Bandage zur Durchführung von Schlankheitskuren
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Bandage zur Durchführung von Schlankheitskuren. Erfindungsgemäss zeichnet sich dieselbe aus durch eine elastische, bandförmige Folie aus luft- und wasserdurchlässigem Material, aus der sie gebildet ist, deren beide Enden auf verschiedenen Seiten der Folie angepasste, zum Verbinden der Enden miteinander bestimmte Schliessorgane aufweisen, die ausgebildet sind, um einen anliegenden, dichten Abschluss der Folie auf einem zu behandelnden menschlichen Körper zu ermöglichen.
Seit vielen Jahren sind Spezialgewänder zur Bewahrung oder Erlangung einer schlanken Linie bekannt.
Die bestbekannten Typen sind Korsette oder Bänder.
Diese Utensilien bestehen oft aus solchem Material, damit auf die zu behandelnden Körperteile ein gewisser Druck ausgeübt wird. Immerhin wird es als wichtig betrachtet, dass sie aus luftdurchlässigem Material ausgeführt werden, damit die gedeckten Körperpartien atmen können. Daher sind diese Utensilien im allgemeinen aus gewobenen oder perforierten Materialien.
Man hat jedoch feststellen können, dass beim Tragen von elastischen, luftundurchlässigen Materialien und beim gleichzeitigen Durchführen bestimmter turnerischer Übungen beträchtliche Mengen Fett im bedeckten Körperteil abgebaut werden.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt, zwar zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine zur Behandlung des Oberarmes dienende Bandage in einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 eine Längsseitensicht,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die zur Behandlung des Oberschenkels dienende Bandage und
Fig. 4 eine Längs seitenansicht in einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die zur Behandlung der Magen- und Bauchpartie dienende Bandage und
Fig. 6 eine Längsseitenansicht dazu in einem dritten Ausführungsbeispiel,
Fig. 7 eine Draufsicht auf die zur Behandlung der Taille dienende Bandage in Form eines Gürtels,
Fig. 8 eine Längs seitenansicht dazu in einem vierten Ausführungsbeispiel,
Fig. 9 bis 12 Varianten der Verschlussorgane.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Bandage besteht aus einem Band aus einer einfachen, elastischen Folie, rechteckiger Form und von einer Grösse von ca. 46 X 18 cm.
Auf der einen Seite am Seitenendteil des Bandes ist eine Anzahl von Haftbändern 2, insbesondere Selbstklebebändern, in Streifenform im Abstand zueinander angebracht. Am andern Ende des Bandes, jedoch auf der Gegenseite, befinden sich wiederum Haftbänder 3, die bei der Durchführung der Behandlung gegenseitig im Eingriff stehen und so einen starken Verschluss des Bandes bilden.
In Fig. 3 und 4 wird eine Bandage zur Behandlung der Oberschenkel wiedergegeben. Sie ist derjenigen gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel ähnlich, unterscheidet sich aber dadurch, dass die bandförmige Folie 1' eine trapezförmige Gestalt aufweist. Die Länge der Folie beträgt ungefähr 76 cm auf der längeren und ca.
59 cm auf der kürzeren Partie, die Breite beläuft sich auf ca. 28 cm. Wie üblich weisen die beiden Enden des Bandes auch hier auf beiden Endteilen angebrachte Selbsthaftbänder auf. 2 und 3 sind wiederum die Haftbänder, die analog ausgebildet und an der Folie 1' angeordnet sind; sie verlaufen parallel zu den Seitenenden und stehen schräg zu den Längsseiten.
Die in Fig. 5 und 6 dargestellte Bandage dient zur Behandlung der Magen-Bauch-Partie und besteht aus einer einfachen elastischen, rechteckigen Folie, z. B. mit folgenden Massen, 97X51 cm. Auch hier sind die zwei einander gegenüberliegenden Enden des Bandes wiederum mit Haftbändern 2, 3 versehen. Diese verlaufen aber hier im Gegensatz zu den übrigen Bandagen nicht parallel zu den Längsseitenenden, sondern zuerst leicht gegen die Längsmitte, um gegen oben wieder gegen die Längsränder hin Richtung zu nehmen, sie sind also fischgrätartig. Diese Ausbildung hat den Zweck, durch den Ver lauf der Haftbänder den Unterschieden im Mass von Brust, Taille und Hüften in bezug auf die Anpassung gut Rechnung tragen zu können.
Fig. 7 und 8 veranschaulichen eine für die Behandlung der Taille bestimmte, aus der analogen Folie bestehende Bandage in der Gestalt als Gürtel. Letztere wird hauptsächlich dann verwendet, wenn die Magen-Bauch Partie nicht behandelt werden soll, sondern die Taille allein. Dieser Gürtel 1 besteht aus einem weichen, elastischen Band, mit einer Dimension von ca. 86,5 X 16,5 cm. An beiden Enden sind auch hier wiederum einmal an der Innenseite, einmal an der Aussenseite der Folie die Haftbänder 2, 3 angebracht.
Um die bestmöglichen Erfolge zu erzielen, ist es empfehlenswert, die Bandage aus einem weichen, schwefelfreien Naturkautschuk herzustellen. Anstelle von Gummifolien können auch alle ähnlichen, analoge Eigenschaften aufweisenden Materialien wie Folien aus Kunststoffen verwendet werden, wie beispielsweise Polyäthylen oder dergleichen Material, welches elastisch, luftund wasserdicht ist, Charakteristiken des Gummis besitzt und somit nahezu ebenbürtige Resultate in der Behandlung gewährleistet.
Fig. 9 bis 12 sind weitere Bandagen. Der konstruktive Unterschied besteht in der Ausbildung resp. Form und Anordnung der Haftbänder, die als sog. Flächenreissverschlüsse ausgebildet sind. Die mit Bezugszeichen belegten Teile haben den analogen Sinn wie in den vorangehenden Beispielen. Das beschriebene Utensil resp. die Packung soll durchschnittlich lediglich alle zwei Wochen, und zwar während einer Zeitspanne von ungefähr 45 Minuten pro Mal, getragen werden. Während dieser Zeit führt der Träger der Packung spezifische gymnastische Übungen aus, die sich auf den oder die Körperteile ausrichten, welche mit der Folie bedeckt sind.
Aus durch Mediziner festgestellten Gründen wird bei inniger Auflage der Folie an menschliche Körperteile das Ausscheiden von Fett bewirkt, und zwar wegen des herbeigeführten beschleunigten Stoffwechsels, welcher seinerseits durch eine Erhöhung der Hauttemperatur bewirkt wird.
Ferner wurde festgestellt, dass die Wirkung des gleichzeitig mit dem Tragen der Packung ausgeführten Turnens während einer Zeitspanne von z. B. einer halben Stunde in einer Erhöhung der Hauttemperatur bestand.
Infolgedessen kam die in diesem Zusammenhang beigezogene Ärzteschaft zum Schlusse, das Fett könne durch Verwendung des Erfindungsgegenstandes mittels Stoffwechselbegünstigung auf unschädliche Weise aus dem menschlichen Körper resp. Teilen desselben ausgeschieden werden.
Damit die Ausscheidung des Fettes aus den verschiedenen Körperpartien kontrolliert werden kann, ist es von Vorteil, wenn die verschiedenen Folien bzw. Gürtel oder Bänder auf den zu behandelnden Körperteil passend zugeschnitten werden. Die Partien, aus denen am häufigsten Fett entfernt werden muss, sind erfahrungsgemäss der Oberarm, die Oberschenkel und der Leib.
Es werden daher zweckmässig spezielle Bänder für die beiden erstgenannten Körperteile hergestellt, während man für den Leib einen Gürtel verwendet.
Sofern man es nicht vorzieht, über ein grosses, den verschiedenen Xörpergrössen entsprechendes Sortiment an Bändern und Gürtel zu verfügen, empfiehlt es sich, diese Bandagen so anzufertigen, dass sie den verschiedenen Taillen angepasst werden können. Derselbe Gürtel kann somit z. B. bei der weiteren Behandlung, wenn der betreffende Körperteil bereits schlanker geworden ist, verwendet werden. Es ist jedoch nicht genügend, dass auf den Utensilien die Mittel zum Festhalten und Anpassen angebracht werden; diese müssen im Band resp. Gürtel eingebaut sein, damit sie den ganzen Zug, der durch den Druck des eingewickelten, komprimierten Körperteils, wirkend auf die Haut, aufnehmen kann.
In einer besonders geeigneten Ausführungsform, welche in der Praxis sehr befriedigende Resultate zeitigt, bestehen die regulierbaren Mittel zur Halterung aus Selbsthaftbändern, die je am Längsseitenende eines jeden Bandes oder Gürtels, wenigstens auf einer Seite, in bestimmten Abständen zueinander angebracht sind.
Bandage for the implementation of slimming cures
The present invention relates to a bandage for performing slimming cures. According to the invention, the same is characterized by an elastic, band-shaped film made of air and water-permeable material from which it is formed, the two ends of which on different sides of the film have adapted closing elements intended to connect the ends to one another, which are formed around an adjacent one to allow the film to seal tightly on a human body to be treated.
For many years special garments have been known to keep or achieve a slim line.
The best known types are corsets or bands.
These utensils are often made of such a material that a certain pressure is exerted on the body parts to be treated. After all, it is considered important that they are made of air-permeable material so that the covered parts of the body can breathe. Therefore, these utensils are generally made of woven or perforated materials.
It has been found, however, that wearing elastic, air-impermeable materials and performing certain gymnastics exercises at the same time, considerable amounts of fat are broken down in the covered part of the body.
The subject of the invention is shown in the accompanying drawings in various exemplary embodiments, although they show:
1 shows a plan view of a bandage used for treating the upper arm in a first embodiment,
2 shows a longitudinal side view,
3 shows a plan view of the bandage used for treating the thigh and FIG
Fig. 4 is a longitudinal side view in a second embodiment,
5 shows a plan view of the bandage used to treat the stomach and abdominal area, and FIG
6 shows a longitudinal side view of this in a third exemplary embodiment,
7 shows a plan view of the bandage in the form of a belt used for treating the waist;
Fig. 8 is a longitudinal side view of this in a fourth embodiment,
9 to 12 variants of the closure members.
The bandage shown in Fig. 1 and 2 consists of a band made of a simple, elastic film, rectangular in shape and about 46 X 18 cm in size.
On one side of the side end part of the tape, a number of adhesive tapes 2, in particular self-adhesive tapes, are attached in the form of strips at a distance from one another. At the other end of the tape, but on the opposite side, there are again adhesive tapes 3 which are mutually engaged when the treatment is carried out and thus form a strong closure of the tape.
In Fig. 3 and 4 a bandage for treating the thigh is shown. It is similar to that according to the first exemplary embodiment, but differs in that the strip-shaped film 1 'has a trapezoidal shape. The length of the foil is approx. 76 cm on the longer and approx.
59 cm on the shorter part, the width is approx. 28 cm. As usual, the two ends of the tape have self-adhesive tapes attached to both end parts. 2 and 3 are again the adhesive tapes, which are designed analogously and are arranged on the film 1 '; they run parallel to the side ends and are inclined to the long sides.
The bandage shown in Fig. 5 and 6 is used to treat the stomach and stomach area and consists of a simple elastic, rectangular film, for. B. with the following dimensions, 97X51 cm. Here, too, the two opposite ends of the tape are again provided with adhesive tapes 2, 3. In contrast to the other bandages, however, these do not run parallel to the long side ends, but first slightly towards the longitudinal center, in order to face upwards again towards the longitudinal edges, so they are herringbone-like. The purpose of this training is to be able to take into account the differences in the dimensions of the chest, waist and hips with respect to the adjustment through the course of the adhesive tapes.
7 and 8 illustrate a bandage made of the analogous film in the form of a belt and intended for the treatment of the waist. The latter is mainly used when the stomach and stomach area is not to be treated, but the waist alone. This belt 1 consists of a soft, elastic band, with a dimension of approx. 86.5 X 16.5 cm. At both ends, the adhesive tapes 2, 3 are again attached once on the inside and once on the outside of the film.
In order to achieve the best possible results, it is advisable to make the bandage from a soft, sulfur-free natural rubber. Instead of rubber sheeting, all similar materials with similar properties, such as plastic sheeting, can be used, such as polyethylene or similar material, which is elastic, airtight and watertight, has the characteristics of rubber and thus ensures almost equal results in the treatment.
Figures 9 through 12 are additional bandages. The constructive difference lies in the training resp. Shape and arrangement of the adhesive tapes, which are designed as so-called surface zip fasteners. The parts given reference symbols have the same meaning as in the preceding examples. The described utensil respectively. the pack should only be worn on average every two weeks, for a period of about 45 minutes each time. During this time, the wearer of the pack performs specific gymnastic exercises that focus on the part or parts of the body that are covered with the film.
For reasons established by medical professionals, when the film is placed intimately on parts of the human body, fat is excreted because of the accelerated metabolism that is brought about, which in turn is brought about by an increase in the skin temperature.
It was also found that the effect of gymnastics carried out at the same time as wearing the pack during a period of e.g. B. consisted of an increase in skin temperature for half an hour.
As a result, the medical profession involved in this connection came to the conclusion that the fat could be removed from the human body in a harmless way by using the subject matter of the invention by promoting metabolism. Parts of the same are eliminated.
So that the excretion of fat from the different parts of the body can be controlled, it is advantageous if the different foils or belts or tapes are cut to fit the part of the body to be treated. Experience has shown that the areas from which fat has to be removed most often are the upper arm, thighs and body.
It is therefore expedient to produce special bands for the first two parts of the body, while a belt is used for the body.
Unless you prefer to have a large assortment of ribbons and belts that correspond to the various body sizes, it is advisable to make these bandages in such a way that they can be adapted to the different waists. The same belt can thus e.g. B. in further treatment, if the body part in question has already become slimmer, can be used. It is not enough, however, that the means for holding and adjusting are attached to the utensils; these must be in the band resp. Belts should be built in so that they can take all the tension exerted by the pressure of the wrapped, compressed body part acting on the skin.
In a particularly suitable embodiment, which produces very satisfactory results in practice, the adjustable means for holding consist of self-adhesive tapes, which are attached to each other on the long side end of each tape or belt, at least on one side, at certain intervals.