CH459934A - Aggregat zur Herstellung von Drahtgittern - Google Patents
Aggregat zur Herstellung von DrahtgitternInfo
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F23/00—Feeding wire in wire-working machines or apparatus
- B21F23/005—Feeding discrete lengths of wire or rod
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Description
Aggregat zur Herstellung von Drahtgittern Die Erfindung bezieht sich auf ein Aggregat zur Herstellung von Drahtgittern. Hierbei sollen unter Drahtgittern unter anderem Gewebematten und son stige aus Längs- und Querstäben bestehende Netze oder Gitter verstanden werden. Bei solchen Aggregaten vollzieht sich die Fertigung in der Weise, dass die Längs- und Querstäbe an ihren Kreuzungspunkten durch Punktschweissen, Löten, Pressen oder auf irgendeine andere Weise miteinander verbunden wer den.
Für die Zuführung der Längsstäbe zu den diese mit den Querstäben verbindenden Maschinen sind zwei Möglichkeiten bekannt. In dem einen Fall handelt es sich um eine vollautomatische Zuführung der Längs drähte von Haspeln, die hinter der verbindenden Maschine stehen. Bei anderen Aggregaten zur Herstel lung von Drahtgittern sind die zur Verarbeitung be stimmten Längsdrähte schon vorher auf die benötigten Längen zugeschnitten, und diese vorbereiteten Längs stäbe sind auf einem Vorratstisch gestapelt.
Sie werden aus diesem Vorratsstapel einzeln entnommen und par allel zueinander unter Einhaltung der bei dem fertigen Drahtgitter vorgesehenen Abstände in ihrer Längsrich tung zu der sie mit den Querstäben verbindenden Maschine vorgebracht, die nachstehend als Verbin dungsmaschine bezeichnet sei.
Das Aggregat gemäss der Erfindung stellt eine Fortentwicklung der bekannten Aggregate der zweitge nannten Art dar, und zwar ist es dadurch gekennzeich net, dass es eine der Anzahl Längsstäbe des zu ferti genden Gitters entsprechende Anzahl von zum Erfassen von Einzelstäben bemessenen Greifzangen aufweist, die oberhalb des Vorratstisches in den genannten seitlichen Abständen voneinander angeordnet und, miteinander verbunden, gemeinsam in Richtung zu der Verbin dungsmaschine unter Mitnahme der erfassten Längs stäbe vorschiebbar sind.
Das Erfassen der Stäbe durch die Greifzangen kann hierbei in einer besonderen Ausführungsform in der Weise erfolgen, dass die Greifzangen auf die Stäbe herabgesenkt und betätigt werden. Statt die Greifzan gen zu diesem Zweck senk- und hebbar zu haltern, kann man sie aber in einer andern Ausführungsform auch in fester Höhenlage anordnen und ihnen senk- und hebbare Elektromagneten zuordnen, die zum Hochheben der Längsstäbe dienen und die die hochge hobenen Stäbe den in ihrer festen Höhenlage verhar renden Greifzangen zuführen.
Zur Veranschaulichung des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel darge stellt, und zwar ist als Beispiel ein Aggregat der zweit genannten Art gewählt, das zusätzlich zu den Greifzan gen mit Hebemagneten ausgestattet ist, um auch deren Arbeitsweise erläutern zu können, denn das unmittel bare Erfassen der Stäbe durch die Greifzangen, die zum Zweck des Erfassens gesenkt und nach erfolgtem Erfassen wieder gehoben werden, ist hiernach ohne weiteres ebenfalls verständlich.
Fig.1 zeigt das Aggregat in Seitenansicht, und zwar ist links das äusserste Ende des Vorratsstapels zu erkennen, in der Mitte ein zwischengeschaltetes Maga zin und rechts eine Punktschweissmaschine.
Fig. 2 stellt einen Schnitt durch das Aggregat ge- mäss der in Fig. 1 bezeichneten Ebene A-A dar, also durch das Magazin nebst darüber befindlicher Trans portvorrichtung.
Fig. 3 veranschaulicht in räumlicher Form der Dar stellung eine Gruppe von Greifzangen und Hebema gneten oberhalb des Endes des Vorratsstapels.
In Fig. 1 ist links von dem Vorratstisch 1, dessen Breite etwa der Mattenbreite entspricht, nur das äus- serste Ende dargestellt, zusammen mit dem darauf lie genden Vorratsstapel, dessen einzelne Stäbe 2 an die sem Ende durch die Transportvorrichtung erfasst wer den.
In der Mitte befindet sich der Tisch 3 für das Magazin 4, dessen Ausbildung am besten aus Fig. 2 zu erkennen ist. Dieses Magazin 4 weist Schlitze 5 auf, deren lichte Weite nur geringfügig grösser ist als der Durchmesser der einzelnen Stäbe 2. In Fig. 1 ist die Darstellung der Stäbe 2 so aufzufassen, dass an dieser Stelle ein Schnitt durch das Magazin. 4 längs eines Schlitzes 5 geführt ist.
Der Magazintisch 3 trägt oberhalb des Magazins 4 zwei Laufschienen 6, die sich bis über das Ende des auf dem Tisch 1 liegenden Vorratsstapels 2 erstrecken und auf denen ein Transportbalken 7 mittels Laufrol len 8 verfahrbar gelagert ist. An diesem Transportbal ken 7 sind die Greifzangen 9 befestigt sowie auch die diesen zugeordneten Hebemagnete 10. An dem in Fig. 1 rechts liegenden Ende der Laufschienen 6 befin det sich die Maschine 11, die dazu dient, die Längs stäbe mit den Querstäben zu verbinden. Bei diesem Beispiel handelt es sich um eine Punktschweissma- schine mit Elektroden 12.
Die Darstellung in Fig. 2 möge andeuten, dass die Betätigung der Greifzangen 9 pneumatisch oder hydraulisch erfolgt, jedoch ist auch eine elektrische Betätigung möglich oder eine mechanische Betätigungs- vorrichtung, die ihrerseits durch eine Kraftquelle belie biger Art angetrieben werden mag.
Die Arbeit spielt sich in der Weise ab, dass der Transportbalken 7 mit den durch ihn getragenen, aus Zange 9 und Magnet 10 bestehenden Arbeitsgruppen bis an das linke Ende der Laufschienen 6 gefahren wird. Dort liegen also die Stäbe 2 als Vorratsstapel, wie es Fig. 1 im linken Teil der Zeichnung zeigt. Die Zangen 9 und die Magnete 10 schweben zunächst in Abstand oberhalb der Enden dieser Stäbe 2.
Nunmehr werden die Hebemagnete 10 auf den Sta pel gesenkt und nach Einschalten des Erregerstromes wieder hochgehoben, so dass in der Regel mehrere der obersten Stäbe an ihren Enden durch den Magnet er- fasst und angehoben werden, wie es in Fig. 3 die dritte Gruppe von links zeigt.
Alsdann wird bei allen Gruppen die Greifzange 9 in dem Sinne betätigt, dass die scherenförmigen Greifer sich schliessen. Diese sind so bemessen, dass auch bei Zuführung von mehreren Stäben doch nur ein einziger Stab festgeklemmt wird. Die geschilderte Wirkung wird durch eine bestimmte Schrägstellung der Scherenbak- ken erreicht. Sind die Zangen in diesem Sinne betätigt, so dass jede von ihnen einen der Stäbe ergriffen hat, wird der Erregerstrom der zugehörigen Hebemagnete unterbrochen, und alle nicht erfassten Stäbe fallen wie der herab.
Diese Arbeitsphase ist in Fig. 3 bei der äus- sersten Gruppe rechts dargestellt.
Haben auf diese Weise die Greifzangen 9 je das Ende eines Stabes 2 erfasst, dann wird der Transport balken 6 in Richtung nach rechts gefahren. Dadurch werden alle durch die Zangen 9 an ihren Enden erfassten Stäbe 2 nach rechts gezogen, wie es Fig. 1 in einer mittleren Stellung zeigt.
Hierbei ordnen sich die Stäbe von selbst über den trichterförmig erweiter ten Mündungen der Schlitze 5 in diese Schlitze ein. In dieser Weise fährt der Transportbalken 7 bis ganz an das rechte Ende der Laufschienen 6.
Alsdann werden die Scherenarme der Greifzangen 9 geöffnet, so dass auch diese Enden der Stäbe 2 in die Schlitze 5 des Magazins 4 herabfallen. Somit stehen die Stäbe 2 nun mehr innerhalb des Magazins 4 geordnet, nämlich in dem richtigen Abstand nebeneinander, genau überein anderliegend für die weitere Verarbeitung zur verfü- gung.
Dann tritt der Stabeinstosser 14 in Tätigkeit, der in allen Magazinschlitzen 5 den untersten Stab an seinem linken Ende erfasst und nach rechts um den erforder- lichen Betrag vorschiebt, so dass die rechten Enden der Stäbe 2 nach Durchgang durch mit Trichtermün- dungen versehene Führungsrohre 13 zwischen die Schweisselektroden 12 wandern, wo ihnen - was hier nicht zu behandeln ist - auf irgendeine Weise der Querstab zugeführt wird.
So werden die Längsstäbe 2 in voller Breite des Magazins 4 Schritt für Schritt um diejenige Strecke vorgeschoben, die dem Abstand der Querstäbe voneinander entspricht, und nach jedem Vorschub erfolgt das Festschweissen eines weiteren Querstabes.
Ist aus allen Schlitzen 5 je der unterste Stab 2 vollständig ausgeschoben und verarbeitet, so geht der Stabeinstosser 14 in seine Ursprungsstellung links zurück, und der Arbeitsgang wiederholt sich von neuem. Dieser Arbeitsgang kann mit dem Arbeitsgang der Transportvorrichtung in der Weise gekoppelt wer den, dass jeweils beim Rückgang des Stabeinstossers in die Ausgangsstellung auch der Transportbalken 7 nach links geführt wird, um dort eine neue Gruppe von Stä ben 2 zu erfassen und vorzuziehen.
Die zur Aufnahme der Stäbe 2 dienende Wanne 15 des Tisches 1 ist im Querschnitt dreiecksförmig ge- wellt, so dass im Zuge der fortschreitenden Entnahme und Leerung die übrigbleibenden Stäbe jeweils zur Mitte dieser Dreiecksrinnen nachrücken, bis in jeder der Rinnen der letzte Stab an der tiefsten Stelle liegt, die sich genau unterhalb der Magnet-Zange-Gruppen 9/10 befindet, so dass alle Stäbe bis zum letzten erfasst werden können.
Die konstruktive Ausbildung des Aggregats lässt verschiedene Möglichkeiten offen. So wird es zweckmässig sein, die Greifzangen in einer festen Höhenlage zu belassen und nur die Hebemagnete auf den Vorratsstapel zu senken, um sie dann bis zu der durch die Zangen bestimmten Höhe anzuheben. Hier bei können die Magnete einzeln pneumatisch, hydrau lisch oder elektrisch bewegt werden, oder aber man ordnet sie an einem gemeinsamen Träger an, der als Ganzes auf- und niedergeht.
Der Stabeinstosser greift in die Schlitze 5 je mittels einer schmalen Einstossleiste von unten her ein. Das Mass, um das diese Leiste eingreift, kann wahlweise eingestellt werden. Dadurch ist die Möglichkeit gege ben, die Leiste nur so weit eingreifen zu lassen, dass nur immer der unterste Stab vorgeschoben wird. Han delt es sich um die Fertigung eines Drahtgitters, bei dem die Längsstäbe paarweise zusammengefasst sind, so wird die Einstossleiste höher gestellt, so dass sie in jeder Rinne auch noch den zweitletzten Stab von unten erfasst und auf diese Weise mit jedem Hub zugleich zwei Stäbe vorschiebt.
Sollen Gitter gefertigt werden, bei denen in der Mitte zwei Drähte (Doppelstäbe), aussen zwei oder mehr Drähte als Einzelstäbe mit den Querdrähten ver- schweisst werden, so wird die Einstossleiste in der Mitte auf die Höhe von zwei Stabdurchmessern und aussen auf die Höh eines einzigen Durchmessers ein gestellt.
Das Aggregat gemäss der Erfindung bewirkt somit die genaue Zuführung der Längsstäbe aus einem Vor ratsstapel, innerhalb dessen die einzelnen Stäbe belie big durcheinanderlieb n mögen. Durch diese vollauto matische Zuführung und Ordnung wird Bedienungsper sonal gespart, denn es ist jetzt nur noch erforderlich, von Zeit zu Zeit die Vorratswanne 15 wieder aufzufül len.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aggregat zur Herstellung von Drahtgittern, bei dem die zur Verarbeitung bestimmten Längsstäbe auf einem Vorratstisch gestapelt sind, aus diesem Vorratstapel einzeln entnommen und parallel zueinander unter Ein haltung der bei dem fertigen Drahtgitter vorgesehenen Abstände in ihrer Längsrichtung zu der sie mit den Querstäben verbindenden Maschine vorgebracht wer den, dadurch gekennzeichnet, dass es eine der Anzahl Längsstäbe des zu fertigenden Gitters entsprechende Anzahl von zum Erfassen von Einzelstäben bemesse nen Greifzangen (9) aufweist, die oberhalb des Vorrats tisches (1)in den genannten seitlichen Abständen voneinander angeordnet und, miteinander verbunden, gemeinsam in Richtung zu der Verbindungsmaschine (11) unter Mitnahme der erfassten Längsstäbe vor schiebbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Aggregat nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen in Höhenlage oberhalb des Vorratstisches (1) angeordneten, sich quer über die Breite des Aggre gates erstreckenden Transportbalken (7), an dem alle Greifzangen (9) befestigt sind und der parallel zu sich selbst von einer Stellung über dem Vorratstisch in Vorschubrichtung zur Verbindungsmaschine und zurück verfahrbar ist. 2.Aggregat nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifzan gen senk- und hebbar gehaltert sind. 3. Aggregat nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, gekennzeichnet durch ein zwischen dem Vor ratstisch und der Verbindungsmaschine angeordnetes Magazin (4), das nebeneinander in Abständen, die denjenigen der Längsstäbe des zu fertigenden Gitters entsprechen, senkrechte Schlitze (5) zur Aufnahme der durch die Greifer herangeführten Längsstäbe aufweist und aus dem die bereitgelegten benötigten Stäbe in Vorschubrichtung zur Verbindungsmaschine weiterge fördert werden. 4.Aggregat nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin dungsmaschine auf ihrer den ihr zuzuführenden Längs stäben zugewandten Seite vor jedem dieser Längsstäbe je ein Führungsrohr (13) aufweist, dessen Einlaufende trichterförmig erweitert ist, während sein lichter Durchmesser im übrigen mit geringfügigem Spiel dem jenigen der Längsstäbe entspricht, so dass dieses Rohr dem ihm zugeführten Längsstab die erforderliche genaue Führung gibt. 5. Aggregat nach Unteransprüchen 2 und 3. 6. Aggregat nach Unteransprüchen 2 und 4. 7. Aggregat nach Unteransprüchen 3 und 4.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH19567A CH459934A (de) | 1967-01-06 | 1967-01-06 | Aggregat zur Herstellung von Drahtgittern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH19567A CH459934A (de) | 1967-01-06 | 1967-01-06 | Aggregat zur Herstellung von Drahtgittern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH459934A true CH459934A (de) | 1968-07-31 |
Family
ID=4181413
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH19567A CH459934A (de) | 1967-01-06 | 1967-01-06 | Aggregat zur Herstellung von Drahtgittern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH459934A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1925844B1 (de) * | 1969-05-21 | 1970-12-23 | Werner Grommes Jun | Vorrichtung zum Beschicken von Einlegerahmen für die Herstellung geschweisster Drahtgitter |
| DE2153319A1 (de) * | 1971-10-26 | 1973-05-03 | Roth Electric Gmbh | Draht- oder stabeinlegevorrichtung fuer gitterschweissmaschinen |
| DE2922709A1 (de) * | 1979-06-05 | 1980-12-11 | Scharringhausen Maschinenbau | Vorrichtung zur herstellung von bewehrungskoerben fuer betonrohre |
-
1967
- 1967-01-06 CH CH19567A patent/CH459934A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1925844B1 (de) * | 1969-05-21 | 1970-12-23 | Werner Grommes Jun | Vorrichtung zum Beschicken von Einlegerahmen für die Herstellung geschweisster Drahtgitter |
| DE2153319A1 (de) * | 1971-10-26 | 1973-05-03 | Roth Electric Gmbh | Draht- oder stabeinlegevorrichtung fuer gitterschweissmaschinen |
| DE2922709A1 (de) * | 1979-06-05 | 1980-12-11 | Scharringhausen Maschinenbau | Vorrichtung zur herstellung von bewehrungskoerben fuer betonrohre |
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