CH474644A - Dilatationselement - Google Patents
DilatationselementInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
- E04D13/15—Trimming strips; Edge strips; Fascias; Expansion joints for roofs
- E04D13/151—Expansion joints for roofs
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Description
Dilatationselement Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausfüh rungsform des im Patentanspruch des Hauptpatentes beschriebenen Dilatationselementes, mit dessen Hilfe die wasserdichte Abdeckung grösserer Flachdächer verein facht wird. Im Hauptpatent ist beschrieben und in Fig. 7 dargestellt, wie man bei grösseren Flachdachabdeckun- gen vorgehen muss, wenn man nicht nur der Dilatation bei den Gebäudefugen, sondern auch der Dehnung und Kontraktion infolge der Erwärmung und Abkühlung quer zur Dilatationsfuge Rechnung tragen will.
Es wurde dort eine Ausführung beschrieben und dargestellt, die mit Hilfe eines gebogenen Streifens und von angelöteten oder angeschweissten Hutzen eine Dehnung quer zur Dilata- tionsfuge des Gebäudes erlaubt.
Die Erfindung gibt eine elegantere und einfachere Lösung für Flachdach-Abdeckungen an, bei Stellen wo eine Dilatation und/oder eine Dehnung in zwei senkrecht zu einander verlaufenden Richtungen auftre ten. Das erfindungsgemässe Dilatationselement zeichnet sich dadurch aus, dass die beiden mittels eines Verbin dungsstreifens aus gummielastischem Material wasser dicht miteinander verbundenen Blechstreifen je minde stens einen sich senkrecht zu diesem Verbindungsstreifen erstreckenden Querschlitz aufweisen, der ebenfalls mit tels eines Verbindungsstreifens aus gummielastischem Material wasserdicht abgedeckt ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes vereinfacht dargestellt und ist dessen Verwendung erläutert: Fig. 1 und 2 zeigen zwei Elemente in Ansicht von oben und die Fig. 3 und 4 erläutern deren Verwendung.
Die noch zu beschreibenden Elemente sind für die Abdeckung von Flachdächern, an Stellen, an denen Dilatationen und/oder Dehnungen in zwei senkrecht zu einander verlaufenden Richtungen auftreten, geeignet. Prinzipiell besteht zwischen einer Dilatation und einer Dehnung kein Unterschied. Begrifflich sei hier der Unter schied so zu verstehen, dass eine Dilatation bei Gebäude fugen auftritt und grössere Ausmasse annehmen kann, während eine Dehnung an monolithischen Teilen eines Betondaches auftritt.
Fig. 1 zeigt ein Element 10, welches zur überbrük- kung einer Dilatation in Richtung D und zur Aufnahme von Dehnungen in Richtung d geeignet ist. Es umfasst zwei Blechstreifen 1 und 1', die je einen Querschlitz 2 bzw. 2' aufweisen. Die Blechstreifen sind miteinander durch einen Streifen 3 aus gummielastischem Material verbunden, der auch die Querschlitze 2, 2' elastisch abdeckt. Die Verbindung mit den Blechen und die Ausbildung dieses Streifens 3 ist im Hauptpatent be schrieben und verschiedene Ausführungsformen sind in den Fig. 3a bis c dargestellt. Die dort gezeigte Ausfüh rung nach Fig. 3d ist weniger geeignet.
Die Streifen 3 sind vorzugsweise aus wetterbeständigem Neopren-Gummi hergestellt und durch Vulkanisieren mit den Blechen fest verbunden. Da die Blechstreifen 1, 1' je nur einen nicht durchgehenden Schlitz 2, 2' aufweisen, lassen sie nur eine beschränkte Dehnung in Richtung d zu.
Fig. 2 zeigt dagegen ein Element 20, welches Dilata- tionen in zwei senkrecht zu einander verlaufenden Rich tungen, bzw. grössere Dehnungen in diesen Richtungen erlaubt. Die Blechstreifen sind hier nämlich von durchge henden Schlitzen unterteilt, so dass nun vier Blechteile 40, 40' und 41, 41' gebildet sind. Diese Teile sind mittels eines kreuzförmigen Streifens 30 aus gummielastischem Material miteinander wasserdicht verbunden. Demzufol ge lässt dieses Element Dilatationen in zwei senkrecht zu einander verlaufenden Richtungen D, D' zu.
Fig.3 zeigt eine Verwendung eines Elementes nach Fig. 1. Es ist ein Teil eines Flachdaches in kleinerem Massstab dargestellt, nämlich die Teile 11, 11', die durch die Dilatationsfuge 12 voneinander getrennt sind. Mit 13 ist ein Teil des Brüstungsrandes des Daches angedeutet, während 14 ein einfacher, an der Brüstung hochgeführter Blechstreifen ist. Die Fuge ist mit Hilfe von einfachen Elementen 50, wie im Hauptpatent beschrieben und dort in Fig.2 dargestellt, abgedeckt. Wegen der Grösse der Dachfläche tritt aber in Längsrichtung der Fuge eine Dehnung auf. Um diese Dehnung aufnehmen zu können, ist ein Element 10 gemäss Fig. 1 eingebaut.
Die Blech streifen sind bei 15 aneinander gelötet oder verschweisst und die elastischen Streifen sind durch Kleben oder Vulkanisieren wasserdicht miteinander verbunden. Der Deutlichkeit halber ist die weitere Dachabdeckung weg gelassen. Sie besteht aus mehreren Schichten aufgeklebter Dachpappe und einer Kies- oder Sandaufschüttung. Die Dachpappe überlappt dabei die Blechteile und ist auf diesen verklebt.
Fig. 4 zeigt die Verwendung eines Elementes 20 nach Fig. 2. Es ist der mittlere Teil eines grossen Flachdaches dargestellt, das aus vier monolithischen Betonplatten 11, 11', 11 ", 11" besteht. Demzufolge kreuzen sich die Dilatationsfugen 12, 12'. Diese können, wie bei Fig.3 beschrieben, mit Hilfe von Elementen 50 und über der Kreuzungsstelle mit einem Element 20 abgedeckt werden. Die Löt- oder Schweissstellen sind mit 15 angedeutet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Dilatationselement nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, das zum Einbau an Stellen geeignet ist, an denen eine Dilatation und/oder eine Dehnung in zwei senkrecht zu einander verlaufenden Richtungen auftritt, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden mittels eines Verbindungsstreifens aus gummielastischem Material wasserdicht miteinander verbundenen Blechstreifen je mindestens einen sich senkrecht zu diesem Verbindungs streifen erstreckenden Querschlitz aufweisen, der eben falls mittels eines Verbindungsstreifens aus gummielasti schem Material wasserdicht abgedeckt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Dilatationselement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschlitze im Blechstreifen enden.2. Dilatationselement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschlitze die Blechstreifen durchsetzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH863367A CH474644A (de) | 1966-05-02 | 1967-06-15 | Dilatationselement |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH635866A CH456106A (de) | 1966-05-02 | 1966-05-02 | Dilatationselement |
| CH863367A CH474644A (de) | 1966-05-02 | 1967-06-15 | Dilatationselement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH474644A true CH474644A (de) | 1969-06-30 |
Family
ID=25699456
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH863367A CH474644A (de) | 1966-05-02 | 1967-06-15 | Dilatationselement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH474644A (de) |
-
1967
- 1967-06-15 CH CH863367A patent/CH474644A/de unknown
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PLZ | Patent of addition ceased |