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CH456773A - Halbleiterbauelement - Google Patents

Halbleiterbauelement

Info

Publication number
CH456773A
CH456773A CH21665A CH21665A CH456773A CH 456773 A CH456773 A CH 456773A CH 21665 A CH21665 A CH 21665A CH 21665 A CH21665 A CH 21665A CH 456773 A CH456773 A CH 456773A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
base
semiconductor
junction
emitter
collector
Prior art date
Application number
CH21665A
Other languages
English (en)
Inventor
Henry Grinich Victor
Sah Chih-Tang
Original Assignee
Fairchild Camera Instr Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fairchild Camera Instr Co filed Critical Fairchild Camera Instr Co
Publication of CH456773A publication Critical patent/CH456773A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D64/00Electrodes of devices having potential barriers
    • H10D64/111Field plates
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • H10W20/40
    • H10W72/07554

Landscapes

  • Die Bonding (AREA)
  • Electrodes Of Semiconductors (AREA)

Description


  Halbleiterbauelement    Die     Erfindung    betrifft ein Halbleiterbauelement.  Beim erfindungsgemässen Halbleiterbauelement werden  insbesondere solche Oberflächeneigenschaften ange  strebt, dass das Auftreten     unerwünschter        Oberflächen-          Leitfähigkeit    längs bestimmter     Oberflächenbahnen    ver  mieden ist.  



  Es ist bekannt, dass     Oberflächeigenschaften    bei  Halbleiterbauelementen, beispielsweise Transistoren,  durch einen Überzug auf der Oberfläche stabilisiert  werden können. In der Regel geschieht dies in der  Weise, dass eine fest haftende Isolierschicht auf der  Oberfläche des Halbleiterkörpers angebracht wird, um  Änderungen der Oberflächeneigenschaften in Abhängig  keit von der Zeit und der umgebenden Atmosphäre zu       verhindern.        Beispielweise    wird eine solche Isolierschicht  bei Silizium aus einem Oxyd des Halbleitermaterials des  Bauelementes gebildet.

   Dieser Belag schützt     pn-Über-          gänge    an der Oberfläche des Halbleiterbauelementes vor  unerwünschten Veränderungen und stabilisiert die Ober  flächeneigenschaften.  



  Obwohl der beschriebene Oberflächenschutz sehr  vorteilhaft ist und viel verwendet wird, sind mit ihm  jedoch auch Nachteile verbunden. Der nicht leitende  Belag kann unter bestimmten Bedingungen als     Dielektri-          kum    für die Speicherung elektrischer Ladungen wirken  und dadurch die gewünschte Wirkungsweise des Halblei  terbauelements stören. Beispielsweise werden die in der  hermetischen Abdichtung eines Halbleiterbauelementes  eingeschlossenen Gase schnell ionisiert, wenn eine ener  giereiche Strahlung in der Umgebung z. B. in der Nähe  von Kernreaktoren vorhanden ist.

   Obwohl die so erzeug  ten negativen Ionen sich in der Regel auf der Oberflä  che der metallischen Umhüllung des Bauelementes ver  teilen, werden die positiven Ionen auf dem Oxyd oder  einer anderen nichtleitenden Schicht des Halbleiterbau  elements gespeichert. Die dadurch auf der     Aussenfläche     der nichtleitenden Schicht vorhandene positive Ladung  induziert eine     Inversionsschicht,    also eine gleich stark    geladene jedoch negativ geladene Schicht unmittelbar  unter der Schicht auf der Oberfläche des     p-Halbleiterma-          terials    des Bauelements.

   Die so erzeugte negative Schicht  stellt einen     n-leitenden    Bereich an der Oberfläche des     p-          Materials    dar, welcher     zumindestens    einen störenden  Einfluss auf die benachbarten     pn-Übergänge    hat und die  Oberflächenleitfähigkeit ändert, so dass die Arbeitsweise  des Bauelementes in unerwünschter Weise verändert  wird.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Halb  leiterbauelement, welches einen Halbleiterkörper mit     p-          und        n-Gebieten    aufweist, die wenigstens einen     pn-          Übergang    bilden, der sich bis zu einer Oberfläche des  Halbleiterbauelementes erstreckt, und mit einem auf der  Oberfläche des Halbleiterkörpers angeordneten isolie  renden Schutzbelag, welcher den Übergang bedeckt,  wobei ferner eine metallische Schicht, welche auf der       Oberfläche    des isolierenden Belages haftend angeordnet  ist und mindestens einen Teil des Überganges an der  Oberfläche des Halbleiterkörpers überdeckt,

   und mit  einem der beiden Gebiete einen     ohmischen    Kontakt  herstellt.  



  Dadurch kann der elektrische Feldbereich in dem  Grenzgebiet zwischen der Isolierschicht und dem     darun-          terliegenden    Halbleiter, welcher die beschriebenen uner  wünschten Oberflächeneigenschaften bewirkt, eliminiert  oder kompensiert werden. Die Eigenschaften eines Me  tallbelages oder einer Metallschicht auf der     Aussenfläche     der Isolation werden     zweckmässigerweise    den Eigen  schaften des übrigen Bauelementes angepasst.

   Vorzugs  weise werden die elektrischen Eigenschaften des Metalls  oder der Legierung des Metallbelages im Hinblick auf  die Eigenschaften des im Einzelfall verwendeten Halblei  termaterials ausgewählt, und zwar so, dass der Span  nungsgradient, welcher     normalerweise    unter bestimmten  Arbeitsbedingungen durch die Isolierschicht verläuft,  eliminiert wird.

   Infolge der dadurch bewirkten Aufhe  bung des Gradienten in der Schicht wird keine Inver-           sionsschicht    auf der Halbleiteroberfläche durch eine an  den Metallbelägen vorhandene Spannung     induziert.    Auf  diese Weise können die     Oberflächeneigenschaften    des  erfindungsgemässen Halbleiters in vorteilhafter Weise  stabilisiert werden, beispielsweise gegen eine Ladung,  welche durch eine     Akkumulierung    von Ionen durch die  Ionisation von Gasen innerhalb der hermetischen     Ab-          schliessung    eines Halbleiterbauelementes entsteht.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfol  gend an Hand der Zeichnungen erläutert.  



       Fig.    1 zeigt eine Schnittansicht einer     Planar-Dio-          de.     



       Fig.    2 zeigt ein     Energie-Bänder-Diagramm    eines mit  einer Metallschicht und einem isolierenden Belag     verse-          henen    Halbleiteraufbaues.  



       Fig.    3 zeigt eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäss  aufgebautes Halbleiterbauelement, und       Fig.    4 zeigt eine Schnittansicht nach der Linie     4-4     der Figur 3.  



  Figuren 5 und 6 zeigen Schnittansichten von anderen  Ausführungsformen von Halbleiterbauelementen gemäss  der Erfindung.  



       Fig.    1 zeigt ein Halbleiterbauelement 10 aus Sili  zium. Bei dem dargestellten     Ausführungsbeispiel    ist die  obere Fläche des Halbleiterbauelementes 10 mit einem  Belag 11 aus     Siliziumoxyd    oder einem anderen Isolier  material versehen. Bei dem erfindungsgemässen Halblei  ter kann das Gebiet des hohen elektrischen Feldes, das  normalerweise an der Oberfläche des Halbleiters infolge  von Kapazitätseffekten des isolierenden Belages 11  besteht, eliminiert werden. Ein solches elektrisches Feld  gebiet kann beispielsweise induziert werden durch positi  ve Ionen, welche sich an der Oberfläche des isolierenden  Belages 11 ansammeln.

   Das Ergebnis ist, dass eine  negative Ladung an der Halbleiteroberfläche 12 indu  ziert wird, welche über dem     p-Halbleitergebiet    13  negative oder     n-leitfähige    Bereiche 14 an der Oberfläche  des     p-Gebietes    13 erzeugt, wie in     Fig.    1 durch gestrichel  te Linien dargestellt ist. Diese Bereiche haben die  unerwünschte Eigenschaft, dass sie die     Übergänge    in  dem Halbleiterbauelement, beispielsweise den     Übergang     15, kurzschliessen oder stören und dadurch die     Stromlei-          tungseigenschaften    des Überganges in nachteiliger Weise  beeinflussen.  



  Bei einer speziellen     Ausführungsart    des     erfindungs-          gemässen    Halbleiterbauelementes wird das Gebiet des  elektrischen Feldes, welches normalerweise an der Halb  leiteroberfläche von Halbleiterbauelementen mit passi  vierten     Oberflächen    vorhanden ist, dadurch     eliminiert,     dass metallische (also aus Metall bzw. Legierungen  bestehende) Schichten 16 den isolierenden Belag 11 in  Gebieten bedecken, die über den Übergangsgebieten in  dem Halbleiter liegen.

   Mit anderen     Worten:    In jedem  Übergangsgebiet, beispielsweise dem     pn-Übergang    des  Halbleiterbauelementes, ist ein     sandwichartiger    Metall  Isolator-Halbleiteraufbau geschaffen, welcher die Me  tallschicht 16, den isolierenden Belag 11 und den  Halbleiterkörper 10 einschliesst. Ein solcher Schichtauf  bau würde normalerweise ein     Energiebanddiagramm     haben, wie es in     Fig.    2 dargestellt ist, und es sei bemerkt,  dass eine unerwünschte Spannung     V.    und ein entspre  chendes elektrisches Feld normalerweise noch in der  Isolierschicht, und dadurch auch an der Halbleiterober  fläche, vorhanden sein würde.

   Eine solche Spannung       V.    schliesst eine bei thermischem Gleichgewicht vor  handene Spannungskomponente ein, welche zwischen  der Metallschicht 16 und dem Halbleiter 10 vorhanden    ist, auch wenn die angelegte Spannung Null ist. Die       Spannung        V.    kann ausserdem eine Spannungskompo  nente V enthalten, welche von einer an den Kontakt 17  der Diode in     Fig.    1 gegenüber Erde angelegten Span  nung berührt.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform des     erfin-          dungsgemässen    Halbleiters wird die     unerwünschte    Span  nung über der     Isolierschicht    dadurch auf Null gebracht,  dass die verschiedenen Parameter des     metallischen     Schichtmaterials und des Halbleitermaterials des Bauele  mentes in geeigneter Weise     gewählt    werden. Wenn  Nullspannung über dem isolierenden Belag 11 liegt,  kann die Oberfläche des Halbleiterbauelementes einen  grossen Bereich der angelegten Spannung aufnehmen.

    Die Entstehung einer     Inversionsladungsschicht    oder von  Kanälen auf Grund von Ladungen, die sich auf dem me  tallischen Belag akkumulieren, ist naturgemäss ausge  schlossen, da kein Spannungsabfall über dem isolieren  den Belag besteht.  



  Die unerwünschte Spannung     V"    zwischen der  Metallschicht und dem     Halbleiter-wird    aus dem Energie  stufendiagramm der     Fig.    2 wie folgt ermittelt:         V.    =     Asst    + V - -X - VD.

   -     OF.       Dabei ist     om    = Austrittsarbeit der Metall  schicht  V =     an    Kontakt 17 angelegte     äus-          sere    Spannung  X = Elektronenaffinität des Halb  leiters  VD =     Gleichgewichts-Halbleiter-          sperrhöhe    oder Diffusions  spannung       Fermi-Niveau    der Elektronen  in dem Halbleiter, gemessen  vom Rande des     Leitfähigkeits-          bandes.       Bei einem gegebenen Halbleitermaterial mit einer  gegebenen     Dotierung    (durch die     Or    bestimmt ist)

   und  einer gegebenen     Oberflächenzustandskonzentration    (wel  che VD bestimmt) und ebenso bei einer gegebenen  äusseren Spannung V, welche an den Kontakt 17  angelegt wird, kann dann     V"    auf O gebracht werden,  wenn die folgende Gleichung     erfüllt    ist:         OM    = X + VD +     Or    - V.    Um den gewünschten     Wert    der Austrittsarbeit     Ohr     zu erhalten, welcher die angegebene Gleichung erfüllt,  wird zweckmässig ein geeignetes Metall oder eine geeig  nete     Legierung    für den Metallbelag ausgewählt.

   Es  bestehe beispielsweise der Halbleiter aus Silizium     (X    =  4,05     eV),    und die aussen angelegte Spannung V sei  gleich Null. Ferner sei angenommen, dass kein bestimm  ter Oberflächenzustand besteht (VD gleich Null). Damit       Va    = O, ist dann         Om    = X +     Or    = 4.05     eV    +     OF.       Wenn man nun Gold für die Metallschicht wählt, ist  = 4.85     eV    und das     Fermi-Niveau    des Silizium ist  daher:

           (hr    = 4.85 - 4.05 = 0.80     eV.         Die Trägerkonzentration (p) für     p-Silizium,    die  erforderlich ist, um ein     Fermi-Niveau    von 0.80     eV    zu  erhalten, wird aus der folgenden Beziehung errechnet:  
EMI0003.0004     
    Dabei ist     ni    =     Eigenleitungsdichte    der Ladungsträger       q    = Elektronenladung  = potentielle Energie eines Elektrons im       Valenzband,    gemessen gegenüber dem       Fermi-Niveau     k=     Boltzmann-Konstante     T= absolute Temperatur.  



  Für Silizium ist     V    = 0,554, und     ni    = 1.25 x<B>1010</B>  cm -3. Daher ist p = 1.25 x     1010        exp    [0.80 - 0.554/0,  0/2585<B>]</B> = 1.8 x     1014        cm-3.    Dies entspricht einem spe  zifischen Widerstand von     p-Silizium    von     ungefähr    70       Ohm.cm.    Bei dem vorliegenden Beispiel werden daher  Halbleiterbauelemente mit passivierten Oberflächen in  vorteilhafter Weise aus Silizium aufgebaut, welches die  obigen Eigenschaften hat und mit Goldschichten verse  hen ist,

   die die Oxyd- oder sonstigen isolierenden Beläge  überlagern und gegen die     pn-übergangsgebieten    des  Siliziums bedecken. Wenn an die Goldschichten K eine  äussere Spannung angelegt ist, sind die Oberflächenei  genschaften des     p-Silizium    daher     stabilisiert.    Die Wahl  eines geeigneten Metalls oder einer geeigneten Legierung  für die Nullspannung über der Isolierschicht     kann    in  ähnlicher Weise vorgenommen werden, wenn eine von  Null verschiedene Spannung an dem Bauelement liegt.  Eine solche von Null verschiedene Spannung kann  beispielsweise auch durch positive Ionen oder andere  elektrische Ladungen erzeugt werden, welche sich unter  bestimmten Betriebsbedingungen auf den Metallschich  ten ansammeln.  



  Als zweites Beispiel zur Erläuterung des Erfindungs  gedankens sei ein     Siliziumhalbleiterelement    betrachtet,  welcher eine hohe Konzentration von     Donator-Oberflä-          chenzuständen    hat, wobei die     Oberflächenzustandsdichte     je Flächeneinheit         Qss    = 1.0 x     1011        Atome/em2    ist.    Es sei angenommen, dass     p-Silizium        verwendet    wird  mit einer Trägerkonzentration von 1,0 x 1015     /cm-3,     und dass VD = 0.293     eV    ist. Es kann dann berechnet  werden, dass für die obige Trägerkonzentration  0,72 ist.

   Unter der Voraussetzung, dass an die Metall  schichten keine Spannung     angelegt    wird, kann die  Spannung über der Isolierschicht durch Verwendung von  metallischen Schichten, welche eine Austrittsarbeit  haben gleich Null gemacht werden. Die Austrittsarbeit       (Ilässt    sich wie folgt errechnen:         (hM=X+Vn+Or=4.05+0.293+0.72=5.06eV       Hier kann wiederum die Spannung     V"    über der  Isolierschicht für eine vorgegebene Spannung auf den  Metallschichten eliminiert werden, indem man in ähnli  cher Weise ein Metall wählt, welches den     erforderlichen     Wert der Austrittsarbeit hat.  



  Die obigen     Überlegungen    liegen dem Ausführungs  beispiel nach     Fig.    1 zu Grunde. Eine     Planar-Silizium-          Diode    10 hat einen     p-Siliziumkörper    13 mit einer stark         n-dotierten    Insel 19, die z. B. durch Diffusion erzeugt  wurde. Zwischen der Insel 19 und dem Körper 13 ist ein       pn-übergang    15 vorhanden, und dieser     Übergang    er  streckt sich bis zur Halbleiteroberfläche 12.

   Ein isolie  render Belag 11, beispielsweise ein     Siliziumoxydbelag     befindet sich auf der Oberfläche 12 und überlagert  brückenartig den Übergang 15 dort, wo sich dieser zur  Oberfläche 12 erstreckt. Mit der Oberfläche 12 in der  Mitte der Insel 19 ist ein     ohmscher    Kontakt 17 verbun  den, dessen äusserer Rand an die Schicht 11 anstösst.  Auf der gegenüberliegenden Fläche 21 des     p-Körpers    13  befindet sich ein     ohmscher    Kontakt 20.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Diode weist einen isolieren  den Belag 11 von ungleichförmiger Dicke auf, wie er  beispielsweise bei Verfahrenstechniken entstehen kann,  die bei der Herstellung der     Diodenanordnung    angewen  det werden. Der Belag weist einen     verhältnismässig     dünnen Teil 22 auf, der eine im wesentlichen gleichblei  bende Stärke hat und auf dem     p-Gebiet    der Oberfläche  12 angeordnet ist, und einen     verhältnismässig    dicken  Teil 23 von ebenfalls im wesentlichen gleichbleibender  Stärke, welcher über dem Gebiet der     n-Insel    19 am  Übergang 15 liegt.

   Die stark dosierte     n-Insel    19 kann  beispielsweise     1019        Atome/ccm    aufweisen. Eine Metall  schicht 16 ist auf der Oberfläche des isolierenden  Belages haftend angeordnet. Die Metallschicht entspricht  in ihrer Form weitgehend der Oberfläche des isolieren  den Belages, und sie kann beispielsweise durch Plattie  ren oder durch andere     geeignete    Verfahren aufgebracht  sein. Wie in der Zeichnung dargestellt wird, weist die  Schicht 16 auf den Flächen der Gebiete 22 und 23 des  Belages 11 im wesentlich flache und parallel gegeneinan  der versetzte Teile 24 bzw. 26 auf. Die flachen Teile 24  und 26 sind durch einen winklig ausgebildeten Teil 27  verbunden, welcher dem Rand des Teiles 23 anliegt.

   Im  vorliegenden Fall ist die Metallschicht 16 mit dem     p-          Siliziumkörper    13     ohmisch    verbunden. Dies wird durch  einen winklig und stufenförmig ausgebildeten peripheren  Teil 28 erreicht, welcher mit dem flachen Teil 24  verbunden ist. Der abgestufte Teil 28 liegt dem Rand des  Teils 22 an, und ist mit dem Körper an der     Oberfläche     12 direkt verbunden.  



  Bei dem in     Fig.    1 dargestellten Bauelement wird in  der bereits beschriebenen Weise durch geeignete Wahl  der metallischen Schicht und der     Halbleiterparameter     die Spannung     V"    in dem     oxydischen    Belag 11 bei einer  angelegten Nullspannung am Übergang (also der Span  nung zwischen den Kontakten 17 und 20) auf Null  gebracht. In dem     verhältnismässig    starken Teil 23 des       Oxydbelages    11     ändert    sich die Spannung mit der  Spannung, die über dem Übergang 15 angelegt ist.  Jedoch ist das Silizium unterhalb des starken     Teils    des  Oxydes 23 die stark dotierte     n-Insel    19.

   Wegen der  Stärke dieses Teils ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich  irgendwelche Änderungen der Oberflächenbedingungen  oder der Eigenschaften des Oxydes, die infolge einer  Wanderung von Verunreinigungen oder Metallionen in  dem Oxyd auftreten, als Änderung der Oberflächenei  genschaften oder der Eigenschaften des Überganges  merklich auswirken. Das Gebiet, in dem das Silizium  leicht dotiert ist, also der     p-Körper    13 unterhalb des  dünnen Teils 22 des Oxydes, kann durch die geringste  Veränderung der Oberflächenbedingungen oder der  Eigenschaften des Oxyds infolge einer     Wanderung    von  Metallverunreinigungen oder anderen Ionen     beinflusst     werden.

   Jedoch ist beim dargestellten Halbleiterbauele  ment das Oberflächengebiet 12 dieses leicht dotierten      Gebietes 14 des     Siliziumkörpers    gegen Feldeinflüsse  durch die Verbindung der Metallschicht 16, insbesonde  re des Teils 28, mit dem Gebiet 14 geschützt.

   Die  Spannung     V"    in der     Oxydschicht    11 wird auf Null  gebracht, wenn eine Spannung     Null    über dem Übergang  liegt, und die Oberfläche liegt im     Nullfeld,    wenn keine  Nullspannung an den     Übergang    angelegt ist, da die  Metallschicht 16 mit der     Siliziummasse    verbunden ist  und daher auf dem gleichen Potential     liegt    wie das  Silizium unterhalb des dünnen Gebietes des Oxydes.

   Mit  anderen Worten: die Oberflächeneigenschaften des     p-          Gebietes    am Übergang 15 sind stabilisiert,     unabhängig     von Spannungsänderungen am     Übergang.     



  Die     erfindungsgemässen    Halbleiterbauelemente kön  nen auch als Transistoren Verwendung finden. Beispiels  weise kann bei einem     planaren        npn-Transistor    mit  passivierter Oberfläche die     Oberflächeneigenschaften    da  durch     stabilisiert    werden, dass das Oxyd oder der  sonstige isolierende Belag in den Gebieten über den       Basis-Kollektor-    und     Basis-Emitter-Übergängen,    oder  bei beiden, mit Metallschichten aus einem Material  bedeckt sind, das in der beschriebenen Weise ausgewählt  ist.

   Es ist besonders wichtig, den     Basis-Kollektor-          Übergang    in dieser Weise auszubilden. Die metallischen  Schichten können     elektrisch        ungeerdet    sein, oder bei  einigen Anwendungen können die metallischen Schichten  mit den     ohmschen    Kontakten des zu erdenden Transi  stors verbunden sein, um eine Erdung von Transistorzo  nen zu ermöglichen.  



  Weitere erfindungsgemäss ausgebildete Halbleiter  bauelemente sind in den Figuren 3-6 dargestellt. Der in  den Figuren 3 und 4 dargestellte Transistor 30 hat ein       Kollektorgebiet    31, ein Basisgebiet 32 und ein     Emitter-          gebiet    33.     Emitterkontakt    34 und Basiskontakt 35 sind  in üblicher Weise durch Niederschlagen von Metall  durch Öffnungen in der Oberfläche ausgebildet, wie es  an sich in der Transistorherstellung bekannt ist, bei  spielsweise aus USA-Patent 3 025 589. Eine Metall  schicht 36 ist auf das     Kollektorgebiet    31 und über dem       Basis-Kollektor-Übergang    37 aufgebracht. Die.

   Metall  schicht 36 ist von dem     Übergang    37 durch die Oxyd  schicht 38 getrennt. Die Oberflächeneigenschaften des  Transistors 30 sind durch die Anwesenheit der Metall  schicht 36 stabilisiert. In der Ausführungsform, die in  den Figuren 3 und 4 gezeigt ist, ist die Metallschicht 36       ungeerdet.     



  Bei den Ausführungsbeispielen, die in den Figuren 5  und 6 gezeigt sind, ist eine Metallschicht sowohl über  dem     Basis-Emitter-Übergang    als auch über den     Basis-          Kollektor-Übergängen    des Transistors     ausgebildet.    Bei  dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    5 ist die Metall  schicht 39 über dem     Emitter-Basis-Übergang    40 mit der  Basis-Elektrode 41 einteilig verbunden. Diese Ausbil  dung ist für Anordnungen mit geerdeter Basis besonders  zweckmässig.

   Die Metallschicht 42 über dem     Basis-          Kollektor-Übergang    43 ist     ungeerdet.    Durch die in  Figur 5 gezeigte Verwendung von Metallschichten über  beiden     Übergängen    des Transistors wird ein hoher Grad  von Oberflächenstabilität erreicht.  



  Das in Figur 6 dargestellte Halbleiterbauelement  hat ebenfalls eine Metallschicht sowohl über deren     Basis-          Emitter-Übergang    44 als auch dem     Basis-Kollektor-          Übergang    45. Die Metallschicht 46 über dem     Basis-          Kollektor-Übergang    45 ist wiederum     ungeerdet.    Die  Metallschicht 47 über dem     Emitter-Basis-Übergang    44  ist bei diesem Ausführungsbeispiel einteilig mit dem       Emitterkontakt    48 verbunden.

   Der Transistor gemäss         Figur    6 ist daher besonders geeignet für Schaltungen mit  geerdetem     Emitter.    Wenn die     Emitterelekfrode    48 geer  det ist, werden irgendwelche Ladungen, die sich auf der  Metallschicht 47     ansammeln,    unverzüglich durch den  geerdeten     Emitter    zur Erde     abgeführt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Halbleiterbauelement welche einen Halbleiterkörper mit p- und n-Gebieten aufweist, die wenigstens einen pn- Übergang bilden, der sich bis zu einer Oberfläche des Halbleiterbauelementes erstreckt, und mit einem auf der Oberfläche des Halbleiterkörpers angeordneten isolie renden Schutzbelag, welcher den Übergang bedeckt, ge kennzeichnet durch eine metallische Schicht, welche auf der Oberfläche des isolierenden Belages haftend ange ordnet ist und mindestens einen Teil des Überganges an der Oberfläche des Halbleiterkörpers überdeckt,
    wobei die metallische Schicht mit einem der beiden Gebiete einen ohmischen Kontakt herstellt. UNTERANSPRÜCHE 1. Halbleiterbauelement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die metallische Schicht in ohmschen Kontakt mit dem p-Gebiet steht. 2.
    Halbleiterbauelement nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenig stens zwei Gebiete eines Leitfähigkeitstyps und ein Gebiet des entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps zusam men einen Transistor bilden und die drei Gebiete Kollektor-, Emitter- und Basisgebiete bilden, wobei die Kollektor- und Basisgebiete einen pn-Kollektor-Basis- Übergang und die Emitter- und Basis-Gebiete einen Basis-Emitter-Übergang bilden, und beide Übergänge sich bis zu einer Oberfläche des Halbleiterkörpers unter dem isolierenden Schutzbelag erstrecken,
    und dass sich die Metallschicht über dem isolierenden Belag über mindestens einen Teil wenigstens eines der Übergänge erstreckt. 3. Halbleiterbauelement nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, das sich Teile der Metallschicht über mindestens einen Teil beider Übergänge erstrek- ken. 4. Halbleiterbauelemente nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Emitter- bzw.
    Basiskon takte an den Emitter- und Basis-Gebieten an der Oberfläche des Halbleiterkörpers angebracht sind, und- dass der isolierende Schutzbelag auf der Oberfläche einen ersten Teil zwischen Emitter- und Basiskontakt hat und über dem Basis-Emitter-Übergang liegt, und einen zweiten Teil, der sich auf der Oberfläche von dem Basiskontakt erstreckt und über dem Basis-Kollektor- Übergang liegt, und dass dieser zweite Teil kurz vor der Peripherie des Kollektorgebietes endet,
    so dass ein freiliegender Oberflächenteil des Kollektorgebietes sich von dem zweiten Teil nach aussen erstreckt, und dass sich die Metallschicht über die Oberfläche des zweiten Teiles des Belages über dem darunterliegenden Über gang und in Berührung mit dem freiliegenden Oberflä chenteil des Kollektorgebietes erstreckt. 5.
    Halbleiterbauelement nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die metallische Schicht einen zusätzlichen besonderen Teil an der Oberfläche des ersten Teiles des isolierenden Belages über dem darun- terliegenden Übergang aufweist und mit dem Basiskon takt elektrisch verbunden ist.
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