Verfahren zur Herstellung von Süsswaren und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur Herstellung von Süsswaren, insbesondere von Geleekörpern, aus einer im heissen Zustand flüssigen Masse, die in Formen eingegossen wind und in densel ben beim Abkühlen erstarrt, woraufhin die erstarrten Körper aus den Formen herausgenommen werden.
Fers ner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Aus führung des Verfahrens mit einer Einfach- oder Viel fachform.
Es existiert bereits für die Herstellung von Gelee körpern ein Verfahren, bei dem starre und unelastische Formen verwendet werden, die als wannenartige, oben offene Vertiefungen ausgebildet sind, entsprechend der äusseren Gestalt der herzustellenden Körper. In diese Formen, die sowohl als Einzel- wie auch als Vielfach- formen üblich sind,
wird die in heissem Zustande flüs sige Masse eingegossen und durch Abkühlen zum Erstar- ren gebracht, was oft viele Stunden in Anspruch nimmt. Nach dem Erstarren der Masse müssen die so :erzeugten Körper von Hand aus den oben offenen Vertiefungen herausgenommen werden, indem auf die sichtbare Flä che des Körpers ein seitlicher Druck ausgeübt wird, so d,ass der betreffende Körper aus :der Vertiefung her ausgleitet.
Diese Art der Herstellung ist weder beson ders hygienisch, noch für :eine Massenproduktion sol cher Geleekörper geeignet.
Ein weiteres, bekanntes Verfahren, das aber einen bedeutenden maschinellen Aufwand bedingt, arbeitet mit einer dem Stahlguss ähnlichen Methode, ebenfalls unter Verwendung der dort üblichen Formkästen, die hier aber mit feinstem Weizenpuder gefüllt sind.
Dieser Weizenpuder wird in den Formkästen zunächst flach gepresst und dann in seine ebene Oberfläche mittels geeigneter, die Gestalt der herzustellenden Körper be sitzender Modelle eine entsprechende Anzahl von wan nenartigen Vertiefungen eingedrückt.
In die so ge schaffenen Giessformen wird dann die heisse, flüssige Masse reingegossen. Nach dem Abkühlen und einer ent sprechenden Erstamrungszeit können die so hergestellten Körper aus den Formkästen herausgenommen werden, müssen dann aber von dem anhaftenden Weizenpuder noch befreit wenden, bevor.siie weiter behandelt werden können.
Die vorliegende Erfindung vermeidet die Mängel der bisher bekannten Herstellungsverfahren und eignet sich gut zur Massenproduktion von Süsswaren aller Art, darunter auch Geleekörpern oder anderen, aus flüssigen Massen herzustellenden Körpern. Beim er findungsgemässen Verfahren wind die im heissen Zu stand flüssige Masse in Formen eingegossen und erstarrt beim Abkühlen in denselben, woraufhin die erstarrten Körper aus den Formen herausgenommen wenden.
Kennzeichnend für das erfindungsgemässe Verfahren ist, dass die flüssige Masse in mindestens eine, elastisch ausgebildete, oben offene Einzelform eingegossen und in dieser zum Erstarren gebracht wird, worauf die <B>gefüllt.-</B> Form mit ihrer Füllseite nach unten gekehrt und der erstarrte Körper durch Eindrücken des Bodens der Vertiefung aus dieser herausgestossen wird.
Die :erfindungsgemässe Vorrichtung mit einer Ein fach- oder Vielfachform, die aus mindestens einer wannenartigen, oben offenen Vertiefung besteht, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Form aus nachgiebi gem, aber elastischem Material besteht und die Vertie fung allseits, bis auf den die obere Öffnung umschliessen den Rand, eine genügend geringe Wandstärke besitzt, um der Form die Eigenschaft zu verleihen, sich bei Druck von aussen auf die Bodenfläche einzustülpen.
Die Erfindung ist nachstehend in einigen Ausfüh rungsbeispielen anhand der Fig. 1 bis 6 der beige- fügten Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsge mässen Einzelform in perspektivischer Darstellung mit einem herausgeschnittenen Quadranten, Fig.2 .einen Grundriss eines Ausführungsbeispiels :
einer erfindungsgemässen Vielfachform, Fig.3 einen Querschnitt durch die Vielfachform nach Fig. 2 längs der Schnittebene<B>A -A,</B> Fig. 4 bis 6 drei schematische Darstellungen einer erfindungsgemässen Einzelform zur Erläuterung des Aus stossvorgangs gemäss dem vorliegenden Verfahren.
Zur Durchführung des vorliegenden Verfahrens sind Einfach- oder Vielfachformen erforderlich, die sich von den bisher üblichen Formen zur Herstellung von Süsswaren, insbesondere von Geleekörpern, grundsätz- lich unterscheiden.
Während bisher derartige Formen, sowohl in ihrer Ausführung als Einzelformen wie auch als Vielfachformen, aus einem steifen und unelasti schen Material bestanden, beispielsweise aus hartem Gummi, Kunststoff oder aus Metall, wird beiden For men für das vorliegende Verfahren ein biegsames und in dünner Wandstärke elastisches Material gewählt, bei spielsweise Weichgummi.
Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer, für das vorliegende Verfahren geeignete Einzelform aus einem derartigen nachgiebigen und elastischen Material. Eine solche Einzelform besteht beispielsweise aus: einer Platte 10, in welcher eine wannenartige Vertiefung, hier von rautenförmiger Gestalt vorgesehen ist, die mit der im heissen Zustand flüssigen Masse ausgegossen werd. -n soll, um rautenförmige, an den Seitenwandungen hier mit einem Strichmuster versehene Körper herzu stellen. Die wannenförmige Vertiefung verjüngt sich hier von der oberen Öffnung 11 aus nach unten, um später das Ausstossen des erstarrten Körpers zu erleich tern.
Die Wandungen 12 der Vertiefungen und denen Boden 13 weisen eine wesentlich geringere Wandstärke auf als die obere Platte 10; der Deutlichkeit halber sind die Unterschiede zwischen der Dicke der oberen Platte 10 und der Wandungen 12 bzw. des Bodens 13 .in Fig. 1 nicht massstäblich wiedergegeben und 2n Wirk lichkeit ist der Wandstärkenunterschied noch grösser als gezeichnet.
Jedenfalls russ eine für das vorliegende Verfahren bestimmte Einzelform je nach dem gewählten Material, bis auf den die obere Öffnung 11 umschliessen den Rand allseits eine genügend geringe Wandstärke besitzen, um der Form die Eigenschaft zu verleihen, sich bei einem Druck von aussen auf :den Boden 13 einzustülpen.
Bei einer geeigneten Dimensionierung der Dicke der Wände 12 und der Bodenfläche 13, die sich auch nach der Gestalt der Vertiefung richten russ, gelingt es im allgemeinen einer solchen Einzelform weiterhin die Eigenschaft zu verleihen, dass nach terfolg- tem Einstülpen und Aufhören des Drucks- infolge der Elastizität der Wandungen 12 und/oder des Bodens 13 die Vertiefung ihre ursprüngliche Gestalt wieder an-. nimmt.
Dieses Herausspringen der eingestülpten Ver tiefung findet insbesondere dann ,statt, wenn durch den Druck auf den Boden 13 dieser nur etwa in die Ebene der Platte 10 eingestülpt wird, also kein vollständiges Umstülpen dieser Vertiefung vorgenommen wordien ist.
Die in Fig. 1 angedeutete Verjüngung der Vertiefung von der Öffnung 11 aus nach innen zu erleichtert zwar gelegentlich das Ausstossen des erstarrten Körpers, russ aber nicht unbedingt vorhanden sein. Vielmehr gelingt es auch bei Einzelformen mit praktisch senkrecht nach innen verlaufenden Wandungen 12 durch einen Druck auf den Boden 13 die elastischen und nachgiebigen Wandungen 12 derart zusammenzufalten, dass der Bo den 13 mindestens angenähert .in die Ebene der Platte 10 hochgehoben werden kann.
Wenn es sich um re lativ flache Vertiefungen handelt, so kann es auch vorteilhaft sein, die Wandstärke des Bodens 13 grösser als diejenige der Wandungen 12 zu machen, damit beim Ausstossen die Wandungen 12 leichter umbiegen als die Bodenfläche 13.
Für die Massenproduktion von Süsswaren, insbe sondere von Geleekörpern, nach dem vorliegenden Ver fahren wird üblicherweise eine grössere Anzahl von Einzelformen im gleichen Arbeitsgang gefüllt.
Hierzu kann, falls erwünscht, eine Tragplatte mit :einer Viel zahl von Ausschnitten für :die nach unten ragenden Teile der jeweiligen Vertiefung vorgesehen und auf diese Tragplatte eine Vielzahl entsprechender Einzelformen nach Fig. 1 aufgelegt werden, die dann zweckmässiger weise durch eine Deckplatte mit Ausschnitten ent sprechend den Öffnungen 11 der Vertiefung der be treffenden Einzelformen auf die Tragplatte angedrückt werden.
Anstelle einer aus einer Vielzahl von Einzelformen ähnlich Fig. 1 zusammengesetzten Vielfachform kann auch eine einheitliche Vielfachform verwendet werden, wie sie beispielsweise in Fig. 2 dargestellt ist.
Eine d,-,r- artige Vielfachform besteht aus einer gemeinsamen Platte 14 genügender Dicke, in welcher eine Vielzahl von Vertiefungen vorgesehen ist, beispielsweise von kegelförmigen Vertiefungen 15, rautenförmigen Ver tiefungen 16 oder kugelsektorähnlichen Vertiefungen 17.
Die Gestalt derartiger Vertiefungen ist im Querschnitt gemäss Fig. 3 längs der Schnittebene A-A angedeutet, wobei auch hier der Unterschied in der Wandstärke zwischen der Platte 14 und den Wandun gen bzw. dem Boden der einzelnen Vertiefungen zwecks deutlicherer Darstellung nicht so gross wiedergegeben ist wie in Wirklichkeit.
Jedenfalls russ auch bei einer derartigen, aus einheitlichem, nachgiebigem, aber elasti schem Material bestehenden Vielfachform gewährleistet sein, dass die Vertiefungen allseits bis auf den die oberen Öffnungen umschliessenden Rand eine genügend geringe Wandstärke besitzen, um die Eigenschaft auf zuweisen,
sich bei Druck von aussen auf die Bodenfläche einzustülpen. Natürlich sind in Fig. 2 und 3 nur einige Ausführungsbeispiele der möglichen Vertiefungen ange deutet.
Wie die Vertiefungen 17 zeigen, ist es durch- aus nicht notwendig, solche Vertiefungen symmetrisch zu gestalten, oder mit einer ebenen Bodenfläche zu versehen; falls eine gegenüber der Platte 14 :geneigte Bodenfläche vorhanden ist, wie beispielsweise bei den Vertiefungen 17, kann es zweckmässig sein, auf diesen geneigten Bodenflächen einen Höcker<B>18</B> anzubringen, um auf die Bodenfläche einen im wesentlichen senkrecht nach oben wirkenden Druck,ausüben zu können.
Zur Durchführung des vorliegenden Verfahrens für die Herstellung von Süsswaren, insbesondere von Gelee körpern, aus einer :im heissen Zustand flüssigen Masse mittels einer Vielfachform etwa der in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführung, wird diese Vielfachform bei spielsweise auf eine Tragplatte aus Metall oder Kunst stoff gesetzt, die mit Ausschnitten für die nach unten ragenden Teile der Vertiefungen 15, 16 und 17 versehen ist.
Durch eine .geeignete Deckplatte mit Ausschnitten für die Öffnungen dieser Vertiefungen 15, 16 und 17 wird die Platte 14 den Vielfachform gegen die Trag platte gedrückt. Derart zwischen der Trag- und der Deckplatte festgehalten, wird die Vielfachform einer automatischen Füllstation zugeführt, in welcher die flüssige Masse in die einzelnen Vertiefungen 15,
16 und 17 eingefüllt wird. Anschliessend wird das- Erstarren der eingefüllten Masse in den Vertiefungen bewirkt, wozu die Vielfachform in ihrer horizontalen Lage ver bleibt und entweder abgekühlt oder genügend lange ge- lagert oderanderweitig behandelt wird.
Nach denn Erstarren der Masse in ,den :einzelnen Vertiefungen wird die zwischen Trag- und Deckplatte festgehaltene Vielfachform um 180 gedreht, derart, :dass die in Fig. 2 dargestellte Füllseite der Vielfachform nach unten ge kehrt ist.
Dann wird durch einzelne Stempel lauf die durch die Ausschnitte der Tragplatte hindurchnagenden bzw. zugänglichen Bodenflächen der einzelnen Vertie fungen ein nach unten gerichteter Druck ausgeübt und dadurch die erstarrten Körper aus den einzelnen Vertie fungen herausgestossen.
Der Vorgang des Ausstossens der erstarrten Körper ist in den Fig. 4 und 5 schematisch dargestellt, wobei angenommen ist, dass in einer kegelförmigen Vertiefung der Platte 19 mit den Wandungen 20 und der Boden fläche 21 ein bereits erstarrter Körper 22 sich befin det. Durch einen Stempel 23 wird in Pfeilrichtung 24 von aussen her gegen die Bodenfläche 21 ein Druck ausgeübt, und dabei diese Bodenfläche 21 hochgehoben, so dass sich die Vertiefung mindestens teilweise ein stülpt, wobei die Wandungen 20 nach oben ,gebogen werden.
Der erstarrte Körper 22 löst sich dabei ohne weitere Massnahme von der ebenen Bodenfläche 21 ab. Bei geeigneter Dimnensiomerung springt die eingestülpte Vertiefung in ihre ursprüngliche Gestalt (Fig.4) zu rück, sobald der Stempel 23 entgegen oder Pfeilrichtung 24 wieder zurückgezogen wird.
In den meisten Fällen ist es nicht erforderlich, beim Ausstossen des Körpers 22 den Einstülpvorgang so weit durchzuführen, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist; üblicherweise genügt es, wenn die Bodenfläche 21 durch den Stempel 23 so hoch gehoben wird, dass sie ;etwa in der Ebene der Platte 19 verläuft, da auch dann normalerweise der Körper 22 bereits aus der Vertiefung herausfällt.
Eine auf diese Weise nur teilweise eingestülpte und nicht vollständig umgestülpte Vertiefung springt dann besonders leicht in ihre ursprüngliche Gestalt zurück, sobald der Druck stempel 23 entgegen der Pfeilrichtung 24 abgehoben wird. Es besteht aber jauch die Möglichkeit, wie in Fig. 6 angedeutet, einen Druckstempel 25 zu verwenden, der einen Hohlraum 26 aufweist und in Verbindung mit einer Absauganlage steht.
Durch die Bohrungen 27 im Kopf des Druckstempels- 25 kann dann erreicht wer den, dass die Bodenfläche 21 der Vertiefung vom Unter druck im Hohlraum 26 angesaugt und am Druckstempiel 25 festgehalten; wird, so dass auch nach vollständigem Umstülpen der Vertiefung, wie dies in Fsg. 5 dargestellt ist, bei der Rückzugbewegung des Druckstempels 25 in Pfeilrichtung 28 der Boden 21 der Vertiefung mitge nommen werden kann, bis. dieselbe ihre ursprüngliche Gestalt wieder annimmt.
Durch das vorliegende Verfahren besteht ebenfalls die Möglichkeit, unter Vermeidung jeglicher Handarbeit eine Massenproduktion von Süsswaren, insbesondere Geleiekörpern oder auch beliebigen anderen Körpern, aus einer zunächst flüssigen Masse zu erzeugen, wobei nicht nur die Einfüllung der Masse, sondern auch das Ausstossen der erstarrten Körper aus den Formen ma schinell, hygienisch und ohne jede Handarbeit erfolgt.
Das vorliegende Verfahren und die Einfach- bzw. Vielfachform sind nicht auf die Herstellung von Süss waren beschränkt, die aus einer nur im heissen Zu stand flüssigen Masse erzeugt, also nach dem Giessen abgekühlt werden. ,Es können natürlich auch flüssige Massen verwendet werden, die ein geeignetes Mittel enthalten, um nach dem Giessvorgang ohne weitere Ein wirkung zu erstarren.
Method for the production of confectionery and device for carrying out the method The present invention relates to a method for the production of confectionery, in particular jelly bodies, from a mass which is liquid in the hot state and which is poured into molds and solidifies in the same ben upon cooling, whereupon the solidified bodies are removed from the molds.
Fers ner, the invention relates to a device for executing the method with a simple or multiple form.
There is already a method for the production of jelly bodies in which rigid and inelastic shapes are used, which are designed as tub-like, open-topped depressions, corresponding to the outer shape of the body to be produced. In these forms, which are common both as single and multiple forms,
the hot mass is poured in and allowed to solidify by cooling, which often takes many hours. After the solidification of the mass, the bodies created in this way must be removed by hand from the indentations open at the top by exerting lateral pressure on the visible surface of the body, so that the body in question slides out of the indentation.
This type of production is neither particularly hygienic nor suitable for mass production of such jelly bodies.
Another, well-known process, which, however, requires considerable mechanical effort, works with a method similar to steel casting, also using the molding boxes customary there, but which are filled with the finest wheat powder.
This wheat powder is first pressed flat in the molding boxes and then pressed a corresponding number of tub-like depressions into its flat surface by means of suitable models based on the shape of the body to be produced.
The hot, liquid mass is then poured into the molds created in this way. After cooling and a corresponding initial period, the bodies produced in this way can be removed from the molding boxes, but then have to be freed from the adhering wheat powder before they can be treated any further.
The present invention avoids the deficiencies of the manufacturing processes known to date and is well suited for the mass production of all kinds of confectionery, including jelly bodies or other bodies to be produced from liquid masses. When he inventive method, the hot to stand liquid mass is poured into molds and solidifies when cooling in the same, whereupon the solidified body turn removed from the molds.
A characteristic of the method according to the invention is that the liquid mass is poured into at least one elastically formed, open-topped individual mold and solidified in this, whereupon the mold is filled with its filling side turned downwards and the solidified body is pushed out of the recess by pressing in the bottom.
The device according to the invention with a single or multiple shape, which consists of at least one trough-like, open-top depression, is characterized in that the shape consists of flexible, but elastic material and the depression on all sides, except for the upper opening enclose the edge, has a sufficiently small wall thickness to give the shape the property of indenting itself on the floor surface when there is pressure from the outside.
The invention is explained in more detail below in some exemplary embodiments with reference to FIGS. 1 to 6 of the accompanying drawings. In this shows:
1 shows an embodiment of an individual form according to the invention in a perspective view with a cut-out quadrant, FIG. 2 shows a floor plan of an embodiment:
3 a cross section through the multiple shape according to FIG. 2 along the cutting plane A-A, FIGS. 4 to 6 three schematic representations of an individual shape according to the invention to explain the ejection process according to the present method .
To carry out the present method, single or multiple forms are required which differ fundamentally from the forms customary up to now for the production of confectionery, in particular jelly bodies.
While so far such forms, both in their execution as individual forms as well as multiple forms, consisted of a rigid and inelastic rule material, for example made of hard rubber, plastic or metal, both For men for the present method is a flexible and thin wall thickness elastic Material chosen, for example soft rubber.
Fig. 1 shows an embodiment of an individual mold suitable for the present method made of such a flexible and elastic material. Such a single shape consists, for example, of: a plate 10 in which a trough-like depression, here of diamond shape, is provided, which is poured out with the mass which is liquid in the hot state. -n is supposed to provide diamond-shaped bodies provided here with a line pattern on the side walls. The trough-shaped recess tapers here from the upper opening 11 downwards in order to later facilitate the expulsion of the solidified body.
The walls 12 of the recesses and the bottom 13 have a much smaller wall thickness than the upper plate 10; For the sake of clarity, the differences between the thickness of the upper plate 10 and the walls 12 or the bottom 13 are not shown to scale in FIG. 1 and the difference in wall thickness is even greater than shown.
In any case, a single shape intended for the present process, depending on the material selected, except for which the upper opening 11 enclose the edge have a sufficiently small wall thickness on all sides to give the shape the property of being able to act when there is pressure from the outside on: the floor 13 inside out.
With a suitable dimensioning of the thickness of the walls 12 and the bottom surface 13, which also depend on the shape of the depression, it is generally possible to continue to give such a single shape the property that after the inversion and cessation of the pressure as a result the elasticity of the walls 12 and / or of the bottom 13, the recess returns to its original shape. takes.
This jumping out of the inverted recess occurs in particular when the pressure on the bottom 13 of this is only about to be inverted into the plane of the plate 10, so no complete turning over of this recess has been made.
The tapering of the recess indicated in FIG. 1 from the opening 11 inwardly facilitates the expulsion of the solidified body, but it may not necessarily be present. Rather, even in the case of individual forms with practically perpendicular inwardly extending walls 12, the elastic and resilient walls 12 can be folded together by pressing on the base 13 so that the base 13 can be raised at least approximately into the plane of the plate 10.
If the depressions are relatively shallow, it can also be advantageous to make the wall thickness of the base 13 greater than that of the walls 12 so that the walls 12 bend more easily than the base surface 13 when ejected.
For the mass production of confectionery, in particular special jelly bodies, according to the present Ver drive a larger number of individual forms is usually filled in the same operation.
For this purpose, if desired, a support plate with: a large number of cutouts for: the downwardly protruding parts of the respective recess are provided and a large number of corresponding individual forms according to FIG. 1 are placed on this support plate, which then expediently by a cover plate with cutouts accordingly the openings 11 of the recess of the individual shapes concerned are pressed onto the support plate.
Instead of a multiple form composed of a multiplicity of individual forms similar to FIG. 1, a uniform multiple form can also be used, as is shown, for example, in FIG. 2.
A d, -, r-like multiple shape consists of a common plate 14 of sufficient thickness in which a multiplicity of depressions is provided, for example conical depressions 15, diamond-shaped depressions 16 or depressions 17 similar to spherical sectors.
The shape of such depressions is indicated in the cross section according to FIG. 3 along the section plane AA, the difference in the wall thickness between the plate 14 and the walls or the bottom of the individual depressions for the purpose of clearer representation not being shown as large as in Reality.
In any case, even with such a multiple shape consisting of a uniform, flexible, but elastic material, it must be ensured that the wells on all sides have a sufficiently small wall thickness except for the edge surrounding the upper openings to have the property
to invade the floor surface when there is pressure from the outside. Of course, only a few embodiments of the possible wells are indicated in Fig. 2 and 3.
As the depressions 17 show, it is by no means necessary to make such depressions symmetrical or to provide them with a flat bottom surface; If there is a bottom surface that is inclined with respect to the plate 14, for example in the case of the depressions 17, it may be expedient to attach a hump 18 to this inclined bottom surface in order to reach the bottom surface essentially vertically upwards acting pressure to be able to exert.
To carry out the present method for the production of confectionery, in particular jelly bodies, from a: in the hot state liquid mass by means of a multiple form such as the embodiment shown in Fig. 2 and 3, this multiple form is for example on a support plate made of metal or art set fabric, which is provided with cutouts for the downwardly protruding parts of the depressions 15, 16 and 17.
By a suitable cover plate with cutouts for the openings of these recesses 15, 16 and 17, the plate 14 is pressed the multiple shape against the support plate. So held between the support plate and the cover plate, the multiple form is fed to an automatic filling station in which the liquid mass in the individual wells 15,
16 and 17 is filled. The solidification of the mass filled in is then effected in the depressions, for which purpose the multiple shape remains in its horizontal position and is either cooled down or stored for a long enough period or treated in some other way.
After the mass has solidified in the: individual wells, the multiple shape held between the support and cover plate is rotated by 180 such that: the filling side of the multiple shape shown in FIG. 2 is turned downwards.
Then a downward pressure is exerted through individual stamps running through the cutouts of the support plate or accessible bottom surfaces of the individual recesses, thereby pushing the solidified bodies out of the individual recesses.
The process of ejecting the solidified body is shown schematically in FIGS. 4 and 5, it being assumed that an already solidified body 22 is located in a conical recess of the plate 19 with the walls 20 and the bottom surface 21. A stamp 23 exerts pressure from the outside against the bottom surface 21 in the direction of the arrow 24, and this bottom surface 21 is raised so that the recess is at least partially turned inside out, the walls 20 being bent upwards.
The solidified body 22 detaches itself from the flat floor surface 21 without any further measures. With suitable dimnensiomerung the turned-in recess jumps back into its original shape (FIG. 4) as soon as the punch 23 is withdrawn in the opposite direction or in the direction of arrow 24.
In most cases it is not necessary, when ejecting the body 22, to carry out the turning-in process as far as is shown in FIG. 5; It is usually sufficient if the bottom surface 21 is raised by the punch 23 so high that it runs approximately in the plane of the plate 19, since the body 22 then normally already falls out of the recess.
A recess that is only partially turned inside out and not completely turned inside out in this way then jumps back particularly easily into its original shape as soon as the pressure stamp 23 is lifted against the direction of arrow 24. However, there is also the possibility, as indicated in FIG. 6, of using a pressure ram 25 which has a cavity 26 and is in connection with a suction system.
Through the holes 27 in the head of the plunger 25 can then be achieved that the bottom surface 21 of the recess is sucked in by the negative pressure in the cavity 26 and held on the plunger game 25; so that even after the depression has been completely turned inside out, as shown in FIG. 5 is shown, during the retraction movement of the plunger 25 in the direction of arrow 28, the bottom 21 of the recess can be taken along until. it assumes its original shape again.
The present method also offers the possibility of mass production of confectionery, in particular jelly bodies or any other bodies, from an initially liquid mass, avoiding any manual labor, whereby not only the filling of the mass but also the expulsion of the solidified body the molds are made automatically, hygienically and without any manual work.
The present process and the single or multiple form are not limited to the production of sweet goods that are produced from a mass that is only liquid when it is hot, that is, cooled after pouring. It is of course also possible to use liquid masses which contain a suitable agent to solidify after the casting process without any further action.