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CH456220A - Vorrichtung zur provisorischen Halterung eines losen Endgliedes an einem zugehörigen Metall-Uhrenarmband - Google Patents

Vorrichtung zur provisorischen Halterung eines losen Endgliedes an einem zugehörigen Metall-Uhrenarmband

Info

Publication number
CH456220A
CH456220A CH686066A CH686066A CH456220A CH 456220 A CH456220 A CH 456220A CH 686066 A CH686066 A CH 686066A CH 686066 A CH686066 A CH 686066A CH 456220 A CH456220 A CH 456220A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mandrel
leg
bracelet
web
end link
Prior art date
Application number
CH686066A
Other languages
English (en)
Inventor
Bienz Hans
Original Assignee
Stoba Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stoba Ag filed Critical Stoba Ag
Priority to CH686066A priority Critical patent/CH456220A/de
Publication of CH456220A publication Critical patent/CH456220A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/14Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps characterised by the way of fastening to a wrist-watch or the like

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description


      Vorrichtung    zur     provisorischen    Halterung eines losen Endgliedes  an einem zugehörigen     Metall-Uhrenarmband       Die klassische Befestigungsart von     Armbändern,    ins  besondere Metallarmbändern an den Hörnern eines Arm  banduhrgehäuses über einen Steg,     z.B.    einen Federsteg  der eine Öse des     Armbandendes    durchsetzt und zwischen  den Gehäusehörnern befestigt ist, ist in neuerer Zeit inso  fern vervollkommnet worden, als man mehr und mehr  dazu übergeht, die Endglieder der Armbänder so auszu  bilden, dass sie den Zwischenraum zwischen den Hör  nern abdecken, so dass der Eindruck     erweckt    wird,

   das  Armband sei statt über den Federsteg direkt an das Uhr  gehäuse angelötet, wie dies für     Edelmetallbänder    an Edel  metall-Uhrgehäusen üblich ist.  



  Es ist klar, dass für die unterschiedlichen Formen  und Krümmungen der Uhrgehäuse zwischen den Hörnern  ebenfalls verschiedene Endglieder der Armbänder erfor  derlich sind, deren im montierten Zustand an das Uhr  gehäuse anliegende Fläche der Fläche des Uhrgehäuses  zwischen den Hörnern möglichst genau folgt. Für jede       Uhrgehäuseform    ist somit ein besonderes Endglied erfor  derlich und entsprechend muss jedes Armband zur Auf  nahme verschiedenartiger Endglieder ausgebildet sein.  



  Dies hat die Fabrikanten von Armbändern und     End-          gliedern    veranlasst, Armbänder und Endglieder nur pro  visorisch miteinander verbunden zu liefern, zumal ja die  Verbindung bei der Montage des Armbandes an der Uhr  wieder gelöst werden muss, weil die Federstege gleich  zeitig Armband und Endglied am Uhrgehäuse befestigen.  



  Für diese provisorische Verbindung wurden bisher die  Endteile mit Faden an das zugehörige Armband gebun  den. Eine andere bekannte Befestigungsart besteht darin,  durch die für den Durchtritt des Steges bei der definitiven  Montage vorgesehenen Ösen im Endteil und im letzten  Glied des Armbandes einen Holzsplint zu stecken.  



  Diese bisher bekannten Methoden konnten aus ver  schiedenen Gründen nicht befriedigen. Das Zusammen  binden erfordert viel Zeit und es besteht die Gefahr, dass  die Fäden beim Transport reissen, wie auch bei der Ver  bindung mit Holzsplinten die Splinten sich wieder lösen  können. Da     erfahrungsgemäss    sehr oft gemischte Sen  dungen zusammengestellt werden, müssen die bei gelösten    Verbindungen     untereinandergeratenen    Teile in mühseli  ger Arbeit frisch sortiert und vereinigt werden.  



  Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Nachteil die  ser beiden Verbindungsarten ist die wenig ansprechende  ästhetische Wirkung solcher zusammengebastelter Arm  bänder, die jedenfalls ein unverändertes Verbringen der  selben in die Auslage eines Verkaufsgeschäftes verbietet.  In der Auslage werden daher in den meisten Fällen die  Endglieder wieder entfernt und müssen dann oft für die  Montage mühsam zusammengesucht werden.  



  Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile.  Hierzu ist     erfindungsgemäss    eine Vorrichtung zur  provisorischen Halterung eines losen Endgliedes an einem  zugehörigen     Metall-Uhrenarmband    dadurch gekennzeich  net, dass sie aus einem durch einen Steg und zwei Schen  kel gebildeten, U-förmigen Bügel besteht, der durch einen  vom freien Ende des einen Schenkels zum freien Ende  des anderen Schenkels ragenden, am einen Schenkel be  festigten und bis unmittelbar zum andern Schenkel rei  chenden, zum Steg parallelen Dorn geschlossen ist, wel  cher Dorn federnd     ausbiegbar    ist, so dass er durch     End-          glied    und     Armbandende    hindurchgesteckt werden kann,

    wobei nach dem Zurückfedern der dem Dornende gegen  überliegenden Schenkel einen Anschlag gegen das Ab  gleiten der auf den Dorn gesteckten Teile bildet.  



  Die einzige Figur der beiliegenden Zeichnung zeigt  eine Ansicht einer beispielsweisen Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes in der Gebrauchslage beim pro  visorischen Haltern eines losen Endgliedes an einem zu  gehörigen     Metall-Uhrenarmband.     



  In der Zeichnung sind strichpunktiert das eine Ende  eines     Metall-Uhrenarmbandes    A und ein dazugehöriges  Endglied E dargestellt. Im letzten Glied des Armbandes  ist in bekannter Weise eine Öse gebildet, durch welche  beim Montieren des Armbandes zwischen den Hörnern  eines     Armbanduhrgehäuses    ein sogenannter Federsteg  geführt wird,     d.h.    ein kleiner zylindrischer Stift der zwi  schen den Gehäusehörnern befestigt wird, indem zwei  Zapfen an den Enden dieses Stiftes, v. denen der eine axial  federnd gelagert ist in entsprechende Öffnungen der Ge  häusehörner eindringen.      Das Endglied E dient dazu, die unschöne Lücke zwi  schen dem Uhrgehäuse und dem Armband abzudecken  und den Eindruck zu erwecken, das Armband sei direkt  am Uhrgehäuse angelötet.

   Zu diesem Zweck besitzt das  Endglied E eine konkave Fläche, die der Krümmung des  Uhrgehäuses entspricht, für welches dieser bestimmte  Endteil bestimmt ist. Die Montage des Endteils E, wel  cher keine Verbindung zum     Uhrenarmband    A aufweist,  erfolgt gleichzeitig mit derjenigen des Armbandes, indem  auf den zur Befestigung des letzteren dienenden Federsteg  auch gleich das Endglied E gefädelt wird, das     zu    diesem  Zwecke ebenfalls mit Ösen versehen ist, die auf diejenigen  des Armbandes so abgestimmt sind, dass sie     scharnier-          artig        ineinandergreifen.     



  Zur provisorischen Halterung dieses losen Endgliedes  E am zugehörigen Armband A bis zu seiner Montage ist  eine Vorrichtung dargestellt, die aus einem allgemein mit  1 bezeichneten U-förmigen Bügel besteht, dessen Steg  mit 2 und dessen Schenkel mit 3 und 4 bezeichnet sind.  Am freien Ende des Schenkels 3 ist ein     Dorn    5 befestigt,  der parallel zum Steg 2 verlaufend in einer     Ausnehmung    6  des Schenkels 4 endet und den Bügel schliesst.

   Dieser  Dorn 5 ist, sei es dadurch dass der ganze Bügel aus einem  federnden Material     z.B.    Kunststoff hergestellt ist oder  dadurch dass er federnd     auslenkbar    mit dem Steg 3 ver  bunden, oder endlich dadurch, dass der Steg 3 biegsam  oder     verwindbar    ist, federnd     ausbiegbar,    und zwar im  wesentlichen um sein am Schenkel 3 befestigtes Ende  aus der Ebene des Bügels und/oder in dieser Ebene.  Über den in dieser Weise ausgebogenen Dorn 5, lassen  sich nun mit Leichtigkeit der Endteil E und das Ende  des Armbandes A einfädeln in der gleichen Weise, wie  dies bei der Endmontage an ein Uhrgehäuse auf den  Federsteg erfolgt, dessen Rolle bei der dargestellten Vor  richtung der Dorn 5 übernimmt.  



  Beim Zurückfedern in seine Ruhelage     greift    der Dorn  5 mit seinem Ende wieder in die     Ausnehmung    6 des  Schenkels 4 ein, wodurch ein wirkungsvoller Schutz ge  gen das     Wiederausfädeln    der provisorisch miteinander  verbundenen Teile A und E gewährleistet ist.  



  Das Einführen des Dornes 5 in die annähernd zur  Übereinstimmung gebrachten Ösen von Armband und  Endglied wird erleichtert, wenn dem Dorn 5 eine leicht  konisch zulaufende Form gegeben wird.  



  Am Steg 2 der dargestellten Vorrichtung ist eine  Platte 7 gebildet, deren Fläche wie angedeutet     Herkunfts-          oder    Preisangaben 8 aufnehmen kann. Mit Vorteil ist die  Aussenform dieser Platte der Aussenform des     Endgliedes     angepasst, so dass sich das Endglied E ähnlich wie in  der definitiven Montage an das Gehäuse bei der darge  stellten provisorischen Halterung an die Platte 7 an  schmiegt.  



  Die dargestellte Vorrichtung weist gegenüber den  bisher üblichen provisorischen Halterungen zum gleichen    Zweck     wesentliche    Vorteile auf. Vor allem gestattet sie  eine provisorische Verbindung von Endglied und Arm  band, die ebenso leicht und schnell ohne Werkzeuge er  stellt wie gelöst werden kann. Sie bietet ausserdem grosse  Sicherheit gegen ungewolltes Lösen der Verbindung und  wirkt keineswegs     behelfsmässig,    besonders nicht, wenn  sie, wie dargestellt, mit einer Platte versehen ist, die zu  dem werbewirksam zur Aufnahme von Herkunftszeichen       od.    dgl. verwendet werden kann.

   Die saubere Präsenta  tion des solcherart mit einem provisorisch befestigten  Endteil versehenen Armbandes gestattet und empfiehlt  sogar die     Belassung    der Vorrichtung bis zum letzten De  tailverkauf und in der Auslage. Eine verteuernde     Extra-          Ausstattung    für den Verkaufstisch und die Auslage kann  dadurch wegfallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur provisorischen Halterung eines losen Endgliedes an einem zugehörigen Metall-Uhrenarmband, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem durch einen Steg (2) und zwei Schenkel (3, 4) gebildeten, U-förmigen Bügel (1) besteht, der durch einen vom freien Ende des einen Schenkels (3) zum freien Ende des andern Schen kels (4) ragenden, am einen Schenkel befestigten und bis unmittelbar zum andern Schenkel reichenden, zum Steg (2) parallelen Dorn (5) geschlossen ist, welcher Dorn federnd ausbiegbar ist, so dass er durch Endglied (a) und Armbandende (A) hindurchgesteckt werden kann, wobei nach dem Zurückfedern der dem Dornende gegen überliegende Schenkel (4)
    einen Anschlag gegen das Ab gleiten der auf den Dorn gesteckten Teile (A, E) bildet. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das freie Dornende in die Ausnehmung (6) des ihm gegenüberliegenden Schenkels (4) des Bügels ragt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Bügel (1) und Dorn (5) aus einem federn den Material, z.B. Kunststoff bestehen. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Dorn konisch zuläuft. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass am Steg eine Platte (7) zur Aufnahme von Herkunfts- oder Preisangaben (8) gebildet ist. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aussenform dieser Platte der Aus senform des Endgliedes angepasst ist.
CH686066A 1966-05-11 1966-05-11 Vorrichtung zur provisorischen Halterung eines losen Endgliedes an einem zugehörigen Metall-Uhrenarmband CH456220A (de)

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CH686066A CH456220A (de) 1966-05-11 1966-05-11 Vorrichtung zur provisorischen Halterung eines losen Endgliedes an einem zugehörigen Metall-Uhrenarmband

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CH456220A true CH456220A (de) 1968-05-15

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ID=4316151

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