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CH481875A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins

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Publication number
CH481875A
CH481875A CH1257365A CH1257365A CH481875A CH 481875 A CH481875 A CH 481875A CH 1257365 A CH1257365 A CH 1257365A CH 1257365 A CH1257365 A CH 1257365A CH 481875 A CH481875 A CH 481875A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
propane
hydrolysis
hydroxy
formula
preparation
Prior art date
Application number
CH1257365A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Dr Wilhelm
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
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Priority to CH1210269A priority patent/CH481873A/de
Priority to CH1257365A priority patent/CH481875A/de
Priority to ES0320749A priority patent/ES320749A1/es
Priority to DK644665AA priority patent/DK117065B/da
Priority to AT337067A priority patent/AT266083B/de
Priority to SE16310/65A priority patent/SE338771B/xx
Priority to NL6516433A priority patent/NL6516433A/xx
Priority to SU1493609A priority patent/SU363242A3/ru
Publication of CH481875A publication Critical patent/CH481875A/de

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung des    l-Isopropylamino-2-hydroxy-3-(o-propafgyloxy- phe.noxy)-propans    der Formel
EMI1.1     
 oder seiner Salze.



   Die neue Verbindung besitzt wertvolle pharmakologische   Eigenschaften. Inisbesondere    bewirkt sie eine Hemmung adrenergischer ss-Rezeptoren. So hemmt sie z. B. an der mit Dial   narkotiselerben    Katze oder am wachen Hund durch   Isoproterenol    hervorgerufene   Blut-    drucksenkungen in Dosen von 0,01 bis 1 mg/kg i. v. oder 2 bis 3 mg/kg p. o.   Sie ist inl    der Lage, digitalisinduzierte Extrasystolen zu   unterdrücken,    wie z. B. aus   Expert-      mentez    mit   einer Dosis von    0, 3 bis 1 mg/kg i. v. am narkotisierten Hund hervorgeht.

   Die Verbindung kann   dementsprechend bei Herz-und    Kreislauferkrankungen als Medikament   angewendle, t werden.   



   Das   erfindungsgemässe    Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass man in einem   l-Isopropylamino-2-hydroxy-3-(o-pro-      pargyloxy-phenoxy)-propan    oder einem Salz davon, das am Stickstoffatom und/oder an der 2-Hydroxylgruppe je einen einwertigen oder zusammen einen zweiwertigen durch Hydrolyse abspaltbaren Rest aufweist, diesen Rest   durch Hydrolyse abspaltet. Solche Reste    sind z. B.



  Acylreste von Carbonsäure, wie   niedere Alianoylreste,    z. B. der   Acetylrest. Verbindiungen    mit durch Hydrolyse abspaltbaren Resten sind z.   B.    auch die der   Formel 11   
EMI1.2     
 worin X   fUr    die Carbonylgruppe   odeur fur    eine Alkyliden  grappe    steht.



   Die Hydrolyse kann in üblicher Weise vorgenommen werden. Die Hydrolyse einer Verbindung der Formel II, worin X   fur    eine   Alkylidengruppe stehEt, kann    in saurer Lösung durchgeführt werden.



   Die Ausgangsstoffe sind   bekann, t oder können    nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden, z. B. dadurch, dal3 man o-Propargyloxy-phenol mit einer Verbindung der   Formel   
EMI1.3     
 umsetzt, wobei X die oben genannte Bedeutung hat und Z eine   reaktionsfähig veresterbe HydXroxylgruppe,    vor allem ein Halogenatom, wie   Chlor-oder Bromatom,    darstellt.



   Je nach den Verfahrensbedingungen und Ausgangsstoffen kann man den   Endstoff    in freier Form oder in der ebenfalls in   d4Dr Erfindung    inbegriffenen Form seiner Salze erhalten. Die Salze des Endstoffs können in an   sioh    bekannter Weise, z. B. mit Alkalien oder   Ionenaustauschern,    in die freie Base übergeführt werden.



  Von der letzteren lassen sich durch Umsetzung mit   organ, ischen oder    anorganischen   Saurez,    insbesondere solchen, die zur Bildung   von therapeutisch verwendL      baren Salzen geeignet sind,    Salze gewinnen.

   Als solche   Säuren seien    beispielsweise genannt :   Halogenwasserstoff-      säuren, Schwefelsäuren, Phosphorsäuren, Salpetersäure,      Perchlorsaure,    aliphatische, alicyclische, aromatische oder   heterocyclische    Carbon-oder Sulfonsäuren, wie Ameisen-, Essig-,   Propion-, BerDstein-, Glykol-, Milch,      Apfel-,      Wein-,    Zitronen-, Ascorbin-, Malein-, Hydroxy  maleinW oder Brenztraubensäure    ;

   Phenylessig-,   Benzol-,    p-Aminobenzoe-,   Anthranil ;, p-Hydroxybenzoe-,    Salicyloder p-Aminosalicylsäure, Embonsäure, Methansulfon-, Äthansulfon-, Hydroxyäthansulfon-, Äthylensulfonsäure ;   Halogenbenzolsulfon-, Toluolsulfon-, Naphthalinsulfon-    saure oder Sulfanilsäure ; Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin.



   Diese oder andere Salze der neuen Verbindung, wie z. B. die Pikrate, können auch zur Reinigung der erhaltenen freien Base dienen, indem man die freie Base in Salze   überführt, d, iese abtrennt    und aus den Salzen wiederum die Base   freimachlt.    Infolge   der engin    Beziehungen zwischen   der neuen Verbindung in    freier   Forum    und in Form   ilhrer Salze    sind im vorausgegangenen und nachfolgend   untor der    freien Base sinn- und zweck  mässig, gegebenenfalls    auch die entsprechenden Salze zu verstehen.



   Die neue Verbindung kann als Racemat oder in Form der Antipoden vorliegen. Das Racemat lässt sich in üblicher Weise in die Antipoden zerlegen.



   Die neue Verbindung kann z. B. in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie in freier Form oder   gegebenenfalls in) Form    ihrer   Salve    in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen,   festen    oder   flüssigen Trägermaterial    enthalten.



   In den folgenden Beispielen sind die Temperaturen in   Celsiusgradent angegeben.   



   Beispiel 1
10,0 g    3-Isopropyl-5-(o-propargyloxy-phenoxymethyl3-    oxazolidinon-(2) werden während 15 Minuten mit 50 ml lOn Natron lauge unter Rühren auf 120  erhitzt. Hierauf wird mit 100 ml Wasser versetzt, mit 5n Salzsäure angesäuert und mit Äther extrahiert. Die wässrige Masse stellt man mit Natronlauge alkalisch und extrahiert mit Äther. Nach dem Trocknen und Eindampfen des Lösungsmittels verbleibt das    1-Isopropylamina-2 hydroxy-3- (o-propargyloxy-    phenoxy)-propan der Formel
EMI2.1     
 das bei 48 bis   52  sch-milzt.   



   Das Hydrochlorid der Verbindung schmilzt bei 96 bis 97 .



   Beispiel 2
1 g 1-(N-Acetyl-isopropylamino)-2-acetoxy-(3-(opropargyloxy-phenoxy)-propan wird in 7 ml absolutem Alkohol und 3,5 ml 5n Natronlauge während 7 Stunden am   Rückfluss    gekocht. Die Reaktionslösung wird im Vakuum   eingeengt Den Hindampfrückstand    versetzt man mit Wasser und schüttelt mit Ather aus. Nach Eindampfen der getrockneten Ätherlösung erhält man als Rückstand das   l-Isopropylamino-2-hyd, roxy-3-(o-pro-    pargyloxy-phenoxy)-propan der Formel
EMI2.2     
   dessen Hydzochlorid    bei 96 bis 97  schmilzt.



   Beispiel 3
Zu einer Lösung von 5, 0 g 3-Isopropyl-5-(o-propargyloxy-phenoxymethyl)-oxazolidin in 50 ml Athanol gibt man 25 ml 2n Salzsäure und erwärmt eine Stunde auf 70 . anschliessend wird der   Alkohol abdestilliert    und den Rückstand versetzt man mit 75 ml 2n Natronlauge. Es   sche) idet    sich ein Öl ab, das mit Ather extrahiert wird. Nach dem   Trocknen    und Eindampfen des Athers bleibt das 1-Isopropylamino-2-hydroxy-3-(o-propargyl  oxy-phenoxy) *propan dler    Formel
EMI2.3     
 dessen Hydrochlorid bei 96 bis 97  schmilzt, zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung des neuen 1-Isopropylamino-2-hydroxy-3-(o-propargyloxy- phenoxy)-propans der Formel EMI2.4 oder seiner Salve, dadurch gekennzeichnet, dass man in einem 1-Isoprapylamina2 hydroxy-3- (o-propargyloxy- phenoxy)-propan oder einem Salz davon, das am Stick- stoffatom und an der 2-Hydroxylgruppe je einen ein wertigen oder zusammen einen zweiwertigen, durch Hydrolyse abspaltbaren Rest aufweist, diesen Rest durch Hydlrolyse abspalbet.
    UNTERANSPRVCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in einem l-Isopropylamino-2- hydToxy-3- (o-propargyloxy-phe, noxy)-propan, das am Stickstoff und an der 2-Hydroxylgruppe einen Acylrest enthält, diesen durch Hydrolyse abspaltet.
    2. Aterfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man Verbindungenl der Formel EMI2.5 worin X fur die Carbonylgruppe oder fur eine Alkyliden- gruppe steht, hydrolysiert.
    3. Verfahren, nach Pabenbanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freie Base umwandelt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltene freie Verbindung in ein Salz umwandelt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Racemate aufspallet.
CH1257365A 1964-12-17 1965-09-09 Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins CH481875A (de)

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ES0320749A ES320749A1 (es) 1964-12-17 1965-12-15 Procedimiento para la obtencion de 1-isopropilamino - 2-hidroxi-3-(o-propargiloxi-fenoxi) - propano.
DK644665AA DK117065B (da) 1964-12-17 1965-12-16 Analogifremgangsmåde til fremstilling af 1-isopropylamino-2-hydroxy-3-(o-propargyloxy-phenoxy)-propan eller salte deraf.
AT337067A AT266083B (de) 1965-09-09 1965-12-16 Verfahren zur Herstellung des neuen 1-Isopropylamino-2-hydroxy-3-(o-propargyloxy-phenoxy)-propans und seiner Salze
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0008711A1 (de) * 1978-08-15 1980-03-19 Smithkline Beckman Corporation Verfahren zur Herstellung aromatischer 2-Hydroxy-3-isopropyl- oder 2-Hydroxy-3-tert-butylaminopropyl-Äther

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0008711A1 (de) * 1978-08-15 1980-03-19 Smithkline Beckman Corporation Verfahren zur Herstellung aromatischer 2-Hydroxy-3-isopropyl- oder 2-Hydroxy-3-tert-butylaminopropyl-Äther

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AT266083B (de) 1968-11-11
CH481873A (de) 1969-11-30
CH481874A (de) 1969-11-30

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