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CH466108A - Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Reinigungswirkung eines elektronischen Fadenreinigers an Textilfaden-Spulmaschinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Reinigungswirkung eines elektronischen Fadenreinigers an Textilfaden-Spulmaschinen

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Publication number
CH466108A
CH466108A CH151768A CH151768A CH466108A CH 466108 A CH466108 A CH 466108A CH 151768 A CH151768 A CH 151768A CH 151768 A CH151768 A CH 151768A CH 466108 A CH466108 A CH 466108A
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CH
Switzerland
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thread
auxiliary variable
length
cleaner
thickness
Prior art date
Application number
CH151768A
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English (en)
Inventor
Erich Dr Loepfe
Original Assignee
Loepfe Ag Geb
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Filing date
Publication date
Application filed by Loepfe Ag Geb filed Critical Loepfe Ag Geb
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Publication of CH466108A publication Critical patent/CH466108A/de
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/36Textiles
    • G01N33/365Filiform textiles, e.g. yarns
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H63/00Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
    • B65H63/06Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to presence of irregularities in running material, e.g. for severing the material at irregularities ; Control of the correct working of the yarn cleaner
    • B65H63/062Electronic slub detector
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
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Description


  
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Reinigungswirkung eines elektronischen
Fadenreinigers an Textilfaden-Spulmaschinen
Elektronische Fadenreiniger werden an Textilfaden-Spulmaschinen eingesetzt und dienen zur   Überwa-    chung der Dicke des laufenden Fadens. Tritt eine Verdickung auf, die bei der weiteren Verarbeitung des Fadens zu einem Maschinenstillstand führen könnte oder die das Aussehen des fertigen Produktes beeinträchtigen würde, so wird sie mit Hilfe des Fadenreinigers festgestellt und aus dem Faden entfernt. Bei einer solchen  Reinigung  werden die störenden Fadenfehler durch weniger störende Knoten im Faden ersetzt.



   Die Art der auszuscheidenden Fehler wird durch eine Einstellung des Fadenreinigers festgelegt; sie hängt im einzelnen Fall von dem verwendeten Fadenmaterial, der weiteren Verarbeitung, dem Verwendungszweck, den speziellen Anforderungen an die Qualität des Endproduktes usw. ab.



   In der Praxis ist es oft schwierig, die Einstellung zu finden, die einer gewünschten Reinigungswirkung entspricht, bzw. die Reinigungswirkung abzuschätzen, die mit einer bestimmten Einstellung erzielt wird.



   Meist werden mit näherungsweise angenommenen Einstellungen Spulversuche durchgeführt und auf Grund der Anzahl und Art der dabei erfassten Fehler Rückschlüsse auf die zu erwartende Reinigungswirkung gezogen.



   Nun handelt es sich aber bei den auszuscheidenden   Garnfehlern    um seltene Ereignisse, d. h. es treten an einer Spulstelle beispielsweise im Mittel etwa 1-2 Fehler pro 5 Minuten auf. bzw. pro 4000m Garn. Das Einstellen eines Fadenreinigers auf Grund von Spulversuchen ist daher äusserst zeitraubend und aufwendig; dadurch ist man andererseits stets versucht, statistisch nicht hinreichend gesicherte Aussagen über die Einstellung zu machen, und läuft dementsprechend Gefahr, mit einer unzweckmässigen Einstellung zu arbeiten, die Einbussen in wirtschaftlicher und qualitativer Hinsicht bedeutet. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die einer bestimmten Einstellung des Fadenreinigers entsprechende Reinigungswirkung auf möglichst einfache Weise und innerhalb kurzer Zeit zu ermitteln.



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass aus den zeitlichen Schwankungen der Fadendicke mindestens ein durch das Auftreten von häufigeren Dickenabweichungen bestimmter Wert einer, sowohl im Bereich der häufigeren wie im Bereich der selteneren Dikkenabweichungen bestimmbaren Hilfsgrösse gewonnen wird, und das auf Grund dieses Wertes, bzw. dieser Werte, durch Extrapolation des Verlaufs der genannten Hilfsgrösse in Abhängigkeit von den Einstellparametern des Fadenreinigers in den Bereich der selteneren Dickenabweichungen, die Reinigungswirkung bestimmt wird.



   Vorzugsweise wird für die genannte Hilfsgrösse der sich bei der Beobachtung einer grösseren Fadenlänge ergebende Grenzwert der auf die beobachtete Länge bezogenen Summe der Werte einer im Fadenreiniger beim Auftreten einer Verdickung untersuchten Ereignis-Funktion gewählt.



   Im folgenden werden an Hand der beiliegenden Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 den zeitlichen Verlauf eines im Fadenreiniger untersuchten Signals;
Fig. 2 das Prinzipschema einer Anordnung zur Bestimmung eines Wertes der Hilfsgrösse;
Fig. 3 den einem bestimmten Signalverlauf zugeordneten Verlauf der Hilfsgrösse;
Fig. 4 das Blockschema eines einparametrischen Fadenreinigers mit einer Vorrichtung zur Einstellung eines gewünschten   Reinigungsgrades;   
Fig. 5 das Blockschema eines   zweiparametrischen    Fadenreinigers mit der entsprechenden Einstellvorrichtung.



   Im Abtastorgan eines elektronischen Fadenreinigers wird ein Signal erzeugt, dessen zeitlicher Verlauf dem Verlauf der Fadendicke entlang des Fadens ent  spricht. Ein solches Signal f(t) ist in Fig. 1 dargestellt.



  Es enthält die gesamte Information über die zu untersuchenden Ereignisse, d. h. die Verdickungen des Fadens, die beispielsweise einen bestimmten, vorgegebenen Bezugswert p überschreiten. Ein einzelnes Ereignis kann mit Hilfe der Funktion f (t) auf verschiedene Weise beschrieben werden; dazu wird ganz allgemein aus f (t) eine sogenannte Ereignis-Funktion abgeleitet.



  Beispielsweise können die maximalen Dickenabweichungen   di,    die   Längenabschnitte    li, während der f (t) den Bezugswert p überschreitet, die Abstände ai zwischen aufeinanderfolgenden   Längenabschnitten,    oder eine Funktion solcher Grössen im Fadenreiniger ausgewertet werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Funktion f (t) selbst zuerst urnzuformen, z. B. durch eine Filterung, und die so erhaltene Funktion f (t) in der für f(t) erwähnten Weise auszuwerten.



   In Fig. 2 ist schematisch eine Anordnung zur Auswertung der Information über die Verdickungen des Fadens F gezeigt.



   Das Abtastorgan TK liefert diese Information in Form der Funktion f (t), in der die Grössen, die wie erwähnt zur Beurteilung eines Ereignisses dienen, enthalten sind. Die Gesamtheit der Ereignisse bildet eine Menge M. Aus dieser wird im Auswerteteil EE eine Teilmenge m von Ereignissen ausgewählt, die bestimmten Kriterien genügen. Diese Kriterien sind durch die Konzeption des Auswertekreises und durch die Werte   (p,)    der   Einstellgrössen    des Fadenreinigers festgelegt.



  Die Parameter Pk werden in dem zentralen Steuergerät ZE durch die Einstellung E bestimmt und z. B. in Form von elektrischen Steuerspannungen auf den Aus  wertekreis    übertragen.



   Dieser liefert eine die Teilmenge m betreffende Information an das Steuergerät ZE zurück, in dem daraus der entsprechende Wert liner Hilfsgrösse W abgeleitet wird.



   Die Hilfsgrösse W ist so gewählt, dass sie für eine bestimmte Ereignismenge m eindeutig definiert ist; da jeder Parameterkonstellation (Pk) d. h. jeder Gruppe von Parametern   p1,      p2, ... ,      p,,    die eine Einstellung des Fadenreinigers darstellt, eine bestimmte Teilmenge m der Gesamtmenge M zugeordnet ist, ist die Hilfsgrösse W eine eindeutige Funktion der Einstellung des Fadenreinigers.



   Das erfindungsgemässe Verfahren sei nun zunächst an Hand eines einfachen Beispiels erläutert. Dabei sei die Einstellung des Fadenreinigers durch einen einzigen Parameter p gegeben, der, wie in Fig. 1 gezeigt, eine Schwelle im Signalverlauf f (t), bzw. f(t) darstellt. Die Ereignismenge m kann beispielsweise ebenfalls durch eine einzige Grösse, welche in diesem Fall die Ereignis-Funktion darstellt, beschrieben werden, z. B. durch die der Schwelle p entsprechenden Längenabschnitte   1(p).   



   Als Hilfsgrösse W sei der Grenzwert der auf die beobachtete Länge L bezogenen Summe aller li betrachtet, der sich bei einer sehr grossen Länge L ergibt, also
EMI2.1     

Fig. 3 zeigt den Verlauf dieser Grösse in Abhängigkeit von der Schwelle p. Je weiter sich p vom zeitlichen Mittelwert des Signals f(t) entfernt, desto seltener werden die betrachteten Ereignisse, d. h. die   Über-    schreitungen der Schwelle, und desto kleiner wird dementsprechend der zugehörige Wert W.



   Es sei W(a) = A, W(b) = B und W(x) = X, wobei A und B relativ häufige Ereignisse beschreiben sollen und daher schon bei kurzen Fadenlängen messbare Werte darstellen, während die Schwelle x im Bereich der Verdickungen liegt, die durch die Garnreinigung ausgeschieden werden sollen. Der Wert X, der diesen seltenen Ereignissen entspricht, lässt sich daher innerhalb der in der Praxis in Frage kommenden Beobachtungslängen nicht erfassen; er liegt bei etwa   10Es,    während vergleichsweise A ca. 0,1 und B ca. 0,005 betragen und innerhalb relativ kurzer Beobachtungsintervalle gemessen werden können.



   Wesentlich ist nun, dass die betrachtete Funktion W, wie die Erfahrung zeigt, für eine Gruppe von Garnen im Bereich (a, x) den gleichen prinzipiellen Verlauf aufweist; dieser entspricht z. B. hier einer Funktion vom Typ   exp(-p"),    und zwar insbesondere dem Verlauf der Häufigkeitsdichte einer Gauss'schen Normalverteilung. Dies bedeutet, dass auf Grund der beiden Messwerte W(a) = A und W(b) = B, die im Bereich der häufigen Ereignisse liegen, durch Extrapolation auf den Wert x des   Einstellparameters    p, der einem vorgegebenen, das Auftreten von seltenen   Garnfehlern    kennzeichnenden Wert X der Hilfsgrösse entspricht, geschlossen werden kann.



   In gleicher Weise lässt sich auf Grund von W(a) = A und W(b) = B aus einer gegebenen Einstellung p = x der entsprechende Wert X der Hilfsgrösse ermitteln, und somit ein Mass für die Reinigungswirkung des Fadenreinigers bei dieser Einstellung gewinnen.



   Eine Anordnung mit der dies erreicht wird, ist in Fig. 4 schematisch dargestellt, TK bezeichnet wieder das Abtastorgan des Fadenreinigers, welches das Signal f(t) liefert. Dieses wird in einem Verstärker V verstärkt und in einem Tiefpassfilter TP gefiltert, wodurch eine   Signalfunktion    f (t) entsteht. In der   darauffolgenden    Diskriminierungsstufe   SI    des Fadenreinigers, die einen   Schmitt-Trigger    enthält, wird f (t) mit der eingestellten Reinigungsschwelle x verglichen und ein Steuerimpuls für die Trennvorrichtung TV erzeugt, sobald f (t)   I    x wird.



   Zu dieser bekannten Anordnung kommt nun die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Bestimmung der gewünschten Reinigungswirkung hinzu. Sie enthält eine zweite Diskriminierungsstufe S2, der ebenfalls das Signal f (t) zugeführt wird und die andererseits wahlweise mit einem der Punkte a oder b eines Spannungsteilers   Rt,    R2 verbunden ist; dieser dient zur Erzeugung der Steuerspannungen, die den Schwellen p = a bzw. p = b der Fig. 3 entsprechen. Die sich daraus ergebenden Werte der Hilfsgrösse W werden in der auf   52    folgenden Schaltung W ermittelt und durch ein Instrument I angezeigt.



   Aus dem durch die Erfahrung bekannten Verlauf der Hilfsgrösse W in Abhängigkeit von der eingestellten Schwelle p, - der hier in dem interessierenden Bereich wie erwähnt einer Normalverteilung   entspricht,    ergibt sich, dass für zwei angenommene Werte der Hilfsgrösse, W(a) = A und W(b) = B, bei einer gewünschten Reinigungswirkung X, das Verhältnis    x-a    b-a ist, wobei k nur von den Werten A, B, und X abhängt.



  Dies ermöglicht eine einfache Durchführung der Extra  polation aus dem Bereich der häufigen in den Bereich der seltenen Ereignisse mit Hilfe des Spannungsteilers   Rt,    R2, und zwar auf folgende Weise: Mit dem Einstellorgan EA wird ein vorgegebener Wert A am Anzeigeinstrument I eingestellt (Schalter in Stellung A).



  Sodann wird auf Stellung B umgeschaltet und mit dem Einstellorgan Eg die Schwelle b bestimmt. Der durch das Instrument angezeigte Wert B der Hilfsgrösse ist nun ein Mass für den Wert X, der sich bei einer sehr grossen Fadenlänge ergibt, d. h. für die Reinigungswirkung des Fadenreinigers.



   Für den betrachteten Fall, dass die Hilfsgrösse W die Form
EMI3.1     
 annimmt, wird die Schaltung W zu ihrer Ermittlung vorzugsweise als Miller-Integrator ausgeführt. Die Diskriminierungsstufe S2 besteht dabei z. B. aus einem Schmitt-Trigger, der eine Folge von Impulsen gegebener Höhe und mit einer Impulsdauer, die den Längenabschnitten   ii    entspricht, liefert. Im Miller-Integrator laden diese Impulse einen Specherkondensator jeweils während der Dauer   ii    mit konstantem Strom auf. Der den Speicher entladende Leckstrom bewirkt, dass sich ein stationärer Zustand einstellt, in dem die Ladung des Kondensators ein Mass für die mittlere Anzahl und die mittlere Grösse der Längenabschnitte   ii    ist.

   Bei genügend grosser Kapazität und genügend kleinem   Leckstrom    ergeben die relativ häufigen Impulse   l    eine Kondensatorspannung, die der Grösse W entspricht.



   Eine andere praktisch erprobte Hilfsgrösse stellt, bei einparametrischer Reinigungseinstellung und einem Ereignismerkmal   (di),    der Ausdruck
EMI3.2     
 dar, der einen in analoger Weise wie oben extrapolierbaren Verlauf zeigt.



   Im allgemeinen Fall werden die bei der Fadenreinigung betrachteten Ereignisse durch mehr als ein Merkmal beschrieben und dienen mehrere Parameter zur Festlegung einer Einstellung des Reinigers. Als Beispiel seien die in Fig. 1 dargestellten Grössen li und di die Merkmale einer Fadenverdickung, wobei der sie definierende Bezugswert p fest angenommen wird. Im Fadenreiniger wird eine aus diesen Merkmalen gebildete Ereignis-Funktion untersucht, z. B. die Funktion
1i/P1 + di/P2 wobei   p1    und P2 die Einstellparameter bezeichnen.

   Die Ereignisse der aus M ausgewählten Teilmenge m genügen der Ungleichung li di    P1 P2   
Die Hilfsgrösse kann nun wieder in Analogie zum einparametrischen Fall aus der Ereignis-Funktion gebildet werden, also
EMI3.3     

Dies liefert erfahrungsgemäss eine Funktion,   die    immer im interessierenden Bereich und zumindest für eine Gruppe von   Garnen - vom    Typ
EMI3.4     
 ist und mit Hilfe von je zwei Einstellwerten in den Ebenen   p1    = const. und   p2    = const. in den Bereich der seltenen Ereignisse extrapoliert werden kann.



   Fig. 5 zeigt das Blockschema einer entsprechenden Vorrichtung. Das im Abtastorgan TK erzeugte Signal wird zwei parallelen Kanälen L und D zugeführt, in denen die Grössen   li/pj    und   di/p2    gebildet werden.



  Zur Festlegung der Einstellparameter dienen die Steuervorrichtungen   p1    und   p2.    Die Ausgänge der Kanäle L, D werden in einer Additionsstufe A addiert und die hierdurch erzeugte Ereignis-Funktion wird in der Schalterstellung   Xt,      X    an den Diskriminator S weitergeleitet, der die Trennvorrichtung TV steuert. In der Schalterstellung   A1,      B1-A2,    B2 wird die Ereignis Funktion einer geeigneten Schaltung W, die beispielsweise wieder einen Miller-Integrator enthält, zur Erzeugung der Hilfsgrösse zugeführt und diese am Instrument I angezeigt. Gegebenenfalls kann zur Steuerung der Schaltung W eine separate Anordnung L, D, A vorgesehen sein, was eine gleichzeitige Reinigung und Anzeige ermöglicht.

   Die Bestimmung der beiden Reinigungsparameter   p1    =   xt    und   p2    = x2 erfolgt getrennt durch die Einstellung der Werte   A1, B1    mit   P1    und A2, B2 mit   P2.   



   Allgemein werden je nach dem Umfang des Anwendungsgebietes, der geforderten Genauigkeit und der Wahl der Hilfsgrösse, für die Extrapolation in jedem Parameter ein, zwei oder mehr Einstellpunkte notwen  diesen.   



   Schliesslich ist zu bemerken, dass in jedem Fall als Hilfsgrösse nur Funktionen in Betracht kommen, die in den einzelnen Parametern   Pi    bei Konstanthalten der übrigen Parameter   (p1 p1 ....... .      'po)    vom Bereich der häufigen bis in den Bereich der seltenen Ereignisse einen monotonen Verlauf aufweisen.



   Durch die Verwendung einer solchen Hilfsgrösse, deren Verlauf aus der Erfahrung, beispielsweise aus einem sehr langen Spulversuch mit verschiedenen Garnen einmal bekannt ist, wird es möglich, die Reinigungswirkung eines Fadenreinigers auf einen messbaren Wert zurückzuführen. Damit kann ein bedeutender Unsicherheitsfaktor in der Garnreinigung beseitigt werden und die Wirtschaftlichkeit dieses Verfahrens, wie auch die Qualität des gelieferten Produktes entscheidend verbessert werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Bestimmung der Reinigungswirkung eines elektronischen Fadenreinigers an Textilfaden Spulmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass aus den zeitlichen Schwankungen der Fadendicke mindestens ein durch das Auftreten von häufigeren Dickenschwankungen bestimmter Wert einer sowohl im Bereich der häufigeren wie im Bereich der selteneren Dickenschwankungen bestimmbaren Hilfsgrösse gewonnen wird, und dass auf Grund dieses Wertes, bzw. dieser Werte, durch Extrapolation des Verlaufs der genannten Hilfsgrösse in Abhängigkeit von den Einstellparametern des Fadenreinigers in den Bereich der selteneren Dickenabweichungen, die Reinigungswirkung bestimmt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass für die genannte Hilfsgrösse der sich bei der Beobachtung einer grösseren Fadenlänge ergebende Grenzwert der auf die beobachtete Länge bezogenen Summe der Werte einer im Fadenreiniger beim Auftreten einer Verdickung untersuchten Ereignis-Funktion gewählt wird.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass für die genannte Hilfsgrösse der sich bei der Beobachtung einer grösseren Fadenlänge ergebende Grenzwert der auf die beobachtete Länge bezogenen Summe der Längenabschnitte, die im Verlauf eines durch die Dickenschwankungen des Fadens erzeugten Signals beim Ueberschreiten eines Bezugswertes entstehen, gewählt wird.
    3. Verfahren gemäss Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bestimmung der Längenabschnitte ein Signal verwendet wird, das durch Filterung aus dem Verlauf der Dickenschwankungen gewonnen wird.
    4. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass für die genannte Hilfsgrösse der sich bei der Beobachtung einer grösseren Fadenlänge ergebende Grenzwert der auf die beobachtete Länge bezogenen Summe der Abweichungen der Fadendicke von einem Bezugswert gewählt wird.
    PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Schaltanordnung zur Ermittlung der Hilfsgrösse und durch eine Vorrichtung zur Erzeugung von Steuerspannungen für den Auswertekreis des Fadenreinigers, bei der die einer Einstellgrösse entsprechenden Steuerspannungen in einem gegebenen Zusammenhang zueinander stehen.
    UNTERANSPRÜCHE 5. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie für jede Einstellgrösse eine getrennt zu betätigende Vorrichtung zur Erzeugung von Steuerspannungen enthält.
    6. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass für eine Einstellgrösse die Differenzen zwischen verschiedenen Werten der Steuerspannung ein konstantes Verhältnis aufweisen.
    7. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltanordnung zur Ermittlung der Hilfsgrösse einen Integrator mit einem verlustbehafteten Speicherkondensator enthält.
CH151768A 1968-01-31 1968-01-31 Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Reinigungswirkung eines elektronischen Fadenreinigers an Textilfaden-Spulmaschinen CH466108A (de)

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