Wechseldeformationsgetriebe, das auf Reibmitnahme beruht Die Erfindung bezieht sich auf ein als Wechsel deformationsgetriebe ausgebildetes mechanisches Ge- schwindigkeits-Wechselgetriebe, bei dem wenigstens ei ner von zwei relativ zueinander drehbaren Körpern mit mit dem anderen Körper in. Eingriff !stehenden Elemen ten versehen ist, wobei einer ider Körper entweder eine Bewegung erfährt oder wobei dieser Körper dem anderen Körper durch rollenden Kontakt eine Bewegung erteilt.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Wechseldeformations- getriebe der allgemeinen Bauart, bei der eine kontrol lierte, elastische Wechseldeformation erfolgt. Bekannte Getriebe dieser Art verwenden gewöhnlich verzahnte, d. h. kraftschlüssig verbundene Antriebsteile und sind in den Vereinigten Staaten von Amerika unter der Bezeich nung harmonic drive actuators und im Bereich des deutschen Sprachgebrauchs als Spannungswellenge- triebe , neuerdings auch Wechseldeformationsge- triebe , bekannt geworden.
Verschiedene Ausführungen solcher Getriebe sind u. a. aus der amerikanischen Pa tentschrift 1906143 bekannt. Ein unverzahntes Re duktionstriebwerk, das auf Reibungsschluss eines an sich ringförmigen Wechseldefoirmationserzeugers beruht, aber nur geringe Leistungen. hat, ist in ider USA-Patent- schrift 2 030 700 beschrieben.
Zweck der Erfindung ist die Entwicklung eines Über- oder Untersetzungsgetriebes mit hohem übersetzungs- verhältnis bei möglichst geringem totem Gang und bei gedrungener Bauart, mit einem geringen Drehmoment, das leicht aus wenigen Bauteilen mit normaler Toleranz zusammengestellt werden kann. Die arbeitenden Teile des Getriebes können aus den verschiedensten Stoffen oder Stoffkombinationen bestehen, beispielsweise aus Stahl oder Kunststoffen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Wechseldeforma- tionsgetriebe, das auf Reibmitnahme beruht und ge kennzeichnet ist durch ein ringförmiges Glied mit wenig stens einer ringförmig verlaufenden Nut, die senkrecht zur Drehachse liegt, einen radial bieigsamen Arbeitsring, der ebenfalls wenigstens eine ringförmig verlaufende Rippe hat, sowie einen drehbaren Wechseldeformations- erzeuger,
der an im Abstand voneinanderliegenden Stel len radial verformbar ist und dabei an diesen Stellen mit der Rippe oder der Nut der beiden erstgenannten Teile zur Reibanlage bringbar ist, wobei diese Reibanlage zwi schen diesen Teilen umlaufend fortläuft und einer die ser Teile ortsfest gelagert ist, so dass der andere Teil durch die sich ergebende Reaktionskraft mit einer von der Umlaufgeschwindigkeit des Wechseldeformations- erzeugers verschiedenen Geschwindigkeit angetrieben ist.
Der Wechseldeformationserzeuger kann hierbei vor teilhaft, wie bei Wechseldeformationsgetrieben bekannt, auf mechanischem, hydraulischem oder elektrischem Weg betätigbar sein, um den Reibeingriff an zwei oder mehreren Umfangstellen herbeizuführen. Auch kann nach Art bekannter Wechseldeformationsgetriebe jeder dieser drei Grundteile als Antriebsteil oder als angetrie benes Teil dienen, um die Reaktion herbeizuführen, bzw. kann der dritte Teil als Abtriebsteil wirken. Die miteinander in Eingriff gelangenden Rippen und Nuten können keine Steigung aufweisen, sondern sind dann mit Ringrippen bzw.
Nuten versehen, die senkrecht zur Drehachse verlaufen und ohne weiteres in einem brei ten Toleranzbereich gehalten sein können, wobei die Flanken der Nuten und Rippen vorzugsweise einen Spitzenwinkel von etwa 20 bis 45 einschliessen kön nen. Durch die Nuten und Rippen werden die Arbeits flächen der tangential miteinander zusammenwirkenden Nutenflächen gegenüber bekannten Reibungsgetrieben vergrössert, und es ergibt sich daher eine relativ grössere Kraftübertragung, die von den miteinander verkeilten oder klemmenden Nuten- und Rippenflächen abgeleitet werden kann.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Er findungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig.1 einen Axialschnitt durch ein einstufiges Wechseldeformationsgetriebe; Fig.2 in grösserem Massstab eine Einzelheit der miteinander in Eingriff gelangenden Rippen und Nuten nach der Fig. 1 im Querschnitt; Fig. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt, bei dem jedoch die Rippe nicht an der Nut anliegt, wie dies in der Fig. 2 der Fall ist;
Fig. 4 ein Schaubild einer zweiten Ausführungsform eines Wechseldeformationserzeugers, der drei Auswölb- stellen hat und der an Stelle der in der Fig.1 wiederge gebenen Ausbildung mit zwei Auswölbstellen verwendet werden kann; Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie V -V der Fig. 1 mit einem zweiteiligen Gehäuse, das fest angeord net ist; Fig. 6 ein Schaubild einer biegsamen Hülse für ein zweistufiges Unter- oder Übersetzungsgetriebe mit hohem Umsetzungsverhältnis;
Fig. 7 einen Querschnitt durch eine weitere Ausfüh rungsform eines Zweistufen-Untersetzungsgetriebes mit kleinem Untersetzungsverhältnis; Fig. 8 einen Querschnitt durch die Ausbildung nach der Fig.7, wobei jedoch der Schnitt nach der Linie VII-VII verläuft und die Stellen des Eingriffs des An triebs der miteinander in Eingriff gelangenden Teile er kennen lässt; und Fig. 9 einen Teilschnitt eines Arbeitsringes, wie er bei der Ausbildung nach Fig. 7 und 8 Verwendung fin det, wobei der geschnittene Teil die innere und äussere Rippe erkennen lässt.
Nach Fig. 1 und 5 umfasst das Wechseldeforma- tionsgetriebe ein ortsfestes Gehäuse mit einer oberen Hälfte 10 und einer unteren Hälfte 12, die zweckmässig mit durchbohrten Radialflanschen zur Aufnahme von Befestigungsbolzen 14 versehen sind. Das Gehäuse ist an einem Ende durch eine Scheibe 16 abgedeckt, die ein Lager 18 trägt, das die Antriebswelle 20 aufnimmt. Die Antriebswelle 20 ist mit einem Wechselverformungser- zeuger 22 verbunden.
In einigem Abstand voneinander angeordnete Lager 24 und 26 auf der der Scheibe 16 abgewandten Seite des Gehäuses nehmen die Abtriebs welle 28 auf. Die Aufgabe der beiden Wellen 20 und 28 kann jedoch ohne weiteres ausgetauscht werden. Für den Antrieb der Welle 28 durch die Welle 20 mit einer gegenüber dieser verringerten Drehzahl ist die Welle 28 mit einem Flansch 30 versehen, der das über einen nach stehend beschriebenen Mechanismus untersetzte Dreh moment der Welle 20 auf die Welle 28 abgibt.
Die zur Erzeugung der Wechselverformung dienende Einrichtung 22 umfasst eine bei Wechseldeformations- getrieben übliche elliptische Nabe 32 mit Laufflächen 34 zur Aufnahme von Laufkugeln 36, die in einem ellipti schen Laufring 38 geführt sind. Die Y-Achse des Ringes 38 liegt nach der Fig. 5 senkrecht, so dass ein mit Rip pen und Nuten 44 versehener Ring 40, der aus nach giebigem Stoff gefertigt ist und der durch die Kugeln 36 so verformt wird, dass er an einander gegenüberliegen den Stellen von Rippen und Nuten 46 des Gehäuses 10, 12 zur Anlage gebracht wird und dabei das Gehäuse 10, 12 mitnimmt.
Es können verschiedene Einrichtungen zur Verfor mung des Ringes 40 verwendet werden, beispielsweise dreieckige Platten nach der Fig. 4 mit Rollen 42. Auch können andere Wechseldeformationserzeuger, z. B. elek trische oder hydraulische, benutzt werden.
Im Gegensatz zu den bekannten, entweder kraft schlüssig oder reibungsschlüssig arbeitenden Wechsel deformationsgetrieben hat der Wechsel.deformationsring 40 nur in Umfangsrichtung verlaufende Nuten oder Rip pen 44 ohne jede Steigung. Dementsprechend haben auch die damit zusammenarbeitenden Rippen 46 (Fig. 1 und 2) keine Steigung und laufen nur in Umfangsrich tung um. An Iden Stellen der Hauptachse Y befinden sich die Teile 44, 46 in Reibungseingriff (Fig. 2), wäh rend an den Stellen der Nebenachse die Teile 44, 46 ein ander nicht beeinflussen.
Das längsgeteilte Gehäuse 10, 12 erleichtert den Zu sammenbau des Getriebes. Für die Brauchbarkeit des Getriebes würde es genügen, an Stelle der mehrere Um läufe umfassenden Rippen und Nuten gemäss den Aus führungsbeispielen nur jeweils eine oben zusammenlau fende Rippe oder Nut vorzusehen.
Auch könnte der innenliegende Wechseldeforma- tionserzeuger 22 durch einen ausserhalb des Ringes 40 liegenden Wechseldeformator ersetzt sein, wobei dann der Ring 40 radial nach innen eingebogen würde, um mit dem dann -weniger biegsamen, mit Nuten versehe- nen Teil in Eingriff gebracht zu werden. Der Eingriff der beiden in Reibeingriff miteinander zu bringenden Teile erfolgt dann an den Stellen der Nebenachse und nicht an den Stellen der Hauptachse.
Die beschriebene Ausbildung führt durch die V- Form der miteinander zur Reibungsanlage gelangenden Flächen 44 und 46 nicht nur zu einer relativ grösseren Reibungsfläche, sondern infolge der Verkeilung der Rippen 44 in den Nuten wirkt der relative Stillstand der Nuten 46 schiebend auf die Rippen 44, so dass ein ver gleichsweise grösseres Drehmoment mit verringertem Schlupf auf die Welle 28 übertragen werden kann, als es bei zylindrischen reibungsschlüssig in Eingriff stehen den Flächen möglich wäre.
Es ist nicht erforderlich, dass die Spitzenwinkel der Rippen und Nuten gleich oder von gleicher Form sind. Zweckmässig sind jedoch die Spitzenwinkel im Bereich von 20-40 gehalten.
Zur billigen Fertigung können der Ring 40 und das Gehäuse 10, 12 aus Kunststoff oder Metall bestehen. Die Nuten und Rippen 44, 46 sind zweckmässig gedreht. Der Ring 40 besteht vorteilhaft aus einem Stoff, der leich ter radial verformbar ist als der Stoff, aus dem das Ge häuse 10, 12 gefertigt ist. Auch kann die Nachgiebigkeit dieser Teile in anderer Weise unterschiedlich gehalten sein. Es können ferner Verformungsglieder verwendet werden, die so ausgelegt sind, dass sie in radialer Rich tung etwas nachgiebig sind.
Zusammenfassend ist zu der Ausführungsform nach den Fig. 1-5 zu bemerken, dass beim Umdrehen des Wechseldeformationserzeugers 22 eine entsprechende Drehung der Deformation des Ringes 40 erfolgt. Dessen Rippen 44 werden an einander diametral gegenüberlie genden Stellen nach aussen gedrückt und in tangentialem Reibungsschluss mit den nicht umlaufenden Wänden der Rippen 46 gebracht, wobei letztere entweder starr oder radial weniger biegsam sind als die Rippen 44.
Unter der Annahme, dass die ineinandergreifenden Teile ohne Schlupf umlaufen, ergibt sich zwischen diesen Teilen ein Untersetzungsverhältnis, das eine Funktion der beiden Umfänge ist. Wenn der Durchmesser ides Ringes 40 D, ist und der Durchmesser des ortsfesten oder stationären Teiles 10, 12 D2, dann beträgt das Untersetzungsver- hältnis
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Im übrigen drehen sich Ring 40 und Welle 28 entgegen gesetzt zur Antriebswelle 20. .
Abgewandelte Ausführungsformen der Erfindung sind zur Übertragung grösserer Kräfte geeignet. Eine derartige doppelwirkende Ausführungsform ist in den Fig. 7.-9 und eine andere in der Fig. 6 wiedergegeben.
Nach der Fig.6 ist ein doppelwirkender Ring 50 vorgesehen, der gegenüber dem entsprechenden Ring 78 nach den Fig. 7-9 zwei in axialem Abstand voneinander angeordnete Gruppen umlaufender Rippen 54 und 56 hat, die verschiedene Durchmesser haben. Ein nicht dar gestellter Wechseldeformationserzeuger kann innerhalb der Rippengruppe 54 arbeiten, um diese zur Zusam menarbeit mit einer ortsfesten Gruppe von Innenrippen (nicht dargestellt) zu bringen. Die Rippen 56 werden dabei durch Reibung in gleichem Drehsinn wie die Rippen 54 mitgenommen.
Ein gleichachsig angeordne tes, ringförmiges, im Verhältnis weniger biegsames Übertragungsglied (nicht dargestellt) mit Innenrippen, die in Reibeingriff mit den Rippen 56 stehen, wird somit mit hoher Kraft angetrieben. Dabei können die statio nären Rippen des äusseren Gliedes wahlweise mit den Rippen 54 oder 56 in Eingriff gebracht werden, so dass die jeweils anderen Rippen den Abtrieb übernehmen.
Nach den Fig. 7 und 8 hat ein geteiltes Gehäuse 60 an den einander gegenüberliegenden Enden gleichachsig liegende Durchbohrungen zur Aufnahme von Gleitla gern 62, 64, in denen eine Antriebswelle 66 bzw. eine Abtriebswelle 68 gelagert sind. Ein Ringglied 70 mit wenigstens einer V-förmigen Innennut, die von V-förmi- gen Rippen 72 begrenzt ist, ist undrehbar von dem Ge häuse 60 aufgenommen, wobei Anschläge 74, 76 (Fig. 8) die ortsfeste Halterung sichern.
In dem Ringglied 70, 72 liegt ein Arbeitsring 78 (Fig. 9), der wenigstens eine Umfangsrippe 80 hat, die in Reibeingriff mit den Flan ken der Rippen 72 gelangen kann, und wenigstens eine dazu versetzte Innenrippe 82, die in Reibeingriff mit den aufeinander zulaufenden Flächen einer Ringnut 83 gelangen kann, die in einem gleichachsig ausgerichteten, scheibenförmigen Rad 84 am Innenende der Abtriebs welle 68 vorgesehen ist. Der Ring 78 kann aus einem radial verformbaren Stoff, etwa einem Elastomer, aus Leder oder einem ähnlichen Stoff, bestehen.
In dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 und 8 ist ein elliptischer Wechseldeformationserzeuger wieder gegeben, der über die Hauptachse mit zwei einander ge genüberliegenden Leitrollen 86 versehen ist. Ein Arm 88, der in seiner Mitte an der Innenseite der Antriebs welle 66 befestigt ist, nimmt in entsprechenden Lagerau gen Schraubbolzen 90 auf, die drehbar die Leitrollen 86 des Arbeitsringes 78 zu dessen Auslenken aufnehmen. Da die Rippe 80 einen kleineren Durchmesser als die Rippen 72 hat, werden sie durch den Ring 78 bei dessen Ausbiegen mit den Rippen 72 in Eingriff gebracht (Fig. 8).
Die zwischen den in Eingriff miteinander ge brachten Stellen liegenden Teile der Rippe 80 und der Rippen 72 haben dabei, wie sich ebenfalls aus der Fig. 8 ergibt, keinen Eingriff miteinander. Da der Arbeitsring 78 durch die Rollen 86 über die Hauptachse radial aus gelenkt wird, befinden sich nur die Teile der Nut 83 des Rades 84 in Reibeingriff mit der Innenrippe 82, die im Bereich der Rollen 86 liegen und dabei einen Winkel von jeweils etwa 90 einschliessen.
Beim Arbeiten laufen die Rollen 86 um ihre Achse um und. führen dabei eine Planetbewegun,g um die Achse 66 der Antriebswelle aus. Durch die sich dabei einstel lende, fortlaufende Auslenkung des Ringes 78 laufen auch die Anlagestellen an der Rippe 80 des nicht um laufenden Ringes 78 um. Demzufolge führt die Rei bungsmitnahme des Ringes 78 durch die Innenrippe 82 des Rades 84 dazu, dass das Rad 84 mit geringerer Ge schwindigkeit ebenfalls umläuft.
Wenn L1 der Umfang des Kreises der Rippe 72 ist, L2 der Umfang des Kreises der Rippe 80, L3 der Umfang des Kreises der Rippe 82 und L4 der Umfang des Kreises der Rippe 83, beträgt das Untersetzungsverhältnis bei völliger Schlupf- abwesenheit:
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Neben der nahezu geräuschlosen und erschütte rungsfreien Kraftübertragung ist das vorbeschriebene Wechseldeformationsgetriebe billig im Aufbau, wobei das Übersetzungsverhältnis einfach durch Austausch zweier Teile geändert werden kann und eine Beschädi gung durch überlastung ausgeschlossen ist.
Alternating deformation transmission based on frictional entrainment The invention relates to a mechanical speed change transmission designed as an alternating deformation transmission, in which at least one of two relatively rotatable bodies is provided with elements that are in engagement with the other body One of the bodies either experiences a movement or this body gives the other body a movement through rolling contact.
The invention relates to an alternating deformation gear of the general type in which a controlled, elastic alternating deformation takes place. Known transmissions of this type usually use toothed, i. H. Frictionally connected drive parts and are known in the United States of America under the designation harmonic drive actuators and in the area of German usage as tension wave gear, more recently also alternating deformation gear.
Different versions of such gear are u. a. from the American patent specification 1906143 known. A toothless reduction engine that is based on the frictional engagement of a ring-shaped alternating defoirmation generator, but only low power. is described in US Pat. No. 2,030,700.
The purpose of the invention is to develop a step-up or reduction gear with a high gear ratio with the lowest possible dead gear and a compact design, with a low torque that can easily be put together from a few components with normal tolerance. The working parts of the transmission can consist of a wide variety of materials or combinations of materials, for example steel or plastics.
The invention relates to an alternating deformation gear based on friction drive and characterized by an annular member with at least one annular groove that is perpendicular to the axis of rotation, a radially flexible working ring that also has at least one annular rib, and a rotatable alternating deformation generator,
which is radially deformable at spaced Stel len and can be brought to the friction system at these points with the rib or the groove of the first two parts, this friction system running between these parts and one of these parts is fixedly mounted so that the other part is driven by the resulting reaction force at a speed different from the speed of rotation of the alternating deformation generator.
The alternating deformation generator can be actuated mechanically, hydraulically or electrically, in order to bring about the frictional engagement at two or more circumferential points, as is known in the case of alternating deformation gears. Also, each of these three basic parts can be used as a drive part or as a driven part in order to bring about the reaction, or the third part can act as a driven part in the manner of known alternating deformation gears. The mutually engaging ribs and grooves cannot have a slope, but are then provided with annular ribs or
Provided grooves that run perpendicular to the axis of rotation and can easily be kept in a wide tolerance range, the flanks of the grooves and ribs preferably including an apex angle of about 20 to 45 NEN. Due to the grooves and ribs, the working surfaces of the tangentially interacting groove surfaces are enlarged compared to known friction gears, and there is therefore a relatively greater power transmission that can be derived from the wedged or clamping groove and rib surfaces.
In the drawing, exemplary embodiments of the subject matter of the invention are shown, specifically showing: FIG. 1 an axial section through a single-stage alternating deformation gear; 2 shows, on a larger scale, a detail of the mutually engaging ribs and grooves according to FIG. 1 in cross section; 3 shows a section corresponding to FIG. 2, in which, however, the rib does not bear against the groove, as is the case in FIG. 2;
4 shows a diagram of a second embodiment of an alternating deformation generator which has three bulges and which can be used with two bulges instead of the embodiment shown in FIG. 1; Fig. 5 shows a cross section along the line V -V of Figure 1 with a two-part housing which is fixed angeord net; 6 is a diagram of a flexible sleeve for a two-stage reduction or transmission gear with a high conversion ratio;
Fig. 7 is a cross section through a further Ausfüh approximately form of a two-stage reduction gear with a small reduction ratio; Fig. 8 shows a cross section through the design according to Figure 7, but the section runs along the line VII-VII and the points of engagement of the drive to the mutually engaging parts he can know; and FIG. 9 shows a partial section of a working ring as used in the embodiment according to FIGS. 7 and 8, the cut part revealing the inner and outer ribs.
According to FIGS. 1 and 5, the alternating deformation transmission comprises a stationary housing with an upper half 10 and a lower half 12, which are expediently provided with radial flanges drilled through for receiving fastening bolts 14. The housing is covered at one end by a washer 16 which carries a bearing 18 which receives the drive shaft 20. The drive shaft 20 is connected to an alternating deformation generator 22.
At some distance from one another bearings 24 and 26 on the side of the housing facing away from the disk 16 take the output shaft 28 on. The task of the two shafts 20 and 28 can, however, easily be interchanged. For the drive of the shaft 28 through the shaft 20 at a speed that is reduced compared to this, the shaft 28 is provided with a flange 30 which outputs the torque of the shaft 20 to the shaft 28, which is reduced by a mechanism described below.
The device 22 serving to generate the alternating deformation comprises an elliptical hub 32, which is customary in alternating deformation gears, with running surfaces 34 for receiving running balls 36 which are guided in an elliptical running ring 38. The Y-axis of the ring 38 is perpendicular according to FIG. 5, so that a ring 40 provided with ribs and grooves 44, which is made of flexible material and which is deformed by the balls 36 so that they lie opposite one another the points of ribs and grooves 46 of the housing 10, 12 is brought to bear and thereby the housing 10, 12 entrains.
Various devices can be used to deform the ring 40, for example triangular plates according to FIG. 4 with rollers 42. Other alternating deformation generators, e.g. B. elec tric or hydraulic, can be used.
In contrast to the known, either frictionally or frictionally working change deformation gears, the change deformation ring 40 has only circumferential grooves or ribs 44 without any slope. Accordingly, the cooperating ribs 46 (Fig. 1 and 2) have no slope and only run around in the circumferential direction. At Iden points of the main axis Y, the parts 44, 46 are in frictional engagement (Fig. 2), while the parts 44, 46 do not affect one another at the points of the minor axis.
The longitudinally divided housing 10, 12 facilitates the assembly of the transmission. For the usability of the transmission, it would suffice to provide only one top converging rib or groove instead of the ribs and grooves encompassing several rounds according to the exemplary embodiments.
The internal alternating deformation generator 22 could also be replaced by an alternating deformer located outside the ring 40, the ring 40 then being bent radially inward in order to be brought into engagement with the then-less flexible part provided with grooves. The engagement of the two parts to be brought into frictional engagement with one another then takes place at the points of the minor axis and not at the points of the main axis.
The described design not only leads to a relatively larger friction surface due to the V-shape of the surfaces 44 and 46 that come into contact with one another in friction contact, but also due to the wedging of the ribs 44 in the grooves, the relative standstill of the grooves 46 acts to push the ribs 44, that a comparatively larger torque can be transmitted to the shaft 28 with reduced slip than would be possible with cylindrical frictionally engaged surfaces.
It is not necessary that the point angles of the ribs and grooves are the same or of the same shape. However, the tip angles are expediently kept in the range of 20-40.
For cheap production, the ring 40 and the housing 10, 12 can be made of plastic or metal. The grooves and ribs 44, 46 are appropriately rotated. The ring 40 is advantageously made of a material that is easily ter radially deformable than the material from which the Ge housing 10, 12 is made. The flexibility of these parts can also be kept different in other ways. Deformation members can also be used which are designed so that they are somewhat flexible in the radial direction.
In summary, it should be noted with regard to the embodiment according to FIGS. 1-5 that when the alternating deformation generator 22 is turned around, a corresponding rotation of the deformation of the ring 40 takes place. Its ribs 44 are pressed outwards at diametrically opposite points and brought into tangential frictional engagement with the non-circumferential walls of the ribs 46, the latter being either rigid or radially less flexible than the ribs 44.
Assuming that the interlocking parts rotate without slippage, there is a reduction ratio between these parts that is a function of the two circumferences. If the diameter of the ring is 40 D 1 and the diameter of the stationary or stationary part 10, 12 is D 2, then the reduction ratio is
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Otherwise, ring 40 and shaft 28 rotate in the opposite direction to drive shaft 20.
Modified embodiments of the invention are suitable for transmitting greater forces. Such a double-acting embodiment is shown in FIGS. 7-9 and another in FIG.
According to FIG. 6, a double-acting ring 50 is provided which, compared to the corresponding ring 78 according to FIGS. 7-9, has two axially spaced groups of circumferential ribs 54 and 56 which have different diameters. A non-illustrated alternating deformation generator can work within the group of ribs 54 in order to bring them to work together with a stationary group of inner ribs (not shown). The ribs 56 are entrained by friction in the same direction of rotation as the ribs 54.
A coaxially arranged, annular, relatively less flexible transmission member (not shown) with inner ribs which are in frictional engagement with the ribs 56 is thus driven with great force. The stationary ribs of the outer link can be brought into engagement either with the ribs 54 or 56 so that the other ribs take over the output.
7 and 8 has a divided housing 60 at the opposite ends coaxially lying through holes for receiving Gleitla like 62, 64, in which a drive shaft 66 and an output shaft 68 are mounted. A ring member 70 with at least one V-shaped inner groove, which is delimited by V-shaped ribs 72, is received in a non-rotatable manner by the housing 60, with stops 74, 76 (FIG. 8) securing the stationary holder.
In the ring member 70, 72 is a working ring 78 (Fig. 9) which has at least one circumferential rib 80 which can come into frictional engagement with the flanks of the ribs 72, and at least one offset inner rib 82 which is in frictional engagement with the one another tapered surfaces of an annular groove 83 can get, which is provided in a coaxially aligned, disc-shaped wheel 84 at the inner end of the output shaft 68. The ring 78 can be made of a radially deformable material, such as an elastomer, leather or a similar material.
In the embodiment of FIGS. 7 and 8, an elliptical alternating deformation generator is given again, which is provided on the main axis with two opposing guide rollers 86 GE. An arm 88, which is attached in its center on the inside of the drive shaft 66, takes in corresponding Lagerau conditions on bolts 90 which rotatably accommodate the guide rollers 86 of the working ring 78 to deflect it. Since the rib 80 has a smaller diameter than the ribs 72, they are brought into engagement with the ribs 72 by the ring 78 as it deflects (FIG. 8).
The parts of the rib 80 and the ribs 72 lying between the points brought into engagement with one another have, as can also be seen from FIG. 8, no engagement with one another. Since the working ring 78 is deflected radially through the main axis by the rollers 86, only those parts of the groove 83 of the wheel 84 are in frictional engagement with the inner rib 82, which are in the area of the rollers 86 and each include an angle of approximately 90 .
When working, the rollers 86 revolve around their axis and. perform a planetary motion, g around the axis 66 of the drive shaft. Due to the adjusting, continuous deflection of the ring 78 and the contact points on the rib 80 of the ring 78 not running around. Accordingly, the friction entrainment of the ring 78 through the inner rib 82 of the wheel 84 means that the wheel 84 also rotates at a lower speed.
If L1 is the circumference of the circle of the rib 72, L2 the circumference of the circle of the rib 80, L3 the circumference of the circle of the rib 82 and L4 the circumference of the circle of the rib 83, the reduction ratio in the complete absence of slip is:
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In addition to the almost noiseless and vibration-free power transmission, the above-described alternating deformation transmission is cheap in construction, the transmission ratio can be changed simply by replacing two parts and damage caused by overload is excluded.