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CH467688A - Verfahren zum Steuern von Spritzdüsen sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Steuern von Spritzdüsen sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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Publication number
CH467688A
CH467688A CH539767A CH539767A CH467688A CH 467688 A CH467688 A CH 467688A CH 539767 A CH539767 A CH 539767A CH 539767 A CH539767 A CH 539767A CH 467688 A CH467688 A CH 467688A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lubricant
piston
nozzle
valve
valve part
Prior art date
Application number
CH539767A
Other languages
English (en)
Inventor
Huebscher Traugott
Original Assignee
Huebscher Traugott
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Huebscher Traugott filed Critical Huebscher Traugott
Priority to CH539767A priority Critical patent/CH467688A/de
Publication of CH467688A publication Critical patent/CH467688A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K3/00Wetting or lubricating rails or wheel flanges
    • B61K3/02Apparatus therefor combined with vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description


  Verfahren zum     Steuern    von Spritzdüsen sowie Vorrichtung     zur    Durchführung des Verfahrens    Die     Erfindung    betrifft ein Verfahren zum Steuern  von Spritzdüsen, vorzugsweise an Spurkranz-Schmier  apparaten für Räder von Schienenfahrzeugen, sowie  eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.  



  Vor allem bei Lokomotiven oder Triebwagen tritt  das Verschleissproblem an Schienen bzw. Rädern auf,  vor allem, wenn     -es    sich um das     Befahren        kurvenrei-          cher    Strecken handelt und doch verhältnismässig  grosse Geschwindigkeiten erreicht werden sollen.  Durch seitlichen     Druck    der Räder, insbesondere in  engen Kurven, entstehen aufgerauhte Oberflächen der  Schienen bzw. an den Spurkränzen der Räder, oder es  zeigen sich sogar Spanabtrennungen.  



  Um diesen Schwierigkeiten begegnen zu können, ist  es üblich, einerseits Schienenschmierapparate zu ver  wenden bzw. andererseits erheblich     wirkungsvoller          automatisch    sich betätigende Schmierapparate für die  Spurkränze an den Rädern der Fahrzeuge einzubauen.  Hierfür ist es im einfachsten Falle bekannt,     ölge-          tränkte,    dochtartig wirksame Filze o. dgl. Materialien  gegen die Flanke des Radspurkranzes     schleifen    zu las  sen, um diesen entsprechend mit Öl zu benetzen.

   Wei  ter sind aber eingebaute Spurkranz-Schmierapparate  bekannt, die mittels Druckluftbetrieb über Düsen das  Öl in feinster Form durch entsprechend elektrische  Steuereinrichtungen in bestimmten Intervallen an die  Spurkränze der Räder sprühen. Diese Sprühdüsen sind  hierbei gegen die     Seitenflanke    des Radspurkranzes  senkrecht ausgerichtet, wobei die Stösse der Sprüh  schmierung wahlweise über den Elektro-Steuerapparat       einstellbar    sind.

   Diese     diskontinuierlich    gesteuerten  Sprühstösse werden hierbei von einem Membran-Elek  trosteuerapparat über ein Elektroventil geregelt, wel  ches entsprechend Druckluft freigibt, die sowohl auf  die Sprühdüse wirkt als auch einen Membran-Steuer  kolben betätigt, wodurch dann wiederum die jeder Zu  führleitung von öl einer Sprühdüse zugehörigen  Druckkolben bewegt werden, um die     Ölförderung    in  gleichen Mengen und     Intervallen    durchzuführen.    Bei diesen luftbetätigten Apparaten besteht die  Gefahr, dass die schmiermittelgesättigte Luft an Stellen  gelangt, z. B. Brems- und Laufflächen, wo eine Schmie  rung schädlich wirkt; zudem hat man grossen Luftver  brauch.  



  Aufgabe der Erfindung ist es nun, ein Verfahren  zum Steuern solcher Spritzdüsen, vorzugsweise an  Spurkranz-Schmierapparaten, zu schaffen.  



  Das Verfahren nach der Erfindung kennzeichnet  sich dadurch, dass ein innerhalb des Düsenmantelge  häuses eingelagertes, mit dem Düsenventil zusammen  wirkendes Kolbenteil vom in Pumpenstössen kontinu  ierlich zugeführten Schmiermittel derart beeinflusst  wird, dass es, vom Schmiermitteldruck in der einen  Richtung bewegt, ein Ventilteil aus seiner     Verschliess-          lage    abzieht und, infolge des unter aufgespeichertem  Pumpendruck gespritzten Schmiermittelstosses mit ent  sprechender Druckreduktion im Kolbenraum das Ven  til vom unter     Federdruck    in entgegengesetzter Rich  tung in die Ausgangsposition zurückschnellenden Kol  benteil selbsttätig wieder geschlossen wird.  



  Nach diesem neuen Verfahren kann also erheblich  vereinfacht die Spritzdüse von solchen Schmiermittelap  paraten allein vom in kontinuierlich wirksamen     Pum-          penstössen    angespeicherten Schmiermitteldruck selbst  tätig gesteuert werden, ohne dass in bisher nachteiliger  Weise zusätzlich elektrische Steuerapparate erforder  lich sind oder zusätzlich Druckluft verwendet werden  müsste, um zur Ventilmembransteuerung bzw. auch  zum Heraussprühen des Öles aus der Düse verwendet  werden zu können.  



  Die Erfindung umfasst auch eine Vorrichtung zur       Durchführung    dieses Verfahrens, die sich dadurch aus  zeichnet, dass ein im     Düsenmantelgehäuse    eingelager  tes, auf einer Seite mit einem Ventilteil in Verbindung  stehendes Kolbenteil auf seiner entgegengesetzten Seite  von einer Druckfeder gehalten ist, welche unter zuneh  mender     Verdrängerwirkung    des in kontinuierlich wir  kenden Pumpenstössen zugeleiteten Schmiermittels  gegen das Kolbenteil durch dessen Bewegung zusam-      mengedrückt und das Ventil aus seiner Verschliesslage  abgezogen wird,

   so dass Schmiermittel unter dem ange  speicherten Pumpendruck aus der Düse spritzt und  gleichzeitig aber das Ventilteil durch Rückfederung der  zusammengedrückten Kolbendruckfeder und Rückfüh  rung des Kolbenteils in die Verschliesslage gegen die  Spritzdüse     zurückgedrückt    ist.  



  Anhand von Ausführungsbeispielen sei das Wesen  des Erfindungsgegenstandes beschrieben, und zwar zei  gen:  Fig. 1 in einem Mittenschnitt das Düsenmantelge  häuse mit eingelagerter Kolbenventilsteuerung,  Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II im Düsenge  häuse der Fig. 1,  Fig. 3 eine abgewandelte Anordnung der     Kolben-          Ventilsteuerung,     Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3  und  Fig.5 ein Pumpenaggregat im Mittenschnitt zur  Schmiermittelförderung für eine Spritzdüse.  



  Nach einer Ausführung der Düsensteuerung für  Spurkranz-Schmierapparate für Räder von Schienen  fahrzeugen wird nach den Fig. 1 und 2 ein Schmiermit  tel in Pumpenstössen in das Düsenmantelgehäuse 1  über den Kanal 2 eingeleitet. Die Spritzdüse 3 ist mit  tels Überwurfmutter 4 am einen Ende des Mantelge  häuses 1 dicht aufgesetzt, in dessen Innenraum ein  Kolben 5 eingelagert ist.

   Dieser Kolben 5 ist am einen  Ende über den Stutzenansatz 5' von einer Druckfeder  6 gehalten, während er am anderen     Ende    zur Düse 3  hin einen     dornartigen    Ansatz 5" besitzt, der zwischen  winklig abgebogenen Enden 7' eines in der Düse 3  seitlich im Passitz geführten Ventilteiles 7 hindurchge  führt ist, und innerhalb dieser Führung des Ventilteiles  7 vorne in den Teller 8 endet, auf welchen das     ober-          und    unterhalb der seitlichen Ventilführung 7 vom  Kanal 2 her     eingedrückte    und durch die restlichen  Kanalquerschnitte 9, 10 innerhalb des Düsenmantels 3  passierende Schmiermittel einwirkt.

   Auf diesem Kol  bendorn 5" sitzt zwischen. dem vorderen Teller 8 und  dem Winkelende 7' des     Ventilteiles    7 als     Gegenlage-          rung    noch eine weitere     Druckfeder    11 von     verhältnis-          mässig    geringerer Spannkraft gegenüber der am ande  ren Kolbenende sitzenden Druckfeder 6. Am vorderen  Ende des Ventilteiles 7 ist ein zylindrisches Teil 7" als  eigentliches Verschlussteil für das Düsenloch 3' ange  ordnet.  



  Die Wirkungsweise der Spritzdüsensteuerung ist  nun folgende: Das in kontinuierlicher Folge durch  Pumpenstösse über den Kanal 2 eingeleitete     Schmier-          mittel    gelangt durch die Kanalspalte 9, 10 ober- und  unterhalb des Ventilteiles 7 in den Raum der Düse 3,  deren Austritt 3' von der Ventilnase 7" unter Wirkung  der Druckfeder 6 vom Teil 7 geschlossen ist, da der  Kolben 5 gegen die seitlichen Winkelenden 7' des Ven  tilteiles 7 drückt.

   Hat sich durch laufende Pumpenwir  kung der Schmiermitteldruck innerhalb des Mantelge  häuses 1 und der Düse 3 in seiner Einwirkung auf den  Teller 8 des Kolbens über die Kraft der am     anderen     Kolbenende wirkenden Druckfeder 6 hinaus gesteigert,  so wird diese Druckfeder 6 zusammengedrückt von der  Bewegung des Kolbens 5 nach rechts und über den  Teller 8 in     entsprechendem    Masse auch die kleinere       Druckfeder    11 vorne auf dem     Kolbendorn    5", so dass  bei laufender Fortwirkung der Pumpenförderung über  den Zuleitungskanal 2 das Ventilteil 7 bzw. seine vor  dere Verschliessnase 7" zurückgezogen und das    Düsenloch 3' freigegeben wird.

   Unter dem angespei  cherten Pumpendruck innerhalb des Düsengehäuses  schiesst dann     kurzfristig    das Schmiermittel aus der  Düse 3'     heraus    an den Spurkranz des Rades.  



  Durch diesen Schmiermittelausstoss der Düse 3'  sinkt entsprechend der Druck innerhalb des Gehäuses  1 bzw. der Düse 3, so dass gleichzeitig die zusammen  gedrückte Kolbenfeder 6 zurückfedert und der Kolben  5 jetzt in Gegenrichtung bewegt gegen die Winkelenden  7' des Ventilteiles 7 drückt, wodurch dieses mittels  Nasenansatzes 7" das Spritzloch 3 'wieder selbsttätig  schliesst. Hierauf kann die kontinuierlich wirkende  Pumpenförderung über den Kanal 2 den Schmiermit  teldruck wieder aufspeichern, so dass in wahlweisen  Intervallen die Spritzdüse 3, 3' vom     eingeleiteten     Schmiermittel selbst gesteuert wird in jeweiliger Wech  selwirkung des herrschenden Schmiermitteldruckes in  kontinuierlicher Pumpenförderung gegenüber der Wir  kung der mechanischen Druckfeder 6 zur Halterung  des Kolbens 5 innerhalb des Düsenmantelgehäuses 1.

    Durch diese Art von Akkumulierdüsenwirkung können  zur Schmierung auch     zähflüssigere    Öle oder sogar  Schmierfette jetzt verwendet werden.  



  In den Fig. 3 und 4 ist eine andere Gestaltungs  form der Düsensteuerung gezeigt, wobei aber einzig  das Düsenteil 3 mit darin eingelagertem Ventilsteuer  teil 7 und vorderer Verschlussnase gezeigt sind. Der  am Kolben 5 sitzende Dorn 5" besitzt innerhalb des  Düsenteiles 7 eine Schulter 12, die dann bei Bewegung  des Kolbens 5 nach rechts unter der Wirkung des  Schmiermitteldruckes zum Anliegen gegen die abge  winkelten Enden 7' des Ventilteiles 7 kommt. Gleich  zeitig erfolgt eine partielle Spannung der Feder 11. Bei  einer weiteren Steigerung des Schnliermitteldruckes  innerhalb der Düse 3 wird das Ventilteil 7 mit dem  Kolben 5 entgegen der Kraft der Feder 6 weiter zu  rückgeschoben, so     dass    die Verschlussnase 7" den  Düsenquerschnitt zum Ausspritzen von     Schmiermittel     freigibt.

   Hier ist die Verschlussnase 7" jetzt mit abge  schrägten     Auflageflächen    13 gegen die     kegelig    zulau  fenden Innenwandungen der Düse 3 als Dichtungsauf  lage wirkend versehen, so dass also zwei Kegelflächen  dicht gegeneinander aufliegen. Auch ist diese Ventil  nase 7" mit einer Nadel 14 versehen, welche bei  jedem Arbeitsgang das Düsenloch 3' durchstösst, also  diese nicht verstopft werden     kann.    Auch besitzt das  Düsenteil 7 zur Düsenöffnung gerichtet noch Durch  brüche 15 zum gleichmässigeren Durchlass des  Schmiermittels.  



  In     Fig.    5 ist im     Mittenschnitt    noch ein Pumpenaggre  gat zur Förderung von     Schmiermittel    gezeigt, wo in  üblicher Weise von der Wagenachse her     mit    entspre  chender Untersetzung ein     Ritzelantrieb    mit     anschlies-          sender        Taumelscheibe    16 vorgesehen ist, in welche  dann über den Umfang     verteilt    mit Kugelenden 17 ver  sehene Kolben 18 eingreifen, beispielsweise vier bis  acht Pumpenkolben 18, deren Kolbenräume 19 dann  jeweils mit Federkugelventilen 20 versehen sind.

   Die  sich auf- und abwärts bewegenden Kolben 18 fördern  hierbei das     Schmiermittel    aus einem Reservoir durch  die mittlere Bohrung 21 über Auerkanäle 22. In der  gezeigten Kolbenstellung ist rechts der Kolben 18 in       seiner    unteren Lage, so     dass        Schmiermittel    durch den  Querkanal 22     einfliesst    bei oben geschlossenem Kugel  ventil 20.  



  Die     Steuertaumelscheibe    16 für die     einzelnen    Pum  penkolben 18 kann durch eine ausserhalb des Gehäu-      ses 23 angeordnete Reguliermutter 24 über die Achse  25 in der Höheneinstellung verändert werden, so dass  die Pumpenfördermengen entsprechend beeinflusst  werden können, also damit gleichfalls die Schmiermit  teldrucke innerhalb des Düsenventilsteuergehäuses  auch, womit dann auch die Schmierintervalle wahl  weise in weiten Grenzen einstellbar sind, aber hierbei  das Schmiermittel in immer gleicher Menge unter  hohem     Druck    an den     Spurkranz    des Rades in feinem  Strahl gespritzt wird.  



  Das wesentliche Funktionsmerkmal ist also die  Schmiermittelzufuhr in jeweils geringen Mengen zur  Spritzdüse. Dadurch erfolgt eine     Anreicherung    von  Schmiermittel und eine Druckerhöhung in der Düse.  Da sich der auftretende Druck gleichmässig nach allen  Seiten ausbreitet, bleibt die Düsenöffnung 3' vorerst  durch das Ventilteil 7 verschlossen. Bei einer weiteren  Drucksteigerung durch Schmiermittelzufuhr kann nun  nur der Kolben 5 entgegen der Kraft der Feder 6 zu  rückweichen. Dies aber nur so lange, bis der Kolben 5  über die Feder 11 oder die Schulter 12 das Ventilteil 7  mitnimmt. Dabei öffnet sich der Zugang zur Düsenöff  nung 3' und das in der Düse unter     Druck    stehende  Schmiermittel spritzt aus, wobei die Feder 6 zusätzlich  den Spritzvorgang fördert.

   Die Feder 11 dient dem  Anpressen des Ventilteiles 7 mit seinen Enden 7' am  Absatz 26 des Kolbens 5.  



  Mit den beschriebenen Vorrichtungen erreicht man  also bei kontinuierlicher Förderung ein stossweises  Auspressen eines Strahles von Schmiermitteln.  



  Die Vorrichtung arbeitet ohne zusätzliche Druck  luft bzw. zugehörige Elektro-Steuerapparate und er  laubt zudem, zähflüssige Öle als Schmiermittel zu ver  wenden, wodurch schliesslich auch die Schmierinter  valle in einfacher Weise in weiten Grenzen zu verän  dern sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Steuern von Spritzdüsen, vor zugsweise an Spurkranz-Schmierapparaten für Räder von Schienenfahrzeugen, die über jeweils zugeordnete Kolbenaggregate unter Druck mit Schmiermittel ge speist werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein inner halb des Düsenmantelgehäuses eingelagertes, mit dem Düsenventil zusammenwirkendes Kolbenteil vom in Pumpenstössen kontinuierlich zugeführten Schmiermit tel derart beeinflusst wird, dass es, vom Schmiermittel druck in der einen Richtung bewegt, ein Ventilteil aus seiner Verschliesslage abzieht und, infolge des unter aufgespeichertem Pumpendruck gespritzten Schmier- mittelstosses mit entsprechender Druckreduktion im Kolbenraum,
    das Ventil vom unter Federdruck in ent gegengesetzter Richtung in die Ausgangsposition zu rückschnellenden Kolbenteil selbsttätig wieder ge schlossen wird. II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Düsenmantelgehäuse (1) eingelagertes, auf einer Seite mit einem Ventilteil (7) in Verbindung stehendes Kolbenteil (5) auf seiner entgegengesetzten Seite von einer Druckfeder (6) gehalten ist, welche unter zuneh mender Verdrängerwirkung des in kontinuierlich wir kenden Pumpenstössen zugeleiteten Schmiermittels gegen das Kolbenteil durch dessen Bewegung zusam mengedrückt und das Ventil (7, 7")
    aus seiner Ver- schliesslage abgezogen wird, so dass Schmiermittel un ter dem angespeicherten Pumpendruck aus der Düse spritzt und gleichzeitig aber das Ventilteil (7) durch Rückfederung der zusammengedrückten Kolbendruck feder (6) und Rückführung des Kolbenteils (5) in die Verschliesslage gegen die Spritzdüse zurückgedrückt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolbenteil (5) am einen Ende über einen Stutzenansatz (5') von einer Druckfeder (6) gehaltert ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolbenteil (5) mit seinem einen Ende gegen das Ventilteil (7) anlagert. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolbenteil (5) mittels eines dornartigen Ansatzes (5") in das Ventilteil (7) eingreift und mit am Ende verbreitert sitzendem Kolbenteller (8) gegen Anschläge (12) innerhalb des Ventilteiles (7) zu dessen Mitnahme aufläuft. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Schmiermittel ober- und unter halb des Ventilteiles (7) über Kanalspalte (9, 10) in den Raum der Düse (3) gelangt. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch Öffnungen (15) am Kopfende des Ven tilteiles (7) für gleichmässige Schmiermittelzuführung zum Düsenloch (3'). 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem dornartig in das Ventil teil (7) eingreifenden Kolbenansatz (5") zwischen des sen sich verbreitender Kolbenteller (8) und Winkelen den (7') des Ventilteiles (7) eine Druckfeder (11) von verhältnismässig geringerer Spannkraft eingelagert ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilteil (7) ein Kopfende (7") als Verschluss für das Düsenloch (3') besitzt. 8. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein zylindrisches Ventilkopfteil (7") am Ende kegelstumpfartig (13) abgeflacht gegen entsprechend schräg zulaufende Innenwandungen der Düse (3) dichtend anliegt. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilnase (7") eine Durch- stossnadel (14) zur Reinigung des Düsenloches (3') besitzt. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenfördermengen des Schmiermittels und damit die aufgespeicherten Schmier mitteldrücke bzw. die Intervalle der Schmierstösse mit tels Regulierschraube (25) von Hand einstellbar sind.
CH539767A 1967-04-17 1967-04-17 Verfahren zum Steuern von Spritzdüsen sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH467688A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3633895A1 (de) * 1986-10-04 1988-04-07 Wabco Westinghouse Steuerung Dosiereinrichtung
CN119773825A (zh) * 2025-01-03 2025-04-08 中车株洲电力机车有限公司 一种轨道车辆干式轮缘润滑装置及间歇式轮缘润滑方法

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