CH456667A - Aufschneidbarer Spitzenverschluss für Eisenbahnweichen - Google Patents
Aufschneidbarer Spitzenverschluss für EisenbahnweichenInfo
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- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
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- B61L11/02—Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle using mechanical interaction between vehicle and track
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- E01B2202/00—Characteristics of moving parts of rail systems, e.g. switches, special frogs, tongues
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Description
Aufschneidbarer Spitzenverschluss für Eisenbahnweichen Bei Weichen im Gefälle zeigt sich besonders bei Spitzenverschlüssen in der Art des Klammerverschlus ses der erhebliche Nachteil, dass die Verschlussriegel nicht mehr richtig arbeiten. Das Wandern der Schie nen zufolge des Bremsens und Anfahrens im Gefälle kann zusätzlich zur Wärmedehnung so grosse Werte annehmen, dass die Spitzenverschlüsse öfters justiert werden müssen, da die im Schienenlager vorhandene Öffnung für den Verschlussriegel und die Stehstange nicht beliebig vergrössert werden kann.
Bei allen die sen bekannten Verschlüssen steht die Drehachse des Verschlussriegels vertikal, d. h. der Verschlussriegel be wegt sich längs der Schienen, also auch in Richtung der Schienenwanderung, wodurch das Bewegungsspiel des Riegels in der zur Verfügung stehenden Ausspa rung schliesslich ganz unterbunden werden kann.
Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nach teile; sie betrifft einen aufschneidbaren Spitzenver- schluss, bei welchem ein Verschlussorgan die Weichen zunge mit der Stockschiene kraftschlüssig verbindet, wo bei dieses Verschlussorgan unter dem Schienenfuss durchgreift und zusammen mit der Stellstange in ei nem an der Zunge befestigten Bügel gelagert und/oder geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die im Bügel gelagerte Drehachse des Verschlussorgans in horizon taler Ebene liegt und das Verschlussorgan eine Klinke ist, welche in der anliegenden Stellung der Zunge un mittelbar am äusseren Rand des Schienenfusses der Stockschiene einrastet.
Da zweckmässig keinerlei Verbindung zwischen Schiene und Zunge, bzw. der daran befestigten Klinke und der Stellstange besteht, können sich Schiene und Zunge frei gegeneinander verschieben, wodurch ein Verklemmen des Verschlusses nicht eintreten kann.
Um zu verhindern, dass sich auf den Oberseiten sowohl der Klinke als auch der Stehstange Steine, Schnee und dergleichen ansammeln, können diese Sei ten dachförmig ausgebildet sein. Um den Unterhalt zu vermindern, können die La ger- und Gleitstellen so gebaut sein, dass sie minde stens teilweise nicht gefettet werden müssen.
Nachstehend sei ein Beispiel des Erfindungsgegen standes beschrieben: In der Figur sind: 1 die Stockschiene, 2 die Wei chenzunge, 3 der an der Weichenzunge befestigte Bü gel, 4 die Klinke und 5 die Stellstange. Bei der gegen überliegenden Schiene sind die entsprechenden Refe renznummern mit 1', 2', 3' usw. bezeichnet.
Die Arbeitsweise ist folgende: Die gezeichnete Stellung zeigt links die anliegende, verschlossene Zunge und rechts die abliegende, offene Zunge. In der verschlossenen Stellung schiebt sich der Rücken 52, der sich während des Umstellvorganges im Ausschnitt 42 der Klinke 4 befand, unter die Klinke 4 und drückt sie nach oben, so dass der Zahn 44 der Klinke 4 am Schienenfuss 11 angreifen kann. Die Stell stange 5 wird durch den Bügel 3 gehalten und geführt. Dieser Bügel muss auch die nach unten gerichteten Kräfte aufnehmen. Die Stellkraft wird auf die Weichen zunge 2 übertragen. Die Weichenzunge ist ihrerseits durch die nicht dargestellten Gleitsättel gestützt und kann daher von der Barüberrollenden Last nur in be grenztem Masse nach unten gedrückt werden.
Soll nun die Weiche umgestellt werden, so bewegt sich die Stehstange 5 in der Pfeilrichtung. Wenn nun der Rücken 52 in den Einschnitt 42 der Klinke 4 zu liegen kommt, so stösst die Fläche 53 gegen den Fort satz 43 der Klinke 4, wodurch sich diese um ihre Achse 6 dreht und die Verklinkung mit der Schiene 1 auf gehoben wird (die Klinke kann auch durch ihr Eigen gewicht herunterfallen).
Sobald die Verklinkung gelöst ist, wird die bisher anliegende Zunge durch die Stell stange mitgenommen und zwar vorerst soweit, bis auf der andern Seite die bisher abliegende Zunge in die Endlage kommt und die Klinke am zugehörigen Schie- nenfuss angreifen kann, worauf sich die Stellstange 5 weiterbewegt und der Rücken 52' unter die Klinke 4' geschoben wird und diese verriegelt.
Die jeweils abliegende Zunge bleibt mit dem Aus schnitt 42 am Rücken 52 der Stellstange gefangen und kann nicht ausgehängt werden, da der Klinkenzahn 44 unter dem Schienenfuss gefangen bleibt. Diese letztere Bedingung wird durch den Hub der Stellvorrichtung, welche hier nicht gezeichnet ist, gewährleistet.
Wird nun eine Weiche aufgeschnitten, so drückt der Spurkranz des aufschneidenden Fahrzeuges gegen die abliegende Zunge (Spurverengung). Diese nimmt nun über die Klinke 4 die Stellstange 5 mit, entriegelt die anliegende Zunge und die Weiche stellt sich um, ohne dass Teile derselben zerstört werden.
Da alle Teile an der Zunge befestigt sind, kann sich dieselbe weitgehend gegenüber der Stockschiene verschieben, ohne dass der Verschluss zu klemmen be- ginnt.
Die aasgeschrägten Flächen 41 und 51 bilden eine Dachform, wodurch z. B. Schottersteine herunterfallen müssen und somit den Verschluss nicht behindern kön nen. Die Achse 6 ist in bekannter Weise in einer elasti schen Büchse gelagert, und das Spiel der Verklinkung zwischen dem Zahn 44 und dem Schienenfuss 11 kann mittels Exzenter von aussen eingestellt werden. 31 ist ein selbstschmierender Belag.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aufschneidbarer Spitzenverschluss für Eisenbahn weichen, bei welchem ein Verschlussorgan die Weichen zunge mit der Stockschiene kraftschlüssig verbindet, wo bei dieses Verschlussorgan unter dem Schienenfuss durchgreift und zusammen mit der Stehstange (5) in einem an der Zunge befestigten Bügel (3) gelagert und/ oder geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die im Bügel (3) gelagerte Drehachse (6)des Verschlussorgans in horizontaler Ebene liegt und das Verschlussorgan eine Klinke (4) ist, welche in der anliegenden Stellung der Zunge unmittelbar am äusseren Rand des Schie- nenfusses (11) der Stockschiene (1) einrastet.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH760067A CH456667A (de) | 1967-05-30 | 1967-05-30 | Aufschneidbarer Spitzenverschluss für Eisenbahnweichen |
| CH868670A CH511330A (de) | 1967-05-30 | 1970-06-10 | Aufschneidbarer Spitzenverschluss für Eisenbahnweichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH760067A CH456667A (de) | 1967-05-30 | 1967-05-30 | Aufschneidbarer Spitzenverschluss für Eisenbahnweichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH456667A true CH456667A (de) | 1968-07-31 |
Family
ID=4327668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH760067A CH456667A (de) | 1967-05-30 | 1967-05-30 | Aufschneidbarer Spitzenverschluss für Eisenbahnweichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH456667A (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2449161A1 (fr) * | 1979-02-19 | 1980-09-12 | Embranchements Indl Const | Dispositif de calage et de manoeuvre de deux aiguilles d'un aiguillage et aiguillage incorporant un tel dispositif |
| US4637578A (en) * | 1983-10-26 | 1987-01-20 | Abex Corporation | Railroad frog having movable wing rails |
| DE4014248A1 (de) * | 1990-05-04 | 1991-11-07 | Butzbacher Weichenbau Gmbh | Vorrichtung zum verriegeln einer weichenzunge mit einer backenschiene |
| WO1994026976A1 (de) * | 1993-05-10 | 1994-11-24 | Bwg Butzbacher Weichenbau Gmbh | Herzstückspitze |
| WO1995008672A1 (de) * | 1993-09-24 | 1995-03-30 | Bwg Butzbacher Weichenbau Gmbh | Stelleinrichtung |
| DE4403259A1 (de) * | 1994-02-03 | 1995-08-10 | Butzbacher Weichenbau Gmbh | Vorrichtung zum Verstellen und Verriegeln bzw. Entriegeln zumindest eines Schienenabschnitts |
| DE19515427A1 (de) * | 1995-04-26 | 1996-10-31 | Butzbacher Weichenbau Gmbh | Vorrichtung zur Lagefixierung eines zu einem ersten Schienenabschnitt verstellbaren zweiten Schienenabschnitts |
-
1967
- 1967-05-30 CH CH760067A patent/CH456667A/de unknown
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2449161A1 (fr) * | 1979-02-19 | 1980-09-12 | Embranchements Indl Const | Dispositif de calage et de manoeuvre de deux aiguilles d'un aiguillage et aiguillage incorporant un tel dispositif |
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| DE4014248A1 (de) * | 1990-05-04 | 1991-11-07 | Butzbacher Weichenbau Gmbh | Vorrichtung zum verriegeln einer weichenzunge mit einer backenschiene |
| US5195703A (en) * | 1990-05-04 | 1993-03-23 | Bwg Butzbacher Weichenbau Gmbh | Device for locking a switch blade with a stock rail |
| WO1994026976A1 (de) * | 1993-05-10 | 1994-11-24 | Bwg Butzbacher Weichenbau Gmbh | Herzstückspitze |
| WO1995008672A1 (de) * | 1993-09-24 | 1995-03-30 | Bwg Butzbacher Weichenbau Gmbh | Stelleinrichtung |
| DE4403259A1 (de) * | 1994-02-03 | 1995-08-10 | Butzbacher Weichenbau Gmbh | Vorrichtung zum Verstellen und Verriegeln bzw. Entriegeln zumindest eines Schienenabschnitts |
| DE4403259C2 (de) * | 1994-02-03 | 2000-11-23 | Butzbacher Weichenbau Gmbh | Vorrichtung zum Verstellen und Verriegeln bzw. Entriegeln zumindest eines Schienenabschnitts |
| DE19515427A1 (de) * | 1995-04-26 | 1996-10-31 | Butzbacher Weichenbau Gmbh | Vorrichtung zur Lagefixierung eines zu einem ersten Schienenabschnitt verstellbaren zweiten Schienenabschnitts |
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