wenn dann Flaschen mit einem Wulstrand am Boden in den Kasten eingestellt werden, legt sich beim Tragen des Kastens auf die vorstehend angegebene Art der Wulstrand unter den Absatz 19, so dass die Flaschen nicht herausrutschen können.
Für den gleichen Zweck kann vorgesehen sein, dass der Boden der den Grifföffnungen gegenüberliegenden Fächer Anschlagnocken (nicht gezeigt) aufweist, die eine seitliche Belastung der Bänder 18 durch die Flaschen verhindern. Solche Anschlagnocken, die als zum Kasteninneren weisende Verstärkungen der Stege bzw. Stegringe ausgebildet sind, vermögen noch grössere Kräfte als die Bänder 18 und deren Versteifungsrippen 19 aufzunehmen, wenn ein Kasten auf die angegebene Art getragen wird. Zweckmässig sind die Anschlagnocken so ausgebildet, dass sie das Herausrutschen der anliegenden Flasche erschweren oder verhindern.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 ist insbesondere für Kästen bestimmt, deren Fächer Flaschen mit verhältnismässig grossem Durchmesser aufnehmen müssen. Der Kastenboden enthält wiederum erste, zweite und vierte Stegringe 11, 12 u. 15, die abgesehen von den ge änderten Massverhältnissen die gleiche Lage wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3 einnehmen und auch die gleiche Funktion erfüllen. Entsprechend Fig. 5 sind jedoch die vier, einer Fachwerkwandkreuzung benachbarten zweiten Stegringe 12 nicht direkt (Fig. 3), sondern jeweils über einen dritten Stegring 21, dessen Mittelpunkt mit der Fachwerkwandkreuzung zusammenfällt, und durch kurze, unterhalb der Fachwerkwände 5, 6 liegende Stegstücke 22 miteinander verbunden.
Auch die beiden zweiten Stegringe 12, die jeweils unter einer Fachwerkwand liegen, stehen über ein solches kurzes Stegstück 22 miteinander in Verbindung. Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel haben wiederum die ersten Stegringe 11 Teile ihres Umfanges mit den benachbarten zweiten Stegringen 12 gemeinsam. Neben den dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechenden Stegstücken 13 bzw.
14, die den ersten Stegring mit den Kastenaussenwänden bzw. der Kastenecke verbinden, sind zur Erfüllung der Forderung, dass alle Bodenöffnungen kleiner als die Flaschenköpfe sein müssen, sowie zum Anschluss der ersten und zweiten Stegringe 11, 12 weitere, zu den Kastenaussenwänden führende Stegstücke 23 und 24 vorgesehen. Zwischen den ersten und vierten Stegringen 11, 15 liegt jeweils konzentrisch ein fünfter Stegring 25, der ebenfalls die Grösse der Durchtrittsöffnungen des Bodens verkleinert und für eine weitere Verstärkung des Bodens sorgt.
Wie Fig. 4 zeigt, sind auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel wiederum zwei bodenseitige Ausschnitte 17 für jede Fachwerkwand 5, 6 vorhanden, so dass zwischen den beiden Ausschnitten 17 wiederum ein mittleres Band 18 zum Kastenboden hinunterführt. Die Bänder 18 münden in die beiden zugehörigen zweiten Stegringe 12 und das diese verbindende Stegstück 22. Je ein weiterer bodenseitiger Ausschnitt 26 im Bereich der Fachwerkwandkreuzungen, der durch die dritten Stegringe 21 nach oben führt, lässt weitere Bänder 27 entstehen. Diese sind bodenseitig mit dem zugehörigen zweiten und dritten Stegring 12, 21 verbunden.
Für Flaschenkästen der vorstehend beschriebenen Art wird häufig gefordert, dass sie bezüglich ihrer Abmessungen mit vorhandenen Holz- oder Metallkästen älterer Art übereinstimmen und zusammen mit diesen gestapelt werden können. Das bedeutet, dass in manchen Fällen die Bodenhöhe des Kunststoffkastens, also die Höhe der Stegringe grösser als nötig gewählt werden muss, um die gleiche Eintauchtiefe der Flaschen im Kasten zu erreichen. Diese unnötig grosse Höhe würde nicht nur zu einem erhöhten Materialaufwand führen, sondern auch die erwünschte Elastizität des Bodens beeinträchtigen.
Bei beiden vorstehend beschriebenen Ausführungsbelspielen ist daher vorgesehen, dass die als Aufstellflächen für die Flaschen dienenden Teile der Bodenstege zum Kasteninnern weisende Verstärkungen (nicht gezeigt) besitzen. Die erläuterten Nachteile bezüglich des Materialverbrauches und der Elastizitätsverminderung treten dann nur in vernachlässigbar kleinem Umfang auf.
Mederbord bottle crate made of plastic
The invention relates to low-side bottle crates which can conveniently be made of plastic in one piece by pressing or injection molding. In this context, low-side bottle crates are understood to mean crates whose height is less than the height of the bottles for which the crates are intended. When filled low-side boxes are stacked on top of one another, the bottom of the upper boxes then rest on the bottle heads of the boxes below in the stack. To secure the position of the bottles, a framework is usually provided inside the crates, which consists of walls running parallel to the outer walls.
Bottle crates should be light in order to save material and transport weight and nevertheless be able to withstand all stresses occurring in rough operation. Furthermore, simple handling and easy cleaning is desirable. In the case of low-sided crates, there is an additional requirement for the crate bottom that the crates rest securely on the bottle heads of the crates below in the stack when they are stacked and that they are secured against slipping.
In order to meet these requirements and in particular the last-mentioned requirement and to avoid the disadvantages of boxes with a closed base plate in terms of the high cost of materials and poor cleaning options, it is known to provide a low-side bottle crate made of plastic with a bottom that is parallel to the outer walls of the box running, crossing baseboards, and with a framework for the bottles, the walls of which are connected to the baseboards.
The number of baseboards in the longitudinal and transverse directions is equal to twice the number of compartments in these directions, and the intersection points of the baseboards define squares lying symmetrically in the bottom of each compartment, the clear distance from each other is smaller than the diameter of the bottle heads and in each of which a restriction is arranged for the passage of the head of a bottle below in the stack. To reduce weight and facilitate cleaning, the half-timbered walls have cutouts leading upwards from the box bottom in the area of their intersections and their center.
These known low-side bottle crates allow safe stacking because the bottle heads of the crates below in the stack cannot pass through the floor at any point. Replacing a closed base plate with base strips leads to weight savings. In addition, the half-timbered walls remain accessible from the ground in the area of their intersections and their center and can be provided with cutouts using simple shapes. The cleaning option is good because dirt sticks are avoided and the washing water can drain away unhindered.
The present invention has set itself the task of further improving the above-described low-side bottle crates with regard to the cost of materials, their handling and their properties in practical use. With the known boxes, the boxes according to the present invention have in common that a framework is provided for the bottles, the walls of which run parallel to the outer walls of the box, and that the bottom consists of web structures arranged symmetrically to the compartments and connected to the framework walls, all bottom openings within and between the web structures being smaller than the heads of the bottles intended to be placed in the crate.
The invention is characterized in that first leg rings are arranged in the bottom of each compartment, the center of which coincides approximately with the center of the compartment, that the first leg rings of adjacent compartments are connected to one another by two second leg rings, the center points of which are below the respective framework wall at the same distance and on both sides from the center thereof, that the four second leg rings adjacent to a truss wall intersection are each connected to one another and that the truss walls in the area of the second leg rings have cutouts leading upwards from the box bottom.
In this way, a ring base is created which, compared to the base with parallel strips, has a greater strength without a higher expenditure of material, in particular because a certain elasticity of the leg rings absorbs hard impacts better. Each truss wall can be provided with at least two cutouts on either side of its center, because the corresponding points on the truss wall are accessible from the ground through the second web rings. These cutouts can be dimensioned in such a way that, on the one hand, the reduction in weight and the possibility of cleaning are optimal, but, on the other hand, the strength is not unduly impaired.
It is particularly important that a band-like wall section remains in the middle of each framework wall between the two cut-outs on the bottom, preventing the bottles from touching one another or from striking one another. Apart from possible damage to the bottles, this avoids annoying noises.
Additional cutouts on the floor of the framework walls can be made in a known manner in the area of the framework wall crossings.
The floor design according to the invention allows a large number of modifications. In a first exemplary embodiment, it can be provided that the four second web rings adjacent to a framework wall intersection share parts of their circumference. Additional connecting pieces are then not required.
The same can apply to the two second leg rings located below each truss wall.
In a second exemplary embodiment it is provided that the four second leg rings adjacent to a truss wall crossing are each connected to one another via a third leg ring, the center of which coincides with the truss wall crossing. This comes into question in particular when the compartment size is relatively large, that is to say bottles with a relatively large diameter are to be set. The cutouts of the framework walls in the area of their intersections can then also be made through the third leg rings.
A further development of the invention proposes that, as a delimitation for the passage of the bottle heads and as bearings for them, concentric fourth leg rings are arranged in the first leg rings, which are connected to the associated first leg rings by four radially extending support legs offset from one another by 900. This improves the possibility of stacking and prevents the closures of the bottles in the stack from being torn off when a crate is pulled off a stack. Since the boxes with the fourth leg rings rest concentrically on the edge of the bottle closures in the stack of bottles below, the sealing of the closures is improved by the load. On the other hand, if the closures are loaded in the area of their center, the seal can be impaired and the bottle contents become unusable.
A further improvement in terms of sealing and stacking security can be achieved in that the diameter of the fourth webs is selected so that the closures of bottles located below in the stack can penetrate the height of the web rings slightly.
The invention will be explained in more detail below, for example with reference to the drawings. Show it:
1 shows, in perspective, a simplified representation of a bottle crate according to the invention;
FIG. 2 shows a side view, cut in the left part, of the box according to FIG. 1 according to a first embodiment;
FIG. 3 shows an enlarged partial bottom view of the box according to FIG. 2;
FIG. 4 shows a side view, cut in the left part, of the box according to FIG. 1 corresponding to a second exemplary embodiment;
FIG. 5 shows an enlarged partial bottom view of the box according to FIG. 4.
The bottle crates shown are made of plastic and are injection-molded in one piece.
The outer walls are essentially closed and form essentially flat corner surfaces 1 at the box corners. Fields 2, 3 of tooth-like grooves running parallel to one another and horizontally or vertically are arranged on these, which can engage in one another when the boxes are next to one another and a vertical or horizontal one prevent mutual displacement. The large depressions 4 on the long sides of the box can be used as advertising space. The interior of the box is divided by a framework which is formed by framework walls 5 running in the longitudinal direction of the box and framework walls 6 running in the transverse direction of the box.
The half-timbered walls 5, 6 are provided on their upper edge in a known manner with funnel-shaped cutouts, which guide the bottles safely into the individual compartments even if they are only inserted imprecisely. This occurs especially when a machine loading device is used. Handle openings on the front allow the box to be carried comfortably. At the upper edge, the handle openings are limited by a handle edge, which has U-shaped cross-sections through two outwardly pointing flanges 8 and 9. A similar flange 10 is located at the lower edge of the handle openings 7 for further reinforcement.
The sections of the framework walls to be explained in more detail below have been omitted in FIG. 1 for the sake of simplicity. In the first embodiment of the invention shown in FIGS. 2 and 3, first leg rings 11 are located in the bottom of each compartment, the center of which coincides approximately with the center of the compartments. Each first bar ring 11 is connected to the adjacent bar rings 11 by two second bar rings 12, the centers of which are below the framework walls 5, 6 at the same distance and on both sides from the center of the respective framework wall. The first and second leg rings 11, 12 have parts of their circumference in common, that is, run into one another. To connect the first web rings 11 to the box outer walls, web pieces 13 are provided which run radially into the rings and are perpendicular to the outer walls.
Further web pieces 14 lead from the adjacent first web rings 11 into the box corners. The second web rings 12 adjacent to the box outer walls directly adjoin the outer walls.
Within the first leg rings 11 there are concentric fourth leg rings 15 which are connected to the first leg rings 11 with the aid of short support legs 16. When bottle crates are stacked, the lower surface of the fourth leg rings 15 rests on the closures of the bottles in the crate below. The height of the bar rings 15 can be selected so that the closures can penetrate slightly. As a result, the boxes are securely positioned in the stack and, in addition, the pressure exerted on the closures improves their sealing.
As shown in FIG. 2 for the truss walls 5 running in the longitudinal direction of the box, all truss walls 5, 6 each have two bottom cutouts 17 which are made through the second bar rings 12 with the aid of a correspondingly designed mold half. Between the two cutouts 17, a band 18 remains in the middle of each framework wall 5, 6, which leads down to the box floor and is connected to the two associated second leg rings 12 at their point of contact. These straps 18 prevent the bottles from beating together.
If desired, a further cut-out (not shown) of the framework walls can be provided in the area of the framework wall crossings. The truss crossings are namely accessible from the ground between the four adjacent second leg rings 12.
For convenience, filled low side crates are often carried by grasping one of the two bottles adjacent to a handle opening 7, the crates then hanging down at an angle. So that the forces occurring do not excessively deform or damage the framework walls 6 opposite the handle openings, these framework walls 6 can be stiffened by vertical ribs. Such a rib 19, two of which are expediently arranged on the edge of the belt 18, is indicated by dashed lines in FIG. Since there is a risk that the captured bottles slip out of their compartments when the crate is carried in this way, the stiffening ribs 19 end at a certain height above the crate bottom with a shoulder 20.
If bottles with a beaded rim are then placed in the box, when the box is carried in the manner indicated above, the beaded rim lies under the shoulder 19 so that the bottles cannot slip out.
For the same purpose, provision can be made for the bottom of the compartments opposite the handle openings to have stop cams (not shown) which prevent the straps 18 from being laterally loaded by the bottles. Such stop cams, which are designed as reinforcements of the webs or web rings facing the box interior, are able to absorb even greater forces than the straps 18 and their stiffening ribs 19 when a box is carried in the specified manner. The stop cams are expediently designed in such a way that they make it more difficult or prevent the adjacent bottle from slipping out.
The embodiment according to FIGS. 4 and 5 is intended in particular for crates whose compartments have to accommodate bottles with a relatively large diameter. The box bottom in turn contains first, second and fourth leg rings 11, 12 u. 15, which, apart from the changed dimensional relationships, occupy the same position as in the embodiment of FIGS. 2 and 3 and also fulfill the same function. According to FIG. 5, however, the four second bar rings 12 adjacent to a truss wall crossing are not directly (FIG. 3), but each via a third bar ring 21, the center of which coincides with the truss wall crossing, and by short web pieces below the truss walls 5, 6 22 connected to each other.
The two second web rings 12, which are each located under a framework wall, are also connected to one another via such a short web piece 22. As in the first exemplary embodiment, the first leg rings 11 have parts of their circumference in common with the adjacent second leg rings 12. In addition to the web pieces 13 or
14, which connect the first leg ring to the box outer walls or the box corner, are necessary to meet the requirement that all bottom openings must be smaller than the bottle heads, as well as to connect the first and second leg rings 11, 12 to further leg pieces 23 leading to the box outer walls and 24 provided. Between the first and fourth web rings 11, 15 there is a fifth web ring 25, which also reduces the size of the passage openings in the base and ensures a further reinforcement of the base.
As FIG. 4 shows, in the second exemplary embodiment there are again two bottom cutouts 17 for each framework wall 5, 6, so that between the two cutouts 17 a middle band 18 again leads down to the box floor. The bands 18 open into the two associated second leg rings 12 and the leg piece 22 connecting them. A further bottom cutout 26 in the area of the truss wall crossings, which leads up through the third leg rings 21, allows further bands 27 to be created. These are connected at the bottom to the associated second and third leg rings 12, 21.
For bottle crates of the type described above, it is often required that their dimensions match existing wooden or metal crates of an older type and that they can be stacked together with them. This means that in some cases the floor height of the plastic crate, i.e. the height of the leg rings, has to be selected greater than necessary in order to achieve the same immersion depth of the bottles in the crate. This unnecessarily large height would not only lead to increased material expenditure, but also impair the desired elasticity of the floor.
In both of the above-described exemplary embodiments, it is therefore provided that the parts of the bottom webs that serve as installation surfaces for the bottles have reinforcements (not shown) facing the inside of the crate. The explained disadvantages with regard to material consumption and the reduction in elasticity then only occur to a negligibly small extent.