Abdichtung für Dehnungsfugen Die Erfindung betrifft eine Abdichtung für Deh nungsfugen in Decken und Wänden von Bauwerken mit zwei etwa parallel und im Abstand zueinander ange ordneten, in Fugenlängsrichtung verlaufenden Seiten teilen, von denen jeder mit einem der beiderseits der Dehnungsfuge befindlichen Baukörper fest verbunden ist und zwischen denen ein lösbar befestigter, sich über die gesamte Fugenlänge erstreckender Faltkörper angeord net ist, zu dessen Sicherung gegen unbeabsichtigtes Lö sen jeder der Seitenteile eine lösbare, in Fugenlängs richtung verlaufende Klemmleiste trägt.
Bei den bekann ten Abdichtungen dieser Art handelt es sich stets um solche, bei denen der Faltkörper die gesamte Breite der Dehnungsfuge überdeckt und mit seinen Seitenkan ten direkt an den Seitenteilen befestigt ist, die beider seits der Dehnungsfuge mit den dort befindlichen Bau körpern fest verbunden sind.
So ist bereits eine Abdichtung bekannt, bei welcher der Faltkörper an beiden den Seitenteilen zugewandten Seitenkanten mit jeweils einer sich in Längsrichtung er streckenden, im Querschnitt pilzförmigen Kupplungs leiste versehen ist, die unmittelbar in eine entsprechend geformte Längsnut dies jeweiligen Seitenteils eingreift.
Die Seitenteile bestehen im wesentlichen aus einem im Querschnitt etwa rechteckigen Hauptabschnitt, in wel chem die Längsnut eingebracht ist und mit diesem Hauptabschnitt einstückig ausgebildeten, sich in Längs richtung erstreckenden Ansätzen, die zur Befestigung der Seitenteile auf bzw. an den Baukörpern dienen. Das Befestigen der Seitenteile auf bzw. an den Baukörpern geschieht im allgemeinen durch Nieten, Nageln oder Verschrauben.
Ausserdem sind die sich in Fugenlängs richtung erstreckenden Ansätze in solcher Weise aus gebildet, da.ss sie dann, wenn der Putz auf die Baukörper aufgebracht ist, von diesem überdeckt werden und auf grund ihrer Formgebung nach Art von Widerhaken fest mit der Putzschicht und damit mit den Baukörpern verbunden sind. Diese zum Stande der Technik gehörende Abdich tung für Dehnungsfugen in Wänden und Decken be sitzt jedoch eine Reihe von wesentlichen Mängeln und Nachterlen, die ihre Verwendung in vielen Fällen in Frage stellen oder gar völlig ausschliessen. So ist es bei spielsweise in der Praxis unmöglich, eine derartige Ab dichtung einwandfrei gerade bzw. lotrecht über der Dehnungsfuge auf den Baukörpern anzubringen.
Dies ist vor allem dadurch bedingt, dass die Abdichtung wegen ihrer besondern Ausbildung im zusammengebauten Zu stand auf den Baukörpern befestigt werden muss. Hier bei wird zunächst eines der Seitenteile auf einen der Baukörper aufgebracht und an diesem durch Nieten, Nageln oder Schrauben befestigt. Da sich die Aus gangsbreite der Dehnungsfuge infolge eines unruhigen Baugrundes oder aus anderen Ursachen nicht erweitern, sondern auch verringern kann, ist es erforderlich, den Faltkörper der Abdichtung bei der Montage vorzuspan nen, damit in einem solchen Falle Auf- oder Einwölbun gen des Faltkörpers vermieden werden.
Dies bedingt je doch, dass der zweite Seitenteil unter Einwirkung der Zugspannung des Faltkörpers auf dem gegenüb.-rliegen- den Baukörper befestigt wird. Diese Spannung ent steht durch das Bestreben des Faltkörpers, sich wieder auf seine ursprüngliche Breite zusammenzuziehen, so wie bei Dehnungsfugen in Decken, vor allem bei solchen von besonders grosser Breite, durch das beträchtliche Eigengewicht des Faltkörpers.
Die erhebliche Zugbean spruchung, der die Seitenteile bei der Montage des zweiten Seitenteites ausgesetzt sind, bewirkt, dass sich die Befestigungsmittel, wie Niete, Nägel oder Schrauben, des an zweiter Stelle befestigten Seitenteiles während des Einbringens zur Dehnungsfuge hin umbiegen oder zu mindest zur Dehnungsfuge hin geneigt in den Bau körper eindringen.
Da ein solches Umbiegen der Be festigungsmittel bzw. eint solche Neigung derselben kei neswegs stets gleichmässig ist, nimmt der zuletzt be festigte Seitenteil praktisch stets eine mehr oder weniger stark sowie unregelmässig gekrümmte Form an. Infolge der unregelmässigen Krümmung dieses Seitenteiles ver zieht sich in entsprechendes Weise dann auch der ge samte Faltkörper, so dass die bekannte Abdichtung stets eine unregelmässige gekrümmte Form besitzt, die vom Auge als äusserst unschön und störend empfunden wird.
Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Abdichtung, der sich vor allem bei Dehnungsfugen von besonders grosser Breite (z. B. 400 bis 500 mm) in Decken be merkbar macht, ist die Tatsache, dass sich der Falt- körper bereits nach relativ kurzer Zeit aufgrund seines Eigengewichtes nach unten hin, d. h. in den Raum hin ein, auswölbt. Hierdurch wird der ohnehin sehr stö rende und schlechte Eindruck, den der unregelmässig gekrümmte Verlauf der bekannten Abdichtung auf den Betrachter ausübt, noch erheblich verstärkt.
In zahlreichen Fällen ist es nicht erforderlich, dass sich der Faltkörper über die gesamt;; Breite der Dreh- nungsfuge erstreckt. Dies ist z. B. dann der Fall, wenn sich im Laufe der Zeit herausstellt, dass die Bewegung der Baukörper wesentlich geringer ist als dies ursprüng lich angenommen wurde. Dann ist es bei der bekann ten Abdichtung nicht möglich, den ursprünglich einge brachten breiten Faltkörper gegen einen schmaleren aus zutauschen.
Dies hat den Nachteil, dass - obwohl dies an sich nicht notwendig wäre - ein Faltkörper von ver hältnismässig grosser Breite verwendet werden muss, der mit seinen zahlreichen Falten unschön wirkt und ausser dem zahlreiche Schmutzecken bildet. Derartige Schmutz- ecken sind vor allem in Krankenhäus-,rn, Laboratorien und ähnlichen Zwecken dienenden Gebäuden, bei denen auf Sauberkeit und Hygiene besonderer Wert gelegt werden muss, äusserst nachteilig. Ausserdem dienen der artige Schmutzecken oftmals als Schlupfwinkel für Un geziefer, welches wegen der schlechten Zugänglichkeit der Falten nur schwer zu bekämpfen ist.
Ein Auswechseln des Faltkörpers ist auch dann notwendig, wenn dieser durch irgendwelche mechani schen oder chemischen Beanspruchungen zerstört wird, so dass er seine Funktion als Abdichtung der Dehnungs fuge nicht mehr wahrnehmen kann. In einem solchen Falle ist es bei der bekannten Abdichtung erforderlich, das gesamte Profil aus dem Putz herauszuschlagen, wo bei auch die mit Befestigungsmitteln. versehenen Seiten teile mit von den Baukörpern abgelöst werden müssen, da der Faltkörper sich nur dann von den Seitenteilen lösen lässt,
wenn die gesamte Abdichtung von den Bau körpern gelöst und ihre einzelnen Teil;; in Längsrichtung gegeneinander verschoben werden. Anschliessend muss ein völlig neues Profil angebracht und die Wand bzw. Decke neu verputzt werden. Dies bedeutet zunächst einen ausserordentlich grossen Arbeitsaufwand, der naturgemäss mit erheblichen Kosten verbunden ist. Ausserdem ist die bei solchen Arbeiten anfallende Staub und Schmutzmenge derart gross, dass der betreffende Raum für die Gesamtdauer des Auswechselns der Ab dichtung nicht benutzt werden kann.
Zudem ist es meist noch erforderlich, die in diesem Raum befindlichen Möbel, Geräte oder Einrichtungen auszuräumen, da ein Abdecken bei empfindlicheren Einrichtungsgegenstän- den in der Regel nicht ausreicht.
Letzteres gilt vor allem beim Auswechseln der bekannten Abdichtung in Decken, wo beim Herausstemmen der Seitenteile der Abdichtung Putzstücke von erheblicher Grösse und oft mals aus grosser Höhe herunterfallen und auf diese Weise empfindliche Möbel, Geräte und andere Einrich tungsgegenstände erheblich beschädigen können.
Bei einer anderen, ebenfalls bekannten Abdichtung erstreckt sich der Faltkörper in gleicher Weise über die gesamte Breite der Dehnungsfuge, wobei dieser gleich falls zwischen zwei, sich in Fugenlängsrichtung erstrek- kenden Seitenteilen angeordnet ist,
die beiderseits der Dehnungsfuge auf den dort befindlichen Baukörpern befestigt sind. Die Seitenkanten des Faltkörpers sind bei dieser bekannten Abdichtung an ihrem äusseren Randabschnitt etwa hakenförmig abgebogen und greifen jeweils hinter eine ebenfalls etwa hakenförmig abgebo gene Seitenkante des zugeordneten Seitenteils. Zur Si cherung gegen unbeabsichtigtes Lösen des Faltkörpers von den Seitenteilen ist auf einen rippen- oder wulst- förmigen Ansatz jedes.
Seitenteiles eine in Fugenlängs richtung verlaufende Klemmleiste aufgeschoben, die ver hindern soll, dass der hakenförmig abgebogene äussere Randabschnitt der Seitenkante des Faltkörpers aus der hakenförmig ausgebildeten Seitenkante des Seitenteiles herausrutscht.
Diese Abdichtung besitzt im wesentlichen dieselben Nachteile wie die zuvor behandelte bekannte Bauart, da auch bei ihr der Faltkörper die gesamte Breite der Deh nungsfuge überspannt und somit die Gefahr besteht, dass sich der Faltkörper im Laufe der Zeit aufgrund seines Eigengewichtes durchhängt. Der breite Faltkörper be sitzt daher gleichfalls eine grosse Anzahl von Falten, die eine Vielzahl von Schmutzecken bilden, welche auf grund ihrer schlechten Zugänglichkeit nur unzureichend oder überhaupt nicht gereinigt werden können.
Dies gilt in noch stärkerem Masse für die zusätzlichen Spal ten, Hohlräume und Schmutzecken, die sich bei dieser Abdichtung im Bereich der Klemmleiste zwischen dieser, dem rippen- oder wulstförmigen Ansatz des Seiten teiles, seiner hakenförmig abgebogenen Seitenkante und einer Abschlussrippe für den Putz befinden. Ausserdem überragt die Klemmleiste die der Dehnungsfuge abge kehrte Aussenfläche des Seitenteiles und Faltkörpers um ein wesentliches Mass, so dass diese Aussenfläche völlig uneben und von zahlreichen Absätzen und Spalten un terbrochen ist, wodurch sie äusserst unschön und störend wirkt.
Ein weiterer Nachteil dieser Abdichtung ist darauf zurückzuführen, dass die Seitenkanten des Faltkörpers, welche zunächst nur mit einem rechtwinklig abgebo- g o enen Ansatz versehen sind, beim Einbau in die Seiten- teile hakenförmig abgebogen werden. Dies hat die Folge,
dass die Seitenkanten des Faltkörpers bestrebt sind, ihre ursprüngliche gestreckte Stellung, in welcher sie her gestellt worden sind, wieder einzunehmen, was eine erhebliche Aufwölbung des Faltkörpers zur Folge hat.
Infolge des Bestrebens der beim Einbau hakenförmig umgebogenen Seitenkanten des Faltkörpers in ihre ur sprüngliche gestreckte Stellung zurückgelangen, besteht bei dieser bekannten Abdichtung ausserdem stets die Gefahr, dass bei einer Verbreiterung der Dehnungsfuge und damit einer Erhöhung der Zugspannung die haken förmig abgebogenen Seitenkanten des Faltkörpers aus den hakenförmig ausgebildeten Seitenkanten der Seiten teile herausrutschen,
was durch die grosse Elastizität des Materials des Faltkörpers begünstigt wird. Die Aus bildung und Anordnung der Klemmleiste ist bei dieser bekannten Abdichtung ausserdem derart ungünstig, dass ein solches Herausrutschen der Seitenkanten des Falt- körpers nicht mit hinreichender Sicherheit verhindert werden kann.
Es besteht sogar die Möglichkeit, dass die Klemmleisten durch das Bestreben der Seitenkanten des Faltkörpers, in ihre ursprünglich gestreckte Lage zurückzugelangen, von ihren rippen- oder wu'lstförmigen Ansätzen abgehoben oder gar völlig gelöst werden, da die Randabschnitte der Seitenkanten des Faltkörpers je weils unter einen der freien Schenkel der Klemmleiste fassen und diesen aufbiegen können,
wodurch der Sitz der Klemmleiste auf den rippen- oder wulstförmigen Ansätzen der Seitenteile gelockert und ein Ablösen der Klemmleisten gefördert wird.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Abdichtung zu schaffen, welche unter Vermeidung der Nachteile der vorstehend behandelten bekannten Bau arten eine zuverlässige, jedoch möglichst unauffällige Abdichtung auch von relativ breiten Dehnungsfugen in Wänden und Decken ermöglicht und dabei sowohl ein fach in ihrem Aufbau und infolgedessen billig herzu stellen wie auch leicht zu handhaben ist.
Diese Auf gabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass zwi schen dem Faltkörper und mindestens einem der beiden Seitenteile eine sich über die gesamte Länge der Deh nungsfuge und über einen wesentlichen Teil ihrer Breite erstreckende Verbindungsleiste angeordnet ist, welche auf ihrer der Dehnungsfuge abgekehrten Aussenfläche im wesentlichen eben und glatt ausgebildet und min destens mit dem Seitenteil lösbar gekuppelt ist.
Hier durch wird zunächst erreicht, dass der Faltkörper der Abdichtung eine besonders geringe Breite besitzt, die nur gerade so gross bemessen ist, wie dies im Hinblick auf die Bewegung der Baukörper unbedingt erforderlich erscheint. Der übrige Teil der Dehnungsfugenbreite wird von mindestens einer Verbindungsleiste überdeckt, die auf ihrer der Dehnungsfuge abgekehrten Aussenfläche im wesentlichen eben und glatt ausgebildet ist. Dies ermög licht es, die Verbindungsleiste beispielsweise mit Tapete zu bekleben oder mit einem entsprechenden Anstrich zu versehen und sie somit den übrigen Flächenteilen der Decke bzw. der Wand anzugleichen.
Auf diese Weise ist bei Verwendung der erfindungsgemäss ausgebildeten Abdichtung von der Dehnungsfuge praktisch nur noch der eine relativ geringe Breite besitzende Faltkörper sichtbar.
Die wegen der zwischengeschalteten Verbindungs leiste bzw. =leisten nur geringe Breite des Faltkörpers verhindert ausserdem ein Durchhängen desselben, was bei den bekannten Abdichtungen infolge ihrer grossen Breite und damit ihres zu grossen Eigengewichtes - ins besondere bei Dehnungsfugen an Decken - praktisch nicht zu vermeiden ist. Ausserdem wird die Anzahl der Schmutzecken bei der Abdichtung nach der Erfindung erheblich verringert, da bei dieser ein Faltkörper Ver wendung findet, der wesentlich weniger Falten aufweist, als dies bei den bekannten Abdichtungen der Fall ist.
Die garinge Anzahl der Falten stört im übrigen auch den Betrachter weit weniger als die eine grosse Anzahl von Falten besitzenden Faltkörper der bekannten Ab dichtungen, die sich über die gesamte Breite der Deh nungsfuge erstrecken und daher beispielsweise 400 oder 500 mm breit sein können.
Ausserdem besitzt die erfindungsgemäss ausgebildete Abdichtung den Vorteil, dass ihre Montage ausserordent lich einfach ist und die Abdichtung ohne weiteres ein- wandfrei gerade bzw. lotrecht an Decken und Wänden angebracht werden kann. Hierzu werden zunächst die beiden Seitenteile beiderseits der Dehnungsfuge fest mit den Baukörpern verbunden, was sowohl durch Nageln, Nieten, Schrauben oder auch Kleben geschehen kann.
Das Befestigen der Seitenteile wird dabei ohne die ge ringste, von dem Faltkörper erzeugte, äusserst störend wirkende Zugbeanspruchung vorgenommen, da der Falt- körper zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit den Seiten teilen verbunden ist. Diese können daher ohne Schwie rigkeiten gerade bzw. lotrecht ausgerichtet und befestigt werden. Erst danach wird der Faltkörper zwischen den Seitenteilen befestigt, wobei die dabei auftretende Span nung kaum noch hinderlich ist.
Die Seitenteile der Ab dichtung sind ausserdem beim Anbringen des Faltkör- pers bereits derart zuverlässig mit den Bauwerkskörpern verbunden, dass sie die dabei auftretenden Zugbean spruchungen ohne die geringste Veränderung ihrer gera den bzw. lotrechten Lage aufnehmen können. Infolge der auch durch das Einbringen des Faltkörpers nicht gestörten geraden bzw. lotrechten Anordnung der Sei tenteile richtet sich auch der Faltkörper nach den Sei tenteilen aus, so dass die Falten ebenfalls genau gerade bzw. lotrecht verlaufen.
Somit wird in vorteilhafter Weise die sonst äusserst unschön wirkende Dehnungsfuge von einem schmalen, schnurgerade verlaufenden unauf- fälligen Faltkörper abgedeckt, während die übrigen Teile der erfindungsgemäss vorgeschlagenen Abdichtung, näm lich die Verbindungsleiste bzw. -leisten, beispielsweise mit Tapete überklebt oder mit Farbe überstrichen wer den und somit weitgehend unsichtbar gemacht werden können.
Trotzdem ist es bei der Abdichtung nach der Er findung jederzeit möglich, einen schadhaft gewordenen Faltkörper in kürzester Zeit auszuwechseln. Dies ist vor allem deshalb durchführbar, weil die Verbindungsleiste usw. -leisten mindestens mit dem Seitenteil lösbar ge kuppelt sind. Die Verbindungsleiste bzw. -leisten und damit auch der zwischengeschaltete Faltkörper werden von den Seitenteilen gelöst, während diese in ihrer ur sprünglichen, mit den Baukörpern verbundenen Lage verbleiben.
Ein Aufschlagen des Putzes und Ablösen der Seitenteile von den Baukörpern, wie bei der ein gangs beschriebenen bekannten Abdichtung, ist nicht erforderlich. Somit wird der beim Auswechseln des Falt- körpers notwendige Arbeits-, Zeit- und Kostenaufwand um ein erhebliches Mass verringert und der hierbei an fallende Schmutz und Staub auf eine unbedeutende Menge eingeschränkt.
Auf keinen Fall braucht die Putz schicht im Bereich der Dehnungsfuge ausgebessert zu werden, sondern es ist im Höchstfall ein Stück Tapete nachzukleben oder der Anstrich der Verbindungsleiste auszubessern oder zu erneuern. In den meisten Fällen ist daher eine Weiterbenutzung des Raumes während der Durchführung dieser Arbeiten durchaus möglich und - sofern Schutzmassnahmen überhaupt erforderlich sind - genügt es, selbst empfindliche Einrichtungsgegen stände mit Tüchern, Plastikfolien oder Papier abzu decken.
Wegen dieser verhältnismässig einfachen Art, den Faltkörper bzw. die Verbindungsleiste bzw. -leisten aus zutauschen, können diese in ihrer Breite leicht den je weils erforderlichen Verhältnissen angepasst werden. Es lässt sich somit die Breite des Faltkörpers auch nach träglich noch in einfacher Weise verringern, wenn die Bewegungen der Baukörper geringer sind, als dies ur sprünglich erwartet worden war. Anderseits lässt sich ein breiterer Faltkörper einbauen, wenn die Bewegungen der Baukörper grösser als erwartet sind.
Ausserdem kann die Lage des Faltkörpers im Bereich der Dehnungsfuge beliebig gewählt werden, so dass sich unter Umständen die Möglichkeit ergibt, bei einer beispielsweise in der Nähe eines Schrankes befindlichen Dehnungsfuge den Faltkörper so anzuordnen, dass dieser noch von dem Schrank verdeckt wird, während die übrigen Teile der erfindungsgemäss ausgebildeten Abdichtung ohnehin kaum zu erkennen sind.
Es kann jedoch auch vorteilhaft sein, auf beiden Seiten des Faltkörpers zwischen diesem und den Seiten teilen jeweils eine Verbindungsleiste anzuordnen.
In die sem Falle befindet sich der Faltkörper im mittleren Breitenbereich der Dehnungsfuge, während sich beider seits nach aussen hin im wesentlichen eben und glatt ausgebildete Verbindungsleisten anschliessen. Im allge mein ist es zweckmässig, wenn die Breite der Verbin- dungsleiste bzw.
-leisten mindestens ebenso gross, vor zugsweise grösser als die Ausgangsbreite des Faltkörpers bemessen ist. Dabei empfiehlt es ,sich, wenn die Ver- bindungsleiste bzw. -leisten nach dem Einbau etwa 50 bis 80 % der Dehnungsfugenbreite abdecken.
Bei einer derartigen Ausführung der Erfindung erzielt man einer seits eine besonders, schmale Ausbildung des Faltkörpers, die sowohl für das Aussehen als auch in bezug auf Schmutzecken und Durchbiegung ausserordentlich vor teilhaft ist. Anderseits ergibt sich hieraus eine Vielzahl von Variationsmöglichkeiten die Breite und Lage des Faltkörpers weitgehend zu verändern.
Die Seitenkanten der Verbindungsleiste bzw. -leisten sind zweckmässig einerseits am Faltkörper und anderseits an den Seiten teilen lösbar befestigt, so dass nach der festen Verbin dung der Seitenteile mit den beiderseits der Dehnungs fuge befindlichen Baukörpern sowohl der Faltkörper als auch die Verbindungsleiste bzw. -leisten in beliebiger Weise ein- und ausgebaut sowie ausgewechselt werden können.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die der Dehnungs fuge abgekehrten Aussenflächen der Verbindungsleiste bzw. -leisten des Faltkörpers eine durchgehende, im wesentlichen ebene und glatte Fläche bilden. Je glatter die Aussenfläche der Abdichtung ausgebildet ist, um so einfacher ist es, mit Hilfe von Tapete oder Anstrich die Abdichtung an die übrigen Teile der Decke bzw. Wand anzupassen. Hierdurch wird der störende Ein druck einer solchen Dehnungsfuge weitgehend gemildert.
Ausserdem werden Schmutzecken weitgehend beseitigt. Aus dem gleichen Grunde empfiehlt es sich, die der Dehnungsfuge abgekehrten Aussenflächen der Klemm leisten etwa in derselben Ebene anzuordnen wie die Aussenflächen der Verbindungsleiste bzw. -leisten und des Faltkörpers.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 eine Abdichtung für eine Decke gemäss der Erfindung im Querschnitt mit axonometrischer Andeu tung ihrer Längsausdehnung, Fig. 2 eine andere Ausführungsform einer Decken abdichtung nach der Erfindung mit parallel zu den Baukörpern angeordneten Verankerungsstreifen,
Fig. 3 eine dritte Ausführungsform einer Decken abdichtung mit senkrecht zur Oberfläche der Baukörper angeordneten Verankerungsstreifen, Fig. 4 eine vierte Ausführungsform einer Decken abdichtung mit nur auf einer Seite des Faltkörpers an geordneter Verbindungsleiste.
In den Fig. 1 bis 4 sind mit 1 zwei Baukörper bezeichnet, die zwischen sich eine I?ehnungsfuge 2 ein- schliessen. Die Dehnungsfuge 2 ist- in ihrer Ausgangs breite dargestellt, welche sich nach dem Einbau der Ab dichtung sowohl vergrössern als auch verkleinern kann.. Die Ausgangsbreite der Dehnungsfuge 2, für welche die Abdichtung nach der Erfindung verwendet werden kann, beläuft sich auf etwa 50 bis 500 Millimeter.
Bei derseits der Dehnungsfuge sind zwei parallel zueinander in Fugenlängsrichtung verlaufende Seitenteile 3 ange ordnet, die mit den beiderseits der Dehnungsfuge 2 befindlichen Baukörpern 1 fest verbunden sind. Zwi schen den Seitenteilen 3 ist ein Faltkörper 4 angeordnet, der bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 3 von zwei Verbindungsleisten 5 gehalten und über diese mit den Seitenteilen 3 verbunden ist.
Bei der Ausführungs form nach Fig. 4 ist nur auf einer Seite des Falt- körpers 4 eine Verbindungsleiste 5 vorgesehen, so dass der Faltkörper 4 auf einer Seite unmittelbar mit dem zugehörigen Seitenteil 3 verbunden ist. Die Seitenteile 3, der Faltkörper 4 und die Verbindungsleisten 5 erstrek- ken sich über die gesamte Länge der Dehnungsfuge, wie dies durch die axonometrische Darstellung angedeu tet ist.
Der Faltkörper 4 besteht aus einer Anzahl V-för- mig angeordneter Stege 6, die an ihrem Rand mitein- ander verbunden sind und an ihrer der Dehnungsfuge 2 zugekehrten Unterseite wie auch an ihrer der Dehnungs fuge 2 abgekehrten Oberseite. mit sich in Längsrichtung erstreckenden Flanschen 7 versehen sind.
Bei den Fig. 1 bis 3 bestehen die den Verbindungsleisten 5 zugewand ten Seitenkanten des Faltkörpers 4 aus einem sich eben falls in Längsrichtung erstreckenden rippen- oder wulst förmigen Ansatz 8, welcher in eine entsprechend ge formte Längsführung 9 der Verbindungsleisten 5 ein greift.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist der Faltkörper 4 nur auf einer Seite mit einem derartigen rippen- oder wulstförmigen Ansatz 8 versehen, welcher in eine ebenso wie bei Fig. 1 bis 3 ausgebildete Längs führung 9 der einzigen vorhandenen Verbindungsleiste 5 eingreift.
Bei allen Ausführungsformen weisen der oder die rippen- oder wulstförmigen Ansätze, 8 des Falt- körpers 4 einen stark verdickten Randabschnitt 10 auf, hinter den entsprechend geformte leistenartige Vor sprünge 11 der Längsführung 9 der Verbindungsleiste 5 greifen.
Die Längsführung 9 der Verbindungsleiste 5 ist demnach als hinterschnittene Führungsnut ausgebil- det während der stark verdickte Randabschnitt 10 des rippen- oder wulstförmigen Ansatzes 8 bei den dar gestellten Ausführungsformen im Querschnitt trapez- förmig ausgebildet ist.
Die Verbindungsleisten 5 weisen bei allen Aus führungsformen eine der Dehnungsfuge; 2 abgekehrte glatte und ebene Aussenfläche 12 auf, die mit der Ober fläche der Flanschen 7 des Faltkörpers 4 in der gleichen Ebene angeordnet ist. Auf der den Seitenteilen 3 zuge wandten Seite besitzen die Verbindungsleisten bzw. -leiste 5 eine Seitenkante 13, die zu den Baukörpern 1 hin abgebogen und im Querschnitt hakenförmig aus gebildet ist.
Jede der hakenförmig ausgebildeten Seiten kanten 13 greift dabei in eine entsprechend ausgebildete Nut 14 des zugehörigen Seitenteils 3 ein. Die hakenför mig ausgebildete Nut 14 ist dabei in einem im übrigen rechteckig ausgebildeten inneren Randabschnitt 15 des Seitenteiles 3 vorgesehen, das von einem im Querschnitt im wesentlichen ebenfalls rechteckig und mit dem Rand abschnitt 15 einstückig ausgebildeten Mittelabschnitt 16 etwa um die Dicke der Verbindungsleiste 5 überragt wird.
Die einander zugekehrten Innenflächen 17 der hakenförmig ausgebildeten Seitenkante 13 der Verbin dungsleiste 5 und der in entsprechender Weise ausgebil- teten Nut 14 des Seitenteiles 3 sind in bezug auf die Oberfläche der Baukörper 1 zur Dehnungsfuge 2 hin geneigt angeordnet.
Die mit einer Kreuzschraffur ver- sehenen äusseren Randabschnitte der Seitenkanten 13 bestehen aus einem wesentlichen weicheren und elasti scheren Material als diel übrigen Abschnitte der Ver bindungsleiste 5, z. B. aus Weich-Polyvinylchlorid, wäh rend die Verbindungsleiste 5 im übrigen z. B. aus Hart Polyvinylchlorid hergestellt ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist der Falt- körper 4 auf der dem Seitenteil 3 zugekehrten Seite mit einer zu dem zugehörigen Baukörper 1 hin ab gebogenen und im Querschnitt hakenförmig ausgebil deten Seitenkante 13a versehen, die die gleiche Aus bildung besitzt wie die Seitenkante 13 der Verbindungs leiste bzw. -leisten 5. Die hakenförmig ausgebildete Sei tenkante 13a des Faltkörpers 4 greift hierbei unmittel bar in eine entsprechend geformte Nut 14 des zuge hörigen Seitenteiles 3 ein.
Auch in diesem Falle ist der äussere Randabschnitt der Seitenkante 13a, der in der Zeichnung mit einer Kreuzschraffur versehen ist, aus einem wesentlich weicheren und elastischeren Material hergestellt als der übrige Teil der Seitenkante 13a.
Zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Lösen der Verbindungsleiste' 5 bzw. des Faltkörpers 4 von dem Seitenteil 3 trägt der Mittelabschnitt 16 jedes Seiten teiles 3 eine Klemmleiste 18 mit einem streifenförmigen Abdeckflansch 19, mit welchem die Klemmleiste 18 die dem Seitenteil 3 zugekehrte Seitenkante 13 der Verbindungsleiste 5 bzw. des Faltkörpers 4 um ein beträchtliches Mass überlappt.
Die von dem Abdeck- flansch 19 der Klemmleiste 18 überlappte Seitenkante 13 der Verbindungsleiste 5 bzw. des Faltkörpers 4 ist um ein der Dicke des Abdeckflansches 19 entsprechen des Mass zum Baukörper 1 hin gekröpft ausgebildet. Zur Befestigung der Klemmleiste 18 besitzt diese an ihrer dem Seitenteil 3 zugewandten Unterseite des Ab deckflansches 19 einen leistenartigen, sich in Längs richtung erstreckenden Kupplungsansatz 20, welcher in eine entsprechend ausgebildete Kupplungsnut 21 ein greift, die in der Oberfläche des Mittelabschnittes 16 des Seitenteils 3 vorgesehen ist.
Sowohl der leisten artige Kupplungsansatz 20 der Klemmleiste 18 wie auch ,die Kupplungsnut 21 des Seitenteils 3 sind im Quer schnitt im wesentlichen schwalbenschwanzartig ausgebil det. Lediglich ein mit 22 bezeichneter äusserer Rand abschnitt des leistenartigen Kupplungsansatzes 20 weist eine sich zu seiner Stirnseite hin verringernde Breite auf und ist im Querschnitt etwa trapezförmig ausgebildet.
In Fig. 1 und 4 ist der Mittelabschnitt 16 der Seiten teile 3 jeweils auf der der Dehnungsfuge 2 abgewandten Seite mit einem im Querschnitt etwa dreieckförmigen Planschartigen Ansatz 23 versehen, der zur Befestigung des Seitenteiles 3 auf dem Baukörper 1 dient. Der Planschartige Ansatz 23 besitzt dabei einen sich in sei ner Längsrichtung erstreckenden, ebenfalls im Quer schnitt etwa dreieckig ausgebildeten Hohlraum 24.
Der äussere Randabschnitt des dreieckförmigen Planscharti gen Ansatzes 23 trägt ausserdem einen sich in Längs richtung erstreckenden Wulst 25, der als Abschlusskante und Anlage für eine mit 26 bezeichnete Moosgummi schicht dient, die zwischen dem Baukörper 1 und dem Seitenteil 3 eingelegt ist, um die praktisch stets vor handenen Unebenheiten auf der Oberfläche der Bau körper auszugleichen.
Dies ist vor allem dann von be sonderer Bedeutung, wenn als Befestigungsmittel für die Sehentelle keind Nägel, Schrauben oder Nieten verwendet werden, sondern die Seitenteile mit Hilfe eines Spezial klebers auf die Baukörper aufgeklebt werden, wie dies beispielsweise bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 und 4 der Fall ist.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist der Mittelabschnitt 16 der Seitenteile 3 auf seiner dem Baukörper 1 zugekehrten Unterseite mit einer im Quer schnitt schwalbenschwanzartig ausgebildeten, sich in Längsrichtung erstreckenden Leiste 27 versehen, welche als Befestigungsmittel für einen aus einem gelochten Blech - vorzugsweise aus Streckmetall - bestehenden Verankerungsstreifen 28 ausgebildet ist.
Der Veranke- rungsstreifen 28 besitzt an seinem Randabschnitt eine der im Querschnitt schwalbenschwanzartig ausgebilde ten Leiste 27 angepasste Nut 29, die durch ein ent sprechendes Biegen des Randabschnittes des Veranke- rungsstreifens 28 hergestellt ist. In die durch Biegen hergestellte und daher federnde Nut 29 des Veranke- rungsstreifens 28 ist die schwalbenschwanzartige Leiste 27 des Seitenteils 3 eingedrückt.
Der Verankerungs- streifen 28 verläuft dabei parallel zur Oberfläche der Baukörper 1.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 entspricht im wesentlichen der Ausführungsform nach Fig. 2. Dieser gegenüber besteht lediglich insofern ein Unterschied, als die mit 27a bezeichnete schwalbenschwanzartige Leiste des Seitenteiles 3 nicht an dessen Unterseite, sondern auf der der Dehnungsfuge 2 abgekehrten Aussenseite des Mittelteils 16 angeordnet ist. Der in gleicher Weise wie in Fig. 2 ausgebildete Verankerungsstreifen 28 ist bei dieser Ausführungsform senkrecht zur Oberfläche des Baukörpers 1 angeordnet.
Selbstverständlich ist :es je doch möglich, bei einem der beiden Seitenteile 3 auf der dem Baukörper 1 zugekehrten Unterseite eine im Querschnitt schwalbenschwanzartig ausgebildete Leiste 27 vorzusehen, während der andere der beiden Seiten teile 3 auf der der Dehnungsfuge 2 abgekehrten Aussen seite mit einer schwalbenschwanzartigen Leiste 27a ver sehen ist.
Obwohl die Erfindung in der Zeichnung lediglich anhand von Abdichtungen für Decken veranschaulicht worden ist, lässt sie sich selbstverständlich auch für die Abdichtung von Dehnungsfugen in Wänden verwenden.
Bei allen in der Zeichnung dargestellten Ausfüh rungsformen besitzen die Verbindungsleisten 5 einen dünnwandigen, aussenseitig eben und glatt ausgebildeten streifenförmigen Mittelteil, deren dem zugeordneten Sei tenteil 3 zugewandte Seitenkante 13 zu den Baukör pern 1 abgebogen und im Querschnitt hakenförmig aus gebildet ist sowie in eine entsprechend ausgebildete Nut 14 des zugehörigen Seitenteiles 3 eingreift. Eine solche Ausbildung der Verbindungsleisten 5 und des zugehö rigen Seitenteiles 3 erlaubt eine einwandfrei sichere Kupplung zwischen den Verbindungsleisten 5 und den Seitenteilen 3, die ausserdem aufgrund der einfachen hakenförmigen Ausbildung ohne besonderen Aufwand von der Aussenfläche der Decke bzw. der Wand her ge schlossen oder geöffnet werden kann.
Allen in der Zeichnung dargestellten Ausführungs formen ist ferner gemeinsam, dass jeder Seitenteil 3 einen mit einer hakenförmig ausgebildeten Nut 14 ver- sehenen inneren Randabschnitt 15, der zur Kupplung mit der Verbindungsleiste 5 dient, und einen Mittel abschnitt 16 aufweist, der mit Klemmitteln 21 zur Be festigung einer Klemmleiste 18 und mit Ansätzen 23, 27 bzw. 27a zur Befestigung des Seitenteiles 3 an den Baukörpern 1 versehen ist.
Derart ausgebildete Seiten- teile 3 besitzen eine Querschnittsform, die sich in den meisten Anwendungsfällen als die weitaus günstigste herausgestellt hat. Ferner überragen bei allen Ausfüh rungsformen die Mittelabschnitte 16 der Seitenteile 5 die mit der hakenförmigen Nut 14 versehenen inneren Randabschnitte 15 zu der den Baukörpern 1 abgekehr ten Seite hin etwa um die Dicke der Verbindungsleiste 5.
Die Oberfläche des Mittelabschnittes 16 jedes Seiten teiles 3 und die Oberfläche des Randabschnittes der zugehörigen Verbindungsleiste 5 bilden auf diese Weise eine in der gleichen Ebene liegende Fläche, die eine ein fache Ausbildung der Klemmleiste 18 ermöglicht. Bei dieser Ausführungsform ist es jedoch auch denkbar, die Verbindungsleiste ohne Verwendung einer Klemmleiste 18 an den Seitenteilen 3 zu befestigen.
Dies ist insbe sondere deshalb möglich, weil die sich in diesem Falle ergebende ebene und glatte Aussenfläche der gesamten Abdichtung nicht durch eine Abstufung unterbrochen wird und die in Rede stehenden Abschnitte auf gleicher Höhe mit der Aussenfläche der Decke bzw. der Wand und den übrigen Teilen der Abdichtung angeordnet sind.
Bei allen in der Zeichnung dargestellten Ausfüh rungsformen sind ferner die einander zugekehrten In nenflächen 17 der hakenförmig ausgebildeten Seiten kante 13 der Verbindungsleiste bzw. -leisten 5 und der hakenförmig ausgebildeten Nut 14 der Seitenteile 3 in bezug auf die Oberfläche der Baukörper 1 zur Deh nungsfuge 2 hin geneigt angeordnet.
Eine solche Aus gestaltung der hakenförmig ausgebildeten Seitenkante 13 der Verbindungsleiste bzw. -leisten 5 bzw. der ent sprechend ausgebildeten Nut 14 der Seitenteile 3 er möglicht ein besonders leichtes Ineinanderhaken der ent sprechenden Teile und damit ein einfaches Kuppeln zwischen den Verbindungsleisten 5 und den Seitentei len 3. Vor allem aber erreicht man hierdurch, dass die Gesamtbreite der Seitenteile 3 besonders gering gehal ten werden kann, weil die hakenförmige Nut 14 eben falls nur relativ schmal ausgebildet zu werden braucht.
Hierdurch wird einerseits eine beträchtliche Material ersparnis erreicht und zum anderen auch die Montage durch die erzielte Gewichtsvsrminderung erleichtert. Die besonders schmale Ausbildung der ineinandergreifen- den Abschnitte der Verbindungsleisten 5 und der Seiten teile 3 wird nur durch die geneigte Anordnung der ein ander zugekehrten Innenflächen 14 der hakenförmigen ausgebildeten Seitenkante 13 und des Seitenteiles 3 er reicht,
weil die Verbindungsleiste 5 und das Seitenteil 3 im Querschnitt gesehen durch eine Art Drehbewegung gelöst bzw. ineinandergehakt werden können, was bei parallel zu den Oberflächen der Baukörper 1 verlaufen den Innenflächen nur durch eine in gleicher Richtung erfolgende Relativverschiebung dieser Teile möglich wäre. Eine Parallelverschiebung erfordert jedoch eine verhältnismässig breite Ausbildung der hakenförmigen Nut 14 und damit des gesamten Seitenteiles 3.
Des weiteren ist bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 4 der freie Endabschnitt der hakenförmig aus gebildeten Seitenkante 13 der Verbindungsleisten 5 aus einem weichen, elastischen Werkstoff hergestellt, wäh rend die übrigen Abschnitte der Verbindungsleisten 5 aus einem wesentlich härteren Werkstoff bestehen.
Hier durch wird das Lösen und Befestigen der Verbindungs leisten 5 an den Seitenteilen 3 weiter vereinfacht, ohne dass die Zuverlässigkeit dieser Verbindung beeinträchtigt wird. Beim Lösen und Befestigen der Verbindungslei sten 5 sind die freien Endabschnitte in der Lage, so weit nachzugeben, dass die hierbei erforderliche Dreh bewegung ohne Schwierigk--iten durchführbar ist.
Ferner zeigen alle Zeichnungsfiguren eine Klemm leiste 18, welche einen sich über einen wesentlichen Teil der Breite des Seitenteiles 3 erstreckenden streifen förmigen Abdeckflansch 19 besitzt, auf dessen dem Seitenteil 3 zugekehrter Unterseite in den Seitenteil 3 eingreifende Klemmittel vorgesehen sind. Hierbei ist es zweckmässig, wenn der Abdeckflansch 19 der Klemm leiste 18 die dem Seitenteil 3 zugekehrte Seitenkante 13 der Verbindungsleiste 5 um ein beträchtliches Mass überlappt.
Eine solche Ausbildung der Klemmleiste 18 garantiert, dass die Verbindung zwischen Seitenteil 3 und Verbindungsleiste 5 sich nicht unbeabsichtigt löst, was zur Folge hätte, dass der Faltkörper 4 und die Ver bindungsleiste bzw. -'leisten 5 von der Decke herunter fallen oder sich von der Wand ablösen und die Deh nungsfuge 2 freigeben.
Bei allen in der Zeichnung dargestellten Ausfüh rungsformen ist ferner die von dem Abdeckflansch 19 der Klemmleiste 18 überlappte Seitenkante 13 der Ver bindungsleiste 5 vorzugsweise um ein der Dicke des Abdeckflansches 19 entsprechendes Mass zum Baukör per 1 hin gekröpft ausgebildet. Auf diese Weise wird erreicht, dass auch bei Verwendung einer die Seitenkante der Verbindungsleiste 5 überlappenden Klemmleiste 18 die den Baukörpern 1 bzw.
Dehnungsfuge 2 abgewandte gesamte Aussenfläche der Abdichtung glatt und eben ausgebildet ist und ausserdem mit der Oberfläche der Decke bzw. der Wand eine einheitliche Ebene bildet.
Die Klemmittel der Klemmleiste 18 bestehen im allgemeinen aus einem an der Unterseite ihres Abdeck- flansches 19 vorgesehenen leistenartigen Kupplungsan satz 20, welcher in eine entsprechend ausgebildete Kupp lungsnut 21 in der Oberfläche des Mittelabschnittes 16 des Seitenteiles 3 eingreift. Hierbei sind sowohl der leistenartige Kupplungsansatz 20 der Klemmleiste 18 als auch die Kupplungsnut 21 des Seitenteiles 3 im Querschnitt im wesentlichen schwalbenschwanzartig aus gebildet. Auf diese Weise ist es möglich, die Klemm leiste 18 derart fest mit dem Seitenteil 3 zu verbinden, das ein ungewolltes Lösen der Klemmleiste 18 ausge schlossen ist.
Sie stellt daher eine zuverlässige Sicherung auch gegen ein Lösen der hakenförmig ineinandergrei- fenden Verbindungsleisten 5 und Seitenteile 3 dar. Es ist jedoch auch möglich, dem leistenartigen Kupplungs ansatz 20 eine in anderer Weise ausgebildete Form zu geben.
So ist es beispielsweise denkbar, dass der leisten artige Kupplungsansatz 20 der Klemmleiste 18 im Querschnitt die Form eines Vierecks oder eines Kreis abschnittes besitzt und die Nut 21 im Mittelabschnitt 16 des Seitenteiles 3 in entsprechender Weise ausgebildet ist. Es hat sich jedoch in allen Fällen als zweckmässig erwiesen, wenn der äussere Randabschnitt 22 des lei stenartigen Kupplungsansatzes 20 eine sich zu seiner Stirnseite; hin verringernde Breite besitzt.
Hierdurch er reicht man, dass das Aufsetzen der Klemmleiste 18 bei der Montage oder nach dem Auswechseln des Falt- körpers 4 besonders leicht durchgeführt werden kann, während trotzdem ein unbeabsichtigtes Lösen nicht mög lich ist.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen ferner das Merkmal, dass der Faltkörper an seinen beiden, den Verbindungslei sten 5 zugewandten Seitenkanten mit einem sich in seiner Längsrichtung erstreckenden rippen- oder wulst- förmigen Ansatz 8 versehen ist, welcher in eine ent sprechend geformte Längsführung 9 der Verbindungs- leiste 5 eingreift.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist der Faltkörper 4 nur an einer Seite, nämlich der der einzigen vorhandenen Verbindungsleiste 5, zugekehrten Seitenkante mit einem solchen wulstförmigen Ansatz 8 versehen. Durch die Anordnung eines derartigen rippen- oder wulstförmigen Ansatzes 8 an dem Faltkörper 4 und die Anbringung einer entsprechend geformten Längsführung 9 an der Verbindungsleiste 5 ergibt sich die Möglichkeit, den Faltkörper 4 auch von der Ver bindungsleiste 5 in einfacher Weise zu lösen.
Demzu folge ist es bei einer etwaigen Beschädigung des Falt körpers 4 möglich, diesen allein auszuwechseln, ohne dass auch gleichzeitig die Verbindungsleisten 5 mit aus gewechselt werden müssen. Dies hat den Vorteil, dass beim Auswechseln des Faltkörpers 4 der Anstrich der Verbindungsleisten 5 bzw. die auf sie aufgeklebte Ta pete nicht beschädigt und unbrauchbar werden. Dies ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil es erhebliche Schwierigkeiten bereitet, einen neu aufgebrachten An strich bzw. neu aufgeklebte Tapetenstreifen in ihrer Helligkeit und Tönung genau dem bereits vorhandenen Anstrich bzw. den bereits vorhandenen Tapeten auf den benachbarten Flächenabschnitten der Decke oder Wand anzupassen.
Ausserdem ergibt sich bei dieser Ausbildung die Möglichkeit, Verbindungsleisten 5 und Faltkörper 4 getrennt auf Lager zu halten, so dass jederzeit beliebige Kombinationen von Faltkörpern 4 und Verbindungslei sten 5 der verschiedensten Breiten zusammengestellt werden können. Hierdurch ist es bei einfacher Lagerhal tung möglich, Abdichtungen breit zu halten, die für Dehnungsfugen unterschiedlichster Breite geeignet sind.
Der rippen- oder wulstförmige Ansatz 8 des Falt- körpers 4 weist ferner bei allen in Fig. 1 bis 4 dar gestellten Ausführungsformen einen stark verdickten Randabschnitt 10 auf, hinter den entsprechend geformte leistenartige Vorsprünge 11 der Längsführung 9 der Verbindungsleiste 5 greifen.
Hierbei empfihelt es sich, die Längsführung 9 der Verbindungsleiste 5 als hinter- schnittene Führungsnut auszubilden, während der stark verdickte Randabschnitt 10 des rippen- oder wulst- förmigen Ansatzes 8 des Faltkörpers 4 im Querschnitt trapez-, dreieck- oder halbkreisförmig ausgebildet ist.
Bei einer solchen Ausbildung der Kupplung zwischen dem Faltkörper 4 und der bzw. den Verbindungsleisten 5 ist eine stets zuverlässige Verbindung zwischen diesen Teilen gewährleistet, die bei sämtlichen denkbaren und möglichen Relativbewegungen der beiden Baukörper 1 nicht unbeabsichtigt gelöst werden kann. Anderseits ist es jedoch durchaus möglich, Faltkörper 4 und Ver bindungsleiste bzw. -leisten 5 voneinander zu trennen oder wieder zusammenzufügen, sobald diese nicht mehr eingebaut sind und daher in Längsrichtung gegenein ander verschoben werden können.
Bei den in Fig. 1 und 4 dargestellten Ausführungs formen ist der Mittelabschnitt 16 jedes Seitenteiles auf seiner der Dehnungsfuge; 2 abgekehrten Seite mit einem im Querschnitt vorzugsweise etwa dreieckförmigen flanschartigen Ansatz 23 versehen. Dieser flanschartige Ansatz 23 dient zur Befestigung des Seitenteiles 3 auf den Baukörpern 1, wobei die hierzu benutzten Nägel, Schrauben oder Nieten durch diesen Ansatz hindurch in den Baukörper 1 eingetrieben werden. Ausserdem besteht noch die Möglichkeit, die Seitenteile 3 mit Hilfe eines Spezialklebers auf den Baukörpern 1 zu befestigen.
Durch den flanschartigen Ansatz 23 ist die Auflage fläche der Seitenteile 3 wesentlich vergrössert und somit eine bessere Befestigung der Seitenteile 3 auf den Bau- körpern 1 möglich. Zweckmässigerweise besitzt der flanschartige Ansatz 23 hierbei mindestens einen sich in seiner Längsrichtung erstreckenden Hohlraum 24. Dieser Hohlraum 24 bewirkt bei der Herstellung der Seitenteile 3 eine erhebliche Materialeinsparung, was sich günstig auf die Herstellungskosten auswirkt.
An derseits wird hierdurch das Gewicht eines solchen Sei tenteiles 3 verringert, was wiederum die Handhabung bei der Lagerhaltung und bei der Montage vereinfacht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist der Mittelabschnitt 16 jedes Seitenteiles auf seiner dem Baukörper 1 zugekehrten Unterseite und bei der Aus führungsform nach Fig. 3 auf seiner der Dehnungs fuge 2 abgewandten Seite, mit einer im Querschnitt schwalbenschwanzartig ausgebildeten Leiste 27 bzw. 27a versehen, welche als Befestigungsmittel für einen aus einem gelochten Blech bestehenden Verankerungsstrei- fen 28 ausgebildet ist. Das Seitenteil 3 wird hierbei mittels dieses Verankerungsstreifens 28 auf dem Bau körper 1 befestigt.
Eine solche Befestigung empfiehlt sich vor allem dann, wenn besonders hohe Zugbean spruchungen der Seitenteile 3 zu erwarten sind, was insbesondere bei Dehnungsfugen grösserer Breite vor kommt. Durch die Verwendung eines gelochten Bleches als Verankerungsstreifen 28 ist gewährleistet, dass dieser nach dem Aufbringen und Abbinden des Putzes ausser ordentlich fest mit dem Baukörper 1 verbunden ist. Diese Wirkung wird vor allem dadurch erzielt, dass die in dem gelochten Blech - aus welchem der Veranke- rungsstreifen 28 besteht - vorgesehenen Löcher sich beim Verputzen der Baukörper 1 vollständig mit Mörtel füllen.
Sobald der Mörtel abgebunden hat, wirken die Löcher des Verankerungsstreifens 28 in ähnlicher Weise wie Widerhaken. Somit werden bei dieser Ausführungs form der Abdichtung die Seitenteile 3 nicht nur von Befestigungsmitteln, wie Nägel, Schrauben, Nieten oder dergleichen, gehalten, sondern gehen nach dem Auf bringen und Abbinden des Putzes eine ausserordentlich feste und innige Verbindung mit diesem und damit mit dem Baukörper 1 ein, deren Hauptvorteil darin liegt, dass die auftretenden Zugbeanspruchungen völlig gleich mässig auf den Putz und damit auf den Baukörper 1 übertragen werden.
In der Regel besteht der Verankerungsstreifen 28 aus Streckmetall, was eine besonders intensive Verbin dung und Verhakung zwischen dem Verankerungsstrei- fen und dem Putz ermöglicht. Ausserdem empfiehlt es sich, den Verankerungsstreifen 28 aus einem korrosions festen Metall, vorzugsweise aus Leichtmetall, herzustel len.
Bei den Ausführungsformen nach Fig. 2 und 3 ist die schwalbenschwanzartige Leiste 27, 27a des Seiten teiles 3 in eine entsprechend geformte federnde Nut 29 des Verankerungsstreifens 28 eindrückbar. Durch die zweiteilige Ausbildung von Seitenteil 3 und Veranke- rungsstreifen 28 wird die Montage der gesamten Ab dichtung abermals wesentlich vereinfacht, und zwar des halb, weil es nunmehr möglich ist, den Verankerungs- streifen 28 zunächst ohne den Seitenteil 3 auf dem Baukörper 1 zu befestigen,
während der Seitenteil 3 erst zu einem späteren Zeitpunkt mit Hilfe der schwal- benschwanzartigen Leiste 27, 27a am Verankerungs- streifen 28 befestigt wird. Das Anbringen des Veranke- rungsstreifens 28 ist ohne den Seitenteil 3 wesentlich einfacher, und zwar vor allem deshalb, weil das Ge wicht des Verankerungsstreifens 28 bedeutend geringer ist, was die Handhabung, insbesondere die gerade bzw. lotrechte Ausrichtung, wesentlich erleichtert.
In den meisten Fällen ist der vorzugsweise aus Streckmetall bestehende Verankerungsstreifen parallel zur Oberfläche der Baukörper 1 angeordnet. Es kann indessen je nach Lage der Dehnungsfuge 2 auch zweck mässig sein, den vorzugsweise aus Streckmetall bestehen den Verankerungsstreifen 28 senkrecht zur Oberfläche der Baukörper 1 anzuordnen. Letzteres ist vor allem dann von Vorteil, wenn die Dehnungsfuge 2 in unmittel barer Nähe einer E ;
ke verläuft, die beispielsweise von zwei etwa im rechten Winkel zueinander angeordneten Wänden gebildet ist.
Sofern - wie bei dem in Fig. 4 dargestellten Aus- führungsbeispiel - nur auf einer Seite des Faltkörpers 4 eine Verbindungsleiste 5 angeordnet ist, empfiehlt es sich - wie in Fig. 4 dargestellt - die dem Seitenteil 3 unmittelbar zugekehrte Seitenkante des Faltkörpers 4 mit einer in gleicher Weise wie die Seitenkante 13 der Verbindungsleiste 5 ausgebildeten, im Querschnitt ha kenförmigen Kupplungsleiste zu versehen,
welche un mittelbar in die hakenförmige Nut 14 des Seitenteiles 3 eingreift. Dies hat den Vorteil, dass - für den Fall, dass nur auf einer Seite des Faltkörpers 4 eine Verbindungs leiste 5 angeordnet ist - es nicht erforderlich ist, den zugehörigen Seitenteil 3, welcher direkt mit dem Falt- körper 4 gekuppelt wird, in anderer Weise auszubilden als dies bei dem Seitenteil 3 auf der gegenüberliegenden Seite der Dehnungsfuge der Fall ist, wo zwischen diesen und den Faltkörper 4 eine Verbindungsleiste 5 einge schaltet ist.
Daher ist es ohne weiteres möglich, in be reits eingebaute und fest mit den Baukörpern 1 ver bundene Seitenteile wahlweise einen Faltkörper 4 mit nur auf einer Seite oder auf beiden Seiten vorgesehenen Verbindungsleisten 5 einzusetzen.
Seal for expansion joints The invention relates to a seal for expansion joints in ceilings and walls of buildings with two roughly parallel and spaced apart, share in the longitudinal direction of the joint, each of which is firmly connected to one of the structures on both sides of the expansion joint and between which a releasably attached, extending over the entire joint length is angeord net, to secure it against unintentional Lö sen each of the side parts carries a detachable, extending in the longitudinal direction of the joint.
The well-known seals of this type are always those in which the folding body covers the entire width of the expansion joint and is attached with its Seitenkan th directly to the side parts, which are firmly connected to the construction on both sides of the expansion joint .
So a seal is already known in which the folding body is provided on both side edges facing the side parts with a longitudinally stretching, mushroom-shaped coupling bar that engages directly in a correspondingly shaped longitudinal groove of this respective side part.
The side parts consist essentially of a cross-sectionally approximately rectangular main section, in wel chem the longitudinal groove is introduced and integrally formed with this main section, extending in the longitudinal direction approaches that are used to attach the side parts on or on the structures. The fastening of the side parts on or on the building structure is generally done by riveting, nailing or screwing.
In addition, the approaches extending in the longitudinal direction of the joints are formed in such a way that when the plaster is applied to the structure, they are covered by this and, due to their shape in the manner of barbs, firmly with the plaster layer and thus with are connected to the structures. This state of the art sealing device for expansion joints in walls and ceilings, however, has a number of significant shortcomings and problems that in many cases call into question or even completely rule out their use. So it is impossible in practice, for example, to attach such a seal perfectly straight or perpendicular to the expansion joint on the building structure.
This is mainly due to the fact that the seal has to be attached to the building structure because of its special training in the assembled state. Here at one of the side parts is first applied to one of the structures and attached to this by rivets, nails or screws. Since the initial width of the expansion joint cannot expand but also decrease due to a rough subsoil or other causes, it is necessary to preload the folded body of the seal during assembly so that bulges or bulges of the folded body are avoided in such a case will.
However, this requires that the second side part is fastened to the opposite building structure under the action of the tensile stress of the folded body. This tension arises from the attempt of the folded body to contract back to its original width, as is the case with expansion joints in ceilings, especially those with a particularly large width, due to the considerable weight of the folded body.
The considerable tensile stress to which the side parts are exposed during the assembly of the second side part causes the fastening means, such as rivets, nails or screws, of the side part fastened in the second place to bend towards the expansion joint or at least towards the expansion joint during introduction penetrate the structure at an angle.
Since such a bending of the fastening means or such an inclination of the same is by no means always uniform, the last fastened side part practically always assumes a more or less strongly and irregularly curved shape. As a result of the irregular curvature of this side part, the entire folded body is then pulled in a corresponding manner, so that the known seal always has an irregular curved shape that is perceived by the eye as extremely unsightly and annoying.
A further disadvantage of this known seal, which is particularly noticeable in the case of expansion joints of particularly large width (for example 400 to 500 mm) in ceilings, is the fact that the folded body moves after a relatively short time due to its Dead weight downwards, d. H. into the room, bulges out. As a result, the already very annoying and bad impression that the irregularly curved course of the known seal exerts on the viewer is considerably reinforced.
In many cases it is not necessary that the folding body extends over the entire ;; Width of the rotation joint extends. This is e.g. B. the case if it turns out over time that the movement of the structure is significantly less than was originally assumed. Then it is not possible with the well-known seal to exchange the originally introduced wide folding body for a narrower one.
This has the disadvantage that - although this would not be necessary per se - a folding body of comparatively large width must be used, which looks unattractive with its numerous folds and also forms numerous dirty corners. Such dirty spots are extremely disadvantageous, especially in hospitals, laboratories and similar buildings, where cleanliness and hygiene are particularly important. In addition, the like dirt corners often serve as a hiding place for Un geziefer, which is difficult to combat because of the poor accessibility of the wrinkles.
The folding body must also be replaced if it is destroyed by any mechanical or chemical stresses, so that it can no longer perform its function as a seal for the expansion joint. In such a case, it is necessary with the known seal to knock the entire profile out of the plaster, including those with fasteners. provided side parts have to be detached from the building, as the folding body can only be detached from the side parts,
when the entire waterproofing is detached from the building and its individual parts ;; are shifted against each other in the longitudinal direction. A completely new profile must then be attached and the wall or ceiling re-plastered. First of all, this means an extremely large amount of work, which is naturally associated with considerable costs. In addition, the amount of dust and dirt accumulating in such work is so large that the space in question cannot be used for the entire duration of the replacement of the seal.
In addition, it is usually still necessary to clear out the furniture, equipment or facilities in this room, since covering sensitive furnishings is usually not sufficient.
The latter is especially true when replacing the known seal in ceilings, where when prying out the side parts of the seal pieces of plaster of a considerable size and often from a great height fall down and in this way can damage sensitive furniture, devices and other furnishings considerably.
In another, likewise known seal, the folded body extends in the same way over the entire width of the expansion joint, this being likewise arranged between two side parts extending in the longitudinal direction of the joint,
which are attached to the structures located there on both sides of the expansion joint. The side edges of the folding body are bent approximately hook-shaped in this known seal at their outer edge portion and each engage behind a likewise approximately hook-shaped bent side edge of the associated side part. To safeguard against unintentional detachment of the folding body from the side parts, each is on a rib-shaped or bead-shaped approach.
Side part pushed on a terminal strip extending in the longitudinal direction of the joint, which is intended to prevent the hook-shaped outer edge portion of the side edge of the folding body from slipping out of the hook-shaped side edge of the side part.
This seal has essentially the same disadvantages as the previously discussed known design, since with it the folded body spans the entire width of the expansion joint and thus there is a risk that the folded body will sag over time due to its own weight. The wide folding body therefore also has a large number of folds that form a large number of dirty corners which, due to their poor accessibility, can only be cleaned insufficiently or not at all.
This applies to an even greater extent for the additional gaps, cavities and dirt corners that are part of this seal in the area of the terminal strip between this, the rib-shaped or bead-shaped approach of the side, its hook-shaped bent side edge and a finishing rib for the plaster. In addition, the terminal strip protrudes from the expansion joint turned off the outer surface of the side part and folding body by a substantial amount, so that this outer surface is completely uneven and uninterrupted by numerous paragraphs and crevices, making it extremely ugly and annoying.
Another disadvantage of this seal can be traced back to the fact that the side edges of the folded body, which are initially only provided with an open extension bent at right angles, are bent in the shape of a hook when they are installed in the side parts. This has the consequence
that the side edges of the folding body strive to resume their original stretched position in which they have been made forth, which results in a considerable bulging of the folding body.
As a result of the efforts of the hook-shaped bent side edges of the folded body during installation to return to their original stretched position, with this known seal there is also always the risk that the hook-shaped bent side edges of the folded body will come out of the widening of the expansion joint and thus an increase in tensile stress The hook-shaped side edges of the side parts slide out,
which is favored by the great elasticity of the material of the folded body. The formation and arrangement of the terminal strip is also so unfavorable in this known seal that such a slipping out of the side edges of the folded body cannot be prevented with sufficient security.
There is even the possibility that the clamping strips are lifted from their rib-like or bulge-shaped attachments or even completely loosened by the endeavors of the side edges of the folded body to return to their originally stretched position, since the edge sections of the side edges of the folded body each come under grasp one of the free legs of the terminal strip and bend it open,
whereby the seat of the terminal strip on the rib-shaped or bead-shaped approaches of the side parts is loosened and a detachment of the terminal strips is promoted.
The invention has the task of creating a seal which, while avoiding the disadvantages of the known construction discussed above, allows a reliable, but as inconspicuous seal as possible, even of relatively wide expansion joints in walls and ceilings, and both a fold in their structure and as a result, it is cheap to manufacture and easy to use.
This task is achieved according to the invention in that between tween the folding body and at least one of the two side parts a connecting strip extending over the entire length of the expansion joint and over a substantial part of its width is arranged, which is essentially flat on its outer surface facing away from the expansion joint and is smooth and min least releasably coupled to the side part.
This firstly ensures that the folded body of the seal has a particularly small width, which is only dimensioned to be just as large as it appears to be absolutely necessary with regard to the movement of the structural body. The remaining part of the expansion joint width is covered by at least one connecting strip which, on its outer surface facing away from the expansion joint, is essentially flat and smooth. This made it possible to glue the connecting strip with wallpaper, for example, or to provide it with an appropriate coating and thus to match the other surface parts of the ceiling or the wall.
In this way, when the seal designed according to the invention is used, practically only the folded body with a relatively small width is visible from the expansion joint.
The because of the interposed connection bar or = bar only small width of the folded body also prevents sagging of the same, which is practically unavoidable in the known seals due to their large width and thus their excessive weight - especially with expansion joints on ceilings. In addition, the number of dirty corners in the seal according to the invention is significantly reduced, since this uses a folded body that has significantly fewer folds than is the case with the known seals.
The garinge number of folds also bothers the viewer far less than the large number of folds possessing folding bodies of the known seals that extend over the entire width of the expansion joint and therefore can be 400 or 500 mm wide, for example.
In addition, the seal formed according to the invention has the advantage that its assembly is extraordinarily simple and the seal can easily be attached straight or perpendicular to ceilings and walls. For this purpose, the two side parts on both sides of the expansion joint are first firmly connected to the building structure, which can be done by nailing, riveting, screwing or gluing.
The fastening of the side parts is carried out without the extremely disruptive tensile stress generated by the folding body, since the folding body is not yet connected to the side parts at this point in time. These can therefore be aligned and fastened straight or perpendicular without difficulty. Only then is the folding body fastened between the side parts, the tension that occurs is hardly a hindrance.
The side parts of the seal are also so reliably connected to the building structure when the folding body is attached that they can absorb the tensile stresses that occur without the slightest change in their straight or perpendicular position. As a result of the straight or vertical arrangement of the Be tenteile not disturbed by the introduction of the folding body, the folding body also aligns itself with the Be tentteile so that the folds are also exactly straight or perpendicular.
Thus, the otherwise extremely unattractive expansion joint is advantageously covered by a narrow, dead straight, inconspicuous folded body, while the remaining parts of the seal proposed according to the invention, namely the connecting strip or strips, are glued over with wallpaper or painted over with paint, for example which and thus can be made largely invisible.
Nevertheless, it is possible at any time to replace a damaged folding body in the shortest possible time in the sealing according to the invention. This is mainly feasible because the connecting strip, etc. strips are releasably coupled to at least the side part. The connecting strip or strips and thus also the interposed folding body are released from the side parts, while these remain in their original position connected to the structures.
An opening of the plaster and detachment of the side panels from the building structure, as in the case of the known seal described above, is not necessary. In this way, the amount of work, time and money required when replacing the folding body is reduced by a considerable amount and the dirt and dust that accrues in the process is limited to an insignificant amount.
In no case does the plaster layer need to be touched up in the area of the expansion joint, but at most a piece of wallpaper should be re-glued or the paint on the connecting strip should be touched up or renewed. In most cases, it is therefore quite possible to continue using the room while this work is being carried out and - if protective measures are required at all - it is sufficient to cover even sensitive furnishings with cloths, plastic films or paper.
Because of this relatively simple way of exchanging the folding body or the connecting strip or strips, these can easily be adapted in their width to the proportions required in each case. The width of the folding body can thus also be reduced in a simple manner afterwards if the movements of the building body are less than was originally expected. On the other hand, a wider folding body can be built in if the movements of the building are greater than expected.
In addition, the position of the folding body in the area of the expansion joint can be chosen arbitrarily, so that under certain circumstances there is the possibility of arranging the folding body in an expansion joint, for example, in the vicinity of a cupboard so that it is still covered by the cupboard while the rest Parts of the seal designed according to the invention can hardly be seen anyway.
However, it can also be advantageous to share a connecting strip on both sides of the folding body between this and the sides.
In this case, the folded body is located in the middle width area of the expansion joint, while connecting strips of essentially flat and smooth design are connected to the outside on both sides. In general, it is useful if the width of the connecting strip or
- strips are at least as large, preferably larger than the initial width of the folding body. It is recommended that the connecting strip or strips cover around 50 to 80% of the expansion joint width after installation.
In such an embodiment of the invention one achieves on the one hand a particularly, narrow design of the folding body, which is extraordinarily good both for the appearance and in terms of dirty corners and deflection. On the other hand, this results in a large number of possible variations of largely changing the width and position of the folded body.
The side edges of the connecting strip or strips are expediently releasably attached on the one hand to the folding body and on the other hand on the side parts, so that after the solid connec tion of the side parts with the structures on both sides of the expansion joint, both the folding body and the connecting strip or strips can be installed and removed and exchanged in any way.
It is particularly advantageous if the outer surfaces of the connecting strip or strips of the folded body facing away from the expansion joint form a continuous, essentially flat and smooth surface. The smoother the outer surface of the seal, the easier it is to adapt the seal to the other parts of the ceiling or wall with the help of wallpaper or paint. As a result, the disturbing A pressure of such an expansion joint is largely alleviated.
In addition, dirt corners are largely eliminated. For the same reason, it is advisable to arrange the outer surfaces of the terminal facing away from the expansion joint in approximately the same plane as the outer surfaces of the connecting strip or strips and of the folding body.
The invention is illustrated in the drawing using several exemplary embodiments. 1 shows a seal for a ceiling according to the invention in cross-section with axonometric indication of its longitudinal extent, FIG. 2 shows another embodiment of a ceiling seal according to the invention with anchoring strips arranged parallel to the structures,
Fig. 3 shows a third embodiment of a ceiling seal with anchoring strips arranged perpendicularly to the surface of the building structure, Fig. 4 shows a fourth embodiment of a ceiling seal with only one side of the folding body on an ordered connecting strip.
In FIGS. 1 to 4, 1 denotes two structural bodies which include a herringbone joint 2 between them. The expansion joint 2 is shown in its initial width, which can both increase and decrease after the installation of the seal from .. The initial width of the expansion joint 2, for which the seal according to the invention can be used, amounts to about 50 to 500 millimeters.
On the other side of the expansion joint, two side parts 3 running parallel to each other in the longitudinal direction of the joint are arranged, which are firmly connected to the structures 1 located on both sides of the expansion joint 2. Between tween the side parts 3, a folding body 4 is arranged which, in the embodiments according to FIGS. 1 to 3, is held by two connecting strips 5 and is connected to the side parts 3 via these.
In the embodiment according to FIG. 4, a connecting strip 5 is only provided on one side of the folding body 4, so that the folding body 4 is directly connected to the associated side part 3 on one side. The side parts 3, the folding body 4 and the connecting strips 5 extend over the entire length of the expansion joint, as is indicated by the axonometric representation.
The folding body 4 consists of a number of webs 6 arranged in a V-shape, which are connected to one another at their edge and on their underside facing the expansion joint 2 and on their upper side facing away from the expansion joint 2. are provided with longitudinally extending flanges 7.
In Figs. 1 to 3 consist of the connecting strips 5 facing th side edges of the folding body 4 from a just if in the longitudinal direction extending rib or bead-shaped approach 8, which engages in a correspondingly ge shaped longitudinal guide 9 of the connecting strips 5 a.
In the embodiment according to FIG. 4, the folding body 4 is only provided on one side with such a rib-shaped or bead-shaped projection 8, which engages in a longitudinal guide 9 of the single connecting strip 5 which is formed as in FIGS.
In all embodiments, the rib-shaped or bead-shaped approach (s) 8 of the folded body 4 has a strongly thickened edge section 10, behind which correspondingly shaped strip-like protrusions 11 of the longitudinal guide 9 of the connecting strip 5 engage.
The longitudinal guide 9 of the connecting strip 5 is accordingly designed as an undercut guide groove, while the strongly thickened edge section 10 of the rib-shaped or bead-shaped projection 8 in the illustrated embodiments is trapezoidal in cross section.
The connecting strips 5 have in all embodiments from one of the expansion joint; 2 facing away smooth and flat outer surface 12, which is arranged with the upper surface of the flanges 7 of the folding body 4 in the same plane. On the side facing the side parts 3, the connecting strips or strip 5 have a side edge 13 which is bent towards the building structure 1 and formed from a hook-shaped cross section.
Each of the hook-shaped side edges 13 engages in a correspondingly formed groove 14 of the associated side part 3. The hakenför mig formed groove 14 is provided in an otherwise rectangular inner edge portion 15 of the side part 3, which is surmounted by a cross section also substantially rectangular and with the edge portion 15 integrally formed central portion 16 approximately by the thickness of the connecting strip 5 .
The mutually facing inner surfaces 17 of the hook-shaped side edge 13 of the connecting strip 5 and the correspondingly designed groove 14 of the side part 3 are inclined with respect to the surface of the structure 1 towards the expansion joint 2.
The provided with a cross hatching outer edge portions of the side edges 13 consist of a substantially softer and elastic shear material than the other portions of the connecting strip 5, z. B. made of soft polyvinyl chloride, while rend the connecting bar 5 otherwise z. B. is made of hard polyvinyl chloride.
In the embodiment according to FIG. 4, the folding body 4 is provided on the side facing the side part 3 with a side edge 13a which is bent down towards the associated structure 1 and has a hook-shaped cross-section and has the same formation as the side edge 13 the connecting bar or bars 5. The hook-shaped Be tenkante 13a of the folded body 4 engages this immediacy bar in a correspondingly shaped groove 14 of the associated side part 3 a.
In this case too, the outer edge section of the side edge 13a, which is provided with cross-hatching in the drawing, is made of a significantly softer and more elastic material than the remaining part of the side edge 13a.
To secure against unintentional loosening of the connecting strip '5 or the folding body 4 from the side part 3, the middle section 16 of each side part 3 carries a clamping strip 18 with a strip-shaped cover flange 19, with which the clamping strip 18 the side edge 13 of the connecting strip 5 facing the side part 3 or the folded body 4 overlaps by a considerable amount.
The side edge 13 of the connecting strip 5 or of the folded body 4, which is overlapped by the cover flange 19 of the terminal strip 18, is cranked towards the building body 1 by a dimension corresponding to the thickness of the cover flange 19. To attach the terminal strip 18, it has on its underside of the cover flange 19 facing the side part 3 a strip-like, longitudinally extending coupling projection 20 which engages in a correspondingly designed coupling groove 21 provided in the surface of the central section 16 of the side part 3 is.
Both the bar-like coupling approach 20 of the terminal strip 18 as well as the coupling groove 21 of the side part 3 are in cross-section essentially dovetailed ausgebil det. Only one outer edge section, designated by 22, of the strip-like coupling attachment 20 has a width that decreases towards its end face and is approximately trapezoidal in cross section.
In Fig. 1 and 4, the central portion 16 of the side parts 3 are each provided on the side facing away from the expansion joint 2 with an approximately triangular cross-section plansch-like projection 23, which is used to attach the side part 3 on the structure 1. The puddle-like projection 23 has a cavity 24 which extends in its longitudinal direction and is also approximately triangular in cross-section.
The outer edge portion of the triangular Planscharti gene approach 23 also carries a longitudinally extending bead 25, which serves as a terminating edge and system for a foam rubber layer designated 26, which is inserted between the structure 1 and the side part 3, to which practically always Compensate for existing unevenness on the surface of the structure.
This is especially important when no nails, screws or rivets are used as fastening means for the tendon area, but the side parts are glued to the structure with the help of a special adhesive, as is the case, for example, in the embodiments according to FIGS 4 is the case.
In the embodiment shown in Fig. 2, the middle section 16 of the side parts 3 is provided on its underside facing the building 1 with a cross-sectionally dovetail-like bar 27 extending in the longitudinal direction, which as a fastening means for a perforated sheet metal - preferably from Expanded metal - existing anchoring strip 28 is formed.
On its edge section, the anchoring strip 28 has a groove 29 which is adapted to the bar 27, which is dovetail-like in cross-section and which is produced by a corresponding bending of the edge section of the anchoring strip 28. The dovetail-like strip 27 of the side part 3 is pressed into the groove 29 of the anchoring strip 28 produced by bending and therefore resilient.
The anchoring strip 28 runs parallel to the surface of the building structure 1.
The embodiment according to FIG. 3 essentially corresponds to the embodiment according to FIG. 2. Compared to this, there is only one difference in that the dovetail-like strip of the side part 3, denoted by 27a, is not on its underside, but on the outside of the middle part 16 facing away from the expansion joint 2 is arranged. The anchoring strip 28, designed in the same way as in FIG. 2, is arranged perpendicular to the surface of the structural body 1 in this embodiment.
Of course: it is ever possible to provide a cross-section dovetail-like bar 27 on one of the two side parts 3 on the underside facing the structure 1, while the other of the two side parts 3 on the outside facing away from the expansion joint 2 with a dovetail-like bar 27a is seen.
Although the invention has only been illustrated in the drawing using seals for ceilings, it can of course also be used for sealing expansion joints in walls.
In all Ausfüh approximate forms shown in the drawing, the connecting strips 5 have a thin-walled, outside flat and smoothly formed strip-shaped central part, whose side edge 13 facing the associated Be tteil 3 is bent to the Baukör pern 1 and formed in a hook-shaped cross-section as well as in a correspondingly formed Groove 14 of the associated side part 3 engages. Such a design of the connecting strips 5 and the associated side part 3 allows a perfectly secure coupling between the connecting strips 5 and the side parts 3, which also closed or opened due to the simple hook-shaped design without any special effort from the outer surface of the ceiling or the wall can be.
All the embodiments shown in the drawing also have in common that each side part 3 has an inner edge section 15, which is provided with a hook-shaped groove 14 and is used for coupling with the connecting strip 5, and a central section 16, which is provided with clamping means 21 for Be fastening a terminal block 18 and with lugs 23, 27 and 27 a for fastening the side part 3 to the structure 1 is provided.
Side parts 3 designed in this way have a cross-sectional shape which has proven to be by far the most favorable in most applications. Furthermore, in all embodiments, the central sections 16 of the side parts 5 project beyond the inner edge sections 15 provided with the hook-shaped groove 14 on the side facing away from the structures 1 by approximately the thickness of the connecting strip 5.
The surface of the central portion 16 of each side part 3 and the surface of the edge portion of the associated connecting bar 5 in this way form a surface lying in the same plane, which allows a simple design of the terminal block 18. In this embodiment, however, it is also conceivable to fasten the connecting strip to the side parts 3 without using a clamping strip 18.
This is particularly possible because the resulting flat and smooth outer surface of the entire seal is not interrupted by a gradation and the sections in question are at the same level with the outer surface of the ceiling or the wall and the other parts of the Sealing are arranged.
In all of the embodiments shown in the drawing, the mutually facing inner surfaces 17 of the hook-shaped side edge 13 of the connecting strip or strips 5 and the hook-shaped groove 14 of the side parts 3 with respect to the surface of the structure 1 to the expansion joint 2 arranged inclined.
Such a design from the hook-shaped side edge 13 of the connecting strip or strips 5 or the appropriately designed groove 14 of the side parts 3 it enables a particularly easy interlocking of the corresponding parts and thus a simple coupling between the connecting strips 5 and the Seitentei sources 3. Above all, this achieves that the total width of the side parts 3 can be kept particularly small, because the hook-shaped groove 14 just needs to be made relatively narrow if only.
In this way, on the one hand, considerable material savings are achieved and, on the other hand, assembly is also facilitated by the reduction in weight achieved. The particularly narrow design of the interlocking sections of the connecting strips 5 and the side parts 3 is only achieved by the inclined arrangement of the inner surfaces 14 of the hook-shaped side edge 13 and the side part 3, facing one another,
because the connecting strip 5 and the side part 3, seen in cross section, can be released or hooked into one another by a kind of rotary movement, which if the inner surfaces run parallel to the surfaces of the building structure 1 would only be possible by a relative displacement of these parts in the same direction. A parallel shift, however, requires a relatively wide design of the hook-shaped groove 14 and thus of the entire side part 3.
Furthermore, in the embodiments according to FIGS. 1 to 4, the free end portion of the hook-shaped side edge 13 of the connecting strips 5 is made of a soft, elastic material, while the remaining portions of the connecting strips 5 are made of a much harder material.
Here through the loosening and fastening of the connecting strips 5 is further simplified on the side parts 3 without the reliability of this connection is impaired. When the connecting bars 5 are loosened and fastened, the free end sections are able to yield to such an extent that the required rotary movement can be carried out without difficulty.
Furthermore, all drawing figures show a clamping bar 18 which has a extending over a substantial part of the width of the side part 3 strip-shaped cover flange 19, on the underside facing the side part 3 in the side part 3 engaging clamping means are provided. It is useful if the cover flange 19 of the clamping bar 18 overlaps the side edge 13 of the connecting bar 5 facing the side part 3 by a considerable amount.
Such a design of the terminal strip 18 guarantees that the connection between the side part 3 and the connecting strip 5 is not inadvertently released, which would result in the folding body 4 and the connecting strip or strips 5 falling down from the ceiling or from the Detach the wall and release the expansion joint 2.
In all Ausfüh shown in the drawing approximate forms of the cover flange 19 of the terminal strip 18 overlapped side edge 13 of the connecting strip 5 is preferably formed cranked by a thickness of the cover flange 19 corresponding to the Baukör by 1 amount. In this way, it is achieved that even when using a terminal strip 18 that overlaps the side edge of the connecting strip 5, the structural elements 1 or
Expansion joint 2 facing away from the entire outer surface of the seal is smooth and flat and also forms a uniform plane with the surface of the ceiling or the wall.
The clamping means of the terminal strip 18 generally consist of a strip-like coupling attachment 20 provided on the underside of its cover flange 19, which engages in a correspondingly formed coupling groove 21 in the surface of the central section 16 of the side part 3. Here, both the strip-like coupling approach 20 of the terminal strip 18 and the coupling groove 21 of the side part 3 in cross section are formed from essentially dovetail-like. In this way, it is possible to connect the clamping bar 18 so firmly to the side part 3 that accidental loosening of the clamping bar 18 is closed.
It therefore represents a reliable safeguard against loosening of the hook-shaped interlocking connecting strips 5 and side parts 3. However, it is also possible to give the strip-like coupling attachment 20 a differently designed shape.
For example, it is conceivable that the strip-like coupling attachment 20 of the terminal strip 18 has the shape of a square or a circular section in cross section and the groove 21 is formed in the middle section 16 of the side part 3 in a corresponding manner. However, it has been found to be useful in all cases if the outer edge portion 22 of the lei sten-like coupling approach 20 is to its end face; has decreasing width.
This means that the clamping strip 18 can be put on particularly easily during assembly or after the folding body 4 has been replaced, while unintentional loosening is nevertheless not possible.
1 to 3 also show the feature that the folding body is provided on both of its side edges facing the connecting lines 5 with a rib-shaped or bead-shaped projection 8 which extends in its longitudinal direction and which in a correspondingly shaped longitudinal guide 9 the connecting strip 5 engages.
In the embodiment according to FIG. 4, the folding body 4 is provided with such a bead-like extension 8 on only one side, namely the side edge facing the only existing connecting strip 5. By arranging such a rib or bead-shaped projection 8 on the folding body 4 and the attachment of a correspondingly shaped longitudinal guide 9 on the connecting strip 5 there is the possibility of the folding body 4 also from the connecting strip 5 to solve in a simple manner.
Accordingly, in the event of any damage to the folding body 4, it is possible to replace it alone without the connecting strips 5 also having to be replaced at the same time. This has the advantage that when the folding body 4 is replaced, the paint on the connecting strips 5 or the Ta pete glued to them are not damaged and become unusable. This is of particular importance because it causes considerable difficulties to adapt a newly applied paint or newly glued wallpaper strips in their brightness and tint exactly to the existing paint or the existing wallpaper on the adjacent surface sections of the ceiling or wall.
In addition, there is the possibility of this design to keep connecting strips 5 and folding body 4 separately in stock, so that any combination of folding bodies 4 andverbindlei most 5 of various widths can be put together at any time. This makes it possible with a simple Lagerhal device to keep seals wide that are suitable for expansion joints of various widths.
The rib-like or bead-like extension 8 of the folding body 4 also has, in all of the embodiments shown in FIGS. 1 to 4, a strongly thickened edge section 10, behind which appropriately shaped strip-like projections 11 of the longitudinal guide 9 of the connecting strip 5 engage.
Here it is advisable to design the longitudinal guide 9 of the connecting strip 5 as an undercut guide groove, while the strongly thickened edge section 10 of the rib-shaped or bead-shaped projection 8 of the folded body 4 is trapezoidal, triangular or semicircular in cross section.
With such a design of the coupling between the folding body 4 and the connecting strip (s) 5, an always reliable connection between these parts is guaranteed, which cannot be unintentionally released with all conceivable and possible relative movements of the two structures 1. On the other hand, however, it is quite possible to separate folding body 4 and Ver connecting strip or strips 5 from each other or reassemble as soon as they are no longer installed and can therefore be moved in the longitudinal direction against each other.
In the embodiment shown in Figures 1 and 4, the central portion 16 of each side part is on its the expansion joint; 2 is provided with a flange-like extension 23, preferably approximately triangular in cross section, on the opposite side. This flange-like extension 23 is used to fasten the side part 3 on the building structure 1, the nails, screws or rivets used for this purpose being driven into the building structure 1 through this projection. There is also the possibility of attaching the side parts 3 to the building structure 1 with the aid of a special adhesive.
Due to the flange-like extension 23, the support surface of the side parts 3 is significantly enlarged and thus a better fastening of the side parts 3 on the structures 1 is possible. The flange-like extension 23 here expediently has at least one cavity 24 extending in its longitudinal direction. This cavity 24 results in considerable material savings in the manufacture of the side parts 3, which has a favorable effect on the manufacturing costs.
On the other hand, this reduces the weight of such a Be tteiles 3, which in turn simplifies handling during storage and assembly.
In the embodiment of FIG. 2, the central portion 16 of each side part is provided on its underside facing the structure 1 and in the embodiment of FIG. 3 on its side facing away from the expansion joint 2, with a cross-sectionally dovetail bar 27 or 27a which is designed as a fastening means for an anchoring strip 28 consisting of a perforated sheet metal. The side part 3 is hereby attached to the construction body 1 by means of this anchoring strip 28.
Such a fastening is particularly recommended when particularly high tensile stresses on the side parts 3 are to be expected, which occurs in particular with expansion joints of greater width. The use of a perforated sheet metal as an anchoring strip 28 ensures that it is firmly connected to the structure 1 after the plaster has been applied and set. This effect is achieved above all in that the holes provided in the perforated sheet metal - from which the anchoring strip 28 consists - are completely filled with mortar when the building structure 1 is plastered.
Once the mortar has set, the holes in the anchor strip 28 act in a similar manner to barbs. Thus, in this execution form of the seal, the side parts 3 are not only held by fasteners such as nails, screws, rivets or the like, but go after bringing on and setting of the plaster an extremely strong and intimate connection with this and thus with the structure 1, the main advantage of which is that the tensile loads that occur are transferred evenly to the plaster and thus to the structure 1.
As a rule, the anchoring strip 28 consists of expanded metal, which enables a particularly intensive connection and hooking between the anchoring strip and the plaster. It is also recommended that the anchoring strip 28 made of a corrosion-resistant metal, preferably made of light metal, hergestel len.
In the embodiments according to FIGS. 2 and 3, the dovetail bar 27, 27a of the side part 3 can be pressed into a correspondingly shaped resilient groove 29 of the anchoring strip 28. The two-part design of the side part 3 and anchoring strip 28 again considerably simplifies the assembly of the entire seal, namely because it is now possible to initially attach the anchoring strip 28 to the structure 1 without the side part 3 ,
while the side part 3 is only attached to the anchoring strip 28 at a later point in time with the aid of the dovetail-like strip 27, 27a. Attaching the anchoring strip 28 is much easier without the side part 3, mainly because the weight of the anchoring strip 28 is significantly lower, which makes handling, in particular straight or vertical alignment, much easier.
In most cases, the anchoring strip, which is preferably made of expanded metal, is arranged parallel to the surface of the structure 1. However, depending on the position of the expansion joint 2, it may also be expedient to arrange the anchoring strips 28, which are preferably made of expanded metal, perpendicular to the surface of the structure 1. The latter is particularly advantageous when the expansion joint 2 is in the immediate vicinity of an E;
ke runs, which is formed for example by two walls arranged approximately at right angles to one another.
If - as in the embodiment shown in FIG. 4 - a connecting strip 5 is arranged on only one side of the folding body 4, it is recommended - as shown in FIG. 4 - the side edge of the folding body 4 directly facing the side part 3 with a designed in the same way as the side edge 13 of the connecting strip 5, to be provided with a hook-shaped coupling strip in cross section,
which un indirectly engages in the hook-shaped groove 14 of the side part 3. This has the advantage that - in the event that a connecting bar 5 is arranged on only one side of the folding body 4 - it is not necessary to use the associated side part 3, which is coupled directly to the folding body 4, in a different way train than is the case with the side part 3 on the opposite side of the expansion joint, where between these and the folding body 4, a connecting strip 5 is switched.
Therefore, it is easily possible to use in already installed and firmly ver related side parts with the structures 1 a folding body 4 with connecting strips 5 provided on only one side or on both sides.