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CH463800A - Aus Einzelstücken zusammengesetzter Längenmassstab - Google Patents

Aus Einzelstücken zusammengesetzter Längenmassstab

Info

Publication number
CH463800A
CH463800A CH856668A CH856668A CH463800A CH 463800 A CH463800 A CH 463800A CH 856668 A CH856668 A CH 856668A CH 856668 A CH856668 A CH 856668A CH 463800 A CH463800 A CH 463800A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
individual pieces
gap
scale
kinks
graduation
Prior art date
Application number
CH856668A
Other languages
English (en)
Inventor
Poppe Rudolf
Unger Rolf
Lieberwirth Claus
Original Assignee
Dresden Feinmess
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dresden Feinmess filed Critical Dresden Feinmess
Publication of CH463800A publication Critical patent/CH463800A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/02Rulers with scales or marks for direct reading
    • G01B3/04Rulers with scales or marks for direct reading rigid

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description


  
 



  Aus Einzelstücken zusammengesetzter Längenmassstab
Die Erfindung betrifft einen aus Einzelstücken zusammengesetzten und an den Übergangsstellen einen Spalt aufweisenden Längenmassstab, wie er beispielsweise in Verbindung mit optischen Ableseeinrichtungen oder lichtelektronischen Weggebern an Werkzeugmaschinen zur Positionierung der   Maschinenschliften    angewendet wird.



   Bekannte aus Einzelstücken zusammengesetzte Massstäbe sind   m    den Übergangsstellen so ausgebildet, dass sie sich dort entweder unmittelbar berühren oder aber einen geringen Spalt zwischen den Einzelstücken aufweisen. Die Übergangsstellen sind dabei so gelegt, dass sie sich zwischen zwei   Teilstrichen    befinden. Die   Trennkanten    der beiden Einzelstücke werden rechtwinklig oder schräg zum Massstabrand gelegt. Die Teilstriche derartiger Masstäbe sind bei der Verwendung der optischen Ableseeinrichtungen meist als nichtreflektierende Einfach- oder Doppelstriche auf einer polierten Fläche und bei Anwendung mit lichtelektronischen Weggebern als reflektierende Stege auf mattem Grunde aufgebracht.



   Ein Nachteil der bekannten an den   tSbergangsstel-    len mit Berührung arbeitenden Massstäbe besteht darin, dass ihre Herstellung sehr teuer ist. Nach dem Aufbringen der Teilung muss an den beiden Enden so lange eine spanabhebende Bearbeitung erfolgen, bis der über den Stoss gemessene Abstand der nächstliegenden Teilstriche dem eines Intervalles des betreffenden Massstabes entspricht. Beim Zusammenstossen des Massstabes ist jedoch, wenn nicht die äusserste Sorgfalt angewendet und die peinlichste Sauberkeit der Endflächen erreicht wird, eine fehlerfreie Reproduktion des Stosses nicht gewährt.



   Die bekannte Ausbildung der Übergangsstellen der Einzelstücke des Massstabes als Spalt beseitigt die vorgenannten Nachteile, erfordert aber, dass beim Zusammenstossen der Einzelstücke   Messeinrichtungen    angewendet werden, mit denen der zu justierende Abstand zwischen dem letzten Teilstrich des ersten Einzelstükkes und dem ersten Teilstrich des zweiten Einzelstükkes ausgemessen werden kann. Die für den Abstand der beiden Teilstriche und damit den Anschluss des zweiten Einzelstückes an das erstere erreichbare Genauigkeit wird damit   duroh    die systematischen und zufälligen Fehler der verwendeten Messeinrichtungen beschränkt.

   Ausserdem sind für das Zusammensetzen derartiger Massstäbe immer die beschriebenen Messeinrichtungen erforderlich, die jedoch nicht in jedem Fall, zum Beispiel bei der Montage einer Wegmesseinrichtung zu einer numerischen Positionssteuerung an einer Werkzeugmaschine vorhanden sind.



   Zweck der Erfindung ist es, die den beschriebenen zusammengesetzten Längenmassstäben anhaftenden Mängel zu beseitigen.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen aus Einzelstücken zusammensetzbaren Längenmassstab zu schaffen, der sich ohne teure Bearbeitung der Endflächen der Einzelstücke und ohne das Gebundensein an komplizierte   Messeinrichtungen    mit hoher Genauigkeit, z. B. an einer Werkzeugmaschine aneinander setzen lässt.



   Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass als Übergangsstelle zwischen den Einzelstükken ein Spalt vorgesehen ist, der mindestens einen oder mehrere den beiden Einzelstücken gemeinsame Teilstriche quer zu ihrer Längsachse schneidet. Vorteilhaft ist dabei der Spalt mit zwei Knickstellen ausgeführt, wobei der zwischen den Knickstellen liegende Spaltbereich einen oder mehrere den beiden Einzel  drücken    gemeinsame Teilstriche auf der Teilungsmittellinie des Massstabes oder parallel zu dieser schneidet.



  Die ausserhalb der Knickstellen verlaufenden und die Einzelstücke weiter trennenden Spaltlinien sind zwischen jeweils zwei   Teilstrichen    gelegt und verlaufen in einem rechten oder einem spitzen Winkel zum Rand des Massstabes hin.



   Durch diese Spaltausführung wird erreicht, dass die Einzelstücke des Massstabes, ohne eine besondere Messeinrichtung verwenden zu müssen, aneinander gesetzt werden können. Die Einzelstücke brauchen nur  unter Zuhilfenahme einer Lupe so zueinander justiert zu werden, dass der oder die durch den querliegenden Spalt getrennten Strichhälften des vorangehenden und des nachfolgenden Einzelstückes fluchten. Nach den Erfahrungen der physiologischen Optik lassen sich bei dem hier angewendeten Koinzidenzabgleich mit unbewaffnetem Auge Einstellunsicherheiten bis   I    15 Winkelsekunden das sind 20   drm    bezogen auf die deutliche Sehweite von 250 mm erreichen.



   Wird bei der Einstellung eine 10-fach vergrössernde Lupe angewendet, so beträgt der zu erwartende Fehler für das Ansetzen der Einzelstücke nicht mehr als +   2, am.    Die Genauigkeit kann weiter gesteigert werden, wenn diese Lupe durch eine Blende im hinteren Brennpunkt als telezentrische Lupe gestaltet wird und in dem vorderen Brennpunkt eine den Teilstrich eingabelnde Symmetriemarke angebracht wird.



   Der den oder die Teilstriche schneidende Spalt kann vorteilhaft auch in der Form gestaltet sein, dass er einen gerade durchgehenden Verlauf besitzt und in einem spitzen Winkel zum Massstabrand angeordnet ist.



   Die Erfindung bezieht sich nicht nur auf Massstäbe, die optisch oder fotoelektronisch abgetastet werden, sondern auch auf solche für kapazitive, induktive oder pneumatische Abgriffe.



   Die Erfindung soll nachstehend an den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.



   Fig. 1 zeigt die Übergangsstellen von zwei Teilstükken 1 und 2 eines Längsmassstabes, bei denen der Spalt 3 zwei Knickstellen aufweist und zwischen den Knickstellen auf der Mittellinie 4 der Teilung verläuft und einen den Einzelstücken 1 und 2 gemeinsamen Teilstrich 5 schneidet. Ausserhalb der Knickstellen   rerläuft    der Spalt 3 zwischen jeweils zwei Teilstrichen 5 und 6 rechtwinklig auf den Massstabrand 7 zu.



   In Fig. 2 schneidet der zwischen den Knickstellen liegende Bereich des Spaltes 3 parallel zur Teilungsmittellinie 4 mehrere Teilstriche.



   Bei Fig. 3 liegen die ausserhalb der Knickstellen verlaufenden Linien des Spaltes 3 in einem spitzen Winkel zum Massstabrand 7.



   Fig. 4 zeigt einen Massstab mit geneigten Rasterfeldern 8 und einen zwei Knickstellen aufweisenden Spalt 3.



   In Fig. 5 und 6 sind die Übergangsstellen zwischen den Teilstücken 1 und 2 des Massstabes als ein in einem spitzen Winkel zum Massstabrand 7 liegender Spalt 3 ausgebildet, der einen beziehungsweise zwei den beiden Teilstücken 1 und 2 gemeinsame Teilstriche 5 schneidet.



   Fig. 7 zeigt einen aus den Teilstücken 1, 2 und 9 zusammengesetzten, erfindungsgemässen Massstab.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus Einzelstücken zusammengesetzter und an den Übergangsstellen einen Spalt aufweisender Längenmass- stab, dadurch gekennzeichnet, dass er einen die Einzelstücke (1 und 2) trennenden Spalt (3) aufweist, der mindestens einen oder mehrere den beiden Einzelstükken (1 und 2) gemeinsame Teilstriche (5) quer zu ihrer Längsachse schneidet.
    UNTERANSPRUCH Längenmassstab nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (3) so gestaltet ist, dass er zwei Knickstellen aufweist und der zwischen den Knickstellen liegende mittlere Spaltbereich so angeordnet ist, dass er auf der Teilungsmittellinie (4) des Massstabes oder parallel zu dieser einen oder mehrere den beiden Einzelstücken gemeinsame Teilstriche (5) schneidet und die ausserhalb der Knickstellen verlaufenden Spaltlinien so ausgeführt sind, dass sie den Massstab jeweils zwischen zwei Teilstrichen (5 und 6) trennen und recht- oder spitzwinklig zum Massstabrand (7) hinverlaufen.
CH856668A 1967-10-26 1968-06-10 Aus Einzelstücken zusammengesetzter Längenmassstab CH463800A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD12796067 1967-10-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH463800A true CH463800A (de) 1968-10-15

Family

ID=5479577

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH856668A CH463800A (de) 1967-10-26 1968-06-10 Aus Einzelstücken zusammengesetzter Längenmassstab

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH463800A (de)
SE (1) SE336233B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
SE336233B (de) 1971-06-28

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