Halbautomatische Schweissmaschine zum Schweissen von Blechen Im Hauptpatent ist eine halbautomatische Schweiss- maschine zum Schweissen von Blechen mit annähernd punktförmig auf dem Schweissgut und flächenförmig auf Elektrodenrollen aufliegenden, einteiligen, zusammen hängenden, drahtförmigen, mechanisch angetriebenen Elektroden beschrieben, wobei Mittel vorgesehen sind, um die während des Schweissens infolge der Streckung des Drahtes beim Duchgang über die erste Schweissrolle zwischen den beiden Elektrodenrollen entstehende Schlaufe aufzunehmen sowie Mittel, um diese Schlaufe unbelasteten Elektrodenrollen nachzuziehen.
In Weiterentwicklung dieser halbautomatischen Schweissmaschine werden erfindungsgemäss Dämp fungsmittel vorgesehen, welche erlauben, die abhebbare Elektrodenrolle derart abzusenken und den Druck aufbau der Elektrodenrollen auf das Schweissgut so zu gestalten, dass der Schweissdraht keine merkbare Ein schnürung erfährt.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert.
Die Bezugszeichen der anschliessenden Beschreibung beziehen sich auf die Figur des Hauptpatentes. Es hat sich gezeigt, dass, sobald die Elektrodenrollen 15 und 17 sich schliessen und der Schweissdruck ansteigt, der Draht 19 wie in einem Walzprozess verformt wird, d. h. verbreitert und verlängert wird. Sofern nun beim zweiten Durchgang ein derartig verformtes Übergangsstück die Schweisstelle während des Schweissprozesses durchläuft, tritt in der Schweissnaht, bedingt durch die kurze kleine Einschnürung des Schweissdrahtes, eine Unregelmässig- keit auf. Dies beeinträchtigt natürlich die Gleichförmig keit und Zuverlässigkeit der Schweissung, so dass diese Stellen des Schweissdrahtes 19 vor ihrem Durchgang an der Schweisstelle ausgeglättet werden müssen.
Eine Möglichkeit, die plötzlich auftretende kurze Einschnürung des Schweissdrahtes 19 aufgrund der Abhebe- und Aufsetzformänderung der Schweissrolle 17 auf die Schweissrolle 15 aus dem ersten Drahtdurchlauf zu verhindern, besteht darin, durch Anbringen entspre chender Dämpfungsmittel am schwenkbaren Arm ein entsprechend sanftes Aufsetzen der Elektrodenrolle 17 auf das Schweissgut zu bewirken. Damit wird ein plötzlicher Dickenabfall in der Verformung des Schweiss- drahtes 19 vermieden.
Es hat sich weiterhin gezeigt, dass beim Verschweis- sen stark gekrümter Blechzargen der zu verschweissen- den Rundkörper, insbesondere Dosenkörper, die Aufla gefläche des inneren und äusseren Elektrodendrahtes 19 verschieden gross ist, da im einen Fall einer konkaven Zargenfläche ein konvexes Drahtprofil gegenüberliegt, während im andern Fall sowohl die Zarge wie der Draht konvex gekrümmt sind und mithin eine kleinere Berüh- rungsfläche bilden als im ersterwähnten Falle. Diese Tatsache verhindert ebenfalls das Herstellen optimaler Schweissnähte.
Aus diesen Gründen wird vor die Führungsrolle 37, welche sich unmittelbar vor der oberen Elektrodenrolle 17 befindet, ein Rollenwalzenpaar geschaltet, welches dem Draht im Sinne der Zargenfläche beispielsweise eine konkave Form aufdrückt, um die Auflagefläche mit der zugehörigen Zarge im Schweisspunkt optimal zu gestal ten. Speziell beim Schweissen verzinkter Bleche, welche meist grössere Blechstärken aufweisen und insbesondere höhere Stromstärken verlangen, bringt diese Massnahme grosse Vorteile mit sich.
Im Sinne einer Vereinfachung der Maschinengestal tung hat es sich ferner als vorteilhaft erwiesen, den Transport des Schweissgutes, insbesondere der Blechkör per für die Dosenherstellung, mit Hilfe des bewegten Elektrodendrahtes 19 vorzunehmen und auf spezielle Ketten und andere Transportmittel zu verzichten. Dies geschieht durch die Bewegung des Drahtes 19 in der Anordnung gemäss dem Hauptpatent, welcher über konische Rillen der Transportrollen 25 und 37 gezogen wird.
Semi-automatic welding machine for welding sheet metal The main patent describes a semiautomatic welding machine for welding sheet metal with one-piece, interconnected, wire-shaped, mechanically driven electrodes that are approximately punctiform on the material to be welded and lying flat on electrode rollers, with means being provided to prevent the during of the welding as a result of the stretching of the wire as it passes over the first welding roller between the two electrode rollers, as well as means to retighten this loop to unloaded electrode rollers.
In a further development of this semi-automatic welding machine, damping means are provided according to the invention, which allow the liftable electrode roller to be lowered and the pressure build-up of the electrode rollers on the weld material so that the welding wire does not experience any noticeable constriction.
An exemplary embodiment of the invention is explained with the aid of the drawing.
The reference numbers in the following description relate to the figure of the main patent. It has been shown that as soon as the electrode rollers 15 and 17 close and the welding pressure rises, the wire 19 is deformed as in a rolling process, ie. H. is widened and lengthened. If a transition piece deformed in this way passes through the welding point during the welding process during the second pass, an irregularity occurs in the weld seam due to the short, small constriction of the welding wire. This of course impairs the uniformity and reliability of the weld, so that these points of the welding wire 19 have to be smoothed out before they pass through the welding point.
One way to prevent the sudden short constriction of the welding wire 19 due to the change in the shape of the welding roll 17 being lifted and placed on the welding roll 15 from the first wire pass is to place the electrode roll 17 gently on the swivel arm by attaching appropriate damping means to effect the weld metal. A sudden decrease in thickness in the deformation of the welding wire 19 is thus avoided.
It has also been shown that when welding strongly curved sheet metal frames of the round bodies to be welded, in particular can bodies, the support surface of the inner and outer electrode wire 19 is of different sizes, since in one case a concave frame surface is opposed by a convex wire profile in the other case both the frame and the wire are convexly curved and thus form a smaller contact surface than in the first-mentioned case. This fact also prevents the production of optimal weld seams.
For these reasons, a pair of rollers is connected in front of the guide roller 37, which is located directly in front of the upper electrode roller 17, which, for example, imposes a concave shape on the wire in the sense of the frame surface in order to optimally design the support surface with the associated frame in the welding point. Especially when welding galvanized sheets, which usually have greater sheet thicknesses and in particular require higher currents, this measure brings great advantages.
In order to simplify the machine design, it has also proven to be advantageous to carry out the transport of the weldments, in particular the Blechkör by for can production, with the help of the moving electrode wire 19 and to dispense with special chains and other means of transport. This is done by the movement of the wire 19 in the arrangement according to the main patent, which is pulled over conical grooves of the transport rollers 25 and 37.