CH457096A - Schneidwerkzeug zum Herstellen und zum Abrichten von Form- und Globoidschleifschnecken - Google Patents
Schneidwerkzeug zum Herstellen und zum Abrichten von Form- und GloboidschleifschneckenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
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- B24B53/12—Dressing tools; Holders therefor
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Description
Schneidwerkzeug zum Herstellen und zum Abrichten von Form- und Globoidschleifschnecken Die Erfindung betrifft ein Schneidwerkzeug zur Herstellung und zum Abrichten von Form- und Glo- boidschleifschnecken für das Schleifen der Zahnflan ken von Stirnzahnrädern nach dem Schraubwälzver- fahren.
Bei den bekannten Schraubwälzverfahren zum Schleifen der Zahnflanken von Stirnzahnrädern be dient man sich gewöhnlich zylindrischer Schleifschnek- ken mit einem Zahnstangenprofil. Es kommen auch Globoidschleifschnecken zum Schleifen der Zahnflan ken von Stirnzahnrädern zur Anwendung.
Mit diesen Globoidschleifschnecken ist der Vorteil verbunden, dass sich im Gegensatz zu der punktförmigen Berüh- rung bei zylindrischen Schleifschnecken Linienberüh rung mit den Zähnen des zu schleifenden Zahnrades ergibt.
Das Profil wird in der Regel mit Hilfe eines am Umfang auf die umlaufende Schnecke einwirkenden, an der Schnecke vorbeigeführten Diamanten in die Schleifschnecke eingearbeitet. Das Abrichten erfolgt entsprechend. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, das Profilieren und/oder Abrichten von Schleifschnek- ken entsprechend dem Wälzschleifen vorzunehmen, d. h.
zum Beispiel einen am Umfang einer umlaufen den, an der umlaufenden Schleifschnecke vorbeigeführ ten Scheibe angeordneten Diamanten oder eine Reihe von jeweils mit der das Zahnprofil tragenden Stirn kante wirksamer Profilzähne eines Zahnrades auf die Schleifschnecke einwirken zu lassen.
Das Profilieren und/oder Abrichten von Schleif schnecken in Anlehnung an das Wälzschleifen ermög licht an sich eine schnellere Bearbeitung der Schleif schnecken, es ist jedoch bisher mit dem Nachteil ver bunden, dass damit keine konstante Steigung an der Schnecke erzielt wird, sondern die äusseren Schnek- kengänge eine andere, nämlich eine kleinere Steigung erhalten als die inneren Gänge. Eine solche Schnecke schleift dann praktisch nur mit den äusseren Gängen. Daraus leitet sich einerseits eine geringe Standzeit der Schleifschnecke her und andererseits eine mangelhafte Genauigkeit der Flankenform des mit der Schleif schnecke bearbeitenden Zahnrades.
Ursache dieser Nachteile ist, dass beim Profilieren und/oder Abrichten mit Hilfe eines Diamanten bzw. eines Profilzahnes nach dem Wälzverfahren zwischen Werkstück- und Werkzeugspindel bei jedem Einlaufen des Werkstückes in das Werkzeug eine Bremsung der Drehbewegung des Werkstückes auftritt. Aufgrund des so hervorgeru fenen Steigungsfehlers an der Schleifschnecke entste hen entsprechende Fehler am Werkstück. Das be kannte zahnradförmige Werkzeug lässt seine Zähne nacheinander an der Schleifschnecke wirksam werden, so dass ebenfalls Steigungsfehler an der Schleif schnecke vorkommen können.
Aus der Erkenntnis der Ursachen der beim Profi lieren und/oder Abrichten von Schleifschnecken. mit einem Diamanten bzw. Profilzahn und einem auf sei nen Profilkanten wirksamen Abrichtzahnrad auftreten den Nachbeile heraus zeichnet sich das erfindungsge. mässe Werkzeug zur Herstellung von Form- und Glo- boidschleifschnecken für das Schleifen der Zahnflan- ken von Stirnzahnrädern nach dem Schraubenwälzver- fahren durch einen Grundkörper in Form eines Stirn
zahnrades aus, dessen Zahnflanken mit in eine Grund masse eingebetteten Partikeln grosser Härte bestückt sind.
Ein Ausführungsbeispiel des Werkzeuges nach der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 ein Schneidrad in Seitenansicht, Fig. 2 einen Schneidzahn mit statistisch über die Zahnflanke verteilten Diamanten.
Fig. 3 einen Schneidzahn mit geometrisch über die Zahnflanke verteilten Diamanten.
Das dargestellte Werkzeug besitzt einen Grundkör per 11, welcher die äussere Form eines Zahnrades auf weist. Die Zahnflanken 12 des Grundkörpers 11 sind in an sich bekannter Weise bestückt mit in eine Grund masse 13 eingebetteten Diamanten 14. Das Werkzeug wird. verwendet zur Herstellung von Form und Globoidschleifschnecken für das Schleifen der Zahnflanken von Stirnzahnrädern nach dem Schraubwälzverfahren. Das Werkzeug gewährleistet sowohl beim Einlaufen des Werkstückes in das Werk zeug als auch während des gesamten Profilier- bzw.
Abrichtvorganges eine gleichbleibende Beanspruchung des Getriebes und damit die Ausschaltung des nachtei ligen Einflusses des Laufspieles zwischen den Getriebe rädern. Dank dessen können mit dem Werkzeug Schleifschnecken mit konstanter Gangsteigung herge stellt werden.
Solche Schleifschnecken gewährleisten die anzustrebende Genauigkeit der Flankenform der zu schleifenden Zahnräder,, wobei in vorteilhafter Weise hinzukommt, dass etwaige Fehler auf den Flanken des Schneid- bzw. Abrichtrades von den folgenden, gleich sinnigen Flanken korrigiert werden, so dass die Schleif schnecke letztlich besser profiliert und/oder abgerichtet ist, als jede einzelne Zahnflanke des Schneid- bzw. Abrichtrades erwarten lässt. Mit der konstanten Stei gung der Gänge ist im übrigen eine bessere Standzeit der Schleifschnecken verbunden.
Die die wirksame Fläche bildenden Diamanten bzw. Diamantsplitter 14, sind vorzugsweise gemäss Fig. 2 statistisch über die Zahnflanken verteilt, woraus sich ohne weiteres eine abweichende Verteilung dieser Diamanten auf jeder folgenden gleichsinnigen Zahn flanke ergibt.
Die statistische Verteilung im Zusammenhang mit einer grossen überdeckung der Diamanten führt in vorteilhafter Weise zu geringsten Rauhtiefen an der Schleifschnecke, was im Ergebnis in wünschenswerter Weise einen qualitativ hochwertigen Schliff der Zahn räder und daraus resultierend ruhigen Lauf von mit solchen Zahnrädern bestückten Getrieben erbringt.
Vor allen Dingen bei Werkzeugen mit kleiner Zäh nezahl kann anstelle einer statistischen eine geometri sche Verteilung der Diamanten 14 über die Zahnflan ken gemäss Fig. 3 in Verbindung mit einer Versetzung auf jeder folgenden gleichsinnigen Zahnflanke von Vorteil sein.
Das Werkzeug weist den vorbekannten Profilzäh nen gegenüber den weiteren Vorteil auf, dass die ört liche Belastung geringer ist, woraus die Möglichkeit resultiert, für die Grundmasse 13, in die die Diaman ten 14 eingebettet werden, ein Material geringerer Festigkeit zu verwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Werkzeug zur Herstellung und zum Abrichten von Form- und, Globadschleifschnecken für das Zahnflau kenschleifen von Stirnzahnrädern nach dem Schraub- wälzverfahren, mit einem Grundkörper in Form eines Stirnzahnrades, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsflächen. bildenden Zahnflanken mit in eine Grundmasse eingebetteten Diamanten bestückt sind. UNTERANSPRüCHE 1.Werkzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Diamanten statistisch über die Zahnflanken verteilt sind. 2. Werkzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Diamanten geometrisch über die Zahnflanken verteilt sind. 3. Werkzeug nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine abwei chende Verteilung der Diamanten auf jeder folgenden gleichsinnigen Zahnflanke.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1560467A CH457096A (de) | 1967-11-08 | 1967-11-08 | Schneidwerkzeug zum Herstellen und zum Abrichten von Form- und Globoidschleifschnecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1560467A CH457096A (de) | 1967-11-08 | 1967-11-08 | Schneidwerkzeug zum Herstellen und zum Abrichten von Form- und Globoidschleifschnecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH457096A true CH457096A (de) | 1968-05-31 |
Family
ID=4410459
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1560467A CH457096A (de) | 1967-11-08 | 1967-11-08 | Schneidwerkzeug zum Herstellen und zum Abrichten von Form- und Globoidschleifschnecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH457096A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3401341A1 (de) * | 1983-03-30 | 1984-10-04 | Reishauer AG, Zürich | Abrichtzahnrad zum profilieren einer schleifschnecke |
| DE10220513B4 (de) * | 2002-05-08 | 2004-04-15 | Gleason-Pfauter Maschinenfabrik Gmbh | Verfahren zum Abrichten oder Profilieren einer zylindrischen oder im wesentlichen zylindrischen Schleifschnecke |
-
1967
- 1967-11-08 CH CH1560467A patent/CH457096A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3401341A1 (de) * | 1983-03-30 | 1984-10-04 | Reishauer AG, Zürich | Abrichtzahnrad zum profilieren einer schleifschnecke |
| DE10220513B4 (de) * | 2002-05-08 | 2004-04-15 | Gleason-Pfauter Maschinenfabrik Gmbh | Verfahren zum Abrichten oder Profilieren einer zylindrischen oder im wesentlichen zylindrischen Schleifschnecke |
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