Elektrische Maschine Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet des Elek tromaschinenbaus, und zwar auf elektrische Maschinen insbesondere grosser Leistung.
Es sind elektrische Maschinen, insbesondere Turbo generatoren bekannt, deren Statorgehäuse einen mitt leren Teil und daran anschliessende, in der axialen Horizontalfläche trennbare, die Wicklungsköpfe der Maschine überdeckende Hauben aufweisen. Diese<B>Hau-</B> ben sind an Längs- und Querbalken des Fundaments abgestützt.
Bei anderen bekannten Maschinen ist das Lager ent weder unmittelbar in einem Lagerschild, das scheiben förmig ist und den rohrförmigen mittleren Statorteil stirnseitig abschliesst, oder in einem getrennt stehenden Lagerbock angeordnet. Im letzteren Fall sind die Wick lungsköpfe der Maschine bei abgenommenen Lager schilden zugänglich.
Der hauptsächliche Nachteil der Bauart der elektri schen Maschine mit getrennten Lagern besteht in der Vergrösserung des Abstandes zwischen den Stützen des Rotors. Das führt zu einer Verschlechterung der Vibra- tionseigenschaften von Maschinen, die gerade für elek trische Maschinen hoher Leistung von grosser Bedeu tung sind.
Der hauptsächliche Nachteil der elektrischen Ma schine mit in Lagerschilden eingebauten Lagern be steht in der komplizierten Bauart des Lagers und des Lagerschildes sowie in der Verminderung der Starrheit der Stütze, da die unmittelbare Verbindung des Lagers mit dem Fundament fehlt.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die oben aufgezeigten Mängel zu beseitigen.
Der Erfindung ist die Aufgabe zugrunde gelegt, eine elektrische Maschine mit verbesserten Vibrationseigen- schaften zu entwickeln.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Lager der Maschine in den Stirnwänden der Hauben ange ordnet sind.
Die erfindungsgemässe elektrische Maschine erlaubt es, deren Bauart zu vereinfachen, die Starrheit der La gerböcke bedeutend zu erhöhen und den Abstand zwi schen ihnen zu vermindern, was die Vibrationseigen- schaften des Rotors wesentlich verbessert. Es wird eine starre Verbindung des Lagers mit dem Fundament ge währleistet. Das Auswuchten des Rotors in seinen La gern kann bei abgenommenen oberen Hälften der Sta- torhauben vorgenommen werden. Bei entsprechend grossem Lagerdurchmesser wird das Ein- bzw. Heraus schieben des Rotors aus dem Statorgehäuse ohne De montage der Hauben ermöglicht.
Die vorliegende Erfindung kann insbesondere eine weitgehende Anwendung im Turbogeneratorenbau fin den.
Diese Bauart von elektrischen Maschinen hat sich bei Prüfungen gut bewährt und ist in einem 500 MW- Turbogenerator, einem 800 MW-Turbogenerator und einem 1000 MW-Belastungsgenerator angewendet.
Im weiteren wird die Erfindung an einem Ausfüh rungsbeispiel anhand der beigefügten Zeichnung erläu tert, die die erfindungsgemässe elektrische Maschine im Längsschnitt zeigt.
Wie es aus der Zeichnung ersichtlich ist, besitzt das Gehäuse der vorgeschlagenen elektrischen Maschine einen mittleren Teil 1 und zwei abnehmbare Hauben 2 und 3. Die Hauben stützen sich auf Längsbalken des Fundaments 4 mit Konsolen 5 und auf die Querbalken des Fundaments 4 mit Konsoien 6 ab. Dabei sind die Konsolen 6 in der unmittelbaren Nähe der Lager 7 ange ordnet.
Eine derartige Anordnung der Konsolen 5 und 6 gibt zusätzliche Starrheit den Hauben 2 und 3 des Statorgehäuses, ermöglicht die Ausführung einer starre Verbindung der Lager 7 mit dem Fundament 4 und eine Verminderung der Beanspruchung der Balken des Fundaments 4.
Die Hauben 2 und 3 haben eine Trennstelle in der axialen Horizontalfläche, die durch die Hauptachse 8 der Maschine verläuft, so dass ihre oberen Hälften 9 abmontiert werden können.
Die Stirnwände 10 der Hauben 2 und 3 weisen Öffnungen 11 auf, in welchen die Lager 7 mit öldich- tungen 12 der Rotorwelle 13 und Ölfängern 14 einge baut sind.
Durch die Möglichkeit der Demontage der oberen Hälften 9 der Hauben 2 und 3 ist der freie Zugang an die Wicklungsköpfe 15 des Stators und ein bequemer Zugang an die Lager 7 bei der Montage bzw. Demon tage gewährleistet. Das ermöglicht ebenfalls das Aus wuchten des Rotors 16 in seinen Lagern 7 dank dem freien Zugang an die nicht dargestellten Ausgleichge- wichte des Rotors auszuführen.
Der Durchmesser der Öffnungen 11, in denen die Lager 7 angeordnet sind, ist grösser als der grösste Durchmesser des Rotors 16 und reicht somit für das freie Ein- bzw. Herausschieben des Rotors ohne De montage der Hauben 2 und 3 aus. Dazu genügt es, die Lager 7 mit öldichtungen 12 der Rotorwelle 13 und Ölfängern 14 auszubauen.
Electrical machine The invention relates to the field of elec tromaschinenbau, specifically to electrical machines, in particular high power.
There are electrical machines, in particular turbo generators known, the stator housing a mitt sized part and adjoining, separable in the axial horizontal surface, the end windings of the machine covering hoods. These <B> hoods </B> are supported on the longitudinal and transverse beams of the foundation.
In other known machines, the bearing is ent neither directly in a bearing plate, which is disc-shaped and closes the tubular central stator part at the end, or is arranged in a separate bearing block. In the latter case, the winding heads of the machine are accessible shields with removed bearings.
The main disadvantage of the design of the electrical machine's separate bearings is the increase in the distance between the supports of the rotor. This leads to a deterioration in the vibration properties of machines, which are particularly important for high-performance electrical machines.
The main disadvantage of the electrical machine with built-in bearings in end shields BE is in the complicated design of the bearing and the end shield and in the reduction of the rigidity of the support, since the direct connection between the bearing and the foundation is missing.
The aim of the present invention is to overcome the shortcomings outlined above.
The invention is based on the object of developing an electrical machine with improved vibration properties.
This object is achieved in that the bearings of the machine are arranged in the end walls of the hoods.
The electrical machine according to the invention allows its design to be simplified, the rigidity of the bearing blocks to be increased significantly and the distance between them to be reduced, which significantly improves the vibration properties of the rotor. A rigid connection between the bearing and the foundation is guaranteed. The balancing of the rotor in its bearings can be done with the upper halves of the stator hood removed. With a correspondingly large bearing diameter, the rotor can be pushed in or out of the stator housing without removing the hoods.
The present invention can in particular find extensive application in the construction of turbo generators.
This type of electrical machine has proven itself in tests and is used in a 500 MW turbo generator, an 800 MW turbo generator and a 1000 MW load generator.
In addition, the invention is based on an exemplary embodiment with reference to the accompanying drawing tert erläu, which shows the electrical machine according to the invention in longitudinal section.
As can be seen from the drawing, the housing of the proposed electrical machine has a central part 1 and two removable hoods 2 and 3. The hoods are supported on longitudinal beams of the foundation 4 with brackets 5 and on the transverse beams of the foundation 4 with brackets 6 . The consoles 6 in the immediate vicinity of the bearing 7 are arranged.
Such an arrangement of the brackets 5 and 6 gives additional rigidity to the hoods 2 and 3 of the stator housing, enables the bearings 7 to be rigidly connected to the foundation 4 and reduces the stress on the beams of the foundation 4.
The hoods 2 and 3 have a separation point in the axial horizontal surface, which runs through the main axis 8 of the machine, so that their upper halves 9 can be dismantled.
The end walls 10 of the hoods 2 and 3 have openings 11 in which the bearings 7 with oil seals 12 of the rotor shaft 13 and oil traps 14 are built.
Due to the possibility of dismantling the upper halves 9 of the hoods 2 and 3, free access to the winding heads 15 of the stator and convenient access to the bearings 7 during assembly or dismantling is guaranteed. This also enables the rotor 16 to be balanced in its bearings 7 thanks to the free access to the counterweights, not shown, of the rotor.
The diameter of the openings 11, in which the bearings 7 are arranged, is larger than the largest diameter of the rotor 16 and is thus sufficient for the rotor to be freely pushed in and out without removing the hoods 2 and 3. For this purpose, it is sufficient to remove the bearings 7 with oil seals 12 of the rotor shaft 13 and oil traps 14.