[go: up one dir, main page]

CH459026A - Ski mit veränderbarer Härte - Google Patents

Ski mit veränderbarer Härte

Info

Publication number
CH459026A
CH459026A CH116066A CH116066A CH459026A CH 459026 A CH459026 A CH 459026A CH 116066 A CH116066 A CH 116066A CH 116066 A CH116066 A CH 116066A CH 459026 A CH459026 A CH 459026A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ski
push
dependent
ski according
slider
Prior art date
Application number
CH116066A
Other languages
English (en)
Inventor
Mutzhas Maximilian Friedric Dr
Original Assignee
Mutzhas Maximilian F
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEM64339A external-priority patent/DE1298024B/de
Application filed by Mutzhas Maximilian F filed Critical Mutzhas Maximilian F
Publication of CH459026A publication Critical patent/CH459026A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/06Skis or snowboards with special devices thereon, e.g. steering devices
    • A63C5/07Skis or snowboards with special devices thereon, e.g. steering devices comprising means for adjusting stiffness

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Ski     mit    veränderbarer Härte    Die Erfindung betrifft einen Ski mit veränderbarer  Härte, bei dem die Relativspannung des über der neu  tralen Horizontalebene liegenden Schichtabschnittes zur  Änderung der Härte durch ein     Schubstangensystem    ver  änderbar ist, durch das von einer im mittleren Teil des  Skis liegenden Stellvorrichtung ein Druck auf die     End-          bereiche    des Skis     ausübbar    ist.  



  Skier sind in ihrem mittleren Teil nach oben durch  gewölbt, um     eine    vorbestimmte Federwirkung senkrecht  zur Lauffläche zu erzielen. Die Grösse dieser Feder  wirkung des     Skis    gegen     Durchbiegung    der Längsachse  um die Querachse senkrecht zur Lauffläche, im allge  meinen als  Härte  bezeichnet,     beeinflusst    ausschlag  gebend die Fahreigenschaften. Die für ein bestimmtes  Körpergewicht, eine, bestimmte Grösse und einen be  stimmten Fahrstil des Fahrers notwendige Härte ändert  sich mit den Unterschieden des Geländes und den  Eigenschaften des Schnees. So erfordert z. B. ein schwe  rer Fahrer einen grösseren Widerstand gegen das Durch  biegungsvermögen des Skis als ein leichter Fahrer, wäh  rend anderseits z.

   B. weicher Tiefschnee einen ge  ringeren Widerstand, d. h. eine geringere Härte er  fordert als eine festgefahrene Piste.  



  Anspruchsvolle Fahrer mussten bisher mehrere Paar  Ski unterschiedlichen     Durchbiegungsvermögens,    d. h.   Härte , zur Berücksichtigung der unterschiedlichen Ge  lände- und Schneebedingungen bereithalten.  



  Um das     Durchbiegungsvermögen    des Skis zu beein  flussen, ist es bekannt, über die Länge des Skis     Zug-          oder    Druckelemente anzubringen, die eine zusätzliche  Zug- oder Druckspannung     rin    Längsrichtung des Skis  ausüben. So ist es z. B. zur Verminderung der Flatter  neigung bekannt, ein Zug- oder     Druckstangensystem     in Führungslaschen auf der Oberseite des Skis anzu  bringen, das am Ende bzw. der Spitze des Skis fest mit  dem Ski verbunden ist und im mittleren Teil an einem  Federsystem liegt.

   Ferner ist es bekannt, an der Spitze  und am Ende festgelegte Spannseile in Rinnen zwischen  der untersten Laufschicht und der Hauptschicht des  Skis     einzulegen.    Diese bekannten Zugelemente können    auch bandartig ausgebildet sein. Ferner ist es zur Ver  änderung des     Durchbiegevermögens    des Skis bekannt,  in die neutrale Faser des Skis verstellbare Biegeelemente       einzulegen,    die die     Gesamtbiegungseigenschaften    beein  flussen.  



  Alle diese bekannten Anordnungen ermöglichen je  doch entweder nur eine Zugausübung oder machen in  folge der bei     Druckausübung    auftretenden Knickbe  lastung der Schubelemente ein sehr schweres     Gestänge     erforderlich, das das Gewicht des Skis erhöht und seine  Aussenform verändert. Da bei Änderungen des Durch  biegevermögens durch Zugausübung die Spannelemente  in den unteren Schichten des Skis verlaufen müssen, ist  der Einbau dieser Elemente schwierig.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das       Durchfederungsvermögen    eines aus einer oder mehreren       übereinanderliegenden    Schichten bestehenden Skis mit  Hilfe von Druckelementen verändern zu können, die in  den Ski im Rahmen der normalen Fertigung einfach  einzubauen sind, so dass sie an der     Oberfläche    des Skis  nicht in Erscheinung treten, und die das Gewicht des       Skis    nicht wesentlich erhöhen.  



  Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht,  dass die Schubstangen flache Bänder sind, die in einer  in Längsrichtung des Skis verlaufenden Nut in der un  ter einer Deckschicht liegenden Schicht mit Gleitsitz  eingelegt sind. Durch das Einlegen der Schubstangen  in die Nut unter einer Deckschicht wird ein wesentlicher  Teil der Knickbelastung vom Ski selbst aufgenommen  und dadurch das     Durchbiegevermögen    des Skis nicht  nur zwischen der Stellvorrichtung und der Spitze bzw.  dem Ende, sondern gleichförmig über die ganze Länge  beeinflusst. Es ergeben sich dadurch wesentlich günsti  gere Fahreigenschaften als bei den bekannten Anord  nungen, gleichzeitig mit einem sehr einfachen Zusam  menbau und einer gegenüber dem normalen Ski nahezu  unveränderten Aussenform.  



  Die Schubstangen können ein rechteckiges Quer  schnittprofil oder ein solches mit erhöhtem Widerstands  element, z. B. U-förmiges, aufweisen. Sie können in den      Endbereichen des Skis an den an sich bekannten Spitzen  und/oder     Hinterendenbeschlägen    festgelegt sein und an  ihren Betätigungsenden an Gleitstücken liegen, gegen  welche eine Spannvorrichtung wirkt. Vorzugsweise wei  sen die Gleitstücke eine Fläche auf, auf der sich die  Schubstange mit seinem Endabschnitt flach auflegt und  sich mit seiner Stirnseite gegen eine Schulter des     Gleit-          stücks    abstützt. Die Schubstange kann sich über ein  Federelement gegen das Gleitstück abstützen.

   Vorzugs  weise ist das Federelement ein zwischen die Stirnfläche  der Schubstange und die Schulter des Gleitstücks einge  legter Puffer aus elastischem Werkstoff. Das Gleitstück  kann in einer Führungsplatte verschiebbar sein, welche  in die die Längsnute für die bandförmigen Stäbe aufwei  sende Schicht des Skis eingelassen ist. In der Nut der       Führungsplatte    kann eine Spannvorrichtung, wie eine  z. B. in einer Bohrung im     Nutgrund    gelagerte Nocken  scheibe mit exzentrischer Leitkurve angeordnet sein.  Die     Nockenscheibe    kann sich an der dem Gleitstück  gegenüberliegenden Seite gegen     ein    an der Führungs  platte festliegendes     Widerlager    abstützen.

   An der Stirn  seite der     Nocke    kann eine kreisförmige, konzentrisch  zur Drehachse liegende Ringschulter zur Anlage am       Widerlager    vorgesehen     sein.    Es kann aber auch die  Leitkurve der     Nockenscheibe    etwa über die Hälfte des  Umfangs verlaufen und die andere Hälfte des Umfangs  der     Nocke    als halbkreisförmige, konzentrisch zur Dreh  achse liegende Stützfläche zur Anlage am     Widerlager     ausgebildet sein.  



  Um eine Arretierung in den einzelnen Einstellungen  zu erreichen, wird die     Leitfläche    der     Nockenscheibe     vorzugsweise in bekannter Weise aus aufeinanderfolgen  den, geraden Abschnitten mit zunehmendem Radial  abstand gebildet, die sich beim Drehen nacheinander  gegen die ebene Stirnfläche des     Gleitstücks    anlegen.  Die     Nocke    kann aber auch .eine wellenförmige     Nocken-          fläche    und die     Stirnfläche;    des Gleitstücks eine entspre  chend wellenförmige     Ausbildung    aufweisen. Durch diese  Ausbildungen wird eine Selbsthemmung der Einstellung  in Stufen erreicht.  



  Um die zur Verstellung der     Nocke    erforderliche er  hebliche Drehkraft ohne zusätzliches Werkzeug zu er  möglichen,     weist    der     mit    der     Nocke    verbundene Dreh  kopf vorzugsweise     Radialbohrungen    zum Einstecken der       Skistockspitze    auf, so dass der     Skistock    als Drehhebel ein  gesetzt werden kann.

   Zur Abdichtung kann dieser Be  tätigungsknopf durch die     Schraube    für seine Befestigung  mit der Welle der     Exzenternocke    gegen die Oberfläche  des     Skis        angepresst    und an der Unterseite des     Knopfes     konzentrisch zur Drehachse wenigstens     eine        Umfangs-          rille    angeordnet sein, in welche ein Dichtungsring aus  einem elastischen Werkstoff mit geringem Reibungs  koeffizienten gegen das Material der     Deckschicht    des  Skis eingelegt ist.

   Bei     Betätigung        der        Schubbänder    durch  eine     Verstellvorrichtung    kann die     Nockenscheibe    zwei  gegenüberliegende Leitkurven aufweisen und sich gegen  zwei gegenüberliegend in der Führungsplatte liegende  Gleitstücke abstützen.  



  Die Spannvorrichtung kann auch eine an der Ober  seite des Skis     betätigbare,    in     Druckrichtung    schräg  nach unten verlaufende     Druckspindel        sein,    die sich gegen  eine entsprechend abgeschrägte     Stirnfläche    an dem der  Schubstange gegenüberliegenden Ende des Gleitstückes  abstützt. Die Spannvorrichtung kann ferner eine     in     Längsrichtung des Skis liegende Spindel sein, die mit       einem    Gewinde in ein entsprechendes     Gegengewinde     des     Gleitstückes    eingreift.

   Sie kann sich dabei mit ihrer    dem Gewinde gegenüberliegenden Seite gegen eine  Druckfläche im Ski abstützen oder zur Betätigung von  gegenläufig von der Spannvorrichtung weg verlaufenden  Schubstangen an beiden Seiten gegenläufige Gewinde  aufweisen, die in entsprechende Gewindebohrungen der  Gleitstücke an den Enden der Schubstangen     eingreifen.     Es kann je eine Schubstange von der Spitze bzw. vom  Ende des Skis bis zu einer vor bzw. hinter der Bin  dung liegenden Spannvorrichtung verlaufen und der  mittlere Teil des Skis kann     zwischen    den Spannvor  richtungen verstärkt sein.

   Wenn mehrere Schubstangen  parallel nebeneinander angeordnet sind, kann ein     Gleit-          stück    mit einer entsprechenden Anzahl von     Widerlagern     für alle parallel     nebeneinanderliegenden    Schubstangen  vorgesehen sein.  



  Die Erfindung wird im     folgenden    anhand von Aus  führungsbeispielen näher erläutert.  



  In den Zeichnungen zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht des Skis mit einer An  ordnung zur     Veränderung    der     Elastizitätseigenschatten,          Fig.    2 einen Schnitt entlang der Linie     II-11    in       Fig.    1,       Fig.    3 eine Draufsicht auf die Spitze des Skis gemäss       Fig.    1,       Fig.    4 einen Schnitt entlang der Linie     IV-IV    in       Fig.    3,       Fig.    5 eine Draufsicht auf das hintere Ende des  Skis gemäss     Fig.    1,

         Fig.    6 einen Schnitt entlang der Linie     VI-\'I    in       Fig.    5,       Fig.    7     eine    Draufsicht auf     eine    Spannvorrichtung,  wie sie bei dem Ski gemäss     Fig.    1 verwendet werden  kann, wobei die Deckschicht des Skis teilweise ausge  brochen ist,       Fig.    8 einen Schnitt entlang der Linie     VIII-VIII        in          Fig.    7,

         Fig.    9 schematisch eine Draufsicht auf eine     Nocke     für die     Spannvorrichtung    gemäss     Fig.    7,       Fig.    10 eine Ansicht ähnlich     Fig.9    auf eine  andere     Ausführungsform    der     Nocke,          Fig.    11 einen Teilschnitt durch die     in    den Ski ein  gebaute fertig     montierte    Spannvorrichtung gemäss     Fig.    7,

         Fig.    12 einen     Teilaxialschnitt    durch eine     Abwand-          lungsform    der Spannvorrichtung,       Fig.    13 einen     Teilaxialschnitt    durch     eine    andere       Abwandlungsform    der Spannvorrichtung,       Fig.    14 eine Ansicht     ähnlich        Fig.    13, in der die  darin dargestellte     Spannvorrichtung    für die Schubaus  übung auf die zur Spitze und auf die zum Skiende  führenden Schubstangen ausgebildet ist,

   und       Fig.    15 schematisch eine Draufsicht auf     eine    weitere       Abwandlungsform    der Spannvorrichtung.  



  Der in     Fig.    1 bis 8 dargestellte Ski 1 mit Bindung 2  besteht aus     einer    aus     Holzleisten    verleimten mittleren  Schicht 3, einer Laufschicht 4 und     einer    Deckschicht 5.  In der Oberseite der mittleren Schicht 3 ist eine Nut 6       eingefräst,    in der     Schubstangen    7 mit     Gleitsitz    liegen.  Die Schubstangen verlaufen vom Spitzenbeschlag 8 bzw.  vom hinteren Endbeschlag 9 über die ganze Länge bis  zu den im Bereich der Bindung liegenden Spannvorrich  tungen 10.

   Der zwischen den Spannvorrichtungen 10  liegende mittlere Teil des Skis ist durch eine Einlage 11  oder durch eine entsprechende Verdickung verstärkt,  so dass er an der     Durchbiegung    des Skis beim Fahren  nicht wesentlich teilnimmt bzw. Schubkräfte aufnimmt.  



       Anstelle    zweier Spannvorrichtungen 10     kann    auch  nur     eine    Spannvorrichtung, vorzugsweise vor der Bin-           dung,    vorgesehen sein, wobei die rückwärtige Schub  stange vom hinteren Endbeschlag 9 bis zur vor der  Bindung liegenden     Spannvorrichtung    10 durchläuft.  



  Im Spitzenbeschlag 8 und im     hinteren    Endbeschlag  9 ist, wie in     Fig.    3 und 4 bzw. 5 und 6 dargestellt, die  Schubstange in einer entsprechenden     Ausnehmung    ein  gesetzt und z. B. durch Hartlöten oder Verschrauben  festgelegt.  



  Die in     Fig.    7 und 8 dargestellte Spannvorrichtung  besteht aus einer in die Schicht 3 des Skis eingelassenen  Führungsplatte 12. Diese ist mit     einer    Längsnut 13  versehen, die an der einen Seite durch eine Querwand  14 verschlossen ist, während sie am gegenüberliegenden  Ende einen Durchgang für die Schubstange 7     aufweist..     In der dem Durchgang für die Stange 7 zugewandten  Seite der Nut liegt ein Gleitstück 15, welches im  Längsschnitt     L-förmig    ausgebildet ist. Der eine Schen  kel des L dient als Auflage für die untere Fläche des  Endabschnittes der Schubstange 7, welches sich mit  seiner freien Stirnfläche gegen den eine Schulter bil  denden anderen Schenkel abstützt.

   Die Höhe des Gleit  stückes entspricht etwa der Tiefe der Nut. Um     das     Gleitstück in der Führungsplatte nur in Längsrichtung  des Skis verschiebbar zu lagern, können die Seitenflächen  des Gleitstückes     schwalbenschwanzförmig,        T-förmig     oder dergleichen ausgebildet sein.  



  An der verschlossenen Seite der Nut 13 in der  Führungsplatte 12 liegt in einer Bohrung 16 am Nut  grund mit einem entsprechenden Zapfen eine Nocken  scheibe 17. Die     Nockenscheibe    17 weist eine Betäti  gungswelle 18 auf, die in einem Vierkant 19 endet.  



  Wie in     Fig.    9 und 10 dargestellt, hat die     Nocken-          scheibe    auf der einen Hälfte     ihres    Umfanges eine kon  zentrisch zur Drehachse liegende halbkreisförmige Füh  rungsfläche 20, die sich zur Aufnahme der Reaktions  kräfte bei der Ausübung der Schubkraft auf die Schub  stange 7 gegen ein in     Fig.    7 dargestelltes     Widerlager    21  an der     Abschlusswand    14 der Nut 13 in der Führungs  platte 12 anlegt.

   Die Leitfläche 22 der     Nockenscheibe     kann, wie in     Fig.    9 dargestellt, in einzelnen geraden  Flächen abgestuft sein, die sich bei Drehung der Nocken  scheibe nacheinander gegen die ebene Stirnfläche des  Gleitstückes 15 anlegen, oder aber die Leitfläche kann,  wie bei 23 in     Fig.    10 dargestellt, wellenförmig ausge  bildet sein und gegen     eine    entsprechende Welle 24 am  Gleitstück 15 arbeiten. Durch diese Anordnungen     wird     eine Arretierung der     Nockenscheibe    in der entsprechen  den Einstellung erreicht, die nur durch einen entspre  chend grossen Kraftaufwand aufgehoben wird, während  ein unbeabsichtigtes Verstellen verhindert ist.  



  Wie     in        Fig.    11 dargestellt, läuft nach dem Zu  sammenbau die Deckschicht 5 des Skis über die Spann  vorrichtung 10 durch und ist lediglich von der Be  tätigungswelle 18 der     Nockenscheibe    17 durchsetzt,  während     Vierkant    19 über die Deckschicht 19 hinaus  ragt. Auf diesen Vierkant ist mit einem entsprechenden       Vierkantloch    ein Stellknopf 25 aufgesetzt und mittels  einer Mutter 26 in einer     Axialbohrng    im Vierkant 19  festgelegt.

   Der Knopf 25 weist radial nach innen und  schräg nach unten verlaufende Bohrungen 27 auf, die  zum Einstecken der Spitze des Skistockes dienen, so  dass der Skistock als Betätigungshebel beim Stellen ver  wendet werden kann und eine sehr erhebliche Kraft  ausübung möglich ist. In einer konzentrisch zur Dreh  achse liegenden Umfangsnut 28 am Boden des Knopfes  25 ist ein     Dichtungsring    29, z.

   B. aus     Polyurethan,    ein  gelegt und beim Anziehen der Schraube 26 gegen die    Aussenfläche der Deckschicht 5     angepresst.    Dadurch  wird einerseits     eine    weitere Hemmung und Arretierung  der Einstellung erreicht, während anderseits ein Ein  dringen von Schnee oder Staub oder Schmutz in die       Verstellvorrichtung    oder in die Längsnut 6 des Skis mit  Sicherheit     verhindert        wird.     



  Der Stellknopf kann eine Skala an seiner unteren  Kante aufweisen, deren Stellung gegen eine Zeiger  marke 30 die Einstellung der Spannvorrichtung anzeigt  und damit einen Hinweis auf die eingestellte Elastizität  gibt.  



  In     Fig.    12 ist eine     Abwandlungsform    der Spann  vorrichtung dargestellt, bei der die Führungsplatte 12'  mit einer Deckplatte abgedeckt ist, die einen Vor  sprung 31 aufweist, in der eine in Längsrichtung des  Skis schräg nach unten laufende Gewindebohrung 32  angebracht ist. Das Gleitstück 15' hat eine rechtwinklig  zur Achse der Bohrung 32 liegende schräge Stirnfläche,  gegen die sich eine in der Bohrung 32     verschraubbare     Gewindespindel 33 anlegt. Durch Verstellen der Ge  windespindel 33 durch Drehen des Knopfes 34, z. B.  mittels eines in die Löcher 35 mit der Spitze einge  steckten Skistockes, wird das Gleitstück 15' in der Nut  der Führungsplatte 12' verschoben.  



  In     Fig.    13 ist eine weitere     Abwandlungsform    der  Spannvorrichtung dargestellt, bei der die Druckspindel  37 in einer entsprechenden Gewindebohrung 38 im  Gleitstück 15" liegt. Die Spindel 37 ist mittels eines  Knopfes 39 verstellbar, z. B. durch mit der Spitze in eine  der     Ausnehmungen    40 eingesteckten Skistockes ver  stellbar, und stützt sich mit einem Zapfen 41 gegen  eine entsprechende Druckplatte 42 in einer Lagerboh  rung in der als     Widerlager    dienenden Endwand 14 der  Führungsplatte 12 ab.  



  Wenn durch     eine    Spannvorrichtung gleichzeitig die  nach der Spitze zu und die nach dem Hinterende des  Skis zu verlaufende Schubstange gespannt werden soll,  kann die Spannvorrichtung gemäss     Fig.    13 in der in       Fig.    14 dargestellten     Weise    abgewandelt sein, wobei  anstelle des Zapfens 41 eine weitere Gewindespindel  37' vorgesehen ist, die sich in ein weiteres Gleitstück  15" gegenüber dem ersten Gleitstück 15' einschraubt.  Die Endwand 14 der Führungsplatte 12 ist dann bei  der Führungsplatte 12" durch eine eine entsprechende  mit der ersten Nut fluchtende Nut enthaltende Ver  längerung der Führungsplatte ersetzt.  



  In     Fig.    15 ist eine Spannvorrichtung dargestellt,  bei der bei Anordnung von je zwei parallel nebenein  ander verlaufenden Schubstangen nach der Skispitze und  nach dem Skiende die Spannung mittels einer einzigen  Spannvorrichtung     erfolgen    kann. Die     Nockenscheibe    43  hat zwei je über eine Umfangshälfte verlaufende     Leit-          flächen    44, die entsprechend der     Leitfläche    22 gemäss       Fig.    9 aus einzelnen geraden Flächen zusammengesetzt  sind.

   Die Führungsplatte 45 entspricht in ihrer grund  sätzlichen Anordnung der Führungsplatte 12" gemäss       Fig.    14, hat jedoch eine Breite etwas grösser als der  Aussenabstand der beiden nebeneinander parallel ver  laufenden Schubstangen. Die Gleitstücke 46 entsprechen  in ihrem grundsätzlichen Aufbau den Gleitstücken 15,  sind jedoch entsprechend breit, wobei zwischen den bei  den Bändern ein Füllstück 47 angeordnet ist, um die  gegebenenfalls seitlich auf die Schubstangen wirkenden  Kräfte aufzunehmen. Durch Drehen der     Nockenscheibe     43, z. B. mittels eines Knopfes 25 gemäss     Fig.    11,  werden beide     Gleitstücke    46 gleichmässig verstellt und      übertragen die entsprechenden Schubkräfte auf die  Schubstangen 7.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ski mit veränderbarer Härte, bei dem die Relativ spannung des über der neutralen Horizontalebene lie genden Schichtabschnittes zur Änderung der Härte durch ein Schubstangensystem veränderbar ist, durch das von einer im mittleren Teil des Skis liegenden Stellvorrich tung ein Druck auf die Endbereiche des Skis ausübbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstangen flache Bänder (7) sind, die in einer in Längsrichtung des Skis (1) verlaufenden Nut (6) in der unter einer Deck schicht (5) liegenden Schicht (3) mit Gleitsitz eingelegt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Ski nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubbänder (7) ein Querschnittsprofil mit einer gegenüber einem Band mit rechteckigem Quer schnitt erhöhten Widerstandsmoment aufweisen. 2. Ski nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubbänder (7) in den Endbereichen des Skis an den Spitzen- und/oder Hinterendenbeschlägen (8, 9) festgelegt sind. 3. Ski nach einem der vorhergehenden Unteran sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubbänder (7) an ihren Betätigungsenden an Gleitstücken (15) liegen, gegen welche eine Spannvorrichtung (17-19, 33-35, 37-40) wirkt. 4.
    Ski nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass jedes Schubband (7) sich mit seinem Endabschnitt flach auf eine Fläche des Gleitstücks (15) auflegt und sich mit seiner Stirnseite gegen eine Schulter des Gleitstücks abstützt. 5. Ski nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass das Gleitstück (15) in einer Führungsplatte (12) verschiebbar ist, welche in die die Längsnut für die Schubbänder (7) aufweisende Schicht (3) des Skis eingelassen ist. 6. Ski nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass in der Nut (13) der Führungsplatte (12) die Spannvorrichtung angeordnet ist. 7.
    Ski nach Patentanspruch, mit einer Nocken scheibe als Spannvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenscheibe (17) in einer Bohrung im Hut grund gelagert ist. B. Ski nach Unteransprüchen 3, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Gleitstück (15) ge genüberliegenden Seite an der Führungsplatte (12) ein Widerlager (14) angeordnet ist, gegen welches sich die Nockenscheibe (17) abstützt. 9.
    Ski nach Unteransprüchen 3 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leitfläche (22) der Nockenscheibe (17) aus aufeinanderfolgenden, geraden Abschnitten mit unterschiedlichem Radialabstand gebildet ist, - die sich beim Drehen nacheinander gegen die ebene Stirn fläche des Gleitstücks (15) anlegen. 10. Ski nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der mit der Nockenscheibe (17) ver bundene Drehknopf (25) Radialbohrungen (27) zum Einstecken der Skistockspitze aufweist. 11.
    Ski nach Patentanspruch, mit einer Spannstelle, für die vor und hinter der Bindung liegenden Schub bänder, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nocken scheibe (43) zwei diametral gegenüberliegende Leit- flächen (44) aufweist, die sich gegen gegenüberliegend in der Führungsplatte (45) liegende Gleitstücke (46) ab stützen. 12.
    Ski nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Spannvorrichtung eine an der Ober seite des Skis betätigbare, in Druckrichtung schräg nach unten verlaufende Druckspindel (33) ist, die sich gegen eine entsprechend abgeschrägte Stirnfläche an dem dem Schubband (7) gegenüberliegenden Ende des Gleit- stückes (15') abstützt. 13.
    Ski nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Spannvorrichtung eine in Längs richtung des Skis liegende Spindel ist, die mit einem Gewinde (37, 37') in ein entsprechendes Gegenge winde des Gleitstücks (15") eingreift. 14. Ski nach Patentanspruch, mit parallel neben einander verlaufenden Schubbändern, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Gleitstück (46) mit einer entsprechen den Anzahl von Widerlagern für alle parallel nebenenn- anderliegenden Schubbänder (7) vorgesehen ist.
CH116066A 1965-02-05 1966-01-27 Ski mit veränderbarer Härte CH459026A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM0050661 1965-02-05
DEM64339A DE1298024B (de) 1965-02-26 1965-02-26 Einrichtung zum Veraendern des Durchfederungsvermoegens eines Skis

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH459026A true CH459026A (de) 1968-06-30

Family

ID=25987171

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH116066A CH459026A (de) 1965-02-05 1966-01-27 Ski mit veränderbarer Härte

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH459026A (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3806142A (en) * 1971-04-13 1974-04-23 A Arnsteiner Ski-tip
US4293142A (en) * 1979-07-16 1981-10-06 K-2 Corporation Vibration damped ski
US5924717A (en) * 1995-03-10 1999-07-20 Htm Sport-Und Freizeitgeraete Aktiengesellschaft Control mechanism for a stiffening arrangement
EP1990073A1 (de) * 2007-05-11 2008-11-12 Skis Rossignol Reguliervorrichtung des Kantenschleifers eines Snowboards

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3806142A (en) * 1971-04-13 1974-04-23 A Arnsteiner Ski-tip
US4293142A (en) * 1979-07-16 1981-10-06 K-2 Corporation Vibration damped ski
US5924717A (en) * 1995-03-10 1999-07-20 Htm Sport-Und Freizeitgeraete Aktiengesellschaft Control mechanism for a stiffening arrangement
EP1990073A1 (de) * 2007-05-11 2008-11-12 Skis Rossignol Reguliervorrichtung des Kantenschleifers eines Snowboards
FR2915905A1 (fr) * 2007-05-11 2008-11-14 Rossignol Sa Dispositif de reglage de spatule d'une planche de glisse

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1298024B (de) Einrichtung zum Veraendern des Durchfederungsvermoegens eines Skis
DE4219036C2 (de) Snowboardbindung
DE2115199C2 (de) Sicherheitsskibindung
DE3934891A1 (de) Daempfungseinrichtung fuer stoesse und schwingungen zwischen einem ski und der bindung des schuhs
DE2916348A1 (de) Sicherheitsbindung fuer ski mit seitlicher ausloesung
DE3141425C1 (de) Sicherheitsbindung für Ski
CH678686A5 (de)
EP0151975B1 (de) Langlaufski
EP1297869B1 (de) Schneegleitbrett, insbesondere Ski
DE3229910C2 (de) Mastfußhalterung für ein Segelbrett
DE3135170A1 (de) Stiefel
CH459026A (de) Ski mit veränderbarer Härte
EP0619750B1 (de) Vorrichtung zum einstellen der vorspannung bzw. durchbiegung bei snowboards oder skis und deren verwendung
CH688540A5 (de) Befestigungseinrichtung fuer Bindungen auf Snowboards und Skis.
EP0432588A2 (de) Bindung für Snowboards
DE10157199A1 (de) Haltegesamtheit eines Schuhs auf einem Brett
DE1578852A1 (de) Ski mit veraenderbarem Durchfederungsvermoegen
AT202049B (de) Skibindung
DE9215995U1 (de) Bindung für Snowboard
DE2642978A1 (de) Tennisschlaeger
DE2107376A1 (de) Verstell und Anzeigeeinrichtung
DE3838586A1 (de) Seitliche fuehrungsvorrichtung eines schuhs auf einem langlaufski
DE1186789B (de) Absatzplatte fuer Skibindungen
DE2235478A1 (de) Sohlenhalter fuer skibindungen
DE2902838A1 (de) Sicherheitsskibindung