Verfahren und Vorrichtung zur Lieferung des Fadens bei Rundstrick-oder Rundwirknaschinen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Lieferung des Fadens bei Rundstrickz oder Rundwirkmaschinen, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass der Faden, bevor er zur Arbeitsstelle an der Maschine gelangt, einem nur zum Nachfüllen rotierenden Speicher zugeführt wir, d, aus dem die erforderliche Fadenmenge von den Nadeln kontinuierlich entnommen wird.
Selbstregelnde Fadenliefervorrichtungen sind zum einen in mehreren mit Schlupf arbeitenden Ausfüh- rungsformen bekannt, bei denen zwischen der Fadenspule und den Nadeln ein angetriebener Drehkörper angeordnet ist, auf dem der Faden in Form von Windungen durch Umfangsreibung mitgenommen und den maschenbildenden Teilen der Maschine zugeführt wird.
Die Grosse der auftretenden Reibungskraft ist von der Fadenspannung abhängig. Verschwindet die Fadenspannung, so tritt auch keine Mitnahme mehr ein und die Fadenzulieferung unterbleibt. Diese beispielsweise in den deutschen Patentschriften 910 712 und 1 147 705 beschriebenen Vorrichtungen haben ver schiedene Nachteile. Beispielsweise werden die mit hoher Drehzahl und glatter Mantelfläche arbeitenden Lieferwalzen bei zunehmender Anhaftung von Garn- gleitmitteln unzuverlässiger ; es ist daher eine ständige Reinigung der Lieferwalzen und der Spannungsrege lungseinrichtung erforderlich.
Es sind daher zum anderen auch schon selbstregelnde Fadenliefervorrichtungen gebaut worden, bei denen der Faden von einem in der Regel walzen, oder trommelartigen Lieferelement schlupflos gefördert wir, d. Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise in der deutschen Patentschrift 834 581 erläutert. Der Faden wird hierbei von einem Vorschubrad oder einer Walze gefördert, die von einer Antriebsquelle aus durch eine Schlupfkupplung angetrieben wird, deren Mitnahmewirkung durch einen fadenführenden Fühler gesteuert oder erzielt wird.
Der Nachteil solcher durch Spannungsausgleich oder durch Kupplungen steuerbarer Liefervorrichtungen, von denen andere beispielsweise in den deutschen Patentschriften 649 373 und 439 425 sowie in den US-Patentschriften 2135 756 und 2 227 355 beschrieben sind, besteht darin, dass sie in ihrer Wirkung zu langsam und insbesondere für grös- sere Schwankungen der Liefermenge nicht geeignet sind. Solche grösseren Schwankungen der Liefermenge treten aber laufend an Maschinen, die mit einem dauernd ungleichen Fadenbedarf an den einzelnen Strick-oder Wirkstellen arbeiten, auf, was z. B. bei allen Maschinen für Jacquard-Musterungen der Fall ist.
Allen den erwähnten Fadenliefervorrichtungen gemeinsam ist der Umstand, dass die damit ausgerüsteten Maschinen ein hochliegendes Spulengestell aufweisen müssen, weil die Fadenlaufwege von der Spule zur Fade. nliefervorrichtung eine bestimmte Mindestgrösae nicht unterschreiten dürfen, da sonst die den Fadenlie fervorrichtungen durch diese Fadenlaufwege zugeordnete Fadenreserve nicht ausreicht, um bei Fadenbruch bis zum Stillsetzen der Maschine e durch die Faden wächter n. och eine ausreichende Fadenmenge zur Verfügung zu stellen, so dass eine Lochbildung in der Ware ausgeschlossen ist.
Da regelmässig in den Arbeitsräumen die Höhe vom Fussboden bis zur Decke begrenzt ist, wird durch die Höhe des Spulengestelles die Höhe der eigentlichen Maschine begrenzt, was deshalb unerwünscht ist, weil damit auch die Grosse der gerade noch unterbringbaren Warenballen, die be kanntlich unterhalb des Nadelzylinders anzuordnen sind, beschränkt ist. Darüber hinaus ist auch das Einfä- deln des Fadens, das mit langen Gabelstangen erfolgen muss. sehr umständlich.
Ziel der Erfindung ist es, insbesondere für Maschinen mit fortlaufend wechselndem Fadenbearf an den einzelnen Arbeitsstellen eine Fadenliefervorrichtung zu schaffen, die selbstregelnd eine mustergemässe Fadenlieferung bewirkt, über eine grosse Betriebssicherheit verfügt und es gestattet, auf die langen Fadenlaufwege zwischen Spulenhalter und Fadenliefervorrichtung zu verzichten, so dass-sich gleichzeitig eine gedrängte niedrige Bauart der Maschinen ergibt, während der Faden bedarfsweise praktisch spannungsfrei an die Arbeitsstellen der Maschine geliefert wird.
Die selbstregelnde. Fadenliefervorrichtung zur Durchführung des eingangs genannten Verfahr. ens, mit einem um eine Achse umlaufenden, im wesentlichen trommelartigen und an seinem Umfang den Faden bedarfsweise von der Spule abziehenden Element, das, gesteuert von dem Faden, mit einer getrennten Ans triebsquelle bedarfswjeise ;
kuppel-und entkuppelbarjist. und dem eine Fadenreserve zugeordnet ist, ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher ein im wesentlichen als Trommel ausgebildetes, einer ersten Fadenbremse nachgeordnetes Speicherelement mit einem eine Anzahl nebeneinanderliegender, als Fadenreserve dienenden Fadenwindungen aufnehmenden Umfangsbereich ist,. an dessen die Fadenwindungen aufnehmenden Umfangsbereich sich im Bereiche der freien Stirnkante des Speicherelementes eine zu. dem Speicherelement koaxiale frei umlaufende zweite Fadenbremse anschliesst und dem auf die Anzahl der aufgebrachten Fadenwindungen ansprechende Ab tastmittel zugeordnet sind ;
durch die das freilaufend gelagerte erste Speicherelement in Abhängigkeit von einem Grenzwert der Anzahl dieser Fadenwindungen mit der Antriebsquelle in oder ausser Eingriff bringbar ist, und dass die Antriebsquelle das mit ihr in Eingriff stehende Speicherelement mit einer die Liefergeschwin digkeit des-Fadens iibersteigendeneLTUmfangsgeschwindig- keit antreibt und der Faden von dem Speicherelement über die zweite freie umlaufende Fadenbremse an der freien Stirnkante des-Speicherelementes über : Kopf ab- ziehbar ist.
Das Speicherelement wird nachfolgend auch Liefer element genannt.
Auf dem Speicher-oder Lieferelement ist somit stets eine e gewisse Fadenreserve vorhanden; deren Grosse von den Abtastmitteln laufend überwacht wird.
Sowie der Fadenvorrat-wegen der abgehenden Fadenwindungen eine bestimmte Grosse unterschreitet, wird das Lieferelement mit der Antriebsquelle in Eingriff gebracht, so dass der Fadenvorrat wieder aufgefüllt wird.
Den Ze-itpunkt des Wiederauffüllens-des Speichers bestimmt die Menge des abgehenden Fadens, so dass es gleichgültig ist, wieviel Faden an den einzelnen Arbeitsstellen der Maschine verbraucht wW, da die einzelnen Fadenspeicher je nach Bedarf ; selbsttätig nachgefüllt-werden. Ist der Fadenverbrauch an einer
Stelle gleich Null, so ruht dort die Lieferung von selbst völlig. Das-Lieferelement steht im übrigen während der Fadenentnahme aus dem Speicher in der Regel still, was durch eine. Bremsesichergestellt werden kann.
Bei der neuen Fadenliefervorrichtung wird das zwangsläufige Abziehen des Fadens von der Spule von dem Lieferelement übernommen. Das bedeutet, dass die hierbei auftretenden Fadenspannungen nicht der Maschinenbildungsstelle mitgeteilt werden, sondern diese e den Faden praktisch-spannungsfrei oder mit gleichmäs- siger Spannung dem Speicher entnehmen kann. Durch entsprechende. Bemessung des Speichers lässt sich-im übrigen ohne weiteres-ein solcher Fadenvorrat spei chern, dass bei. Fadenbruch eine ausreichende Fadenre- serve zur Verfügung steht.
Die langen Fadenlaufwege und somit die hahen Spulengestelle der bekannten Ma schinen kommen somit in Wegfall, womit es möglich ist, den Maschinenunterbau höber zu-gestalten und dadurch entsprechend mehr Raum für den Warenabzug bzw. für. die. Warenaufwicklung zu. gewinnen. Eine ; Rundstrick-oder-wirkmaschine mit den neuen Faden liefervorrichtungen lässt sich insbesondere derart aufbauen, dass die Fadenliefervorrichtungen an einer ge meinsamen Tragring nebeneinander befestigt sind ; Hier- bei können zumindest die Spulenhalter mit den zugeord- neten Fadenleiteinrichtungen in Griffhöhe angeordnet werden.
Da sämtliche Staubanfallstellen bei einer solchen Maschine auf engem Raum zusammengelegt sind. ergibt sich die Möglichkeit einer besseren Sauberhaltung von Flaum durch eine kleiner bemessene Absauganlage, während gleichzeitig auch die Reinigung von Hand wegen der räumlich günstigeren Anordnung besser zu bewerkstelligen ist. Darüber hinaus können die Fa denliefervorrichtungen mit je einem Spulhalter sowie sämtlichen zugeordneten Fadenleit-und-überwachungs einrichtungen zu. jeweils einer. Konstruktionseinheit-zu.. sammengefasst werden, die an dem Maschinengestell im Bereiche der Antriebsquelle befestigbar ist. Es ist möglich, diese Einheiten jeweils auf einen Arm zu montieren, der vorgefertigt auf Lager-gehalten wird.
Bei der Montage der Maschine genügt es dann, diese Arme in entsprechender Anzahl auf dem gemeinsamen Tragring zu befestigen. Herstellung und Instandhaltung der Maschine werden dadurch erheblich erleichtert.
In der Zeichnung sind Ausführ. ungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen :
Fig. 1 eine mit den zugeordneten Fadenleit-und Ueberwachungseinrichtungen@ zu. einen Konstruktions- einheit zusammengefasste Fadenliefervom'ichtung.m einer Seiten. ansicht,. unter Veranschaulichung¯ des. Fa- denlaufs,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in'veiner Draufsicht,
Fig. 3 das Lieferelement der.
Fadenliefervorrichtung nach Fig : 1 im axialen Schnitt in einem-anderen Massstab,
Fig. 4 eine Fadenbremse der FadenliefervorsEichr- tung nach den Fig, 1 und 2 im axialen Schnitt in einer Teildarstellung und einem anderen Massstab,
Fig. 5 eine andere Ausführungsform einer Fadenbremse für die erfindungsgemässe Fadenliefervorrichtung nach den Fig. 1 und 2 im axialen Schnitt in einer Teildarstellung und einem anderen Massstab.
Fig. 6 eine Fadenliefervorrichtung ähnlich der, Ausführungsform nach Fig. 1 und d 2, bei-der Spulenträger,.
Fadenleitorgane, Fadenbremsen und. Abstelleinricbtun-. gen in eine konstruktive Einheit miteinbezogen sind, in einer Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 7 die Fadenliefervorrichtung nach Fig.. 5, teilweise in Draufsicht und teilweise im schnitt,
Fig. 8 die Fadenliefervorrichtung nach den Fig. S und 6 im. Ausschnitt in einen Vorderansicht und in einem anderen Massstab,
Fig. 9 den Oberteil einer Rundstrickmaschine mit drei Fadenliefervorrichtungen nach den Fig. 5 bis 7, unter Veranschaulichung des gemeinsamen Antriebes, in einer Seitenansicht,
Fig. 10 die Anordnung des gemeinsamen Antriebs. der Fadenliefervorrichtungen nach.
Fig. 8 in. der Drauf- sicht und im Ausschnitt und
Fig. 11 eine pneumatisch gesteuerte Fadenlieferein- richtung gemäss der Erfindung im axialen-Schnitt
In der Ausführungsform nach den Fig. 1 und. 2 ist an einer Grundplatte 73 ein Drehzapfen 74 starr befe- stigt, an dem ein Tragarm 72 schwenkbar gelagert ist, der einen.
Stehbolzen 75 trägt, an dem ein auf der
Grundplatte 73 sitzender Zugmagnet angreift, dem eine einseitig an-einem Fedepbolzen-der Grundplatte 73' verankertee Zugfeder 8-entgegenwirkt. An dem Trag- arm 72 ist eine Trommelachse-85 lösbar-befest-igt, die ein Lieferelement in-Gestalt einer Trommel 5 trägt, das frei drehbar auf der Trommelachse 85 gelagert ist.
Der Trommel 5 sind eine Fadenleitrolle 35 und ein Osenbiigel 37 zugeordnet, die beide an dem Tr. agarm 72 befestigt sind und somit dessen Schwenkbewegung um den Drehzapfen 74 zusammen mit der Trommel 5 mitmachen.
Die Trommel 5 ist, wie insbesondere aus Fig. 3 zu ersehen, nach Art einer Hülse ausgebildet ; sie besteht in ihrer unteren Hälfte bei 150 (Fig. 3) aus transparentem Material. In ihrem Inneren ist in dem Bereiche des transparenten Materiales 150 an der stillstehenden Trommelachse 85 eine in einer Fassung sitzende Glühbirne 65 vorgesehen, der-eine Blende 86 vorgeschaltet ist, so dass sich ein etwa radial nach aussen gerichteter Lichtstrahl ergibt, der in eine ausserhalb der Trommel 5 angeordnete Eotozelle-39 gelangen kann.
In ihrem oberen Bereich weist die-Trommel-5 eine Führu. ngsrille 551 auf, die nach unten zu durch eine Wulst 55 von im wesentlichen dreieckförmiger Querschnittgestalt begrenzt ist.
Der Antrieb der-Rolle 5 erfolgt über ein Antriebs- band 6, das über Rollen 80 läugt, die es im Bereiche der Trommeloberfläche abstützen. Die Kraftübertragung erfolgt reibschlüssig durch: Anpressen der Trommelumfangsfläche an das Band 6 in der Nähe der Unterstützung stellen durch die Rollen 80. Das Anpressen selbst bewirkt der Magnet 30, bei dessen Entregung die Rückholfeder 8 die=Trommel 5 in die in Fig : l veranschaulichte Stellung überführenkann,inderihreUm- fa. ngsfläche an einem Bremsbacken 9 anliegt, so dass die Trommel rasch zum Stillstan. kommt.
Die Grundplatte 73 ist im übrigen mittels einer Klammer 83 an-einem-zur Maschinenachse konzentri- schen starken Tragring 82 befestigt, der insbesondere dazu dient, alle die jeweils zu Einheiten - der in Fig. 1 und 2 ersichtlichen Art - zusammengefassten Fadenliefervorrichtungen-der einzelnen Strickstellen aufzuneh- men. Die Klammer 83 hält im übrigen auch einen zugeordneten Spulenträgerstab 84, von dem in den Fig. 1 und 2 lediglich ein Bruchstück dargestellt ist.
Der Fadenlauf ist folgender:
Von der Spule kommend gelangt der Faden durch eine Öse 76 sowie durch einen Knotenfänger 77 zwischen den Bremstellern einer ersten Fadenbremse 78 hindurch, über einen elektrischen Fadenbruchabsteller 79 zu einer zweiten-Fadenbremse 78 und von. dort durch die Führungsrille 551 der Trommel 5 zu einer oberen Rille 112 der Fadenleitrolle 35.
Von dort t geht der Faden zu der Trommel 5 zurück, und zwar ist er in dem sogenannten Einzugsbereich 502 in der Führungsrille 551 nahezu um den ganzen Umfang der Trommel 5 herumgeschlungen, worauf er zu einer unteren Rille 111 der Leitrolle 35 gelangt, von der aus er über die Schräge des Wulstes 55 der Trommel 5 geführt ist, die den Faden auf den oberen zylindrischen Teil des Umfangs der Trommel 5 leitet, der den sogenannten Fadenreservebereich 500 bildet.
Zur Erzeugung einer ausreichenden Fadenreserve ist der Faden in einer Anzahl Windungen entsprechend der Grosse der jeweils erforderlichen Reserve um die Trommel 5 herumgeschlungen, worauf er durch einen am unteren Ende der Trommel 5 angreifenden plüseh bslegten Bremsring 12. und. an dem Ösenbügel 37 sitzende Z-entral6sen,-13f zur Masehenbildungsstelle geleitet wird. Eim elektrischer Fadenabsteller 791 tastet mitw seinem Fühlhebel 792 den zwischen den-beiden koaxialen Zentralösen 13 gestrafften Faden. ab und bringt bei Fadenbruch oder leerer Spule die-Maschineunverzüglich zum S. tillstand.
Der Lichtstrahl der über in der hohlen Achse 85- verlaufende elektrische Leitungen gespeisten Glühbirne 65 durchdringt den durchsichtigen Teil-150 der Trom-- mel 5 und gelangt in die Fotozelle 39, wenn-die in dem Fadenreservebereich 500 der Trommel 5 liegenden Fadenwin, dungen der Fadenreserve auf einen unteren Grenzwert zunückgegangen sind, bei dem der Licht- strahl von den Fadenwindungen nicht mehr abgedeckt wird.
Gelangt der Lichtstrahl in die Fotozelle 39, so wird über ein Verstärkerrelais der Magnet 30 erregt, der die Trommel 5 an das ständig umlaufen, de Antriebsband 6 andrückt und somit-das Wiederauffüllen der Fadenreserve veranlasst, bis in dem Fadenreservebereich 500 wieder so viel Fadenwindungen vorhanden sind, dass der Lichtstrahl abgedeckt wird. Die Verrin gerung der Fadenreserve-bei stillstehender Trommel 5 - und deren Wiederauffüllung - bei umlaufender Trommel 5 - können also je nach Fadenverbrauch der Maschine selbsttätig in stetem Wechsel erfolgen, wodurch eine gleichmässige Garnzufuhr zur Maschenbildungsstelle der Maschine gewährleistet ist.
Eine etwas andere Ausführungsform der durchden.
Plüschring 12 gegebenen Fadenbremse ist in Fig. 4 dargestellt. Im Bereiche des Plüschringes 12 ist ein Wulst 214 mittels Schrauben 216 fest mit der Trommel 5 verbunden. Der auf dem Wulst 214 sitzende Plüschring 12 läuft mit der Trommel 5 um, da-er sich nur lose auf einen stillstehenden Ring 218 abstützt.
Der Brems-oder Plüschning 12 ist für den durchlau- fenden Faden 201 deshalb notwendig, weil der Faden sonst durch die Fliehkraft, beispielsweise beim Anfahren der Trommel 5, nach aussen ges. chleudert würde, was ein Umschlingen des Osenbügels 37 zur Folge hätte, womit ein Fadenbruch un. vermeidlich wäre.
Daneben ist der Bremsring 12 auch zur Erzeugung der Fadenwindungen oder-lagen in dem Fadenreservebe- reich 500 erforderlich, insbesondere dann, wenn die Fadenreserve i. n dem Fadenreservebereich 500 neu gebildet werden muss, was nach Störungen, etwa Fadenbruch, gelegentlich der Fall sein kan, n.
Eine grundsätzlich andere Ausführungsform der Fadenbremse im Zusammenhang mit der Trommel 5 ist in Fig. 5 veranschaulicht. Der von dem Fadenreservebereich 500 der Trommel kommende Faden 201 läuft über einen mit. der Trommel 5 starr verbundenen Wulst 202 sowie über eine mit Zacken 203 versehene Scheibe 204. Die Scheibe 204 ist über Kugellager 206 an einem mit der Trommel 5 verbundenen Bolzen 205 leicht laufend gelagert. Sie wird von dem Faden 201 beim Anlaufen mitgeschleppt. Die Scheibe 204 trägt daneben einen Eisenring 207, der unter der Einwirkung von Magnetfeldern steht, die von einem in einem Kunststofftragring 208 sitzenden Dauermagneten 209 erzeugt werden.
Durch die Bewegung des Eisenringes 207 in diesen Magnetfeldern werden Wirbelströme in ihm induziert, die eine Bremswirkung zur Folge haben, so dass die Scheibe 204 gebremst wird, wodurch die erwünschte Bremsung der. ablaufenden Fadenschlinge zustandekommt. Die Bremswirkung kann dadurch ver stärkt oder vermindert werden, dass der Luftspalt 210 zwischen dem Dauermagneten 209 und dem Eisenring 207 verkleinert oder vergrössert wird. Die Verstellung des Luftspaltes geschieht dadurch, dass der ein Gewinde tragende Bolzen 205 in einem zugeordneten Gewinde des Tragringes 208 verdreht wird. Eine in einem Flansch 211 sitzende und das Gewinde des Bolzens 205 eng umschliessende Kunststoffscheibe 212 sichert den Bolzen 205 gegen unbeabsichtigtes Losdr. ehen.
Von der Scheibe 204 läuft der Faden sodann im übrigen durch die Zentralösen 13 (Fig. 1) zur Fadenver- brauchsstelle.
In den Fig. 6, 7 und 8 ist eine vollständige Faden liefereinheit dargestellt, deren Hauptbestandteil die hier mit 308 bezeichnete Fadenliefertrommel einschliesslich der zugeordneten Elemente in ihren wesentlichen Merkmalen den entsprechenden Teilen der Ausfüh- rungsform nach den Fig. 1, 2 und 3 entspricht. Auf einem konzentrisch an der Strickmaschine angebrachten Ring 300 sitzt ein Träger 303, der mittels einer Klemmbrücke 302 und einer Schraube 301 befestigt ist.
Der Träger 303 dient als gemeinsamer Halter für einen Spulenträgerstab 304, einen Ösenstab 305, Fadenbremsen 306, elektrische Fadenbruchabsteller 307, das Fadenlieferelement in Gestalt der Trommel 308 mit deren zugeordneten Teilen und die Fotozelle 309. Alle die genannten Elemente sind zu einer konstruktiven Einheit zusammengefasst, die in kürzester Zeit an die Maschine anmontiert oder von dieser abgenommen werden kann. Jeder Fadenverbrauchsstelle der Maschine ist eine solche Fadenliefereinheit zugeordnet, wobei die allen Fadenliefereinheiten gemeinsamen elektrischen Zuleitungen in einem nichtdargestell- ten Kabelkanal untergebracht sein können.
Die gemeinsame Antriebsquelle für alle Trommeln 308 ist ein beim Betrieb der Maschine ständig umlaufen : der Rundriemen 311, der auf Rollen 310 abgestützt ist.
Die Fadenlieferung und-reservehaltung erfolgt in grundsätzlich gleicher Weise, wie es anhand der Fig. 1 bis 5 beschrieben worden war :
Von einer Spule 312 kommend läuft der Faden 317 durch einen Knotenfänger 313, über einen Leit ösenbügel 314, der zweifach vorhanden ist, durch eine erste Fadenbremse 306, sodann durch die Fadenösen eines elektrischen Fadenbruchabstellers 307 zu einer zweiten Fadenbremse 3061. Die bis jetzt genannten Elemente sind bekannter Bauart und birauchen deshalb nicht näher erläutert zu werden.
Von der Ausgangsöse der zweiten Fadenbremse 306t läuft der Faden in der im Zusammenhang mit Fig. 1 und 2 erläuterten Weise um die Trommel 308 und die dieser zugeordnete Leitrolle 316, die, wie ins- besondere aus den Fig. 7 und 8 zu ersehen, mit einem die Trommel 308 tr. agenden Schwenkhebel 315 und dem Osenbügel 317 auf einem gemeinsamen Achsrohr 318 sitzt. Im Gegensatz zu der Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 3 ist bei der Fadenlieferein. heit nach den Fig. 6 bis 8 eine fotoelektrische Abtastung der Grosse der Fadenreserve auf der Trommel 308 vorgesehen, die nach dem Reflexionssystem arbeitet.
Der abtastende Lichtstrahl wird von dem bei 309 dargestellten Foozellenaggregat ausgesandt, das auf einer Spindel 321 nach oben und unten verstellbar gelagert i ? t, um damit die Grosse der Fadenreserve auf der Trommel 308 regulieren zu können. Der ausgesandte Lichtstrahl wird von der glänzenden Oberfläche der Trommel 308 in deren Fadenreservebereich reflektiert, so dass er von der Fotozelle des Aggregates 309 empfangen werden kann, wenn auf der Trommel 308 die Anzahl der dort vorhandenen Fadenwindungen einen unteren Grenzwert unterschreitet. Ist die Fadenreserve gefiillt, so ist der Fadenreservebereich der Trommel 308 mit Fadenwindungen überdeckt, so dass keine Lichtrefle- xion stattfindet.
Bei Empfang eines Lichtsignales erregt das Fotozellenaggregat 309 einen Zugmagneten 319, der entgegen der Wirkung einer Rückstellfeder 320, die einseitig feststehend verankert ist, den Schwenkhebel 315 denart verschwenken kann, dass die Trommel 308 an den ständig umlaufenden Rundriemen 311 angepresst wird, so dass der Fadenvorrat aufgefüllt wird.
Die Trommel 308 ist im übrigen völlig entspre- chend der Trommel aufgebaut (Fig. 1 bis 3). Die der Wulst 55, der Führungsrille 551,. dem Bremsring 12 usw. entsprechenden Teile sind in den Fig. 6 bis 8 der Übersichtlichkeit halber nicht mehr einzeln bezeichnet.
Wie ein Blick insbesondere auf Fig. 8 zeigt, sind sie genauso vorhanden.
In Fig. 9 ist der Oberteil einer Rundstrickmaschine mit drei an dem Tragring 300 angeklammerten Liefereinheiten veranschaulicht, wie sie, in den Fig. 6 bis 8 dargestellt sind. Der Rundriemen 311, der alle Trom m ! eln 308 antreibt, ist seinerseits von einem stufenlos regelbaren Motor 322 angetrieben.. Bei einer einfachen Ausführungxform, die keine zu grossen Anforderungen an die Regelgenauigkeit stellt, kann für den Motor 322 ein normaler Motor mit nur einer einzigen festen Drehzahl treten.
Die Drehzahl dieses Motors muss aber dann so hoch liegen, dass die Trommeln 308 mit einer Drehzahl angetrieben werden können, die bewirkt, dass sie beim Antrieb in der Zeiteinheit eine grössere Fadenreserve ansammeln, als sie in der gleichen Zeiteinheit dem Fadenverbrauch der Maschine entsprechend abgeben müssen.
In Fig. 10 ist die Anordnung des Antriebsmotors bei der Ringstrickmaschine nach Fig. 9 nochmals im Detail gezeigt. Der elastische Rundriemen 311 ist an der Antriebstel, le iiber Rollen. 323, die zwischen zwei Fadenliefereinheiten angeordnet sind, nach innen umgelenkt, wobei er die Antriebsscheibe des Motors 322 umschlingt. Der Motor 322 selbst sitzt mit einem Flan, sch auf einer an einer Tragsäule 324 der Maschine angebrachten Platte. Die längs des Umfangs der Maschine gleichmäscig verteilten Tragsäulen. 324 dienen im übrigen zur Halterung des Ringes 300, an dem sämtliche Fadenliefereinheiten befestigt sind, wie es in Fig. 9 veranschaulicht ist.
Während die Steuerung der Grosse der Fadenreserve bei der das Lieferelement bildenden Trommel 5 in der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 8 auf elektrisch-optischem Wege geschieht, ist es auch möglich, die Steuerung der Grosse der Fadenreserve auf pneu matischem Wege vorzunehmen. Ein Ausführungsbei- spiel einer solchen Fadenspeichertrommel ist in Fig. 11 dargestellt. Die Abtastung geschieht hierbei mittels eines Luftstrahles, der aus einer feinen Düse 325 am Umfang der Trommel 336 austritt. An einem stillste- henden Achsrohr 330, das oben mit einem Gewinde 331 versehen ist und durch zwei Muttern 332 an einem Träger 333 befestigt ist, ist über Kugellager 334 und Nadellager 335 die Trommel 336 freilaufend gelagert.
In das Achsrohr 330 ragt eine Luftverteilerkam- mer 329, die über Leitungen 338 in Gestalt von Bohrungen mit der Düse 325 verbunden ist. Im übrigen ist die Verteilerkammer 329 über eine innerhalb des Achsrohres 330 verlaufende Leitung 328 sowie über ein Drosselventil 327 zur Einstellung des aus der Düse 325 austretenden Luftstnahles mit einer Hauptdrucklei- tung 326 verbunden. Zur Abdichtung der fests. tehenden Verteilerkammer 329 gegenüber der umlaufenden Düse 329 sind zwei Dichtmanschetten 337 vorgesehen, die bei 338 einen Spalt aufweisen, so dass aus den Bohrungen 338 austretende Luft über einen von Dichtmanschetten 337 begrenzten Hohlraum in die Düse 325 gelangt.
Auf der Trommel 339 sitzt eine äussere Hülse 387, die an der Stelle der Düse 325 ein kleines Langloch aufweist und mittels Klemmschrauben 388 gegen über der Trommel 336 fixiert ist. Die Hülse 387 ist in ihrer äusseren Gestalt entsprechen. der Trommel 5 . nach den Fig. 1 bis 3 ausgebildet, wobei naturgemäss kein transparenter Bereich-wie bei 150 in Fig. 3vorgesehen ist. Zur besseren tÇbersicht1ichkeit der Zeichnung. sind Teile, deren Verständnis aus den Fig. 1 und 2, in denen sie entsprechend vorhanden sind, ohne weiteres möglich ist-beispielsweise die der Führungsrille 551 oder dem Wulst 55 entsprechenden Teileweggelassen.
Die in der anhand der Fig. 1 bis 3 erläuterten Weise auf die Hülse 387 aufgebrachten Fadenwindungen 339 der Fadenreserve können, wenn die Fadenre- serve eine bestimmte Grosse erreicht hat, die Düse 325 verschliessen, wie es in Fig. 11 angedeutet ist. Damit baut sich in der Verteilerkammer 329 ein höherer Druck auf, so dass auch der Druck in einer von der Verteilerkammer 329 abgehenden Abflussleitung 340 steigt, die an einen Turbulenzverstärker 341 angeschlossen ist. Solche Turbulenzverstärker sind an sich bekannte pneumatische Bauelemente, die nach dem sogenannten Coanda-Effekt arbeiten und in ihrer prinzipiellen Wirkung einem Druckluftschalter ohne bewegliche Teile entsprechen.
Hierbei wird die physikalische Tatsache ausgenutzt, dass ein laminarer Mediumsstrom, der einen freien Zwischenraum überspringt, in einen Wirbel oder in eine Turbulenz umgewandelt wird, wenn ihm ein sehr kleiner Impuls in Gestalt eines Druckluftstr. ahles quer in den Weg gerichtet wird.
Dieser Laminarstrom wird über eine Leitung 343 un, d ein Regelventil 342 von der Hauptdruckleitung 326 abgezweigt. In dem Turbulenzverstärker 341 über- springt der aus der Leitung 343 austretende Laminarstrom innerhalb der in Fig. 11 bei 344 angedeuteten Turbulenzkammer in Pfeilrichtung den in der Turbu lenzkammer vorhandenen freien Zwischenraum, worauf er über eine Austrittsleitung 345 ins Freie abströmt.
Wird nun der Laminarstrom auf seinem Weg durch die Turbulenzkammer 344 durch einen seitlichen Luftstrahl aus der Leitung 340 gestört, so fliesst der Laminarstrom durch eine grossbemessene Offnung 346 in der Wandung der Turbulenzkammer 344 in das Innere des Achsrohres 330 ab, das seinerseits über einen Ringspalt 347 entlüftet wird. Die durch eine solche Störung des Laminarstromes in dem Turbulenzverstärker 341 hervorgerufenen Luftwirbel bedingen in der Turbulenzkammer 344 eine Dr. uckänderung, die über eine Steuerdruckleitung 348 der Membran 349 eines Druckverstärkers 351 mitgeteilt wird. Diese Membran 349 wird durch die eintretende Druckerhöhung nach unten auf eine Düsenöffnung 350 gedrückt, die verschlossen wird.
Auf der anderen Seite ist der Druckverstärker 351 über eine Leitung 353 und ein Drosseventil 352 an die Hauptdruckleitung 326 angeschlos sen, und zwar derart, dass ein Raum 354 des Druckverstärkers mit dem in der Leitung 353 herrschenden Druck beaufschlagt ist. Von dem Druckraum 354 geht eine weitere Druckleitung 355 zu einem kegelförmig ausgebildeten Hohlraum 356, der normalerweise über die Düsenöffnung 350 entlüftet und im übrigen durch eine elastische Ventilmembran 358 abgeschlossen ist.
Der in dem Hohlraum 356 herrschende Staudruck kann durch eine Drosselschraube 357 einreguliert werden.
Steigt nun aus den obenerwähnten Gründen der Druck in der Steuerleitung 34, 8 an und wird von der Membran 349 die Düsenöffnung 350 verschlossen, so erfolgt auch in dem Hohlraum 356 ein Druckanstieg, der bewirkt, dass die elastische Ventilmembran 358 ausgelenkt wird. Dadurch wird auch ein an der Ventilmembran 358 hängender Ventilkörper 359 mit seinem Ventilteller 360 von einem zugeordneten Ventilsitz abgehoben, so dass durch diese ringspaltförmige Ventil öffnung und durch den den Ventilkörper 361 umgebenden rohrförmigen Hohlraum 362 Hochdruckluft aus dem Raum 354 in eine Leitung 363 gelangen kann, die mit dem Druckraum 364 eines Druckzylin- ders 365 verbunden ist.
In dem Druckzylinder 365 ist ein Kolbenteller 366 mit einer Dichtmanschette 3, 67 angeordnet, der sich nunmehr infolge des Druckanstieges in der Leitung 363 entgegen der Wirkung einer Rückhol- feder 368 nach unten bewegt. Der Kolbenteller 366 trägt eine Kolbenstange 369, die an ihrem oberen Ende mit einem Lagerkopf 370 versehen ist, der über einen Lagerbolzen 371 miteinem doppelarmigen Hebel 372 verbunden ist, dessen Schwenkachse von einem feststehenden Bolzen 373 gebildet ist.
Zufolge der Abwärtsbewegung der Kolbenstange 369 wird das. entgegengesetzte Ende 374 des doppelarmigen Hebels 372 nach Art einer Wippe nach unten bewegt ; dieses Hebelende 374 ist als Gabel ausgebildet, die ein in dem Achsrohr 330 geführtes und aus diesem herausragendes Hubrohr 375 beidseitig umfasst und an diesem über an dem Hubrohr 375 sitzende Achszapfen 376 angelenkt ist. Bei der Abwärts- bewegung des Hebelendes 374 wird somit das Hubrohr 375 nach unten mitgenommen, wobei es seinerseits über durch Langlöcher 378 hindurchgreifende Nasen 377 das Kugellager 334 nach unten mitnimmt, welches die Trommel 336 lagert.
Damit bewegt sich die gesamte Trommel 336 in Achsrichtung nach unten, so dass eine e kegelförmige Antriebsfläche 3179, die mit einer auf einer Rolle 380 geführten fortlaufend angetriebenen Antriebsrundschnur 381 in Berührung stand und die Trommel 336 reibschlüssig angetrieben hat, von der Antriebsrundschnur 381 abgesenkt und damit entkup- pelt wird, bis die Austrittsdüse 325 mit abnehmender Fadenreserve wieder freigegeben wird.
Damit die Trommel 336 nach dem Abkuppeln von der Antriebsrundschnur 381 zum Stillstand kommt, ist an einem feststehenden Bundring 383 ein ringförmiger Bremsbelag 382 vorgesehen, auf den sich ein Ringflansch 384 der Trommel 336 absent.
Zur Vervollständigung der Beschreibung des Aufbaues der Anordnung ist noch zu erwähnen, dass in dem Gehäuse 385, an dem der Dr. uckzylinder 365 gehaltert und der Schwenkbolzen 373 für den doppelar- migen Hebel 372 gelagert ist, noch eine aus elasti- schem Kunststoffmaterial bestehende Deckmanschette 386 angeordnet ist, die zur Halterung der Rohrleitungen
328, 343 und 348 sowie zur Staubabschirmung des Hubr. ohres 374 dient. Die Grosse der Fadenreserve, d. h. die Anzahl der Fadenwindungen 339, kann dadurch verändert werden, dass die äussere Hülse 387 gegenüber der Trommel 336 axial nach. oben oder unten verschoben wird. Zu diesem Zwecke sind Klemm- schrauben 388 vorgesehen, welche die.
Hülse 387 fixieren, während für die Austrittsdüse 325 in der äusseren Hülse 387 ein kleines Langloch ausgespart ist.
Die übrigen Teile, wie die Fadenleitrolle 389, der verstellbare Osenbiigel 390 und der Bremsring 391, entsprechen sinngemäss den gleichen Teilen der bereits beschriebenen Fadenliefervorrichtungen nach den Fig. 1 und 6.
Als weiterer Vorteil ist für die Vorrichtung nach Fig. 11 noch zu erwähnen, dass der aus der Austrittsdüse 325 strömen : de Luftstrahl die Fadenöse 392 von Faserflaum freihält, der sich an dieser Stelle sonst leicht ansetzen kann.
Method and device for supplying the thread in circular knitting or circular knitting machines
The invention relates to a method for supplying the thread in circular knitting machines or circular knitting machines, which is characterized in that the thread, before it arrives at the workstation on the machine, is fed to a storage device that only rotates for refilling, d, from which the required amount of thread is removed from Needles is continuously removed.
Self-regulating thread feed devices are known in several slip-working embodiments in which a driven rotating body is arranged between the thread spool and the needles, on which the thread is entrained in the form of windings by circumferential friction and fed to the loop-forming parts of the machine.
The magnitude of the frictional force that occurs depends on the thread tension. If the thread tension disappears, there is no more entrainment and the thread delivery does not occur. These devices described for example in German patents 910 712 and 1 147 705 have various disadvantages. For example, the delivery rollers working at high speed and with a smooth outer surface become less reliable as the adhesion of yarn sliding agents increases; it is therefore a constant cleaning of the delivery rollers and the voltage regulation device required.
Therefore, on the other hand, self-regulating thread feed devices have also been built in which the thread is conveyed slip-free by a generally roller or drum-like feed element, i.e. Such a device is explained in German patent specification 834 581, for example. The thread is conveyed by a feed wheel or a roller which is driven by a drive source through a slip clutch, the entrainment effect of which is controlled or achieved by a thread-guiding sensor.
The disadvantage of such delivery devices controllable by voltage compensation or by clutches, others of which are described, for example, in German patents 649,373 and 439,425 and in US patents 2,135,756 and 2,227,355, is that they are too slow and are particularly not suitable for larger fluctuations in the delivery quantity. Such larger fluctuations in the delivery quantity occur continuously on machines that work with a continuously unequal thread requirement at the individual knitting or knitting points, which z. B. is the case with all machines for jacquard patterns.
Common to all of the mentioned thread delivery devices is the fact that the machines equipped with them must have a high-lying bobbin frame because the thread paths from the bobbin to the thread. The delivery device must not fall below a certain minimum size, as otherwise the thread reserve assigned to the thread delivery devices through these thread paths will not be sufficient to provide a sufficient amount of thread in the event of thread breakage by the thread monitor until the machine is stopped, so that holes will form is excluded in the goods.
Since the height from the floor to the ceiling is regularly limited in the workrooms, the height of the actual machine is limited by the height of the bobbin frame, which is undesirable because it also increases the size of the bales of goods that can just be accommodated, which are known to be below the needle cylinder are to be arranged is limited. In addition, there is also the threading of the thread, which must be done with long fork rods. very inconvenient.
The aim of the invention is to create a thread feed device, especially for machines with continuously changing thread needs at the individual work stations, which automatically regulates a pattern of thread delivery, has a high level of operational reliability and makes it possible to do without the long thread paths between the bobbin holder and the thread feed device, see above that at the same time a compact, low construction of the machines results, while the thread is delivered practically tension-free to the workplaces of the machine if necessary.
The self-regulating. Yarn feed device for performing the aforementioned method. ens, with a rotating around an axis, essentially drum-like and on its periphery the thread, if necessary, withdrawing element from the bobbin, which, controlled by the thread, with a separate drive source as required;
coupling and decoupling barjist. and to which a thread reserve is assigned, is characterized according to the invention in that the storage device is a storage element which is essentially designed as a drum and is arranged downstream of a first thread brake and has a circumferential area that accommodates a number of adjacent thread turns serving as thread reserve. at the circumferential area receiving the thread turns, in the area of the free end edge of the storage element. the storage element is connected to a coaxial freely rotating second thread brake and the sensing means are assigned to the number of thread turns that are applied;
by means of which the freely mounted first storage element can be brought into or out of engagement with the drive source as a function of a limit value for the number of these thread windings, and that the drive source drives the storage element in engagement with it at a peripheral speed exceeding the delivery speed of the thread the thread can be pulled off the storage element via the second free revolving thread brake at the free front edge of the storage element via: head.
The storage element is also referred to below as the delivery element.
A certain thread reserve is thus always present on the storage or delivery element; whose size is continuously monitored by the scanning means.
As soon as the thread supply falls below a certain size because of the outgoing thread turns, the delivery element is brought into engagement with the drive source, so that the thread supply is replenished.
The time at which the store is replenished determines the amount of outgoing thread, so that it does not matter how much thread is consumed at the individual workstations of the machine, since the individual thread stores as required; be refilled automatically. Is the thread consumption on a
If the position is equal to zero, the delivery will be completely idle there. The delivery element stands still during the thread removal from the store, as a rule, what by a. Brake can be ensured.
In the new thread delivery device, the inevitable removal of the thread from the bobbin is taken over by the delivery element. This means that the thread tensions occurring here are not communicated to the machine formation point, but that the machine can take the thread from the memory with practically no tension or with uniform tension. Through appropriate. Dimensioning of the memory can - moreover easily - save such a thread supply that with. Sufficient thread reserve is available for thread breakage.
The long thread paths and thus the high bobbin racks of the known Ma machines are no longer needed, which makes it possible to make the machine substructure higher and thus more space for the goods take-off or for. the. Goods winding too. win. One; Circular knitting or knitting machine with the new thread delivery devices can in particular be constructed in such a way that the thread delivery devices are fastened next to one another on a common support ring; In this case, at least the bobbin holders with the associated thread guide devices can be arranged at grip height.
Because all dust accumulation points in such a machine are brought together in a small space. there is the possibility of better keeping fluff clean by means of a smaller suction system, while at the same time cleaning by hand is easier to manage because of the spatially more favorable arrangement. In addition, the yarn delivery devices can each have a bobbin holder and all associated yarn guiding and monitoring devices. one at a time. Construction unit, which can be fastened to the machine frame in the area of the drive source. It is possible to mount these units on an arm that is kept in stock in a prefabricated manner.
When assembling the machine, it is then sufficient to fasten these arms in a corresponding number on the common support ring. This makes the manufacture and maintenance of the machine much easier.
In the drawing are execution. ungsbeispiele shown the subject of the invention. Show it :
1 shows one with the associated thread guide and monitoring devices @. a construction unit combined thread delivery device.m one side. view,. with illustration¯ of the. thread course,
FIG. 2 shows the device according to FIG. 1 in a top view,
Fig. 3 the delivery element of.
Yarn feeding device according to FIG. 1 in an axial section on a different scale,
4 shows a thread brake of the thread delivery device according to FIGS. 1 and 2 in an axial section in a partial representation and on a different scale,
5 shows another embodiment of a thread brake for the thread delivery device according to the invention according to FIGS. 1 and 2 in an axial section in a partial representation and on a different scale.
6 shows a thread feed device similar to the embodiment according to FIGS. 1 and 2, with the bobbin carrier.
Thread guides, thread brakes and. Abstellinricbtun-. genes are included in a structural unit, in a side view, partially in section,
7 shows the thread feed device according to FIG. 5, partly in plan view and partly in section,
8 shows the thread feed device according to FIGS. S and 6 in. Detail in a front view and on a different scale,
9 shows the upper part of a circular knitting machine with three thread delivery devices according to FIGS. 5 to 7, illustrating the common drive, in a side view,
10 shows the arrangement of the common drive. of the thread delivery devices.
8 in a top view and in detail and
11 shows a pneumatically controlled thread delivery device according to the invention in an axial section
In the embodiment according to FIGS. 1 and. 2, a pivot pin 74 is rigidly attached to a base plate 73, on which a support arm 72 is pivotably mounted.
Stud 75 carries, on which one on the
The pulling magnet seated on the base plate 73 engages, which is counteracted by a tension spring 8 anchored on one side to a spring bolt on the base plate 73 '. A drum axle 85 is detachably fastened to the support arm 72 and carries a delivery element in the form of a drum 5 which is freely rotatably mounted on the drum axle 85.
The drum 5 is assigned a thread guide roller 35 and an Osenbiigel 37, both of which are attached to the door. agarm 72 are attached and thus participate in its pivoting movement about the pivot pin 74 together with the drum 5.
As can be seen in particular from FIG. 3, the drum 5 is designed in the manner of a sleeve; it consists in its lower half at 150 (Fig. 3) made of transparent material. In its interior, in the area of the transparent material 150 on the stationary drum axis 85, a light bulb 65 seated in a socket is provided, which is preceded by a diaphragm 86 so that an approximately radially outwardly directed light beam results, which enters an outside of the Drum 5 arranged Eotozelle-39 can get.
In its upper area, the drum 5 has a guide. ngsrille 551, which is delimited at the bottom by a bead 55 of a substantially triangular cross-sectional shape.
The roller 5 is driven via a drive belt 6 which peeps over rollers 80 which support it in the area of the drum surface. The force is transmitted frictionally by: Pressing the drum circumferential surface against the belt 6 in the vicinity of the support by means of the rollers 80. The pressing itself is effected by the magnet 30, when it is de-energized, the return spring 8 moves the drum 5 into the position illustrated in FIG can convict, in which your environment ngsfläche rests on a brake shoe 9, so that the drum quickly comes to a standstill. comes.
The base plate 73 is moreover fastened by means of a clamp 83 to a strong support ring 82 which is concentric to the machine axis and which serves in particular to support all of the yarn feed devices of the individual units combined into units - of the type shown in FIGS To pick up knitting points. The clamp 83 also holds an associated coil support rod 84, of which only a fragment is shown in FIGS. 1 and 2.
The grain is as follows:
Coming from the bobbin, the thread passes through an eyelet 76 and through a knot catcher 77 between the brake plates of a first thread brake 78, via an electrical thread breakage device 79 to a second thread brake 78 and from. there through the guide groove 551 of the drum 5 to an upper groove 112 of the thread guide roller 35.
From there t the thread goes back to the drum 5, namely it is wrapped in the so-called intake area 502 in the guide groove 551 almost around the entire circumference of the drum 5, whereupon it arrives at a lower groove 111 of the guide roller 35, from which it is guided over the incline of the bead 55 of the drum 5, which guides the thread onto the upper cylindrical part of the circumference of the drum 5, which forms the so-called thread reserve area 500.
In order to generate a sufficient thread reserve, the thread is wound around the drum 5 in a number of turns corresponding to the size of the reserve required in each case, whereupon it is secured by a plus-laid brake ring 12 and 12 acting on the lower end of the drum 5. Z-entral6sen, -13f seated on the eyelet strap 37 is guided to the muzzle formation point. Eim electric thread holder 791 with its feeler lever 792 probes the thread tightened between the two coaxial central eyelets 13. and if the thread breaks or the bobbin is empty, it brings the machine to standstill immediately.
The light beam from the light bulb 65 fed via electrical lines running in the hollow axis 85 penetrates the transparent part 150 of the drum 5 and arrives in the photocell 39 when the thread turns lying in the thread reserve area 500 of the drum 5 The thread reserve has decreased to a lower limit value at which the light beam is no longer covered by the thread windings.
If the light beam reaches the photocell 39, the magnet 30 is excited via an amplifier relay, which presses the drum 5 against the drive belt 6 and thus causes the thread reserve to be refilled until there are as many thread turns in the thread reserve area 500 again are that the light beam is covered. The reduction of the thread reserve - when the drum 5 is stationary - and its replenishment - when the drum 5 is rotating - can therefore take place automatically in constant change depending on the thread consumption of the machine, which ensures a uniform supply of yarn to the loop formation point of the machine.
A slightly different embodiment of the durchden.
Plush ring 12 given thread brake is shown in FIG. In the area of the plush ring 12, a bead 214 is firmly connected to the drum 5 by means of screws 216. The plush ring 12 sitting on the bead 214 revolves with the drum 5 because it is only loosely supported on a stationary ring 218.
The braking or plushing 12 is necessary for the thread 201 running through because otherwise the thread will be outwardly due to the centrifugal force, for example when the drum 5 is approached. would be thrown, which would entangle the eyelet 37, which would result in a thread break. would be avoidable.
In addition, the brake ring 12 is also required to generate the thread turns or layers in the thread reserve area 500, in particular when the thread reserve i. n the thread reserve area 500 has to be newly formed, which can occasionally be the case after malfunctions such as thread breakage, n.
A fundamentally different embodiment of the thread brake in connection with the drum 5 is illustrated in FIG. The thread 201 coming from the thread reserve area 500 of the drum runs along with it. The bead 202 rigidly connected to the drum 5 and via a disc 204 provided with serrations 203. The disc 204 is supported to run smoothly by means of ball bearings 206 on a bolt 205 connected to the drum 5. It is dragged along by the thread 201 when it starts up. The disk 204 also has an iron ring 207, which is subject to the action of magnetic fields generated by a permanent magnet 209 seated in a plastic support ring 208.
The movement of the iron ring 207 in these magnetic fields induces eddy currents in it, which have a braking effect, so that the disc 204 is braked, whereby the desired braking of the. running thread loop comes about. The braking effect can be strengthened or reduced in that the air gap 210 between the permanent magnet 209 and the iron ring 207 is reduced or enlarged. The adjustment of the air gap takes place in that the bolt 205 carrying a thread is rotated in an associated thread of the support ring 208. A plastic disc 212 seated in a flange 211 and tightly enclosing the thread of the bolt 205 secures the bolt 205 against unintentional loosening. marry.
The thread then runs from the disk 204 through the central eyelets 13 (FIG. 1) to the thread consumption point.
In FIGS. 6, 7 and 8, a complete thread delivery unit is shown, the main component of which is the thread delivery drum designated here by 308, including the associated elements, with its essential features corresponding to the corresponding parts of the embodiment according to FIGS. 1, 2 and 3. A carrier 303, which is fastened by means of a clamping bridge 302 and a screw 301, sits on a ring 300 attached concentrically to the knitting machine.
The carrier 303 serves as a common holder for a bobbin carrier bar 304, an eyelet bar 305, thread brakes 306, electric thread breakage stops 307, the thread feed element in the form of the drum 308 with its associated parts and the photocell 309. All of the elements mentioned are combined into a structural unit, which can be attached to or removed from the machine in a very short time. Each thread consumption point of the machine is assigned such a thread delivery unit, it being possible for the electrical feed lines common to all thread delivery units to be accommodated in a cable duct (not shown).
The common drive source for all drums 308 is one that continuously revolves when the machine is in operation: the round belt 311, which is supported on rollers 310.
The thread delivery and reserve maintenance is basically carried out in the same way as was described with reference to Figs. 1 to 5:
Coming from a bobbin 312, the thread 317 runs through a knot catcher 313, over a Leit ösebügel 314, which is available twice, through a first thread brake 306, then through the thread eyes of an electric thread breakage stopper 307 to a second thread brake 3061. The elements mentioned so far are of known design and therefore need not be explained in more detail.
From the output eyelet of the second thread brake 306t, the thread runs with it in the manner explained in connection with FIGS. 1 and 2 around the drum 308 and the guide roller 316 assigned to it, which, as can be seen in particular in FIGS a pivot lever 315 supporting the drum 308 and the eyebolt 317 are seated on a common axle tube 318. In contrast to the device according to FIGS. 1 to 3, the thread feeder is used. That is, according to FIGS. 6 to 8, a photoelectric scanning of the size of the thread reserve is provided on the drum 308, which works according to the reflection system.
The scanning light beam is emitted by the foo cell unit shown at 309, which is mounted on a spindle 321 so that it can be adjusted up and down. t in order to be able to regulate the size of the thread reserve on the drum 308. The emitted light beam is reflected by the shiny surface of the drum 308 in its thread reserve area, so that it can be received by the photocell of the unit 309 when the number of thread turns on the drum 308 falls below a lower limit value. If the thread reserve is filled, the thread reserve area of the drum 308 is covered with thread windings so that no light reflection takes place.
Upon receipt of a light signal, the photocell unit 309 excites a pull magnet 319 which, against the action of a return spring 320, which is fixedly anchored on one side, can pivot the pivot lever 315 so that the drum 308 is pressed against the continuously rotating round belt 311, so that the thread reserve is filled.
The drum 308 is otherwise constructed entirely in the same way as the drum (FIGS. 1 to 3). Those of the bead 55, the guide groove 551 ,. parts corresponding to the brake ring 12 etc. are no longer individually designated in FIGS. 6 to 8 for the sake of clarity.
As a look in particular at FIG. 8 shows, they are just as present.
FIG. 9 shows the upper part of a circular knitting machine with three delivery units clipped to the support ring 300, as shown in FIGS. 6 to 8. The round belt 311 that carries all Trom m! eln 308 drives is in turn driven by a continuously variable motor 322 .. In a simple embodiment that does not place too great demands on the control accuracy, a normal motor can be used for motor 322 with only a single fixed speed.
The speed of this motor must then be so high that the drums 308 can be driven at a speed that causes them to accumulate a larger thread reserve in the time unit than they have to deliver in the same time unit according to the thread consumption of the machine .
In FIG. 10 the arrangement of the drive motor in the ring knitting machine according to FIG. 9 is shown again in detail. The elastic round belt 311 is on the drive side, via rollers. 323, which are arranged between two yarn feed units, are deflected inwards, wrapping around the drive pulley of the motor 322. The motor 322 itself sits with a flange, sch on a plate attached to a support column 324 of the machine. The support columns evenly distributed along the circumference of the machine. 324 are also used to hold the ring 300, to which all the thread delivery units are attached, as illustrated in FIG.
While the control of the size of the thread reserve in the drum 5 forming the delivery element in the embodiment according to FIGS. 1 to 8 takes place electrically and optically, it is also possible to control the size of the thread reserve pneumatically. An embodiment of such a thread storage drum is shown in FIG. The scanning takes place here by means of an air jet that emerges from a fine nozzle 325 on the circumference of the drum 336. On a stationary axle tube 330, which is provided with a thread 331 at the top and is fastened to a carrier 333 by two nuts 332, the drum 336 is freely running via ball bearings 334 and needle bearings 335.
An air distribution chamber 329 protrudes into the axle tube 330 and is connected to the nozzle 325 via lines 338 in the form of bores. In addition, the distribution chamber 329 is connected to a main pressure line 326 via a line 328 running inside the axle tube 330 and via a throttle valve 327 for adjusting the air jet emerging from the nozzle 325. To seal the solid. The distribution chamber 329 facing the circumferential nozzle 329 is provided with two sealing collars 337, which have a gap at 338, so that air emerging from the bores 338 reaches the nozzle 325 via a cavity delimited by sealing collars 337.
An outer sleeve 387 sits on the drum 339, which has a small elongated hole at the point of the nozzle 325 and is fixed with respect to the drum 336 by means of clamping screws 388. The outer shape of the sleeve 387 is the same. the drum 5. according to FIGS. 1 to 3, naturally no transparent area - as at 150 in FIG. 3 - being provided. For better clarity of the drawing. are parts whose understanding from FIGS. 1 and 2, in which they are correspondingly present, is readily possible - for example the parts corresponding to the guide groove 551 or the bead 55 have been omitted.
The thread turns 339 of the thread reserve applied to the sleeve 387 in the manner explained with reference to FIGS. 1 to 3 can, when the thread reserve has reached a certain size, close the nozzle 325, as is indicated in FIG. A higher pressure thus builds up in the distribution chamber 329, so that the pressure in an outflow line 340 which branches off from the distribution chamber 329 and is connected to a turbulence booster 341 also rises. Such turbulence amplifiers are pneumatic components known per se, which work according to the so-called Coanda effect and, in their basic effect, correspond to a compressed air switch without moving parts.
Here, the physical fact is used that a laminar medium flow, which jumps over a free space, is converted into a vortex or turbulence when it receives a very small impulse in the form of a compressed air flow. ahles is directed across the path.
This laminar flow is branched off from the main pressure line 326 via a line 343 and a control valve 342. In the turbulence intensifier 341, the laminar flow emerging from the line 343 jumps within the turbulence chamber indicated at 344 in FIG. 11 in the direction of the arrow over the free space present in the turbulence chamber, whereupon it flows out via an outlet line 345 into the open.
If the laminar flow is now disturbed on its way through the turbulence chamber 344 by a lateral air jet from the line 340, the laminar flow flows through a large opening 346 in the wall of the turbulence chamber 344 into the interior of the axle tube 330, which in turn flows through an annular gap 347 is vented. The air eddies caused by such a disturbance of the laminar flow in the turbulence amplifier 341 cause a Dr. Change that is communicated to the membrane 349 of a pressure booster 351 via a control pressure line 348. This membrane 349 is pressed by the pressure increase that occurs downwards onto a nozzle opening 350 which is closed.
On the other hand, the pressure booster 351 is connected to the main pressure line 326 via a line 353 and a throttle valve 352, in such a way that the pressure prevailing in the line 353 is applied to a space 354 of the pressure booster. Another pressure line 355 goes from the pressure chamber 354 to a conical cavity 356, which is normally vented via the nozzle opening 350 and is otherwise closed by an elastic valve membrane 358.
The dynamic pressure prevailing in the cavity 356 can be regulated by a throttle screw 357.
If, for the reasons mentioned above, the pressure in the control line 34, 8 increases and the nozzle opening 350 is closed by the diaphragm 349, a pressure increase also occurs in the cavity 356, which causes the elastic valve diaphragm 358 to be deflected. As a result, a valve body 359 hanging on the valve membrane 358 is lifted with its valve disk 360 from an associated valve seat, so that high pressure air can pass from the space 354 into a line 363 through this annular gap-shaped valve opening and through the tubular cavity 362 surrounding the valve body 361, which is connected to the pressure chamber 364 of a pressure cylinder 365.
In the pressure cylinder 365, a piston plate 366 with a sealing collar 3, 67 is arranged, which now moves downward as a result of the pressure increase in the line 363 against the action of a return spring 368. The piston plate 366 carries a piston rod 369 which is provided at its upper end with a bearing head 370 which is connected via a bearing pin 371 to a double-armed lever 372, the pivot axis of which is formed by a fixed pin 373.
As a result of the downward movement of the piston rod 369, the opposite end 374 of the double-armed lever 372 is moved downward in the manner of a rocker; This lever end 374 is designed as a fork, which includes a lifting tube 375 guided in the axle tube 330 and protruding therefrom on both sides and is articulated to this via axle journals 376 seated on the lifting tube 375. During the downward movement of the lever end 374, the lifting tube 375 is thus carried downwards, with it for its part carrying the ball bearing 334 downwards, which supports the drum 336, via lugs 377 reaching through elongated holes 378.
The entire drum 336 thus moves downwards in the axial direction, so that a conical drive surface 3179, which was in contact with a continuously driven round drive cord 381 guided on a roller 380 and has driven drum 336 in a frictional manner, is lowered by the round drive cord 381 and thus is decoupled until the outlet nozzle 325 is released again with decreasing thread reserve.
So that the drum 336 comes to a standstill after it is uncoupled from the round drive cord 381, an annular brake lining 382 is provided on a stationary collar 383, on which an annular flange 384 of the drum 336 is absent.
To complete the description of the structure of the arrangement, it should also be mentioned that in the housing 385 on which the Dr. The cylinder 365 is held and the pivot pin 373 for the double-armed lever 372 is mounted, and a cover sleeve 386 made of elastic plastic material is also arranged, which is used to hold the pipelines
328, 343 and 348 as well as for the dust shielding of the lifting ear 374. The size of the thread reserve, i.e. H. the number of thread turns 339 can be changed in that the outer sleeve 387 with respect to the drum 336 axially. moved up or down. For this purpose, clamping screws 388 are provided which the.
Fix the sleeve 387, while a small elongated hole is cut out in the outer sleeve 387 for the outlet nozzle 325.
The other parts, such as the thread guide roller 389, the adjustable Osenbigel 390 and the brake ring 391, correspond analogously to the same parts of the thread feed devices according to FIGS. 1 and 6 already described.
A further advantage to be mentioned for the device according to FIG. 11 is that the air jet flowing out of the outlet nozzle 325 keeps the thread eyelet 392 free of fiber fluff, which can otherwise easily attach at this point.